Posts by Zarathustra

    Die Schwerlaststreben ... Und ja, die Böden sollten sich dabei noch einklipsen lassen.

    Sind die Streben drinne, lässt sich nichts mehr klipsen, weder rein noch raus. D.h.: Entweder Tablar vorher rein und von unten ranschrauben (was mitunter recht fummelig sein kann) oder den Rahmen um den Tablar mit eingebauten Streben herumkonstruieren.

    Unsichtbar von unten eingeklebt wäre mir lieber gewesen, das ist aber an meinen technischen Möglichkeiten gescheitert.


    Gruß André

    Die Schwerlastverstrebungen gibt es für 50er und 75er Rastermaß. Die werden unsichtbar von unten eingeschraubt. Man kann beliebig viele nebeneinander setzen (bis man am Schluss einen Panzerwagen hat :) ).

    Allerdings geht das nur bei den Tablaren der neuen Generation (die mit den vielen kleinen Löchern im Falz).

    Für die ältere Generation gibt es die sog. Schwerlastrahmen mit entsprechendem Schwerlasttablar, die, so habe ich mir sagen lassen, ihrem Namen alle Ehre machen. Allerdings gabs die nicht in jedem Rastermaß, aber 75 x 50 könnte sein.

    Hey, das soll genauso aussehen ;-) !

    :)


    Ok, nimms mir nicht übel, wäre nicht so meines.

    Wenn ich mich für USM entscheide, dann möchte ich, dass es wie USM aussieht, der Designgedanke des Systems sollte nicht verloren gehen oder ad absurdum geführt werden, d.h. es sollen bündige, flache Übergänge zu den Rohren usw. sein und nicht ein Gerüst aus USM-Fragmenten, auf die Böden gelegt werden, seien sie auch noch so stabil oder zweckmäßig und sauber gearbeitet. Dafür müsste ich nicht unbedingt USM nehmen. Ein Sonderangebot ist es ja nicht grad.

    Aber die Geschmäcker sind verschieden. Jeder Jeck ist anders.

    Es gibt auch hier welche (einen?) die andere Böden für z.B. den Plattenspieler benutzen als die originalen aus Blech.

    Musst mal nach USM suchen.


    Ich habe nur die Rohre benutzt. Ist dann nicht mehr wirklich USM.

    Habe ich mir auch mal überlegt. Damit es dann nicht aussieht wie in Beitrag #12, müsste man z.B. in eine MDF-Platte eine Sicke im Rohrradius als Kreisbogen reinfräsen (lassen) und lackieren. USM hat RAL-Farbtöne, von daher dürfte das nicht schwierig sein. Dann stellt man zum Rest des Regals keinen Unterschied fest.

    Nachteil: Die Dicke der Platte wäre auf den Rohrdurchmesser begrenzt und das Prinzip: Rahmen aufbauen und Tablar reindrücken geht nicht mehr, da die Sicke keine Federwirkung hat. Man müsste um den "MDF-Tablar" herum den Rahmen zusammenschrauben.

    Daniel

    Wenn Du selber basteln willst und Dir Teile im Internet zusammensuchst (was preislich durchaus interessant sein kann), musst Du aufpassen: Es gibt verschiedene Generationen an Tablaren und Klappen usw.

    Stapelt man nur Rohrgitter mit Konnektoren und Kugeln übereinander und legt Tablare ein, dann ists ziemlich wurscht. Sobald aber Türen, Schubladen, Zwischentablare, Schwerlastversteifungen etc. dazukommen, muss man schauen, was zusammenpasst. Man kann auch innerhalb eines Regals herrlich mischen, nur muss man die Schnittstellen dann richtig wählen...Könnte da glaub mittleriweile ein Buch drüber schreiben. Und kenne sicherlich noch lange nicht alles.

    Wer betreibt denn seine Anlage in Verbindung mit Haller?

    Ich auch!

