Die größte Schwachstelle sitzt zwischen den Ohren:
-das ängstliche Hinhören, obs denn auch gut-richtig-besser-schlechter klingt
-die ständige Unzufriedenheit und die zwanghafte Sucht nach Verbesserung/upgrade etc.
Die größte Schwachstelle sitzt zwischen den Ohren:
-das ängstliche Hinhören, obs denn auch gut-richtig-besser-schlechter klingt
-die ständige Unzufriedenheit und die zwanghafte Sucht nach Verbesserung/upgrade etc.
ja sischa sischa.
Beste Grüße
Gary
Hallo Olaf,
danke fürs Bild!
Sieht gut aus.
Das mit dem LP 12 ist so eine Idee. Wahrscheinlich klingen die Linn-Arme am besten. Wär halt mal ein Versuch und ich experimentiere und schraube gern
In UK bekommt man ja gebrauchte LP 12 ohne Arm zu zivilen Preisen.
Beste Grüße
Gary
.
passt der Jelco eigentlich in das Linn-Board?
Sind beim Einbau eines anderen Tonarms andere Federn notwendig?
Hallo am Abend!
Durch verschiedene Beiträge hier bin ich mal wieder auf eine alte Liebe aus den 90er Jahren gestoßen-Linn LP 12. Damals hatte ich einen, zunächst mit Ittok LV II und Karma, dann mit Ekos I und Arkiv.
Den Klang habe ich noch immer sehr positiv in Erinnerung und der LP 12 gehört in die Kategorie "Geräte die man nicht hätte verkaufen sollen."
Momentan betreibe ich ein ganz anderes Laufwerk, einen Technics MK 2 mit dem neuen Jelco TK 850 S Arm und Excalibur Black MC. Da ich vom Arm und TA voll überzeugt bin, der Techi aber fast schon eine Spur zu direkt und man könnte sagen vordergründig spielt (unabhängig von Arm+System), kam mir die etwas abenteuerliche Idee, einen LP 12 mit dem Jelco TK 850 S und dem Excalibur zu verbandeln.
Haut das überhaupt hin? Der Jelco hat ca. 18 gr. eff Masse und kommt mir recht schwer vor, sollte so etwa wie ein 750D wiegen oder etwas mehr.
Kann ein LP 12 auch schwerere Arme tragen? Klappt das von den Federn und vom Schwingverhalten her?
Passen schwerere Arme auch von der klanglichen Harmonie? Gibt es Erfahrungen mit einem Jelco auf LP 12?
BG
Gary
ZitatDer neuen Genaration,also den youngsters geht es doch zumeist nur noch ums Knöpfchendrücken ohne nachzudenken oder sich zu bemühen,alles alles andere ist doch verschwendete zeit
man sollte die heutige Generation nicht unterschätzen. Die jungen Leute bedienen die Medienmaschine namens Smartphone virtuos. Sie finden Musik und andere Medien aus allen möglichen Quellen, bearbeiten sie, speichern sie und kommunizieren sie untereinander. Das ist ein bissel mehr als bloß Knöpfe drücken.
Ich konnte in meinem Leben zwar alte Plattenspieler auseinanderbauen,restaurieren und wieder zusammen bauen, oder einen Gamer-PC mit interner Neon-Beleuchtung
, aber beim Smartphone hänge ich ab. Schon meine 8jährige Enkelein spielt in rasender Geschwindigkeit und Kenntnis aller Tricks und Möglichkeiten auf den Dingern, wenn ich dann unbeholfen dazischen tippe, kommt nur ein tadelnd-ungeduldiges "Ooooooopaaaaaa!" Sie klaut mir auch immer diverse Handies um die Musiksammlung drauf zu durchforschen und ihre Lieblings-CDs sind KORN und Knorkator "Zähneputzen, pullern und ab ins Bett"......
ZitatEines ist mir jetzt schon klar, weder LP12 zieht an NPV vorbei oder umgekehrt.
Zu unterschiedlich sind beide Kombinationen, anders halt.
Das ist der entscheidende Punkt.
Man trifft erst grundätzlich die Entscheidung "das ist gut - das ist schlecht". Dann unterscheidet man "das ist in dieser Hinsicht gut - das ist in jener Hinsicht gut".
Wenn man Lust und die Möglichkeiten hat, erfreut man sich einmal an diesem Guten, dann an jenem.
Kann auch sein, dass einem das eine Gute so gefällt, dass man länger gar nicht mehr zum anderen greift.
