Beiträge von Zarathustra

    Bei keiner anderen Ultraschall-Waschmaschine gab es eine solche Diskussion um Beschädigungen durch Ultraschall. Was hat das mit der HG zu tun?


    Honi soit qui mal y pense!


    Grüße von Doc No

    Ich habe das in #389 nochmals losgetreten, weil ich dachte, vielleicht könne man so eine Aussage wie der Mensch es auf YT tätigt, ja mal tatsächlich recht konkret widerlegen oder bestätigen, da man in diesem Falle nicht das viel zu subjektive Messinstrument "menschliches Ohr mit dem CPU Hörzentrum" braucht, sondern evtl. im Mikroskop sichtbare (!?) Veränderungen feststellen müsste, wenn man z.B. exzessiv US-reinigen würde.

    Ich würde mir das so vorstellen: Auf einer Platte, die man nicht mehr mag, markiere ich einen Bereich durch z.B. einen gekratzten Kreis. Ich mache eine (Foto-)Aufnahme vor den Zyklen und in Abständen mit mehreren Zyklen, von mir aus auch so übertrieben, was man einer Platte in der Realität nie antun würde. Dann vergleicht man die Bilder. Zeigen sich tatsächlich Abtragungen, Abflachungen an den Rillenkanten? Welche Vergrößerung bräuchte ich dafür?


    Es ging mir nicht ums Bashing der HG. Im Gegenteil: Mich interessiert die HG sehr, werde mir wohl eine zulegen, würde dann aber beruhigter waschen, wenn ich wüsste, dass ich nicht nachher aus einer 180 g Pressung eine 120 g mache... ;)


    PS: Habe gerade mal selbst recherchiert. Wahrscheinlich würde man nur mit einem Raster-EM verlässliche Bilder bekommen. Das hat man ja nicht so eben mal im Küchenschrank...also die wenigsten.

    Es gibt einen Youtuber aus England (Dave Denver - Ultrasonic cavitation killed my vinyl ... ) der gibt an die HG "beschädigt" nach spätestens der 4. Wäsche mit der HG seine Platten bzw. seine Platten klingen schlechter, im Video wird im Vergleich mit der Degritter als potentielle Ursache die 40kHz Frequenz ausgemacht. Ich hab den Kollegen angeschrieben und gefragt ob er sich der Tragweite seiner Äußerungen bewusst ist und ob er seine Ausführungen weiter belegen kann. Kann, will er natürlich nicht.

    ...

    Wenn die US-Maschinen, vor allem bei 40 kHz beispielweise, die Platten beschädigen würden nach mehrmaligen Reinigungen, (also ich stelle mir das dann so vor, dass feine Grade der Rillen an den Gipfeln, die aber eigentlich dahin gehören, ebenso wie Dreck "abgetragen" oder geglättet würden), dann müsste man das doch z.B. mit Vorher-Nachher-Bildern mit einem Mikroskop feststellen können. Wahrscheinlich am besten mit einem Raster-EM, aber diese Auflösung bräuchte man evtl. gar nicht und wäre wohl zu aufwendig.

    Hat das irgendwer schon mal untersucht? Wäre doch mal eine Aufgabe des Herstellers, die Aussage des Youtubers zu entkräften.

    Ich habe noch nie verstanden, was die Anzahl der Platten im Schrank mit der "Rechtfertigung" für eine PWM zu tun haben soll.

    Selbst wenn ich nur eine Platte im Schrank hätte, die ich jederzeit perfekt hören möchte, und eine Wäsche mMn dazu gehören würde, sähe ich darin eine Rechtfertigung (was natürlich nur ein Beispiel als anderes Extrem sein soll).

    Ich sehe in einer PWM zu Hause den Luxus, jederzeit meine Platten waschen zu können, wann ich es will, muss nicht irgendeinen Händler aufsuchen zu seinen bescheidenen Öffnungszeiten oder gar Platten versenden usw.

    Mann, wie viel Luxus gönnen wir uns denn sonst bei diesem Hobby? Und da wird bei einer PWM plötzlich gerechnet, ab wann die sich amortisiert?

    Es muss ja nicht das Topmodell von Clearaudio sein, aber anscheinend liefert z.B. die Humminguru platzsparende und für einen noch überschaubaren Preis sehr gute Ergebnisse (was ich hoffentlich bald mal bestätigen kann, aktuell leider noch nicht).

