Posts by Turbokreisel

    Hallo Wolfgang,


    alles klar, ich wollte nur nicht, dass es zu Missverständnissen kommt.

    als Ergänzung


    ich hatte weiter oben bereits geschrieben, dass ist die 310er gut finde, mir aber eine Vertikale Anordnung der Chassis besser passen würde.

    Die 310er ist ein ein bedarfsorientiert entwickeltes Produkt für bestimmte Aufstellungssituationen in Hörstudios. Die Beliebtheit der KH 310 bei HiFi-Freunden zeigt aber auch, dass das Abstrahlverhalten allein nicht ausschlaggebend ist. Ich persönlich würde eher zur KH 120 + KH 750 tendieren.


    Viele Grüße

    Rudolf

    Hallo Otto,

    Hallo RosWo,


    so ganz kann ich eure Beiträge nicht einordnen. Es geht in diesem Thread um die KH 420, und da stellt der KH 750 in der Tat eine superbe Ergänzung dar. Umgekehrt, also der KH 750 als Schaltzentrale für Nicht-Neumann-Lautsprecher, ist dieser natürlich nicht konkurrenzlos, aber wie gesagt, darum geht es hier nicht. Was Upgrades betrifft, bin ich mir ziemlich sicher, dass die Neumann App auch künftige KH-Lautsprecher unterstützen wird.


    Viele Grüße

    Rudolf

    die 750er hatte ich im Jahreswechsel bei mir .

    Mein Problem war das die Mainspeaker nicht von Neumann und BR sind .

    Dadurch war auch die Neumann App für mich limitiert

    Gefühlt und aus Erfahrung heraus , würde ich die 750er mit den 310er (GD) in Mono koppeln .

    Hallo Otto,


    sein volles Potential (FIR-Korrektur) kann der KH 750 in der Tat nur mit Neumann-Lautsprechern entfalten. Einen guten Überblick über das was geht bzw. nicht geht erhält man hier:


    https://www.aktives-hoeren.de/viewtopic.php?p=179399#p179399


    Viele Grüße

    Rudolf

    In den siebziger Jahren war ja Sichtbeton angesagt, Für den Liebhaber von 70er und 80er Platten also ein durchaus stimmiges Ambiente:)

    Hallo Costa,


    mit dem Sichtbeton magst du durchaus recht haben; ich bin zum Beispiel auch ein großer Freund der Architektur unseres Bensberger Rathauses von Gottfried Böhm:


    https://deacademic.com/picture…/Rathaus-bensberg-hof.jpg


    Hallo Wolfgang,


    ich setze die beiden KH 750 derzeit als Stereobässe ein. Monobass (= Plane Wave Bass Array) habe ich noch nicht probiert.


    Viele Grüße

    Rudolf

    Hallo Jungs,


    ich wollte eigentlich nur auf eine sinnvolle Erweiterungsmöglichkeit der Neumann KH 420 hinweisen, denn die ist hier schließlich das Thema.


    Was den Technics SL-10 betrifft, so habe ich mir den in der Tat aus Designgründen zugelegt. Er erfüllt meine Ansprüche an eine analoge Wiedergabe aber voll uns ganz (bei mir geht es ausschließlich um die Wiedergabe meiner Vinyl-Sammlung aus den 70/80er Jahren; seitdem nutze ich digitale Tonträger).


    Viele Grüße

    Rudolf

    Hallo zusammen,


    ein paar Beiträge zuvor hatte ich über meine positiven Erfahrungen berichtet, die O 410 so nah wie möglich an die Frontwand zu rücken. In der Zwischenzeit habe ich einen Workshop bei Neumann besucht und anschließend beschlossen, mir zwei der neuen Neumann-Subwoofer KH 750 zuzulegen. Anlass war die vom Entwicklungschef Markus Wolff getätigte Empfehlung, die Hauptlautsprecher so weit wie möglich in den Raum zu ziehen und die Basswiedergabe so nah als möglich an der Frontwand stattfinden zu lassen. Wie wir bei Neumann eindrucksvoll hören konnten, wird diese Konstellation durch eine verbesserte Räumlichkeit belohnt. So sieht das nun bei mir zu Hause aus:




