Posts by Juergen

    Hallo zusammen,


    da ich meine Anlage auch für Mehrkanalton (sprich: Heimkino) nutze, war ein Subwoofer von Anfang an im Einsatz. Allerdings empfand ich die Integration alles andere als einfach. Ohne die ganze Historie jetzt wiederzugeben; mein Hörraum liegt unter einer Dachschräge und ist somit akustisch alles andere als optimal.

    Der Sub stand an verschiedensten Positionen, und obwohl der Pegel schon deutlich reduziert war, habe ich dröhnende und unpräzise Bässe erst einigermaßen in den Griff bekommen, als ein Antimode-EQ ins Spiel kam. Zuvor lief die Musikwiedergabe (meistens) ohne Sub. Aber auch mit Antimode passte es noch nicht wirklich, da die Übernahmefrequenz aufgrund der - im Nachhinein betrachtet - unsinnigen THX-Zertifizierung auf 80 Hz festgelegt war.


    Seit ich auf einen anderen Verstärker (sprich: AV-Receiver) umgestiegen bin, konnte ich die Übernahmefrequenz nochmals absenken und erst nach der Raumeinmessung mit Dirac live passt es auch klanglich. Es ist erstaunlich, was sich da tut und wie ein Bassfundament den Gesamteindruck beeinflusst.


    Die Aussage, der Standort sei egal, weil man den Bass ja ohnehin nicht lokalisieren kann, ist m.b.M.n. nicht haltbar. Möbelrücken sollte also durchaus in Erwägung gezogen werden.

    Hallo zusammen,


    ich hatte schon immer ein gewisses Problem damit, den Preis von Komponenten zueinander ins Verhältnis zu setzen. Sei es Verstärker:Lautsprecher oder Laufwerk:Tonabnehmer. Ich hab für mich bisher immer nach persönlichen Vernunftskriterien und dem Budget entschieden. Der Verschleiß von Tonabnehmern ist für mich nicht so sehr relevant, das "Unfallrisiko" schon eher...


    Ich habe mich vielmehr damit beschäftigt, ob die Tonabnehmer-/Tonarmkombi rechnerisch zusammenpasst und selbst da habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Suppe nicht so heiß gegessen wird, wie sie gekocht wurde.


    Aber zum Thema: Ist ein Ortofon HMC 30 auf einem Thorens TD 320 MK III überzogen? Der Preis für den TA war für mich (subjektiv!) seinerzeit OK, also alles gut.

    Vorsicht beim Kauf. Das Concorde Anniversary hat eine Nadel mit einer großen roten 40 oben drauf. Das ist keine 40er Nadel, sondern entspricht eher der Nadel 20!

    Also nicht verwechseln :) Ich wäre da mal fast drauf reingefallen

    Hallo zusammen,


    @ Jan: Darüber bin ich bei meinen Recherchen auch schon gestolpert, dennoch vielen Dank für den Hinweis.


    @ Dan_Seweri: vielen Dank für die Ausführungen zu den Unterschieden zwischen den Concordes. Interessante Umbauten übrigens...


    Beim "40 Anniversary" und dem "Century" werde ich den Eindruck nicht los, dass hier ein ordentlicher Aufschlag für Schriftzug und Optik aufgerufen wird. Insofern sind die beiden Varianten für mich kein Thema. Zumal Ortofon auf der eigenen Website den 2M-Blue-Generator als Innenleben des "40 Anniversary" erwähnt. Es spricht also einiges für das "Concorde R" mit der 30er Fine-Line-Nadel.

    Bliebe noch der Vergleich mit dem Nagaoka, das trotz 10 x 18 µm Nadelverrundung nach meinem Empfinden fein auflöst, kaum Rillengeräusch verursacht und auch recht dynamisch aufspielt.

    Hallo zusammen und ein gutes Neues Jahr,


    ich habe zugegebenermaßen eine Zeitlang überlegt, ob ich an dieser Stelle überhaupt was schreiben soll...

    Von der gängigen Loudness-Korrektur per Schalter habe ich mich schon länger verabschiedet, weil sie mir auch bei kompakten Lautsprechern nach kurzer Zeit zu aufdringlich wurde.

