Posts by Juergen_B

    Hallo,

    es gibt ja auch die Membranen von GPA, die aktuell noch hergestellt werden, und wie sie sagen auf den Originalmaschinen.

    https://www.ebay.de/itm/Altec-…ragm-NEW-GPA/333122085394

    Ich habe auch ein Pärchen GPA-802G mit zwei dieser Membranen und sie spielen sehr schön.


    Bei den alten 'Original'-Altec-Membranen scheint es auch Unterschiede zu geben. In meinen 288C sind auch Original-Altec-Membranen, aber es steht auch 'Made in Thailand' drauf. Müssen deswegen nicht schlecht sein und sie sind es auch nicht.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Auch Hallo,

    deshalb haben da ja Netztrafos mit einer Schirmwicklung einen grossen Vorteil, weil die Schirmwicklung die kapazitive Kopplung der Wicklungen unterdrückt. Einen ähnlichen Effekt müssten eigentlich auch die Drosseln von Lundahl haben, wenn man beide Wicklungen in Reihe schaltet und den Eisenkern auf Masse legt.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Der Amazon-Marketplace ist ein Tummelplatz für Betrüger. Darüber gibt es schon viele Berichte im Internet. Häufig läuft die Bezahlung aber auch direkt über Amazon, ohne 'direkten Kontakt' zum Anbieter.

    Ein Arbeitskollege hatte da auch schon diese Erfahrung gemacht ,mit einem DAC der nur ein Drittel des normalen Preises kosten sollte. Amazon hat den Kauf dann aber nach ca. 10 Tagen annulliert, bevor das Geld vom Konto abgebucht wurde. Es gab aber keinerlei Erklärung von Amazon zu dem Fall. Das ist wohl leider auch typisch.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    was würdet ihr für das Verlöten von Isoda Kabel verwenden?

    Hallo Bertel,

    ich hatte vor ca. 20 Jahren auch einige Isoda-Kabel verarbeitet und es ganz schnell aufgegeben, nur mit normalem Lötzinn zu arbeiten. Vor allem die Alu-Litzen liessen sich praktisch nicht benetzen. Ich hatte mir dann bei Bürklin ein spezielles Alu-Lot besorgt und damit dann erstmal die Litzen benetzt. Die eigentliche Verarbeitung in den Steckern oder den Geräte hatte ich dann wieder mit normalem Lot gemacht.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Das ist ja schön, das sie dir schonmal gut gefällt und auch mit den Lautsprechern harmoniert.

    insbesonders an der 4 ohm-wicklung

    Davon würde ich mir nicht zuviel erwarten. Die meisten bleiben dann doch beim 8 ohm Anschluss. In den AÜs sind ja mehrere Wicklungen in Reihe oder auch parallel geschaltet. Und durch die Verschachtelung der Wicklungen wird eine bessere Bandbreite erreicht. Beim 4 ohm Anschluss bleiben dann einfach eine oder mehrere Wicklungen unbenutzt, was der Funktion des AÜs nicht unbedingt zuträglich ist. (Aber der Markt verlangt halt nach diesen zusätzlichen Anschlüssen). Aber ausprobieren kann man es ja auf jeden Fall mal.

    Wünsche dir noch viel Spass damit.

    Jürgen

    Hallo Joachim,

    ich denke, das ist wohl das HR10W. Die Bezeichnung KW25... lässt ja auch 25cm vermuten. Das würde dann passen. ...290 wäre dann die untere Grenzfrequenz, also so ab 600Hz evtl. einsatzfähig. Wahrscheinlich wird aber viel höher getrennt. Dann wäre der Unterschied in der Grösse des Horns auch nicht relevant.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Solche einfachen gehaltenen Treiber haben aus meiner Sicht auch aus klanglicher Sicht immer die Nase vorn. Wenn da in anderen Geräten teilweise 3 oder 4 Doppeltrioden pro Kanal arbeiten führt das häufig zu einem verwaschenen, undefinierten Klang. Es sind ja auch alles Budget-Geräte, und mit immer mehr Röhren und passiven Bauteilen wird die Qualität nicht besser. Und mit immer mehr Gegenkopplung oder Kathodenfolgern in der Schaltung auch nicht.

    Leider kriegt man keine geschlossene tube-only Wiedergabe-Kette hin.

    Ich würde mal forsch behaupten, da ist nichts drin, was man nicht mit ein paar Röhren auch machen kann. :)

    Aber dazu müsste schon recht genau wissen, was das System verlangt und was die Elektronik macht.


    Ich lass das MC-9 zum nebenbei hören laufen damit die anderen Tonabnehmer nicht runtergerockt werden.

    Danke Thomas für deine aktuelle Einschätzung des MC-9. Ich hatte es auch mal vor langer Zeit und fand es sehr schön offen und dynamisch. Aus meiner Sicht war das mein erster guter Tonabnehmer.


    Die DS-Abnehmer kenne ich bisher nur von Messen, haben mir da aber auch immer gut gefallen. Einfach neutral und immer gefühlt ganz nah an der Aufnahme.


