Beiträge von IrieTim

    Ach cool, sind ja viele gute Tipps zusammen gekommen.:thumbup:

    Also Hörgewohnheiten und Musikgeschmack hatte ich ja oben beschrieben... vielleicht nochmal zu meinen generellen Hifi-Vorlieben... bin schon halbwegs passionierter Sammler von altem japanischen Hifi-Zeug... also am liebsten wäre mir natürlich das Original-Headshell und ein TOTL Tonabnehmer aus der Zeit... aber nur, wenn das klanglich konkurrenzfähig ist.

    Andererseits werd ich mir wohl eh auch n modernes System kaufen.. für den Übergang und für den Wechselspass. ;)

    Danke für die Antworten!

    Ich sehe schon, es ist eine Wissenschaft für sich, die zudem noch von Sammelleidenschaft durchzogen ist ("Darf ich dir meine Tonabnehmer-Sammlung zeigen?"^^)

    So tief wollte ich eigentlich gar nicht eintauchen, sondern nur einen, aus Vintage-Sammler Sicht, passenden Headshell/Tonabnehmer montieren, der auch noch gut klingt. Passt das zusammen oder sollte ich auf ein neues System setzen, wenn's gut klingen soll?

    Hmm, keine Ahnung. Wieviel muss man denn für einen soliden Tonabnehmer/Headshell investieren?

    Am besten wäre wohl die Preisregion an der Grenze von 'wenig Geld für viel Klangverbesserung' zu 'viel Geld für wenig Klangverbesserung'..;)

    Ob ich das alles selbst einstellen kann, weiss ich noch nicht, aber ich würde es versuchen.

    Hi Frank,

    danke für deine Antwort.

    Das dürfte der Original-Arm sein, der da verbaut ist. Du schreibst, ich könnte jedes beliebige System nehmen, aber muss das System nicht iwie zum Tonarm passen (Gewicht, Nadelnachgiebigkeit, etc.)?

    Vom Dreher geht's in den KA-907 von Kenwood. Der kann MM und MC.. über die Güte der Eingänge weiss ich leider nichts. Als Lautsprecher nutze ich die LS-1900 des gleichen Herstellers (ich mag altes Kenwood-Zeug ;-)).

    Zu meinen Ansprüchen würde ich sagen, der Anlage entsprechend. Ich höre natürlich auch nebenbei Musik, aber kann hochqualitativen Sound auch sehr geniessen.

    Mein Musikgeschmack ist breit gefächert.. wie mein Name vermuten lässt, gerne RootsReggae, Dub und Downbeat, aber auch viel Jazz und Stimmen, sowie ab und an klassische westliche und indische Musik.

    Und zum Budget.. soviel, wie nötig - so wenig, wie möglich..

    Naja, ob es gleich ein Austausch sein muss, wage ich zu bezweifeln.

    Die HPM-100 gilt wohl nicht umsonst als eine der erfolgreichsten Pioneer (JBL) Boxen. Die müsste es mit ner Standard-CarHifi-Anlage locker aufnehmen können.

    Der Vorteil im Auto ist die 'knochentrockene' Raumakustik. Da hast du Nachhallzeiten wie in nem gut bedämpften Studio. ;-) Klar, dass da der Bass knackiger ist. Evtl. fehlt im Auto noch etwas Tiefbass. Das würde die 'Knackigkeit' noch verstärken.

    Worüber du noch nachdenken könntest, wäre ein 'aufpolieren' der Frequenzweiche.. der ein oder andere Elko hat's schonmal hinter sich.

    Sonst würde ich auch erstmal gucken, ob du an der Rauakustik was verbessern kannst.. erst wenn das alles nicht hilft, würde ich über einen neuen Lautsprecher nachdenken..

    Viel Erfolg!

    Hier noch die Spezifikationen von vinyl-engine:


    Tonearm: static lateral balance

    S-shape, lightweight wand

    Eff. length: 23,7cm

    Overhang: 1,5cm

    Tracking error: ± 1,5°

    Tracking force: 0...4g

    Cartridge weight: 5...12g

    Supplied cartridge: Kenwood V-46 (MM)

    Shape: 0,5mil diamond, elliptical

    Output: 0,3mV (1Khz, 5cm/s.)

