Posts by rs237

    Hallo,


    ehhm , jeder Höchtöner , bzw jedes Lautsprecherchassis ist für 6 dB Weichen tauglich, aber.

    Das "aber",

    Wenn ich mit 6dB filter muss ich beim Hochtöner die Übergangsfrequenz deutlich höher legen als ich es bei 12dB könnte.

    Sinnvoll oder nicht ?

    gruss

    juergen

    hat sich alles ein wenig überschgnitten ,


    warum im Datenblatt bei einigen Röhren empfohlen wird g3 mit der Anode oder bei anderen Typen mit der Katode zu verbinden, weiss sicher nur der Hersteller der Röhre.

    Mit Spannungsfestigkeit hat das sicher nichts zu tun , warum sollte eine Röhre im Pentodenbetrieb eine höhere Spannungsfestigkeit zwischen den Gittern/Anode haben als im Triodenbetrieb ?


    Zu deiner Frage :
    Die Verlustleistung an der Röhre ändert sich nur wenig. Der Strom steigt zwar im geänderten Arbeitspunkt , aber dadurch sinkt ja auch die effektive Anodenspannung (Spannungsabfall am Anodenwiderstand wird grösser)

    Der Anodenstrom und somit in Triodenschaltung gleich Katodenstrom wäre mir mit fast 30mA allerdings eindeutig zu hoch.

    Ich würde an Deiner Stelle alles so lassen wie es ist , da Du ja mit dem Ergebniss zufrieden bist



    gruss

    juergen

    Hallo Frank,


    es gibt etliche Röhren bei denen g3 intern mit der Katode verbunden ist z.B. EL156 (fällt mir grad ein weil ich damit bastel) und das obwohl der Hersteller den Triodenbetrieb vorgesehen hat und auch in den Datenblättern Arbeitspunkte dafür zu finden sind.

    Bei der C3g steht in den Datenblättern sogar g3=0V also nicht mal mit der Katode verbunden, die ja meisst positives Potential besitzt. Hab noch nicht herausgefunden was es damit auf sich hat und obs einen Unterschied macht oder nicht .


    gruss

    juergen

    Hallo Thomas,


    bei den meissten Pentoden wird bei Triodenschaltung g3 mit der Kathode verbunden , so sollte es bei der C3g auch sein , bei der C3m empfehlen die Datenblätter jedoch die Verbindung mit der Anode.

    Bei vielen Pentoden hat man ja auch gar keine Wahl , das Bremsgitter g3 ist intern mit der Kathode verbunden.


    gruss

    juergen

    Hallo Thomas,


    ich stimme mit Björn überein und hatte ja schon weiter vorne die C3g als besser geeignete Röhre genannt . Die max Anodenverlustleistung wird bei Dir auch mit der C3m nicht überschritten und es kommt ja immer drauf an wie weit Du die Röhre aussteuerst um den nötigen Pegel in deinen KH zu erreichen.

    Schade das die "neuere" C3m nicht mehr Pin kompatibel zur C3g ist , sonst hätte ich Dir gerne 2 C3g ausgeliehen , damit Du testen kannst ob die es besser macht.


    gruss

    juergen

    Hallo,


    ich habe meine Mills in den USA bestellt bei

    http://www.soniccraft.com/index.php/mills-watt-c-29_53_62


    es gibt auch Angebote aus GB und auch Mouser hat vereinzelte Werte , aber in den USA war das Sortiment vollständiger und ich habe alle Werte dort bestellen können.


    Aber zur Hitzeentwicklung, wenn ein Widerstand 2 W verbraten muss dann wird er halt heiss. Er wandelt die elektische Energie in Wärme um und muss diese Wärme irgendwie loswerden. Dies geschiet bei normalen Widerständen in der Hauptsache durch Oberflächenabstahlung und über Konvektionskühlung.Wenn ich die 5W Mills mit 3W Metallfilmwiderstäneden vergleiche fällt auf das die Mills sogar kleiner sind. Daher ist fast anzunehmen das die Mills sogar wärmer werden als die Metallfilmwiderstände.

    Der Widerstand muss die Hitze nur vertragen. Bei Kohleschichtwiderständen fängt die Lackierung schon bei unter 100 Grad C an zu kockeln , nach einiger Zeit sind die Farbringe nicht mehr zu identifizieren.