    Viele Grüsse

    Jürgen

    Das Beste wäre, du könntest den FEZZ mal zuhause ausprobieren. Nicht nur wegen der Leistung. Die "Windspiel" hat ja den recht grossen DDD-Wandler im Hochtonbereich, der wiederum von einer recht grossen Schwingspule angetrieben wird. Manche Verstärker haben wegen ihrer Gegenkopplung da schonmal Probleme mit der grösseren Induktivität und fangen an zu schwingen. Hatte ich bei mal zuhause im Zusammenhang mit einem grossen Breitbänder. Nach Abschalten der Gegenkopplung war das Problem weg. Aber das wird man bei einem Fertiggerät nicht machen können.

    (Bei einer Lautsprecher-Messung hatte ich letztens aber auch einen ähnlichen Effekt mit einem Transistorverstärker).

    Auch deswegen wäre ein Test zu Hause am Besten. Evtl. kannst du das dem Händler gegenüber auch damit begründen.

    VG Jürgen

    Hallo Horst,

    ich habe ein paar FEZZ-Verstärker jetzt schon öfters auf Messen gehört und da haben sie mir sehr gut gefallen. Nicht nur für den Preis, sondern auch absolut. Einfach offen, klar, dynamisch ohne irgendeinen Eigenklang oder hörbare Verzerrungen oder Limitierungen.

    Und das ganz klar im Gegensatz zu einigen Röhrenverstärkern von Jadis oder anderen angeblich 'etablierten' Herstellern, dessen Geräte deutlich teurer sind.

    Eine abschliessende Beurteilung ist auf Messen natürlich nicht möglich, aber ich würde dir auf jeden Fall empfehlen, sich die Teile mal anzuhören, wenn du dich dafür interessierst.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Ob und wie ich meinen Holzmann 4kVA Störschutztrafo sicher und sinnvoll nutzen kann, ist mir noch nicht klar. Vor allem will ich den FI dadurch nicht gleich wieder ausgehebelt haben.

    Hallo Frank,

    man könnte alle Quellgeräte und einen evtl. Vorverstärker über den Holzmann laufen lassen und nur die Endstufen bzw. den Vollverstärker nicht. Der Vorteil wäre, keine Brummschleife mit den Endstufen und die Netzteile der Quellgeräte wäre besser vor den Auswirkungen des starken Netzteils (Brückengleichrichter) der Endstufe geschützt..

    Aber zu bedenken: Die Quellgeräte können durch die Endstufen wieder geerdet sein, wenn in den Geräten die Schaltungsmasse auf Erde liegt und die Quellgeräte können gleichzeitig nicht mehr vom FI überwacht werden. Ausserdem sind sie selber hinter dem Holzmann wohl nicht mehr geerdet, ausser der Holzmann leitet die Erde durch. Dann könnten aber wieder Brummschleifen entstehen.

    Man könnte es aber mal ausprobieren. Evtl. sind deine Quellgeräte ja von Haus aus nicht geerdet. Dann wäre es ja OK.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Bist du sicher, das der Ersatz der Gleichrichterröhre die einzige Änderung war? Wenn der Trafo wegen Überlast durchbrennt muss er ja deutlich mehr Leistung abgegeben haben. Aber was soll die gezogen haben? Die GZ34 musste er ja nicht mehr versorgen und die EL84 laufen ja laut Schaltplan schon auf 318Volt. Aber scheinbar eher im B-Betrieb oder AB. Wurde die Schaltung evtl. noch auf Class-A mit erheblich grösserem Ruhestrom umgestellt? Die ECC83 werden es ja wohl nicht gewesen sein.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Besten Dank,


    ich bin bescheiden,

    lg. Hans

    Hallo Hans,

    die E81L in deinem Verstärker ist aber auch was feines. Die hatte ich schon mal im Hinterkopf um eine grosse Triode zu treiben. Hast du damit schon mehr gemacht? Ich vermute, das auf dem Bild ist ein Kopfhörerverstärker.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    PS: Viele CD (SACD) Player haben Elkos in Serie zum Ausgang um Gleichspannung zu blocken, mein Marantz SA 7001 KI hat zwei ELNA gegenpolig in Serie. Das trifft vermutlich auch bei etlichen DAC zu!

    Hatte vorgestern erst wieder bei einem älteren Philipsspieler den Elko im Ausgang gegen einen guten MKP (10yF) plus FKP1 getauscht. Das macht schon einen grossen Unterschied. Vor allem was Dynamik und Trennung der Instrumente/Gesang ausmacht. Mittlerweile denke ich, das das in vielen CD-Spielern evtl. auch Methode hat. Zuerst der krächzende OpAmp (weils billig ist und schöne Messwerte bringt) und danach ein oder zwei kleine Elkos als Weichspüler.

