Posts by sdz

    das resultiert daraus, dass ich das E1 gehört habe. Allerdings in einer ganz anderen Kette. Und dass ggf. ein elliptischer Schliff zu mehr musikalischen Fluss führen kann. Was die im Aufbau des TA und im Versorgungsteil verändert haben weiss ich nicht. Vielleicht passt das alles irgendwie super zusammen.

    Das wär natürlich super für den Preis! Ich bin sowas von gespannt!!! Vielleicht ist genau das der Stein der Weisen, die hohe Auflösung durch die extrem geringe bewegte Masse und die Beruhigung des Ganzen durch den etwas gutmütigeren Schliff, der nicht gar so tief in die Rille reicht. Dass der dann allerdings nicht anfällig sein soll für Platten, die durch ihr Alter viele oberflächliche feine und kleine Beschädigungen haben...

    Ich hatte 2 Exemplare der 2014er Brothers in Arms ausprobiert, alle im Bereich 14000er Auflage, fand sie richtig schlecht gepresst. Selten ein so lautes Grundrauschen der Rille erlebt, und ständige Knickser und Knackser in den leisen Stellen. Richtig schwach. Da halfen auch alle Reinigungsversuche nicht. Kann man erwarten dass es hier besser ist?

    Was sich mir noch nicht erschliesst: warum sollte das E1 in den von dir genannten Punkten besser sein als das 002? Weil der Schliff gutmütiger ist? Macht das so viel aus?

    Wenn ich auf charmante und nicht überfordernde Art etwas über Kunst und alte Gegenstände lernen möchte, schaue ich sehr gerne Kunst und Krempel. Das ist eine andere Hausnummer als der Quatsch mit dem Horschtl

    Gibt es denn ausser einem Mitglied - welcher mir eine sehr nette PN geschickt hatte - keinen Menschen in diesem Forum, der diesen TA jemals besessen oder gehört hat? Kann ich ja kaum glauben

    Irgendwie lässt mich dieser TA nicht mehr los, nachdem ich 2-3 Tests gelesen habe. Die Klangbeschreibungen sind sehr verlockend. Die Meinungen zu den kleineren Grados sind ja geteilt. Einhellige Meinung der

    tester zum Flaggschiff: sehr leise Rille, tolle Klangfarben in den Mitten, extreme Musikalität, sehr schöne Höhen ohne zu nerven. Z.B. hier:


    https://www.vpiindustries.com/…ew-1---Grado-Statement-V2


    Wer kennt denn das Grado Statement Statement 2? Kann mir jemand etwas zum Klang und zu Vergleichen sagen?


    derzeit nutze ich das AT Art9 am 10“ Anna Arm und Nottingham Astra. Phono ist der Goldnote PH10.


    beste Grüße


    Sebastian

    Beim zweiten Hören muss ich sagen, dass es teilweise doch eher etwas dünn klingt. Trotzdem noch völlig in Ordnung für den Preis, aber etwas mehr Wärme wäre da schöner. Knut, würde gerne mal mit deiner alten vergleichen.

    Eine weitere Empfehlung für die Anschaffung eines MC und im Speziellen des bereits mehrfach empfohlenen Art 9. Das ist, auch in Sachen Preis-Leistung, wirklich top. Höre selber sehr gerne damit. Ich bin so ein Typ, der gerne upgraded (es könnte ja irgendwie doch noch besser werden) und habe mich nochmal durch sämtliche Foren in US und D gewühlt. Es gibt scheinbar niemanden, der dieses System nicht als extrem gut bewertet UND die Leute schreiben, dass auch mit der Ausgabe von sehr viel mehr Geld eine Verbesserung nach oben hin schwierig wird. Also womöglich best buy. Eine Nummer drunter, mit gleichem Nadelträger, Schliff und Spule wäre das AT OC9 III. Wenn es nicht AT sein soll wäre meine Wahl ein grösseres Grado oder Dynavector.


    DANACH nochmal sparen und einen schönen Nottingham/Envogue Dreher holen mit gutem Arm und du hast fertig. Rega wäre nix für

    mich, möchte den Spieler nicht an der Wand hängen haben.

    Nachdem ich in letzter Zeit eigentlich (mit wenigen Ausfällen) sehr gute neue Schallplatten bekam habe ich mich grade wieder über eins der vermeintlichen edellabels sehr geärgert. Die Brothers in Arms von Mobile Fidelity. Was für eine Sch...pressung. Alleine das Rillengeräusch ist so laut, dass es in den leisen Passagen durch die Musik kommt. Dazu ständige kleine Klicks und Ticks die sich von keiner Ultraschallbehandlung oder Wäsche beeindrucken lassen. Diese Ami-Edellabel würde ich echt nur noch neu mit Rückgaberecht kaufen. Diana Krall Live in Paris von ORG ist noch so ein Fall. Das Rillengeräusch ist zwar weniger problematisch, aber auch hier ständige Klicks. Die verwenden einfach minderwertiges Vinylmaterial scheint mir.

