Posts by Zarathustra

    Interessanter Artikel in der FAZ für uns Gold- und Holzohren:


    https://www.faz.net/aktuell/wi…lastung-ist-17689229.html


    Wenn nur 0,01 bis 1% (gewaltige Spanne eigentlich) ein absolutes Gehör besitzen, wie viele sind es hier im Forum? :)

    Wobei: Der Mensch mir absolutem Gehör hört ja nur Tonhöhen exakt, keine weggezogenen Vorhänge, schwarze Hintergründe oder die bessere Ortbarkeit der Musiker bei verschiedenen Netzkabeln... :wacko:


    Menschen mit einer Muttersprache, die sehr genaues Heraushören einer Betonung einer für andere gleich bis ähnlcih klingenden Silbe verlangt (z.B. Mandarin), sind anscheinend im Vorteil. Das habe ich mir ehrlich gesagt schon immer mal gedacht. Und man kann es bis zu einem gewissen Grade trainieren.


    Daniel

    ...und empfand die Verbindung mit dem Phasemation T-550 sehr harmonisch. Diese Kombination wird dann wohl auch in der nächsten Fidelity Zeitung im Test erscheinen.

    Kleiner OT-Beitrag, bitte sei mir elaubt:

    Wenn man den Test in besagter "Fidelity" zu 550/200 liest, fragt man sich zwangsläufig, ob der Autor das Gerät jemals in den Händen hatte, werden doch mehrmals die XLR-Anschlüsse als symmetrische Ausgänge zum Phono-Pre beschrieben. Das nicht nur im Steckbrief, wo so ein Fehler mal einem kleinen Tippfehler geschuldet sein kann, sondern auch im Text. Ich war zunächst etwas verwirrt, liest man doch überall etwas anderes...


    Schließlich ist der symmetrische XLR-Eingang (!) vom TA-Kabel zum ÜT doch mehr oder minder zwar kein Alleinstellungsmerkmal der Phasemation-Geräte, aber immerhin kein Standard. So ein Fehler sollte nach einer angeblichen intensiven Beschäftigung mit den Geräten (meist liest man Sätze wie "hatte XY mehrere Wochen im redaktionseigenen Hörraum") nicht passieren.


    Frage mich manchmal, ob die Autoren dieser Hefte sich einfach an den Schreibtisch setzen und irgendwas anhand von vorliegenden Bildern zusammenschwurbeln, in manchen Heften dann auch die nach oben offene Punkteskala, in anderen dann die Textmaschine der übelsten Highend-Phrasen bemühen.

    Vielleicht wirklich nur ein kleiner Tippfehler, bringt aber irgendwie einen faden Geschmack auf diese Riege, den ich schon länger wähnte (Verschwörungstheoriemodus aus ;) ).


    Ich stolperte darüber, weil ich mich mit den kleinen Phasemation-ÜT gerade beschäftigte und dann hier im Forum auf diesen sehr schönen Faden stieß und natürlich im Netz auf den besagten Testbericht. Jürgen, es sei mir bitte verziehen...ist keine Kritik an Deinen Produktvorstellungen hier.

    Sehr gut funktioniert auch Silly Putty (nur die Originalvariante) oder A*F Rub-Off (wird von Uhrmachern oder Juwelieren verwendet), beide hinterlassen gar keine Rückstände.


    Wie verwendest Du das A*F? Auch nur die Nadel eintauchen lassen oder unter der Nadel damit herfahren?

    Auch ein Scheich in Dubai sichert mit dem Kauf Arbeitsplätze bei Nagra.

    Ach, der Scheich in Dubai.... Der interessiert sich eher für teure Rennkamele und Pferde :merci:


    Ich habe auch den Eindruck, daß, wenn man im Netz Berichte über "HighEnd extrem", wozu ich so ein Laufwerk zähle, "What's best Forum" etc. liest, stößt man eher auf Freaks aus Thailand, Japan, Hong Kong, Singapur oder den USA. Aus dem arabischen Raum findet man da recht wenig.

    Aber vielleicht sind sie dort auch einfach nur etwas weniger mitteilungsbedürftig. Keine Ahnung.

    Normale Traglast ist 50 KG. Mit zusätzlicher Versteifung 80 KG.

    Ich habe auf einem 50x50 cm Tablar mit zwei Versteifungen einen Plattenspieler auf einer HRS Basis stehen mit einem Gesamtgewicht von 70 KG+.

    Bisher kein Problem!

    Endlich habe ich mal Zahlen und keine ungefähren Werte. Danke!

    Ich habe auf 50 x 35 je zwischen 40 und 50 kg stehen ohne Probleme, habe aber zwei 50er Schwerlastträger je Tablar eingezogen, wobei ich jetzt sehe, daß ich das gar nicht bräuchte.


