Posts by K-Follower!

    Ich glaube da bahnt sich etwas an worauf sich Elektro-Freunde freuen können:


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    erscheint allerdings erst im August und so wie es gerade ausschaut nur auf CD

    Das Album hört sich tatsächlich sehr, sehr vielversprechend an. Auf Amazon aktuell nur als Download. Hoffe, dass das tatsächlich noch auf CD rauskommt. Danke schon einmal für den Tip !!!

    Beim wecheln des Öl meiner NPV nehme ich ja immer den Teller ab.

    Natürlich auch den Stirng. Jetzt ist es mir ein paar mal passiert das mir beim wieder aufsetzen sich der String verdeht hat und auch schon gerissen ist. Auch das abnehmen des Tellers bringt ein verändern oder bewegen des Laufwerks Chassis mit sich. Das muss dann nach dem Ölwechsel alles wieder positoniert werden. Dies möchte ich alles vermeiden. Meine Frage wäre wie ihr das macht? Danke vo

    Mit einer dünnen Kanüle kann man Öl nach Abschrauben der Madenschraube direkt einspritzen, ohne alles abzubauen.

    Hatte ich mir auch angesehen ! Geiler Bericht und ein offensichtlich sehr netter Zeitgenosse.

    Elektronik (nicht die Laufwerke) kam mir nicht als Highest End vor.

    @ Jürgen: oder liege ich da falsch ?

    So ist es. Erfolgreich ist nicht das Produkt, das gut ist, sondern das Produkt, das sich gut verkauft - unabhängig von der Qualität, Preis und vom praktischen Nutzen.

    Heute entscheidet in erster Linie die Optik. Die Anzahl derjenigen, die nachher unzufrieden sind, weil das, worauf es eigentlich ankommt, nicht vorhanden ist, ist meistens recht klein (oder das Produkt verschwindet nach kurzer Zeit).


    Das ist keine Meinung von mir, sondern Fakt. Ein Beispiel dafür war bei den Lautsprechern das Bose Acoustimass® System, das in den 90er Jahren trotz bescheidener Klang-Qualität extrem erfolgreich war und danach noch lange im Angebot war.

    https://www.bose.de/de_de/supp…_support/am6_series2.html

    Und der Marketing-Etat ist nicht gerade von untergeordneter Bedeutung.

    Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing.

    Also Youtube kann lediglich eine erste Einschätzung liefern. Aber solche monströsen, sehr lauten Lautsprecher bedürfen eines sehr gut bedämpften Raumes, um ihre Qualitäten auszuspielen. Ähnlich bescheiden klingen auf der HE (zumindest meiner Meinung nach) die Monster von Cessaro.

    Da ist manchmal weniger mehr :-)

    https://youtu.be/gqzTPx0dd-g

    Was ich top finde, ist die Tatsache, dass Du eine Menge Herzblut in diese Vergleiche steckst. Die Bewertung von Audio-Komponenten funktioniert m.E. nämlich nur dann, wenn man sie im gleichen Raum unter ähnlichen Bedingungen betreibt.

    Und viele Hörräume sind echt schwierig. Im Gegensatz zu Deinem :-)

    Also ich finde das Living Voice Olympian optisch schon sehr ansprechend.

    Das Magico Horn sieht dagegen sehr technoid aus.

    Wie immer Geschmackssache :-)

    Glaubst Du echt, dass das Magico-Horn Land gegen die großen Installationen von LV oder Acapella Audio Arts sieht ?

    Im Vergleich spielt das große Besteck bei Living Voice auf der Messe völlig unaufgeregt, stabil, souverän und extrem feindynamisch.

    Und im Gegensatz zu Magico, gibt es keine Dauer-Hurra-Rufe durch die Hifi-Mainstream-Journalie.

    Magico hat mit Sicherheit einen riesigen Marketing-Etat.

    Gemäß meinem Hören-Sagen-Wissen soll die seinerzeitige Vorführung gar nichts gewesen sein.

    Die mir bekannten „normalen“ Magicos haben mit wenigen Ausnahmen in MUC stets bös gewummert.

    Die Platzierung auf "Die Bank" (Lignolab) ist nochmals ein deutlicher Sprung in Sachen Souveränität nach vorne.

    Aber auch ohne die kannst Du wunderbar Musik mit Deiner wunderschönen NPV hören. Man braucht nicht jedes Zubehörteil, das der Markt hergibt.

