Posts by Juergen_B

    prima Lötstützpunkten

    Hallo Holger,

    ja, ich hatte mal Angebote für Lötleisten empfohlen.


    Bei 'Alexer1' habe ich schon öfters bestellt:

    https://www.ebay.de/itm/192723…383aa8:g:QlwAAOSw3uBZuYgD

    https://www.ebay.de/itm/192722…2a334d:g:CuQAAOSwNmxZuXdj

    https://www.ebay.de/itm/202500…f4793b:g:mFAAAOSw~fpZuYjq

    Bei 'Valtek...' aus Rumänien glaube ich auch schon mal:

    https://www.ebay.de/itm/251515…849362:g:R5AAAOxyi-ZTW~WI

    https://www.ebay.de/itm/251531…6f7aef:g:i6QAAMXQtUxTc7JF

    https://www.ebay.de/itm/253320…1322e4:g:16EAAOSw~vpaOTQo

    Die kommen alle aus alten russischen Militärbeständen. Es gibt natürlich noch mehr Anbieter und mehr Varianten. Aus der Ukraine dauerte es im Schnitt ca. 10 Werktage. Aus Russland selbst bis 3 Wochen. Aus Rumänien und Bulgarien etc. evtl. nur 4 Tage. Bisher ist immer alles angekommen und war OK.


    Für Phono wäre ja auch noch sowas interessant:

    https://www.ebay.de/itm/291388…1b38c9:g:2OEAAOSweW5U6XmT

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Die genauen Gründe kenne ich auch nicht. Kann auch nur vermuten, das sie im Bereich Wirtschaftlichkeit oder Zuverlässigkeit lagen. Reizvoll fände ich in der Hifi-Anwendung, das die hohen C-Ladespitzen entfallen. Nachteilig, das im Leerlauf die Spannung auf das 1,4 fache ansteigen kann. Das muss der Rest der Schaltung abkönnen.

    Wo die Vorteile liegen sollen, hat sich mir bisher auch noch nicht erschlossen.

    Im Datenblatt der 5AR4 ist es auf der 2.Seite kurz beschrieben und grafisch dargestellt:

    https://frank.pocnet.net/sheets/093/5/5AR4.pdf

    Ich hatte mal ein paar Röhrennetzteile aus Radargeräten der Bundeswehr ausgeschlachtet und die waren alle mit Choke-Input realisiert. Danach halt Regelröhre wie die 6080 angesteuert durch eine kleine Pentode.

    VG Jürgen

    Die Schallgeschwindigkeit ist bei normaler Luftfeuchte und im vom Menschen hörbaren Bereich frequenzunabhängig.

    Ja, das hatte ich anders in Erinnerung. Es ist wohl nur die frequenzabhängige Dämpfung die dafür verantwortlich ist.

    Auf der Seite von Sengpielaudio gibt es dafür auch einen Rechner :

    http://www.sengpielaudio.com/Rechner-luft.htm


    Dämpfung-in-Luft.jpg


    Eine Höhenabfall von 15 - 24dB pro 100m erklärt das gehörte Phänomen natürlich auch.

    VG Jürgen

    Was mir gerade dazu einfällt: Den Effekt der Impulsverschmierung hat wohl jeder schon mal mehr als deutlich gehört. Nämlich bei einem Blitzeinschlag.

    Ein Einschlag in ca. 100m Entfernung klingt vollkommen anders als einer in 1Km oder in 5km Entfernung. Sehr nah hört man einen scharfen Knall und ein raues Krachen.

    In 1 Km eher einen 'Wumms' und in grosser Entfernung nur noch ein Grollen. Alles durch das nichtlineare Übertragungsverhalten der Luft und die unterschiedliche Ausbreitungsgeschwindigkeit abhängig von der Frequenz.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Das wirklich dumme daran ist, dass das nur für periodische Vorgänge gilt.


    Für modulierte Signal z.B. gilt das nämlich nicht!

    Und Musik setzt sich aus vielen sehr unterschiedlichen Signalen zusammen; amplitudenmodulierte Signale sind da nicht auszuschließen. Und genau für solche Signale gelten die Überlegungen eben nicht, dass Phasenverschiebungen keinen Einfluss haben.

    Genau so sehe ich das ja auch. Ich würde da nur noch die Impulse und Transienten dazurechnen, weil sie nicht zuletzt wie die Untersuchungen von J.Manger und anderen zeigen, ebenfalls wichtig für das Erkennen und die Ortung von Schallquellen haben.

