Posts by luximon

    Lyric PS 10 kann ich noch anführen.

    Reiner Röhrenverstärker aus deutscher Fertigung - gibt es mit zwei MM-Eingängen oder mit je einem MM- und einem MC-Eingang.

    Klingt sehr klar und rein und völlig unspektulär, wenn man von der holographischen Räumlichkeit bei entsprechenden Aufnahmen absieht.

    Hoher Verstärkungsfaktor und absolut rauschfrei.

    Grüße, Dieter

    Was für Lautsprecher hast Du?


    Setzt dich doch einfach mal mit Audioperfect in Verbindung. Er wird Dir mit Sicherheit ein Gerät zum Test zur Verfügung stellen.

    Hallo Lutz,


    vielen Dank für deinen Bericht!


    Zu deiner Frage: Ich habe als Lautsprecher die Burmester B10 an einem Exposure XV im Originalzustand von 1994 und höre damit im allgemeinen sehr zufrieden Musik.

    Nur wenn es etwas lauter wird, habe ich das Gefühl, daß der Exposure ein bißchen ins Schwitzen kommt und die Durchhörbarkeit leidet. Bei verschiedenen Vergleichen mit anderen Kompaktlautsprechern (Dynaudio, Gauder) ist mir auch schon aufgefallen, daß der Exposure (oder vielmehr die Lautsprecher) etwas arg flach klingen.

    Da mir aber die "Musikalität" des Exposure unverändert zusagt, schaue ich eben rum, welche Alternativen in Frage kämen.


    Ein Händler in Wien ist vielleicht - ungeachtet deiner guten Erfahrungen - ein bißchen zu weit weg. Aber vielen Dank für den Tip!


    Grüße, Dieter

    Ich habe meinen am Montag bei Audioperfect in Wien bestellt. Ist heute Mittag eingetroffen und eigentlich haben weniger als 15 Minuten gereicht um eine positive Entscheidung treffen zu können. Der bleibt.

    Hallo Lutz,


    könntest du bitte noch ein bißchen ausführen, was dich bewogen hat, deine Entscheidung zu treffen? Und vielleicht auch, welche anderen Verstärker als Vergleichsmaßstab dienten?

    Danke und Grüße, Dieter

    Ich votiere für das Goldring 1042 (450,- Euro).


    Hatte ich in verschiedenen Tuning-Versionen als Reson Mica an einem alten Planar 3 (Baujahr 1991) und als Transrotor Uccello Reference (500,- Euro) an einem RP 8 (Baujahr 2014) - nicht ultrahochauflösend (dann wären eher Sumiko Amethyst oder Excalibur/Hana High Output, aber eben über 600 Euro), aber es macht sehr viel Spaß, damit auf einem Rega Musik zu hören.


    Grüße, Dieter

    Vorverstärker muss ja sein, sonst kann der Hörer nicht die Lautstärke verändern.

    Hallo Tom,


    du hattest eine Endstufe von Lavardin gehört, entnehme ich diesem Satz.

    Oder täusche ich mich?

    Und welches waren die Röhrenendstufen, mit denen verglichen wurde?


    Nur interessehalber und des vollständigen Bildes wegen, denn hier im Thread geht es ja um die Vollverstärker ISx bzw. ISx Reference.


    Danke und Grüße, Dieter

    Wahrscheinlich muß ich liebgewonnene Vorurteile enttäuschen, aber es war in den USA schon in den Sechziger Jahren üblich, Langspielplatten in eingeschweißter Folie zu verkaufen. Ich habe schon öfters Originalpressungen "still sealed" gekauft - oftmals in einwandfreiem Zustand - Preßfehler sind aber nie auszuschließen.