    Seit ich in meinem akustisch sehr problematischen Hörraum mal mit Dirac live experimentiert und bei einer linearen Auslegung hängengeblieben bin, ist das Thema Loudness für mich erledigt.

    Natürlich spielt die Subjektivität auch eine große Rolle. Ich selbst würde Loudness nicht verteufeln, wenn jemand auf diese Weise "gehörrichtig" hören möchte, ist das für mich auch in Ordnung.

    Hallo zusammen und ein gutes Neues Jahr,


    ich habe seit einigen Jahren ein Nagaoka MP-200 auf meinem Technics SL-1200 im Einsatz und bin eher zufällig auf der Website von Thakker auf die gepimpten Concordes gestoßen. Auf Anhieb würde mich das Concorde R 30 mit Fine-Line-Nadel oder auch das R 40 mit der FG-70-Nadel interessieren. Angeblich sollen die angebotenen Concordes mit dem Generator des 2M Blue ausgestattet sein. In klanglicher Hinsicht komme ich mit dem Nagaoka gut klar. Hat schon jemand Erfahrungen mit den Systemen gemacht? Wie schätzt Ihr das Angebot ein?

    Hallo zusammen,


    meine Lautsprecherhistorie:


    Telefunken HL 850 -> Canton Ergo 70 -> Canton A 35


    Da ich auch mehrkanalig höre, sind die Ergos an die Rear-Position umgezogen. Als Center ist ein Canton A 45 CS im Einsatz.

    Eben noch auf dem Teller gehabt:

    • Commodores: Animal Instinct
    • Duran Duran: Skin Trade (Parisian Mix)
    • FGTH: Welcome To The Pleasuredome (Fruitness)
    • Hipsway: Ask The Lord (Dance Mix)
    • David Bowie: Dancing With The Big Boys (Ext. Dance Mix)
    • Sting: If You Love Somebody Set Them Free (Dance Mix)

    und dann noch:

    Bläck Fööss: Party-Service ;-)

    Hallo Andreas,


    bist Du unzufrieden mit der Klangqualität? Wenn ja, was stört Dich?

    Du erwähnst Deine Vorlieben, wie sieht es mit dem Budget aus?


    Zwischen "Alles lassen wie es ist und nur mit o.g. Systemen spielen" und einem TD 520 mit SME 12" liegen ein paar Euro.

    Ich würde zwar dazu tendieren "alles zu lassen", denn wenn es doch was anderes werden soll, sei dahingestellt, ob Dich z.B. der TD 2001 mit TP 90 wirklich entscheidend weiterbringt. Ohne kritischen Hörvergleich würde ich das nicht angehen.

    Wenn TD 520, dann würde ich den auch mit einem 12"-Arm kombinieren, ein 9" sieht auf dem Laufwerk etwas verloren aus. Inwieweit sich die Tonarmlänge hörbar auswirkt, wurde an anderen Stellen bereits ausführlich diskutiert. Und dann wäre da noch der Preis.

    Bei älteren Thorens-Laufwerken (TD 12x) solltest Du einen gewissen Aufwand für Reparatur oder Aufarbeitung einkalkulieren. Die angebotenen "Ersatzteile" dürften in den meisten Fällen auch gebraucht sein.

    Noch eine Bemerkung zu Joels Liste sei gestattet: TD 2001 und TD 320 MK III sind vielleicht schon unter erhöhtem Kostendruck entstanden, stehen m.b.M.n. in der Praxis einem TD 320 MK II aber in keinster Weise nach.

    Hallo Konrad,


    als Pragmatiker hätte ich mit dem Unterlegen des Tonabnehmers auch kein Problem. Insofern relativiert sich die Einschränkung durchaus etwas.

    Alternativ könnte man auch die Tellermatte mit Filz oder Kork oder... be- oder unterlegen. Ob und wie sich das klanglich auswirkt, sei dahingestellt.

    Was die Systemwahl anbetrifft, habe ich am TP 90 mit Ortofon MCs sehr gute Erfahrungen gemacht.