    Deswegen ist alles kritisch zu sehen, was die originale Signalform verändern kann.

    Hallo Max,

    der erste Teil, das Filter eine Phasenverschiebung verursachen, ist klar. Da hätte er aber auch etwas besser drauf eingehen können. Die Phasenverschiebung bei 20kHz hängt ja direkt von der Bandbreite des Verstärkers zusammen. Philip Newell und Keith Holland geben da z.Bsp. 80kHz als obere Grenzfrequenz an, weil es sonst aus ihrer Erfahrung heraus zu hörbaren Beeinträchtigen bei Musik oder Sprache kommt. Bei reinen Sinusschwingungen ist unser Gehör dafür ja praktisch unempfindlich. Erst bei realen Geräuschen kann man da Unterschiede hören. Darauf ist Amir aber nicht eingegangen.

    Im zweiten Teil hat Amir dann aus meiner Sicht die Raumreflexion auch als Phasenverschiebung behandelt und das man deshalb solche Unterschiede nicht mehr hören kann. Da werden aus meiner Sicht dann Äpfel mit Birnen verglichen.

    Auch wenn er aus Direktschall und Reflexion zusammen einen Frequenzgang erzeugt kann man damit nichts in Punkto Hörbarkeit von Phasenverschiebung erklären. Wenn man Lautsprecher misst, muss man ja sehr darauf achten, das keine Reflexion im Zeitfenster ist, weil die FFT sonst nur Unsinn erzeugt.

    Er hat das Video ja scheinbar gemacht, um die Aussage von PS-Audio über die Hörbarkeit von Phasenverschiebungen zu widerlegen. Dazu hat er aus meiner Sicht keinerlei Fakten vorgebracht und relevante Dinge nicht betrachtet.

    Und das geht mir irgendwie bei praktisch allen seinen Beiträgen so.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Drei Links zur Erläuterung. Kann sein, dass sie schon mal da waren, aber es passt gut:

    Ich habe mir jetzt mal sein Video zur PhaseDistortion angesehen und wie bei einigen anderen Videos und Beiträgen von ihm habe ich den rein persönlichen Eindruck, das er überhaupt nicht weiss wovon er redet, wenn es ums Hören und um räumliche Wahrnehmung geht.

    Er schmeisst da wild Reflektionen, Phasenverschiebungen und Frequenzgang am Hörplatz durcheinander und setzt sie teilweise gleich, was Unsinn ist. Eine Reflexion hat mit einer Phasenverschiebung nichts zu tun. Es ist ein zweites Signal aus einer anderen Richtung und das ist für unser Gehör eindeutig identifizierbar. Daraus gewinnt unser Gehör ein Teil der Rauminformation. Wichtig ist nur, das diese Reflexion idealerweise später als 10mS später ankommt. Dafür gibt es sehr viele Quellen von Leuten, die das untersucht haben und sich damit befassen und die ich teilweise auch nachvollziehen kann.

    Und irgendwelche gemessenen Frequenzgänge im Mittel-Hochtonbereich, in denen einfach Direktschall und Reflexionen zusammengefasst sind, sind da vollkommen uninteressant, weil unser Gehör so nicht arbeitet. Und wenn Amir dann aus diesen Summensignalen den Schluss zieht, das aus diesem Gemisch unser Gehör dann auch keine Phasenverschiebungen mehr erkennen kann, dann ist das aus meiner Sicht auch Unsinn und durch nichts begründet. Es spricht vieles dafür, das es gerade die Impulse und Transienten sind, die für unser Gehör wichtig sind, seil sie in der Natur ein neues Geräusch einleiten und deshalb wohl auch wichtig sind, um Direktschall und Reflexion voneinander zu unterscheiden. Zu starke Phasenverschiebungen können aber gerade diese Impulse und Transienten verschmieren, was das Erkennen von Geräuschen erschwert.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Bei der Wiedergabe wurde ein deutlich hörbares Echo des Stepptanzes festgestellt, das sich niemand erklären konnte.

    Hallo Toni,

    das glaube ich gerne, da ich mal einen ähnlichen Effekt hatte. Ich hatte einen SABA-Greencone auf dem Boden liegend gemessen, wobei das alte Messsystem einen echten Impuls erzeugt hatte. Anstatt eines einzelnen Impulses hatte ich aber deutlich ein 'Krr' gehört und gedacht, das da mal wieder die Elektronik spinnt. Mann sah aber in der Impulsantwort auch einen Doppelhöcker. Nach ein paar Versuchen war klar, das es die Bodenreflexion war, die den Doppelhöcker, als auch das gehörte 'Krr' erzeugte. Legte man den Treiber auf eine Stuhl war der Effekt sofort verschwunden.