    Solo für Keith

    Im Telefonbuch verbirgt sich das Objekt meiner Hörbegierde unter dem schlichten Eintrag "Aschenbrenner, Keith", ohne näheren Hinweis auf das Gewerbe des Besagten. Nachdem sich der Inhaber persönlich am anderen Ende der Leitung meldete, trage ich ihm mein Leid vor. Irgendwie stelle mich meine Anlage nicht mehr zufrieden. Bei der Erwähnung meiner einst mit viel Herzblut ausgesuchten Infinity-Accuphase-Philips-Anlage spüre ich fast körperlich, wie der Meister am Telefonhörer zusammenzuckt. Ein wenig Trost kann ich Aschenbrenner mit der Erwähnung meines Thorens TD 160-Laufwerks spenden, das mit seinem SME-Tonarm und dem Ortofon-Tonabnehmer immer noch fleißig in Betrieb sei.

    Gleich im Anschluß an die Frage nach der Einrichtung des Hörraums outet sich Aschenbrenner unzweideutig als eingefleischter Analogie, der von der digitalen Wiedergabe herzlich wenig angetan sei. Bereits vor Jahren sei man im übrigen darauf gekommen, daß die einzig erstrebenswerte Art der Verstärkung des Eingangssignals ein Trioden-Röhrenverstärker sei, dem gerade kürzlich eine renommierte Fachzeitschrift die HiFi-Tauglichkeit abgesprochen habe, da er noch nicht einmal den Mindestanforderungen der DIN genüge tue. Die geringen Ausgangsleistungen dieser Verstärker-Dinosaurier und ihre Schwierigkeiten im Umgang mit niedrigen Impedanzen führten dann wiederum zwangsläufig zu Hornlautsprechern, die in der Lage seien, mit den glimmenden Röhren fertig zu werden. Meinen leisen Einwand nach möglichen Verfärbungen bei den Hörnern deklarierte Aschenbrenner zum gängigen Vorurteil, dem nur durch ausgiebige Hörsitzungen beizukommen sei.

    Bewaffnet mit einem Riesenstapel meiner Lieblings-LPs und deren CD-Pendants, sowie einigen Silberscheiben, deren Klang auf der Heimanlage ich in-und-auswendig kenne, mache ich mich auf den Weg zur angegebenen Adresse im Frankfurter Stadtteil mit der hohen Ausländerquote. Praktischerweise hat sich eine der Mega-HiFi-Ketten einschließlich üppigem Parkhaus ganz in der Nähe von Aschenbrenner angesiedelt, so daß mir zumindest das übliche Strafmandat wegen Falschparkens erspart bleibt. Die verschlossene Ladentür des ortstypischen alten Gründerzeithauses verlangt nach dem Einsatz der Klingel, aber nachdem Aschenbrenner mir dann geöffnet hat, präsentiert sich das Studio als wirkliche Oase der Ruhe. In einem etwa 30 qm großen Hörraum ist die Anlage für unsere Sitzung bereits präpariert. Das Ganze wird übrigens am Ende runde drei Stunden dauern und während der gesamten Zeit stören uns weder andere Kunden noch die Klingel oder das Telefon.

    Aschenbrenner weiß von meiner Vorliebe für Klassik und so legt er ohne große Vorreden eine schwarze Scheibe mit Tschaikowskys Violinkonzert auf den Plattenteller. Auf der schon etwas angejahrten Aufnahme des russischen Labels Melodya spielt Igor Oistrach den Solopart und sein Vater David dirigiert. Was da aus den beiden Ungetümen vor mir, die entfernt einer Chippendale-Kommode ähneln, in den Raum entlassen wird, verblüfft mich. Die Solovioline klingt seidenweich, die massiven Streicher unaufdringlich, das Blech so schmetternd, wie es klingen muß. So gehen Aschenbrenner und ich schließlich LP für LP durch, mal aus seinem Stapel, mal aus meinem Vorrat, immer schön 10 bis 15 Minuten pro Stück, und ganz langsam formt sich die Meinung über die Anlage. Der Meister kommentiert sehr sparsam, äußert sich nicht zu Aufnahmen, die er nicht kennt und verliert kein Wort über die Kette, die er für mich präpariert hat.

    Klar ist, daß die Anlage ungemein ehrlich und, entgegen manchen Vorurteilen über die Klangcharakteristik von Hornlautsprechern, überhaupt nicht schönfärberisch klingt.