    Es sollte auch erwähnt werden, daß es für diese Frage je nach Generation verschiedene Lösungen gab:

    1. Generation: Schwerlastrahmen mit passenden Schwerlast-Tablaren und die nur in bestimmten Größen.

    2. (aktuelle) Generation: Schwerlastverstärkungen, die in ein Standard-Tablar eingeklemmt werden.

    Und natürlich sollte der Rahmen selbstredend eng und gut verschraubt sein, sonst nützt der beste Schwerlastträger nichts, wenn der Tablar bei Schwerlast durchplumpst.

    Noch ein kleiner Nachtrag: Die doppelte VAT vom ersten Kauf habe ich auch zurück bekommen, die unnötigen 6 Euro der DHL natürlich nicht.

    Vielleicht interessant für andere: Discogs kann nicht an den Käufer selbst und direkt auszahlen, sondern nur an den Verkäufer, der dann wiederum zurück überweist. Das war oben auch schon mal so beschrieben worden. Ich hatte also meinen Einfuhrbescheid (oder wie der Zettel heißt) als PDF an den Händler gesendet, dieser weiter an Discogs.

    Man ist also insgesamt so ein bissl vom Wohlwollen des Händlers abhängig (in beiden Fällen). Und da muss ich sagen, sind Händler aus JP, die ich bisher erlebt habe, sehr, sehr freundlich und korrekt gewesen.

    Deine Frage (und meine Antwort) sind zwar schon etwas älter, aber ich erinnerte mich grad an diesen bisher noch kurzen Faden über die Freude meines Neuerwerbs hinweg. Höre mich gerade durch diese Ausgabe:


    Voyage Of The Acolyte ‎(LP, Album) Charisma BT-5168 Japan 1978


    Bisher ganz zufrieden. Kann nicht klagen. Knistern hört man schon an den leisen Passagen, aber das hat wohl mit meiner persönlichen Ausgabe zu tun und nichts mit der Pressung an sich. Wie immer bei Japan-Ausgaben: Wertig, guter Klang. Ich mag auch einfach diese Obis... ;)

    Nicht mal die übliche eher hellere "japanische" Abmischung kann ich hier attestieren.

    Vielleicht spät, aber besser als nie geholfen? :)

    Daniel

    So, jetzt habe ich auch mal etwas Positives zu berichten. Während ich noch auf die Rückabwicklung der VAT aus dem zuvor beschriebenen Kauf aus JP warte, habe ich es mal wieder gewagt. Wieder 2 LPs aus dem Land der aufgehenden Sonne, wieder Discogs, wieder die übliche VAT bezahlt im Gesamtpreis.

    Also entweder war dieser Händler plietscher, oder es hat sich generell was geändert, läuft nun. Ging direkt an meine Adresse, keine Nachverzollung, keine 6 Euro für die DHL. Ich weiß nicht, was er anders gemacht hat. Nur er wird es wissen...Interessanterweise war mir die Sendung auf meiner DHL-Seite nach Eingabe der Trackingnummer als "Nicht-EU-Sendung - Vorprüfung zur Einfuhr" angekündigt, was ich so noch nicht kannte. Vielleicht war das schon mal ein gutes Zeichen.

    Jetzt hoffe ich nur noch, daß die Platten auch so schön sind und klingen, wie die Lieferung unkompliziert ging! :)

    Es geht anscheinend derzeit nur mit dem Hin und Her. Mein "Verfahren" ist noch am Laufen. Mal sehen, Belege sind zugesendet als PDF.

    Wird mich in der nächsten Zeit bestimmt noch mehrmals treffen.

    Wäre schön, wenn das mal so richtig funktionieren würde, denn dann müsste man logischerweise auch nicht mehr die 6,00 Euro an die DHL berappen, denn die bekomme ich durch discogs nimmer zurück.

    Hallo Roland!

    Danke für die ausführliche Erklärung.

    Aber weiß denn irgendein Händler darüber Bescheid, was er tun muss, damit es nachher für den Kunden passt? Ich fürchte nein, so lange er nicht auf den Kosten, sondern der Kunde (es sei denn, er ist pelzig) sitzen bleibt.

    Das Problem ist: Ich würde gerne wieder die eine oder andere Platte über Discogs in JP kaufen. Und damit das besser läuft, ggfls. den Händler vorher instruieren, was er denn richtig machen soll. Und gerade das weiß ich immer noch nicht. Selbst im Schrieb von Zoll steht, daß "z.B. ...." angegeben sein muss. Also heißt das, daß es auch noch anderes gibt, was der Händler beachten muss. Und wann und wo? Es reicht ja anscheinend nicht, entsprechende Angaben auf dem Paket zu machen, da muss anscheinend vorher irgendwas vorgemeldet werden?

