Posts by Spitzenwitz

    Du verwechselst den Trödelmarkt mit dem Wertstoffhof!

    Hoffst Du das der Flohmarktkäufer sich dann auch hier anmeldet und fragt,

    was er da für ein "Schätzchen" erstanden hat?

    Ehrlicher wäre ein Inserat bei Iehbäh-Kleinanzeigen. Text: "Plattenspieler

    mit defektem Plattenteller zum Ausschlachten......."

    Wieder ein sehr sinnvoller Einwand.....


    Habe ich irgendwo etwas von "bescheißen" geschrieben?

    Auch auf einem Trödelmarkt, der als Synonym dienen sollte, kann man ehrlich sein.

    Philips hat in den 70er Jahren ein paar ganz ausgezeichnete Plattenspieler gebaut, der 406 jedoch ist ein einfacher Wechsler, für den sich kein großer Aufwand lohnt.


    Der recht leichte Teller liegt wie bei Thorens Geräten auf einem Subteller auf und ist nicht gewuchtet. Der Effekt kommt möglicherweise vom Lager, welches einen ungünstigen Stoß abbekommen hat. Da der 406 kein "Direct Control" hat, kann man den Subteller alleine drehen lassen. Wie läuft der Subteller alleine und ist

    die Mittelachse gerade?


    Richtig schlecht ist der Dreher nicht, sollte dieses Problem aber weiterhin bestehen, ist er sofort ein Fall für den Trödelmarkt.

    Ist der Yamaha nun ohne Einschränkung geeignet für meinen Plattenspieler oder nicht? Falls nicht: Eher den Pioneer A109 oder den Telefunken RA100?

    Da nur neue, den gesteckten Preisrahmen sprengende Ratschläge kommen, aber keiner auf Deine Frage eingeht....


    Die beste aller angesprochenen Lösungen ist, wie Bonzo auch bestätigte, der von mir verlinkte Telefunken RA200, nicht der RA100.


    Der RA200 ist ein guter, solider Verstärker. Er hat alle Ein-/Ausgänge in DIN und Cinch Ausführung und ist damit sehr universell. Auf den RR200 treffen die Angaben auch zu. Es ist praktisch das gleiche Gerät als Receiver.


    Der Telefunken RA100 ist ein viel einfacher aufgebautes Einstiegsgerät, welches ausschließlich über DIN Ein-/Ausgänge verfügt.


    Den ebenfalls von mir verlinkten Pioneer A-109 habe ich herausgesucht, weil man für € 17,-- überhaupt nichts falsch machen kann. Die bekommt man bei Nichtgefallen immer wieder vom nächsten Käufer zurück. Das Gerät verfügt ausschließlich über Cinch Ein-/Ausgänge.


    Du musst Dir erst einmal im Klaren darüber sein, was Du überhaupt möchtest. Wenn Du das nicht weißt, kaufe sehr preiswert ein und

    rüste dann auf, wenn Du Gefallen gefunden hast.

    Es kommt übrigens bei mir nicht drauf an, was passend zur Musik getrunken werden kann, sondern was meiner Stimmung oder der Witterung entspricht.

    Das ist bei mir auch so.


    Ich kann bei Schneesturm keine sommerlichen Santana-Klänge hören.


    Das Getränk passt in der Regel zur Musik und zum Wetter.

    Im Frühling und Sommer sind das meist deutsche Weißweine und spanische Rosados, Gin Tonic, Bolten Alt und Bitburger Pils.


    Im Herbst und Winter spanische und französische Rotweine, Whiskys, Brandys, Bolten Alt und Bitburger Pils.


    Jazz und Fusion sind bei mir weinlastig :thumbup:

    Hi Michael, ich danke dir für deinen Beitrag. Wie sind denn die beiden von dir vorgeschlagenen Endstufen qualitativ zu bewerten? Kann man damit auch auf Dauer glücklich werden oder ist das eher nur was für den Einstieg, wenn man nicht allzu viel Geld ausgeben möchte?


    Was ist denn vom Yamaha A500 zu halten?

    Der Yamaha A500 ist ein in den 80er Jahren sehr häufig verkaufter Verstärker, der meiner Meinung nach in der Mittelklasse schwimmt.


    Die von mir verlinkten Verstärker sind, wie auch der Yamaha, ausreichend für den von Dir genannten Einsatzbereich mit dem vorhandenen ITT Plattenspieler. Die von Calvin vorgeschlagene Grundig-Kombination ist qualitativ hochwertiger, aber auch deutlich teurer.


    Vielleicht solltest Du zum testen einfach eine Kiste unter € 20,-- nehmen. Das tut nicht weh und verliert nicht an Wert:


    Pioneer Verstärker A-109

    Der Grundig MXV100

    Mit einem Endverstärker wie dem passenden Grundig MA100

    Da habe ich auch gleich zwei Angebote ausgegraben:


    Die Empfehlung für diese Geräte ist zweifellos gut, mittlerweile sind sie aber recht beliebt und nicht mehr allzu günstig zu bekommen, was der obere Link zeigt.


    Beide Geräte haben ein paar Standard-Problemchen, die aber mit recht wenig Aufwand behoben sind, wenn sie auftreten.


    Im oberen Link sind die Probleme der Vorstufe bereits behoben, ich hoffe auch der kontaktschwache Phono-Empfindlichkeitsumschalter, der nicht erwähnt wurde.


    Bei dem unteren Angebot handelt es sich wahrscheinlich um ungewartete Geräte, hier ist der Preis aber deutlich attraktiver.


