Posts by Juergen_B

    Hallo Peter,

    du könntest auch im XLR-Stecker, mit dem du in die Line-Stufe gehst, bei Pin 2 und Pin 3 zwischen Kabelende und Lötpin jeweils einen 10K-Widerstand mit sehr geringer Toleranz löten. Dann brauchst du im Gerät nicht zu löten und die Symmetrie im Eingang ist auch gewahrt. Den OPV interessiert das nicht, der höhere Quellwiderstand könnte aus seiner Sicht auch direkt im Quellgerät sein.

    VG Jürgen

    Habe versucht die wesentlichen Teile der Schaltung auf der Leiterkarte zu "erforschen".

    Hallo Peter,

    nach meinem Verständnis fehlt da noch ein wichtiger Widerstand der von Pin3 des OPV an Masse geht. Dieser sollte ebenfalls 6,8K haben und müsste ebenfalls mitgetauscht werden, sonst ist der Eingang nicht mehr symmetrisch. Ohne diesen Widerstand (ich nenne ihn mal R5) wäre ja IN- sehr hochohmig, da R3 in der Zeichnung nur in Reihe mit Pin3 liegt.

    Hinterher müssen auf jeden Fall die Paare - R1 und R3 - und - R4 und der fehlende R5 - genau gleiche Werte haben. R1 und R3 sollte man aber ohne Probleme erhöhen können, ohne das das den OPV interessiert. Wenn der Eingang offen ist, spielen R1 und R3 ja für den OPV keine Rolle und diese Widerstände könnten unendlich hoch sein.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Mir gefällt da vom Design her ein moderner Ansatz auch besser. So wie dieser hier :

    https://www.world-architects.c…oject/22-stereo-amplifier

    Den gab es mal als Bausatz aus Japan. Ist ein Hybridverstärker. Überlege schon länger, den mal nachzubauen. Für die beiden Drehknöpfe hätte ich schon etwas passendes.

    Röhren sehe ich nicht als museal. Das betrachte ich rein auf Grund ihrer elektrischen und physikalischen Eigenschaften. Und die sind sehr gut. Ringkerntrafos sind auch noch viel älter. Die wären dann schon prähistorisch.

    VG Jürgen

    Benutzten die dann auch das Silber-Gold-Lot von Mundorf ? :)

    Ja, wenn die nicht zuverlässig waren, konnten sie die ganze Mission abschreiben. Die YD1060 hat ja eine ähnliche Geschichte. Die liegen auch schon auf dem Mars rum, bzw. der direkte Vorgänger.

    Hallo Alexander,

    ja, nehme ich gerne an. Schicke dir heute Abend noch eine mail. Ich hoffe 8,5MB akzeptiert mein Postfach. Finde die Teile ja auch irgendwie reizvoll.

    (Schaltungen zu Raumsonden rücken die Amis ja leider nicht raus :|, wären bestimmt auch interessant. Da wurden sie ja auch eingesetzt)

    VG Jürgen

    laut Datenblatt ist der Gitterstrom der 7588 bei -1V Ug1 50µA

    Hallo Jürgen,

    Danke erstmal, das hatte ich im Datenblatt nicht gesehen. Bin da aber immer noch etwas verwirrt.

    Bei 'Negative grid current' wird bei der 7588 mit Ecc -1V 0,5 yA angegeben (Du schriebst 50yA).

    Etwas tiefer wird bei 'Grid emission current' bei Ecc -15V 2yA angegeben. (Das wird auch bei der 7077 angegeben).

    Aber warum ist der Gitterstrom bei -15V höher als bei -1V. Das müsste doch eigentlich andersherum sein. Ist das ein anderer Effekt oder muss man Ecc anders interpretieren? Für 'Ecc' habe ich leider keine Definition gefunden.

    Die 6S17K hatte ich auch in der RIAA nach Eric Barbour. Ich meine, ich hätte aber noch nen kleinen Rk eingefügt, aber es floss trotzdem ein Gitterstrom, der sich dann als Spannung über die 47k im Eingang bemerkbar machte. Genaue Werte weiss ich aber nicht mehr. Ist schon länger her.

    VG Jürgen

    Mit der hier habe ich auch schon mal rumgespielt

    Hast du mal gemessen, ob die 7588 im Arbeitspunkt Gitterstrom zieht? Die 6S17K machten das bei mir leider. Ich habe noch mehrere 7077 und auch zwei Fassungen dafür. Habe die aber noch nicht in Betrieb genommen und weiss deshalb auch nicht, ob die evtl. Gitterstrom ziehen. Sonst würde ich die evtl. auch mal in einem Phono-Pre verwenden.

