Posts by pronto

    Servus,

    Zuerst die Lautsprecher vom Boden entkoppeln und nicht mit Spikes ankoppeln. Dazu gibt es diverse Antispikes usw. In solchen Fällen sind wirkungsgradstarke LS mit Gewebesicke - wie z.Bsp eine Klipsch Heresy oder ähnlich oft eine gute Wahl.

    Was machen Antispikes anders als Spikes?


    Am Lautsprecher will ich jetzt nicht mehr rummachen. Ich hatte zuvor ein paar Tannoy Glennair 15 und da hatte der Nachbar noch keine Einwände und deren Basschassis waren mal amtlich ein paar Kaventsmänner. Ich habe sie aber nicht zum Laufen bekommen, mehrere Verstärker probiert aber jeder ist gescheitert.


    Dann kam ein Spetzl mit der Yamaha NS-1000 ums Eck und meinte, die sollen so gut an einer starken Röhre klingen (auch wenn es die technischen Daten nicht vermuten lassen) und ich habe ihm meine Röhre (25W Triode) geliehen. Das Resultat war beeindruckend, ich habe noch nie eine so gute Verstärker Lautsprecher Kombi gehört wie diese. Wenn du da noch was draufsetzen möchtest, musst du richtig viel Geld ausgeben. Eine wuchtige (und jetzt leider auch problematische) Dynamik in Verbindung mit einer hochauflösenden Detailwiedergabe und du sitzt mitten drin. Das ist in dieser Kombination ganz selten, entweder du hast Dynamik oder du hast Feingeister, beides zusammen wird idR richtig teuer. Dynamik hatte die Tannoy, ein paar Feingeister hatte ich mit einem Hans Deutsch Hornsystem auch schon mal aber jetzt habe ich beides und das gebe ich nicht mehr her ... auch wenn sie wirklich schei**e ausschauen.

    Thx & Bye Tom

    Servus,

    Können dein Nachbar und Du sich in die Fenster schauen?

    Wie alt sind die Fenster/ die Verglasung?

    Strahlen die LS direkt in Richtung Fenster oder auch die erste Reflektion?

    Ja, in die Fenster scheuen können wir uns zumindest im ersten Stock auf jeden Fall und das betroffene Zimmer ist auch das mit der Dachgaube die zu mir rüber schaut.


    Wie alt die Verglasung auf seiner Seite ist, weiß ich nicht, meine auf jeden Fall mindestens 20 Jahre, da bin ich eingezogen und da wurden die Fenster neu gemacht.


    Nein, die Lautsprecher stehen zu meinem Fenster im 90° Winkel aber das könnte das könnte da schon auch von der gegenüberliegenden Dachschräge hin abgelenkt werden. Ich glaube aber tatsächlich eher das es das ganze Dach ist, welches einfach auch schlecht isoliert ist.


    Thx & Bye Tom

    Frag mal den Nachbarn auf der anderen Seite, was bei dem ankommt.

    Ich war jetzt heute nochmal drüben und habe nachgefragt und der Beschreibung nach, scheint es keine stehende Welle zu sein, die sich in einem engen Frequenzband aufschaukelt, sondern eher einfach ein zu lauter Bass. Sie hören es auch nicht, wenn sie schlafen aber dann wenn sie aus irgendeinen Grund geweckt werden. Sie hören es auch nicht im Erdgeschoss, sonder nur im ersten Stock (in dem auch meine Anlage steht). Ich habe mit ihr jetzt ausgemacht, dass wir Abends, wenn sich draußen mal alles beruhigt hat, einfach einen Test machen, damit ich mal ein Gefühl dafür bekomme, wie laut, dann zu laut ist. Dann höre ich mir das auch mal an, vielleicht scheppert ja noch irgendwas mit.


    Die Beschreibung des Problems klingt auf alle Fälle nach Entkoppeln der Lautsprecher. Das wird jetzt mal die erste Maßnahme sein.


    Thx & Bye Tom

    Auf was bzw. sind Deine Boxen aufgestellt?

    Hast Du diese vom Fußboden entkoppelt?

    Nein, so richtig entkoppelt sind die tatsächlich nicht. Die stehen auf so einem Eisengestell und das nochmal auf einer halben Holzpalette (räusper) wegen der Höhe. Das ganze sieht wirklich schei**e aus, aber es hört sich grandios an...


    Quote

    Kannst Du Deine Boxen aufhängen?

