Posts by sören

    Sodele,


    jetzt habe ich auch mal eine Frage. Der Rehdeko-Thread hat mich daran erinnert, dass ich schon immer mal wissen wollte, wie DNM-Elektronik aufspielt. Bei uns in Deutschland wurde sie wohl gern im Verbund mit Rehdeko-Lautsprechern angeboten. Mich würde interessieren, wie DNM an gewöhnlicheren Lautsprechern spielt bzw. ob es irgendwelche nennenswerten klanglichen Unterschiede zu anderer Elektronik gibt.


    Beste Grüße

    Sören

    Mich erschrecken solche Dinge im Bereich Hifi, auf die man sich erstmal einlassen muss, grundsätzlich ...


    Gut, es kommt erstmal drauf an, warum das so ist: Kann ja sein, dass Hörer X jahrelang kaum Livemusik gehört hat, dafür aber ultraviel Hifi mit tonal nicht ganz korrekten und dynamisch gaaaanz lahmen Gurken ... dann weiß er wahrscheinlich nicht, wie etwas klingt ... Ist das der Regelfall? Man weiß es nicht.


    Aber Hörer Y, in dessen Leben ständig ne Menge unverstärkter Instrumente vorkommen - z.B. Gitarre, Mundharmonika, Cajon, Klavier ... - der wird sich nix erklären lassen müssen, oder?


    Ich bin eher der Typ Y. Ich bin der Meinung, man hört sofort, wenn etwas tonal und/oder dynamisch nicht ganz hinhaut. Und was nützt einem die tolle Dynamik, wenn es tonal nicht passt?


    Und das ist der Grund, warum ich weiter oben meinte, dass ne Rehdeko, obwohl grundsätzlich erstmal und ganz theoretisch sehr interessant, wahrscheinlich eher kein guter Lautsprecher ist - kann sein, dass ich mich irre, aber ich glaube jedenfalls nicht daran. Ich würde ihn mir gerne mal anhören, falls mal einer auf dem Weg liegt, aber ich bin sehr skeptisch ...


    PS: Ich glaube aber gern, dass so ein Lautsprecher ernsthafte Vorteile in Sachen Dynamik bietet. Meines Erachtens muss nur beides Zusammengehen. Und mir ist es wichtig, dass es einigermaßen so klingt wie ein originales Instrument - das bedeutet neben vernünftiger Dynamik aber auch die korrekten Klangfarben.

    Sehr interessanter Thread. Ich habe schon vor 15 Jahren die begeisterten Tests gelesen und würde gern mal in eine optimale Kette mit Rehdeko reinhören - glaube aber nicht dran, dass es das gibt ...


    Beste Grüße

    Sören

    Moggän!


    Statt der oben empfohlenen Triangle Titus e würde ich die - nur etwas - größere Schwester Comète empfehlen. Die hat etwas mehr Auflösung und noch etwas mehr Charme und Dynamik ohne irgend etwas schlechter zu machen.


    Wenn es neuer und moderner sein soll oder darf, würde ich die Devore 3XL versuchen (ähm ... - der Name hat nix mit der physischen Größe zu tun ....). Devore lassen sich gerne von Röhren antreiben; der Impedanzverlauf ist wunderbar.


    Hat noch keiner Reference 3A angesprochen? Die könnten auch was passendes haben - nur die Beschaffung ist nicht ganz so einfach wie bei den vorgenannten.


    Wie sind diese Schulz-Dinger denn klanglich?


    Beste Grüße

    Sören

    Wer betreibt denn den Raum mit den Tannoy?


    Ist sehr interessant, weil man von den SPEC-Komponenten bislang n Deutschland nix gehört hat ... Class-D-Zeugs, das ziemlich gut klingen soll. Das Laufwerk war hier im Forum auch mal kurz Thema, gehört hatte es aber noch keiner - insofern ein Debut, wie ich meine.