    Diese Kandidaten hier stammen aus der gleichen Epoche, haben ebenfalls DIN-Eingänge und werden mit kostenlosem Versand, der Grundig sogar mit einem Jahr Garanie angeboten:


    Telefunken Verstärker RA100


    Grundig Verstärker V1000

    ITT hat die Plattenspieler bei OEM Herstellern zugekauft. Sehr transparent ist

    das Thema nicht, gerade beim 8011 vermute ich nur, dass es sich um Sanyo/CEC oder Fujiya Audio handelt. Die größeren Modelle kamen von Diatone (Mitsubishi).


    Der 8011 ist ein halbautomatischer Direkttriebler, der mit einem Audio Technica AT-71 ausgeliefert wurde. Verkauft wurde er im Jahrgang 1979/1980.


    Der Dreher ist kein Wunderwerk der Technik, ist für den Vinyleinsteiger aber durchaus brauchbar und nicht sehr wartungsintensiv.


    Wenn Du keinen Verstärker zur Verfügung hast, bringt Dir das Gerät natürlich nicht viel. Wenn noch keine Umrüstung erfolgte, ist der ITT auch mit DIN Anschluss ausgestattet.

    Diese Liste über angebliche Micro Seiki OEM's wurde in diesem Thread bereits mehrfach in Frage gestellt, wird sie von mir übrigens auch.

    Diese Beiträge wurden aber scheinbar alle überlesen :/

    Ich fand die CD-Player aus der ES-Serie eigentlich durchweg gelungen. Was hast du denn da getestet?


    Es gab im Dual Board gerade ein hitzige Diskussion darüber, ob man Klangunterschiede bei CD-Playern hört.


    Dieses Thema ist durch viele positive Meinungen zum guten alten

    Philips CD304 entstanden, der auch bei mir ein Sony Esprit Gerät

    abgelöst hat.


    Da ich mit meinem CD-Klang nie wirklich zufrieden war, habe ich mir kürzlich den Philips Player, wie ich ihn früher schon einmal hatte wieder besorgt und komplett revidiert. Der Unterschied zum Sony CDP-X202ES ist eklatant.


    Ich habe danach mit ein paar Freunden mehrere Player miteinander

    verglichen und der teilnehmende Sony CDP-X202ES lag jeweils weit hinten.


    Vorne lagen der Philips CD304 und der Mission DAD5 mit Wandler DAC5.

    Zwischen den beiden war kein Unterschied wahrnehmbar.


    Vor einigen Jahren hatte ich einen CDP-XA7ES, welchen ich auch aus klanglicher Unzufriedenheit abgegeben und gegen einen Revox B225 ausgetauscht habe.


    Was ich den Sony Playern nachsagen kann, ist neben dem wertigen

    Gehäuse eine sehr gute Ausstattung und ein hoher Bedienungskomfort.

    Das allerdings reicht mir nicht.....

    aber der NAD ist kein "guter" Verstärker im technischen Sinn.

    Das stimmt, lässt sich aber auf sehr viele Geräte übertragen, die ihren Dienst trotzdem zur vollen Zufriedenheit der Nutzer verrichten.


    Ich sehe die Sache nüchtern ohne eine "Verliebtheit". Wenn du von Sony "fast alles" stehenlässt, dann ist das dein gutes Recht. Sony hatte aber nicht nur im Bereich "Hifi" zu jeder Zeit die feinsten Perlen im Programm. Auch im Bereich Studiotechnik, Meßtechnik (in Kooperation mit TEK), Videotechnik usw.....

    Im professionellen Bereich stimme ich Dir uneingeschränkt zu, im Hifi-Bereich haben andere Großserienhersteller meiner Meinung nach deutlich mehr auf die Beine gestellt als Sony. Am unteren Ende der Skala stehen hier sicherlich die optisch ansprechenden und komfortablen, aber qualitativ unterirdischen DAT-Geräte.


    Auch von den CD-Playern der Esprit Serie konnte mich bis jetzt kein Gerät wirklich überzeugen. Da habe ich erst kürzlich einige Tests gemacht und in

    einem anderen Forum dokumentiert.


    Nun kann man einen ganz einfachen 606ES natürlich als "häßlich" empfinden,


    Das ist für mich kein Kriterium. Wenn ich alle meine hässlichen Geräte abgeben müsste, würde mir echt etwas fehlen 8)

    Ich würde die beiden Geräte in die gleiche Schublade stecken.

    Da man mit etwas Glück für vielleicht 50 bis 80 € einen gebrauchten japanischen Verstärker wie z.B. den Sony 606ES kaufen kann, der die beschriebenen Geräte in allen Bereichen (auch der Verarbeitung) und dem Gehäuse schlägt, würde ich heute selbst bei geringem Budget keines der beiden Geräte empfehlen, geschweige denn betreiben wollen.


    Du musst ja auch keines der Geräte betreiben.

    Bruns und NAD in eine Schublade zu stecken zeugt auch nicht von hoher Sachkenntnis.


    Der Ausgangspunkt der Frage war nicht die Empfehlung für ein anderes Gerät, wenn schon zwei Verstärker zur Verfügung stehen, darunter ein

    gut brauchbarer.


    Scheinbar spielt hier auch Deine persönliche Vorliebe eine große Rolle, denn ich würde zum Beispiel kein Sony Gerät einem NAD vorziehen. Von Sony lasse ich grundsätzlich fast alles stehen, mache es anderen aber nicht madig.


    Der NAD ist ein guter und solider Verstärker, der Verwendung finden sollte. Zum Bruns ist alles gesagt, die Ausführungen von Hendrik sind richtig.