Die Platine Verdier habe ich nur einmal vor 23 Jahren bei Keith Aschenbrenner gehört, zu abendlicher Stunde, unangemeldet reingeschneit im herbstlichen Dämmer um halb 6. Da spielte eine Platine Verdier, Verstärker weiß ich nicht mehr, an waschmaschinengroßen und -ähnlichen, mir völlig unbekannten Boxen. Es war imponierend, sehr groß, sehr stark, sehr richtig im Sinne von live-ähnlich. Aschenbrenner gab mir und meiner Frau - 2 wildfremden Menschen - um 6 den Ladenschlüssel und sagte:"Ich komme um 7 wieder, habe noch was zu tun, Sie können Platten auflegen und hören." Vielleicht war er von meiner damaligen, zugegeben recht schönen Frau beeindruckt,- oder er war einfach ein unglaublicher Enthusiast. Das hat mich nachhaltig beeindruckt.
Trotz dieses rudimentären Eindrucks möchte ich vermuten, dass der LP 12 einfach eine Spur leichter, verbindlicher, gefälliger daherkommt, man könnte auch sagen einschmeichelnder.
Ich habe seit 20 <Jahren keinen LP 12 mehr, vielleicht gönne ich mir noch mal einen. Im Moment bin ich auf dem Weg des Downgrade, Nächstes Jahr werde ich 70 und meine HiFi-Anlage wird mich mit Sicherheit überleben-netter, wenn auch leicht irritierender Gedanke., da reduziert sich etwas das Investitionsvolumen und man sucht das Kleine, Feine.
Der Oracle hat mir damals die Bedeutung des Stellplatzes deutlich gemacht. Natürlich hab ich ihn wegen des umwerfenden Designs gekauft-auch heute noch top. Das war meine erste "HighEnd-Anlage" (hust) nach vorher Onkyo Receiver und Boxen und TD 146:Dynaudio Compound 3 und ein Accuphase 302 oder so, der sah so geil aus, so goldig-champagner. Und dann beim Schild (gibt's ja heute noch, Mega-Respekt!) den Accuphase hingeschleppt um an den Ultra-scharfen Infinity Kappa zu hören. Dem armen Herrn Schild stand der kalte Schweiß auf der Stirn, er befüchtete jede Sekunde, dass der Accu abraucht.
da sah ich das Objekt der Begierde meiner blühenden Mannesjahre: Oracle Delphi! Mit Grado-Arm, dem mit den irren ausgetiftelten Gegengewichten und Monster Alpha I MC.. Das Ding gekauft und in den Wagen verstaut-Glückseligkeit. meine Frau langte sich an den Kopf.
Die "HighEnd"Anlage wurde dann auf einem China-roten Designer Sideboard aufgebaut-ultimativ!
Nur: warum klang das so komisch? Eigentlich keinen Deut besser als der Revox CD? Große Enttäuschung! Dann hörte ich von extra Plattenspieler-Ständern namens Tripod, wurden irgendwie von Naim/Phonosophie promotet. Die schwarzen Dinger gekauft und den Delphi drauf gestellt-hoppala, ein Unterschied wie Tag und Nacht, jetzt hat die Kiste wirklich gut geklingen. Aber der schöne Delphi so am Boden auf diesem Gestell???Also das Tripod-Rack auf das Designer-Sideboard gestellt und den Delphi drauf. Meine Frau kriegte Schnappatmung und sagte, das sehe wie eine überdimensionale Vogelspinne aus.....
Seitdem weiß ich, wie wichtig ein gutes Plattenspieler-Rack ist. Die heutigen angesagten Sideboards oder gar Glasregale sehe ich mit gesundem Misstrauen.
Der Delphi spielte dann noch an den großen Dynaudio Compound 4 und Threshold Fet 9 und SA 150. Mit dem Monster Alpha System-(das soll doch heute wieder in irgendeiner Form produziert werden, oder?) war das ein sauberes, detailliertes Klangbild, ein bisschen so wie er aussieht, ästhetisch und aufgeräumt (Ich bin ja der irrationalen Meinung, dass Geräte oft so klingen, wie sie aussehen...)
Die Wende brachten a) die oben genannten Defekte, die einfach nur noch nervten, und b) das Eintauchen in die magische Welt von Linn. Es gab ein richtiggehendes Initiationserlebnis: ein Bekannter hatte in einem großen Hörraum eine Magnepan Tympani IV mit LP 12 und Linn Elektronik. ich erinnere noch "A walk on the rooftop" von The Blue Nile"-das war phänomenal, erschütternd gut, bis heute. Im vergleich zu Oracle hatte Linn mit LP 12, Ittok LV II und Karma einfach mehr Leben, mehr Feuer, mehr Wärme, mehr Hineingezogenwerden in die Musik. Mit dem Oracle betrachtete ich die Musik von außen, mit dem LP 12 lebte ich in ihr...
