Posts by keeskopp

    Damien

    Meine,

    du hast dich doch mal als Naturwissenschaftler geoutet, da sollte doch mit gelernter Systematik rangegangen sein. Einstreuungen rauschen? Als Auch-Praktiker, arbeite dich mal von hinten nach vorn, Stück für Stück, Eingänge auf definiertes Potential, Masse. Das Gerät (usw) identifizieren, welches wohl zu viel des Guten.... Zwei Geräte, unwahrscheinlich, daß die spinnen....


    Grüße,

    Holger

    die Masse sowohl am Eingang, wie auch am Ausgang zu haben

    Verehrtester, das ist Dummtüch, symmetrisch transportiert keine Masse-Bezüge zwischen Geräten, jedes Gerät macht seine Masse privat, das ist ja grade der riesen Vorteil, wenn es richtig gemacht ist und nicht pseudo. Über Ground reden wir mal nicht, jetzt.

    Sternviererverseilung ist die einzige Verseilung

    Michael,

    glaube, du hast mich nicht richtig verstanden. Was du oben schreibst, ist unstrittig!


    Wenn du Probleme mit Störabständen hast, ist deine Kabelwahl passend.


    Nur die Auswahl eines Kabels oder das symmetrische Verbinden von Geräten, sind zwei paar Schuh. Mit anderen Worten: prinzipell reichen zwei Strippen aus zur symmetrischen Verbindung, falls kein Schirm notwendig ist.


    Grüße,

    Holger

    Symmetrisch ist prima.


    Die meisten haben schon symmetrisch vom Tonabnehmer zum MC-Übertrager (ohne es zu wissen?) auch mit einem asymmetrischen Kabel. Vom MC-Übertrager zum Pre macht symmetrische dann Sinn, wenn der Pre intern auch symmetrisch ist oder wenn im Pre im Eingangsbereich z.B. erst hinter einem Eingangsübertrager asymmetriert wird (davor ist das dann Unsinn). Vom Pre zum Verstärker 5m, da macht sich symmetrisch auch gut, da spielt die Gleichtakt-Unterdrückung schon Geige. Nur die symmetrischen Kabel und Stecker zu benutzen macht keinen Sinn, die technischen Eigenschaften in Eingang und Ausgang sind relevant. Neuere Geräte habe die.

    ECF80

    Hallo,


    PCF80 wäre denkbar, allerdings finde ich den Kommissarov ohne Impedanzwandler charmanter (hab den 834 Klone mit Impedanzw. laufen), dann allerdings eine relativ niederohmige Ausgangsröhre (?). 08-1V Ausgang sind ok. Also EF80, 12bh7?


    Grüße,

    Holger

    hat meine PasAk-Artikel

    Hallo Frihu,


    da kommste jetzt damit, wo ich so'ne langweilige Triode justament gemacht habe. Nun, ich habe paar EF86 gefunden und hintenach eine 12bh7, aber mehr auch nicht. Ansonsten ist die Schaltung von Kommissarov ganz unspektakulär. Sieht etwas schräge aus, die RIAA nach oben, aber liegt für Wechselstrom allemal auf Masse. Die direkte Kopplung von Röhre 2!


    Ich werde das mal aus der Grabbelkiste realisieren und verlasse mich auf dich, daß das bombig klingt!!??


    Grüße,

    Holger

    Hallo,


    zur Ergänzung von #3, der Schaltung kann Beine gemacht werden.


    Die Verstärkung von Röhre 1 liegt bei ca. 50, von Röhre 2 ebenfalls, ohne RIAA Spannungs-Gegenkopplung. Genug Dampf da. Die RIAA-Spannungs-Gegenkopplung ist wohl recht heftig. Betrachte diese bei 1000Hz, das ist der neutrale Bereich, tiefer gehts 20dB hinauf, höher 20dB in den Keller.


    1) Ich würde R3 in zwei ca. 1K Widerstände in Reihe aufteilen, zusammen 2,2K. Das Ende der RIAA in die Mitte von beiden Widerständen bringen, d.h. es werden 50% weniger gegengekoppelt. Weiterhin kannst du mit anderen Verhältnissen experimentieren (2/3,20/80,..)


    2) Flankierend würde ich R8 ebenfalls aufteilen. Einen Widerstand mit ca. 100uF überbrücken. Dann ist als wirksame Wechselstrom-Gegenkopplung 1k Widerstand wirksam, das käme auf eine Verstärkung von ca 62, statt 50. Die 1K Gegenkopplung sollte ausreichend sein für gute Linearität.


