Posts by keeskopp

    Hallo Heinz,

    habe das oben schon angedeutet, Verstärkung und Stromversorgung getrennt bietet die Möglichkeit den Schutzleiter nur in der Stromversorgung aufzulegen. Der schädliche Einfluß, ihn nur in die Nähe der Verstärkung, auch bei Entkopplung von der Signalmasse, kann unterbleiben. In der Stromversorgung ist er praktikabel, wer es mag, zur Absicherung des Netztrafo-Primärkreises.

    Grüße,

    Holger

    Doch, in der richtigen Applikation, z.B. in der Nachführung/Regelung eines Kreiselkompaß, verdammt lang her ..... würde heute anders gemacht. Aber eigentlich ist ein Kompaß mittlerweile auch überflüssig.

    ist Spekulation

    Jenseits vom Fadenaufhängers Rauschen.


    Ist Spekulation, ja dein Verstärker spekuliert, man könnte auch sagen, er versucht zu schätzen wie die Musik original klingen mag.


    Das gilt für Röhren oder Transistoren oder wer weiß was? Nun gibt es leider die bösen nichtlinearen Verzerrungen, wobei der sogenannte Klirr nur eine einigermaßen gutartige Untermenge ist.


    Deswegen passen deine idealisierten Vorstellungen nicht.


    Röhren schätzen oftmals besser, weil die nicht so fürchterlich geknebelt sind wie Transistoren- und ganz schlimm sog. Op-Amps-Schaltungen.

    Bei mir stehen 2 externe Stromversorgungen für Phono-Pre und Pre. Meine 2 Mono haben Huckepack. PPPs sind nicht operabel mit einer gemeinsamen Stromversorgung.


    Bei näherer Betrachtung gibt es dabei noch einen weiteren Vorteil, der nicht so im Fokus ist, falls der Schutzleiter Anwendung findet!

    Das Stichwort ist Bandbegrenzung, bei Vergleichen. Gut, viele Tonabnehmer gehen weit über 20KHz hinaus, was aber nicht viel nützt, bei Spezifikation der RIAA und überhaupt, schau mal das Spektrum von Musikinstrumenten an, auch mit Obertönen, da passiert ganz oben nicht so viel.


    Habe gestern mal wieder eine CD in der Bucht erstanden, seit gut mehr als 15 Jahren, das mal wieder, für 3,16 Euro, G. Goulds Bach Toccatas Vol.2.


    Bin aber Plattenhörer, wohne quasi in meinem begehbaren Plattenschrank, haha.

    Naja, ist halt eine sehr blumige und laienhafte Beschreibung mit Halbwissen.

    Moin,


    Meinst du den zitierten Text, oder meinen kurzen Einwand? Bemühe mich hier immer zur Volkstümlichkeit.


    Ansonsten verweise ich gerne auf die einschlägige, auch schon wieder reichlich mehr als 70 Jahre alten, Abhandlungen über zeit-diskrete Systeme hin.


    Bei mir klingt das z.B. von CD nicht harsch oder so, genau wie von Vinyl klingt es aber auch logischerweise bei jeder CD anders.


    Grüße,

    Holger

    Die Ursache liegt in der Art der Abtastung. Bei der digitalen CD wird das Audiosignal pro Sekunde in 44100 Segmente unterteilt, die der Reihe nach abgespielt werden. Damit kann sich die CD dem tatsächlichen analogen, kontinuierlich verändernden Ton nur annähern.

    Das ist natürlich Blödsinn, informations-theoretisch betrachtet.

    Ich kann sehr gut nachvollziehen dass recht hohe Investitionen in Basen etc. sinnvoll sein können, wenn sie in Relation zur Anlage stehen.

    Hallo Frank,


    uns allen ist wohl bewußt, daß dieses Thema, die Geräte-Basis, besonders für den Plattenspieler, mit am schwierigsten in den Griff zu bekommen ist.


    Ein Beispiel aus dem Brückenbau, gibt anschauliche Filme, wo Hängebrücken in Resonanz geraten.


    Einen Plattenspieler auf einen Untergrund zu stellen, führt zu ähnlichen Anforderung wie beim Brückenbau.


    Der Brückenbauer kennt die Schwingungstechnischen-Eigenschaften seiner Brücke, des Untergrundes und der Ankopplung. Alles durch Messungen und Simulation mit Hilfe der Modal-Analyse festzumachen.


    Dein Plattenspieler und die Basis und die Ankopplung sind in den Eigenschaften, für dich, völlig unbekannt. Kann nur eine Spielwiese zum Probieren sein. Macht ja Spaß.


    Und wichtig, wenn mehrere Geräte auf der Basis stehen, wird es völlig konfus.


    Mit andere Worten, Omas Anrichte oder ein Stahlregal aus dem Baumarkt kann genau das Richtige sein, oder auch nicht. Aber spielen und verbessern kann man damit auch.