    Aber nur am Dachstuhl. Da ich aber eh das Dach vermute, welches sich aufschwingt, weiß ich nicht ob das der richtige Weg wäre...

    Quote

    Wie siehts hinter den Boxen aus, aus was sind die Wände?

    Ist die Haushälfte Dein Eigentum?

    Hinter den Boxen ist gleich die Dachschräge, die ohne Kniestock direkt bis zum Boden geht und dort einen spitzen Winkel bildet. Die Dachschräge besteht aus normalen Nut- und Feder-Holz, isoliert mit Glaswolle (vermutlich, kann auch was anderes sein). Mörteln, maurern und neu verputzen kann man da nichts, obwohl ich es vermutlich dürfte, wenn es möglich wäre. BTW: Es sind zwei Einfamilienhäuser, keine Doppelhaushälten.


    Was ich natürlich machen könnte und daran habe ich als erstes gedacht, wäre den Spitz hinter den Boxen mit schallschluckenden Material ein Stück weit aufzufüllen. Damit würde ich einen Teil des Schalls absorbieren, bevor er am Dach ankommt und den Winkel teilweise verändern in der die Welle auftrifft.


    Aber ich weiß natürlich auch, dass ich davon eigentlich keine Ahnung habe, es war nur so ein Bauchgefühl. Die Lautsprecher zu entkoppeln aber scheint in mehrerlei Hinsicht tatsächlich überfällig zu sein.


    Thx & Bye Tom

    Kauf einen Blumenstrauß und eine Kiste Bier und wirf den Grill an!

    Das ist schöner als einige Umbaumaßnahmen

    Ich kann nicht zwei, dreimal in der Woche seiner Freundin einen Blumenstrauß schenken und ihn mit einer Kiste Bier abfüllen. Das wird langfristig sicher missverstanden und ich zum Alkoholiker. Da ich aber eh kein Bier mag, hätte das zumindest was Läuterndes, statt drei Rosenkränze, drei Bier trinken müssen... <X

    Getrennte Häuser oder Doppelhaushälfte - Baujahr?

    Getrennte Häuser, Baujahr 1950 vielleicht auch später, sparsame Bauweise. Zwischen den beiden Häusern liegt die Einfahrt des Nachbarn, wo ein Carport steht. Die Häuser stehen versetzt, d.h. wenn meines hinten aufhört, fangt seines vorne an...


    Thx & Bye Tom

    Servus Community,


    ich habe seit geraumer Zeit neue Lautsprecher (Yamaha NS-1000M), die eigentlich nicht als die Basswummen bekannt sind aber trotzdem beschwert sich ein Nachbar in letzter Zeit bereits mehrmals über ein unzumutbares Wummern im Bassbereich. Und das in einer Einfamilienhaus Siedlung (!) Die Lautsprecher haben hinten keine Bassreflexöffnungen und stehen unter einer Dachschräge mit Holzdecke auf einem Holzboden. Der Nachbar den es betrifft, befindet sich quasi im Rücken der Lautsprecher, Luftlinie diagonal vielleicht 10 Meter entfernt. Zwischen den Lautsprechern und dem Nachbarn befindet sich nur noch mein Dach und natürlich noch sein eigenes. Zwischen den Lausprechern und meinem Dach sind im Schnitt vielleicht noch 1,2 Meter Platz (am Boden etwas mehr wie an der Oberkante der Lautsprecher.


    Ich hatte so ein ähnliches Phänomen auch mal mit anderen Nachbar gehabt, die in der Autotuning-Szene unterwegs waren und wenn die ihre Autos im Leerlauf laufen haben lassen, hat der Sportauspuff in meinem Wohnzimmer ebenfalls ein unerträglich wummriges, fast schon schmerzhaftes, tieffrequentes Geräusch verursacht, was die bei ihren Autos sicherlich nicht so dramatisch wahrgenommen haben.


    Ich kann das Problem somit gut nachvollziehen und hoffe es gibt Ansätze dafür so etwas in den Griff zu bekommen, ohne meinen Raum gleich schalltot zu machen. Die Anlage hat sich noch nie so gut angehört wie in dieser Kombination und es wäre ewig schade, wenn ich zukünftig immer ein schlechtes Gewissen haben muss, beim Musik hören. Andererseits ist ein schlecht gelaunter Nachbar auch kein Garant für eine Wohlfühloase. Ich bräuchte eine Lösung mit der wir beide langfristig leben könnten. Ich habe ihm jetzt meine Handynummer gegeben und er soll mir kurz eine SMS schreiben, damit die Situation nicht eskaliert. Es muss dann schon ordentlich was zusammenkommen, wenn der dann Abends um 12 Uhr zu mir rüber stampft. Das hoffe ich damit zumindest zu vermeiden, eine akustische Lösung wäre aber besser, wenn auch nur ergänzend.


