Posts by kt200

    TIW300

    Der ESR ist im Netzteil nicht entscheidend sondern der Scheinwiderstand, der kann aber nicht kleiner werden als der ESR ,

    ein 10 uf hat bei 100 Hz ca 20 Ohm, bie 10 kHz ca. 3 Ohm, gibtsTabellen zu, oder ausrechnen,

    das bedeutet das du die 0,0xx ESR so gut wie nie erreichst , es sei denn du erhöhst die Kapazität oder die Filterfrequenz .

    Mahlzeit,

    uF bleibt uF egal ob MKP oder Elko, warum hier ESR und uF gleichgestellt werden oder verrührt wird ist mir schleierhaft.

    Das der Ladeelko bzw der Innenwiderstand der Trafowickelung einen Rolle spielt bei der Dimensionierung des Ladeelko dürfte auch bekannt sein , was hinter dem choke hängt ist aber fast egal ,bevor ich da eine 50uF MKP Bombe anschliesse, nehme ich lieber einen guten 470uF Elko ,

    der nimmt den gleichen Platz weg.

    Es geht ja nicht nur darum, den hum raus zu sieben, sondern bei verschiedenen Frequenzen eine stabile Spannung zu haben .

    Das Ausgangsignal ist nicht anderes als im Takt des anliegenden Tonsignal modulierte Netzgleichspannung.

    Ausserdem kommen die Störgeräusche meist aus der Vorstufe, hier wird jeder Fehler bzw jeder Müll der Gleichspannung um den Faktor xx in die Endröhre eingespeist , oder aber auch durch die Heizspannung .

    Wer seinen 300B tunen will sollte bei der Spannungsversorgung der Treiberröhre anfangen .

    Moin,

    hart ist relativ, bleiben wir bei meinem Beispiel 300B M.B.

    mir gefiel die geänderte Netzteilvariante mit weniger Geschwabbel klanglich deutlich besser,

    das Argument, dass es nicht so wichtig wäre bei SE weil der Arbeitspunkt fast sich nicht ändert aufgrund des Ruhestroms, kenne ich

    Ich möchte möglichst keine Spannungsmodulation des Netzteils , den Sound ändere ich durch die Art der Treiberröhrenschaltung sowie durch AÜ usw.

    Jörg

    Na ja,

    mich interresiert eher die Impedanz bei 30 - 100 Hz des Netzteils, Fact ist, dass Geschwabbel der Netzteilspannung bei dem typischen 300B Monoblock, hier war es ein Raphael tombour, war bei tiefen Frequenzen auf dem Ozi gut zu erkennen , man kann auch mit Röhrengleichrichter relativ harte Netzteile bauen .

    Hi TIW,

    die sogenannten Audiokondensatoren kommen aus der gleichen Fabrik wie gute Industrieware, hier nenne ich mal Mundorf Elkos, entweder von F&T oder Kemet ,

    wenn du das Netzteil verbessern willst, dann erhöhe die Kapazität nach dem choke,

    du kannst aber auch mit einem guten Ozi sehen, wie dein Netzteil schwingt, mehr oder weniger im Takt der Musik


    Ausserdem steht auf der frihu Seite manches, ich sage mal , oberflächliches, leicht locker formuliertes Zeugs . Weder in seinem Buch was ich leider vor Jahren gekauft habe noch auf der Seite ist irgend etwas tiefschürfend mathematische erklärt, das ist glaube ich auch gar nicht seine Absicht


    Zum Thema koppel C, ich baue 2 identisch aussehende Monoblocks und bestücke einen mit unterschiedlichen Bauteilen, aus mehrere Hörproben über Wochen verteilt bilde ich mir dann eine Meinung, bei Mono höhren .

    Hi ,

    TIW300

    1)Der Hersteller gibt in der Betriebsanleitung verschiedene Gleichrichter vor somit ist die Stromstärke des Netztrafo berücksichtigt. Z.B. 2Amp oder 3Amp damit der Trafo nicht heiß wird.

    2)Bei Koppelkondensatoren geht man vom Verhältnis Gitterableitwiderstand zum Kapazitätswer aus.

    Z.B 200Ohm zu 0,12 µF sind optimal bei einer 300 B.

    3)Elkos rauschen relativ stark und führen zu Signalverzerrungen.


    Hier interresiert nur der Innenwiederstand oder besser die Impedanz der Se.c Wickelung , die nicht unterschritten werden darf und die Ladekapazität des 1. Elko, kannst du alles nachlesen zB bei der 5Ar4 Röhre, der Ladestrompeak zerstört sonst auf Dauer die Röhre .

    2) sorry, aber das ist quark,

    Koppel C, der bildet mit dem Gitterableitwiderstand (G.R.)einen Hochpass . Der G.R ist vorgegeben, den machst du möglichst hochohmig um die Treiberstufe wenig zu belasten, bei Fix bias ist der G.R aber wesentlich niedrieger zu wählen, steht auch alles in den Datenblättern .

