Posts by sören

    Warum? Weil er dann wirklich begehbar ist? Die Vorführung auf der High-End im letzten Jahr war der Tiefpunkt meiner Messe-Karriere. Das war derart grausam, eine K2-Attacke auf meine persönliche Integrität. Unfassbar. Noch schlimmer als Kondo mit ihrem Plattenspieler, der mit deutlich hörbaren Gleichlaufschwankungen herum eierte. Ich habe wirklich nichts gegen teure Installationen, wundere mich aber, warum die Ergebnisse so überproportional schlecht sind. Weil die Umgebungsbedingungen so schlecht sind? Na dann sollte man zu Hause bleiben. Oder es so machen wie die P.I.A., die gar nicht (mehr) auf Messen ausstellen und ihre Accuphase-Vorführungen mit viel Aufwand und kontrollbar gutem Klang bei ihren Händlern organisieren. Dort kann man sich dann als Kunde ein richtiges Bild machen. Oder man hat es drauf, wie zB Von Schweikert, die mit ihrem größten Lautsprecher eine sensationelle Vorführung hingelegt haben. Im Übrigen hätte ich 1000x mal lieber einen Air Force als einen Brakemeier, aber das ist auch wurst.

    Musste mal raus ;-)

    Was soll denn der Aussagewert dieses Beitrags sein? Beurteilst Du Hifigeräte gemäß der Vorführqualität auf der Messe? Dann gute Nacht!


    (Ich verstehe eh nicht, warum die Leute auf Hifimessen fahren. Als ob es alle Nase lang was wirklich neues gäbe ...)


    Es ist jedenfalls so, dass man auch den Apolyten in ungestörter Umgebung hören kann. Vorführungen bei Brakemeier (ohne Apolyt, sowas großes interessiert mich nicht) gehören zum allerbesten, das ich je gehört habe ....


    Wenn ich gezwungen wäre, mir nen Riesenplattenspieler hinzustellen, wäre optisch die Verdier Magnum meine Nummer 1. Aber wer so viel Kohle ausgibt, sollte mal 3, 4 der Topteile im Vergleich hören ;)

    Hi,


    hast du die Audible Solutions mal an einer MEG gehört? Am besten mit den regelbaren Ausgängen?

    Hi!


    Tut mir Leid, an MEG habe ich sie leider nicht gehört. Ich hatte mal die Gelegenheit, sie zusammen mit einer Röhrenendstufe auszuprobieren. Zu der Zeit hatte ich selbst eine Transistorkombi und noch ein paar andere Sachen zum Ausprobieren da, so dass die Audible Illusions an 3 verschiedenen Endstufen ihre Stärken zeigen konnte.


    Ich fand, dass sie vor allem in MC-Ausstattung ein herausgehobenes Preis-Leistungs-Verhältnis hatte. Ist ne Weile her, sie kostete damals ca. € 5.500 in Vollausstattung und klang meines Erachtens eher so nach € 8-10.000 - wobei ich natürlich nicht den gesamten Mark kannte und kenne.


    Allerdings hat Claus diese Sachen von Den Bellity, das wird nicht wirklich schlechter sein - vielleicht teurer?


    Übrigens, meine Bemerkung zur Audib le Illusions war nicht explizit auf MEG bezogen, sondern ich habe mich gefreut, dass mal wieder jemand dieses Sahneteil erwähnt - ich persönlich würde im Zusammenhang mit symm. Eingängen der Endstufe (MEG) einen Pre mit symm. Ausgängen bevorzugen, so lange ich nicht beides verglichen und keinen nennenswerten Unterschied festgestellt habe.


    Eine Vorstufe, die ich deswegen an der MEG unbedingt probieren würde und die ich aus einer nicht so alten Erinnerung kenne: EAR Yoshino 912. Klangfarben, Dynamik, Raum, gutes Phonoteil. Die 912 könnte nochmal nen halben bis ganzen Schritt weiter gehen als die Audible Illusions. Vor allem hat man hier den Vorteil, dass 2 symmetrische (symmetrierte) Ausgänge da sind + 2x unsymm. Ausgang ... Falls man mal noch nen Sub anschließen will ...


    Das Gerät ist nicht "voll"symmetrisch, es hat symm. und unsymm. Eingänge, die symm. werden desymmetriert, im innern erfolgt die Signalverarbeitung also unsymmetrisch, dann am Ausgang erfolgt die Symmetrierung.


    Beste Grüße

    Sören

    Kein Schwarz ist doch schon mal ne super Entscheidung! :thumbup: Aber geschmackstechnisch sind wir Menschen eh sehr verschieden ... Ich kann mir Eiche ausgesprochen gut vorstellen - muss man aber sehen, Eiche ist nicht gleich Eiche ;) Weiß macht auf jeden Fall nen schlanken Fuß, soweit das bei so einem Format eben geht.


