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  1. Analogue Audio Association
  2. frihu

Beiträge von frihu

  • Für Class-A2 Liebhaber und...

    • frihu
    • 27. Januar 2026 um 18:14

    Tja, eigentlich wäre die Sache erledigt. Eigentlich.

    Kackedreist hat sich da jemand bedient. Scheint 'ne Masche von ihm zu sein.

    Guckst Du hier.

    Grüße an die angeschlossenen Funkhäuser

    frihu

  • Für Class-A2 Liebhaber und...

    • frihu
    • 8. Januar 2026 um 17:35

    ... solche die es werden wollen.

    Derzeit befindet sich im Gebraucht-Pool ein 805-Class A2 Verstärker für kleines Geld. Der Verkäufer ist seriös, kein Aufschneider und weiss wovon er redet. Wer Plasma-Hochtöner "fährt" (vorzugsweise Selbstbau), dem dürfte der Name bekannt vorkommen. Aus persönlichen Gründen musste ich von meinen Kaufabsichten Abstand nehmen. Deswegen auch meine kleine Verkaufshilfe.

    Des weiteren hat er noch zwei nette "kleine" Verstärkerbausätze (für Monoblöcke) in der Hinterhand mit den "niedlichen" 250TH-Trioden.

    Bei Interesse klickst Du hier.

    Grüße an die angeschlossenen Funkhäuser
    frihu


    PS: Der Verstärker kommt mit einem Kampfgewicht von über 30Kg in die Arena die natürlich nicht auf Briefmarkengröße gepresst wurde. ;)

  • Dynavox VR70: Kondensator zwischen Schirmgitter und Kathode

    • frihu
    • 23. November 2025 um 15:46

    Das der VR70 ein Dynaco-Clone ist, sollte klar sein. Hier ist das Original. Da ist noch etwas verbaut, was später weggelassen wurde bzw. bei vielen Kopien gar nicht beachtet wurde... ;)

    frihu

  • Dynavox VR70: Kondensator zwischen Schirmgitter und Kathode

    • frihu
    • 23. November 2025 um 11:39
    Zitat von Marcus67

    Hier mal eine kleine Aufstellung der kommerziellen Geräte auf die ich gerade hier Zugriff habe, die ebenfalls genau eine solche Bandbreitenbegrenzung (C-R // Ra) am Anodenwiderstand der Eingangsstufe besitzen:

    Ampliton TS3000

    Kebschull 35/70 (Mk. 1 und 2)

    Radford STA 25

    Radford STA 35

    MCT CT 15

    Ich weiß nicht, irgendeinen sinnvollen Grund, außer schlechte Teile/Übertrager oder Unfähigkeit der Erbauer, sollte diese Anordnung doch haben ... oder ?


    VG

    Marcus

    Alles anzeigen

    Jepp, es hat einen sinnvollen Grund. Kurz und vereinfacht gesagt, soll der/die/das Boucherot-Glied ursprünglich dazu dienen, die Verstärkung oberhalb 20kHz zu begrenzen, um einer Schwinggefahr entgegenzuwirken. Übrigens eine "Erfindung" von Mr Williamson himself (auch so ein Rookie). Darf man auch bei sehr guten Übertragern und einer durchdachten Schaltung einsetzen, wenn's "oben" zu sehr "klingelt".

    Nur über die Dosierung darf man streiten. Ich kenne Schaltungen da greift man schon "sanft" ab etwa 15kHz ein. Im englischen wird der/die/das Filter auch als "Lag-Network" bezeichnet. Als "Leak-Network" (also gegen Schaltungsmasse beschaltet) findet man das Gleiche in Grün bei passiven Entzerrernetzwerken in einem Phono-Pre.

    Im Falle des VR70 würde ich mir aber doch mal eher die Arbeitspunkte der 6F2 (ursprüngliche Röhrenbestückung) bzw. ECF82 (Ersatztype) anschauen...

    Einen stressfreien Sonntag
    frihu

  • Dynavox VR70: Kondensator zwischen Schirmgitter und Kathode

    • frihu
    • 21. November 2025 um 19:49

    Moin

    Zum Selbststudium zwei englischsprachige Verweise in's WWW. Keine Angst, es werden zwar Gitarrenverstärker besprochen, das Prinzip ist für HiFi identisch.

    Einmal hier (3 Teile) und ein anderesmal hier.

    Was den Filter parallel zum Anodenwiderstand betrifft, ist dessen Wirkung rein akustisch so, als ob der Tiefton angehoben wird. Man kann's damit übertreiben (so wie im VR70) oder aber auch homöopathisch dosieren.

    Den Rest verkneife ich mir.