    D.h. ca. 20cm Laufzeitverzug können schon ein deutlich hörbaren Doppelimpuls oder halt ein 'Echo' erzeugen.

    Ich würde hier und bei Verstärkern aber nicht von 'Phasengang' sprechen, da ein Phasengang bei Verstärkern oder Frequenzweichen typischerweise einen kontinuierlichen Verlauf hat. D.h. ein Impuls würde über die Zeit verschmiert werden. (Was natürlich ebenfalls hörbar sein kann). Meine Vermutung wäre, das das 'Echo' in dem oben beschriebenen LSP vom räumlichen Tiefenversatz der Treiber stammte.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Hallo Peter,

    die Visaton tl 16 hatte ich mir vor mehreren Jahren auch mal zugelegt, als sie recht günstig angeboten wurden. Ich war von den Teilen aber eigentlich enttäuscht, da sie aus meiner Sicht nur 'müdes Gesäusel' von sich geben und deshalb als Hochtöner nicht funktionieren.

    Das mögen andere als 'angenehm' oder auch als 'Langzeit-tauglich' beschreiben, aber mir fehlt dann immer etwas und die ganze Wiedergabe kommt mir dann irgendwie gebremst und unnatürlich vor. (Gleiches gilt aus meiner Sicht auch für die Viva-Ringradiatoren).


    Die BMS-Treiber sind ja eher recht dynamisch unterwegs. Auch die Mittentreiber. Auch aus dem Grund hätte ich Bedenken, das der tl 16 in der Kombi nicht gut passt. Ich hatte mal ein Paar BMS 4590. Bei denen besteht die Hochtonmembran nur aus einer weichen Folie (im Gegensatz zu den anderen BMS-Hochtontreibern) und die Wiedergabe wir mir auch zu weich oder zu 'müde'. Ich fand den 4590 aus diesem Grund auch unharmonisch und habe ihn wieder abgegeben.

    Den CP-25 habe ich noch nicht gehört. Nur den CP-21 in Fertiglautsprechern. Er kam mir da etwas scharf vor, was aber auch an der Abstimmung gelegen haben kann.

    Es ist halt die Frage, wo du evtl. Verbesserungspotential siehst. Wenn dir der CP-25 evtl. zu scharf klingt, wird der tl 16 angenehmer sein, aber wohl mit einem Verlust an Dynamik und Klarheit.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Hallo,

    Aber die roten von Jantzen Superior Z-Cap kann ich empfehlen.


    Hier eine Übersicht.

    "High End Kondensatoren" https://www.sup-audio.com/html/high-standard.html

    Kann ich auch so im grossen und ganzen bestätigen. Die roten Jantzen MKPs sind schon recht gut.

    Von diesen Übersichten mit Bewertung der Kondis gibt es ja mehrere im Netz. Soweit ich die jeweiligen Typen kenne, kann ich deren Eigenschaften auch bestätigen. In dieser Liste im Link oben haben sie ja nur die Typen, die mindestens mit '9' bewertet wurden. In anderen Listen liegen Solen oder die einfachen weissen Mundorf-MKPs bei 6-7, weil sie nicht so doll sind. Kann ich so auch bestätigen und ich benutze sie schon länger nicht mehr. Auch bevor ich diese Listen entdeckt hatte.

    Eine gute Alternative zu den Jantzen sind aus meiner Sicht die ölgefüllten MKPs von Electronicon der Serien E12, E13 und E62. Die findet man häufig bei Ebay. Gerade bei grösseren Werten kann man da einiges an Geld sparen gegenüber Hifi-Markenware.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Hallo,

    zu Altec findet man doch im Lansing-Heritage Forum wirklich sehr viel. Und das meiste hat auch Hand und Fuss oder es sind halt die originalen Schaltungen der Weichen.

    Zum Beispiel hier: http://www.audioheritage.org/v…ltec-A7-crossover-upgrade

    Ob der HT-Treiber jetzt ein 902 oder ein 802 ist, spielt ja auch erstmal keine Rolle. Man muss nur auf die richtige Impedanz achten. Ansonsten halt umrechnen.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Hallo Michael,


    es könnte auch interessant sein, sich mal ausserhalb des typischen Hifi-Bereiches umzusehen. Im Beschallungsbereich hat man auch sehr viel Erfahrung mit Aktivsystemen und Controllern und einige Hersteller bauen auch Lautsprecher, die vom Design in Richtung Hifi gehen.

