Posts by Juergen_B

    So, die beiden 46er Subwoofer habe ich im Plattenregal hinter dem Sofa versteckt. Heute dachte ich, ich muss unbedingt im Lotto gewinnen, damit ich mir ein Haus kaufen kann, mit großem Hörraum um richtig laut hören zu können wenn ich Bock darauf habe. :DIMG_2937.JPGIMG_2939.JPG

    James Blake kommt bestimmt gut über die Teile. Habe auch noch 2 schöne 46er rumliegen. Aber die möchten auch ca. 400L im Rücken sehen. Ausprobieren werde ich es auf jeden Fall mal.

    Hast du keine Probleme damit, das aus der Öffnung unten die Wolle rausfusselt ?

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Es gibt eine finnische Firma, die einen SEHR ähnlichen Lautsprecher, wie den S400, bereits deutlich vor Burchardt auf den Markt gebracht hat.

    Diesen Lautsprecher kann man zum fast identischen Preis beim Händler erwerben.

    Ich denke, du meinst diese hier von Amphion :

    https://amphion.fi

    Konnte man in München öfter zusammen mit Elektronik von Hegel hören. Waren ganz OK und würde ich in diesem Segment auch durchaus empfehlen. Aber ich denke, Wunder im Lautsprecherbau sehen anders aus, als kleiner Tiefmitteltöner plus Kalotte. Dann lieber mal die Terzian in HH anhören.

    Aber Marketingmässig haben Buchardt wohl vieles richtig gemacht. Schöne Homepage und genügend Testberichte lanciert.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Dann, falls noch nicht geschehen, unbedingt diese Lautsprecher anhören.

    http://intonation-audio.de/064…Intonation_image_hifi.pdf

    Ja, die Terzian sind richtig gut. Hatte die neue Version vor 2 Jahren schonmal in HH gehört und mich auch länger mit dem Entwickler unterhalten. Gehört für mich zu den ganz wenigen in der Branche, die wissen worauf es bei Lautsprechern wirklich ankommt und es dann auch kompromisslos umsetzen.

    Ich glaube, er hatte auch schon die erste Version in den 90ern gebaut, und die waren auch sehr gut und werden noch hoch gehandelt. (Also doch ein Grund mehr, wieder nach HH zu fahren)

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Hallo Frank,

    wenn galvanische Trennung nicht geht, dann mal versuchen das Cinchkabel so nah wie möglich an der Wandverkabelung entlang zu führen. Brummschleifen basieren auf der Fläche, die von den ringförmigen Leitern definiert werden (Also der Ring aus Wandkabel, Zuleitungskabel und Cinchkabel). Wenn man diese Fläche so klein wie möglich macht, sollte das Brummen kleiner werden.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Die WBT-Teile haben ja innen auch genauso einen durchgehenden Messingleiter, wie die oben verlinkten Buchsen von Bürklin. Von daher sind sie erstmal identisch aufgebaut. Schlecht wäre, wenn die 4mm-Buchste im drehbaren Teil sitzt. Das sieht man ja auch schonmal.

    Die ganze Beschreibung auf der WBT-Seite ist dann das übliche Werbe-BlaBla. Ist halt die persönliche Entscheidung, ob man für die Optik oder den evtl. Wiederverkauf mehr Geld für die WBTs ausgibt.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Moin Abdullah,

    manchmal frage ich mich, warum in 'audiophilen' Kreisen die Vorstellung vorherrscht, Stecker und Buchsen müssten aus einem riesigen Klumpatsch bestehen, der natürlich sauteuer ist und durch 'Tests' belegt werden muss. Schaut man sich mal in der Luft- und Raumfahrt um, sehen Stecken und Buchsen vollkommen anders aus.

    Ich benutze für Lautsprecherkabel auch nur 4mm Stecker. Stecker sind dann direkt vergoldete Hohlbanas aus Berylliumkupfer. Als Buchsen benutze ich die hier von Bürklin :

    https://www.buerklin.com/de/Produkte/Steckverbinder/Laborsteckverbinder-und-Zubehör/Laborsteckverbinder/Laboreinbaubuchse-4%C2%A0mm-schwarz-30%C2%A0V/p/25F441

    Artikelnummer 25F441 für Schwarz und ...442 für Rot.

    Die sind aus einem ! Stück Messung und vergoldet. Wenn man innen die Kabel anlötet kann man vorher noch die Gold- und anderen galvanischen Schichten abschmirgeln. Dann hat man nur in der eigentlichen Buchse einmal die galvanischen Übergänge vom Messing über Kupfer und Nickel auf die Goldschicht.