    Und ich hab sie hier liegen, aber nur den Test des Naim ND 555 gelesen - also wenn sogar Ekki schreibt, das Ding beende die Unterschiede zwischen analog und digital ... - und den Test des Russel K Red 120 ...


    Der Technics-Test ist zumindest recht ausführlich, das lohnt sich wahrscheinlich schon.

    Sagen wollte ich nix, sondern nur fragen:


    Nach Deiner Darstellung ist es - wenn ich Dich richtig verstanden habe - besser, Signale symmetrisch zu übertragen, aber asymmetrisch zu verarbeiten. Das sollte doch aber für jedes Gerät gelten, nicht nur für die Phonostufe. Warum dann arbeiten die größeren Accuphase Pres und Amps intern symmetrisch? Und warum hat die Phono keine symmetrischen Eingänge?


    PS: Dass nicht symmetrisch arbeitende Geräte klanglich (und sicher auch technisch) über jeden Zweifel erhaben sein können, ist mir vollkommen klar. Ich habe mich einfach nur gewundert, dass die C37 - im Gegensatz zu vielen anderen Accuphase-Geräten - nicht durchgehend (oder zumindest im Eingang) symmetrisch ist. Das ist alles.

    O.k., und wie bringe ich es jetzt zusammen, dass z.B. eine 3850 "vollsymmetrisch" arbeitet und die passenden Endstufen A70 auch?


    Beste Grüße

    Sören

    Hi!


    Das ist schön. Aber das sagt maximal aus, dass die Signale symmetrisch zur Vorstufe übertragen werden.


    Mir geht es aber nicht um die Signalübertragung (zwischen den Geräten), sondern um die Signalverarbeitung (innerhalb des Geräts).


    Ich verstehe nicht, dass die Signale der Platte nicht schon symmetrisch entgegen genommen und dann auch in der Phonostufe symmetrisch verarbeitet werden - wie z.B bei der größeren Einstein TTC, bei der Innovative Audio Reference usw. Bei einer Accuphase Phonostufe wäre ich einfach davon ausgegangen, dass das Gerät symmetrisch ist. Ist es aber in meinen Augen nicht.


    Ich würde auch eher verstehen, wenn ein solches Gerät am Eingang und intern symmetrisch arbeitet, dann aber unsymmetrisch ausgibt, weil die meisten Ketten nunmal unsymmetrisch sind.


    Egal. Ungeachtet dessen hoffe ich, sie mal gelegentlich zu hören


    Beste Grüße

    Sören

    Von mir auch. Sieht legga aus! Unabhängig davon verstehe ich nicht, warum sie das Gerät nicht symmetrisch ausgeführt haben ...


    In einem Anlagenkontext mit Fremdgeräten passt das unsymmetrisch meist auch wunderbar, soooo viele symmetrische Ketten gibt's ja auch wieder nicht. Ich bin aber davon ausgegangen, dass die Vor-/End-Kombis von Accuphase grundsätzlich symmetrisch aufgebaut sind. Irre ich mich da?


    Egal, wäre jedenfalls mal interessant, hier so einige Vergleiche zu anderen Geräten dieser Gewichtsklasse zu lesen ...


    Beste Grüße

    Sören

    Hallo Jürgen!


    Schön zu lesen, wie es bei Dir voran schreitet! :) Überrascht bin ich nicht, dass Du Dich an Boulder versuchst ;) allerdings vom Ergebnis.


    Ich habe vor einigen Jahren mal den 850er Vollverstärker an meinen 95-db-Lautsprechern ausprobiert und es hat mich fast aus dem Stuhl gehauen: Auflösung bis zum Abwinken, sowas hatte ich vorher noch nie gehört (ich hatte auch schon einiges an Spielzeug da, beispielsweise ne große Einstein-Kombi usw. ...)! Aber es gab auch ein großes Aber: so etwas körniges hatte ich auch noch nie gehört :wacko: Dem Amp lagen Messchriebe bei, die quasi keine Verzerrungen o.ä. zeigten, der Klang sagte aber etwas ganz anderes.