    Grüße,

    Holger


    Tune grade meinen VV, gedanklicher gleicher Aufwasch!

    Hallo Christian,

    auf die Schnelle, keine Zeit, die zweite Röhre ist relativ stark durch den Kathoden-Widerstand gegengekoppelt. Falls der Arbeitspunkt bleiben soll, würde ich den Widerstand aufteilen und einen davon mit einem 100uf Kondensator überbrücken oder einen neuen Arbeitspunkt nehmen, mit mehr Verstärkung.


    Wahrscheinlich ist die Einkopplung des RIAA-Netzwerks, der Kathodenwiderstand von Röhre 1 entsprechend anzupassen (gleiches Vorgehen wie oben).


    Grüße,

    Holger

    Hallo Martin,


    zum Thema, wird kaum allgemein interessieren, hab ein wenig gestöbert und gefunden habe ich nichts, nämlich die RIAA in der Gegenkopplung direkt niederohmig ins Gitter wie Tim das gemacht hat. Und prima auf erhöhtem Spannungsniveau durch die erste Stufe.


    Bei Kaskoden-Schaltung ist das vorzufinden, aus der Anode heraus. Andere Geschichte.


    Das gängige bei aktiver RIAA ist die Gegenkopplung in die Kathode. Und die hat erhebliche Schwächen.


    Grüße,

    Holger

    Habe die gleiche Aufnahme mal vor vielen Jahren aus den USA mitgebracht, auf LONDON ffrr. Bin komischerweise in sehr jungen Jahren über zeitgenössische Musik (immer noch gut sortiert) zur Klassik gekommen, als ein befreundeter Pianist meinte, ich solle doch mal in die Sonaten von Mozart (Walter Gieseking) reinhören. Recht hat er gehabt, obwohl der Bogen zu Edgar unverständlich erscheint.


    Grüße,

    Holger

    Moin Martin


    Das ist ja auch das was ich meine. Mit so einem Kathodenfolger geht das. Mit den Ministrömen und ECC83 in der EAR eben nicht.

    Deswegen habe ich in V3 die ECC82, Beschaltung und Stromversorung entsprechend, aber händeweg bei den Kaufklonen und Originalen!


    Genauso verbietet sich eigentlich die Lobhudelei auf die geniale Schaltungsentwicklung. Alles schon da gewesen.

    Sachliche Kritik, bei richtiger Betrachtung der Randbedingungen ist immer erlaubt. Ist doch eine tolle Schaltung, in Einzelteilen alles schon dagewesen. Ich habe hier viele Funkschauen aus den 50er und 60er, aber dieses "Timmy-Arrangement" habe ich so nicht gesehen. Der EAR ist sicher ein kommerzieller Erfolg und das spricht auch für ihn. Und es bleibt jedem unbenommen, durch mehr oder weniger Materialschlacht, mehr herauszuholen. Ich bin durch unsere Betrachtungen im Frühjahr überhaupt erst auf dieses Projekt gekommen und nun überarbeite ich als Folge meinen VV, einschließlich Passiv-RIAA!.


    Grüße,

    Holger

    Mit blumigen Klangbeschreibungen halte ich mich zurück. Schauen kann man aber hier mal

    Moin Martin,

    schöne Arbeit, viel Eisen (auch zur Glättung), sollte vorzüglich klingen!


    Aber kurz zu den 600R, man sollte sich über die Restriktionen des Impedanzwandler klar sein, d.h.


    - ich benutze für Hochpegel nur Kabel von Reson, sind nicht geschirmt (kaum Kapazität) ,


    - weiterhin habe ich die Lineeingänge vom VV hochohmig (500k, kaum Belastung des Impedanzwandlers), meinen alten Quad VV nachempfunden (gab Zeiten, da hieß es, 2 Teams haben Ahnung, McIntosh und Quad) und


    - es ist einfach möglich den 834 durch Ausgangsübertrager (das Biest ist allemal zu laut), direkt gespeist vom Kathodenfolger zu erweitern, z.B. 4:1, dann gibt es < 40 Ohm Ausgangswiderstand.


    Phone-Pres die weder Ausgangsübertrager oder Impedanzwandler anwenden, werden auch angeboten und gehen mit praxisunmöglichen > 2 KOhm oder sogar jenseits von 10KOhm raus.


    Grüße,

    Holger