Posts by thelivingyears

    Ich finde auch, dass es optisch gut dazu passt. :)


    Nein, “fest” oder “stabil” sind sie nicht, weil unten die Teile flexibel sind. Die biegen sich.

    60 Kilo pro Stück. Ja, wegen des Gewichts. Ich war halt an der Grenze. Ich glaube, die davor gehen bis 54 nach Herstellerangabe (Isoacoustics). Aber es wurde öfters gesagt, man solle sie nicht am Maximum belasten, um die beste Wirkung zu haben. Der Hersteller hat auf seiner Seite übrigens eine Seite eingerichtet, wo man den eigenen Hersteller angeben kann und dann aus den vorgeschlagenen LS-Modellen wählt. Dann wird einem angezeigt, welche Gaia dafür empfohlen werden und auch welches Gewinde man benötigt (M6, M8; und noch ein größeres (größer als M10) liegen bei). Ich brauchte halt M10 ;).

    Ja, komfortabler war es vorher. Aber sie es mal so, Du hast jetzt eine Vielzahl mehr an Einstellmöglichkeiten, weil alle(!) Schalter miteinander kombiniert werden können. Also wenn man es genau für den jeweiligen Tonabnehmer treffen will, schon ganz praktisch. Aber klar, wenn man es ultraschnell machen will, geht der Schalter schneller. Dafür hat er halt nur wenige Stellungen.

    Und angeblich wird das Signal verlustfreier geleitet mit der neuen Lösung. Wurde hier ja schon ein paar mal gesagt. Kein "billiges" Mäuseklavier aus China, wie üblich, sondern aus deutscher Fertigung. Ob das klanglich dann wirklich den Unterschied macht? Keine Ahnung. Aber die Variabilität und Einstellmöglichkeit sind meiner Meinung nach schon ein Plus, das man auch in der Praxis bemerkt.

    Hallo Thomas,


    Wenn Du online bestellst, hast Du ohnehin ein Rückgaberecht, wenn sie Deine Erwartungen nicht erfüllen sollten. Solange Du pfleglich damit umgehst. Oder Du hast einen Händler, der Dir welche zum Test sende.

    Ich kann nur für mich sprechen. Ich höre Musik und bin erstaunt. Man sollte keine komplett anderen LS erwarten (wäre auch ein Unding, denn schließlich hat man die LS ja aus einem Grund gekauft... ;)), aber das Klangbild hat sich bei mir definitiv geändert. Die Musik berührt mich mehr. Zuvor waren mehr extreme drin (zu fetter Bass, (zu?) eindringliche Stimmen). Alles homogener jetzt. Aber wie immer: Versuch macht kluch. Was bei mir in der Kette/im Raum funktioniert muss nicht zwangsläufig wo anders funktionieren. Nach dem zweiten Tag hören muss ich aber sagen, es war eine gute Entscheidung. Zumal man die Teile günstig(er) auf eBay bekommen kann.

    Was definitiv unabhängig vom Geschmack ist: Der Bass wird (bei mir) viel sauberer dargestellt. Das ist so. Und das ist schon mal viel wert.

    Nachdem ich gerade wieder angefangen habe damit zu hören, denke ich, dass sie bleiben werden. Sie machen das Klangbild intimer. Ausgewogener. Sehr schön.

    Wer für sich noch nicht 100% die richtige Lösung zur Aufstellung gefunden hat und bereit ist, dafür auch “etwas” Geld hinzulegen (wobei die kleineren ja noch preislich einigermaßen vertretbar scheinen, ich hatte mit meinen Schwergewichtern etwas Pech, da ich zu den größten greifen musste ;)), sollte die ruhig mal ausprobieren. Es gibt zwar nie eine Garantie, dass es automatisch Besserung bringt oder gar dem eigenen Empfinden entsprechend spielt, aber ich kann sagen, durchaus eine Überlegung/einen Versuch wert.

    Ja, das habe ich auch schon gelesen. Mal sehen, was sich noch tut.


    Was ich aber sagen kann: Was diese Teile mit dem Bass der Max 2 machen ist schon eine kleine Sensation. Ich habe gerade “Sweet” von Cigarettes after Sex gehört und wow, das ist schon unglaublich stark. Ich habe das hier noch nie so gehört.


    Gerade läuft “River of Tears” von Eric Clapton. Ebenso: So ein trockener, konturierter Bass.

    ;) :)


    Also: Sie bringen wieder mehr Bass zurück. ABER: eben nicht so viel, wie die Absorber unter den Steinplatten. Habe da ein Lied, wo man das sofort hören kann: Karen Souza „I heard it through the grapevine“. Der Bass trägt jetzt mehr auf, aber noch nicht zu viel. Wenn ich sagen noch nicht zu viel, dann ist das noch wertungsfrei. Ob es mir besser gefällt als die von Horst ersonnene Lösung? Abwarten.

    Die Stimmen sind mit den GAIAS bei mir etwas zurückgenommener im Vergleich zur Spikes Variante. Man könnte auch sagen „natürlicher“. Weniger schneidend. Wer mich kennt, weiß, dass ich aber grundsätzlich auf sich einbrennende Stimmen stehe. Wenn es zu mild wird, mag ich es nicht. Darauf achte ich auch bei der Bestückung der Röhren in meinen Geräten.

    Apropos: Ich höre gerade nur über meinen (schwächeren) Digitalzweig. Die Natalija hat Pause, weil die Röhren noch nicht aus dem Bad raus sind...