    Ich möchte mal wissen, ob das jemals bei irgendwem geklappt hat? Das scheint mir so zu sein, daß die ganzen Händler davon gar nichts wissen und deshalb alles falsch machen.

    Und nachher wieder alles zurückabwickeln ist ja auch keine Lösung.

    Grüßle

    Daniel

    Also wenn ich das richtig verstehe, liegt der Fehler bei discogs. D.h. alle Bestellungen in Zukunft, die mit einer VAT ausgewiesen sind in der Rechnung, werden ähnlich verlaufen, ich zahle doppelt und muss auf die Kulanz des Händlers hoffen?

    Mein doppelt bezahltes Geld hat jetzt auch nicht der Staat, sondern discogs auf seinem Konto? So gesehen wäre es ja richtig, daß der Händler es von denen zurückfordert, ich umgekehrt vom Händler. Also alles wie früher, nur mit ganz vielen unsinnigen Umständen.

    Kann es sein, daß da mit dem IOSS ein komplett unausgegorenes Verfahren auf den Markt geworfen wurde?

    Ich darf mal erzählen, wie es weiter ging; ist ja vielleicht für andere interessant.

    Also, ich habe mir zuerst von der DHL/Deutschen Post brav wie verlangt den Einfuhrabgabebescheid zukommen lassen, was schon mal etwas dauerte. Den habe ich zusammen mit der discogs-Rechnung an mein zuständiges Zollamt in FfM geschickt mit zugehörigem Widerspruch.

    Die Rechnung von discogs trägt im Kopf folgende Angaben:


    Bildschirmfoto 2021-11-08 um 20.47.48.png

    Nun bekam ich nach einiger Zeit einen im allerfeinsten Amtsdeutsch verfassten, sehr langen Brief zurück, der als Quintessenz einen Passus enthält (der noch durchaus beim ersten Lesen verständlich ist, der Rest ist schon fast fürs Kabarett), den ich mal abfotografiert habe:


    IMG_3439.jpg


    Ergo:

    Ich kann meine Rückerstattung vergessen.


    Jetzt helft mit bei meinen Fragen:

    Wer hat nun meine doppelte Steuer kassiert? Der Händler (glaube ich nicht), discogs, die Deutsche Post, der deutsche Staat?


    Und viel wichtiger: Wo lag der Fehler? Wer hat gschlampt? Wieder: Der Händler, discogs, die Post?


    Und noch wichtiger: Was kann ich nun tun, wenn ich mal wieder aus JP was kaufen will? Fast ärgerlicher als die doppelte Steuer sind ja noch die 6 Euro zusätzlich, die die Post erhebt.

    Also, was muss der Händler anders machen, wenn es wahrscheinlich wieder über die Post läuft?

    Bei Fedex geht das geschmeidiger, muss ich sagen.


    Herzliche Grüße

    Daniel

    ganz pragmatisch:

    - anderes System testen. Am besten um die 0,5mV Ausgangsspannung

    - andere Phono testen, am besten mit einer Verstärkung von 67dB -70 dB

    Wenn es dann weniger rauscht, hat man die Ursache gefunden. Besser als 100 mal hin und her schreiben.

    -Alternativ langfristig eine MM Stufe + Übertrager, falls das System i.o. ist.

    Das wäre schön, wenn das alles da wäre. Dann könnte man es ausprobieren. Ist aber für mich schwierig, das mal so eben zu besorgen. Habe leider keine Sammlung von zig TAs.

    Ja, neu war mir aber nun die Tatsache, daß ich laut Anzeige des VV den Pegel um 20 dB anheben muss, um ungefähr gleiche Lautstärke zwischen Line und MC zu erhalten.

    Das würde ja einem Übertrager 1:10 entsprechen, und die gibt es ja viele von der Stange. Nur weiß ich nicht, ob man diese vom Display abgelesenen 20 dB so übertragen (ha, Wortspiel!) kann.

    Sind 20 dB Unterschied zwischen Hochpegel und MC durchaus als normal zu bezeichnen? Das System hat ja schon ein paar Jährchen auf dem Buckel. Kann das sein, daß ein System mit der Zeit an Ausgangsspannung nachlässt, also gar keine 0,25 mV mehr liefert? Es klingt sehr schön, also diesbezüglich kann ich mich nicht beklagen.

