Beiträge von Matterhorn

    Guten Morgen, ist die Montage nun gelungen?

    Ich hatte auch mal einen Schwingchassis Spieler, da habe ich einfach zuerst ohne Wasserwaage alles bündig zur Zarge ausgerichtet und danach den ganzen Dreher mit der Wasserwaage auf dem Rack mittels Verstellfüsse ins Lot gebracht. Ich hoffe nicht dass der Teller schief drin sitzt.


    Grüße Markus

    Ich habe die „Anziehungskraft“ des Tellers gerade überprüft. Dazu habe ich den TP14 an dem ein Denon DL103 hängt neben dem Teller ausbalanciert und dann die Auflagekraft über dem Teller gemessen. Hier das Ergebnis:


    9D0FC471-50B3-4F86-8B0B-134548663595.jpeg

    Statisch gemessen stimmt der Versuchsaufbau. Dynamisch sieht die Sache aber anders aus, jedenfalls bei mir. Bei ruhendem Plattenteller die Nadel abgesenkt, alles bestens, bei drehendem Teller sog sich der Tonabnehmer richtig an. Mit dem nicht magnetischen Teller diesbezüglich keine solchen Auffälligkeiten.

    ???

    Markus

    Sowohl der Grauguss wie auch der Swissonor Teller weisen keine Wuchtbohrungen auf. Bei Drehzahlen von max. 78 min−1 ist dies auch nicht notwendig. Ausserdem sind die Teller spanabhebend bearbeitet.

    Gewuchtet sind sicher die Motor und Riemen Pulleys, diese weisen auch entsprechende Wuchtbohrungen auf. Die Drehzahl ist da ja auch höher.

    Was die Kombination Welle und Teller betrifft kann ich mir vorstellen dass der Planschlag entsprechend vermessen und die beiden Teile Lagerichtig verschraubt worden sind. Löst man diese, muss man eben nachher mit einem Messtaster den Planlauf ausmessen.

    Markus

    Teuer? Find ich nicht, ist eben in der CH produziert.

    Ausserdem wirkt das Magnetfeld beim Graugussteller Aussen stärker als in der Mitte oder Innen. Die Materialstärke des Teller ist in diesen Bereichen unterschiedlich. Hören tut man es wahrscheinlich nicht.


    Markus

    Der Rigid Float erinnert mich etwas an eine Angelrute...spezielles Design. Aber zurück zum HSD, ich denke das System braucht ein eher mittelschwerer bis schweren Tonarm um prächtig aufzuspielen. Oder wie sind die Erfahrungen diesbezüglich? Ich habe mich dazumal gegen ein HSD entschieden weil ich der Meinung war das mein Tonarm mit 12.5 gr Masse zu leicht sein könnte.

    Markus

    Siehst ??? Du die ggf. erhöhte Auflagekraft durch die Anziehung des MC durch den Teller???


    Grüße von Doc No

    Hallo Doc

    Ja das sieht man. Mein alter TA war ein MM System und der funktionierte ohne Probleme mit dem Grauguss Teller. Beim Wechsel auf ein MC System konnte ich feststellen das sich das System beim drehenden Plattenteller regelrecht auf die Platte sog. Mit dem Swissonor Teller ist alles wieder in Ordnung.

    Markus

    Nein, ein grosser Unterschied gibt es meiner Meinung nicht. Der Grauguss Teller ist schon sehr gut, Grauguss hat ja hervorragende dämpfende Eigenschaften.

    Der Vorteil des Swissonor Tellers ist das er nicht magnetisch ist, es ist ein austenitischer Gussteller mit relativ hohem Nickel Anteil. Dadurch ist der Betrieb von MC-Tonabnehmer möglich ohne dass das Magnetfeld diesen beeinflusst.

    Manche legen einfach eine Dicke Matte auf den Teller, ich finde dies optisch noch klanglich eine gute Lösung.

    Wenn du einen MM-Tonabnehmer wie deinen MC-3 Turbo betreibst, darfst du den Gussteller ohne weiteres weiterverwenden.

    Grüsse, Markus

    Guten Morgen

    Nun also auch noch meine Erfahrung: Teure Kabel und Basen nützen was, vor allem dem Hersteller und Verkäufer. Ich habe mir mal im Kapitel "Bilder Euer Hörräume" ein paar Bespiele angesehen wie die Geräte aufgestellt sind. Wenn Lautsprecher 30cm vom Plattenspieler entfernt stehen oder die LS auf dem selben Regal wie die Geräte stehen, ich weiss nicht....Es gibt aber auch ganz tolle Beispiele!

    Meine Lösung. Rack Marke Eigenbau, 30mm dicke Buchenholzplatten, verschraubt mit 40mm Durchmesser Aluminiumstangen, Plattenspieler auf zusätzlich 4mm Gummikork und 4mm eloxierter Aluplatte, entkoppelt mit Gummidämpfer an der Verschraubung. Steht auf Spikes die in 60mm Durchmesser Dämpfer zentrieren, auch Selbstbau, Einlagen mit Gummikork und Nitrilkautschuk.

    Lautsprecher stehen selbstverständlich auch auf Spikes. Die ganze Anlage so platziert dass mit der Lebenspartnerin der größtmögliche Kompromiss möglich ist.

    Netzkabel: Das 10.-, 100.-, bis 500.- CHF Kabel ausprobiert, Wirkung Null. Einzig ein Trenntrafo brachte eine Nuance mehr Präzision, aber keine Quantensprünge.


    Abschließend: Dies ist meine subjektive und persönliche Meinung und soll anderweitige Erfahrungen nicht werten, Danke.


    Grüsse, Markus