Posts by T.U.F.K.A.U.

    Beim Versuch kleinere Riefen auszuschleifen, war dann die schöne Birkemaserung

    weg.

    Sowas wurde in meiner Zeit als aktiver Holzwurm mit farblich exakt angepaßter Spachtelmasse verschlossen und dann im Lasurverfahren die Maserung nachgezogen und alles farblich angeglichen. Aus einem halben meter Entfernung schon nicht mehr sichtbar und nach dem Klarlack überhaupt nicht mehr zu sehen.


    PS: Gemacht wird das in der Trockenmalmethode mit Revell und Humbrol Enamel Farben. Pinsel mit Farbe benetzen, die farbe in einem trockenem Tuch auswischen bis nix mehr kommt und dann mit mehr oder weniger Druck Hauch um Hauch auftragen bis das Gesamtbild stimmt. Wenn man's vermurkst, wieder wegschleifen. Wenn man das aber zweimal gemacht hat, beherrscht man das mit 40 Fieber. Hauptsache, niemals flüssige Farbe! Die Verdünnung wird dann vom Holz sofort aufgesogen und wenn man Pech hat, bildet sich ein Rand der nicht wieder ausschleifbar ist!

    Auch wenn ich das schräge Zeug aus den 70ern kaum anhöre. Lieber die 80er Sachen wie Clock DVA

    Obwohl Clock DVA und Adi Newton ja eher zu den Urvätern des EBM gehören, liegen die Wurzeln im Industrial der mittsiebziger. Letztendlich macht man's ja auch um die Szene des Londoner Clubs "The Crypt" fest und da hat er seinerzeit genauso gespielt wie TG, C. Voltaire, Lustmord, SPK, Nocturnal Emissions etc. Klinik hätte es ohne den Ur-Industrial auch nicht so gegeben, aber Dirk Ivens kommt in der Doku ja auch zu Wort.


    PS: Mich stört bei der Doku bloß die relative Kürze, da fehlen viele wichtige Zeitgenossen die nicht mal erwähnt wurden, gerade die ganze postindustrielle Szene wie NWW, Whitehouse, Organum, Genocide Organ, Grey Wolves oder Con-Dom etc. Als ARTE ende der 90er eine große Doku über "Techno und elektronische Musik gemacht hat, waren das vier Teile mit insgesamt fast 5 Stunden. Zweie wären hier besser gewesen, aber man freut sich ja, dass über solche spezielle Musik überhaupt mal berichtet wird.

    "Tidorfolon Lager" sind der Beschreibung nach Sinterlager mit einer speziellen Materialmischung. Sinterlager freuen sich auch ab und an über eine frische Ölung...

    Nach der Beschreibung auf der AS Seite ist ihr Lager einfach ein Sinterlager mit weichem Spiegel und mehr nicht. Ich hatte da mal irgendwann irgendwo eine ganz andere Definition vom Tidorfolon Lager gelesen. Da übernahm wenn ich mich recht erinnere die veritikale Führung eine schmierungsfreie Kunststoffbuchse.

    Wenn zum Beispiel der Alfa Romeo bei Regen in England nicht so gut läuft (passierte einem Kollegen von mir, bei Regen startete der Gute nicht), dann ist das keineswegs das Problem des Herstellers (meinte der Händler), sondern des Kunden, der dieses Auto nach England "verschleppt" in Klimazonen, für die es nicht gebaut wurde

    Der Alfa Romeo eines Kumpels sprang auch bei Regen in Deutschland nicht an, ich habe gleich gewußt, dass die Möhre besser in Italien geblieben wäre.

    Wohl ein kleiner Hinweis darauf, dass so ein Lager nun doch nicht so ganz wartungsfrei ist.

    Ich dachte in Tidorfolon Lager darf um's Verrecken kein Öl eingefüllt werden? Ein Kumpel hat so ein Lager in seinem Dreher und da war das immer Usus, niemals nicht Öl.

    Am Leben is er wohl noch, aber abgetaucht und nicht auffindbar. Er operierte auch unter dem Pseudonym "Nihilist Surfin' Group". Ich glaub ich hab die mal anfang der 90er in Chemnitz in 'nem Betonwürfel live gesehen, kann aber auch Masonna oder Violent Oncen Geisha gewesen sein, so richtig auseinanderhalten kann die jap. Noiseheinis eh niemand. Lustig finde ich, dass er mal ein Album gemacht hat, wo eine herkömmlich akustische Band erst ganz normal mit Bass, Gitarre und Schlagzeug die Musik eingespielt hat, er hat das Ergebnis dann durch drei in Reihe geschaltete Verzerrer gejagt und als Gerogerigegege Album veröffentlicht. :D

    D.h. eine Charge klingt erstklassig, die andere des gleichen Typs kann schon wieder minimalst anders klingen, für mich trotzdem klar vernehmbar,

    Ja, drum kauf ich Chargen bis maximal mitte der 90er. Besonders BASF Kassetten der späteren Jahre schwanken stark in ihrer Qualität, um 2000 wird's dann noch schlimmer. Da habe ich auch zwei oder drei Fuji DR II, die gefallen mir garnicht. Im Gegensatz zu den den Z II die ich zwischen 1991 und 1994 gekauft habe, haben die definitiv nicht diese Auflösung in den Höhen. Auch die Gehäusequalität ist nicht mehr dieselbe.

    bei den Metallbändern scheint der Effekt weniger ausgeprägt.

    Reineisen Bänder liegen klanglich sowieso sehr eng beieinander, manche rauschen ganz leicht mehr als andere, aber das war's dann schon.