    Heute angekommen, 13,99 von A. Ich muss sagen tiptop. Absolut sauber gearbeitet, gefütterte Hülle. Die Pressung ist superb, ohne Waschung völlig still in den leisen parts von Stairway to Heaven.

    Auch hatte ich gelesen dieses Reissue würde dumpf klingen. Bei Track 2 stimmt das, der Rest ist wunderbar klar und ausgewogen. Ich kann da nichts aussetzen, habe allerdings auch kein Original zum Vergleich.


    Für den Preis ein Schnapper!

    Ich wollte euch noch weiter berichten, denn ich habe mit meiner neuen Aufstellung (LS komplett weg von der Rückwand) weiter herumexperimentiert und bin jetzt tatsächlich dabei gelandet, dass sich das Dreieck vor dem Hörplatz trifft. Seitdem haben sich folgende Dinge ergeben:


    - Die Räumlichkeit hinter deLS bleibt erhalten

    - Die Genauigkeit der Schallereignisse ist noch besser geworden, scheinbar durch weniger Reflexionen an den Seitenwänden trotz der Breitbandabsorber

    - Die Schärfe des Klangs ist nun völlig verschwunden. Ich habe gestern 3 Stunden abends Musik gehört, völlig entspannt, noch eine und noch eine Seite. Das hatte ich so noch nie

    - Ein weiterer Baustein der Entspannung tritt dadurch ein, dass Störgeräusche deutlich mehr von der Musik getrennt wiedergegeben werden, was mich extrem freut, ich bin ein empfindlicher Hörer


    - Es ist weiterhin so, dass es Abmischungen gibt, die völlig hinter den LS stattfinden (eher moderne, sehr gute und audiophile Aufnahmen) und andere, die etwas mehr bei den Lautsprechern stattfinden. Ich hatte ja zunächst das Gefühl, dass dabei die sehr weit auf einen Kanal abgemischten Ereignisse am LS kleben und das was in der Mitte stattfindet dahinter steht. Das scheint aber hauptsächlich Psychoakustik zu sein. Durch den großen Raum hinter den LS hat man mit offenen Augen das Gefühl die mittigen Ereignisse fänden weiter hinten statt. Ich habe aber nun gemerkt, dass sich das bei geschlossenen Augen sehr stark relativiert und das Problem dann nicht mehr auftritt.



    Zusammengefasst bin ich im Moment extrem zufrieden. Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, was ich mir derzeit noch wünschen soll. Ich denke ihr habt recht, weitere Limitationen sind dann durch den Raum bedingt. Mehr Platz zu den Seiten wäre wünschenswert, ist aber schlicht derzeit nicht realisierbar. Es klingt aber so schon extrem geil.


    Danke an alle,


    Seb

    Ihr seid so ein bisschen am Problem vorbei inzwischen. Ich habe mit manchen Aufnahmen das problem, dass sich die Musik nicht mehr vom LS löst, wohingegen bei anderen aufnahmen mit etwas zentralerer Abmischung ein perfektes Stereobild mit sehr tiefer Bühne und sehr grosser Präzision entsteht. Also eher zu viel Präzision als zu wenig (durch reflexionen, Nachhall, Klaviermöbel).


    Frank Michael, dein Tip mit den XLR Kabeln war übrigens super in Sachen Rauschabstand

    Danke für eure vielen Anregungen. Mein Raum ist denke ich wenigstens einigermassen bedämpft, grosses Stoffsofa, hinter dem Hörplatz besteht die ganze Wand von Fußboden bis Decke aus Bücherregal und an den Seitenwänden hängen zur Verminderung von Primärreflexionen Breitbandabsorber. Teppich liegt auch. Ich werde in den nächsten Tagen mit der Einwinkelung spielen.


    LG,


    Seb

    Danke ihr beiden, dass ihr mein Geschwurbel gelesen habt. Natürlich sind beide LS Positionen durch viel Rücken und Probieren entstanden. Mir ist klar, dass das der einzige Weg zum Ziel ist.

    Übrigens stehen an beiden Seitenwänden Breitbandabsorber. Nein, die Präsision ist nicht das Problem. Bei den gestern Abend gehörten Aufnahmen ist es ja wie gesagt gigantisch genau.

