Posts by Deep Groove

    Die Thorens-Tonarme BTD-12S/TP-14/TP-25 waren bis vor kurzem unter „Kennern“ nicht wirklich geschätzt, und daran hat sich vermutlich auch wenig geändert. Dementsprechend niedrig waren die Preise. Für einen TP-14 zahlte man lange nicht mehr als 100 + X Euro. Mittlerweile hat sich das geändert. Die Preise bewegen sich deutlich in Richtung 1000 € und übersteigen die der SME 3009 mittlerweile deutlich.

    So wenig anerkannt diese Thorens-Arrne waren, so begehrt ist interessanterweise der sozusagen EMT-geadelte Bruder EMT 929.

    Die Diskussion Thorens vs. EMT nahm zeitweise religiöse Züge an, befeuert durch EMT-Gralshüter wie Stefano Pasini.

    Diese konnten allerdings mbMn nie schlüssig darlegen was denn nun den EMT 929 so weit über die Thorens BTD-12S/TP-14/TP-25 heraushebt. Betrachtet man den EMT 929 genauer ist er nicht mehr und nicht weniger als ein Hybrid aus den genannten Thorens-Tonarmen. Die wesentlichen den Klang beeinflussenden Bauteile, wie z.B. Tonarmrohr, Horizontal- und Vertikallager sind absolut identisch. Jeder der einen dieser Thorens-Arme einmal zerlegt hat wird feststellen, dass die Qualität der Lager ausgezeichnet ist und denen der SME 30XX, vorsichtig formuliert, keinesfalls unterlegen sind. Vergleich man zudem die Qualität der Bauteile eines Ortofon RF-297, der mittlerweile im mittleren vierstelligen Bereich gehandelt wird, dann frage man sich was eigentlich bei historischen Tonarmen die Preise bestimmt. Die Qualität der Bauteile kann es nicht sein. Ich bin jedenfalls ein Fan der Thorensarme und alle die es bereits sind oder es werden möchten sind herzlich eingeladen hier zu posten. Ich denke viele werden es nicht sein.

    Noch so ein Knaller von DECCA/RCA...


    LSC-2400 BALLET MUSIC FROM THE OPERA - Fistoulari/PCO


    Verdi: Dance of the Moorish Slaves, March, Ballett from Aida. Rossini: Passo a Sei, Soldier ́s Dance from William Tell. Mussorgski: Dance of the Persian Slaves from Khovantchina. Saint-Saëns: Bacchanale from Samson & Delilah


    Producer: Minshull/Wilkinson

    Recorded: 1960

    Label: RCA Victor Red Seal ‎– LSC-2400, Classic Records


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    Hallo Hanner,


    wenn ich mir den TP63 ansehe, dann scheint es nicht ohne weiteres möglich zu sein die Kupplung zu entfernen. Ich würde es mit einer Heißluftpistole und drehen der Kupplungshülse versuchen, da diese anscheinend auf das Tonarmrohr geklebt ist. Ansonsten ist ein TP63 relativ leicht aus der Bucht zu fischen.

    Nachdem sich leider der Motor meiner NG Basic nach 14 Jahren verabschiedet hat, habe ich als Ersatz die Pro-ject VC-S gekauft. Bislang habe ich die LPs mit einem Dual 1219, bei dem ich das Headshell durch eine Rosshaarbürste ersetzt habe, mit H2O/iso-Propanol bei 78 Umin 3 min/Seite gereinigt und mit der NG abgesaugt. Das Reinigungsergebnis war m.E. perfekt. Selbst bei antiquarischen, verschmutzten Platten hatte ich nach dieser Prozedur nie Rückstände an der Nadel. Die Pro-Ject habe ich deshalb genommen, da die Platte recht schnell gedreht wird und ich hoffte, dass ich nur noch ein Gerät benötige. Nachdem ich nun 10 LPs gewaschen habe, denke ich dass es funktioniert. Zumindest dann wenn die LP nicht zu sehr verschmutzt ist. Bislang habe ich keine stark verschmutzte LP waschen müssen. Um eine längere Waschdauer komfortabler zu gestalten habe ich die PWM noch mit einem im Internet angebotenen Bürstenarm ausgerüstet. So entfällt das lästige Halten der Bürste. Das Absaugergebnis ist sehr gut.