    Benutzt man irgendwelche zusammengeschraubten HighEnd-Messing-Klumpen, dann hat man innerhalb der Stecker und Buchsen evtl. schon ein Dutzend galvanischer Übergänge. Und damit wird's bestimmt nicht besser.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Hallo Michael,

    interessanter Link. Nicht nur, das da immer ein Elko den Eingang belastet, der komplette Eingang ist auch komplett unsymmetrisch. Auch seine Bezeichnung zum Ausgang 'psuedo-balanced topology' ist auch das, was mir zu vielen 'symmetrischen' Schaltungen im HiFi-Bereich einfällt. Und da helfen dann auch keine Superkabel mehr.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Hallo Frank,

    bau dir doch ein einfaches Cinchkabel, bei dem du den heißen Draht auftrennst und dort die verschiedenen Kondenstoren zum Testen einlötest, oder noch eleganter, 4mm Buchsen einbaust und an die Kondis dann 4mm Stecker. Dann kann man die Kondis leicht austauschen ohne jedesmal in den Geräten rumzulöten. So ein Cinchkabel hatte ich mir vor längerer Zeit mal gebaut. Die Electronicons, die ich dir ja empfohlen hatte, halte ich auch immer noch für sehr gut. Mit Wima MKP10 hatte ich dagegen in dem Kabeltest schlechte Erfahrungen gemacht. Überhaupt mit den meisten MKPs. Aber eigene Erfahrungen sind da immer noch am besten.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Ja, in einer Röhre mit zwei Systemen (oder eben Gegentakt mit zwei Röhren) verhält sich das so.

    Ich hatte gedacht, Björn meinte ein Trioden-System, aber er schrieb ja 'E88CC in der Schaltung'. Dann sind wohl 2 Systeme beteiligt. K3 dominierend bei einem Triodensystem hätte mich jetzt doch gewundert.

    Viele Grüsse

    Jürge

    Moin Björn,

    danke für die Rückmeldung. Ich finde gerade solche persönlichen Eindrücke immer sehr interessant.

    Die schriebst :

    aber auch so fesselnd - so daß ich z.B. nicht imstande bin, entspannt nebenbei etwas zu lesen...ich "muß" dann zuhören und nicht lesen...

    Genau so habe ich zum Schluss CD-Spieler oder Wandler bei mir 'getestet'. Ich habe in mittlerer Lautstärke gut aufgenommene Musik spielen lassen und dann angefangen eine Zeitschrift zu lesen.

    Dann gab es drei Möglichkeiten:

    1. Nach ein paar Minuten nervt es nur noch und ich denke 'Bloss ausschalten den Mist'

    2. Ich lese die Zeitschrift und merke gar nicht wenn die CD zu Ende ist. -> Langweilig, totgefiltert und nicht realistisch.

    3. Ich kann mich nicht auf die Zeitschrift konzentrieren, weil ich immer wieder denke 'war das was' , 'ist da jemand' oder weil die Musik so spannend ist. Gerade wenn Geräusche wie echt wirken. -> Dann ist das Gerät gut oder eine Modifikation war von Vorteil.

    Aber das ist dann keine Hintergrundmusik mehr, das ist dann wie live dabei. Aber das ist auch mein persönliches Klangideal.


    Aber zurück zu den Röhren. Ich habe mich gestern Abend noch gefragt, wie eine einzelne Triode mehr K3 als K2 produzieren kann, und mir fiel dann auch die Untersuchung von Morgen Jones ein, die Michael auch angeführt hat. Wenn die Röhre nicht komplett 'schief gewickelt' ist, könnte die Ursache sein, das die Kathode kaum noch Emissionsfähigkeit hat und schon beim doppelten des Ruhestroms deutlich einknickt. Das würde dann die Kennlinie zu einer S-Kurve verformen und K3 erzeugen.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    das wir bis heute nicht in der Lage sind , Musikwiedergabe im Gesamten zu messen bzw die Messergebnisse richtig zu interpretieren

    Ja, das sehe ich auch genauso. Deshalb sollte man sich meiner Meinung nach auch vor so einigen scheinbar gesicherten Erkenntnissen hüten. Oft erscheinen sie nur als gesicherte Erkenntnis, weil sie100mal zitiert werden, ohne das sie mal kritisch geprüft werden.

    Hallo Juergen (rs237),

    die Thematik interessiert mich einfach. Und es interessiert mich eigentlich alles was mit Musikwiedergabe und der Wahrnehmung zusammenhängt. Björn hat sich halt die Mühe gemacht, viele Röhren genau nach ihren Spektren auszumessen. Deswegen ist es doch interessant mal zu erfahren, ob sich das auch mit seinem Höreindrücken deckt.


    Auch wenn Leute eine dominierende 3. Harmonische bevorzugen, so kommt es natürlich auch da zu einer Schwebung mit den Harmonischen in den Musikaufnahmen, da sie nicht identisch sind.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Hallo Björn,

    auch auf die Gefahr hin, das das hier etwas OT wird, ich hatte eigentlich genau deswegen nach deiner persönlichen Erfahrung gefragt, weil das mit dem 'angenehmen Klirrspektrum' immer wieder als wissenschaftlich erwiesen zitiert wird, aber gerade wenn man sich die Ergebnisse der einzelnen Untersuchungen ansieht, passt da eigentlich nichts zusammen.