    VG Jürgen

    Hallo Michael,

    das ist ja schön, das es nur eine kleine Ursache war und du sie auch gefunden hast.

    dürfte doch die Weiche nicht nur bei einer Konfiguration plus und minus des Anschlusskabels funktionieren?

    Ja, genau. Wenn man den kompletten LSP umpolt ändern sich ja auch alle Phasenbeziehungen zwischen den Treibern. Deshalb funktioniert der LSP grundsätzlich genauso wie vorher. Gehörmässig macht sich vor allem ein Umpolen des Hochtöners leicht bemerkbar. Impulse sind halt in der Natur unsymmetrisch und als negativer Impuls klingen sie etwas dumpfer/hohler)

    VG Jürgen

    Hallo Michael,

    ich bastel gerade auch viel mit Frequenzweichen und kann mir das Phänomen auch nicht erklären.

    Aber mal eine Idee: Verwechselst du die Anschlüsse am Lautsprecher oder am Verstärker? Evtl. haben die Kabel mechanisch einen Schaden oder Wackelkontakt, der sich nur bei einer Art des Anschlusses stark bemerkbar macht, weil eine Ader dann gedehnt oder geknickt wird und andersherum nicht. Dann könntest du mal die mit den Kabeln spielen oder vertauschen.

    Evtl. auch Wackelkontakt in den Anschlussklemmen der LSP.

    VG Jürgen

    Mir waren die Höhen etwas zu harsch und das liegt sicherlich an dem Beryllium

    Hallo,

    da muss ich dir auch widersprechen. Ich höre die letzten Woche sehr viel mit Horntreibern mit einer Beryllium-Membran und sie sind nicht harsch. Auch direkt abstrahlende Hochtöner mit BE habe ich schon oft gehört (auch bei einem Freund) und sie sind nicht harsch, aber sie haben eine sehr hohe Auflösung und sehr gute dynamische Fähigkeiten. Aber aus einer guten Membran macht man noch lange keinen guten Treiber, und da muss ich dir in Punkto Keramikchassis von Thiel erstmal Recht geben. Die haben mir auch noch nie gefallen. Für mich haben die einen sehr unangenehmen Eigenklang, der dann in den kompletten Lautsprechern mehr oder weniger stark ausgeprägt ist. Die Chassis unter dem Namen Accouton sind anders aufgebaut und werden von der Schwingspule am Rand angetrieben. Das scheint das Resonanz- bzw. Verzerrungsverhalten zu ändern und die paar male, wo ich sie bewusst gehört hatte, gefielen sie mir etwas besser als die normalen Keramikchassis.


    Horst : Ich weiss nicht, wie viel Erfahrung du mit Lautsprecher mit diesen Keramikchassis hast. Aus meiner Sicht würde ich dir nur empfehlen, sie dir sehr ausführlich und gerade mit Hinblick auf Verfärbungen im Mitteltonbereich anzuhören.

    VG Jürgen

    seit wann gibt es das Thema Einspielen von Lautsprechern eigentlich?

    Mindestens solange wie es phenolharzgetränkte Zentrierspinnen gibt. Jeder der halbwegs seriös die Parameter einzelner Treiber bestimmt (TSP) wie Resonanzfrequenz oder Qes und Qts wobbelt die Treiber erstmal ein paar Stunden mit einem Frequenzgenerator ein. Vor allem die Resonanzfrequenz kann dabei um bis zu 20% sinken. Gehörmässig kommen da noch andere Effekte bei nicht-eingespielten Treibern hinzu, die eine gewisse Rauigkeit bewirken.

    Hat man einen Fertiglautsprecher, funktioniert das mit einem Frequenzgenerator nur noch im Bassbereich recht einfach. Die anderen Treiber hängen ja hinter der Frequenzweiche. Bei Mittel- und Hochtönern besteht auch die Gefahr, das man sie leistungsmässig mit einer einzelnen Frequenz überlastet. Da bleibt dann das Einspielen mit Musik wohl als die sicherste Methode.

    Bei Einspiel-CDs wäre ich vorsichtig, wenn nicht genau angegeben ist, wie die Leistungsverteilung über den Frequenzen aussieht. Sonst besteht auch da die Gefahr, das man evtl. den Hochtöner zerstört. Auf jeden Fall ist das Thema 'Einspielen von Lautsprechern' nichts, wo man gleich 'Voodoo' schreien muss. Man kann sich darüber auch erstmal etwas schlau machen, wenn man damit noch keine Erfahrung gesammelt hat.