    3) no,

    da rauscht nix, die haben einfach einen anderen ESR und Aufbau

    dass die als Koppelkondensator nicht grade was taugen , da gebe ich dir recht, obwohl es gibt zig verschiedene Bauarten , dass wima MKP10, MKS, Mundorfs usw leicht anders klingen

    da gebe ich dir auch recht, das liegt aber nicht am ESR .

    Frequenzweichen C sind zB. auch nicht mit DC vorgespannt, was bei 99% der Koppelkondensatoren im Verstärker der Fall ist . Folglich muss ein C ,der in Frequenzweichen sich sehr gut macht,(Hochtonbereich),

    als Koppel C noch lange nicht für dich die klanglich optimale Lösung sein.

    Hi,

    bei Röhrengleichrichter ist nicht nur die Ladekapazität des Elko begrenzt sondern auch die minimale Impedanz des Trafos, hier die Sec Wickelung, steht alles in Datenblättern ,

    tiefen Bass erreicht man eher durch ausreichende Kapazität ,nach dem Choke und vollständige AC Entkoppelung des Kathoden R der Endröhre .

    Hi,

    den Widerstand bzw die Impedanz des Elko oder Bypassc. kann man in Tabellen ablesen und schnell sehen, dass der Bypass C. in genannten Grössen erst in MHz Bereich einen nennswerten niedrige Impedanz hat . Ich bin immer wieder erstaunt warum nicht mal die Impedanz der Netzteilelkos bei tieferen Frequenzen betrachtet wird , da schaut es mit den Standard Mick Mouse Kapazitäten nämlich grottenschlecht aus.

    Bapass C bei Koppel C, ich fande es nach unzähligen Versuchen und kombinationen unhomogen .

    Jörg

    Moin,

    ich habe mal die 300B xls KR, 300B xls EML, 300B shun..., 300B EH, an einer sehr verbreiteten 6SN7 Schaltung vermessen und gehört, Arbeitspunkt war ca 400V, 65 mA,

    Der Klirr, damit meine ich die Zusammensetzung von k2- k5 waren alle unterschiedlich, leichte Unteschiede waren problemlos hörbar.

    Jetzt kommt aber der Haken:

    Unterschiedliche Ruhestromeinstellung der Treiberröhre hatten unterschiedliche Klirrverläufe zur Folge,

    ebenso Verschiebung des Arbeitspunktes der 300B von 65 auf 75 mA und ebenso die Änderung der Ausgangslast, also von 3.5 k auf 5 K .

    Das sind dann schon 3 Parameter sie den sound signifikant beinflussen .

    Dazu kommen noch unterschiedliche Eigenschaften des Ausgangstransformator .


    Jörg

    Hallo ,

    der Accuton ist 1 x in der 3 wege drin, mit 26 er Eton, 80 L BR,

    von diversen 2 Weg bis hin zum Einweg bin ich letzendlich bei einer sauber abgestimmte 3 Wege gelandet, für mich der bester Kompromiss in Sachen Baugröße und Klang .

    Natürlich ist die Abstimmung der chassis entscheidend, ist auch nicht jedermanns Sache ..

    besonders bei den Accutons liegt das Ergebniss, geht so , sehr gut, absolut enttäuschend, sehr nah beisammen , gutes Messequipment, Dosen voll Frequenzweichen material, Erfahrung bei der Abstimmung und immer wider quer höhren zu anderen Konstruktionen sind unerlässlich .


    Jörg

    Moin,

    ich betrachte jetzt mal nur die Treiberstufe eines SE amp, hier Endstufenröhre 300Bxls

    dort brauche ich am Eingang der 300Bxls um die voll durch zu steuern ca.70 V RMS,

    die möchte ich aber auch bei 30 kHz am Gitter R haben, oder anders ausgedrückt, ich möchte nicht dass meine Treiberstufe die obere Grenzfrequenz meines amp festlegt, das macht der AÜ.

    Zur Übersteuerrung, die Treibersignalspannung wird langsam einknicken wenn die Endröhre Gitterstrom zieht. Mit der Höhe des Anodenwiderstandes steuere ich die Verstärkung der Treiberröhre und deren Klirrverhalten .

    Phasendreher bei 50 HZ, na ja da fängt es ganz leicht an, man könnte das ehr leichte Verschiebung des Phasenwinkel betrachten, von Dreher meilenweit entfernt.

    Ausserdem mache ich die untere Grenzfrquenz absichtlich nicht auf 1-2 Hz, mehrfache Verzerrungsmessungen am amp ergaben, das ein SE AÜ dann weniger Verzerrung im Tiefton hat.

    - 1 db bei 30 Hz sind völlig ok


    Jörg

    Hi,

    die Quelle sollte bei der Spannungsanpassung mindestens einen 10 x kleineren Widerstand zur Last haben.

