Posts by keeskopp

    Geht schon, wie sich gerade wieder bei meinem neuesten DIY-Exemplar gezeigt hat, wenn man Eisenblech strategisch zur Schirmung einsetzt.

    Geht alles, dann aber keinen Trafo aus der Grabbelkiste, dann ist engineering gefragt, Eisenblech immer erste Wahl, hast ja ein schönes Gehäuse und..... das Emblem auf die andere Seite, Kabel nach hinten stellen, fertig. Nur zu dem Thema, der "Meckerer".

    Fazit für mich: Ich werde diese Schaltung nicht verwenden

    Interessant, die Sim. Ich mach mir demnächst mal den Spaß, brauche nur die Anodenwiderstände (z.Z. 180K, 47K) ändern, fahre jetzt schon mit 120V und die RC-Geschichte, sind dann sogar weniger Bauteile als jetzt. Der 100K ist der Pfiff der Schaltung, habe so etwas schon geahnt. Wieso der frequenzlich so wirkt, wird wohl erst mit dem "Spitzen Bleistift" aus den Gleichungen ersichtlich, lohnt die Mühe aber nicht.


    Höre dann mal mono, zum Testen, gegen die passive und den 834 Klon.


    Danke,

    Holger

    Dago64 ,


    a) bin noch bei der M65-Schaltung, ich hatte weiter oben über die Wirkung des 100K-Widerstandes zwischen den Kathoden nachgefragt? Das hat bei mir eine praktische technische Randbedingung bei meiner Portierung, wenn er verzichtbar wäre...


    Ich möchte das etwas vertiefen. Wir kennen das Betreiben zweier Röhren über einen gemeinsamen Kathodenwiderstand, denke, hier liegt eine abgeschwächte Variante vor.


    Hast du Interesse, den Effekt des 100K mal genauer zu simulieren?


    b) Und, der Transformator ist ja das unbekannte Wesen, sind doch die meisten Berechnungsmodelle das Wort Modell nicht wert, sind nur Annäherungen, basieren auf praktischen Erfahrungen, kannte Tesla schon. RIAA und Transformator geht garnicht im gleichen Haus, bei mir steht der weit weg von der Verstärkung.


    c) Warum willst du die kleinen Röhren mit den Strippen einsetzen? Was zeichnet die aus? Wie gesagt, habe davon einigen im Koffer.


    Grüße,

    Holger

    mal eine Anmerkung am Rande, im Forum wurde vor ein paar Jahren angeprangert, dass die PC900 Rauscht.

    Schau doch mal wo die Röhre im Fernseher steckte. Nicht da wo kleinste Signale verstärkt wurden. Muß beizeiten meine Erinnerung auffrischen, in den geerbten 2 Meter Funkschauen.


    Horst_t

    Und die PC900 hat nur einen anderen Heizer, als die EC900.


    Steht das da nicht?

    Wenn das da steht, war es nicht der Rede wert und nicht der Schluß, der Entwickler hätte was besonderes geleistet (Kunst), wäre nötig.

    Knuffi


    Hallo,


    Ich habe unten Knuffi zitiert, hätte er die Kennlinien richtig interpretiert, wäre er darauf gekommen, daß die Steilheit der Triode immer vom Arbeitspunkt abhängig ist, also variabel ist, das nennt sich Arbeitssteilheit, gilt also auch für die PC900. Kehrwert der Steilheit ist der Innenwiderstand und Klirr hängt damit zusammmen. Der Entwickler hat diesbezüglich nichts besonderes geleistet, alles olle Kamellen.


    Das ist schlicht und einfache eine billige UHF-Massenröhre und wie schaut es nun für die RIAA bezüglich der HF-Störverträglichkeit aus, HF-Einstreuungen kann die Röhre nämlich prima verstärken und das sie locker NF schön kann, ist nicht so einfach abzuleiten.


    Zitat

    "

    ich gehe mal auf die technischen Gegebenheiten der EC900/PC900 ein.

    Die Röhre ist für Hochfrequenzanwendungen (UHF) entwickelt.

    Ich habe das Kennlinienfeld mit einem Kennlinienschreiber aufgezeichnet.

    128044-aebe0c81-medium.png

    Die Röhre hat eine veränderliche Stelheit.

    Ich kann mit der Wahl des Arbeitspunktes (Abstimmung) die Eigenschaften im Kleinsignalbetrieb bestimmen, von (relativ) wenig bis (relativ) viel Klirr.

    Genauso ist es mit dem Innenwiderstand, also überwiegt die Wirkung des Innenwiderstandes der Röhre oder überwiegt die Wirkung des Anodenwiderstandes (ist z.B. wichtig für die Wirkungsweise und Dimensionierung des nachfolgenden RIAA-Filter).

    Hier liegt es also in der Kunst des Entwicklers ob ein harmonischer RIAA-Preamp dabei rauskommt.

    "

    :)Styroflexe sind prima, aber trotz aller Nostalgie würde ich als Kathoden- und Gitterableitwiderstand moderne rauscharme z.B. wie Dale cmf55-143 oder Tkd und keine Kohlemasse oder Kohleschicht nehmen. Wenn Kohle dann gleich Masse, für die Anoden und Gegenkopplung. Meine Meinung!

    schnupperabo


    Auf jeden Fall, wenn ich wieder da bin und nicht hier, wenn das Wetter so bleibt, stricke ich sofort um: Das könnte der KNALLER werden (in Anlehnung zum Dampfhammer).


    Dauert bei mir keine halbe Stunde oder so. Erstmal ein Kanal und eine Monoscheibe zum Testen.


    Bestellen muß ich auch, schöne Kohlemasse von AB für oben und Dale für die Füsse und den 680p habe ich wohl auch nicht.


    Grüße,

    Holger

    sieht doch brauchbar aus,


    für 1KHz = 0dB


    10K +0,55dB

    200-300Hz +1,05dB

    20Hz -0,26dB


    schnupperabo , Jo,

    hiermit wird es "vollmundiger", zuviel Höhen überdecken, was schon da ist.:) Probier doch mal, nur etwas parallel zum 470pF.


    Dago64 , Dagobert,

    hab dank, bin schon ganz begeistert von deinem Tool.

    Real ist es bei mir viel hochohmiger (Gitterabl. 1M) und auch wenig Kapazität.


    Nun, nur noch sehr reduziert, das Datenvolumen vom Mobiltelefon meiner Frau, welches ich als Hotspot mißbrauche, ist schon wieder futsch.


    Tschüß,

    Holger

    Das Elac muss noch lange nicht verschlissen sein.

    Kann ich aus eigener Erfahrung unterstützen. Habe ein gebrauchtes Hsp Jubilee über mehr als 6 Jahre sehr intensiv genudelt (1,25g), dann verkauft, weil ich noch ein ungespieltes habe, aber wieder auf MC umgestiegen bin.


    Der neue Besitzer hat das schecken lassen und war voll des Lobes.


    Die Nadel nutzt nicht ab, werden eine Idee runder, vielleicht, die Gummis härten nicht aus. Eines für immer.