    Frequency response: 10Hz...25Khz

    Tracking force: 1,5g (± 0,5g)

    Impedance: 50kOhm

    Stylus: N-46

    Hallo in die Runde,

    ich habe gestern einen sehr schön erhaltenen KD 550 von Kenwood erstanden. Allerdings fehlen Headshell und Tonabnehmer.

    Da mein Wissen zu Plattendrehern und den Kniffen und Tücken der Vinyl-Wiedergabe noch in den Kinderschuhen steckt, würde ich mich über ein paar Tipps, Erklärungen und Empfehlungen sehr freuen!

    Viele Grüsse.. Tim

    Ich habe die SP-200 noch nicht gehört und möchte sie nicht verunglimpfen, aber die Spezifikationen lassen das etwas erahnen:

    5-speaker-3-way.. 100 db Wirkungsgrad.. grosser Tieftöner mit kleinem Magneten (wahrscheinlich Sanyo).. Tiefbass wird da schwierig.. und bei dem Gewicht ist sie wahrscheinlich nicht gerade 'schwingungsarm'

    Im Endeffekt entscheidet natürlich immer der eigene Höreindruck.:)


    Sogenannte 'Kabuki-Tröten'. ?(

    Hat sich irgendwann mal bei audiokarma ne Definition für rauskristallisiert:


    "For those wondering about the origin of the term, it had to do with the limited bandwidth and tinny sound that characterized the first versions of these speakers. As a friend said "You can play Led Zepplin though them and it comes out sounding like Kabuki music"."

    -Don McR @ http://www.audiokarma.org


    Sansui war da ganz vorne mit dabei, aber auch Pioneer hat viel von dem Zeug zusammengeschustert.

    Ein wohl ganz gut klingendes Beispiel für diese Fraktion sind die KL-7090 von Kenwood.

    Natuerlich nichts fuer 'Warmduscher', die 'Vintage' nur als Mode, Hype und Wort kennen.

    Falls das auf mich bezogen sein sollte, verstehe ich den Satz nicht.


    Die Klipsch Forte finde ich auch sehr interessant und wenn ich nicht schon Lautsprecher hätte, würde ich wohl auch zugreifen. 1A:thumbup:

    Gut, zu wissen.

    Ich hätte jetzt gedacht, dass die Schaltungstechnik ausgereifter ist, da pfiffige Elektrotechniker ja einige Jährchen Zeit hatten, aus den Fehlern ihrer vorherigen Kollegen zu lernen und deren Ideen weiterzuentwickeln.

    „... bei neueren Produkten kriegt man häufig mehr Klang für's Geld... Schaltungs- und Materialtechnik haben sich weiterentwickelt.. ist mir alles bewusst.“


    ROFL !!! :sorry:


    ... liest man immer als Argumente der Anti-Vintage-Fraktion.:wacko:

    Ich denke auch, dass das nur eingeschränkt gilt, aber das Problem der Bauteilealterung hat man schon.

    Ich stimme dir zu. Aus einer rein analytischen Herangehensweise macht das

    wenig Sinn.

    Die Dinger altern und müssen öfter mal repariert werden, wenn sie nicht

    gründlich restauriert wurden... bei neueren Produkten kriegt man häufig

    mehr Klang für's Geld... Schaltungs- und Materialtechnik haben sich

    weiterentwickelt.. ist mir alles bewusst.

    Aber an den Charme der alten Geräte kommen die neueren für mich nicht

    ran. :love:

    Klaro.. war nur etwas beschäftigt die letzten Tage,

    aber ich freue mich über jeden neuen Tipp, der hier

    erscheint.

    Ich habe meine Vintage -Ambitionen noch nicht ganz beiseite

    gelegt. Deshalb kann ich mich nicht so richtig auf eine SET neueren

    Datums einlassen und überlege, erstmal was in Richtung SESS zu

    kaufen (Pioneer oder Hiraga).

    Wobei ich mir, rein interessehalber, auch mal ne Schaltendstufe

    (SMSL SA-50) 'leisten' werde.

    Mittelfristig (sobald das Budget erreicht ist) liebäugel ich dann mit

    ner Shindo- oder Uchida-Endstufe.

    Das ist natürlich nur ein vorläufiges Konzept. Gut möglich, dass mich in

    der Zwischenzeit absolvierte Hörerfahrungen wieder in eine ganz andere

    Richtung treiben.