    Deshalb bitte ich die Raumakustiker unter euch mir zu Hilfe zu eilen. Was könnte das Problem konkret sein, kann ich was dagegen tun und wie gehe ich dabei am besten vor? zB die Dachschräge mit schallschluckenden Schaumgummi auskleiden, bringt das was? Oder bei Vollmond ein Huhn über den Lautsprechern schlachten? Bin für jeden Tipp dankbar...


    Thx & Bye Tom

    Servus Oliver,

    Ein Absorber an der seitlichen Wand könnte funktionieren. Das Lede Prinzip kennst du?

    Wie sieht es denn mit der mittigen Ortung bei dir aus?

    Nein, das Lede Prinzip kannte ich bislang nicht, ich habe aber einen Wikipedia-Beitrag dazu gefunden und lese mir das Zuhause mal in Ruhe durch.


    Was meinst du mit der mittigen Ortung konkret? Die Lautstärke ist jedenfalls sehr häufig linkslastig aber nicht immer, was wohl auch aufnahmebedingt sein kann. Aber statistisch signifikant ist es links lauter als rechts. Links steht auch die Wand, rechts, bis auf einen Holzpfosten vom Dachtstuhl steht nichts mehr.


    Thx & Bye Tom

    Servus,

    Allzu unsymmetrische Aufstellungsbedingungen sind schlecht. Eine zu nahe Seitenwand auch (du hast keine Maße genannt).

    Die Wand neben dem linken Lautsprecher ist ca. einen halben Meter entfernt. Die Lautsprecher sind leicht nach innen eingedreht, so dass sich die beiden Achsen in Schallrichtung in etwas kurz vor dem Hörplatz kreuzen. Damit habe ich bislang die besten Ergebnisse erzielt. Welches Material bietet sich zum Dämmen an? Das müsste ich doch dann auch bei der angelehnten Tür (um beim Beispiel zu bleiben) verwenden, ansonsten stimmt die Symmetrie ja wieder nicht mehr.


    Ist das Prinzip bei der Rückwand das gleiche? Versucht man dort auch die Reflexion mit geeignetem Material quasi einzudämmen oder wird beim Konzept der wandnahen Aufstellung bewusst die Reflexion in Kauf genommen? Dann wäre bei einer "künstlichen" Rückwand ggf. schallschluckendes Material eigentlich kontraproduktiv...?


    Thx & Bye Tom

    Hi Community,


    ich habe meine Tannoy Glenair jetzt gegen ein Paar Yamaha NS1000M getauscht, was wesentlich besser zu meinem Verstärker passt. Jetzt habe ich viel über die optimale Aufstellung der Lautsprecher gelesen, habe jedoch nicht die optimalen Bedingungen um ausgiebig zu testen. So stehen die Lautsprecher unter einer Dachschräge, die bis zu dem Fußboden reicht (also gar keine senkrechte Wand dahinter ist) und ein Lautsprecher steht praktisch mitten im Raum, wobei der andere ziemlich nahe an einer Wand steht.


    Ich habe beim Musikhören so den Eindruck, dass der linke Lautsprecher (der näher zur Wand) relativ häufig etwas lauter klingt, wie der rechte. Des Weiteren wollte ich mit der Nähe zur (fehlenden) Rückwand experimentieren, um den Bass zu optimieren. Da ich die baulichen Gegebenheiten nicht ändern kann, wollte ich mir "Stellwände" selber basteln, die ich einfach verschieben kann. Ich habe mir sagen lassen, Styropor eignet sich dafür weniger, Schaumgummi dafür mehr...


    ...welches Material würdet ihr verwenden? Es sollte so beschaffen sein, dass man es ggf. mit Stoff oder dergleichen beziehen kann und auch langsfristig hinter und neben dem Lautsprecher stehen lassen kann.


    Thx & Bye Tom

    Servus Roland,


    ich hab es mir heruntergeladen aber weiter bringen tut es mich auch nicht...


