Posts by rs237

    Hallo Björn ,


    selbst meine alte Soundkarte im PC (Lynx two B) lässt eigendlich alle CD Player alt aussehen. :)


    gruss

    juergen

    Erklär mir bitte, wie du aus dem Geräuschspannungsabstand einen Verstärkungsfaktor ableitest.

    okok Du hast natürlich Recht , die Angaben vom Threadersteller kamen ein wenig Bruchstückhaft.

    Ich hätte allerdings merken müssen das man eine Verstärkung nicht mit ≥ sondern eher mit = angibt.


    gruss

    juergen

    Hallo,


    70 dB bedeutet das der Verstärker eine ca 3000 fache Verstärkung hat (genau 3162).

    Bei einem System das eine Nennausgangsspannung von 0,5mV hat kommt am Verstärker etwa 1,5 Volt heraus . Wenn da ein Lautstärkepoti dazwischen sitzt gilt das natürlich nur bei voll aufgedrehtem Regler.


    gruss

    juergen

    Hallo,

    Simulationen sind immer nur so gut wie das der Simulation zu Grunde liegende Modell.


    Wenn für die 211 ein Ausgangswiderstand, ? meinst du nicht eher Innenwiderstand ?, von 3,25k herauskommt ist das Modell nicht korrekt.

    Die 211 hat bei 1000V 53mA einen innenwiderstand von 3,8k und selbst bei 1250V 60mA immer noch 3,6k. Die 845 hat bei den gebräuchlichsten AP 1,7k .


    Alles entnommen aus den Datenblättern der Hersteller.


    http://www.r-type.org/pdfs/845.pdf

    https://frank.pocnet.net/sheets/049/2/211.pdf


    gruss

    juergen

    Hallo,


    ich sehe das Problem ähnlich Matthias (mk_) , allerdings nicht so negativ belegt.

    Wenn wir also den klirr einer SE Triode mögen muss das noch lange nicht bedeuten das alle Röhrenfreunde sich lieber Effektgeräte kaufen sollen :)

    Die HiFI Messtechnik und insbesondere ihre Interpretation der Messergebnisse steckt immer noch in den Kinderschuhen.

    Ich habe eine alte Klirrfaktormessbrücke von HP 449 , damals State of the Art . Was kann die ? Klirrgesamt und sonst nix . Später bemerkte man das die Klirrverteilung K2,K3 usw eine wichtige Rolle spielt und man entwickelte Mesgeräte dafür . Noch später wurden IM und TIM entdeckt . Aber dann seit über 30 Jahren kam nix mehr , man sollte doch nicht glauben das es da nicht noch einiges andere gibt . Aber echtes HiFi ist ja nur noch ein Nischenproduckt , deshalb werden wir noch lange auf neue Erkenntnisse warten.

    Wenn ich einen Verstärker baue bediene ich mich auch der bekannten Simulationsprogramme und Messgeräte , aber den letzten Feinschliff macht mein Ohr und dabei ist es mir egal wenn mein Messgerät hinterher scheinbar schlechtere Messergebnisse ausspuckt.


    gruss

    juergen

    Die üblichen Röhren (ECC83 und Derivate) haben lt. Datenblatt ein mü von 100. Zwei können also eine theoretische Verstärkung von 10000 oder 80 dB erzielen.

    Hallo Dago64


    nicht wieder den µ einer Röhre mit der Verstärkung in einer realen Schaltung verwechseln. Wenn du mit -4,2 dB bei 20khz (bezogen auf 1khz) zufrieden bist , schaffen 2 ECC 83 hintereinander grad mal ca 2000 fache Spannungsverstärkung.

    Eine Verstärkung von 100 würde eine ECC83 nur bei einem Ra von unendlich erreichen. Das funktioniert sicher nicht da der Innenwiderstand der Stufe ebenfalls unendlich wäre.

    Selbst bei einem Ra von 100k ist die Stufe so hochohmig das sie nicht mal eine weitere ECC83 ordentlich treiben kann . Auch wenn der Herr Miller schon lange nicht mehr unter uns weilt , die nach ihm benannte Millerkapazität ist leider nicht mit ihm gestorben.


    Das ganze kannst Du hier nachschauen


    https://frank.pocnet.net/sheets/184/1/12AX7.pdf


    Die ECC83 und ähnliche Röhren sind einfach nur crap . Könnte man heute noch Röhren kaufen würde man sie bei Aldi zwischen dem Gemüse finden.


    gruss

    juergen

    Hallo,


    es wurde ja schon angesprochen , das Problem dürfte der geringe Dämpfungsfaktor der Endstufe sein. Wenn man bei nicht gegegekoppelten SE Verstärkern eher auf Leistung setzt , also Primärimpedanz des AÜ niedrig wählt, kommt der Dämpungsfaktor zu kurz und das mögen 95% aller modernen Boxen nicht.


    gruss

    juergen

    Hallo,


    genau.

    Als erstes ermitteln woraus der gemessen zu hohe Strom resultiert.

    Wenn der Trafo dann immer noch brummt ist er wohl zu knapp dimensioniert oder einfach von schlechter Qualität.

    Zu beachten ist auch das die Spannung nach einer Gleichrichtung auf den ca 1,4 fachen Wert der Trafowechselspannung steigt und dies bei der Berechnung der Leistungsabgabe des Trafos berücksichtigt werden muss.

    Im übrigen halte ich den Trafo selbst ohne diese Überlegung für reichlich knapp bemessen.


    gruss

    juergen