Posts by Huepenbecker

    Ölbehandlung

    Da wurden im Thread Unterschiede sichtbar.

    1) Öl auftragen und Platte abspielen.

    2) Eine Winzigkeit von einem Hauch Öl auftragen und dann abspielen.

    3) Mit Öl reinigen, Öl entfernen ...und dann abspielen.


    und für manch anderen knisterfreier anhört, erinnert mich der Effekt doch stark ans Naßabspielen.

    Wurde schon erwähnt und von einigen auch praktiziert, zB. von mir.



    Letzteres finde ich leichter handhabbar, da hier die Öl- und Fettsauereien entfallen.

    Wenn ich Öl anwende gibt es keine Sauerei, aber der Mensch ist unterschiedlich ...man muss ja nur mal Leute bei der Nahrungsaufnahme beobachten.


    Ballistol bekommt man nämlich nicht so einfach wieder weg, auch wenn es zunächst so erscheinen mag.

    Doch, lässt sich mittels Wäsche auf zB. meiner PWM leicht entfernen.

    und definitiv Buntmetalle angreift

    Mag sein, Jens, ich würde aber auch keine Ballistol getränkte Platte abspielen. Wenn eine Platte nach ca. einer Stunde unter der Rotationsbürste noch knistert, nehme ich ein Microfasertuch und trage etwas Öl auf die laufende Platte auf. Nach zwei Minuten Drehzeit unter geringem Druck wische ich mit einem zweiten Tuch nach und starte dann einen normalen Waschgang. Sollten dann noch starke Störgeräusche in Form von knistern oder rauschen auftreten ist die Scheibe nicht zu retten.

    In der Regel sind aber mindestens extreme Verbesserungen zu verzeichnen bzw. alle Störgeräusche beseitigt.

    Wie ich schon schrieb, habe ich ca. 80 -100 Platten so von knistern und Verzerrungen befreit.

    bestenfalls mal auf nen weissen 'Klotz' an der Nadel tippen

    Nicht mal das, Ole, ich hatte nach dem waschen noch nie Rückstände an der Nadel.

    Die können ja nur entstehen, wenn noch aufgeweichter Schmutz in der Rille verbleibt.

    das Zeug wird eh in den Nadelträger ziehen und bis zum Gummi und der Nadel-Verklebung kommen.

    Je nach Gummiwerkstoff pflegt Ballistol und hält elastisch.

    Um die Reibung -einer gereinigten Platte- bei der Abtastung zu reduzieren gibt es aber das klassische Nassabtastverfahren, man muss die Nadel nicht durch ein Ölbad ziehen.

    Ich setze dieses zB. bei einigen Schellackplatte ein.

    Sieht dann so aus.

    bn1.JPG

    Was halten die Profis hier im Forum davon?

    Das hängt doch von der Erwartungshaltung ab, es gibt keinen Zwang ein System mit Shibata auszustatten.

    Wer meint, dass die originale Bestückung eines DL103 zum klanglich besten Ergebnis führt, ist mit einer Shibata-Version nicht zufrieden.

    Das gilt für andere Systeme natürlich auch, sie spielen/klingen dann einfach anders.

    Die Bewertung dieser Veränderung muss dann jeder für sich selbst vornehmen.

    Mannomann, ich schrieb doch von einer sauberen Platte, das bedeutet eine Oberfläche ohne Ölrückstände.

    Ballistol und Wasser bilden eine Emulsion, bedeutet ...dass Wasser in Verbindung mittelst einer PWM alle öligen Rückstände samt Schmutzpartikel von der Platte entfernt.

    Ich praktiziere das seit 12 Jahren und ihr schreibt unentwegt, bar jeder Ahnung von Theorie und Praxis, euren Mist in diesen Thread, ..da war man in diesem Forum 2003 schon weiter.

    fällt mir kein Grund ein wieso man eine normale gepflegte Schallplatte einölen sollte.

    Mir auch nicht, aber Platten die auch nach mehrmaligen waschen knistern und nach einer Ballistol oder Squalan Behandlung knisterfrei aufspielen, sind für mich ein ausreichender Grund.

    Ich habe in den vergangenen 12 Jahren ca. 80-100 Platten mit nachhaltigem Erfolg behandelt.

    Ist aber sicher kein ausreichendes Argument für unerfahrene Vermuter.

    Mit Ballistol reinigt und pflegt man Schallplatten schon seit ewigen Zeiten, wurde auch schon mehrfach im Forum besprochen.

    Jede Wiedergeburt solcher Themen lässt auch die Clowns auferstehen, die ihre Unwissenheit durch dämliche Sprüche herausstellen müssen.

    Boah, dieses Forum ist mir zu anstrengend.

    Ja, ist nicht immer einfach hier.

    Habe das gerade noch beim Thema mono erfahren, meine Bemerkungen führten direkt zu verbalen Ausfällen.

    Dieses Forum hat Mitglieder die schon weit über ein Jahrzehnt hier schreiben, bei mir sind es 13 Jahre, andere sind noch länger dabei.

    Das ges. Thema analoge Wiedergabe, plus die daraus resultierenden Nebenthemen sind aber irgendwann durch. Also wiederholen sich Themen, Fragestellungen und natürlich auch Tipps und Links zu diesen.

    Kommt nun jemand neu hinzu und stellt Fragen, bekommt er auch fast immer reichlich Antworten.

    Wenn aber jemand -auch freundlich und begeistert- Dinge im Forum vorstellt –zb. deine Glasscheiben- fällt den meisten hier ein, dass wir dies schon 50 mal in allen Variationen durchdekliniert haben.

    Irgendwie müssen wir alle damit zurechtkommen, ...aber möglichst höflich.

    und einer reinen Mono-Kette werden wohl kammermusikalische Aufnahmen oder Soloinstrumente ziemlich unmittelbar, quasi wie von einem Instrument im Hörraum, wiedergegeben. An diese Direktheit wird eine Stereokette nicht herankommen.

    Bevor ich zu meinem jetzigen Setup kam, habe ich einige Monoketten mit nur einem Lautsprecher betrieben, das war teilweise recht gut, aber keiner dieser Aufbauten kam an den zur Zeit bestehenden -die Authentizität betreffend- nur annähernd ran.


    Das Klangbild geht bei einem LS sehr in die Tiefe und weniger in die Breite.

    Das ist mit zwei Lautsprecher bei mono auch so, wenn Aufstellung und Raum es nicht verhindern.