    Klar, wer einiges an Geld spendiert hat, freut sich am Design, ist ein Möbel, klingt dann auch gleich richtiger.


    Grüße,

    Holger

    Moderne Fertigungsmethoden und Großserienfertigung

    Das ist ein Lacher, doch eher Stückzahlen auf Garagen-Fertigung.

    Entwickler heutzutage haben sehr viel mehr Informationen zu gutklingender Schaltungstechnik als ihr "Großväter".

    Du meinst, einer baut die Fehler des anderen weiter...


    Es gab Zeiten, da sagte man, die Leute von McIntosh und Quad hätten Ahnung. Wo hat einer heute richtig Ahnung?


    Und klar, einer sollte sich kein Motorrad von 1935 kaufen, mit nur Daumen an der Hand.

    Moin,


    noch ein paar Worte zu alt und neu. Eines ist unbestritten, in der Hoch-Zeit der Schallplatte hatten sich die Entwickler noch bemüht und hatten die Kenntnisse, durch den Einsatz diskreter Transistor-Technologie gute Verstärker mit eingebauter Phonosektion zu bauen, zumal externe Phonosektionen nicht üblich waren. Röhren lassen wir mal.


    Heutzutage (schon seit einigen Jahren) wird gerne eine separate Phonosektion angeboten, die Verstärker im unteren Preissegment, welche eine eingebaut haben, najanaja. Dazu noch der Einsatz von Operations-Verstärkern, dazu muß man nicht studieren um die zu beschalten. Die Creme-dela-Creme der Ingenieure arbeitet längst in interessanteren Gebieten und nicht im Audio.

    Der Kollege sucht einen Verstärker für Lautsprecher in Bereich von 250-400 € Neupreis. Es ist völlig egal, welchen Verstärker er wählt.

    Das nenne ich verdrehte Welt, weil, was an den Quellen/Verstärkung krank ist, wird auch an einem Spitzenlautsprecher nicht gesunden. Unabhängig von der Qualität der Lautsprecher, sollten die Quellen gut sein.

    heutzutage einen Cyrus 1 oder 2 zu empfehlen, der dann mit einem neu gekauften Lötkolben und ein paar Kondensatoren besser sein soll als derzeit neu verkaufte Verstärker halt ich doch für sehr gewagt.

    Wieso gewagt. Technisch und Klang waren prima, nur ein wenig müde, jetzt. Deswegen die Frischzellen. Was bekommste denn heute mehr?


    Was heutzutage klar ist, die Technologie ist dahingehend ausgefeilter, weiß wann sie kaputt gehen soll!

    Nichts, Mucki,


    nun mal Klartext, kauf dir einen Lötkolben, eine Cyrus 1,2 (un-restauriert geschenkt) und ein paar Elma Silmic2 und Nichicons Bipolare und 2 dicke Mundorfs und falls du noch üben mußt, tue das an der leicht auszubauenden Platine. Kein Luftzugentlöter nehmen, ein Bein erhitzen, rausziehen usw. Umschalter und Lautstärker hatten bei mir keine Probleme

    Habe das selbst mal durchgeführt, das Ding spielt immer noch im Sommer, auch zum Rasenmähen laut, bestens.


    Was heute hingestellt wird, in SMD, vergiß es.


    Grüße,

    Holger

    In höherem Alter kam mich nochmal auf die Röhren zurück, weil ich mal genauer herausfinden wollte was die Faszination ausmacht.

    Ohne dir zu nahe treten zu wollen, das Selbstbauen macht (mir) Spaß, schöne Projekte über Winter und eigentlich habe ich wie du diesbezüglich einen Bogen gefahren, mit 14-15 angefangen Röhrenverstärker usw. gelötet (mit Papas Hilfe), dann irgendwann Schluß, die Berufstätigkeit raubte viel, dann wurde Fertiges gekauft, aber irgendwann sehr viel später glühte der Kolben wieder und der Geruch von Kollophonium vermittelt Zeitreisen.


    Bei mir half der Zufall, hatte eine kleine Werkstatt geerbt, weil ich inzwischen nicht mal einen Schraubenzieher hatte.


    Spaß macht auch Jagd nach Bauteilen: Suche z.B. vier "Spraque Vitamin Q 0,1uF". Mal schaun wie das wird, wenn die Mundorfs Supreme ausgetauscht werden.


    Es ist nie zu spät, einen Bogen um Yamana zu machen.

    Was soll denn an einer Fernbedienung dekadent sein?

    Hallo Schnupper,


    ich kenn dein Kampfgewicht nicht, aber auch als älterer sollte man sich einer guten Rechten befleißigen können. Statt in die Mukibude, geht es halt zu Lautleise.


    Traurig finde ich, deine ganzen Röhrensachen (von der du erzählst) sind nicht (mehr) da und nun Yamaha?


    Bei mir passierte es umgekehrt.


    Grüße,

    Holger