    Daniel

    Bei uns im Südwesten sind die Hersteller Jung (z.B. AS 500) und evtl. Berker bevorzugt von Elektrikern bei Installation verbaut. Da klebt auch nach >20 Jahren nichts.

    Das ist nicht nur im Südwesten so.

    Aber wenn ein Designer der beiden Marken in o.g. Zeitraum sich eine Modellreihe ausgedacht hätte, die mit Softlack eine edle Oberfläche hervorbringen sollte, hätten auch diese Hersteller das gleiche Problem. Konnte man ja nicht wissen. Am Anfang wirkt diese Beschichtung ja sehr wertig und widerstandsfähig.

    Ich erinnere mich an Sigma-Objektive, bei denen nach Abblättern des Softlackes leider auch die Aufdrucke und Markierungen weg waren, und anscheinend macht man bei Dyson im Moment auch weiter diesen Fehler bei den Haartrocknern.

    Wie schon vorhin erwähnt: Alkohol funktioniert ohne den Kunststoff zu zerstören. Alle danach genannten organischen Lösungsmittel werden es auch tun; man sollte an einer später nicht zu sehenden Ecke vielleicht aber vorher die Wirkung auf das Plastik testen.

    Tu pöser Purche! ...


    So ganz stimmt das nicht. Ob die Abdeckungen vom Originalhersteller zu ersetzen sind, weiß ich nicht. Deine verlinkte Schalterserie ist zumindest eine andere. Aber bestimmt hat sich HMS bei einem Schalterhersteller bedient, das ist klar. Genauso wie bei den Schuko-Steckern (glaube von Kopp oder so).

    Aber dieselben sind es dennoch nicht, den HMS betreibt noch Aufwand mit den Kontakten im Sinne einer dicken Verkupferung und darüber Vergoldung.

    Ob das letztendlich den Klang so beeinflusst, wie von HMS behauptet (das Nachlesen darüber überlasse ich dem Interessierten und Gläubigen selbst, denn darüber schwadroniert HMS zur Genüge), diese Beurteilung bleibt jedem selbst überlassen.

    Ebenso die Frage, ob die Oberflächenveredelung so einen Mehrpreis wert ist.

    Allein die Behauptung, es sei übliche Fremdherstellerware mit HMS-Aufdruck, stimmt nicht ganz.


    Diese gammelige Gummierung bekommt man übrigens mit Alkohol runter. Dann hat man glänzend schwarzes Plastik darunter, der Alkohol tut dem Plastik zumindest bei dieser Einwirkzeit nichts.


    Daniel

    ...


    Und unter sold/expired sieht man was teils wirklich bezahlt wurde, die Preisangaben kann man in EUR umrechnen lassen …

    Leider nein, es gibt lediglich an, dass die Anzeige nicht mehr aufzurufen ist. Für wie viel der Deal über die Bühne ging und ob überhaupt, kann man in der Regel nicht erkennen. (Anders als bei ebay, wenn man auf "verkaufte Artikel" klickt und einen grünen Preis findet.)

    Deshalb bleiben auch die ganzen gelöschten Fake-Anzeigen dort jahrelang noch als "Preisbeispiel" sichtbar.

    Moin!

    Durch den o.g. Film, der vor ein paar Tagen auf Pro7 lief, bin ich nun vom Soundtrack desselben von Hans Zimmer "angefixt". Viele Versionen als LP gibt es laut Discogs nicht. Am liebsten wäre mir die 'Extended Version'.

    Liest man die Rezensionen auf jpc beispielsweise, beschreiben die allesamt eine sehr schlechte Pressqualität mit vielen Nebengeräuschen (europäische Pressung), was ich bei dieser Musik sehr schade fände. Wie sieht es mit euren Erfahrungen aus?

    Ist die US-Version ggf. besser?

    Herzliche Grüße

    Daniel

    Nix Zoll, hatte eigentlich mit Zollgebühren gerechnet, kam aber nix, phuu, da wären sicher mindestens nochmal 3 Scheine fällig gewesen.

    Wenns mit FedEx kam, kommt der Zoll per Rechnung meist online nach. Ware kommt meist über Amsterdam oder Paris in die EU, s.d. der Frankfurter Zoll erstmal damit nichts zu tun hat. Geht aber sehr bequem, auch wenn FedEx für den Service etwas die Hand aufhält, was aber DHL auch tut. Besser als > 1h beim unfreundlichen Zollamt rumzustehen, was garantiert nicht zentral gelegen ist.

