Posts by Music-Man

    Hi zusammen,
    mal ganz ehrlich: sowas in der Qualität kann jeder der ne Drehbank hat im Keller herstellen. Man braucht dann nur noch jemand, der bereit ist, dafür via ebäh blind 25 Eurs zu überweisen.
    Mann, für die Kohle kann man immer noch prima Essen gehn.
    Gruß,
    BE

    Hi zusammen,
    Ihr seid echt der Wahnsinn-ich hab`s geahnt! Tausend Dank für Eure Antworten. Da hab ich wohl noch einiges zu machen an dem Schätzchen. Was das Benz angeht, hab ich keine negativen Auswirkungen des Tellers feststellen können. Durch den Über-Teller und die Matte scheint er weit genug entfernt vom TA und dieser wohl nicht dahingehend kritisch-Glück gehabt, denn darauf habe ich es ankommen lassen.
    Zu Visi:
    Der Techniker, der mir das Benz einbaute und meinem SME gleich ne neue Innenverkabelung verpasste, ist ein SME 3009/3012er Spezialist und hat den Arm präzise eingestellt. Meinst Du damit die Entfernung des verstellbaren Teils des Gegengewichts zum Arm als Balanceausgleich zum TA?
    Hab meine Zarge (ist das große Nussbaumfurnierte Presspanteil)
    schon recht ordentlich gedämmt und verstärkt. Wollte diese große Originalzarge auch gerne dranlassen-eben weil sie original ist. Was haltet ihr diesbezüglich von folgender Idee, die ich schon lange mit mir rumtrage:
    Die Zarge von Innen mit schmalen Badezimmerfliesen kacheln. Das so entstandene Sandwichmaterial aus Furnier, Presspan, Kit und Keramik dürfte doch eigentlich sehr schwingungshemmend und somit geeignet sein.
    Noch zwei letzte Fragen:
    -mit welchem Fett das Reibrad fetten?
    -den gereinigten Motor ölen oder fetten und womit?


    Danke-Ihr seid meine Rettung, vorallem für den TD 124!
    Gruß
    BE

    Hi zusammen,
    Tatsache ist, daß wir hier in einem Land leben, wo man für Autos riesige Paläste baut und Menschen keine Wohnung haben. Dennoch ist unsere Armutsgrenze international gesehen fast noch Luxussteuer-pflichtig. Also: mit Moral braucht mir keiner zu kommen, das ist immer relativ und die Realität ist noch mal anders. Passiert was schlimmes oder wird die Welt besser oder schlechter, wenn jemand nen Phonopre für 10000 Dollar kauft? Wie soll man beurteilen, ob ein solches Gerät "Fair-Trade" Regeln entspricht oder nicht? Hat das was mit dem Preis zu tun? Meiner Meinung nach gibt es dazu vorallem zwei Aspekte: Die Schlußfolgerung schweineteuer-moralisch verwerflich und dazu noch Verarsche ist etwas simpel und nicht haltbar ohne fundierte Hintergrundinfos. Andererseits muss eine solche Preisgestaltung bei Minderverdienern zumindest auf Unverständnis stoßen-und das nicht zu unrecht.
    Ich persönlich würds nie zahlen, weils auch deutlich drunter schon ordentlich geht und ich schon n schlechtes Gewissen hätte soviel für sowas auszugeben.
    Gruß,
    BE

    Hi Visi,
    muß zugeben, daß ich über mein Schätzchen nicht mehr so sehr informiert bin-ist schon ne Weile her, daß ich ihn gerichtet hab. Werde wenn ich dazu Zeit habe mal die Punkteliste von Joel durchackern und ne große Putz- , Überprüfungs- und Schmieraktion veranstalten. An das Lager des Stufenrades hab ich frevlerischerweise noch gar nicht gedacht, auch noch frevlerischerweise noch nie reingeschaut. Hab ganz gute Hoffnung, daß mein Motor nicht ausgeschlagen ist, denn die Originalteile, die ich vor ca 4 Jahren gewechselt hab (Reibrad und dieses Kunstoffplättchen im Tellerlager) sahen nicht abgenutzt aus nur etwas gealtert-was auf wenig Betriebsstunden hinweisen könnte. Auch war der PS obwohl Außen total verdreckt-die Zarge war mit zwei Lagen verhärtetem DC-Fix "verziert"- innen sehr sauber, als wäre er kaum gelaufen.
    Was mich etwas wundert, ist die Tatsache, daß keiner von Euch etwas über die Gummimatte geschrieben hat. Diese ist ja doch ziemlich hart-könnte man nicht hier durch ein anderes Material zusätzlich Rumpeln dämmen? Oder ist ein TD 124 mit optimalen Lagern, Riemen, Reibrad und Motor doch so laufruhig, daß es keiner zusätzlichen Maßnahme diesbezüglich mehr bedarf? Was ist z.B. mit der speziell für Reibradler entwickelten Ringmat, die bei Garrard-Tunern so hohes Ansehen geniesst?
    Nochwas: wo würde man nen Motor bekommen, falls doch einer nötig wäre?
    Danke schon mal für Eure Antworten,
    Gruß,
    BE