    Das teilte ich einem Bekannten mit, der mir in Sachen Hifikram sehr zur Seite stand. Der hatte empfohlen, mal in Boulder reinzuhören. Er meinte auf meinen Bericht hin: na, dann bin ich wohl noch nicht taub, ich habe mit ner Kombi 2010/1060 das gleiche erlebt.


    Ich glaube allerdings, dass er dabei Lautsprecher mit recht ähnlicher Bestückung benutzt hat wie ich, ich glaube er hatte 12er oder 15er Westlake-Monitore. Möglicherweise (oder besser gesagt: höchstwahrscheinlich) lag das Problem am Laustprecher bzw. an der Kombination des Lautsprechers mit dem Amp. :D


    Bei Dir scheint es also zu funktionieren mit den Horns. Das ist Prima!


    An Deiner Stelle würde ich jetzt, falls sich das irgendwie machen lässt, nen Boulder Pre zum Test besorgen - und zwar den größten, den ich mir irgendwie erlauben kann. Meine Erfahrung ist die, dass die Kombination Amp-Preamp ein irrsinnig wichtiger Schnittpunkt ist, nicht nur wegen der Thematik Eingangs-/Ausgangsimpedanz, auch wegen des passenden Verstärkungsfaktors - und nicht selten unabhängig davon auch klanglich. Möglicherweise rastet der Klang damit nochmal mehr ein. Ich würde es jedenfalls, auch wenn die K10 eine Sahneschnitte ist, nicht von vorn herein ausschließen.


    Deine Ausführungne zu "vollsymmetrische" verstehe ich übrigens nicht ganz. Unabhängig davon, dass es diesen Begriff "eigentlich" nicht gibt, würde ich darunter verstehen, dass das Signal nicht nur symmetrisch übertragen wird (Bsp: symmetrisches TA-Kabel zum symm. Eingang des Phonopres, dort intern Desymmetrierung, asymmetrische Signalverarbeitung, am Ausgang wieder Symmetrierung, dann symmetrischer Ausgang) sondern auch symmetrisch verarbeitet wird (es findet nach symm. Signaleingang keine Desymmetrierung statt, sondern eine symm. Signalverarbeitung, s. z.B. div. BAT oder InnovativeAudio).


    Meines Erachtens arbeitet weder die Koda noch die VTL intern symmetrisch. Die Boulder tun dies. Wie gesagt, bei CH weiß ich es nicht. Kann natürlich sein, dass ich mich grob irre - dann Asche auf mein Haupt; oder besser HeadAndShoulders. Sollte ich richtig liegen, können hier auch nochmal "ein paar PS versteckt sein" ... :)


    Viel Spassss weiterhin!! :thumbup:

    Wenn man gründlich genug "grast", wird man noch ein Dutzend Phonostufen finden, die "fehlen" ... Tenor Audio beispielsweise .... nur: je exklusiver die Dinger werden, um so schwerer wird es, die für nen Vergleich ranzuschaffen. Leider, leider.

    Die Lautsprecher von Audio Exklusiv (aktuelle Serie) spielen sehr gut auch in kleinen Räumen. Herr Schönberg selbst, der hier in der HighEnd-Hochburg Mittelhessen sein Domizil hat, führte seine 3.1 in einem mindestens genauso kleinem Raum vor, ich glaube aber, er war noch kleiner, zudem mit sehr geringer Deckenhöhe (Fachwerk).


    Nach einem Umzug ist der aktuelle Vorführraum von ihm vielleicht 24 qm groß; dort läuft die 6.1 sehr gut.


    Meines Erachtens haben die Lautsprecher (wie die gesamte Elektronik von ihm) ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Natürlich nur dann, wenn einem die klangliche Abstimmung erstmal grundsätzlich zusagt.


    Beste Grüße

    Sören