    Finde ich stylisch und praktisch. Das "Design" der meisten Highend Racks finde ich hingegen...naja, ein guter Designer war da wohl meist nicht am Werk...

    Ich habe da schon so viel dran verändert, immer wieder leicht an die Gegebenheiten der Anlage anzupassen. Kommt eine Erweiterung, kommt sie auch beim USM. Unter dem Plattenspieler habe ich den Tablar mit Schaumstoff bedämpft. Obs nötig war? Keine Ahnung. Für die Fundamentalisten geht USM gar nicht, weil es die Geräte schlecht klingen lässt... :wacko:

    Manche füllen die Rohre mit Quarzsand zum Bedämpfen. Da ich aber wie gesagt immer mal wieder was ändere, ist mir das zu viel Sauerei.

    Daniel

    Ich hänge mich mal in den Windschatten des Fadens mit einer angelehnten Frage: Muss leider etwas ausholen. Ich habe auch gerade mal wieder an OCOS rumgebastelt und folgendes festgestellt: Ich habe anscheinend verschiedene Generationen von dem Kabel. Bei einer Sorte (wahrscheinlich frühe Generation), nachdem ich mir 2 Stränge à 6 m verflochten hatte und den Durchgang testen wollte, um mich zu vergewissern, dass ich nichts fehlgeschaltet habe, stellte ich folgendes fest: (Jetzt lacht nicht, wie ich den Durchgang teste: Ich stelle einen Märklin-Wagen mit Innenbeleuchtung auf ein Gleis, drehe den Trafo voll auf und halte die Gleiskabel an die zu testenden Kabelenden...Leuchten des Wagens bei korrespondierende Polen, alles gut, natürlich auch die Gegenprobe, usw.

    Genau bei der Gegenprobe fiel mir bei der einen Kabelsorte auf: + und - verschaltet gab ein ganz flaues Leuchten des Wagens. Mist, dachte ich, irgendwo einen "Kurzen" im Stecker produziert. Alles auseinandergedröselt, wieder getestet: Nee, Phänomen bleibt. Und zwar bei beiden Kabeln unabhängig voneinander, klar getrennten Polen usw.

    Dass beide Kabel auf der Länge irgendwo im Inneren einen Schaden haben: Unwahrscheinlich. Von außen auch nichts sichtbar, sind heile.


    Eine andere Sorte OCOS, wahrscheinlich jünger, zeigt diesen Effekt nicht, auch nicht bei 6 m, also kein flaues Leuchten des Märklin-Wagens, wenn ich außen und innen der Buchse gegeneinander schalte mit meiner "Testmethode".


    Jetzt meine Frage: Ist das ggfls. normal? Im Prospekt zum OCOS Kabel steht, dass die Isolation definiert leiten würde. Das sei sozusagen die Besonderheit. Also kann es daran liegen? Sozusagen ein kleiner Kriechstrom über die 6 m, der ausreicht, den Wagen zum Glimmen zu bringen? Teste ich es an einem kleinen Stück (ein paar cm), tritt der Effekt nicht auf.

    Aber warum passiert dann bei den anderen OCOS-Kabeln gleicher Länge nicht dasselbe? Würde da wohlmöglich die "Rezeptur" mal geändert?


    Herzliche Grüße

    Daniel

    Ok, ok. Ihr habt mich überzeugt. Eine (gebrauchte) Weller soll es werden. Jetzt halte ich mal meine Äuglein nach Angeboten offen. Da die aktuelle 1010er meist nicht mal teurererer ist als eine gut erhaltene WECP 20 (mit Glück im 2-stelligen Bereich), geht mein Augenmerk in diese Richtung. Oder gibt es gerade da vielleicht wieder irgendwelche Aspekte dagegen (China-Technik im Weller-Deckmäntelchen...schau lieber nach einer guten alten Weller...oder so)?