    Hi,
    Der Technics ist schon n anderes Kaliber. In der Grundversion spielen diese PS vielleicht auf ähnlichem Niveau, wobei man dem Technics seine Klasse schon anhand der Bassdarstellung und Feinauflösung anhören dürfte, wogegen der Dual mit Musikalität kontert. Der Technics kann dann nach Aufrüstung mit nem richtig guten System schon in höhere Gefilde aufsteigen-der Dual ist da deutlich schneller ausgereitzt.
    Jedoch keine Frage: er ist für die Kohle richtig gut, damt kann man schon gut klarkommen-keine Frage.
    Gruß,
    BE

    Hi zusammen.


    Stelle heute mal ne Frage ans unfehlbare Forum:
    Hab nen schönen, selbst hergerichtetenThorens TD 124/2 mit großer Nussbaum-furnierter Originalzarge+Shure-SME 3012 Arm, an dem ein Benz Micro Gold System montiert ist. Die Zarge habe ich von innen gedämmt, deren oberes Brett ist durch mehrere Stützen abgestützt, die von unten mit Schrauben an einem 15mm dicken Birkenmultiplexboden fixiert sind-von oben auch geschraubt. Das MDF-Originaltonarmboard ist durch Moosgummi vom Gussteil gedämmt. Der PS spielt alles in allem traumhaft, Musikalität, Auflösung und Darstellung sind schlicht exzellent und werden dem Ruf dieser PS vollauf gerecht. Nun zu meinem Problemchen:
    Dieses leise Rumpeln. Ich nenne es immer den "Gruß aus dem Maschinenraum". Wenn nach ca. ner halben Stunde Motor und Lager warm werden, wird es leiser. Nach ca ner Stunde ist es nur noch sehr leise, aber noch da. Mir ist aufgefallen, daß wenn ich den Netzstecker falschrum einstecke, es dann lauter ist und brummiger. Vermute, daß das direkt vom Motor kommt-dessen Gummiaufhängungen sind aber in Ordnung.
    Also, wo ansetzen? Tellermatte, Lager Polieren, Motoraufhängung verrändern? Oder ist das der Preis den man für den sonst so guten Reibrad-Klang zahlt? Bin gespannt, was Euch alles dazu einfällt.
    Gruß,
    BE

    Hi,
    beim Technics ist es so, daß der Arm und das Laufwerk ne wirkliche Einheit bilden und gut miteinander harmonieren. Der Arm ist wie der ganze PS sehr stabil und gleichzeitig sehr filigran und hochwertig. Alles in allem würde ich ihm die gleiche Gesamtqualität bescheinigen wie nem guten 300-400 Euro Arm (Rega o.Ä.)-und bei denen weist Du nicht, ob sie klanglich passen. Warum also Tauschen? Eventuell wäre zu überlegen, ob Dein Händler (falls Du den neu kaufst) nicht nen anderen TA einbaut-würde nen Ortofon Vinyl Master dazu empfehlen.
    Gruß,
    BE

    "So ähnlich wie bei gewachsten Pickups...hey, das könnte man bei TA´s ja auch machen...8o"


    Hi Frank,
    Nur gehen Pickups sehr gerne kaputt wenn man sie wachst und so`n Bisserl Rückkopplung is ja nicht ganz ungeil. Ich umwickle Pickups bei Klampfen immer mit Leukosilk, und zwar gerade so, daß sie im Bruzzelkanal vom aufgerissenen 100 Watt Röhrentop kontrolliert kippen. Das mit dem Klebeband ist wohl für TAs nicht so gut bei Plattenspielern-na ja, gehört eigentlich nicht zum Thema, war nur so am Rande gedacht-ich finde schöne Dreher und schöne Klampfen passen sehr gut zusammen.