    Schließlich gibt Aschenbrenner auch noch meinem Drängen nach einem Vergleich zwischen CD und LP nach, und wir hören in der direkten Gegenüberstellung das Beethovensche Violinkonzert mit Arthur Grumiaux und Colin Davis. Ganz klar, der Unterschied ist hörbar und der Vergleich fällt zugunsten der LP aus. Hier wird sie deutlich, die früher oft zitierte Kühle der Silberscheibe. Aber ganz klar, mit dieser Anlage würde ich zu Hause mit Freuden auch meine CDs hören. Aschenbrenner verblüfft mich auch noch mit einer weiteren Demonstration. Bei laufender LP stöpselt er zunächst den CD-Spieler von der Vorstufe ab und dann wieder an. Ein kleiner aber feiner Unterschied wird auch hier hörbar. Ohne angeschlossenen CD-Spieler klingt auch die LP etwas besser.

    Ganz zum Schluß unserer langen und kurzweiligen Hörsitzung kommen wir dann auch noch zu den harten Fakten. Womit haben wir denn eigentlich gehört? Die Röhrenelektronik mit der feinen, wertigen Optik kam aus dem Hause Shindo Laboratory des Japaners Ken Shindo und bestand aus der Vorstufe Catherine und der Doppel-Mono-Endstufe Talbot. Als analoge Quelle diente das Laufwerk Platine Verdier aus Frankreich, bestückt mit einem langen Arm und einem System ebenfalls aus dem Hause Shindo ebenso wie die riesigen Lautsprecher Latour. Kein billiges Vergnügen also, aber wo gibt es mehr Hörerlebnis für´s Geld?

    Für mein eher bescheidenes Budget kann mir das Auditorium 23 aber auch Trost bieten. Einsteigern wird ein Uchida Endverstärker-Kit empfohlen. Zusammen mit dem Bausatz-Lautsprecher Triangle TQWT und einem guten preiswerten CD-Spieler, der direkt an die Uchida angeschlossen wird, kann man so schon relativ preisgünstig seine Silberscheiben genießen. Dazu dann noch das Vorstufen-Kit Claret von Shindo und ein gutes Analoglaufwerk, wie z.B. der Rega Planar 3 mit Denon Tonabnehmer, und schon hätte ich für mein Budget etwas Feines gehabt.

    Über meine finanziellen Resourcen machte sich Aschenbrenner allerdings wohl am allerwenigsten Gedanken. Er schien nämlich keineswegs darauf aus zu sein, mir etwas verkaufen zu wollen. Wir trennten uns mit der Vereinbarung, daß ich mit dem Höreindruck aus dem Studio nach Hause gehen solle, um meine eigene Anlage noch einmal ausgiebig zu vergleichen. Wenn ich wollte, könne ich gerne noch einmal zum Hören wiederkommen. Dann könne man ja auch andere, preiswertere Ketten einmal im Vergleich hören. Ganz langsam werde sich dann eine Meinung über den Wert oder Unwert des Angebots von Auditorium 23 bilden. Mein Mund muß meilenweit offengestanden haben, als ich das gastfreundliche Studio verließ. Und das lag sicher nicht nur an meinem Hunger.

    Keith Aschenbrenner ist wirklich eine Institution. Wer sich leid an Allerweltskost gehört hat und das Besondere sucht, findet in ihm einen kompetenten, fairen und musikbegeisterten Berater und Partner.

    Da sprichst Du was Wahres aus.

    Aber beim A23 hat mich nicht das große grüne Besteck mit ‚französischem‘ LS zum Kern geführt, sondern der MagAmp in Kombination mit einem LS, der, wenn ich mich recht erinnere, aus Italien war. Anscheinend ist doch jeder Jeck anders.

    Das müssen die Pata Acustica gewesen sein. Konzept ging Richtung Snell. Guter, ehrlicher und preiswürdiger Lautsprecher. MagAmp war und ist auch geil.

    Oftmals ist weniger mehr. War gerade in einer Händler-Villa. Das große Besteck hat trotz Raumakustik geplärrt, die Mini-Anlage im Foyer an zwei süßen Zweiwegerichen hat Musik gespielt und befriedigt.

    Musik ist Emotion, deshalb auch die "Liebe" zu Geräten. Ansonsten gäbe es das "Geschwurbel" nicht.

    Man muss Keith Aschenbrenner nicht für eine blumige Sprache kritisieren, die es letztlich auch so bei der Werbung für Magico gibt.

    Deren technischer Klang ist nahezu perfekt, führt aber nicht zum Kern der Musik. Ist leider so.

    Grüße Siggi