Posts by rs237


    Jetzt habe ich abermals irgendwo gelesen dass eine 5751 Röhre eine low gain Röhre ist!


    Ciao Sven

    hallo,


    wie Andreas schon schrieb ist der µ der ECC83 100 und der der 5751 70 . Also von low gain Röhre kann hier keine Rede sein. Das internet weiss viel , aber auch viel Mist :)


    gruss

    juergen

    Hallo,


    wenn die Endröhre direkt geheizt ist kann man auch gerne eine direkt geheizte Gleichrichterröhre nehmen. Wenn man auf grösstmöglichen Softstart aus ist und keine NTC Widerstände oder aufwendige Verzügerungsschaltungen verwenden will, sollte man auf die hässlichen Boosterdioden zurückgreifen :)


    gruss

    juergen

    Hallo Stefan,


    die Datenblätter sind nicht falsch , werden nur gerne falsch interpretiert.

    EC8010, WE417A, 5842 wurden von den Entwicklern als UHF Röhren konzipiert . Das heisst nicht das sie für AF ungeeignet wären , jede Röhre über die wir hier reden kann ab 0Hz also DC verstärken .

    In den Datenblättern solcher Röhren ist aber, wenn nicht anders angegeben , die Höhe des Rauschen bei hohen Frequenzen angegeben. Das für uns wichtige hörbare Rauschen wird gar nicht mitgemessen.


    gruss

    juergen

    Hallo,


    naja indirekt geheizt stimmt nicht ganz . Die Kathode ist mit dem Heizfaden verbunden und man spricht da eher von halbdirekt.

    Da die meissten direkt geheizten Gleichrichterröhren heutzutage falsch geheizt werden sollte ein Ersatz eigendlich möglich sein.

    Machen würde ich es persönlich allerdings nicht.


    gruss

    juergen

    Glaube ich dir. Damals habe ich noch mit Lautsprechern gehört, die tonal so stark verfärbt haben, dass eine Beurteilung unterschiedlicher Marken der 5842 damit quasi nicht möglich war.

    Meine Phono hat heute D3a in der ersten und zweiten Stufe, Ist IT gekoppelt und hat AÜ`s im Ausgang. Damals hatte ich 5842 , in beiden Stufen. Habe aber auch die 8010 von Telefunken probiert.

    Die D3a benutze ich, weil sie bedeutend weniger Geräusche macht als die anderen.

    Gruß Stefan

    Hallo,


    die D3a als Triode ist ja auch deutlich rauschärmer als die EC8010,417A,5842 . Auch wenn auf den ersten (falschen) Blick die Datenblätter was andres sagen.

    In der Phonostufe sind diese Röhren für mich deshalb abgehakt. Hab auch noch 3 WE417A rumliegen.


    gruss

    juergen

    Hallo Rainer ,


    ich versuch in meiner aktiven Frequenzweiche mit Röhren gerade den Aikido CF , mal schaun obs was wird.

    Beim VV gehe ich andre Wege . Ich hab an die 50k Röhren und bin nicht gewillt noch welche dazuzukaufen. Obwohl vielleicht hab ich ja sogar die von Dir genannten ... nur wo.


    gruss

    juergen

    Das ist aber im A Betrieb irrelevant weil im AÜ das Ergebnis beider Röhren addiert wird.

    Es gibt im Netz einen Artikel bei dem man getestet hat was passiert wenn man in einen Gegentakt A Verstärker 2 völlig unterschiedliche Röhren verwendet . Z.B. eine PX4 und eine PX25 und siehe da , es funktionierte genauso gut wie mit gleichen Röhren.

    Leider finde ich den Artikel nicht mehr.


    aber gut , ich klink mich aus.


    Nachtrag noch . Die eine Röhre übernimmt nicht den Bereich der anderen. Bei Aussteuerung sinkt der Strom durch eine Röhre und steigt in der anderen . Der ÄÜ ist aber für beide Röhren gegensinnig gewickelt. Der Stromanstieg der einen addiert sich praktisch mit dem Stromabfall der anderen.

    Hallo Reiner,


    ich bin da andrer Meinung . Im A Betrieb gibt es weder eine "Übernahme" , beide Röhren (Transistoren) verstärken bei jeder Aussteuerung beide Halbwellen des Signals . Ausserdem wird der total krumme Bereich der Kennlinie (bei TRS die Schwellspannung der BE Diode) völlig gemieden, wärend bei B Betrieb dieser Bereich gerade im Crossover der Nulllinie liegt.