    Mal schauen, ob ich in München jemanden finde, der einen gründlichen Kundendienst durchführen kann. Google spuckt schon einiges aus aber gäbe es bekannte Adressen...


    Thx & Bye Tom

    Servus Community,


    okay das Problem mit der Lagerung bekomme ich in den Griff, bleibt noch das Problem mit dem Lift. Ich habe jetzt überall gesucht, ob ich eine Anleitung dazu finde aber Fehlanzeige. Kann mir da jemand noch einen Tipp geben und/oder die Angst nehmen, das selber zu machen oder sollte ich da auf jeden Fall in eine Werkstatt fahren, wenn ich das noch nie gemacht habe? Mir würde es auch reichen, die Endabschaltung gänzlich außer Funktion zu setzen, wenn das einfacher ginge. Ich gehöre nicht zu den Leuten, die so was dann vergessen oder dabei einschlafen... ;-)


    Thx & Bye Tom

    Servus Roland,


    >Was für andere Probleme macht denn der Tonarm?


    Die Lager haben ein wenig Probleme gemacht. Beim Einbau der Nadel hat der Händler ein Spiel des Tonarms ausgemacht und das obere Lager nachgezogen, dass war deutlich locker. Ein paar Tage nach der Aktion hat die Nadel im letzten Drittel der Platte dann angefangen eine Rille rückwärts zu springen, ich habe dann nach Rücksprache mit dem Händler das Lager wieder um einen oder zwei Millimeter gelockert (Also die Schraube soweit zurückgedreht). Das Springen ist nun wieder weg aber der Händler meinte noch, wenn man an das untere Lager ran muss, wird es komplizierter und haben die Lager zu viel Spiel, nimmt der Bass spürbar ab...


    Fazit: Wenn ich das Problem mit dem Lift lösen könnte, würde ich mir das Lager-Problem eine Weile entspannt anhören, vielleicht hat es sich ja auch mit dem Einstellen des oberen Lagers erledigt.


    Thx & Bye Tom

    Servus Miteinander,


    nein eine Bastellösung soll es auf keinen Fall werden. Wenn da kein anderer Tonarm ohne Bastelei passt, darf es ruhig der TP 16 Mk iv bleiben, ich habe damit kein Problem, wenn er einwandfrei funktioniert.


    Wo kann man denn einen Tonarm überholen lassen? PLZ 85xxx


    Thx & Bye Tom

    Servus Community,


    ich habe einen Thorens TD 320 Plattenspieler mit einem TP 16 Mk iv Tonarm, der diverse Probleme macht. Unter Anderem ist der Lift defekt, bzw. kein Öl mehr drinnen. Um das zu reparieren wird man wohl den gesamten Tonarm zerlegen müssen, was ich nicht kann und ihn dafür weggeben müsste.


    Jetzt stellt sich die Frage, ob ich den kompletten Tonarm dann gleich ganz tauschen sollte, ich habe in der Schweiz einen TP 16 Mk iv für ca. 150.- Euro und in GB einen für 100 Pfund gefunden. Beide sind natürlich gebraucht. Es kommt aber noch eine dritte Variante ins Spiel, nämlich ein gänzlich anderer Tonarm und daher meine Frage, ob es neuere und/oder bessere Alternativen zum TP 16 Mk iv gäbe?


    Zuletzt würde mich natürlich noch eure Meinung zum baugleichen Tausch des Tonarms interessieren...


    Vielen Dank im Voraus

    Pronto

    Servus Community,


    ich bin zu einem alten Thorens TD320 mit TP16 MK IV Tonarm gekommen und jetzt funktioniert eigentlich alles soweit, neue Nadel drauf und losgelegt aber nachdem ich eine Platte bis zum Ende gehört habe, habe ich mich fast zu Tode erschrocken, als die Endabschaltung den Tonarm förmlich in die Höhe geschossen hat. Das Teil entriegelt irgendwie sehr plötzlich und extrem dynamisch. Jetzt stehe ich die letzten Minuten schon immer am Dreher, damit ich das vermeiden kann, so gut es geht.


    Meine Frage wäre demnach, ob man das einstellen oder besser noch ganz deaktivieren kann und vor allem ob ICH das kann, ohne jemals einen Plattenspieler zerlegt zu haben?


    Vielen Dank für alle wertvollen und auch gut gemeinten Tipps :-)


    Thx & Bye Pronto