    Und in der Tat gelingt die Anbindung der KH 750 Subwoofer an die O 410 mittels des im KH 750 verbauten DSP absolut nahtlos. Als Besitzer von Neumann-Lautsprechern kommt man zudem in den Genuss einer werksseitigen FIR-Entzerrung (für die in der Vergangenheit ein separater FIR-Controller notwendig war). Das Lautsprecher-Setup und die Feinjustage erfolgen mithilfe der NeumannControl App, entweder als Stereobass oder als Monobass in Form eines "Plain Wave Bass Array". Von meiner Seite gibt es eine dicke Empfehlung!


    Viele Grüße

    Rudolf

    Hallo zusammen,


    nach dem Besuch des Neumann-Workshops in der vergangenen Woche habe ich meine O 410 nunmehr ganz wandnah aufgestellt:



    Der Gewinn an Tiefbass und die damit verbundene Öffnung des "virtuellen Raums" ist enorm. Einen Verlust der Tiefenstafflung habe ich noch nicht wahrnehmen können. Vielleicht habe ich aber noch nicht die "richtigen" Aufnahmen gehört.


    Viele Grüße

    Rudolf

    Hallo zusammen,


    ja, das mit dem unfassbar/unglaublich guten Preis-/Leistungsverhältnis kann ich nur bestätigen. Gestern Abend wieder mal Johnny Cash gehört und geglaubt, er stehe vor mir. Die Wharfedale Linton bläht nichts auf, beschönigt nichts, Musik ist einfach nur da. Wer einen "Effektlautsprecher" sucht, liegt hier allerdings falsch. Das können andere besser.


    Wie bereits geschrieben, brennt mir ein Vergleich zum Statthalter des "British Sound" - sprich Harbeth - unter den Nägeln. Hat den vielleicht ein anderer bereits durchgeführt?


    Viele Grüße

    Rudolf

    Werte Linton-Freunde,


    seit gestern Abend dürfen die Lintons die Pole-Position in meinem Hörzimmer einnehmen. Und siehe da, im gleichschenkligen Hördreieck mit ca. 2 m Seitenlänge legen sie nochmals ordentlich an Räumlichkeit zu. Immer wieder frappierend auch wieder ihre Eigenschaft, musikalische Details ohne jegliche Lästigkeit offenzulegen.


    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/130548/


    Ich gebe zu, die Lintons haben mir ordentlich Appetit auf das Original - sprich Harbeth - gemacht. Aber ob die wirklich auch viel besser schmecken?


    Viele Grüße

    Rudolf

    Hallo Erwin,


    dein Test würde mich auch interessieren. Ich betreibe zur Zeit eine Whafedale Linton Heritage auf 18 qm und da ist nichts überpowert (deren Gehäusevolumen ist um ca. 10% geringer als das der HL5). Die Linton stehen bei mir allerdings auch 110 cm von der Rückwand entfernt. Ich denke, zumindest die HL5 sollte ebenfalls nicht zu nah an der Rückwand aufgestellt werden.


    Bei den kürzlich stattgefundenen Westdeutschen HiFi-Tagen hatte ich eine 7ES-3 gehört, die zu nah an der Rückwand platziert war. Resultat war ein Gewummere, dass den eigentlich hervorragenden Mitteltonbereich regelrecht zuschmierte. So was passiert, wenn man eine kleine Box mittels der 6dB-Rückwand-Verstärkung "groß" machen möchte. Da habe ich lieber von vornherein ein paar PS mehr und platziere die Lautsprecher weiter weg von der Rückwand.


    Gespannte Grüße

    Rudolf

    Hallo,


    ich habe die Harbeth Compact 7 gestern auf den Westdeutschen HiFi-Tagen hören können. Leider legte der Vorführende viel zu viel Wert darauf zu demonstrieren, dass die Compact 7 trotz ihrer geringen Abmessungen auch Bass "können", und so verschmierte das Gewummere die ansonsten hervorragende Mittenwiedergabe. Insofern hat Harbeth bei mir leider eine Chance verpasst.