    Zum Staunen und Bewundern aus dem Forum von Steve Hoffman (von den 1000+ Platten sind mehr als 300 "still sealed"):

    https://forums.stevehoffman.tv…ast-weekend.303459/page-4


    Grüße, Dieter

    Hallo Bernhard,


    zu deinen Erfahrungen, die dir mißfallen,

    Nur: Den (mittleren) Einschaltknall, nach Betätigen des Netzschalters hinten am Gerät, fand ich schonmal nicht ok(!)

    kann ich als seit nunmehr 27 Jahren zufriedener Besitzer eines Exposure XV nur Martin Kühne von der Freien Ton- und Bildwerkstatt zitieren:

    John Falowe sagte mir bei einem Besuch in Portslade 1990 zum Exposure X (den XV gab es noch nicht...): "gegen das Rauschen mache ich nichts, die Wahrheit sieht man hier: mit weniger Rauschen gehen die TIM-Verzerrungen deutlich hoch"...und deutete auf seinen Messplatz. Zum Einschaltplopp des Exposure X gefragt, sagte er "take it or leave it" - er müsse da ja dann ein unzuverlässiges Relais einbauen und außerdem (mit Blick auf seinen Endabnahmeplatz) seien an diesen beiden Lautsprechern alle je gefertigten Exposure X schon mal eingeschaltet worden - und die Lautsprecher funktionierten immer noch...

    Wichtig wären für Ihn Bauteile erster Wahl, saubere Handlötung mit anschließender Ultraschallreinigung, ein zuverlässiges Konzept mit ausgefeiltem Leiterbahn-Routing an einem extrem hochwertigen Netzteil...

    Mit dem Rauschen und dem Plopp lebe ich ohne Einschränkungen beim Musikhören.

    Niemand ist gezwungen, das "Feature" des Einschaltknalls oder Ausschaltknalls zu mögen, aber mich würde dennoch interessieren, wie du den Klang des Lavardin beschreiben würdest.


    Danke und Grüße, Dieter

    ch darf Dich auf meinen etwas zurückliegenden Thread:Trenner und Friedl "Osiris" - Endlich ist sie da

    verweisen. In diesem gehe ich sehr nachhaltig auf die Osiris ein.

    Hallo Damien,


    vielen Dank für den Hinweis! Das ergibt ein gutes Bild zur Osiris.

    Dann zurück zum eigentlichen Thema - Lavardin!

    Bin gespannt auf Olivers abschließende Bewertung.

    Grüße, Dieter

    Costa entschuldige hab deine Frage überlese.


    Raum hat etwa 16qm und akustisch etwas behandelt.
    LS sind Trenner&Friedl Osiris.


    Beste Grüße

    Oliver

    Sprich der Lavardin hat mich etwas ratlos zurückgelassen, hatte damals ja auch die Osiris - vielleicht liegts am LS, und der Sugden war mir etwas zu barock, sprich mir fehlte es an Auflösung und Differenzierung.

    Hallo Oliver, hallo Damien,


    das ist ja wirklich interessant. Da ich die Osiris nicht kenne, habe ich mal recherchiert und lese auf der Website von bfly-audio folgendes:


    Wenn man es darauf anlegt, kann Osiris auch sehr laut werden - aber nie aufgeregt. Sein Hochtonhorn mit dem Titan-Hochton-Diaphragma ist hochgradig verzerrungsarm. Osiris spielt in jeder Situation neutral, entspannt - zurückgelehnt. Das sieht man ihm auch an.
    Da ich nun selber schon erlebt habe, daß mein Exposure an manchen Lautsprechern aber auch gar nichts mehr an Lebendigkeit aufscheinen ließ, kann ich mir gut vorstellen, daß die Kombi Lavardin-Osiris tödlich sein könnte. Die begeisterten Besitzer scheinen eher Monitor-Lautsprecher wie Harbeth etc. zu besitzen.

    Wie würdet ihr denn die Osiris-Lautsprecher beschreiben?

    Danke schon mal und Grüße, Dieter

    Lavardin ISx Referenz und einen Sugden A21 SE oder so zum Testen

    Hallo Oliver,


    da ich auch am Überlegen bin, mal einen Lavardin-Verstärker zum Testen anzuhören (und natürlich über die üblichen Verdächtigen gestolpert bin wie z.B. Sugden), würde mich dein Test auch sehr interessieren.

    Da alle Eindrücke subjektiv und von den persönlichen Vorlieben geprägt sind, kann es meiner Meinung nach, gerne auch ausführlicher sein.

    Ich freue mich schon über die "Testergebnisse".


