Posts by Matterhorn

    Moin Michael,

    in dem Preisbereich empfinde ich die 33er von Audio-Technica als gelungen. Das PTG etwas feiner mit präziserer Detailwiedergabe, das EV klingt für mich etwas runder oder wärmer. Beide sind prima.

    Alex

    Das kommt so hin, ich hatte das 33er PTG auch mal am Tonarm. Das System klingt wirklich sehr detailliert, eher ein helles Timbre. Das kann mit der Zeit für die Ohren etwas anstrengend werden. Ein guter Match für eher dunkel abgestimmt HiFi Anlagen.

    Vom Preis und Qualität her sicherlich Top!

    Markus

    Hallo

    Nicht ganz das Thema, aber der Zufall wollte es dass ich anlässlich der Einweihung des neuen Gebäude der Hochschule Luzern Musik deren Säle und Räume besichtigen konnte. Im Vinyl Hörraum ist eine PSI Monitor Anlage installiert. Ich kannte bis Dato die Schweizer Firma nicht (Schande über mich als Eidgenosse) und war von den Socken wie diese Klang. Klar, der Raum wurde nach akustischen Grundsätzen gebaut und ausgestattet, ist ja auch eine Musikhochschule, aber die Türme klangen so was von druckvoll und schön...


    Oben A 25 M und unten A 225 M, natürlich Aktiv. Wenn der Geldbeutel passt, nur her damit. Aktiv sowieso!

    PSI-2020-1.jpg

    Da ist sie wieder die Erwartungshaltung! Wer ein teures Netzkabel kauft, erwartet damit einen besseren Klang.

    Wenn jemand für ein Produkt, in unserem Falle ein Kabel, bewusst mehr Geld ausgibt als nötig darf auch eine entsprechende Erwartung haben. Oder nicht? Versuch macht Klug. Mein Resultat war eben ernüchternd.


    Selbst wenn Geräte über sehr gute , externe Netzteile angeschlossen werden, ist der Einfluss des Netzkabels eindeutig wahrzunehmen.

    Leider konnte ich dies in meinem Falle nicht feststellen. Meine Erwartungen wurden diesbezüglich nicht erfüllt. Ergo wäre das Geld dafür zum Fester raus geschmissen.

    Ich akzeptiere aber deine Feststellung und Freue mich für dich dass du da einen hörbaren Mehrwert hast.

    Das Audioquest NRG kostete immerhin gut das 20zig-fache als das Beipackkabel. Da darf man ,außer der Optik, schon noch etwas mehr erwarten?

    Ich habe das Gefühl, wenn man ein gutes Standard Kabel mit 1.5 qmm Querschnitt und soliden Steckern vom Fachhandel kauft, dieses Fachmännisch selber konfektioniert, ist das eine günstige und sehr gute Lösung. Einen oberen dreistelligen Betrag für 230 Volt Netzkabel auszugeben? Eher Nein.
    Markus

    n1 x d1 = n2 x d2

    Mit dieser Formel kann man, vorausgesetzt man beherrscht die Grundlagen der Algebra, alle nötigen Parameter ausrechnen.

    n= Drehzahl

    d= Durchmesser

    Die Riemendicke ist egal, die Geschwindigkeit wirkt ja auf dem Außendurchmesser der Riemenscheibe.

    Guten Morgen

    Leider konnte ich, oder sollte ich sagen zum Glück, keine nennenswerte Klangveränderung durch den Einsatz verschiedener Netzkabel feststellen. Ich verwendete für meine Aktivlautsprecher und CD-Spieler folgende Kabel:

    Beipackkabel, geschirmtes 2.5 qmm Netzkabel, selber konfektioniertes 1.5qmm Netzkabel und Stecker aus dem Elektrofachhandel, Audioquest NRG Netzkabel.

    Unterschied? Nichts!

    Ich habe mich dann für die selber konfektionierte Lösung entschieden um die Längen entsprechend anzupassen.

    Einerseits war ich froh keinen Unterschied zu hören, andererseits war ich aber auch etwas enttäuscht.


    Grüsse, Markus

    Hallo

    Zu den verwendeten Lagern kann ich folgendes sagen:

    Es gibt wie bereits erwähnt zwei Typen Teller Lager, das Messinglager und das Sinterbronze Lager. Der Unterschied ist folgender:

    Das Messinglager ist massiv aus Messing in dem der Dorn des Plattenspielers steckt. Es ist Innen Durchgehend glatt und ist mit Öl gefüllt so dass der Dorn darin schwimmt. Der Vorteil ist, wenn der Dorn etwas Lagerspiel hat, das man dies mit einem dickflüssigem Öl etwas ausgleichen kann. Es lässt sich auch gut reinigen und wieder befüllen.