Verdammte Hacke, jetzt bin ich doch in den Labermodus verfallen, Opa erzählt aus dem 2. Weltkrieg....
BFA Anschlüsse haben manche Endstufen zb Cyrus. Das sind ne Art Hohlbananas. Man kann diese Hohlbananas an LS Kabel machen. Siehe Bild. Meine vorhandenen Kabel haben aber WBT-Spreizbananas. Die möchte ich nicht abmachen und Hohlbananaas dran.
Deshalb: jibbet Adapter?
"velleicht schon einmal einen Oracle besessen????"
Klar. Lange Zeit vor dir. MK2 1988 mit Grado-Arm und Monster Alpha System, gekauft bei Schild in Schönaich. Das Ding war 2x kaputt,einmal Motor, einmal hat der Teller unten geschrappt, Schild hats extra zum Barden (RIP) WBS Vertrieb gefahren und schwer geflucht. Ist dann rausgeflogen, ersetzt durch LP 12 Ittok Karma. Gut wars.
Mein Kumpel hatte auch den MK2. Hat lange mit den Federn gekämpft. Dann Umstieg auf LP 12 Ekos Grado Reference. Hört seit 20 Jahren damit zur vollen Zufriedenheit
ich könnte jetzt auch wochenlang meine History ausbreiten. Aber das erspare ich hier lieber![]()
Hi,
ich möchte LS-Kabel konfektioniert mit Spreizbananas an eine Endstufe mit BFA Anschlüssen verbinden.
Gibt's einen Adapter, der eine Seite BFA Stecker hat und an der anderen Seite eine Buchse, wo ich die Spreizbananas reinstecken kann. Will die Kabel nicht umkonfektionieren auf BFA
BG
Gary
dann schwingt er elliptisch. Macht er aber nicht, denn-->
Die Vibrationen durch Trittschall, vibrierende Böden durch vorbeifahrende Straßenbahn etc. sind schon vertikal, von unten nach oben. Hups mal vom Bett runter, da vibrierts von oben nach unten und nicht hin und her (horizontal)
Kurt, ich bin mir nicht sicher, ob dein Test irgendeine praktische Relevanz hat.
bei deinem Ruckeltest wirken derart starke und weite Bewegungen auf den Arm ein, wie das in der Praxis des Plattenabspielens-und darauf kommts drauf an- nicht vorkommt, auch nicht ansatzweise.
Beste Grüße
Gary
ZitatIn diesen Videos sieht man dann, wie ich mit einem Hammer gegen den Diamanten schlage, ohne das sich der frei Bewegliche Tonarm zum wackeln anregen lässt.
whow, da freu ich mich jetzt schon drauf![]()
Kurt, der 2. Arm wackelt auch, eindeutig um die gesamte Lagerglocke.
Nur durch geschickte perspektivische diminuative Reduktion verschleierst du das bei der Headshell
was hältst du von dem Nottingham Ace Spacearm, Kurt?
Ein 1-Punkter, der ebenfalls nicht wackelt. Hat 2 seitliche Führungsstäbe, um das Wackeln zu unterdrücken.
Gruß
Gary
Vielen Dank für den schönen Bericht!
Zitatdann tauchst du bestimmt in ein Paralleluniversum ein, oder du bist nahe am Urknall. Meine Güte...
Lass ihm doch seinen Spaß.
Zitathmmm, ich habe den Graham mit dem Brinkmann Pi auf einem Sony TTS 8000 betrieben und wenn der Lift langsam absenkt, wackelt da fast gar nichts!
Hörgrüße Ronny
der Graham Phantom ist eine geniale Konstruktion mit dem seitlich angeordneten beweglichen Magneten, der ein Pendeln effizient unterbindet.
Vielleicht klingt er deshalb so "kardanisch"=ausgewogen unaufgeregt kontrolliert![]()
ZitatKlangbeschreibungen verschiedener Tonarm, Tonabnehmer kombinationen bringen rein gar nichts, weil subjektiv gefärbt und die Autoren und ihr dazugehöriges Hörvermögen, Urteilsvermögen
auch nicht jeder kennt.
Hallo nano
Dann solltest du dir ein anderes Forum suchen. Das hier ist ein Forum für Liebhaber von Plattenspielern, Schallplatten und Musik, die sich über ihre Leidenschaft austauschen wollen.
Ein Techniker-Forum könnte der richtige Ort für dich sein.
Beste Grüße
Gary