    Grüße, Dieter

    Hallo Olli,


    ich muß mich - für dich vielleicht bedauerlich - dem Votum einiger meiner Vorredner anschließen: "Probieren geht über studieren."

    Ich bin seit 27 Jahren ein zufriedener Besitzer eines Exposure XV-Vollverstärkers, der einen kleinen harman kardon abgelöst hatte.

    Auskunft des Hifi-Ladens meines Vertrauens (und auch der damaligen Testberichte) war, daß die eingebaute MM-Phonovorstufe des Exposure sehr gut sei.

    Mit meiner damaligen Anlage habe ich auch nichts vermißt.

    Aber wenn sich im Laufe der Zeit die Ansprüche steigern und das Drumherum sich ändert, dann ändern sich auch die Einschätzungen der einzelnen Komponenten.

    Und so habe ich mir vor ein paar Jahren die externe Phonovorstufe Rega Aria beim Hifi-Laden meines Vertrauens geliehen (sie haben sie extra beim Vertrieb für mich bestellt) und nach zwei Wochen behalten.

    Inzwischen habe ich noch die Phonovorstufe Exposure 3010 s2 ausprobiert, die mir in manchen Belangen besser als die Rega gefallen hatte, aber in meinem Setting ein bißchen zu schrill war.

    Und heute ist die Rega von einer Lyric PS 10 abgelöst worden, die ich auch zunächst zum Probehören ausgeliehen hatte.

    Dennoch würde ich nicht behaupten wollen, daß die interne Phono des Exposure XV schlecht ist, in Punkto Fußwipp-Faktor liegt sie knapp vor der externen Rega, dumpf klingt sie auch nicht, Details gibt es auch viele, aber letztendlich ist sie in der Auflösung von Details und vor allem in der Darstellung von Räumlichkeit und der Klangfarben begrenzt.


    Alles in allem komme ich aber zurück zum Anfang: "Probieren geht über studieren."


    In diesem Sinne wünsche ich dir viel Spaß beim Vergleichen, Dieter

    Hallo Sep,


    ich würde an deiner Stelle mal versuchen, mir bei einem Händler meines Vertrauens oder einem guten Bekannten einen kleinen externen Phonovorverstärker, den du an einen freien Hochpegelanschluß deiner Receiver anschließen kannst, auszuleihen: Project, ifi und Rega bieten da preiswerte und gute Geräte.

    Wenn du dann einen eklatanten Unterschied hörst, dann kannst du überlegen, ob es sich überhaupt lohnt zu investieren, sei es in die Phonovorstufe, sei es in den Tonabnehmer, aber du bekommst wahrscheinlich ein Gefühl dafür, in welche Richtung es gehen soll.

    Grüße, Dieter

    Hallo in die Runde,


    ich würde mir - so sage ich jetzt - kein Ortofon zulegen. Ich habe ein 2M Black gegen ein Goldring 1042 Uccello Reference gehört - beide auf demselben Laufwerk. Die Auflösung fand ich bei dem 2M Black klasse, man konnte so richtig den einzelnen Klängen nachschwelgen - aber das Zusammenspiel der Musiker kam eher beim Goldring rüber, das ich mir dann auch zugelegt habe.

    Vier Jahre später dann ein Cadenza Red gegen ein Hana SL (auf dem gleichen Spieler, aber ein anderer als beim ersten Vergleich). Das Cadenza Red hat auch wieder toll aufgelöst, aber es hat mich nicht in Versuchung geführt, mein Goldring aufzugeben. Das Hana SL löst nicht so gut auf wie das Ortofon, aber besser als das Goldring - und es macht viel Spaß, damit Musik zu hören. Außerdem fand ich die Räumlichkeit des Hana SL besser als beim Cadenza Red. Also habe ich mich für das Hana SL entschieden.

    Was will ich damit sagen?

    Ortofon-Systeme sind gute Systeme, aber es sind keine, die mich glücklich machen. Ich kann mir aber gut vorstellen, daß es unendlich viele Menschen gibt, die sehr zufrieden damit Musik hören, weil sie andere Schwerpunkte setzen - oder auch andere Komponenten in ihren Ketten haben, die die Eigenschaften der Systeme ganz anders herausarbeiten.

