Beiträge von sören

    Ich habe die RW3 vor einem Jahr sehr oft intensiv gehört an einer kompletten E.A.R.-Kette (versch. Pre und Power Amps, LW/DAC-Kombi); Plattenspieler von Gold Note, meine ich . Verkabelung komplett von Kondo (Netz und LS: Kupfer, Signal: Silber). Netzleistenzeugs von Nordost.


    Es klang nach sooooo viel mehr, als wonach es aussieht: Raum, Details, Details, Details und "Feeling" ... - ich krieg eigentlich nicht so schnell Gänsehaut, aber damit ...


    Klingt auch schon leise sehr detailliert. Kann keinen echten Tiefbass, logo, aber gehen richtig laut, wenns sein muss.


    Braucht eher vollmundigere Röhren, d.h., ne Kombi aus 912 und 509 wäre (mir) zu clean (zum Glück, andere denkbare EAR-Kombis liegen preislich drunter). 868 und 861 zum Beispiel, das ist mit diesen Lautsprechern ne irrwitzig geile Kombi !! Zu anderen Kombinationen kann ich nichts sagen.


    Beste Grüße

    Sören

    Die Abstimmung ist genauso wie ich sie haben will.

    Dann wäre es doch jetzt n guter Zeitpunkt, mit dem Höher-schneller-weiter aufzuhören ;)


    Ansonsten: Ich hatte Geräte auf Ikeatischen und Holzschränken. Dann ein A-Capella-Rack daneben gestellt und Gerät für Gerät einzeln rübergehoben und dann gehört ...


    Später von A Capella auf günstiges Creaktiv genauso.


    Mir ist klar, dass etwas anderes Unterschiede machen würde, aber es ist mir wurscht und der Aufwand würde mir auf sden Sack gehen. Irgendwann evtl. mal Gütte oder so. Falls ich Bock habe. Aber im Moment bin ich viel zu winterfaul und im Frühling/Sommer bin ich draußen, also eher nicht ... ;)


    Beste Grüße

    Sören

    @ Juergen: Nach Deiner Beschreibung würde ich auch die CMS vorziehen. Wobei - die Dynamik der HRS, ist das "echt" oder kann das auch "aufgesetzt" sein, durch Verzerrungen o.ä.?

    Mit ner Röhrenendstufe würde ich eigentlich immer auch ne Luftfederung o.ä. ausprobieren. Hast Du das schon mal versucht?


    Beste Grüße

    Sören

    Moggän!


    Um es von vorn herein zu sagen: nein, ich habe keine schlechte Laune ;) dennoch will ich mal kurz reingrätschen.


    Ich kann hier bislang nix lesen, was die jeweilige Behauptung, Gerät x spiele über seiner Preisklasse, untermauern würde. Deswegen halte ich die Äußerungen bislang für ... ich sage es mal freundlich: schwierig zu beurteilen.


    Wenn jemand beispielsweise 4 Vollverstärker der 3t€-Preisklasse miteinander verglichen hat und ein Gerät x klar herausstach und dies 2 Jahre später genau so gut spielte, wie 2 Geräte der 6t€-Klasse, wird das schon eher nachvollziehbar. Und auch dann ist noch nicht klar, ob es nicht vielleicht daran lag, dass Gerät x das einzige war, das das Impedanzmonster von Lautsprecher vernünftig treiben konnte.


    Einfacher sieht die Sache bei Quellgeräten und Tonabnehmern aus, jeweils passende elektrische Daten der angeschlossenen Geräte vorausgesetzt ... ;)


    Was ich sagen will: etwas Prosa würde dem Thread nicht schaden. Ich kenne übrigens kein Gerät, das über seiner Preisklasse spielt - so detailliert habe ich noch nie verglichen und oft lagen Erfolge/Mißerfolge an Missmatchs, insbesondere zwischen Endstufe/Lautsprecher oder Vorstufe/Endstufe ...


    Beste Grüße

    Sören

    Hi Christian,


    das sagt mir leider nix ... o.k., Harbeth ist leicht zu treiben, und was ist mit der Celestion? Anderes gefragt, mag ein DNM lieber Lautsprecher ohne erhebliche Impedanzschwankungen oder ist es ihm wurscht und er treibt "alles"?


    Beste Grüße

    Sören

    Warum nicht nen Feickert nehmen und sich hier im Forum auf die Lauer legen zwecks 125er? Letzeren restaurieren und beide hören .... wenn einer verstaubt, den wieder verkaufen.


    So würde ich es machen (wenn ich ernsthaft zwischen diesen beiden Geräten wählen wollte) - in der Annahme, dass man das Schopper-Niveau auch per DIY hinbekommt.

    Denn was nützt es, wenn andere zu wissen meinen, wie es klingen könnte?

    Die Diskussion erinnert mich an eine Situation, die ich mal zu Hause hatte.


    Nach einer Phase des Höherwollensabernichtkönnens wollte ich Schluss machen mit dem Thema HighEnd. Ich habe fast alles verkauft und mir einen Dual 701 gegönnt in Ebelholzzarge und mit durchverkabeltem Tonarm (Grötzinger). Es kam wie es kommen musste: " ... ob da nicht noch mehr geht?".


