Posts by rs237

    Hallo ,


    es gibt Verstärker in denen die Spannung für die Vorröhren und/oder die Schirmgitterspannung für die Endröhren mit einer 6L6 stabilisiert/geregelt wird.

    Der Grommes 260A ist ein Beispiel dafür.

    Ich kenne jetzt deinen Vertärker nicht , aber in der Regel werden wohl eher die Endröhren verbraucht sein, bevor die Spannungsregelröhre sich verabschiedet.


    gruss

    juergen

    Hallo ,


    Gegenkopplung ist aber kein Allheilmittel und wenn die Gegenkopplung dauernd gegen eine krumme Kennlinie arbeiten muss , klingt es halt müde oder wie Indie schreibt lahmarschig.

    Aber Du hast Recht erlaubt ist was gefällt :)

    Im übrigen wurde hier fälschlicherweise behauptet für die RIAA ist V1 und V2 zuständig, stimmt aber nicht. V1 verstärkt einfach nur linear . Das RIAA Netzwerk befindet sich zwischen Ausgang und G1 von V2. Damit ist sehrwohl V3 an der RIAA beteiligt. Selbst wenn man nur den geringeren Quellwiderstand berücksichtigt.


    gruss

    juergen

    MartinR

    natürlich führt der kleinere Kathodenwiderstand zu einem höheren Stromfluss , aber bei 1,7mA Anodenstrom liege ich bei der ECC82 im absolut krummen Kennlinienbereich, ob das Netzteil/Siebkette den höheren Strom veträgt ist eine andre Frage . Deshalb halte ich es wie der Entwickler , in den EAR gehören ECC83 rein und sonst nix. Datenkompatible Röhren wie die ECC808 usw , evtl mit Sockeladapter gehen natürlich auch.


    gruss

    juergen

    ich wollte erst schreiben das ich noch ein Quartett zermatschter AD1 , natürlich mit Sockeladapter ,zum Test im EAR Clone anbieten könnte ...

    Als ECC81,ECC82,ECC83 in den 50ern auf den Markt kamen haben sich die Hersteller schon was dabei gedacht 3 Typen zu entwickeln.

    Wenn nun jemand behauptet eine ECC82 würde in einer Schaltung, die für eine ECC83 dimensioniert ist besser klingen , dann kann ich die Leute verstehen die uns Röhrenliebhaber als Freunde der Effektgeräte bezeichnen.


    gruss

    juergen

    V3 ist im EAR als Kathodenfolger geschaltet , da spielt der Verstärkungsfakter eine untergeordnete Rolle , da hier nur der Ausgangswiderstand gesenkt werden soll.

    Es bleibt aber der völlig andre Arbeitspunkt . Ohne jetzt genau nachgerechnet zu haben würdest du eine ECC82 an dieser Stelle mit einem Anodenstrom betreiben, der im krummen Bereich der Kennlinie liegt. Normalerweise ist die ECC82 an der Stelle die bessere Wahl , aber dazu müsste man einige Bauteile ändern.

    Bei den Stufen davor wird das RIAA Netzwerk bei andren Verstärkungsfaktoren der Röhre nicht mehr richtig funktionieren.


    gruss

    juergen

    Hallo ,


    ein Blick ins Datenblatt zeigt das das nicht ohne Änderungen ordentlich funktionieren wird.

    µ (Verstärkungsfaktor) ECC83=100 , ECC82=17 . Auch die Arbeitsüukte unterscheiden sich gewaltig . Die ECC83 wird mit Ug1 von 0,5-1,5 Volt betrieben , bei der ECC82 sind es um die 8,5Volt.

    Die ECC81 mag ja noch gehen , der Arbeitspunkt ist ähnlich der ECC83 , nur µ ist mit 67 geringer.


    gruss

    juergen

    dein Motto 12 Zoll sind toll finde ich gut , allerdings 15 Zoll sind besser :)

    Obwohl ich ein Röhrenfan bin halte ichs genauso wie Du.

    Mein 15 Zoll Bass in einer TML läuft bis 150Hz transistorbefeuert, danach reichen die gut 3 Watt aus dem MTA nach Frank Blöhbaum für den Rest . 105dB Wirkunkgsgrad machen es möglich.

    Allerdings wenn ich Musik ohne elektronische Klangerzeugung höre , kann ich auch auf den Transistoramp verzichten.


    gruss

    juergen

    Hallo,


    nun ja auch ein parallel geschalteter R (Widerstand) kann das Signal versauen ...

    Wenn ich aber Metallfilmwiderstände oder Metall-Oxyd Widerstände benutze bin ich eigendlich auf der sicheren Seite. Ich denke nur Leute die das Gras, auf einer Weide brüllender Kühe, wachsen hören, können hier auch noch "bessere" Widerdstände heraushören.

    Diese Widerstände kauft man allerdings nicht bei Händlern die ein Musik oder Highend im Website-Namen haben , sondern bei Conrad,Reichelt, Bürklin , Farnell etc .

    Wenn ich einen Widerstand brauche kaufe ich dort gleich 100 Stück für ca 2,00 €.


    gruss

    juergen

    Genau, und daran kannst Du erkennen das es mit der Anpassung an einen Röhrenverstäeker Spielräume gibt.

    Drehst Den Spiess um und schliesst an einen Verstärker bei dem der Entwickler von 5k ausgegangen ist, an die 8 Ohm Buchsen einen 4 Ohm Lautsprecher, sieht die Röhre 2,5k und liegt damit immer noch im von WE empfohlenen Bereich.

    Leider finde ich zu dem von Dir verwendeten Vertärker keine Daten.


    gruss

    juergen

    Hallo Christian,


    wenn Du eine 4 Ohm Box an dem 8 Ohm Anschluss des Verstärkers betreibst hast Du die 1,4 fache Spannung und somit die 2 fache Leistung an deiner Box.

    Die Endröhre sieht aber nun nur noch die halbe Anodenlast , was bei Trioden mehr Leistung , aber auch höhere Verzerrungen bedeutet.

    Ich habe nun keine Ahnung mit welchem Ra Deine Endstufe normalerweise arbeitet. Es gibt bei Röhren halt nicht nur den EINEN Arbeitspunkt.

    Wenn sie von vornherein recht konservativ ausgelegt ist kann das schon passen ohne das der Klirrfaktor in unangenehme Höhen schiesst.


    gruss

    juergen

    Hallo ,


    derjenige der das gezeichnet hat ist ja offensichtlich ein Niederländer , wer kann ich allerdings auch nicht sagen.

    Das was er gezeichnet hat ist allerdings nichts besonderes. Rechts oben steht es ja :

    Paraphase Inverter


    gruss

    juergen