    Das Sinterbronze Lager besteht aus zwei porösen Büchsen oben und unten welche nicht im Öl schwimmen. Das Schmiermittel ist im Lager selber eingebunden, mit der Zeit wird dieses kontinuierlich aufgebraucht. Dieses zu reinigen ist etwas aufwendiger, es muss ausgebaut werden. Als Reiniger eignet sich Benzin oder Aceton und ein Baumwolle Lappen. Danach muss das Lager in den Backofen bei gut 100°C mind. eine Stunde lang, damit das Lösungsmittel aus den Sinterbuchsen vollständig verdampft. Dann mit Öl füllen und ein paar Tage liegen lassen damit das Öl wieder in die poröse Struktur fliessen kann.

    Wenn das Lager nicht grob verschmutzt ist, muss man nicht unbedingt mit Benzin oder Aceton ran, es reicht dieses mit einem Öl getränktem Lappen zu reinigen.

    Dann das Öl wieder raus, aber ein paar Millimeter im Grund belassen für die Schmierung des Lagerspiegel.

    Alternativ kann man das Sinterlager zu einem Messinglager Prinzip umfunktionieren. Einfach mit Öl füllen und fertig. Diese Methode ist dann sinnvoll wenn das Lager zu viel Spiel hat und Du die Büchsen nicht ausbauen und ersetzten möchtest.

    Zum Öl: Dieses ist nicht so kritisch, es eignen sich sogenannte Mehrzweck Öle, Hydraulik- und Getriebeöle der gängigen Marken die in der Industrie Verwendung finden. Die Viskosität von ISO VG 46 ist passend, auch ISO VG 68 geht, ist eben etwas dickflüssiger. Nähmaschinenöl ist etwas zu dünnflüssig, sehr rein, teuer und verdunstet langsam mit der Zeit praktisch Rückstandsfrei.

    Bei der geringen Belastung und den niedrigen Drehzahlen musst Du Dir bei keinem Öl Gedanken machen ob es das passende ist.


    Grüsse, Markus

    In unserer freien Marktwirtschaft darf man ja zum Glück selber entscheiden für was man sein Geld, jedenfalls welches nach Abzug aller Pflichtkosten noch übrig bleibt, ausgibt.

    Das darf ein TD-124 DD oder zwei originale TD-124 Mk I/II sein, oder eben gar keinen von den beiden. Jeder wie er es mag.


    Markus

    Das Design finde des neuen 124er finde recht gelungen, über die inneren Werte kann ich nichts sagen, da kenne mich zu wenig aus. Jedenfalls kann er wohl Schallplatten abspielen.

    Das der alte 124er schlechte Messwerte gegenüber einem mehr oder weniger zeitgenössischem Laufwerk hat, ist mir egal.

    Auch Röhren Vor- und Endstufen haben oft schlechtere Messwerte gegenüber Transistoren Geräte. Trotzdem finden viele Hörer den Klang als angenehmer.

    Auch ist eine Erdsonden-Bodenheizung messtechnisch besser als ein Kaminfeuer, trotzdem finden wiederum viele Menschen den Kamin als wohlig kuschelig.


    Grüsse Markus, der auch mit den Augen hört und mit den Händen sieht.

    Das 103er Denon mag lieber etwas schwerere Tonarme, so ab 15gr. aufwärts.

    Ich habe gelegentlich selber eines im Betrieb an einem SME 3009 Serie 2 mit 12.5gr. Masse. Das geht besser wenn Du ein schweres Headshell und entsprechende Ausgleichsgewichte verwendest.


    20200420_154113.jpg


    Das klingt so ganz ordentlich, es gibt aber sicherlich besser geeignete Tonarme für das System.

    Was nicht geht ist der SME 3009 Imp. S2, der ist definitiv viel zu leicht.


    Grüsse, Markus

    Ich nutze die interne Phonostufe meines Vorverstärkers weil:

    A) Ich nur einen Plattenspieler betreibe

    B) Dadurch weniger Kabelsalat habe und kein Netzteil brauche

    C) Meine interne Phonostufe von sehr hoher Qualität ist

    Schlussendlich muss man den Vergleich durch Probe hören machen, sich mal ein paar Geräte ausleihen und mit der vorhandenen internen Stufe vergleichen.