    Das Einzige was mich etwas stört ist das mahlende Geräusch des Motors und die Tatsache, dass sich bei Verwendung von H2O/iso-Propanol die Waschflüssigkeit nicht im dafür vorgesehenen Behälter sammelt, weil sie offensichtlich nahezu vollständig verdunstet. Allerdings hatte die NG Basic nicht einmal einen solchen Behälter und hat trotzdem 14 Jahre lang ihren Zweck erfüllt. Ich hoffe die Pro-Ject hält genauso lang.


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    Nochmal ein von Alto vertriebenes CR-RI, nochmal in England von Decca aufgenommen. Spielt produktionstechnisch in einer Liga mit La Fille mal Gardée. Das aufgeklebte Alto-Banner lässt sich übrigens leicht durch vorsichtiges Erwärmen mit einer Heißluftpistole entfernen; die Kleberreste noch leichter mit etwas Waschbenzin.


    Schumann, Meyerbeer, Royal Opera House Orchestra, Covent Garden, Hugo Rignold ‎–Carnaval, Les Patineurs


    Label: RCA Victor Red Seal ‎– LSC-2450, Classic Records ‎– LSC-2450
    Series: Living Stereo –
    Format: Vinyl, LP, Reissue

    Recorded: 1960

    Country: US


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    Mein Exemplar ist auch ein CR-Reissue. Offensichtlich ein früheres als Deines. Ist das Label Deiner Pressung „Shaded Doged“?


    Tubes Richtig: Alto war nur Vertrieb.


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    Ein weiterer Aufkleber (am Rand erkennbar) auf der Rückseite weißt wohl auf urheberrechtliche Besonderheiten der Alto-Ausgaben hin.

    Wie die vorhergehende Finnlandia ist Waltons Facade, ebenfalls 1959 aufgenommen, eine Auftragsarbeit der Decca für die RCA Victor. Und hinter dem London Proms Symphony verbirgt sich kein anderes Orchester als das LSO. Vermutlich war Kenneth Wilkinson bei beiden Aufnahmen der verantwortliche Toningenieur. Klanglich sind bei Aufnahmen jedenfalls ausgezeichnet. Mein Exemplar ist ein von Alto ich meine in den 90ern vertriebenes, bei dem das Living Stereo Banner überklebt ist und das Label auf Nipper verzichten muss.


    Walton, Charles Lecocq, Anatole FistoulariConducting Orchestra Of The Royal Opera House, Covent Garden ‎– Walton Façade - Lecocq Mamzelle Angot


    Series: RCA/Decca Living Stereo Series –

    Format: LP, Reissue, Remastered, Stereo, 180g

    Recorded: 1959

    Country: US


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    Ja Jörg, was für ein Elend. 😁 Ich habe gerade meinem Tränenflacon eine Träne hinzugefügt. 🙃

    Übrigens: Gleich nach „Tonarmlift“ kommt „CD-Player“.

    LSC-2567 reißt kein großes Loch in den Geldbeutel. Zumindest dann nicht, wenn man in den USA kauft. Wobei hierbei der Versand teurer kommt, als das Album und die Herausforderung zudem darin besteht ein gut erhaltenes Exemplar aus der Bucht zu fischen. Was man dann aber bekommt ist eine der röhrendsten Orgeln der Schallplattengeschichte verbunden mit exzellenter Produktionstechnik.


    Poulenc, Stravinsky - Boston Symphony, Munch, Zamkochian ‎– Concerto In G Minor For Organ, Strings And Timpani / Jeu Des Cartes


    Label: RCA Victor Red Seal ‎– LSC-2567
    Series: Living Stereo –
    Country: US

    Released: 1961


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    Einspielungen von Morton Gold landen bei mir relativ selten auf dem Plattenteller. Zum einen weil das Programm leicht, meist sehr leicht ist, was übrigens auch für die Belastung des Geldbeutels gilt. Greensleeves gefällt mir noch am besten und ist klanglich durchaus ansprechend, was mMn nicht für alle Einspielungen von Morton Gould gilt.

    Morton Gould And His Orchestra / Vaughan Williams*, Coates* ‎– Greensleeves

    Label: RCA Victor Red Seal ‎– LSC-2719

    Country: US
    Released: 1964


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