Beiträge von docali

    Hallo Mike,


    magst Du evtl. noch etwas mehr erzählen wie lang das Horn ist, welcher Treiber, welche x-over Frequenz? Zu den 7331a, wo werden die nach oben hin getrennt und wie wirkt sich die directivity des Gehäuses zum Hörplatz hin aus, denn es steht ja relativ tief am Boden.

    Klasse! Endlich mal ein gerades Horn! Ist der Bass/Subwoofer ein WE7331a? Magst Du etwas darüber schreiben?

    ….. ich wollte jetzt hier keinen Streit entfachen 🤔


    Gruß Andreas

    Hi Andreas,


    lass' Dir die VOTT nicht madig machen! Es muss für Dich passen und Du entscheidest, ob noch etwas verändert werden soll.


    Aber ist ist mal wie üblich in der Forenwelt und leider ein Warnung an Teilnehmer, hier nichts vorzustellen, dann dann kommen die Nörgler aus allen Ecken gekrochen und machen einem die Sachen "madig". :sorry:

    Die VOTT muss man auch aus dem historischem Kontext betrachten. Diese Lautsprecher waren viele viel Jahre am Markt und hatten/haben ihre Berechtigung. Die Nachbeuten der Mutizellenhörner sind vor allem auch eine handwerklicher Meisterleistung. Die VOTT macht auch schon etwas her, wenn sie keine Musik spielt.


    Du kannst das Optimieren der Weiche als teil Deines Hobbys betrachten und wirst hoffentlich viel Spass mit der VOTT haben.


    Ich habe mich im übrigen schon ein wenig amüsiert bzw. gewundert über diverse Äußerungen bezüglich Bündelung etc. und wie weit hoch man 15" angeblich nicht betrieben kann und dass 1" Treiber ohne Angabe des Horns problemlos bis 500Hz einsetzbar wären... vor allem vor dem Hintergrund, dass das kleine HT Horn, was hier vorgestellt wurde mit dem kastrierten Treiber (irgendwie Ferrofluid einfach mal herausgeholt, weil der Hersteller ja zu viel Geld übrig hat und deshalb Ferrofluid in seine Treiber füllt.) und danach vermutlich nervig spielt aber dies kleine Horn hat vertikal so gut wie keine directivity control. So kleine Hörner kombiniert man nicht mit einem großen Breitbänder, weil das auch vertikal von der directivity control überhaupt nicht zusammen passt.

    Herzlichen Glückwunsch zur VOTT!


    Du solltest wirklich mal versuchen das Unterteil mit dem Multizellenhorn gleich nach innen anzuwinkeln und weiter von den Dachschrägen weg. Mir persönlich strahlt das Horn in der Ta zu weit ab. Die Dinger waren doch eher für große Kinos gedacht, wo Hunderte Zuschauer beschallt werden mussten. Aber eine Augenweide ist es schon.


    Es gibt hier auch einen langen Thread im Forum über die VOTT. Bevor Du an die Weiche gehst, sollten mal die Frequenzgänge der Einzelzweige gemessen werden. Ohne und mit Weiche. Sonst ist doch jegliche Modifikation zweifelhaft.

    Nun, bisher dachte ich, dass Ortons Replikant mit 5x100mü extrem wäre aber hier haben wir offenbar 5x150mü. Die anderen Werte habe ich nicht parat. Ähnlich scharfe Schliffe sind Micro Ridge bzw. Shiabata oder allgemein FineLine.

    Gibt es vergleichbare Steine wie die des P2? An anderen Systemen, die einem etwas sagen?

    Was ist mit Steine gemeint - der Diamant?


    Im Übrigen ist es nicht von der Hand zu weisen, dass ein 9" Tonarm gegenüber einem 12" folgende Nachteile aufweist:

    1. Mehr Azimuthfehler und größere Azimuthänderung bei Seitenschlag.

    2. Größerer bedarf an Antiskating.

    3. Stärkere Variation des VTA bei welligen Platten.

    4. Mei magnetischem Antiskating einen kleinen Drehwinkel zwischen den beiden Magneten und daher konstanteres Antiskating.


