Beiträge von docali

    Moin, wirklich bemerkenswert, dass der FÖ ein Schlösschen hat. Vermutlich wieder eine seiner "Auszeiten" von diesem Forum oder ein guter Vorsatz zum neuen Jahr und diesmal für immer?


    Vielleicht liegt es aber an der Art, wie hier diskutiert wird, dass sich Personen wie Jo immer wieder zurückziehen. Z.B., es wurde im Thema "Hornklang..." das Bild eines Lsp gepostet und dann darf man dazu keine Anmerkungen bzw. kritische (gefühlt für gewisse Personen) Fragen stellen? Warum wird das Bild im Thema "Hornklang..." gepostet?


    Wo sind die Mehrwerte, die ein Leser aus so einen Faden zieht, wenn es platt gesagt "ums Abklatschen" bzw. Phalanxbildung einiger Gruppen geht?


    Ich wurde vor kurzem von einem Miltglied des Forums kontaktiert, der mir einige Fragen stellte. Es ging u.a. um ein ähnliches Thema Abstrahlung von Hörnern. Es ist von Vorteil möglichst viele Informationen insbesondere vor dem Kauf eines neuen Lautsprechers zu haben. Dann kann man die Punkte im Vorfeld abklopfen und sich am Ende doch bewusst für z.B. große runde Hörner entscheiden. Ich denke, dass das besagte Mitglied sehr froh gewesen wäre, den vor mir eingebrachten Aspekt in seine Kaufentscheidung mit einfließen zu lassen.


    Im Hinblick auf den Titel dieses Threads ist Bündelung von Hörners einer der ganz zentralen Punkte, die berücksichtigt werden sollten. Darüber hinaus gibt es noch Ladung, Profilform (abrupte Änderungen oder gleichmäßig), sanfte Terminierung am Mund des Horns und die Größe der Mundfläche bei der untersten gewünschten Frequenz. Die Länge des Horns ergäbe sich aus der Ladung, die es haben soll.


    Hier geht es keines Falls um "jemandem etwas madig zu machen" sondern um möglichst viele Informationen gemäß des Titels zusammenzutragen. Wo sonst sollte das passender sein als in einem Faden mit dem Titel "Hornklang..."?

    Hallo,

    hattest Du nicht gesagt, Du bevorzugst eine breite Abstrahlung? So ein SEOS ist aber wirklich das absolut totale Gegenbeispiel.


    Ich habe berits einige von diesen Hornsystemen mit großen und kleinen runden Hörnern. Zuletzt bei ienem Händler (ich nenne den Hersteller nicht) aber bei ca. 3-4m Abstand im Stuhl den Kopf vielleicht um eine Kopfhöhe mal angehoben und das Klangbild hat sich tonal total verändert. So ist für mich völlig inakzeptabel.


    Zudem, ich bin vom Fach, habe etliche von diesen Hörnern mathematisch erforscht und per BEM Simulation untersucht. Ich weiß, wovon ich rede. Die Simulation unterstützt das Gehörte. Und dazu habe ich nicht die Uni Aachen benötigt. :)

    Hallo,


    die von Dir genannte Fa. behauptet auf ihrer Hompeage, sie hätten das sphärische Horn erfunden. Gibt es dazu Publikationen bzw. sonstige Beweise oder technische Erläuterungen? Ich bin doch einigermaßen überrascht über so eine Aussage, weil das Kugelwellenhorn weit früher "erfunden" wurde. Zumal auch die Aussage allein nur Horn=Kugelstrahler auch nicht korrekt ist, denn es hängt auch davon ab, wie die Wellenfront aussieht, die in das Horn hineingeht. Ein Beispiel für einen perfekten Kugelstrahler ist ein konisches rundes Horn mit einer sphärischen Wellenfront am Hornhals.


    Wie weit sind denn die beiden größeren Hörner voneineinder entfernt und wo liegt hier die Übergangsfrequenz? In welchem Abstand vom Lsp wurde der sogenannte Sweetspot definiert? Und wichtiger, in welcher Höhe vom Boden? Du sitzt also die ganze Zeit ganz starr in der Hörposition und senkst oder hebst dabei nicht den Kopf? Gibt es Messungen am Hörplatz bzw. leicht angewinkelter Position?

