Posts by rs237

    Hallo,


    auch wenn Ferndiagnose nicht so mein Ding ist würde ich auf die Kondensatoren im Netzteil tippen. Die trocknen über die Jahre aus , ein Kapazitätsverlust geht einher und die Anodenspannung wird unsauber.

    Mal austauschen die Dinger . Solltest Du in der Nähe Bitburg wohnen können wir gerne mal ein Treffen vereinbaren.


    gruss

    juergen

    Hallo,


    schade drum . Ich würde diese Röhren zwar eher dickbauchig als vollbusig bezeichenen , aber schade.

    War es immer so ? Netzteil: Anodenspannung schlecht gesiebt ? Falsche Masseführung ?

    Oder ist es erst später aufgetreten?


    gruss

    juergen

    Hallo,


    na 2 mal 70 Watt Class A bedeuten bei effizienten Endröhren ca 560 Watt Anodenverlustleistung , dazu kommt noch die nicht unerhebliche Heizleistung , Vorstufenröhren wollen auch betrieben werden usw, usw.

    Diese Leistung wird dauerhaft "verbraten" , es ist egal ob der Amp nur eingeschaltet ist oder volle Leistung bringen muss . Stell in dein Musikzimmer einen 600W Heizkörper und es wird schön oder im Sommer auch unschön warm.


    gruss


    juergen

    Hallo nochmal,


    das Problem wird sein das die chinesischen Röhren mit 12,6V an PIN 4 und 5 geheizt werden und einen Mittelabgriff an PIN 9 haben. Damit könnten sie auch (Wie die ECC81/82/83 ) mit 6,3 V geheizt werden.

    Die russischen Originale werden aber mit 6,3V an Pin 4 und 5 geheizt. Die Heizungen der beiden Systeme sind parallel geschaltet. Einen Mittelabgriff gibt es dort nicht. An PIN 9 liegt die Abschirmung zwischen den Systemen . Es ist praktisch das gleiche Problem wie mit ECC83 und ECC808. Messe doch mal die Heizspannung zwischen PIN 4 und 5. Wenn der Amp für die Chinesin gebaut ist solltest Du dort 12,6V messen. Dann darfst Du auf keinen Fall die Russin dort reinstecken. Es kann auch sein das Du dort keine Spannung misst , weil 4 und 5 gebrückt sind und 6,3 V zwischen PIN 9 und der 4/5 Brücke anliegen. In diesem Fall könntest Du einen Adapter bauen.


    gruss

    juergen

    Hallo,


    beim Parallelschalten von Widerständen ist es einfacher wenn man mit dem Leitwert S rechnet . S ist gleich 1/R , schaltet man nun mehrere Widerstände parallel braucht man nur die Leitwerte addieren und hinterher mit R=1/S wieder umrechenen. Bei nur 2 Widerständen funktioniert allerdings die schon erwähnte Formel einwandfrei.


    gruss

    juergen

    Hallo,


    gut wenn wir schon ausschweifen ...


    Hört euch mal diese Box an, sofern Gelegenheit dazu besteht


    http://www.audioheritage.org/v…a-new-Hartsfield-is-built


    Ich hab diese Box(en) mal aus Jux und Dollerei gebaut und muss sagen "Was hat die Lautsprecherindustrie die letzen 60 Jahre gemacht? Gut der 2440/375 sollte wenigstens durch einen 2441/376 ersetzt oder besser noch durch einen 2405 ergänzt werden . Aber dann braucht man nichts weiter ..


    gruss

    juergen


    ps ich sprach die Lautsprecherindustrie und nicht die Designabteilung an.

    naja 2234/35 gabs ja vom Werk aus nur noch als Ferritversionen. Man kann sich allerdings einen Korb mit alnico Magneten nehmen (2205 , einige D und K Typen) und mit dem 2234/35 recone Kit einen 2234/35A aufbauen

    Hi Jürgen,


    doch..doch, es wurde vom max. Strom(30mA) geredet, nur haben die Kameraden, augenscheinlich Laien auf diesem Gebiet, die Anode mit der Kathode verwechselt. Aus diesem Grunde habe ich mich geneigt gefühlt, den Kollegen mit ein wenig Basiswissen weiter zu helfen, was mir, wie ich finde, auch sehr gut gelungen ist.;)

    Hallo Hans ,


    ich konnte in den Beiträgen nichts laienhaftes entdecken.

    Da jeglicher Strom in einer Röhre von der Kathode kommt , egal ob er nun zur Anode , Schirmgitter , Bremsgitter oder auch Steuergitter fliesst , wird in Röhrendatenblättenr ein maximaler Kathodenstrom angegeben. In unserem Fall fliesst kein g1 Strom , g3 ist mit der Kathode verbunden , da fliesst auch nix und da die Röhre als Triode geschaltet ist nennt man die Summe aus g2 und Anodenstrom halt gerne Anodenstrom. Ergo ist in unserem Beispiel Kathodenstrom=Anodenstrom.

    Die Angabe eines maximalen Anodenstromes wäre auch Unsinn, weil es der Anode der C3g relativ egal ist ob da nun 5 oder 50mA fliessen, solange die zulässige Anodenverlustleistung , also das Produckt aus Ia und Ua nicht überschritten wird.


    gruss

    juergen

    Hallo ,


    nein die C3g ist schon die bessere Wahl.


    Christian , nicht unbedingt . Ich sprach es schon an , wenn dein Netzteil eine RC Siebung hat , könnte man die Widerstände vergrössern. Als positven Nebeneffekt erreicht man eine brummfreiere Betriebsspannung.

    Auch kannst Du Martins Tip verwirklichen und praktisch den 6,8k in die Stromversorgung verlegen, dahinter muss dann aber noch ein C eingefügt werden.