    Nachteile sind die höhere Masse bzw. Länge mit den intrinsischen Problemen Masse bzw. Vibrationen.

    hast du es aus Versehen bestellt? Vielleicht ist aber auch nur ein P1, hast du mal geguckt? :D

    Haste ne Spaß-Pille geschluckt? :merci::sorry:

    Habe mir das P2 schon gezielt ausgesucht. Es hat den geringsten innenwiderstand von allen Modellen, bessere Selektion als das P1 und verträgt mehr Auflagekraft als die G+ Modelle. Damit "blase" ich hier alle P1er vom Feld :heul:

    Es läuft am Reed 2G 12". Der Reed ist sowieso ein absoluter Ausnahmearm. Mit dem HM7 1:30 macht das richtig Spaß. Interessant finde ich die exzellente räumliche Abbildung. Gut, das P2 hat eine hervorragende Kanaltrennung auf dem Papier aber die Nadel its ja noch mal extremer als der Ortofon Replikant 100. Vielleicht liegt es an der Nadel, das der Klang außergewöhnlich gut ist und auf der anderen Seite mit 150mü sehr breit und ggf. verzeiht die Nadel deswegen wenig Fehler, was wohl insbesondere bei 9" Tonarmen zum Tragen kommt.


    Wenn ich mir etwas wünschen könnte, dann das P2 im Gehäuse des G1.

    Ich möchte auch ein kleines Update beisteuern: besagte Platte, die krasse Verzerrungen auf dem rechten Kanal des P-1 machte, habe ich grad noch einmal gründlich gewaschen und angehört, praktisch keine Verzerrungen mehr. Vor einigen Tagen hatte ich ja noch einmal alles von Grund auf neu justiert, obwohl ich es vorher auch schon zweimal gemacht hatte und ich bin sehr penibel. Dieses Mal hatte ich aber die 52 mm auf das Komma genau justiert. Seitdem hört es sich super an. Gestern hatte ich bei einer audiophilen Pressung wieder ganz leicht Verzerrungen auf dem rechten Kanal. Die Platte war gewaschen, aber ich habe sie dann noch einmal gewaschen und natürlich abgesaugt, danach war die leichte Verzerrung weg. Meine Ohren sind aber auch sehr gut, weshalb ich natürlich auch geringste Details höre.


    Allen noch einen schönen Abend

    Regina

    Kann es sein, dass Dein Arm evtl. nicht mehr optimal funktioniert? Schon mal einen anderen Arm probiert? Evtl. sind die Lager defekt. Auch haben kurze Arme ja den Malus, dass sich Höhenschlag stärker auf VTA auswirkt. Wenn Dein TA diesem auf und Ab nicht mehr richtig folgen kann, dann könnte das auch ein Grund sein. Das Beste wäre, das P1 noch an einem anderen Arm zu testen.


    Nicht nur aus diesem Grund verwende ich ausschließlich nur noch 12" Tonarme. Auch das benötigte Antiskating reduziert sich damit deutlich.

    Hallo,


    ich habe kürzlich zwei "Einsteiger" Systeme miteinander verglichen. Das AT OC9XSL und das SKA P2 mit dem Hashimoto HM7 an D3a Phono .


    Wenn das OC9XSL nicht so einen hohen Innenwiderstand hätte und mit Übertrager eine höhere Übersetzung vertragen würde, dann wäre es vermutlich meine Präferenz geworden, weil es wunderbar neutral mit schöner Stimmenwidergabe und kraftvoll spielt. Dazu tastet es wie ein Weltmeister ab. Ich meine, dass 100mü waren kein Problem. Das war der Zustand bei 1:15. Für mich aber etwas wenig Verstärkung und bei 1:30 machen sich die 12 Ohm Innenwidestand bemerkbar und das ist zu stark bedämpft