    Mir ist da mal von KS-Audio die CPD-18 aufgefallen:

    https://ks-audio.com/cpd-18-overview

    https://www.production-partner.de/test/test-ks-audio-cpd18/

    https://www.thomann.de/de/ks_audio_cpd_18.htm

    Die Preise gelten wohl per Stück. Es gibt auch noch ein etwas kleineres Modell CPD-14.

    Gehört habe ich sie noch nicht, aber man findet recht positive Erfahrungen darüber.

    Der Hersteller sitzt in der Nähe von Mannheim. Evtl. kann man sie da auch mal hören.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Hallo Alessandro,

    das Einspielen kann man einfach durch ein mehrstündiges Einwobbeln mit einem Frequenzgenerator ersetzen. Das mache ich mit allen Konustreibern so. Ich nehme ca. die halbe Resonanzfrequenz (Fs) des Treibers und lasse ihn damit so 4-5 Stunden laufen.

    Verstärkerleistung und Membranauslenkung sollte man natürlich so wählen, das der Treiber nicht überlastet oder beschädigt wird. 7-8 mm Hub sollte der Lii aber wohl auf jeden Fall abkönnen. Die Treiber lege ich dafür einfach auf den Boden nebeneinander und schliesse einen verpolt an. Dann wird in den Raum kaum Schall abgegeben. Dafür hört man dann sehr schön ob es im Treiber Nebengeräusche gibt.

    Wenn du keinen Frequenzgenerator hast, aber den PC als Quelle benutzen kannst, dann kann man auch diese Seite verwenden: https://onlinetonegenerator.com/432Hz.html

    Da kann man einfach jede Frequenz eingeben und laufen lassen. (Auch als Mischton, wenn man die Seite in mehreren Tabs öffnet. Macht hier aber keinen Sinn).

    Ich habe auch die Erfahrung gemacht, das Treiber, wenn sie nicht eingespielt sind, harsch und spröde klingen. Das sind wohl einfach Geräusche und Nichtlinearitäten in der Zentrierspinne die sich auf die Membran übertragen. Durch das Einwobbeln mit grosser Auslenkung werden diese Bereiche dann wohl gedehnt oder aufgebrochen. Dadurch sinkt dann ja auch die Fs um bis zu 20%. Danach sind sie dann recht linear und störungsfrei.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Hallo Hans,

    Und gleich die zweite Frage: Wo bekommt man eigentlich diese zusätzlichen Magnetringe, die auf den "Rücken" des BG20 geklebt werden?

    Passende Magnete wurden mal von Monacor unter der Bezeichnung SPM-90 vertrieben. Andere Hersteller hatten auch ähnliche im Programm. Müsste man heute mal bei ebay o.A. schauen, ob man welche in der Grösse bekommt. Die SPM-90 haben halt 90mm Durchmesser und sind ca. 17mm dick. Die Notch war ja in der K+T 05/2009. Evtl. kann man die noch online als PDF beim Verlag runterladen.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Von hier scheint ja kein Input mehr zu kommen.

    Hi Bernd,

    die Gründe dafür hatte ich ja zumindest aus meiner Sicht in den letzten Antworten beschrieben.

    Ich habe zu wenige grosse Hörner gehört und kenne deren genaue Parameter nicht, so das es nicht sinnvoll ist, das ich dir Vorschläge für die Grösse, Grenzfrequenz oder Directivity machen kann. Andererseits kann ich Stefan nur beipflichten, wenn du ein Horn simuliert hast, von dem du dir einiges versprichst (evtl. ja auch für den AXI) dann versuche es auch zu bauen. Dann kann man es auch praktisch beurteilen und man weiss danach, ob die Parameter gut gewählt waren.

    Auch wenn der Bau von so einem Horn und anschliessend noch die Integration in ein System natürlich nicht einfach ist. Gerade mit letzterem kämpfe ich ja selber zur Zeit. Aber dabei lernt man auch viel.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Kann man nur hoffen, das man die Klipsch Jubilee nächstes Jahr in München mal hören kann. Ich habe auch das K-402 Horn noch nicht gehört. Alleine das wäre schon interessant wegen seiner Grösse und der wohl gut definierten Directivity. Dann hätte man da zumindest mal einen Eindruck, wie sich sowas in Natura macht.