    Wenn Du ein Schaltbild deiner Stromversorgung postest kann man dir sicher helfen.


    gruss

    juergen


    Erhard war schneller :)

    Hallo Hans,


    da redet ja auch keiner von ... nur sprachst du vom Strom der nahe an der Belastungsgrenze liegt.

    Und das ist eben falsch .

    Selbst wenn Du einen Strom meinst, der bei der gegebenen Anodenspannung nahe an der maximalen Anodenverlustleistung liegt , list es völlig unbedenklich. Bei 200V und 17mA habe ich 3,4 Watt . 3.5 Watt ist die nominale Anodenverlustleistung der Röhre. Auch muss ich berücksichtigen das ein , wenn auch geringer Strom, zum Schirmgitter fliesst.


    Dein Vergleich mit dem Motor hingt, wie alle Vergleiche ja ein wenig hinken. Allerdings ist es bei Deinem Vergleich schon sehr krass, das ein Motor bei höherer Drehzahl und höherem Gasdruck einen höheren Verschleiss hat lässt sich leicht erklären.

    Erklär mir aber bitte mal warum eine Röhre die mit nur 2,6W Pa gefahren wird signifikant länger hält , als eine Röhre die mit 3,4W Pa gefahren wird. Wohlgemerkt bei einer Röhre die vom Hersteller mit 3,5W Pa spezifiziert ist


    Um auf Deinen Motorvergleich zurückzukommen , wenn Du das Auto in der Garage lässt hält der Motor noch länger :))


    gruss

    juergen

    Hallo,


    17mA sind kein Grenzwert sondern ein vom Entwickler der Röhre empfohlener Arbeitspunkt .

    Ob die Röhre bei 13mA deutlich länger hält ist fraglich.

    Auch klanglich zeigt es sich immer wieder das eine auf "Sparflamme" betriebene Triode eher müde klingt.

    Ja ich weiss das gilt eher für Endtrioden, aber als solche wird die C3g hier ja auch betrieben.


    Viel wichtiger ist die Einhaltung der korrekten Heizspannung. Die lange Lebensdauer der Röhre wird nämlich nur garantiert wenn diese auf +-5% eingehalten wird. Hier wird gerne mal in DIY Projekten geschludert.


    gruss

    juergen

    Auf der von Martin verlinkten Seite ist ja der Gleichstromwiderstand der Primärseite zu erkennen , er beträgt bei 10k Beschaltung 400 Ohm.

    Ein guter Arbeitspunkt laut TFK-Datenblatt ist bei Ua 200V , Ia 17 ma und Rk 180 Ohm. Bei 17mA fallen am Übertrager 6,8Volt ab , somit wäre die Betriebsspannung von ca 200-210V passend.


    gruss

    juergen

    Ich stehe leider immer noch etwas auf dem Schlauch was diesen Anodenwiderstand angeht.

    Wenn ich die Schaltung nach Siemens mit Übertragern und ohne Anodenwiderstand aufbaue und dadurch die Anodenspannung erhöht ist, werden dann nicht auch Arbeitpunkt und Ruhestrom verschoben und u.U. die Röhre überlastet? Die Übertragerwicklung müsste für Gleichstrom einen vergleichsweise geringen Widerstand darstellen und nicht die 10k Impedanz, mit denen er angegeben ist. Oder sehe ich das falsch?

    Hallo,


    das siehst Du schon richtig, durch den geringeren Gleichstromwiderstand des Übertragers wird sich die Anodenspannung und somit auch der Anodenstrom erhöhen. Der Kathodenwiderstand regelt dies allerdings zum Teil wieder aus.

    Ich kenne dein Netzteil nicht. Wenn es eine RC Siebkette besitzt könntest Du die Widerstände erhöhen um die Betriebsspannung abzusenken.

    Eine weitere Möglichkeit den Anodenstrom zu reduzieren wäre ein grösserer Kathodenwiderstand.


    Messe doch mal die Spannungen an der Kathode und an der Anode und poste die Werte hier.

    Dann können wir Dir sagen ob alles noch passt oder Änderungen notwendig sind.


    Aber bitte Vorsicht , die Spannungen in diesen Gerät sind Lebensgefährlich und bleiben nauch nach dem Ausschalten des Gerätes noch eine weile stehen.


    gruss

    juergen

    Hallo,


    ja der 6,8k Anodenwiderstand entfällt und wird durch die Primärwicklung des Aü ersetzt. Also entferne den 6,8k Widerstand auf der linken Seite der Schaltung . Den Rest kannst Du so lassen wie er ist.

    Widerstand entfernen könnte jetzt evtl falsch interpretiert weren , eine Seite des AÜ kommt an +VB , die andere Seite an die Anode+Schirmgitter der C3g.


    gruss

    juergen

    hohe Stabiltät bedeutet erstmal das ein Verstärker an der halbierten Impedanz theoretisch die doppelte Leistung abgeben kann. Je näher er da heran reicht, desto stabiler ist er. Und als zweites natürlich das er nicht auf Impedanz und Phasendreher reagiert. Beides ist bei Röhrenverstärkern nicht so einfach zu realisieren

    sorry ich halte von diesem ganzen Stabilitätsproblemen die man Röhrenverstärkern andichtet nicht viel. Es gibt nur ein Problem und das ist der im Gegensatz zu Transistorverstärkern geringe Dämpfungsfaktor.

    Warum kann ich an einem von Dir in Klasse 1 eingeordneten Verstärker nur min 8 Ohm Lautsprecher anschliessen ? Das hängt doch einzig und allein vom Wicklungsverhältnis des AÜ ab.

    Weiter frage ich mich ob es überhaupt immer sinnvoll ist wenn der Verstärker nach Deiner Definition stabil ist .


    gruss

    juergen