    Vielleicht sitz ich ja in ein paar Monaten vor nem 'Endstufen-Killer' und ner

    1000W Endstufe und höre Kirmes-Techno.;)

    Beste Grüsse..

    Genau so bin ich es angegangen.

    Raum ist nicht veränderlich. Schallwandler hab' ich zuerst gekauft. Jetzt beschäftige ich mich ja mit der passenden Endstufe... wobei ich mir gerade die Frage stelle, ob es nicht auch ein Vollverstärker tut (E.A.R. 859 ?, AudioNote Oto SE ?)

    Zum Vor-Verstärker habe ich nur nachgefragt, weil das Thema eh gerade aufgekommen ist.

    Wenn ich alles beisammen habe, werde ich mich ausführlich mit der Optimierung der Raumakustik beschäftigen.. zur Not auch mit ner aktiven Korrektur... und dann wird das Thema ad acta gelegt und erstmal nur noch genossen!:)



    Interessantes Teil. Zu Studiotechnik aus der Zeit hab ich bei meiner Recherche nicht viel gefunden..:/

    Doch, aber Du willst ihn nicht wirklich zur Kenntnis nehmen!


    ...mit 'Geheimtipp' meinte ich sowas, wie "SET-Amp, 70/80er Jahre, Japan, 1200€"... und ich wollte mit dem Satz ausdrücken, dass ich so einen Tipp nicht bekommen habe, weil es so ein Gerät nicht gibt.

    Damit habe ich nicht im entferntesten ausdrücken wollen, dass ich hier keine guten Tipps gekriegt hätte... eieiei^^


    Zitat

    Schönes Gerät - aber nicht wirklich zu einer Uchida oder Concertino!

    Vielleicht solltest Du Dich nicht so abfällig über die Bowei äussern - und diese nicht von vornherein verwerfen - wenn Du zusätzlich noch eine gute Röhren-Vorstufe benötigst.


    Wie hoch schätzt du denn den klanglichen Einfluss einer Vorstufe ein?

    Ohne jetzt eine grosse Diskussion lostreten zu wollen, aber ich halte ihn im Vergleich zu Aufnahmequalität, Raum, Lautsprecher und End-Verstärker für eher gering.. lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

    Optisch hast du wahrscheinlich recht.. und 'wie aus einem Guss' ist anders ^^

    Welche Vorstufe würde denn besser passen?

    Und ich wollte nicht abfällig erscheinen.. die Bowei's sind bestimmt tolle Geräte. Mir sind chinesische Produkte nur irgendwie suspekt.

    Zitat

    Jetzt lass Dich aber mal nicht entmutigen! post #31 ist auch sehr bedenkenswert für den Übergang!


    Danke. Ich bleib' dran!;)

    Hallo Andreas,


    ich komme aus Essen.. nicht weit vom Ruhrpott entfernt.;)

    Dieses grosszügige Angebot nehme ich natürlich dankend an!

    Tannoys standen auch schonmal ganz oben auf meinem Wunschzettel. Hab ich dann verworfen, weil ich gelesen habe, dass die mit SET nicht so optimal funktionieren sollen.:/


    PS Coral Beta 10 oder Lowther Breitbänder kann ich leider nicht mehr im Hörtest bieten. Die habe ich verkauft, da sie bei mir klanglich durchgefallen sind. Ist aber alles Geschmacksache.

    Das wiederum les' ich natürlich nicht so gerne. =O

    Von den Lowthers habe ich auch Abstand genommen, da man nicht viel Gutes, aber viel Schlechtes darüber liest.. aber über die Beta 10 liest man eigentlich nur Gutes. Ich hoffe, ich habe keinen Fehlkauf gemacht... zur Not bügel ich einfach alles mit nem DSP glatt.:evil:

    Aus Hör-Erfahrung oder elektrotechnischen Gründen?


    Ich hab mir das so zusammengebastelt, dass die Vorstufe hauptsächlich Class A und sauber aufgebaut sein sollte, während die Endstufe zu den oben genannten Eigenschaften noch den geringen Dämpfungsfaktor der Röhre mitbringen sollte, um die Breitbänder zum klinge(l)n zu bringen... aber das ist nur ne Theorie.:/