Beiträge von sören

    @ Barossi:

    Das Raumklima passt mir persönlich besser. Die Wände bleiben im Winter im beheizten Raum nicht kalt, die Böden sind auch ohne Fußbodenheizung nicht fußkalt. (Die Römer haben vor 2.000 Jahren allerdings bereits Steinhäuser gebaut, die beheizte Wände und Fußböden hatten; das ist auch nicht schlecht) Man kommt ggf mit 2 Grad weniger als im Steinhaus aus und es fühlt sich dennoch angenehmer an. Ein ausgekühltes Haus (nach ein paar Tagen Abwesenheit im Winter) wird sehr schnell wieder warm. Wenn clever gebaut, sind die Heizkosten auch ohne Wärmetauscher minimal. Wenn irgendwo ne Schraube rein gedreht werden muss, braucht man keine Dübel, Dübelmasse oder ggf. gar Nerven wie Drahtseile.


    Beste Grüße

    Sören

    Nein, als Anregung, sich eigene Gedanken zu machen und 'alles' zu hinterfragen - mit alles meine ich nicht die Berechnung von Raummoden.


    PS: Ich wollte grad schreiben, dass ich selber ein solches Negativbeispiel nicht kenne - doch, jetzt fiel es mir gerade noch ein, kenne ich. Steinhaus, großer Hörraum im Keller, recht hohe Decke (über 3 Meter, genaueres inzw. vergessen), fette Wände. Der Meister hat es ne Weile versucht, hört inzw. lieber im Wohnzimmer ....

    Moggän!


    Wenn neben Akustik auch Wohn-/Lebensqualität wichtig ist, würde ich (und werde, falls ich noch mal bauen sollte) immer wieder ein Holzhaus bauen. Und ich würde Zeit ohne Ende reinstecken, um mich zu informieren, alles hinterfragen, was angebliche Fachleute sagen .... lesen, fragen, zuhören, lesen, fragen, besichtigen ...


    Beim Thema Raumakustik fällt mir immer dieser Beitrag ein: http://www.dynamikks.de/RAUMAKUSTIK.html


    Aber es wird auch alles nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird .... bislang habe ich meine Anlage noch in jedem Raum, mit dem ich vorlieb nehmen musste, zum Spielen gekriegt. Vor n paar Wochen war ich irgendwo in Europa in nem Hörkeller: geschätzt 4 x 5 Meter, 2,2 hoch, viel Diffusoren - es war ne Wiedergabe zum Niederknien (by the way: es schwärmt auch ein japanisch-französischer Guru davon, ich liege möglicherweise nicht zwingend daneben) bis auf naturgemäß fehlenden Tiefstbass (Wellenlänge). Wie sacht man so schön: Größe is nicht alles. Um mir jetzt aber nochmal zu widersprechen: s war n Steinhaus.


    Beste Grüße

    Sören


    PS: Es gibt durchaus 'Fertighaus'-Anbieter, die seeeeeehr individuell arbeiten - nicht so individuell wie n Architektenhaus, weil zB nur Verlängerungen in bestimmten Schritten möglich sind (zB jeweils 80 cm bzw Vielfache davon), aber doch nicht von vornherein 'fertig'. Das betrifft erst Recht Ausstattungen, Dachüberstände, Dämmungen usw. ...

    Hi Jürgen!


    Das ist ja ne geile Geschichte - man sieht sich schon stundenlang warten wegen der Staus, wird dann aber quasi von der verfrühten Lieferung geweckt. ^^ Köstlich! :D


    Braun konnte ich mir so gar nicht vorstellen, aber jetzt auf den Fotos sieht das doch echt passend aus. Glückwunsch zu diesen unglaublich coolen Lautsprechern!


    Jetzt braucht es bestimmt ne Weile, bis sich die Teile eingespielt haben. Ich bin extrem gespannt auf Deine Hörberichte - bzw. die eventueller Gäste.


    Beste Grüße

    Sören

    @ Moreno: Wenn es mal noch mehr sein soll ... unabhängig von Deinen Vorerfahrungen würde ich ein A23 Hommage T2 verwenden, wenn nicht, den größten Silvercore versuchen.


    Aber: Im Gegensatz zum SPU läuft ein 103 auch an einer reinen MC-Stufe rrrrichtig gut - wenn diese grds. ausgezeichnet klingt. Meine Audio Exklusiv habe ich damit noch nicht versucht, aber Einstein TTC ging sehr gut ab!

    Das kommt wahrscheinlich auch drauf an, wie der Raum geschnitten ist. Ich hatte einen 19-qm-Multifunktionsraum und konnte Lautsprecher dort einigermaßen luftig aufstellen, da spielte die 5er wesentlich besser - d.h., ich konnte keinen Bereich feststellen, in dem die 30er besser spielte ...., in den mir wesentlichen Punkten (Raum, Körper, Klangfarben, Dynamik, Natürlichkeit) fand ich die 5er überlegen - und ich fand sie auch langzeittauglicher und involvierender.


    Ich hörte dies:

    - mit ner Naim-Kombi

    - ner Croft-Kombi (das war eine für 12-14 t€, nicht die aktuellen Geräte) und

    - mit einer Klyne-Valvet-Kombi.


    Beste Grüße

    Sören

    Moggän!


    Neben der 7er Klyne, die ich hatte und für gut befunden habe, bietet eine Audio Exklusiv P2 ebenfalls einen 47-kOhm-Abschluss und eine hervorragende Flexibilität:


    MC:

    - 100, 200 500, 825, 1k und 47 kOhm von vorn schaltbar

    - auf der Rückseite die Möglichkeit, individuelle Widerstände zu stecken (Cinch)

    - 3 Verstärkungsstufen (51, 61 oder 71 db) von vorn schaltbar


    der Vollständigkeit halber der (separate) MM-Eingang:

    - 50, 100 oder 150 pF, von vorn schaltbar


    Ich habe die P2 klanglich der 7er Klyne vorgezogen - hatte beide 1-2 Jahre parallel, an ner 7 Klyne Linstufe.


    Aber ein Grado habe ich selbst an keinem der beiden Geräte ausprobiert ...


    Beste Grüße

    Sören

    An einem fetten Bass und einem guten MHT kann nichts falsches sein, aber dieses Bändchen wird sicher erst in einem Bereich 'einsteigen' können, wo ein 15" schon seiner Geometrie Gebühr zollt.. Sicher mehr was für richtig Spass als einer jener aktuell so oft beschrieenen 'Monitore'.. Die sehr starke , vertikale Bündelung des Bänchens muss kein Nachteil sein, wenn der LS konzeptionell entsprechend entwickelt wurde.

    Nein, die Teile klingen sehr neutral; also eher nicht in die Richtung ("Spassss"), die man bei 15" vermuten könnte. Transienten werden sehr wahrscheinlich ziemlich korrekt wiedergegeben, zumindest hatte ich akustisch den Eindruck, evtl. schon ähnliches, aber keinesfalls noch 'zackigeres' gehört zu haben. Allerdings ist es wie bei jedem Lautsprecher: Geschmackssache (nicht bezogen auf Transienten, sondern insgesamt auf den Sound).


    Und ich weiß inzwischen jedenfalls, dass ich kein DSP in meiner Anlage haben möchte.