    VG

    Jürgen

    Hallo Michael,

    geringere Güte geht eigentlich immer. Das kommt dem besseren Ein- und Ausschwingverhalten nur zu Gute. Betreibe selber einen 12"er mit einer Qes von 0,27 in einem geschlossenen Gehäuse. So einen sauberen und differenzierten Bass hatte ich bisher bei keinem Lautsprecher. Inklusive 3,5 Ohm Quellwiderstand komme ich bei 100L auf eine Einbaugüte von ca. 0,62. Ist eigentlich auch etwas zu niedrig für den ach so geraden Frequenzgang. Läuft aber hervorragend.

    VG

    Jürgen

    Hallo Chris,

    ja, was soll man gross dazu sagen. Erstmal schön, das du dieses Tool hier vorgestellt hast. Die Leistungsfähigkeit solcher Tools ist schon enorm und bietet halt viele Möglichkeiten.

    Ich messe selber mit Clio und habe auch heute Abend noch 4 Horntreiber an verschiedenen Hörnern durchgemessen und bei zwei alten Altec-Treibern die Rückkammer bedämpft. Der Effekt war in den Messungen viel kleiner als ich gedacht hatte. Aber er war sichtbar und nachvollziehbar. Für Clio hatte ich mich entschieden, weil man damit unabhängig von der Soundkarte im PC und den verbauten Chipsätzen ist und auch ein ausgemessenes Mikrofon mitgeliefert wird. Und auch weil es Messungen bis 40KHz erlaubt, was ich für sehr wichtig halte.

    Wie auf dem Screenshot von dir zu sehen, kann der Visual Analyser auch recht einfach THD und THD+n ermitteln. Das kann sehr interessant sein, um das Verhalten von Verstärkern und auch Lautsprechern bei sehr kleinen ! Leistungen und Lautstärken zu untersuchen. Es gibt da in der Zeitschrift HobbyHifi Messungen über Pegel an Hochtönern, die bei kleinen Pegel (aber wohl immer noch zwischen 40 und 50dB) einen enormen Anstieg der Verzerrungen zeigen. Solche Dingen könnte man mal selber auf den Grund gehen. THD bei irgendeiner Vollaussteuerung zu Messen halte ich für reine Zeitverschwendung. Bei Lautsprechern könnte eine der wichtigsten Messungen sein, mit einem Sinusburst von 5 Schwingungen gleicher Amplitude und gleich langen Pausen dazwischen das Verhalten in der Nähe der Trennfrequenzen zu untersuchen. Da können auch sehr grosse Fehler passieren wenn die Frequenzweichen eigene Einschwingvorgänge haben, die sich in den typischen Frequenzgangmessungen nicht wieder spiegeln.

    Es gibt also viele Ansatzmöglichkeiten für solche Tools, aber mit Abstand am wichtigsten ist aus meiner Sicht immer noch das Hören. Danach kommt dann erstmal ein Grundverständnis der Materie, und vor allem auch der Grenzen der Messtechnik. Dann kann man sehen, wo einem die Messtechnik helfen kann.

    Evtl. kann dieser Thread ja mal zu einem Erfahrungsaustausch über die konkrete Anwendung solcher Tools dienen.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Hallo Balázs,

    stimmt. War bei mir auch grenzwertig. Das Buch lag lose im Karton von Amazon. Eine Kartonecke war schon eingerissen. Es war aber unversehrt.

    Das Buch war allerdings auch nicht in Folie eingeschweisst. Das hätte man hier wohl in der Druckerei mal machen sollen. Ein Karton kann in der Zustellung auch mal nass werden.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Danke Jürgen. Habe die Zeitschrift Klang&Ton bestellt. Würde gerne so richtig schön große LS bauen, 2 meter hoch!

    Ja, so grosse Eumels schweben mir auch vor. 2m hoch und 2qm Stellfläche wären für mich auch kein Problem. Aber da muss man sich rantasten. Fertige Pläne gibt es dafür nicht.

    Im Bass nutze ich im Moment einen 12Zöller in geschlossenen 100L. Im Hochton meistens 1,4Zoll an einem CD-Horn. Beides von 18Sound und die sind richtig gut. Im Mittelton versuche ich mich gerade an einem grossen Horn. Ob das was wird, weiss ich noch nicht. Der erste Versuch mit einem konischen Horn wie bei OMA war leider nicht so doll.

    OMA: https://oswaldsmillaudio.com Wunderschöne Seite. Auch gerade was die Holzbearbeitung angeht. Da kann man sich Ideen holen.

    Wenn es mit dem Horn nichts wird, dann wird es eine 10- oder 6,5 Zöller. Wohl auch von 18sound.


    In den 90ern war ich sehr oft bei Acapella in Duisburg. Das hat mich dann angefixt. Bei den Vorführungen von Alfred Rudolf habe ich auch viel gelernt. Da standen dann solche Teile rum:

    https://www.acapella.de/klassische-systeme/#sphaeron

    Mit der entsprechenden Erfahrung wird man sowas auch in guter klanglicher Qualität realisieren können. Aber das wird dann eher ein Projekt von 5 Jahren als von 2. Aber irgendwo muss man mal anfangen.

    Viele Grüsse

    Jürgen