    Der erste Punkt ist, die geraden Harmonischen sind ja phasenabhängig, d.h. sie treten entweder in der positiven oder negativen Halbwelle auf. Hat eine Vorstufe jetzt evtl. 3% K2 und 1% K3 und eine Endstufe dasselbe, dann haben sie im Zusammenspiel nur noch mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% immer noch ein harmonisches Klirrspektrum. Eben nur dann wenn die Phasenlage der geraden Harmonischen gleich ist. Wenn nicht haben sie in Summe evtl. nur noch 1% K2 und 2% K3.

    Das gleiche passiert dann noch im Zusammenspiel mit dem Lautsprechern.


    Richtig interessant wird es dann im Zusammenspiel mit den aufgenommen Musikinstrumenten, die man sich dann über die Anlage anhört. Wenn ein Verstärker K2 oder K3 etc. produziert, dann entsprechen die Oberwellen immer mathematisch haargenau dem Vielfachen der Grundfrequenz. In einem Verstärker schwingen ja keine Oberwellen, sonder es werden eben eine Halbwelle oder beide Halbwellen nichtlinear gestaucht.

    Bei Musikinstrumenten entsprechen die Oberwellen nie ! genau dem mathematischen Vielfachen. Der Grund sind entweder die nichtlinearen Biegesteifigkeiten von Seiteninstrumenten wie Klavier, Gitarre oder bei Stäben beim Xylophon. Bei Orgeln und Trompeten ist die effektive Länge abhängig von der Frequenz und deshalb weichen die Oberwellen hier vom mathematischen Vielfachen ab. Und je höher die Harmonischen, desto größer die Abweichung von bis zu 20%.


    Darüber gibt es auch eine Wiki-Artikel, der das gut beschreibt :

    https://de.wikipedia.org/wiki/Inharmonizität


    Erzeugt ein Verstärker also auf eine Grundschwingung von 440Hz eine K2, sind das genau 880Hz.

    Erzeugt ein Klavier zu 440Hz eine K2 dann sind das evtl. 880,3 Hz. Durch die Differenz kommt es jetzt beim Hören zu einer Schwebung auf der Differenz, bei der sich die Amplituden addieren oder subtrahieren. Und da sagen die Untersuchungen, bei denen ein harmonischen Spektrum als angenehm empfunden werden, das solche Schwellungen von vielen als unangenehm empfunden werden. (D.h. dann auch, in Summe ist das wohl eher ein Märchen vom Wohlklang durchs Klirrspektrum der Röhrenverstärker. Aber auch noch aus anderen Gründen)


    Deshalb die Frage nach deinem persönlichem Eindruck. :)


    Viele Grüsse

    Jürgen

    Hallo Frank,

    wenn man sich beim Hören mit den Kopf hinten irgendwo anlehnt hat das schon einen grossen Einfluss. Ob einen das dann stört muss man eigentlich selbst entscheiden. Meine Sofas sind nur schulterhoch, aber hinter einem hängt ein dicker Berber an der Wand. Wenn ich mich zurücklehne und dem mit dem Kopf zu nahe komme klingt es eher unangenehmen, weil es sich von hinten dann irgendwie schalltot und reflexionsfrei anhört. Verschränke ich aber nur die Arme hinter dem Kopf hört man das auch deutlich wenn man darauf achtet. Aber es klingt nicht unangenehm. Eher etwas fokussierter. Es könnte also schon einen Unterschied machen, ob man ein weiches Kissen nimmt, das stark absorbiert, oder evtl. ein Lederkissen mit einer recht festen Oberfläche, die noch stärker reflektiert, was dann von Vorteil wäre. Mit den Lederkissen könnte man dann wohl den hohen Sessel simulieren.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Vielleicht muß dein Clio mal kalibriert werden.


    Gruß,

    Uli

    Hallo Uli, in dieser Beziehung nicht. Er bietet halt die Möglichkeit automatisch die Messfrequenz anzupassen weil die Abtastraten fix sind. Für Messungen an Lautsprechern sind diese sehr kleinen Unterschiede bei den Messfrequenzen ja auch völlig egal. Das Teil ist schon sehr gut, aber man sollte auch immer die Grenzen der Messtechnik und deren Eigenschaften im Hinterkopf haben.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Hallo ,

    wenn ich es richtig gelesen habe , kam dieses hier bei den Messungen zum Einsatz :

    https://www.ap.com/apx555/?lang=de

    MfG , Alexander .

    Hallo Alexander,

    das Teil bietet immerhin bis zu 216kHz Abtastrate bei vollen 24bit. Das ist schonmal nicht schlecht. Clio hat max. 96kHz, was für den Hausgebrauch eigentlich ausreichend ist.

    Denkbar ist auch, das so ein Messsystem die Abtastrate flexibel der gewünschten Messfrequenz anpasst. Dann würde ja auch die FFT-bin genau passen.

    Viele Grüsse

    Jürgen