    Die Lackierung der Mills ist bis 300 Grad C spezifiziert , so das eine höhere Erwärmung nicht tragisch ist.

    Wie Calvin schon schrieb ist es Wichtig Leistungs Rs nicht nahe an temperaturempfindlichen Bauteilen zu positionieren und für ausreichend konvektion zu sorgen.


    gruss

    juergen

    Hallo,


    es ist egal ob Du die Widerstände parallel oder in Reihe schaltest, die Leistung/Erwärmung bleibt gleich.

    Es kann durchaus sein das die Widerstände nur 1W Typen sind. Ich würde die paar Cent ausgeben und Metallschichtwiderstände z.B.

    https://www.reichelt.de/widers…237029.html?&trstct=pol_1

    verwenden.


    gruss

    juergen


    ps aber 2 Watt sind 2 Watt und wenn so ein kleiner Widerstand 2 Watt verbraten muss wird er halt warm, er muss es nur vertragen.

    Also bei 3500Hz klingt das schon irgendwie „rotzig/unsauber“........

    Hab hetzt mal 6500Hz am Start und finde es seidiger.........

    Werde dann nochmal so 5000Hz probieren

    Hallo,


    dem will ich gar nicht widersprechen, der 075 ist ja auch mehr der PA Treiber


    gruss

    juergen

    Da die Ausgangspannung für dein Projekt warscheinlich zu gross ist , bietet sich noch die Siebung mit L Eingang an.

    Forum_LC.jpg



    Sie ist sehr Röhrenschonend und vermeidet hohe Stromspitzen, was sich auch anderweitig positiv bemerkbar macht.

    Nachteil (bei Dir evtl Vorteil) , die Ausgangsspannung ist deutlich geringer als bei C Eingang.

    Ich hab sie nur einstufig simuliert damit Du das Prinzip erkennst, es können natürlich weitere LC oder RC Glieder folgen um dei Restwelligkeit herabzusetzen.


    gruss

    juergen

    Hallo ,


    mal eben kurz mit dem PSUD zusammengeklickt


    LC Siebung

    ForumLC.jpg


    RC Siebung


    forumRC.jpg


    Im Feld rechts unten wird die Spannung an R3, also die Ausgangsspannung angezeigt.

    Sieht auf dem ersten Blick etwas wild aus, man hätte den Massstab noch anpassen können.


    Hier kannst Du den unterschied zwischen LC und RC deutlich erkennen.

    LC Restwelligkeit <1mV , Ausgangsspannung ca 349V

    RC Restwelligkeit 8mV , Ausgangsspannung ca 333V


    Kurz gesagt LC siebt bei geringeren Verlusten besser als RC , ist aber auch deutlich teurer und benötigt mehr Platz.

    Ja Du kannst auch noch weitere LC/RC Glieder nachschalten. Dabei gilt viele kleine Glieder sieben deutlich besser als weniger grosse.


    gruss

    juergen


    ps das ist hier nur ein auf die schnelle zusammengeklicktes Beispiel.


    interessante Analogie, die Industrieversion hat ja auch in Woodstock mitgewerkelt...


    Du bist gerne zum Probehören eingeladen 🙂...

    Ich weiss , ich hab die MI-350 damal ja geschleppt :)

    Auf dein Angebot würde ich gerne zurückkommen.


    gruss

    juergen

    JBL 075 trennt man seit Uhrzeiten bei 6,3-7kHz weil tiefer klingt das auch net, zum tiefer trennen war er halt net da und auch physikalisch / wegen Bauart ungeeig

    Hallo


    verwechselst du da jetzt nicht den 075 mit dem 077 ?


    der 075 war immer schon in 2 Weg Kombis ab 3500 Hz eingesetzt , JBL gibt sogar 2500 als untere Grenzfrequenz an. OK das mag vielleicht nicht High End sein.


    gruss

    juergen

    genau , da möchte ich noch einen draufsetzen . Ich höre meine Platten neuerdings nur zur Hälfte , das soll die Haltbarbeit der Nadel pro Platte erhöhen.

    Spass bei Seite , 40mA bei 450V sind gerade mal 18W Anodenverlustleistung und da ist dann sicher der Schirmgitterstrom noch mitgemessen. Die EL34 ist mit 25W spezifiziert , also schont man mit weniger als 18W schon genug.


    gruss

    juergen