    Meine dicke Empfehlung, vor allem, wenn es auch ums Budget geht, lautet daher, die neue Wharfedale Linton Heritage in Betracht zu ziehen. Zu der gibt es einen eigenen Thread hier im Forum.


    Viele Grüße

    Rudolf

    Hallo Esche,


    vielen Dank für die Idee zur geschmackvollen Weiterverwendung der Holzklötzchen. Allerdings werden die Lintons links und rechts eingerahmt von meinen Hauptlautsprechern, den Klein + Hummel O 410, die ihrerseits auf denselben Betonsockeln stehen wie die Abacus-Komponenten (siehe Album in meinem Profil).


    Ich bin im übrigen unschlüssig, was ich mit den Lintons machen werde. Denn natürlich klingen sie nicht besser als die O 410, auch wenn sie für ihren Preis nach meinem Dafürhalten einfach sensationell gut sind. Vielleicht später mal was fürs Wohnzimmer? Dort müssten sie allerdings die Lieblinge meiner Frau, 2x Sonos One + Sub rauskicken. Mal schauen.


    Viele Grüße

    Rudolf

    Wobei man immer bedenken sollte, dass nicht nur eine Anhebung des Freqeunzganges bei einer wandnahen oder Eckenaufstellung stattfindet, sondern auch die Ausschwingzeiten beeinflusst werden.

    Soll heißen, je mehr ich den Raum in einer seiner Resonanzen anrege, umso länger ist auch die Ausschwingzeit im Bassbereich.

    Darüber hinaus sollte man auch solch üble Dinge wie den "Kammfiltereffekt" beachten.

    "Brauchst Du mehr Bass, schieb in die Ecke!"...so einfach ist es dann (leider) auch nicht. ;)

    Neumann gibt hierzu ganz gute Hinweise...

    Genau! Deshalb schrieb ich auch, dass man sich bei wand-/ecknaher Aufstellung u. U. ein Raummodenproblem einhandelt. Aber das hat mit der KH 420 nur am Rande zu tun. "Am Rande" deshalb, weil es sich um ein grundsätzliches Thema handelt und es nur wenige Lautsprecher gibt, die aufgrund ihrer Abstrahlcharakteristik mit einer wandnahen Aufstellung von vornherein besser zurecht kommen (z.B. Kii Three, Geithain K-Modelle, Dutch & Dutch 8c). Manche Lautsprecher wie z.B. das Klipschhorn sind gar so konstruiert, dass sie der Verstärkung durch Raumecken zwingend bedürfen. Die haben dann logischerweise keinen Headroom mehr. Die KH 420 hat zur Bekämpfung von Raummoden einen sehr praxistauglichen Ortsfilter an Bord.


    Viele Grüße

    Rudolf

    Hallo jokeramik,

    Hallo Rudolf,


    der Raum wird immer mit den Raummoden angeregt, egal wo Du den Lautsprecher hinstellst.


    Bei Position direkt an einer Wand findet eine Bassanhebung um 3 dB statt. Bei Position in einer Ecke kommt es zu einer Bassanhebung um 9dB. Das ist schon sehr nahe an Faktor 3.

    genau das meinte ich, es gibt also ausreichend "Tiefton-Headroom", wenn einem der Bass nicht ausreicht. Vielen Dank für die Ergänzung durch die konkreten Faktoren.


    Viele Grüße

    Rudolf

    Um den Interessenten an einer KH 420 (gibt es die in diesem Thread überhaupt noch?) ein paar praktische Anhaltspunkte zu geben:


    Ich betreibe meine O 410 in einem 20 m² (50 m³) großen Raum ca. 1 m von der Rückwand entfernt. Mein Hördreieck beträgt 2 m. Bei der Basswiedergabe fehlt mir nichts. Wollte ich mehr, dann würde ich die Lautsprecher weiter in die Ecken rücken (und dann die raumbedingte Modenanregung bekämpfen müssen).


    Fazit: Bei meiner Raumgröße ist eine Subwooferunterstützung der KH 420 akustischer Overkill. Die Basswiedergabe in Räumen ab 25 m² könnte dagegen vom Einsatz eines oder zweier KH 805 bzw. 870 profitieren.


    Viele Grüße

    Rudolf