    Grüße an die angeschlossenen Funkhäuser

    frihu

  • Dynavox VR70: Kondensator zwischen Schirmgitter und Kathode

    • frihu
    • 19. November 2025 um 13:55

    Moin

    Es geschehen noch Zeichen und Wunder: In diesem Fall hat Toni meine Zustimmung.

    Der C hat normalerweise immer auf K zu liegen. Liegt der C auf Masse, dann ist ein (kleiner) Schirmgitterwiderstand anzuraten.

    In diesem Sinne

  • Schlechte Nachricht?

    • frihu
    • 26. September 2025 um 18:47

    Okay Leute.

    Sind also genügend Mirrors da. Danke.

    frihu

  • Schlechte Nachricht?

    • frihu
    • 26. September 2025 um 17:34

    Dem Frank seine Röhren-DaBla-Sammlung ist wech. Fehler bei mir oder sonst noch jemand?

    frihu

  • Wer hat mit der 805 schon Verstärker gebaut und Erfahrungen gesammelt?

    • frihu
    • 13. September 2025 um 15:37

    Gentlemen,

    Die oft erwähnten Cayin- oder LM-Modelle beruht auf ein Schaltungskonzept, die für eine 211 in Class-A2 gut ist. Bei dieser Röhre funktioniert das. Und dann lassen sich auch etwa maximal 30W erzielen.

    Ich meine sogar, einmal eine 211-Treiberei auf Halbleiterbasis gesehen zu haben. In diesem Fall wäre ich sogar bei Toni, denn die 211-Treiberei ist wirklich nicht so ganz Ohne.

    Das gleiche Konzept aber so abzuwandeln, dass das Gitter der 805 immer positives Spannungspotenzial - in der richtigen Höhe - bekommt, ist sehr stark vom "Gesundheitszustand" der Treiberröhre abhängig. Die angegebenen maximalen Leistungsdaten schaffen diese Verstärker nur innerhalb eines begrenzten Zeitfensters.

    Ausserdem ist diese Lösung nicht mit 200,- Ocken an Mehrkosten zu realisieren. Und erst recht nicht für den gemeinen Bastler. Das gilt erst recht für die 211-Treiberei.

    Deutlich einfacher und auch preiswerter (es muss ja nicht der Tango-Interstage sein) geht's eben nach Shishido (Wavac). Hat zudem auch noch den Vorteil, dass die Phasenlage "hinten" so wie eingespeist herauskommt. Und da auch keine Koppelkondensatoren verwendet werden, treten die schlimmsten Phasenschiebereien erst gar nicht auf. Ein weiterer Vorteil: Die Treiberröhre lebt aufgrund der geringeren Belastung deutlich länger.

    Bei dem Thema "Pro und Contra Gegenkopplung" bin ich 'raus. Das Thema wird immer wieder ergebnislos hochgekocht. Ich persönlich würde eine 805 nicht ohne ein gewisses Maß an Gegenkopplung fahren.

    In diesem Sinne

  • Wer hat mit der 805 schon Verstärker gebaut und Erfahrungen gesammelt?

    • frihu
    • 5. September 2025 um 17:56

    ...sprach das Kleinkind und stapfte in sein Zimmer und setzte den dicken Kopp auf.

    Oder auch: Du gibst zu, dass Du nichts verstanden hast und nicht verstehen willst. Vielleicht hilft Dir das.

    Und lass Dir gesagt sein, dass selbst die (revidierten) "Antique Sound Labs"-Verstärker bei 5W weniger Klirr liefern, als Du Dir überhaupt vorstellen kannst.

    Aber... Mach Du mal. Ich habe auf jedenfall praktische und theoretische Erfahrung. Da bist Du noch Galaxien weit entfernt.

    frihu

  • Wer hat mit der 805 schon Verstärker gebaut und Erfahrungen gesammelt?

    • frihu
    • 5. September 2025 um 16:18

    Moin - Moin

    Mal 2 Cent vom Sabbelkopp und ich weiss jetzt schon, dass es besser wäre, 'nen leeren Schrank vollzulabern...

    Toni, was haben Dir die Röhren getan, dass Du es immer unbedingt anders machen willst? Ich glaube bei der Röhrentechnik hast Du nichts zu suchen. Versuche doch mal nur allein die Shishido-Schaltung zu verstehen. Ja, kostet Mühe und vor allem Zeit. Und dann schaue mal, was Cayin & Co so machen, die anstatt einen Zwischenübertrager auf Röhrenporno machen und die 805 mit 2A3 oder 300B befeuern (theoretisch würde 'ne EL84 ausreichen).