    Höre ich z.B. „Dommage“ von Ezra Muqoli hört man sofort, dass die Stimme geschmeidiger ist. Auch da gibt es eine Stelle, wo es einmal ansonsten einen Ticken zu viel des Guten ist. Dieser „Peak“ ist nun weg. Aber auch hier gilt, ob es so besser ist? Was ist besser? Geschmackssache. Wahrscheinlich trifft es hier das Adjektiv „natürlicher“ erneut am besten.


    Insgesamt scheint mir das Klangbild homogener. Weniger auf „Extreme“ oder „Einseitigkeit“ hin ausgelegt. Wahrscheinlich spielt der LS nun, so der versprochene Effekt, das Loskoppeln vom Untergrund wirklich vorhanden ist, jetzt näher dran an dem, wie und wofür er konzipiert wurde.


    Was ich noch beobachten muss: Als ich zuletzt Besuch von einem von mir sehr geschätzten Foristen hatte, meinte der, dass das Klangbild beeindruckend sei, aber eine gewisse „Zerrissenheit“ im Klangbild vorhanden sei. Ob das nun der Raum ist, die Stellung der LS, die LS selbst... schwer zu sagen. Aber da habe ich den Eindruck, dass die GAIAS das Klangbild homogener, vielleicht auch holistischer gemacht haben.


    Ob es so ist, werde ich spätestens wissen, wenn der besagte Forist irgendwann mal wieder zu Besuch ist. Oder wenn ich noch deutlich mehr damit gehört habe. Optisch finde ich die Teile super! Und das. Obwohl ich die Plastikfolie vom edlen Metall noch gar nicht entfernt habe.


    Na, vielleicht hat das ja zumindest einen ersten Eindruck gegeben. Ich hoffe es. Man wünscht sich ja immer die alleinseligmachenden Lösungen. Aber letztlich ist es Geschmackssache, hängt von vielen Faktoren ab.


    Wie hat der Kaiser schon immer gesagt: Geht’s rein und spielt‘s Musik! Genau das mache ich jetzt mal übers WE :)


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    P.s. und wo ich das gerade schreibe läuft „Xanny“ von Billie Ellish. Da ist der Bass ja eine Herausforderung. Das hat mir gefallen. Schön konturiert und durchzeichnet.



    Ist wie wenn die Astronauten hinter dem Mond im Funkschatten sind.

    Ist da irgendwie ersichtlich, wie die Füße aufgebaut sind? Ist das ein dämpfender und federnder Kunststoff oder ... ?

    Ha, das mit dem Mond war gut. Denn: Die die Lautsprecher sind (wieder) gelandet. Bei LS mit Einzelgewicht von 60 kg und einem Mann mit Bandscheibenvorfall gar keine Selbstverständlichkeit. Aber ich habe ja noch eine Frau :)


    Na, ich kann natürlich jetzt nur mal einen ersten Eindruck geben. Aber ich wage (mittlerweile zu behaupten), dass sich meine ersten Eindrücke in der Regel nicht mehr grundlegend ändern.


    Was kann man sagen: Der Einfluss auf das Klangbild ist größer als (von mir) vermutet. Ich bin bei solchen Dingen ja recht unbedarft, was ich aber grundsätzlich seit jeher einen Vorteil ansehe. Ich höre nur das, was ich höre.


    Was mir sofort auffällt: Ich hatte ja zuletzt quasi zwei Lösungen am Start (die dritte (erste) lasse ich mal aussen vor). Einmal mit Spikes auf auf Steinplatten und die Steinplatten auf Gummmiabsorber von Viablue auf den Boden. Und einmal mit Spikes auf Steinplatten und die Steinplatten auf eine von Horst empfohlene Eigenbauvariante (Metal + Kork).


    Die Variante mit den Gummiabsorbern hat den Bass zu fett gemacht. Gab Lieder, da war es klar zu viel.

    Die Variante von Horst hat dem sofort Abhilfe geschaffen und das Klangbild war im Bass schlanker, aber nicht dünn.


    Was ist nun mit den GAIAS....


    [Funkloch]

    Man trägt das rote zeug auf die Pins auf (da brauchts nen halben Tropfen pro pin) und stellt das dann mindestens ne Stunde in die Schale (als "tropfschale"). Dann wischt man ab. Je nach dem wie versifft die Kontakte sind macht man das mehrmals bis sie sauber sind. Das runtergetropfte kann man dabei zum Auftragen recyclen. Erfahrungsgemäß reichen einige Tropfen pro Röhre. Dann wischt man wieder ab und trägt sehr sparsam das gelbe zeug auf und lässt es in die Schale ablaufen. Nicht mehr abwischen, aber gut ablaufen lassen. Dann ab in die Fassung. Die Bürste braucht man eher nicht. Ich nehm immer Wattestäbchen oder Tupfer oder ähnliches.


    Die Tropfschale hab ich übrigens gar nicht im Einsatz. Man kann die Röhren auch einfach wo hinlegen. Dann sollte man aber das Gelbe mit nem Tupfer oder so auftragen, das wirklich nur ein dünner film entsteht.


    Mike

    Danke! Dann habe ich das aber mehr als komplett missverstanden.

    Gut, dass Du es noch mal klargestellt hast. Mich hat das schon gewundert, weil damit wäre das ganze ja ein wirklich teurer Spaß!