    Das P2 brauchte sehr lange zum Einspielen. An 1:15 speilte es aber auch sehr sehr gut für den Preis. Ein irgendwie tonal ganz anderes System als das AT und es hatte die unglaublichste stärkste Verwandlung beim Einspielen aller von mir neu erlebten Tonabnehmer. Dann kam der Test an 1:30 und nun ging es richtig gut ab. Das funktioniert mit 5 Ohm Innenwiderstand richtig gut. Daher halte ich es auch nicht unbedingt mit dem P1 vergleichbar, denn das hat 6,5 Ohm und etwas mehr Ausgangsspannung und scheint auch etwas weicher aufgehängt zu sein. Die Stimmenwidergabe könnte noch etwas vom AT abbekommen haben. Aber für den Preis des P2 mit dem HM7 1:30 - da kommt lange nichts, was das schlagen könnte imho.

    Ok, da mein Beitragsteil zum Thema nicht mehr zu finden ist... Jo's Chassis ist für mich ein großzügig zu einem u-frame gefalteter open baffle Dipol. Sogar mit sehr großzügig Luft um das Chassis. Das wird evtl. nicht den tiefsten Bass ergeben aber ich weiß sehr genau, dass der Bass, der dort herauskommt außergewöhnlich gut ist, wenn das Chassis Bass kann und der Qts von ca. 0.7 sollte hier sehr gut funktionieren. Das Prinzip sollte man mal gehört haben, bevor sich ein Urteil bildet. Die einzige Resonanz bildet sich hier über die Tiefe/Länge des rückwärtigen "Kanals".

    Nun ja, 28 Seiten seit Ende November, da kann schon mal einiges heiß laufen ;-) auch Emotionen...


    Ich finde hier aber vor allem spannend zu sehen, wie Leute auf verschiedenste Art und Weise ihre Hornprojekte realisiert haben. Das ist doch eine erfrischende Vielfalt gegenüber den sonst zu 99% anzutreffenden sprichwörtlichen "Boxen".

    Hallo zusammen,


    auch wenn sich Jo's Auffassungen bzw. Herangehensweisen bisweilen nicht mit den meinen vereinbaren lassen, so kann ich doch so viel Toleranz aufbringen, dass ich seinen Weg bzw. seine Art der Darstellungen respektiere. Insoweit finde ich es nicht ok, wenn er er für mich gefühlt in die Defensive gedrängt wird.


    Ich stehe voll auf Entwickler Hörräume, penibelste angepasste Lsp-Zweige, die sich auch mit gleicher Phasenlage und Pegel zusammen fügen ;-) Auch wenn ich nicht glaube, dass man per Gehör seine Lautsprecher bzw. Zweige aufeinander anpassen kann, so möchte ich doch nicht über jemanden urteilen, der das nicht so machen möchte. Nicht immer würde die vermeintlich technisch beste Lösung auch den größten Zuspruch bekommen.


    Auch bin ich der Meinung, dass man es respektieren sollte, wenn jemand einerseits viel von sich oder seinen Projekten veröffentlicht oder anderseits evtl. zu wenig. Das sind für mich keine Argumente, wie ich diskutieren möchte.


    Und ja, ein Forum lebt natürlich davon, dass etwas präsentiert wird.


    Was ich hier derzeit schade finde, dass nach meinem Eindruck zu schnell aufgegeben wurde ohne dem neuen Setup durch perfektes aufeinander anpassen eine optimale Chance zu geben. Aber ich bin hier auch nicht der project owner.

    Ja, ok, Dietmar. meine Aussage bezog sich ausschließlich aus dem aus dem Photo für mich sehr ungünstigen Summation der beiden Pfade. Ich denke, der von Dir optimierte HT sollte schon in etwa auf Ohr-Höhe beim Sitzen sein, denn das Horn bündelt sehr stark vertikal. Auch können sich aus einem starken Winkel heraus vertikal gesehen doch prägnante Auslöschungen ergeben. Ich denke, man sollte zumindest mal grob den Frequenzgang am Hörplatz bzw. in der Hörposition überprüfen, bevor man sich ein urteil über ein neues selbst erstelltes Konzept macht.