    Deine Vorbehalte bezüglich des Zwischenübertragers sind - besonders was den Tango-Übertrager betrifft - völlig haltlos (Datenblatt habe ich irgendwo, aber... "Besorg's Dir selber"). Und was Klirr angeht, da stehen (Shishido) bei 10W keine 2%. Wer diese Triebwerke unbedingt bis 40W ausfahren will, muss mit deutlich mehr Klirr leben. Ich darf Dir versichern, dass das überhaupt nicht das Ziel von Shishido war.

    Aber... Wem ich erzähle ich das. Ich habe ja überhaupt keine Ahnung. Und mein Duktus erst...

    Ab jetzt werde ich wieder meine Finger stillhalten, es sei denn, es kommt was konstruktives und keine Hirngespinste.

    frihu

  • Reisong A10-mein kleiner Wonneproppen

    • frihu
    • 5. August 2025 um 07:53
    Zitat von Toni31

    Die von Philips entwickelte GZ34 ist 1954 auf den Markt gekommen. Sie war speziell für die Gleichrichtung in Verbindung mit der EL34 entworfen worden. Daher auch die "34" in der Bezeichnung.

    Unter der Bezeichnung 5AR4 wurde die GZ34 von Philips für den amerikanischen Markt bereitgestellt und vom amerikanischen Distributor Amperex ab 1954 dort vermarktet.

    [...]

    Moin

    Vorweg: Eigentlich interessiert es mich überhaupt nicht, wer eine Röhre irgendwann zuerst "entwickelt" hatte. In einem anderen Zusammenhang wird's für mich aber interessant. Nun denn...

    Das VTV ist ja wirklich eine gute Quelle, keine Frage. Wahrscheinlich ist dem Eric Barbour aber wohl ein kleiner Schnitzer unterlaufen, denn tatsächlich wurde die GZ34 unter diesem Namen (!) von Mullard auf dem Markt gebracht, genauso wie die EL34.

    Siehe auch Mullards "Quick Reference Guide" von 1975/76.

    Das nahezu zeitgleich die GZ34 auch von Philips oder Valvo erhältlich waren, ist kein Wunder, gehörte doch Mullard wie auch Valvo zum Philips-Konzern. Das Telefunken die Hände im Spiel hatte, ist unwahrscheinlich, denn Philips und Telefunken waren sich nicht unbedingt herzlich verbunden. Egal welches "Brandzeichen" die GZ34 auch trug, es fand sich immer (bis auf Philips vielleicht) der Mullard-Code, zumindest aber das kleine Loch im Führungsstift. Erst ab den späten 1960'er-Jahren wurden Lizenzen vergeben und dann gab's auch Gläser ohne Mullard-Kennzeichen.

    Die Namensgebung... Tja, auch so eine Sache. Nahezu zeitgleich wurde 1954 die GZ34 und die EL34 auf den Markt geschmissen. Das die GZ34 speziell für die EL34 entwickelt wurde... Nunja. Hört und liest man auch immer wieder. Für mich reiht sie sich nur ein: GZ32, GZ33, GZ34, dann gibt's ein Bruch, GZ37... Alles aus dem Hause Mullard, übrigens. Eine GZ35 oder GZ36 hat es meines Wissens nie gegeben, die GZ33 und die GZ37 sind eigenständige Systeme. Vorläufer zur GZ34 ist die GZ32. Einen Nachfolger zur GZ34 gibt's nicht.

    Wer die 5AR4 - nach meinen Quellen (u.a. r-type.org) eben 1952 - in Amerika auf den Markt brachte, entzieht sich meiner Kenntnis, könnte aber durchaus Amperex gewesen sein (1955 von Philips "geschluckt"). Was es mit der 5AR4 wirklich auf sich hatte, weiss keiner so genau. Fragste 5 Leute, kriegste 20 verschiedene Aussagen...

    Soweit meine Erkenntnisse. Wie es sich auch immer gewesen sein mag - das interessiert mich eher weniger. Sollte es so gewesen sein, wie Du und Barbour es dargestellten, so macht das in einem anderen Zusammenhang richtig Sinn. Wäre bei genauerer Betrachtung sogar "logisch" und würde einiges erklären. Vielleicht hast Du mich ungewollt in die richtige Richtung geschubst...

    Um nun den Faden nicht zu verlieren: Die 5AR4 ist wirklich "hochohmiger" als die GZ34. Und dabei sollten wir es belassen.

    frihu

  • Reisong A10-mein kleiner Wonneproppen

    • frihu
    • 4. August 2025 um 16:48
    Zitat von Toni31

    Die 5AR4 ist identisch mit der GZ34, beide haben dasselbe Datenblatt.

