Beiträge von ueleu

    Angefixt durch das Thema "Trafo ausbauen" habe ich mich bei KABUSA umgesehen und mir erstmal einen "getunten" Regler bestellt.

    KAB Electro Acoustics http://www.kabusa.com


    Mal alles lesen ... alleine das Abschalten der Stroboskop-Beleuchtung soll schon Wunder wirken. Und der Noise vom Trafo kommt wohl zum größten Teil vom verbauten Regler.


    Wenn der UPS Mann in seinem Kanu den Atlantik überquert hat und das Teilchen bei mir abliefert, werde ich berichten, ob sich die 70 Dollar plus Einfuhrabgaben rentiert haben.

    Manchmal, aber nur manchmal, kann es hilfreich sein, den ganzen Thread zu lesen ;)

    Der Ausgangsfehler wurde bereits in Beitrag #54 gelöst - es war der Adapter.


    Dieses Foto ist NICHT dein Plattenspieler, oder?

    PlattenspielerAutoStop


    So, nun wirds gedanklich etwas kompliziert, weil alle Bilder das Gerät auf dem Kopf stehend zeigen. Bewegt sich auf dem Foto also ein Teil zum Betrachter hin, bewegt / fällt es im Betrieb in Wirklichkeit nach unten ...



    ITT8011-2.png


    Das müßte die Tonarmstellung bei Erreichen der Auslaufrille sein. Nun wird das beige Teil etwas auslösen, daß das Blech nach unten fallen läßt und damit den Lift auslöst. danach wird das beige Teil den Tonarm wieder zurückschieben, der wiederum das Blech in seine Ausgangsposition bewegt und die weiße Plastikzunge an den roten Mikroschalter drückt um den Strom auszuschalten.


    Irgendwie so.

    Das Geheimnis wird wohl das Blech mit dem Roten Schalter sein. Das scheint beweglich zusein (wozu sonst die Feder?) und darunter muß sich noch eine Mechanik verbergen, die z.B. den Lift betätigt. Und der Tonarm muß ja auch irgendwie zurückgeführt werden, der macht das ja nicht von alleine.

    So sieht es NORMALERWEISE aus wenn man den STOP Hebel betatigt

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    Und so bei Endabschaltung

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    Ich hab mich vertan mit der Schieberichtung des beigen Teils. Du hast Recht, der wird wahrscheinlich vom Draht Richtung Antrieb geschoben. Bin noch am tüfteln, wie die Mechanik funktionieren könnte ... *denk*

    Bei den Potis bitte vor dem drehen kennzeichnen wo sie gestanden haben . Ggf Kontaktspray auf die Potis machen , aber erst trocken versuchen .

    Jep. Aber er hat ja Fotos wie es war.

    Also so wie ich das verstehe schiebt der Draht die lange Beige Plastikteil in Richtung Antrieb. Am Antrieb ist ein weißes Stück Plastik, welches dann dafür sorgt das der Tonarm in Richtung Halterung geschoben wird. Wo dort genau dort die Mechanik für den Tonarm lift ist, ist mir halt noch unbekannt.

    Nein. Genau anders rum. Der Antrieb schiebt das längliche Teil Richtung Tonarm und betätigt den Draht.


    Ahhh, GRRR, der Draht kommt ja vom STOP Hebel...

    ITT8011.png


    Oberer Kringel:

    Das ist die Mechanik von unten. Das beige Teil kommt vom Antrieb (das ist das längliche Teil) und soll wohl den gebogenen Draht bewegen, der dann den Lift auslöst. Das wird er wohl nicht tun.


    Unterer Kringel:

    Diese beiden Potis KÖNNTEN für die Drehzahleinstellung zuständig sein, zumindest sind die beiden Kabel darüber mit den Geschwindigkeiten beschriftet. Du hast ja ein Foto vom Ist-Zustand, also einfach mal etwas drehen und schauen was passiert 😉 Ohne Service Manual ist halt vieles Trial and Error - aber wenn du vorsichtig bist, kannst du kaum etwas kaputt machen.


    Und bei Operationen am offenen Herzen

    IMMER DEN STROMSTECKER AUS DER STECKDOSE ZIEHEN :!: :!:

    Ich habe leider nur ein kostenpflichtiges Service Manual für 15€ gefunden.


    In letzter Konsequenz könntest du mit etwas ... wie soll ich sagen ... sanfter Gewalt das ganze Plastik-Zahnrad-Gedöhns entfernen und du hast einen rein manuellen Plattenspieler ...


    Für die Geschwindigkeitsregelung gibt es bestimmt ein oder zwei Potis auf der Platine.

    Schon klar - würde heute keiner mehr machen. Dafür geht mir die "Political Correctness" heutzutage gehörig auf die Nerven.

    Vielleicht war deshalb "Layla" vor zwei Jahre so ein riesen Hit. Wobei die Frauen am lautesten mitgegröhlt haben ...


    (Für diejenigen, die es tatsächlich nicht kennen: Es geht hier nicht um Claptons Layla ...)

    nur die eher wenig technisch versierten Anwender haben damals wie heute nach Buchsen gerufen.

    Na ganz so ist es auch nicht. Wenn du als DJ mit deinen eigenen Turntables unterwegs bist, oder im Havarie-Fall, ist es schon von Vorteil, wenn am Ort des Geschehens die Kabel evtl. schon liegen und du deine Geräte nur anstöpseln mußt. Was natürlich auch für die Stromkabel gilt. Da der MkII ursprünglich ja als HiFi-Gerät gedacht war, war das natürlich Schnuppe. Das wurde erst in den Neunzigern zum Problem, als die DJs begannen, ihre Player ständig mit rumzuschleppen. Technics hat dem ja in späteren Modellen Rechnung getragen.

    das fest verbaute Kabel hatten aber auch nicht alle und theoretisch ist dies auch besser da weitere Stecker und Buchsen somit wegfallen. Es ist der bessere Weg wenn es nur nicht diese blöde Knickstelle gebe wo sich das Kabel dann mit der Zeit von innen durchscheuert. Mit einem neuen besseren Kabel welche extra dafür konfektioniert und verjüngt ist, hat man erstmal wieder lange Zeit Ruhe und einen noch besseren Störabstand.

    Das mit dem gebrochenen Cinchkabel ist ja auch so ne Mär. Tatsächlich betrifft es doch nur Geräte, die im neuzeitlich harten DJ Alltag ständig den Platz wechseln müssen. Wenn der MkII immer am selben Platz steht und nur zum Staubwischen bewegt wird, wie soll denn da das Kabel brechen? Außerdem betrifft das Problem noch viele, viele andere Geräte aus dieser Zeit, die festeingebaute Kabel hatten. Nur daß die allermeisten davon halt heute nicht mehr leben ...


    Ganz ehrlich, worin besteht eigentlich die Schwierigkeit, nach 35+ Jahren Strom- und Audiokabel zu wechseln? Macht man doch bei anderen Geräten auch und es wird kein Faß deshalb aufgemacht. Wobei das beim MkII auch noch um Potenzen einfacher geht, als bei einem Bügeleisen oder Handmixer.