    Die maximale Leistung erhälst du wenn die Quelle und die Last den gleichen Widerstand haben.

    Treiberstufe :

    Ist aber hier nicht gewünscht, wir wollen die Spannung möglichst konstant haben .

    Knackpunkt ist meistens nicht die untere Grenzfrequenz, sondern die obere , durch die Millerkapazität begrenzte . Mit einem ausreichend niedrigen Innenwiderstand der Treiberstufe ist das Problem auch zu lösen, ich strebe bei mir max. -1 dB bei 30kHz am Gitter der Endröhre an.

    Lineare Verzerrung, bei Röhren natürlich vom Arbeitswiderstand, sprich Anodenwiderstand , Last ,

    Arbeitspunkt abhängig, die 3 x out Regel kann ich nicht bestätigen . Ich gehe mit dem Anodenwiderstand auf Faktor 5-10 des Innenwiderstandes der Röhre ,

    zum Thema Grösse des Koppel C bei einer Treiberstufe ,

    ich nehme für 100K Gitterableitwiderstand 0,33uf, bei 150k 0,22 uf, grössere zB, 0,5 uF bis 1 uF fand ich klanglich schlechter (bei SE amp)

    Ausgangs C in einem Vorverstärker ist aber ein anders Thema ..., die würde ich anders dimensionieren .


    Gruß, Jörg

    Mahlzeit,

    die Formel für die untere Grenzfrequenz ist ja wohl unstrittig, ich rede von der Quelle , die den Kondensator , ich nenn das mal, beschickt .

    Wie hoch darf denn dann der Innenwiderstand der Quelle sein um kein Pegelabfall zu erzeugen,

    hier wird nur der frequenzabhängige Scheinwiderstand des Elko im Zusammenhang mit dem Gitterableitwidestand gesehen. Von der Millerkapazität sprechen wir hier erst mal gar nicht .

    Und da die Treiberröhre keinen unendlich kleinen Innenwiederstand hat, wird der Innenwiederstand den Pegelabfall bei hohen und tiefen Frequenzen beinflussen .

    Hätte die Quelle einen ca 10 x kleineren Innenwiederstand wie die Last, wäre es vernachlässigbar,

    Stichwort Spannungsanpassung .

    Hi,

    als Ergänzung zu meinem früheren Hornkonstruktionen:

    Der Rückbau von 15" Bass auf 12 " Beyma 12B100 gefiel mir im Tiefmitteltonbereich wesentlich besser,nach vielfach geänderter Frquenzweiche und unzähligen Messprozeduren .

    Trotzdem bleib ich bei meiner Meinung, mit meiner neueren 3 Wege Konstruktion fahre ich besser,

    den Mitteltonbereich habe ich auf Accuton C158 angepasst .

    Hallo,

    1,4" Treiber mit passenden Hörnern haben im Hochtonbereich eine stärker Bündelung bzw fallen im Frequenzgang ab, dafür kannst du sie etwas tiefer ankoppeln .

    Mich hat gestört, dass der Mitteltonbereich bei ca. 600 - 800 Hz ankekoppelt an den Bass nicht ganz aus einem Guss spielt, egal wie die Frequenzweiche abgestimmt ist .

    Das liegt wahrscheinlich daran, dass der Frequenzgang bei der Übernahmefrequenz ausgelichen ist, aber das Ausschwingverhalten in diesem Bereich dürftig ist, soll heissen , die grosse Membran des Tieftöners schwingt im Tiefmitteltonbereich deutlich länger aus als dass Hornsystem .

    Hallo Frank,

    das soll nicht in Erbsenzählerrei ausarten.

    Ich wollte nur mal den Hinweis geben, dass stillschweigend von einem unendlich kleinen Quellwiderstand ausgegangen wird , den wir nicht haben .

    Der beste Weg ist vordimensionieren und nachmessen, wobei bei mir eher die obere Frequenz in der Treiberstufe wichtig ist, also der Frequenzabfall am Steuergitter der Endröhre .

    Gruß

    Jörg

    Hallo,

    ich hatte folgende Zusammenstellung :

    Bass Beyma 15" G450N in 120 Liter BR

    Mittelton : HS220 Buche von art of sound mit BMS4591

    Hochton : Fostex FT96H

    alternativ: Mittelthochton: stereo labs 400 mit Beyma CP755/ti (1 " Lösung)

    Verstärker: diverse 300 B und 2A3 Endstufen


    habe ich alles eingestampft und höhre mit:

    Bass: Eton 26" , in 70 Liter BR

    Mittelton : Satori MW16 P8

    Hochton : Satori TW29BN BerylliumTweeter

    Verstärker : 300B xls, PSE , ca 36 Watt


    spielt gegenüber obiger Kombination in einer anderen Liga was Feinauflösung und Ansprechverhalten angeht, dynamisch vermisse ich nichts .