    Es kann allerdings durch die Hysterese des AÜs tatsächlich eine geringe Crossover Distortion geben.


    Aber ist nur meine Meinung :)


    gruss

    juergen

    Hallo Heinrich ,


    ja da hast du eigendlich völlig recht. Leider klingen direkt geheizte Röhren einfach besser. Ob das an der im Prinzip besseren Lage der Kathode innerhalb des Steuergitters liegt , kA.

    Auffallend jedoch ist das je mehr Heiz(Kathoden)fäden gespannt sind , desto linearer ist die Röhre. Wenn man z.B. eine AD1 mit 4 Spannern , also 8 Heizfäden , gegen eine AD1 mit 6 Spannern , also 12 Heizfäden vergleicht , merkt man das deutlich. Eine RE404 mit 16 Heizfäden ist eine der linearsten Röhren die ich bisher gemessen habe. Röhren wie z.B. die RV239 mit nur 2 Heizfäden fallen da stark ab.


    Zu deiner Frage die EL156 wäre ein Kandidat, ich bevorzuge da zwar eher 3K , aber 2,5k geht auch noch.


    gruss

    juergen

    Hallo Reiner,


    ich denke schon das ich das habe, ich habe nur versucht es laienhaft und allgemeinverständlich zu erklären . Das es Dir nicht reicht habe ich mir fast gedacht , aber Du kennst die Gründe ja .

    Ich denke wenn ich hier viel mit Spannungen Strömen und Widerständen hantiert hätte , hätten es einige vielleicht nicht verstanden.

    A.) Das Entbrummerpoti ist in der Schaltung praktisch ein nicht überbrückter Kathodenwiderstand, was das bedeutet weisst Du ja.

    B.) Das Entbrummerpoti liegt an der Heizspannung belastet den Heiztrafo und verbrät Leistung.


    Warum ein Entbrummerpoti bei absolut sauberer DC Sinn macht musst Du uns allerdings erklären.


    gruss

    juergen

    Hallo,


    sorry Dago , wenn du diese Schaltung mit Wechelspannung heizt hilft kein Entbrummerpoti. Die Spannungsdifferenz Kathode Gitter würde um den Betrag der Heiz(Wechsel)spannung variieren.

    Wenn du mit Wechselspannung heizt musst du den Mittelpunkt der Kathode nachbilden. Das geht zum einen mit einer Mittelanzapfung des Heiztrafos oder einfach mit 2 relativ niederohmigen Widerständen , wie die 22 Ohm weiter oben.

    Das Problem dabei ist nur das der Heizfaden/ die Kathode , nicht symmetrisch ist. Der Mittelpunkt liegt also nicht unbedingt beim halben Widerstand des Heizfadens. Mit dem Poti kann ich diese unsymmetrie nun ausgleichen . Ziel ist es das der Mittelpunkt des Heizfadens mit dem nachgebildeten Mittelpunkt der äusseren Widerstände übereinstimmt. Könnte man ein Messgerät anschliessen würde man zwischen diesen Punkten NULL Volt messen.

    Wenn ich nun mit einer brummfreien Gleichspannung heize kann ich die von dir gezeigte Schaltung anwenden , externe Widerstände und Poti können entfallen.

    Ist die Gleichspannung jedoch verbrummt muss ich die gleichen Maßnamen ergreifen wie bei Wechselspannungsheizung. Auch hier bringt uns die unsymmetrie des Heizfadens Ärger und muss kompensiert werden. Alledings sind die Anforderungen je nach Höhe des Brummanteils , geringer.


    gruss

    juergen

    sorry , der Brumm auf einer Gleichspannung ist asymmetrisch , egal wo ich das Poti hin drehe , er bleibt erhalten . Wenn das bei euch tatsächlich funktioniert muss es einen anderen Grund dafür geben

    Naja , Gleichspannung symmetrieren ? Da hätte ich schon gerne eine physikalische Erklärung.

    Aber vielleicht sollte man mal einen Thread über die Gegebenheiten der Heizung direkt geheizter Röhren machen . Da scheint ja einiges im Argen zu liegen :)