    @ DCV: dass Du beim Claus Kunde bist, ist doch schon mal ein super Ausgangspunkt für gutes Gelingen! Mit welchem Pre hast Du dort beim letzten Mal denn gehört? Und: was hat gefehlt?


    Der Technics ist sicher keine schlechte Wahl.


    Beste Grüße

    Sören

    Moggän!


    MEG 901 sind wirklich feine Boxen. Ich habe sie bislang an mindestens 5 verschiedenen Vorstufen gehört. Der Klang der Lautsprecher kann durch die Vorstufenwahl sehr variieren - von grottig bzw. steril und nichtssagend und auch etwas langsam über involvierend bis hin zu hörnermäßig dynamisch. Daher käme ich nie auf die Idee, die Vorstufe für ne 901 ohne vorherigen Test zu erwerben.


    Eine Accuphase habe ich leider noch nicht wissentlich gehört, an einer 901 schon mal gar nicht. Was ich an 901 gehört habe, sind u.a.:


    - die DAC/Vorstufe von BMC: das war garnix

    - die Bongiorno-Vorstufe (Ambrosia), die ging wirklich ganz gut

    - sehr, sehr gut war der Einstein-Preamp (diese 3 direkt verglichen)

    - und die oben erwähnte InnovativeAudio war wohl mindestens genauso gut (letzteres aus Erinnerung - nicht direkt verglichen)


    Sollen die 901 neu erworben werden oder gebraucht? Wenn neu, dann am besten an Claus Bücher in Taunusstein wenden, das ist von Koblenz ja ein Katzensprung ... Und wenn gebraucht, trotzdem dort mal anrufen, der kennt vielleicht einen mit Accuphase-Pre.


    Audible Illusions halte ich übrigens grundsätzlich auch für vorzüglich.


    Beste Grüße

    Sören

    Hi!


    Mir wurde als preiswertere und klanglich sehr gute Alternative zum großen Cardas Tellurium Q Black genannt, Blue Diamond oder Ultra Black.


    Evtl. kann Loftsound auch T&F vorführen ... ich meine jedenfalls, die hatten diese Marke und haben guten Kontakt zum Vertrieb.


    Beste Grüße

    Sören

    Hi Erhard,


    ich fand, das klang sehr, sehr gut bei Dir!!!


    Beste Grüße

    Sören

    Ich habe die RW3 vor einem Jahr sehr oft intensiv gehört an einer kompletten E.A.R.-Kette (versch. Pre und Power Amps, LW/DAC-Kombi); Plattenspieler von Gold Note, meine ich . Verkabelung komplett von Kondo (Netz und LS: Kupfer, Signal: Silber). Netzleistenzeugs von Nordost.


    Es klang nach sooooo viel mehr, als wonach es aussieht: Raum, Details, Details, Details und "Feeling" ... - ich krieg eigentlich nicht so schnell Gänsehaut, aber damit ...


    Klingt auch schon leise sehr detailliert. Kann keinen echten Tiefbass, logo, aber gehen richtig laut, wenns sein muss.


    Braucht eher vollmundigere Röhren, d.h., ne Kombi aus 912 und 509 wäre (mir) zu clean (zum Glück, andere denkbare EAR-Kombis liegen preislich drunter). 868 und 861 zum Beispiel, das ist mit diesen Lautsprechern ne irrwitzig geile Kombi !! Zu anderen Kombinationen kann ich nichts sagen.


    Beste Grüße

    Sören

    Die Abstimmung ist genauso wie ich sie haben will.

    Dann wäre es doch jetzt n guter Zeitpunkt, mit dem Höher-schneller-weiter aufzuhören ;)


    Ansonsten: Ich hatte Geräte auf Ikeatischen und Holzschränken. Dann ein A-Capella-Rack daneben gestellt und Gerät für Gerät einzeln rübergehoben und dann gehört ...


    Später von A Capella auf günstiges Creaktiv genauso.


    Mir ist klar, dass etwas anderes Unterschiede machen würde, aber es ist mir wurscht und der Aufwand würde mir auf sden Sack gehen. Irgendwann evtl. mal Gütte oder so. Falls ich Bock habe. Aber im Moment bin ich viel zu winterfaul und im Frühling/Sommer bin ich draußen, also eher nicht ... ;)


    Beste Grüße

    Sören

    @ Juergen: Nach Deiner Beschreibung würde ich auch die CMS vorziehen. Wobei - die Dynamik der HRS, ist das "echt" oder kann das auch "aufgesetzt" sein, durch Verzerrungen o.ä.?