    VG Jürgen

    Die Videos von OMA sind schon toll. Auch was die so handwerklich machen (bzw. die Firmen, die sie beauftragen) gefällt mir sehr gut. Leider gab es die wohl bisher in Europa nicht zu sehen oder zu hören.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Hallo Stefan,

    Habe im Netz gesucht, um mal einen Frequenzgang und eine Sprungantwort zu finden. Habe nichts gefunden.

    kenne ich leider auch nicht. Ich bezweifele auch, das welche veröffentlich wurden. Da würde man ja das Delay von ca. 5ms sehen (Das Teil hat wohl fast 2m Tiefe.)

    Wenn dieses Horn funktionieren sollte, dann braucht kein Mensch mehr eine Laufzeitkorrektur! (Habe leider verpasst das Teil in München zu hören. Hole ich aber mit Sicherheit nach.)

    Ich denke da gibt es nicht nur schwarz und weiß. Das Teil war evtl. hellgrau. Man konnte damit aus meiner Sicht aber gut und entspannt hören. Es könnte in Punkto Ortung oder Natürlichkeit mit Laufzeitkorrektur wohl noch besser werden. Es wäre hoch interessant, so ein Teil man mit und ohne Korrektur zu hören. Ich kann aber auch nur empfehlen, sich so grosse Systeme wie die Avaton mal in Natura anzuhören. Leider gibt es dafür ja nicht viele Gelegenheiten.

    Und dann hören, hören und hören ! Denn zu hören was richtig ist, ist das größte Problem.

    Das wollte ich auch oben mit meinem Beiträgen zum Ausdruck bringen. Aus der Erfahrung heraus kann man dann zielgerichtet optimieren.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Wie muss denn Eurer Meining nach ein perfektes Midrange Horn aussehen?

    Hallo Bernd,

    genau diese Frage kann man aus meiner Sicht nur beantworten, wenn man viele dieser Hörner in gut abgestimmten Systemen gehört hat und davon natürlich auch die Parameter kennt, damit man daraus Rückschlüsse ziehen kann. Dann kann man beurteilen, was wichtig ist und was weniger, und welche Parameter optimiert werden sollten oder in einem Zielkorridor liegen sollten.


    Es wird in Marketingbeschreibungen ja auch oft von 'Computer-Optimiert' gesprochen. Das wird auch in vielen Fällen so sein und kann auch gute Dienste leisten. Einige Teile wie eben CD-Hörner oder auch viele Treiber lassen sich wohl auch ohne kaum noch entwickeln.

    Aber 'Computer-Optimiert' ist ja kein Qualitätsbegriff und sagt ja alleine nichts aus.

    Die wesentliche Frage ist doch: Worauf wurde denn optimiert. Und die nächste Frage ist dann ja direkt: Woher weiss man denn, welche Parameter wichtig sind und optimiert werden müssen und mit welcher Gewichtung. Und in welchen Bereichen ein etwas grob gefasster Korridor für die Parameterwerte ausreichend ist. Die zweite Frage kann man aus meiner Sicht nur beantworten, wenn man viele Hörner unterschiedlicher Bauart und Eigenschaften in einem guten System auch gehört hat und die Unterschiede fest machen kann.

    Ein Simulationsprogramm kann ja nicht wissen, aber welcher Bündelung oder mit welcher Bandbreite die einzelnen Hörner oder Treiber spielen müssen, damit man beim Hören eine optimale Wiedergabe erreicht, bei dem sich der Klang komplett von den LSP lösst und es einfach natürlich klingt. Das ist ja keine rein technische Frage, sondern eine, die man nur durchs Hören beantworten kann. Welcher Klirrfaktor mit welchen Harmonischen in welchem Frequenzbereichen hörbar sind oder nicht hat man ja auch nur durch Hörtest ermitteln können. Eine FFT kann das nicht wissen.

    Ich habe dafür in dem Bereich grosser Hörner viel zu wenig Erfahrung. In dieser Art habe ich erst ein paar gute Systeme gehört, und von denen kenne ich die Parameter nicht. Man weiss halt nur grob welche Art von Hörner z.Bsp. Acapella oder eben TuneAudio verwendet.

    Ohne diese Erfahrung kann man aus meiner Sicht aber andere Systeme nicht so einfach nach Datenlage beurteilen. Zumindest nicht alles.

    Viele Grüsse

    Jürgen