    Zudem ist es technisch nicht erklärbar, dass sich der Bass ändert; es sei denn:

    falls eine Gleichrichterröhre verbraucht ist, kann sie den notwendigen Strom nicht mehr liefern. Als Folge davon bricht die gleichgerichtete Spannung bei hoher Lautstärke zusammen und bewirkt damit eine Modulation der Betriebsspannung. Dadurch wird gerade im Bassbereich bei HiFi-Verstärkern eine unerwünschte Klangcharakteristik erzeugt.

    Im Musiker-Bereich erhalten Röhren-Verstärker (u.a.) genau damit allerdings ihren charakteristischen Klang. Aber das ist ein anderes Thema.

    Tja Toni

    Da bist Du einem bekannten Irrtum aufgessen. Die 5AR4 und die GZ34 mögen das gleiche Datenblatt haben, sind aber keineswegs identisch - hochstens Gleichwertig.

    Die 5AR4 ist 1952 auf dem Markt gekommen, Mullard brachte die GZ34 erst 1954 auf dem Markt.

    Was die "Hochohmigkeit" betrifft, so bewirkt die eine gewisse Kompression, wenn die Röhre an die Grenze kommt. Die Folge ist, dass alles "weicher" klingt.

    frihu

  • Ich hab' da mal 'ne Frage

    • frihu
    • 1. August 2025 um 06:25
    Zitat von Tibus

    Hoi,

    Stecken in meinen Leak TL12+ von 1961.

    Hab sie damit von 35 Jahren erworben.

    Ob sie aber das sind, was du suchst, muss du besser selber entscheiden.

    Würde sie auf jeden Fall mal tauschen, wenn es nicht zuviel Aufwand macht.

    Was willst du denn damit machen?

    Ciao

    Klaus

    Alles anzeigen

    Moin

    Klaus, das Angebot nehme ich gerne an.

    Grund für die Nachfrage ist ein Gerücht, welches mir im Zusammenhang bei der Revision des 5-20 Verstärkers (Mullard) zu Ohren gekommen ist. Das will ich überprüft haben. Und das geht eben nur mit einer Mullard-Röhre aus dem genannten Zeitraum.

    Alles weitere sollten wir per Mail klären.

    frihu

  • Ich hab' da mal 'ne Frage

    • frihu
    • 31. Juli 2025 um 18:07

    Ker, geh ma' zurück zu de röhrentechnische Forenübersicht, da is' wat vonnem AlexK ganz oben wat festgetackert. Musse lesen. Kannz auch Guugeln - finze genau dat gleiche in grün.

    frihu

  • Ich hab' da mal 'ne Frage

    • frihu
    • 31. Juli 2025 um 17:32

    Beziehungsweise Zwei.

    Also, erste Frage: Wer hat eine Original Mullard GZ34 aus den 1950'er Jahren?

    Zweite Frage: Wäre Der- oder Diejenige auch bereit, mir dieses Schätzken mal für ein paar Tage auszuleihen?

    Bei meinen blauen Augen: Schonende Behandlung und sicherer Rückversand wird zugesichert. Natürlich nicht für Umme: Ein paar Talers (Kostenerstattung plus Trennungsgeld) gibbet auch.

    frihu

  • Ärgernis...! und worauf man beim Kauf von DIY-Röhrenverstärkern achten muss!!! Achtung Lebensgefahr!!!

    • frihu
    • 26. Juli 2025 um 18:00

    Ohje

    Hier wird ja mal wieder ein Fass aufgemacht und die hoch und heilige VDE-Keule geschwungen.

    Erstens ist das ein Bastler-Gerät nach "Tradition". Dass die Kabel nicht nach Schaltschrank-Manier angeordnet sind, wird genauso moniert, wie die Schrauben, die sowieso nicht elektrisch leitend angebracht wurden, nicht mit "Erde" Kontakt haben.

    Zumindest ist der Bastler hergegangen und hat atypisch verschiedene Farben genutzt. Das sollte sich relativ leicht auflösen lassen. Wie der Verstärker insgesamt konstruiert ist - Ach Gottchen - das ist ein Bastler-Gerät. Feierabend. Irgendjemand hat's (bevor's verschrottet wird) inseriert und irgendjemand hat's unbesehen gekauft. So what?

    Und da ist wieder diese typische "Schaltungsmasse (0V-Leitung) die unbedingt an "Erde" gehört"-Sage. Die Schaltungsmasse hat nix mit "Erde" zu schaffen. Das hat man früher so gemacht, um in den hochohmigen Schaltungen Brummen zu minimieren. Nix anderes. Deswegen darf man heute ungestraft einen 10 Öhmer zwischen Schaltungsmasse und "Erde" legen, um eine Brummschleife nicht erst entstehen zu lassen. Aus. Fertig.