    Gruß,
    BE

    Hi,
    Aber, aber-das Headshell eines Ur 160ers (davon gehe ich aus wenn nicht irgendein MK dahintersteht) ist ein nicht nur für damalige Verhältnisse sehr aufwändig und extrem durchdacht gefertigtes Präzisionsteil aus lackiertem Leichtmetall- (wahrscheinlich Alu) Guss. Die Konstruktion ist leicht und durch ihre hinten halbrund ausgearbeiteten Streben extrem stabil. Alles in allem ein mustergültiges Stück Ingenieurskunst und "form follows function"-gemäßen Designs. Sowas mit auch noch faktisch falschem (Plastik) Spott zu überziehen ist sehr gewagt. Butter bei die Fische, Leute, dagegen ist der getestete Thorens-Dual Verschnitt-der beiden Namen in keinster Weise gerecht wird, lächerlicher Schrott-ein unbeholfener Versuch in dem Preissegment Fuß zu fassen, wo einst ein TD 105, viele gute Duals und Technics den Ton angaben.
    Gruß,
    BE

    Hi zusammen,
    kann mich nur anschliessen. Mit meinem K9 hat´s teilweise sehr geknistert wo ich mit dem Benz Gold davon nix mehr höre. Bessere MC Systeme tasten einfach tiefer ab und fast nur die Rille da sie feinere Nadeln haben und diese" Wischkratzer" nur auf der Plattenoberfläche sind, nicht in der Rille. Es fällt auch auf, daß TA die die Feinheiten besser abtasten, weniger Laufgeräusche und auch weniger Knistern abtasten und mehr Infos aus der Rille. Die günstigen Audio Technica Systeme (mein K9 ist auch ein Ableger davon) haben zwar nen eigenen holzigen Charme und klingen teilweise recht erstaunlich, sind aber keine Abtastkünstler und sehr knisteranfällig. Es geht aber auch schon für recht wenig Geld mit der Abtastung: Denon DL 110 wäre ein Tipp. Klingt zwar etwas kühl, hat aber gute Abtastfähigkeiten und schon beachtliche Feinauflösung, auch sehr wenig Knistern und Verzerrungen. Man sollte ihn nur mit nem eher warm klingenden PS kombinieren. In Deinem 3009er dürfte er gut aufgehoben sein, denn meiner Erfahrung nach verändert sich die Abtastfähigkeit eines TAs auch von Arm zu Arm, je nach dessen Qualität. Besagtes K9 hat im Akito Arm des Basic noch mehr geknistert als im 3012 des TD 124, dieser hat ganz einfach bessere "Führungsqualitäten" als Akito.
    Dem Namen nach müßtest Du aber auch wissen was 100%ig hilft gegen Knakser: Motörhead Hören :evil:
    Gruß,
    BE

    Hi zusammen,
    der erste Nadeleinschub des Linn K9 meines damaligen Basic war nach ca 2 Jahren echt fertig.Habe da allerdings eher die Gummiaufhängung als den Diamant im Verdacht, denn die Abtastung war noch normal, Dynamik jedoch geglättet und der Bass blubberte ziemlich unkontrolliert. Zusätzlich war noch ein tieffrequentes Dröhnen zu hören, welches wohl ne Eigenresonanz war. Nach Wechseln des Einschubs war alles plötzlich wieder in bester Ordnung. Der neue Nadeleinschub hielt deutlich länger und hat sogar den Wechsel nach 2,5 Jahren auf meinen TD124 überlebt. Er wurde zwar mittlerweile durch Benz Micro Gold ersetzt, ist aber immer noch in Ordnung. Mein Plattenkonsum war eher mehr mit dem neueren Einschub. Habe da meine frühere Dachwohnung im Verdacht, wo gelegentlich n satter Sonnenstrahl auf den Player fiel-UV Licht und Wärme sind mit Sicherheit bedeutende Einflüsse auf die Lebensdauer einer Nadelaufhängung. Also Leute, PS nicht mit an den Strand nehmen, auch nicht mit auf die Sonnenbank.
    Gruß,
    BE 8)