    3 Tage ist schon schnell. Kleiner Vergleich im Innland... =O : Von 5 Briefen, die ich (teilweise weit) vor Weihnachten bei unserer Post eingeworfen oder am Schalter abgegeben hatte, ging mindestens einer verloren, und "Prio"-Briefe brauchten bis zu 5 Tage...wurden als ausgeliefert angegeben, obwohl sie erst 3 Tage später tatsächlich ankamen und so weiter.... :wacko:

    Würde ich die auftrennen wollen? Ich glaube nicht.

    Mal ne blöde Frage: Habe mir die Rückseite der Verstärker auf Hifiwiki angeschaut. Wie trennt man VV und Endverstärker auf? Über Tape IN/OUT? Das ginge nur in die eine Richtung. Über den "Signal Processor" IN/OUT?

    Oder muss mal wirklich invasiv innerhalb des Gehäuses eingreifen, wenn ich nur noch den Endverstärker des Vollverstäkers nutzen möchte?

    Eine Bassgewalt ist die C5 nicht gerade. Trotzdem liebe ich diese LS (oder gerade deswegen?). Am der Power des Endverstärkers kann es nicht liegen (große ML). Ich habe sie zwar im Moment mit Ocos verkabelt, wollte aber doch mal ganz herkömmlich anschließen. Mal sehen.


    Was mir im Vergleich zu meinen früheren Dynaudios (z.B. 1.8 MkII) aufgefallen ist: Sie "öffnen" sich erst ab einer gewissen Lautstärke, so ganz leise hören ist nicht so ihr Ding, da bleibt vieles verborgen, erst ab etwas über Zimmerlautstärke wirds farbenfroh.


    Es gibt übrigen 2 Baureihen der C5. Die zweite hat glaub immerhin 85 dB Wirkungsgrad. Man erkennt sie von außen an den unterschiedlichen Sicken des Tieftöners.


    Woran erkenne ich denn vertrocknetes Ferrofluid?


    Hegel-Endstufen hatte übrigens Dynaudio mal selbst in ihrem eigenen Hörraum.


    Daniel

    ...fragwürdig. Die komplette Netzverkabelung in diesem Hotel ist weder abgeklärt, noch hinterfragt. Da sind Küchen bzw. Bars in diesem Hotel, jede Menge Kühlschränke, Minibars und weitere Verbraucher, die sich spontan dazu- oder abschalten...

    Warum fragwürdig? Ist doch die Situation wie in jedem normalen Mehrfamilienhaus oder sonstigem Haushalt auch.

    Oder kennt jemand die elektrischen Geräte seiner Nachbarn? Also ich persönlich bitte natürlich immer in meinem Wohnhaus und weiteren Umgebung, wenn ich Musik höre z.B. alle Schaltnetzteile auszustecken und die Kühlschränke auszustellen. ;)


    Ich stelle mir gerade den Workshop im Hotelzimmer so gegen Ende der Veranstaltung vor: Also wenn da beide Seiten genauso aufeinandertreffen: Heija heissassa! Da wird das sprichwörtliche Zerlegen eines Hotelzimmers einer Heavymetal-Band ein Sch..dreck gegen sein. Bitte vorher alle Waffen ablegen an der Hotellobby und keine spitzen und harten oder ätzenden Materialien mitbringen! 8o

    Dann bleiben wir doch dabei, den Thread mit Geräte-Legenden zu missbrauchen :) . Was mir allerdings auch aufgefallen ist:

    Hier werden viel zu viele persönliche Lieblingsstücke genannt, die vielleicht ein Bruchteil der Mitleser kennen, nur für einen persönlich vielleicht Legende, aber nicht für die Masse. Mythos, Legende, das umweht eben Produkte, die, ob zu recht oder unrecht, z.B. sehr lange am Markt waren, Ausrufezeichen gesetzt haben und dadurch auch einer breiten Masse bekannt sind. Man könnte sie auch böse als "Mainstream" bezeichnen oder "big brands".


    Vorhin wurde bei Tunern der Sequerra genannt. Würde ich als die Zeiten überdauernd anerkennen, wird auch noch über Jahre einem größeren Fachpublikum bekannt bleiben.

    In diesem Zusammenhang würde ich noch die Kenwood-Tuner der 70er nennen, Sansui und natürlich Wieschhoffs Meisterstücke 2002 und 3003.