    Ich würde aber keinesfalls auf die Idee kommen, Ortofon zu unterstellen, daß sie ihre Kunden über den Tisch ziehen wollen ;-).


    Grüße, Dieter

    Hallo André,


    bei mir läuft momentan ein Hana SL (650 Euro) an einem Jelco SA 250 (auf Luxman PD-151), löst sehr gut auf, geht auch im Bass tief hinunter ohne aufzudicken, räumlich, sehr detailliert und mit viel innerer Spannung. Davor lief es in einem Rega RP8 mit RB808 und war ein bißchen nüchtern und langweilig. Ich war schon davor, mir ein anderes MC-System zu beschaffen, aber jetzt läuft es wirklich zur Hochform auf.

    Shibata-Schliff, Abschluß am Phonopre mit 500 Ohm.

    Grüße, Dieter

    Lyric Audio PS 10 kann ich empfehlen, hat bei mir im Zuge eines Upgrade Rega Aria abgelöst.

    Reine Röhre: sehr gut auflösend, neutral im Sinne von nicht verfärbend, erstaunliche Räumlichkeit, zwei Anschlüsse für MM und MC, wobei MC denselben Pfad wie MM nutzt - mit vorgeschalteten Eingangsübertragern.

    Gibt es in Silber und liegt im Budgetrahmen.

    Grüße, Dieter

    Ja, sowohl für das Transrotor Uccello Reference (= Goldring 1042) wie auch für das Hana ist ein Spacer eingebaut. (Für ein Rega wäre das nicht notwendig gewesen.)

    Mit dem einen Spacer ist der Tonarm bei den beiden Tonabnehmern sehr schön waagrecht.

    Ich mag kein kaltes analytisches Klangbild und keine nervige Höhen.

    Eher ein warmes Klangbild mit gutem Punch im Bass.

    Hallo Kid,


    ich habe vermutlich ähnliche Erwartungen an das Klangbild wie du, deshalb habe ich mich immer wieder in Hörvergleichen gegen Ortofon entschieden - nicht wegen nerviger Höhen, keineswegs, sondern weil mir die Musik zu sehr aufgedröselt, zu wenig "zusammen" erschien. Maßstab war neben einer bunten Mischung von verschiedenen Platten quer durch's Spektrum stets "American Beauty" von Grateful Dead. Habe ich den Eindruck, daß die Band zusammenspielt, dann ist's gut.


    Daraufhin hatte ich dann ein Goldring Uccello Reference am Rega RP 8 (also dem Vorgänger vom Planar 8), sehr angenehm in den Höhen, rockt auch schön, aber ein bißchen weich und schwammig im Baß. Kostenpunkt 500 Euro


    Da ich auch ein bißchen mehr Details haben wollte, habe ich dann zum Hana SL (ein MC, gibt's aber auch als High Output Hana SH) gewechselt: jetzt ist der Baß klarer konturiert, die Auflösung besser, aber es klingt nicht analytisch (ich hatte das Hana gegen Ortofon Cadenza Red gehört - das war mir zu wenig lebendig, zu kalt). Kostenpunkt 650 Euro


    An meinem Zweitspieler (ein alter harman kardon T60) habe ich seit einem Jahr ein Sumiko Amethyst (MM), und das hat mich total umgehauen, weil nämlich der olle Zweitspieler, den ich vor zwei Jahren gebraucht gekauft hatte, nun zum Erstspieler avanciert ist: das Sumiko bietet noch mehr Details, einen noch klarer definierten Baß als das Hana, ist gleichzeitig emotional involvierender, der musikalische Zusammenhang wird klarer, ich kann einzelnen Klängen nachhängen, ohne daß das Ganze verlorengeht. Kostenpunkt 715 Euro


    Für meinen Rega plane ich jetzt eine Aufrüstung, um ihm wieder die alte, gewohnte Rolle zukommen zu lassen ;-) - und dabei denke ich an Sumiko :-).


    Das nur mal als Tips aus meiner eigenen Hörerfahrung - Tests findest du im Internet, und weiterhin viel Spaß beim Hören :-).


    Grüße, Dieter