    Hi, also...
    ...dann hätte ich mal ne Frage diesbezüglich an Euch: Wenn TAs mit festgeknallten Schrauben oder mit durch Bleistiftminen filigranst gedämmter lockerer Montage nicht zerren, aber normal angeschraubte mit nicht sehr festen Schrauben, dann liegt die Ursache dieser Verzerrungen in der Dämpfung System zu Headshell. Die Bleistiftminenvariante ist hiermit sozusagen die "Subchassisvariante" wärend Festziehen "starre Ankopplung an mechanische Masse" bedeutet. So oder so-das Systemgehäuse wird vom hochfrequenten Mitschwingen abgehalten. Ist mein Verständnis dieses Sachverhalts so richtig oder hab ich was falsch verstanden? Bin manchmal geistig etwas träge und versuche nur auf Wissensstand zu kommen-ob`s wohl an zuviel lauter Musik liegt?
    Gruß,
    BE

    Hi,
    würde an Deiner Stelle die Reise aber eher ohne die NAD Vorstufe fortsetzen. Wenn Du anspruchsvoll bist, wird sie Dich nicht zufriedenstellen und nen PS für 1000 Euers deutlich einengen. Mein Tipp: verkaufen und die nun ca. 1100 Euronen für alles gesamt ausgeben. Für die Kohle dürfte es kein Problem sein, nen 160er Thorens mit SME 3009 Arm aufzutreiben, das ganze mit nem Orthofon Vinyl Master zu bestücken und noch ne Clearaudio Smartphono oder ne Project Tube Phonobox zu ergattern. Plattenwaschen kann man auch billig gut (Themen zu Genüge in diesem Forum). Vielleicht reichts sogar für nen Thorens TD 126 oder 125 mit besagtem Arm mit Denon DL 160 oder gar DL 103-oder sogar mit nem Benz Micro Silver b.z.w Gold- spätestens dann wird Dein SACD Player weniger Arbeit bekommen als bisher, garantiert!
    Gruß,
    BE

    Hi,
    Bin leidenschaftlicher Flohmarkt Plattensammler, und habe nach mehreren Anlaufversuchen mit Scheiben von "Concert Hall" die Erfahrung gemacht, daß diese so schlecht klingen, daß ich ihre künstlerische Qualität nicht beurteilen kann weil ich es nicht schaffe mir die anzuhören. Warum auch,es gibt doch genügend Alternativen, soll heißen, sehr günstige alte Pressungen, die deutlich besser gemacht sind- z.B. von DGG, EMI, Columbia, Decca, Telefunken, Harmonia Mundi..., um ein paar zu nennen.
    Gruß,
    BE

    Hi,
    prinzipiell sind die DGGs mit Tulpenrand sehr gut gepresste Platten. Die Qualitätsunterschiede dieser Pressungen liegen aber nicht in der Fertigung, sondern in der Aufnahme und im Mastering. Bei DGG gab es mehrere feste Tontechniker, die alle eine bestimmte Handschrift hatten und deren Aufnahmen stark abweichende Qualitäten hatten. Vielleicht waren die Standards noch nicht so gesetzt. Auffällig ist auch, daß bestimmte Künstler immer ihre Leib und Magen-Techniker hatten-so arbeitete Karajan mit Günter Herrmanns zusammen, mit annehmbarem bis grauenhaftem Ergebnis-vom Grundklang her immer wattig und mit gekünstelter vielmikrofon-Räumlichkeit. Auf den meisten Tulpen DGGs steht hinten unten links der Name des Aufnahmeleiters, daneben der des Toningeniers, rechts das Datum der Fertigung der Hülle, was dann in etwa auch das Alter der Pressung zeigt.
    Auffällig ist meiner Meinung nach auch, daß die besten Tontechniker viele der musikalisch besten Aufnahmen fertigten.
    Wage mal ne kleine Tonmeister-Empfehlung: Klaus Scheibe und Harald Baudis sind meine Favoriten-zeitlose Aufnahmequalität war wohl deren Anliegen, desonders bei Klaus Scheibe ist der Tiefbass unglaublich. H.P. Schweigmann ist o.k.-oft etwas spröde doch gut. Mit Herrn W.A. Wettler kann man auch leben. Hatte schon sehr viele alte DGGs und kann nicht sagen, ob ich von jedem dort angestellten Tonmann ne Aufnahme hatte, doch klingen die meisten ziemlich dünn, blechig und dumpf-bis auf größtenteils die von oben genannten Herren aufgenommenen-Ausnahmen eingeschlossen. Nur von Klaus Scheibe ist mir bisher noch keine unakzeptable Aufnahme untergekommen-eher das Gegenteil, sowie die Erkenntnis, daß es auch damals schon Aufnehmen (fast) ohne Rauschen möglich war.
    Gruß,
    BE