Posts by sören

    Daran dürfte dein Verstärker einen nicht geringen Anteil haben vermute ich. :)

    Das Hauptproblem bei der SHL5 ist aus meiner Sicht, dass sie mit jedem Schritt, der die Elektronik verbessert, auch wesentlich besser klingt. So krass habe ich das mit anderen Lautsprechern noch nicht erlebt. Man kann bereits mit nem Nait 2 gut damit hören. Alles darüber ist besser. Deswegen denke ich nicht, dass Jo mit seinem Verstärker die SHL5 bereits ausgereizt hat. ;) 8)

    Echt, ich würde ja - leicht ketzerisch - eher sagen: "dann lass es sein", weil man über einen Lautsprecher sicherlich nicht richtig hören kann, wenn man es sehr genau nimmt ...


    Aber das weiß Thomas ganz sicher selber, also besteht doch eher die Frage, was haben seine bisherigen Lautsprecher nicht richtig gemacht (welcher Aspekt soll also mehr Beachtung finden) und welche Stärken der bisherigen Lautsprecher soll der neue auch haben?


    Verfärbungsarmut, Feindynamik, Grobdynamik, räumliche Darstellung, Platizität, Klangfarbenreichtum, Bassqualität ganz speziell usw.


    Oder auch mal eine andere Herangehensweise: Ich finde es beispielsweise interessant, wenn in einem Raum volle Lotte aufgedreht wird und ich ein, zwei Räume weiter den Eindruck habe, in dem Raum, aus dem die Musik kommt, wird live gespielt.

    Wenn Dich die Treiberzusammensetzung stört, kannst Du die "kleineren" Westlakes wählen. Von den BBSM gibt es BBSM 5, 6, 10, 12 und 15. Die Zahl entspricht den Basstreibern, natürlich in Zoll. Bis zur 12 sind es durchweg dynamische Treiber.


    Eine schöne Variante in die BBSM 10 mit einem Paar zusätzlicher 18-Zoll-Subs. Wenn das zuviel ist, würde ich zur BBSM-12 ohne Subs tendieren. Wenn ohne Subs: die Lautsprecher gibt es im Querformat, ähnlich wie oben gezeigt, aber auch als Standlautsprecher. Ich hatte mal die 10er als Stand-LS.


    Westlakes klingen sehr "fleischlich" und farbig und können verzerrungsfrei richtig laut spielen.

    Aus aktuellem Anlaß und mit Grüßen an DuWeißtSchonWen:


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    In meinem letzten Haus sah es auch so aus. Der Verteilerkasten hing im Flur, der direkt an mein Wohnzimmer angrenzte. Da haben wir auf Putz, aber dennoch fast unsichtbar 1 fettes Kabel im Flur gelegt, 1Meter nach unten, 2 Meter zur Seite, Löchlein in die Wand und ne amtliche Steckdose im Wohnzimmer angebracht. Im Verteilerkaten ne audiophile Sicherung gesetzt. Alles in allem € 500,-. Das war die beste Investition.


    Im aktuellen Haus haben wir alle Kabel gewechselt - würde ich nur machen, wenn das Haus komplett neu gemacht werden soll (Bäder, Innenputz usw). Irrsinnsaufwand.

    Die Super 8 habe ich mit einem Einstein Vollverstärker ausprobiert und mit ner kompletten Omtec-Kette. Manni Baier, der mich besuchen kam, gefielen die Lautsprecher übrigens.


    Ich fand, der Klang hatte etwas süßliches und leicht 'warmes' an sich. Der Bass war recht gut konturiert und zumindest mit Omtec auch echt tief gehend. Ansonsten: wesentlich transparenter als die mir bis dato sonst so bekannten Lautsprecher.


    Die standen etliche Wochen bei mir. Aber im Dummie wollte inbedingt die Nines probieren, weil die noch nen extra Bass hatten und nen Hauch mehr Wirkungsgrad. Aber irgendwie wurde ich dadurch etwas weniger berührt. Ich denke aber, dass mein Raum mit 19 qm zu klein für die Nines war. Und Dummie, weil die Super 8, das einzige Paar damals, bereits zum Vertrieb zurückgegangen war. Und der Vertrieb unmittelbar danach aufhörte ...


    Ob mir die Super 8 heute noch gefallen würden? Wer weiß. Beim weiter oben geschilderten Termin mit der o96 konnte ich kurz in die Super 88 reinhören. Die klang dort klapperdürre. Ich weiß aber nicht mehr, womit ich die Teile hörte.

    Danke, Sören.


    Den letzten Absatz habe ich inhaltlich nicht verstanden. Was meinst Du genau? Benötigt man "begehbare Endstufen", um die O/96 zu betreiben? Oder die 40er?

    Die 0/96 kann man gut und gern mit 5-10 Watt betreiben, die Harbeth 40 braucht um die 50 Watt, mehr kann nicht schaden. So meinte ich das.


    Vorausgesetzt, die Qualität beider LS wäre im übrigen gleich (was sie nicht sein wird), würde ich meinen, dass es beinahe jeder Amps mit der o/96 leichter hat und man deswegen weiter kommen wird. (Und nur wenn man ohnehin Endstufenmonster betreibt, wird es keinen Unterschied machen)

    Wie gut ist denn eine Harbeth 40.3? Diese Frage habe ich neulich im Harbeth/Spendor-Thread bekommen und als Antwort "selber hören" bekommen ....


    Ich habe zwar etliche Harbeths gehört, auch über längere Zeit zu Hause, aber diese DeVore nur 1x beim Händler und das ist sehr lange her, daher wage ich mich nicht direkt an eine klangliche Unterscheidung (zur SHL 5, 40er kenn ich als einzige Harbeth nicht).


    Aber die o/96 ist definitiv leichter zu treiben als eine 40er Harbeth. Man könnte meinen, das spiele keine Rolle. Ich meine, das spielt eine große Rolle, solange Du keine begehbaren Endstufen hast.

    Hi Jo!


    Gehört schon, aber nicht zu Hause, sondern beim Händler in NL (damals gab es keinen Vertrieb in D). Die können einen großen Raum (50 qm waren es sicher) sehr gut beschallen.


    Ich fand sie recht neutral, aber dennoch sehr involvierend. Gehört an recht großem AN UK Besteck mit 300B PSE Röhren. Mir hat nix gefehlt außer n paar €€. :D


    Ich habe aufgeschnappt, sie sollten zu den Seiten etwas (0,5 m) und nach hinten etwas mehr (gut 1m) Platz haben.


    Beste Grüße

    Sören