    Ich hätte mal ne Frage, bei der die Experten jetzt wahrscheinlich den Kopf schütteln, aber ich stelle sie mal trotzdem: Ich habe anscheinend ein recht leises MC-System. Es wird zwar mit 0,25 mV laut Vinylengine angegeben, aber wenn ich es an den VV anschließe, der nur 'nen MC-Eingang hat (der laut Hersteller für 0,25 - 0,5 mV ausgelegt ist), muss ich den Lautstärkeregler schon im Vergleich z.B. zu einer Line-Quelle deutlich höher drehen, s.d. (mich eigentlich störendes) Rauschen in den leisen Passagen hörbar wird.

    Jetzt meine Frage, vielleicht eine bescheuerte Überlegung: Könnte man evtl. mit einem Übertrager, der ein nicht so starkes Übersetzungsverhältnis hat (also 1:10 wäre ja schon viel zu viel) vor dem MC (!) -Eingang das System etwas lauter machen? Also sozusagen ein Übertrager mit einem "Hub" von 1:2 oder so? Gibt es so etwas?

    Herzliche Grüße

    Daniel

    Ich komme nochmals auf mein Problem zurück, da es mich weiter beschäftigt. Als Ergänzung mal einen Zahlenwert, der das Bild vielleicht etwas verdeutlicht:

    Der VV hat dB-Anzeigen. Bei einer Hochpegelquelle (Tuner) habe ich bei -30 dB eine angenehme Zimmerlautstärke. Um das bei Phono MC zu erreichen, muss ich auf ca. -10 dB hochstellen. Wie gesagt, in leisen Passagen hört man dann schon ein Rauschen.

    Jetzt mal ganz ahnungslos: Übertrager mit 20 dB Verstärkung, die es ja durchaus gibt (andere Faktoren der Anpassung mal außen vor), würden zumindest bzgl. der Lautstärke dieses ausgleichen? Oder eine Milchmädchenrechnung?

    PS: Warum wird bei manchen Übettragern ein Übersetzungsverhältnis, bei anderen nur die absolute Verstärkung benannt?

    Danke zunächst mal für die rege Aufnahme und Diskussion meiner Idee/Frage. Bei Euren messtechnischen Gedankenaustauschen steige ich aus, aber was ich als Resümee aus Eurem Gesagten ziehe:

    - keine simple Angelegenheit

    - es gibt nichts von der Stange, nur Selbstbau wäre ggfls. eine Lösung mit sehr ungewissem Ausgang und Aufwand

    - da es anscheinend mein "Problem" auch bei anderen gibt (s. verlinkte Diskussion hier aus dem Forum), aber kein Hersteller eine Plug and Play Lösung bietet, scheint auch dort eher Zurückhaltung zu herrschen, obwohl vielleicht sogar Bedarf bestünde, was meine ersten zwei Gedanken unterstreicht

    - Anschaffung eines "lauteren" MCs wäre ein Möglichkeit

    - einen externen Phono-Pre an AUX möchte ich eigentlich nicht, weil der Phonozweig des VV eigentlich sehr gut ist; in den Datenblättern derselben sehe ich übrigens, daß der wie bei meinem internen empfohlene Bereich von 0,25 - 0,5 mV recht üblich ist, also würde ich da auch nichts gewinnen

    - die Pegeldifferenz zwischen des Ausgängen würde mich nicht mal stören, die kann ich glaube ich, sogar differenziert auf den Eingang abspeichern; mich stört vielmehr das leichte, beschriebene Rauschen, was ich durch den höheren Pegel zwangsläufig bekomme

    Christian, wenn ich Dich richtig verstehe, gehst Du nach der Regel: Innenwiderstand x 10 = geeigneter Abschußwiderstand, richtig? Wären dann 40 Ohm.

    Da der Übersetzungsfaktor im Teiler ins Quadrat geht, suche ich also den nächsten Wert, der wieder an die 40 kommt, also dann 200, was wieder 50 entspricht. Habe ich das richtig verstanden?

    Moin!

    Christian, danke für den Link. So etwas habe ich gesucht, aber über die SuFu nur diesen Faden hier passenderweise gefunden.


    Also das System ist dieses hier:

    https://www.vinylengine.com/ca…asshi=&notes=&prlo=&prhi=

    Der VV hat tatsächlich nur einen MC-Eingang. Technische Daten habe ich außer dem empfohlenen Einsatzbereich von 0,25-0,5 mV keine, er hat anzupassende Eingangsimpedanzen via "Mäuseklavier" in den üblichen Bereichen. Hilft das schon mal?


    Wenn ich das richtig verstanden habe, ist Selbstbau angesagt, also z.B. auf Basis eines genannten Lundahls. Mmh, bezweifele, ob ich das hinbekomme, also vom Verständnis her. Das handwerkliche Umsetzen (Löten etc.) dürfte klappen.