    Nein, es gibt Aufnahmen und Abmischungen, da kommt ein Instrument oder ein Sound nahezu oder vollständig nur aus einem Kanal. Und das fällt dann irgendwie aus dem schönen Bild heraus und klebt sozusagen am LS.

    Womöglich liegt das daran, dass die LS derzeit exakt auf den Hörplatz eingewinkelt sind. Die ersteren Aufnahmen klingen so eben noch präziser und alles findet hinter den LS statt. Aber für letztere Aufnahmen ist es evtl zu viel. Da muss ich in einer ruhigen Minute nochmal experimentieren. Eine andere Lösung fällt mir derzeit nicht ein.

    Ich möchte euch folgendes berichten. Die alten Hasen werden denken, das ist alles alter Kaffee, aber für mich hat sich gestern Abend doch eine einschneidende (positive) Erfahrung ergeben.


    Orientierend habe ich meine Lautsprecher (Q-Acoustics Concept 500) bis dato klassisch aufgestellt, also in der Nähe zur Rückwand, allerdings auch den Empfehlungen folgend ca. 80cm von der Rück und 90cm von der Seitenwand entfernt. Ich saß im klassischen Stereodreieck und hatte die LS ca. 3/4 eingewinkelt. Ich war so schon sehr zufrieden, hatte eine gewisse Tiefe im Raum und eine recht gute Abbildungsschärfe. Einzig die Höhen kamen mir manchmal etwas zu harsch vor.


    Nun hatte ich gestern Lust zu spielen und habe die LS komplett von der Rückwand weggeholt. Das sind jetzt vermutlich 2m. Seitenabstand weiter 80cm, komplett eingewinkelt, gleichseitiges Dreieck.

    Was soll ich sagen, gestern hatte ich Tränen der Freude in den Augen. Ich hörte gestern Jazz als Trio und mit Gesang in verschiedenen Ausführungen von LP und CD. Die holografische Darstellung ist jetzt bei solchen Aufnahmen unglaublich tief. HINTER den Lautsprechern ist jetzt eine unglaublich tiefe Bühne deren Vorderkante die LS bilden. Die einzelnen Instrumente, ja auch einzelne Becken oder die Klaviersaiten und die Singstimme sind jetzt so plastisch in diesem Raum hinter den LS zu hören, dass ich sie mit offenen Augen quasi ansehen kann. Früher habe ich immer mit geschlossenen Augen gehört, da sich die Bühne so besser entwickelte. Es ist nahezu unheimlich. Die LS sind einfach nicht mehr wahrnehmbar. Teilweise kann man ein Instrument richtig auch seitlich hinter dem LS "sehen)", als wären das Dipole oder so. Auch Störgeräusche trennen sich psychoakustisch besser vom Geschehen, da sie quasi am LS kleben und nicht mehr mit der Musik, die 1,5m weiter hinten stattfindet wahrgenommen werden.


    ABER: bei Aufnahmen, bei denen Instrumente sehr stark auf einem Kanal fokussiert sind, kleben diese jetzt mehr am Lautsprecher. Ich habe z.B. eine Aufnahme von Andy Garcia und David Grizman bei der auf der linken Seite eine Gitarre und auf der rechten eine Mandoline spielt. Diese Aufnahme war schon früher etwas zerrissen in der Breite, nun ist sie es auch noch in der Tiefe, weil die beiden Instrumente an den LS hängen und der Sänger im Raum dahinter steht. Das war wie gesagt früher auch schon so, mit dieser Aufstellung ist es aber stärker. Es hilft dann die Augen zu schließen. Vielleicht können noch bessere LS das besser händeln. Aber ich kann ja vielleicht noch etwas mit der Einwinkelung spielen, da ist vielleicht doch weniger mehr.


    Kennt jemand diese Höreindrücke? Oder ist das alles ausschließlich Psychologie?


    Sebastian

    Bei mir seit gestern abend XLR. Deutlich lauter und besserer Rauschabstand, klanglich ansonsten aber gleich. Also wer kann, sollte das mal probieren.

    Hallo Seb, wenn ich das auf die Schnelle richtig gesehen habe, findest du sehr gute Infos auch bei Phono Phono. Unter dem jeweiligen Artikel gibt's einiges an Zusatzinfos.

    Moin Jörg!


    Das hatte ich alles schon gelesen. Allein die Systematik erschloss sich mir nicht. Irgendwie reizen die TA´s nach den Beschreibungen die ich bis jetzt gelesen habe. Das ganz große ist leider völlig ausser Reichweite (auch gebraucht), aber das Statement Reference...., allerdings könnte ich es nur Tauschen gegen mein jetziges Art 9 und das könnte ein Fehler sein...