    Ein sehr freundlicher Händler karrte einen Haufen neuer und gebrauchter Elektronik zu mir. Wir schlossen erst mal vernünftige Vor- und Endstufen an meine Altec Valencia (ich glaube jedenfalls, dass die es waren) und hörten ein Stündchen. Dann machten wir uns über Plattenspieler her und schlossen erst einen gebrauchten Denon DP60 an und später noch einen stst. Tonabnehmer war ein kleines Lyra, das mit den Plattenspielern mitwanderte. Phono war immer gleich. Tonarme waren natürlich verschiedene - spätestens beim Dual wäre ein Wechsel etwas kompliziert geworden, gelle!? ;)


    Der Dual schlug sich gut. Mit dem Lyra blühte er fast ein wenig auf :) Die Tonalität änderte sich eigentlich nicht, als wir auf die anderen Laufwerke wechselten, aber Denon und stst spielten dennoch besser. Bei beiden klang es dynamischer, beim stst hörte ich zudem wesentlich mehr Raum. Übrigens meinte der Händler, er würde von diesen dreien am liebsten den Denon nehmen, auch Preis-Leistungs-mäßig. Ich hätte hingegen klar den stst bevorzugt.


    Aber Holger muss ich insoweit recht geben, als Musikhören "auf hohem Niveau" (eine sehr eingebildet klingende Formulierung, daher in Anführungszeichen) auch mit dem Dual möglich gewesen ist. Es kommt wie immer drauf an, wie man die Unterschiede gewichtet ;)


    Alles aber kein Grund für eine hitzige Diskussion. Und die Formulierung "an die Wand spielen" halte ich auch für daneben, insbesondere bei Unterschieden zwischen Laufwerken ... Von jemandem, der so spricht, würde ich mir jedenfalls kein Restaurant empfehlen lassen.


    Beste Grüße

    Sören

    Sodele,


    jetzt habe ich auch mal eine Frage. Der Rehdeko-Thread hat mich daran erinnert, dass ich schon immer mal wissen wollte, wie DNM-Elektronik aufspielt. Bei uns in Deutschland wurde sie wohl gern im Verbund mit Rehdeko-Lautsprechern angeboten. Mich würde interessieren, wie DNM an gewöhnlicheren Lautsprechern spielt bzw. ob es irgendwelche nennenswerten klanglichen Unterschiede zu anderer Elektronik gibt.


    Beste Grüße

    Sören

    Mich erschrecken solche Dinge im Bereich Hifi, auf die man sich erstmal einlassen muss, grundsätzlich ...


    Gut, es kommt erstmal drauf an, warum das so ist: Kann ja sein, dass Hörer X jahrelang kaum Livemusik gehört hat, dafür aber ultraviel Hifi mit tonal nicht ganz korrekten und dynamisch gaaaanz lahmen Gurken ... dann weiß er wahrscheinlich nicht, wie etwas klingt ... Ist das der Regelfall? Man weiß es nicht.


    Aber Hörer Y, in dessen Leben ständig ne Menge unverstärkter Instrumente vorkommen - z.B. Gitarre, Mundharmonika, Cajon, Klavier ... - der wird sich nix erklären lassen müssen, oder?


    Ich bin eher der Typ Y. Ich bin der Meinung, man hört sofort, wenn etwas tonal und/oder dynamisch nicht ganz hinhaut. Und was nützt einem die tolle Dynamik, wenn es tonal nicht passt?


    Und das ist der Grund, warum ich weiter oben meinte, dass ne Rehdeko, obwohl grundsätzlich erstmal und ganz theoretisch sehr interessant, wahrscheinlich eher kein guter Lautsprecher ist - kann sein, dass ich mich irre, aber ich glaube jedenfalls nicht daran. Ich würde ihn mir gerne mal anhören, falls mal einer auf dem Weg liegt, aber ich bin sehr skeptisch ...


    PS: Ich glaube aber gern, dass so ein Lautsprecher ernsthafte Vorteile in Sachen Dynamik bietet. Meines Erachtens muss nur beides Zusammengehen. Und mir ist es wichtig, dass es einigermaßen so klingt wie ein originales Instrument - das bedeutet neben vernünftiger Dynamik aber auch die korrekten Klangfarben.

    Sehr interessanter Thread. Ich habe schon vor 15 Jahren die begeisterten Tests gelesen und würde gern mal in eine optimale Kette mit Rehdeko reinhören - glaube aber nicht dran, dass es das gibt ...


    Beste Grüße

    Sören

    Moggän!


    Statt der oben empfohlenen Triangle Titus e würde ich die - nur etwas - größere Schwester Comète empfehlen. Die hat etwas mehr Auflösung und noch etwas mehr Charme und Dynamik ohne irgend etwas schlechter zu machen.


    Wenn es neuer und moderner sein soll oder darf, würde ich die Devore 3XL versuchen (ähm ... - der Name hat nix mit der physischen Größe zu tun ....). Devore lassen sich gerne von Röhren antreiben; der Impedanzverlauf ist wunderbar.


    Hat noch keiner Reference 3A angesprochen? Die könnten auch was passendes haben - nur die Beschaffung ist nicht ganz so einfach wie bei den vorgenannten.


    Wie sind diese Schulz-Dinger denn klanglich?


    Beste Grüße

    Sören

    Wer betreibt denn den Raum mit den Tannoy?


    Ist sehr interessant, weil man von den SPEC-Komponenten bislang n Deutschland nix gehört hat ... Class-D-Zeugs, das ziemlich gut klingen soll. Das Laufwerk war hier im Forum auch mal kurz Thema, gehört hatte es aber noch keiner - insofern ein Debut, wie ich meine.

    Und ich hab sie hier liegen, aber nur den Test des Naim ND 555 gelesen - also wenn sogar Ekki schreibt, das Ding beende die Unterschiede zwischen analog und digital ... - und den Test des Russel K Red 120 ...


    Der Technics-Test ist zumindest recht ausführlich, das lohnt sich wahrscheinlich schon.