    VG Jürgen

    Wenn zwei Verstärker zur Auswahl stehen, der 1. klinge ganz phantastisch und gefällig, der 2. sagen wir mal mehr neutral. Wenn jetzt noch gesagt wird, dass der 1. bewusst Klangveränderungen vornimmt (z.B. künstliches K2 erzeugen)

    Hallo Reiner,

    auf jeden Fall die Nummer 1, wenn er sonst keine hörbaren Fehler hat.

    Ich sehe hier eher ein Fehler im Ansatz, zu denken, nur weil man etwas Klirrfaktor gemessen hat, sei das der einzige Unterschied zwischen 2 Verstärkern und der mit weniger Klirr muss automatisch der bessere sein. Ich keine auch keinen Verstärker, der 'künstlichen' Klirr erzeugt. Viele hochwertige Verstärker lassen die aktiven Bauteile (Röhre oder FET) einfach nur laufen wie sie sind, und das scheint mir für die Verstärkung eines Musiksignals in seiner Komplexität der beste Weg zu sein.

    Die Alternative ist in der Praxis ja oft ein Verstärker mit hoher Gegenkopplung, verbunden mit Verzerrungen im Zeitbereich, Verzerrungen im höheren K-Bereich und häufig einem statischen Klang (wie eingeschlafene Füsse, oder der 'Miss-Piggy-Sound'). Bei Verstärkern mit abschaltbarer Gegenkopplung kann man auch manchmal hören, wie die räumliche Darstellung durch die Gegenkopplung schlechter wird, obwohl vordergründig evtl. die Basswiedergabe etwas straffer wird.

    Das sind so meine Erfahrungen. Btw.: ich habe mit Lundahl bisher sehr gute Erfahrungen gemacht.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Hallo Björn,

    sieht wirklich gut aus. Auch die Frontplatte gefällt mir gut. Und von innen schön aufgeräumt.

    Aber gleich mal eine Frage: Ist das Gerät geerdet und wenn ja, hast du Erde und Signalmasse direkt zusammengeführt oder mit etwas dazwischen (dicker Gleichrichter oder so).

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Die EC90 hat aber nur einen Verstärkungsfaktor von max. 20. Das reicht nicht für beide Stufen und passivem Filter. Die 6hm5, die auch früher auf Bildern zu sehen war, ist deutlich höher als eine normale PC900. Mit einer Verstärkung von ca. 80 passt das dann auch. Ich denke, da hat sich bei der Röhrenbestückung nichts geändert.

    VG Jürgen

    ....... dafür bastel ich jetzt mit Scheibentrioden rum

    Hallo Alexander,

    sind das die 6S17K ? Damit hatte ich vor Jahren mal einen Phono-Pre aufgebaut, wie in audioXpress 11/2001 beschrieben. Lief auch sehr schön, aber die kleine Planar-Röhre hat immer etwas Gitterstrom gezogen. War mir dann für den Tonabnehmer zu heikel. (Wenn man vorsichtig ist, kann man an die Kontakt-Stifte und -Ringe auch direkt kleine Kabel anlöten).

    Was hast du denn damit vor?

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Hallo Mike,

    das Horn ist sehr schön. So etwas mit Heimwerkermitteln hinzubekommen wohl schon nicht so einfach. (Aber du hattest ja geschrieben, es ist von N.Gütte).

    Sehe gerade, das der AMT recht schmal und mit Horn ausgestattet ist. In Punkto Resonanzen wird er sich damit wohl besser verhalten als die die recht breiten AMTs ohne Horn wie sie in vielen HiFi-Lautsprechern verwendet werden. Habe so einen bis jetzt nur einmal kurz gehört.

    Ist das darunter ein H-Dipol nach altem Vorbild oder selber simuliert ?

    Viele Grüsse

    Jürgen

    feine Dinger, der Kalotten Mitteltöner ist mittlerweile so gut, dass man den käuflich nicht mehr erwerben kann.

    Hallo Wolfgang,

    bei AOS steht aber nur etwas von Lieferverzögerung bei Volt wegen Corona. Nicht, das er gar nicht mehr einzeln lieferbar ist. Aber da OEM-Kunden wohl bevorzugt beliefert werden, würde ich zumindest von einer Lieferzeit von ein paar Monaten ausgehen. Aber man kann ja bei AOS anrufen, wenn man interessiert ist. Ich habe LSP mit der Kalotte 2 mal gehört und das gefielt mir auch sehr gut.

    VG Jürgen