    In den e.-Kleinanzeigen wird sogar grad 2x der Koffer zum Konfektionieren angeboten. Da kann man ungefähr erahnen, was man so braucht:

    - https://www.ebay-kleinanzeigen…-fake/1222496780-172-1586

    - https://www.ebay-kleinanzeigen…kzeug/2062968832-172-3033


    Die Zange gibt es einzeln bei ebay. Huber Suhner waren ja damals auch für OCOS zuständig.

    - https://www.ebay.de/itm/333798…ksid=p2060353.m1438.l2649

    Ich habe nur noch nicht rausbekommen, welcher Steckertyp damals von HS verwendet wurde, denn konstruiert haben die bestimmt nicht extra was Neues.


    Das ist natürlich alles sehr speziell und teuer. Ich vermute aber mal, da das OCOS-Kabel 6 mm Durchmesser hat, kann man einfach eine 18-20 mm lange (entspricht dem Original) Crimphülse nehmen (25 qmm) und eine BNC-Crimpzange (ist das RG58?).

    Wie gesagt, nur eine Vermutung, ausprobiert habe ich es noch nicht.


    Herzliche Grüße

    Daniel

    Ich würde sagen, besser was gutes Gebrauchtes als was schlechtes Neues.

    Im Sinne der Nachhaltigkeit werde ich wohl so handeln. Kaufe ja recht viel gebraucht mit eigentlich meist guten Erfahrungen. Auch wenn die Chinaböller auf den ersten Blick verlockend erscheinen, ist das mMn ein falscher Trend, den ich nicht auch noch weiter unterstützen möchte (auch wenn man es wahrscheinlich unbemerkt ohnehin schon dauern tut). Die ERSA Analog 60 hat mir aus Euren Vorschlägen recht gut gefallen und ist im Gebrauchtmarkt anscheinend deutlich günstiger zu haben als jegliche Weller.

    Mal sehen. Aber danke wieder für die rege Teilnahme an diesem Thread, der ja eigentlich mit einer ganz anderen Intention startete.

    Daniel

    Ja, da hast Du wohl leider recht. Etwas schwachbrüstig kam die mir auch vor.

    Wie viel Watt sollte den so eine Station haben, damit man z.B. den besagten Cinch etwas geschmeidiger löten kann?

    Hast Du ne Empfehlung für einen Gelegenheitslöter, die dann aber trotzdem eine längere Halbwertszeit hat?

    Herzliche Grüße

    Daniel

    Ich habe eine Billig-"Lötstation", bei der mir der Handgriff kaputt gegangen ist. Das ganze Ding kostete zwar fast nix, aber da ich ungerne Elektroschrott zusätzlich produziere: Kann ich da einen Ersatzhandgriff für sowas bekommen, d.h. vielleicht auch einen bessere als den früheren anschließen (der war nicht so der Hit)? Sind die Anschlüsse irgendwie genormt?

    Hier Bilder vom Typenschild und dem Kabelanschluss:


    DSC_0070.JPGDSC_0072.JPG

    Der 526 enthält allerdings keinen Streamer.

    Aber das wurde doch weiter oben schon als nicht mehr obligat angesehen. Ansonsten könnte ich mir vorstellen, dass trotz des Verwursten aller Bauteile in einem Gehäuse bei ML durch bauliche Trennung, Abschirmung usw. was ganz Passables rauskommt, auch bzgl. Phonosektion.

    Das ist Aufgabe des Verkäufers. Bei mir sieht das so aus: Ich habe das "Verkäufer-Cockpit-Pro" aktiviert.

    - Dort auf den Reiter "Bestellungen" ...

    - "Alle Bestellungen" auswählen. Man sieht seine Verkäufe.

    - Wiederum links vom kleinen Bild vom jeweiligen Verkauf ist ein kleiner Auswahl-Reiter "kleiner Pfeil nach unten im Kästchen" (alle möglichen Aktionen zum Artikel) -> anklicken!

    - Dort auf "Rückerstattung senden".

    - Der Rest ist selbsterklärend.