    Selbstredend muss das Metallgehäuse direkt an "Erde" gelegt sein und idealerweise an allen Punkten einen "echten" Null-Ohm-Widerstand aufweisen. Ist Holz metallisch? Selbst der Metallkörper auf den die Trafos montiert wurden, braucht nicht geerdet zu sein, wenn man das von aussen nicht erreichen kann.

    Wo ist jetzt das Problem? Sommerloch? Langeweile?

    Ich behaupte mal, dass 70% aller in Betrieb befindlichen Röhrenverstärker nicht den VDE-Anforderungen genügen. Minigenz. Und man zeige mir eine Werkstatt, die eine VDE-Prüfung durchführt. Echt, meine ich und nicht das, was evtl. auf dem Papier steht. Auch müssten sich dann Unterlagen finden, dass jedes Messgerät regelmäßig neu kalibiert wird. Was mich betrifft, ich kenne keine Werkstatt. Weil's nämlich keiner mehr bezahlen kann - und auch will.

    Im übrigen wird hier minigenz auf zwei ganze Generationen an Bastlern und Hobby-Heimwerkern eingeknüppelt. Ich persönlich kenne ein in Deutschland professionell hergestellten Kopfhörerverstärker der seinen Ursprung in der nicht VDE-konformen Bastlergemeinde hat und exakt genauso aufgebaut wurde.

    Ach ja: Was der VDE zu einem Ground-Lift Schalter sagt, ist so eine Sache...

    Also, mal etwas den Ball flacher halten.

    frihu

  • Der Kondolenz-Thread... Platz um Abschied zu nehmen

    • frihu
    • 23. Juli 2025 um 17:56

    Ja, da war ja schon länger etwas mit ihm, weshalb sich Golden Earring entschlossen haben ohne ihn nix mehr zu machen.

    Einige private NL-Radiosender haben das akustische Trauerflor gehisst. Und das völlig zurecht.

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  • Unison S2K oder Unison Simply Italy

    • frihu
    • 7. Juni 2025 um 16:06

    Moin

    Vielleicht etwas zu spät. Aber besser zu spät als nie ;)

    Die Schaltung vom S2K (KT88) und dem neuen Simply (EL34) ist nahezu identisch. Der einzige grosse technische Unterschied ist der Netztrafo und der Netzschalter. Beim neuen Simply ist es ein Ringkern und ein Spielzeug-Schalter.

    Mehr demnächst an bekannter Stelle.

    Grüsse in die Runde

  • VAC PA 80/80 klanglich verbessern

    • frihu
    • 18. Mai 2025 um 18:57

    Tach. Post.

    Eine sehr kurze Recherche ergab: Ein Verstärker aus den 1990'er-Jahren. Höchstwahrscheinlich ein Ami-Amp. Die Endröhren sind in Ultralinear beschaltet. Zwei Vor- bzw. Treiberstufen, wobei die Eingangsstufe wohl als SRPP-Geschlünz beschaltet wurde. Ausgangsleistung 80W pro Kanal - nach amerikanischer Kalkulation.

    Die Bezeichnung 80/80 stinkt nach Manley bzw. VTL. Die haben die Endröhren seinerzeit so richtig 'rangenommen, was mit den heutigen Röhren nicht mehr funktioniert.

    Das was ich fand ist, dass KT88 verwendet wurden. Diese fuhren mit einem Ruhestrom von 70mA. Das passt nicht zu der Betriebsspannung und schon gar nicht zu Ultralinear. Warum in Deinem Verstärker nun 6550C von Svetlana (Winged-C) sitzen, weiss ich nicht, ist und bleibt - trotz dieser doch sehr kräftigen 6550 - sehr gewagt, zumal es keine 6550C mehr gibt (ausser vielleicht von VTL). Einschlägig bekannte Datenblatt-Lieferanten werden Dir Erleuchtung bringen.

    Wie sieht's aus mit Schaltplan-Skizze? Schon mal versucht die Schaltung herauszuzeichnen? Auch mal etwas Zeit investieren, nach Schemas von Manley- bzw. VTL-Verstärker suchen und Schlüsse daraus ziehen. Alles andere ist - sorry - herumgepfusche.

    Und noch etwas: Metallwiderstände (Metalloxid / Metallschicht) sind in solchen Verstärkern wahrlich keine Bringer.

    Ich weiss, das alles klingt Oberlehrerhaft, aber Du hast Dir nicht unbedingt das leichteste Projekt ausgesucht.

    Viel Erfolg

    frihu

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