    Der zuletzt abgebildete Lsp sollte ein gutes Beispiel für Bündelungs Hornklang sein. Zwei grössere Stunde Hörner mit gehörig Abstand, die sehr stark bündeln. Hier kann sich meines Erachtens kein harmonisches Klangbild ergeben. Minimale Änderungen der Hörposition werden starke Änderungen des Klangbildes ergeben.

    Zurück zum Titel des Threads.


    Hornklang oder was man gelentlich in englischen Forum auch als "honky sound" beschrieben findet, entsteht imo in erster Linie durch abrupte Flare Änderungen in Hörnern (z.B. Diffraktionshörner) und zweitens durch eine zu kleine Mundöffnung bzw. zu abruptem Impedanzübergang vom Hornmund zum Raum. Gerade diese Dinge wird man in meinen Hörnern nicht finden. Allein die Mundfläche ist ca. doppelt so groß, wie sie üblicherweise designed wird und die Abschluss-Flares laufen gleichmäßig aus.


    Wobei ein Kompressionstreiber an einem Horn irgendwie immer "anders" klingt als ein Direktstrahler und man allein das schon schon als Hornklang bezeichnen kann.

    Ja, sicher, dafür wurde es designed. Wobei für 2-Wege nicht allein das Horn gut sein muss sondern auch der Treiber, wenn man passiv bleiben will. In einigen Monaten wird man es sicher auch kaufen können. Ich bekomme hoffentlich bald die erste Vollholzversion und dann werde ich auf meiner Seite darüber berichten und auch den Ansprechpartner nennen.

    Ja, wesentlich tiefer und trotzdem hat es eine sehr breite und gleichmäßige Abstrahlung in der horizontalen Ebene. Das ist eben der Unterschied zwischen ienem "echten" Horn mit voller Ladung und einem Waveguide, wo der Kompressionstreiber gerade im unteren Frequenzbereich doch eher einem Direktstrahler mit Schallführung ähnelt. Die Vorteile eines Kompressionstreibers an einem Horn mit unerreichter Dynamik gehen für mich bei einem Waveguide verloren.

    Was heisst ab 650 Hz?


    Der keinere HF108 macht an meinem Horn bis zu 325Hz herunter signifikaten Output. Das ist eine Oktave tiefer. Kannst Du in meinem Thread anschauen.

    Die ersten Ergebnisse für mein großes William Neile 300Hz liegen vor. Um den Effekt zu zeigen, wie gut das Horn lädt, zeige ich hier eine Messung mit dem Faital HF108 an diesem Horn:


    HF108@WN300ALO


    Es ist beeindruckend, wie tief dieser kleine 1" Treiber Output erzeugt, wenn er an einem entsprechenden Horn montiert ist. Ich habe hierfü einen 1" to 1.4" exponentiellen Adapter gedruckt. Hier könnte man sogar über 650 Hz x-over nachdenken.


    Zu bemerken ist, dass die Resonanz im rot eingekreisten Bereich noch vom 3D gedruckten Horn kommt. Bei der finalen Vollholzversion wird das nicht mehr vorkommen.


    Die Messung erfolgte am Hornmund. Es muss daher noch der baffle loss des Horns ermittelt werden.

    Hallo,


    ich habe für mein JMLC Worksheet den Splines Export implementiert. Ebenso stelle ich zwei Pythin Skripte für Fusion 360 zur Verfügung, die evtl. auch mit anderen Splines funktionieren. Ist alles in meiner Download Sektion zu finden.

    Hallo,


    könntest ja etwas zu deinem HF1440 schreiben. Messungen dazu am SEOS Horn wären auch sicher für viele interessant.


    ;) Wellenfront

    Hallo, das würde mich auch sehr interessieren, weil in vielen mir bekannmten Messungen an Waveguides hat dieser Treiber ein Loch im Frequenzgang im Bereich, wo auch der Impedanz-Nebenpeak zu finden ist. Ein gut ladendes Horn sollte hier Abhilfe schaffen aber das SEOS ist doch eher ein Waveguide?

    Hallo Voker,


    definiere CD Horn.


    Im Übrigen entwickeln sich bei meinen ALO Hörnern die Konstruktionswellenfronten hyperbolisch mit üblicherweise T=1. Die resultierende "radiaion impedance" habe ich veröffentlicht. Die ersten realen messwerte sind auch schon veröffentlicht. Das dürfte Deine Frage beantworten.