    Mit ner Röhrenendstufe würde ich eigentlich immer auch ne Luftfederung o.ä. ausprobieren. Hast Du das schon mal versucht?


    Beste Grüße

    Sören

    Moggän!


    Um es von vorn herein zu sagen: nein, ich habe keine schlechte Laune ;) dennoch will ich mal kurz reingrätschen.


    Ich kann hier bislang nix lesen, was die jeweilige Behauptung, Gerät x spiele über seiner Preisklasse, untermauern würde. Deswegen halte ich die Äußerungen bislang für ... ich sage es mal freundlich: schwierig zu beurteilen.


    Wenn jemand beispielsweise 4 Vollverstärker der 3t€-Preisklasse miteinander verglichen hat und ein Gerät x klar herausstach und dies 2 Jahre später genau so gut spielte, wie 2 Geräte der 6t€-Klasse, wird das schon eher nachvollziehbar. Und auch dann ist noch nicht klar, ob es nicht vielleicht daran lag, dass Gerät x das einzige war, das das Impedanzmonster von Lautsprecher vernünftig treiben konnte.


    Einfacher sieht die Sache bei Quellgeräten und Tonabnehmern aus, jeweils passende elektrische Daten der angeschlossenen Geräte vorausgesetzt ... ;)


    Was ich sagen will: etwas Prosa würde dem Thread nicht schaden. Ich kenne übrigens kein Gerät, das über seiner Preisklasse spielt - so detailliert habe ich noch nie verglichen und oft lagen Erfolge/Mißerfolge an Missmatchs, insbesondere zwischen Endstufe/Lautsprecher oder Vorstufe/Endstufe ...


    Beste Grüße

    Sören

    Hi Christian,


    das sagt mir leider nix ... o.k., Harbeth ist leicht zu treiben, und was ist mit der Celestion? Anderes gefragt, mag ein DNM lieber Lautsprecher ohne erhebliche Impedanzschwankungen oder ist es ihm wurscht und er treibt "alles"?


    Beste Grüße

    Sören

    Warum nicht nen Feickert nehmen und sich hier im Forum auf die Lauer legen zwecks 125er? Letzeren restaurieren und beide hören .... wenn einer verstaubt, den wieder verkaufen.


    So würde ich es machen (wenn ich ernsthaft zwischen diesen beiden Geräten wählen wollte) - in der Annahme, dass man das Schopper-Niveau auch per DIY hinbekommt.

    Denn was nützt es, wenn andere zu wissen meinen, wie es klingen könnte?

    Die Diskussion erinnert mich an eine Situation, die ich mal zu Hause hatte.


    Nach einer Phase des Höherwollensabernichtkönnens wollte ich Schluss machen mit dem Thema HighEnd. Ich habe fast alles verkauft und mir einen Dual 701 gegönnt in Ebelholzzarge und mit durchverkabeltem Tonarm (Grötzinger). Es kam wie es kommen musste: " ... ob da nicht noch mehr geht?".


    Ein sehr freundlicher Händler karrte einen Haufen neuer und gebrauchter Elektronik zu mir. Wir schlossen erst mal vernünftige Vor- und Endstufen an meine Altec Valencia (ich glaube jedenfalls, dass die es waren) und hörten ein Stündchen. Dann machten wir uns über Plattenspieler her und schlossen erst einen gebrauchten Denon DP60 an und später noch einen stst. Tonabnehmer war ein kleines Lyra, das mit den Plattenspielern mitwanderte. Phono war immer gleich. Tonarme waren natürlich verschiedene - spätestens beim Dual wäre ein Wechsel etwas kompliziert geworden, gelle!? ;)


    Der Dual schlug sich gut. Mit dem Lyra blühte er fast ein wenig auf :) Die Tonalität änderte sich eigentlich nicht, als wir auf die anderen Laufwerke wechselten, aber Denon und stst spielten dennoch besser. Bei beiden klang es dynamischer, beim stst hörte ich zudem wesentlich mehr Raum. Übrigens meinte der Händler, er würde von diesen dreien am liebsten den Denon nehmen, auch Preis-Leistungs-mäßig. Ich hätte hingegen klar den stst bevorzugt.


    Aber Holger muss ich insoweit recht geben, als Musikhören "auf hohem Niveau" (eine sehr eingebildet klingende Formulierung, daher in Anführungszeichen) auch mit dem Dual möglich gewesen ist. Es kommt wie immer drauf an, wie man die Unterschiede gewichtet ;)


    Alles aber kein Grund für eine hitzige Diskussion. Und die Formulierung "an die Wand spielen" halte ich auch für daneben, insbesondere bei Unterschieden zwischen Laufwerken ... Von jemandem, der so spricht, würde ich mir jedenfalls kein Restaurant empfehlen lassen.


    Beste Grüße

    Sören