Posts by hpk69

    Hi,


    ich halte es so, dass ich den Tonabnehmer bzw. dessen Unterkante als Referenz nutze und nicht den Tonarm.

    Gerade die günstigen Grados profitieren bedingt durch deren etwas ungewöhnlichen internen VTA dann mit einer „deutlich“ besseren Höhenwiedergabe, sprich die kommen dann hinten hoch und der Tonarm steht dann nicht parallel zur Plattenoberfläche.


    Bei den Concord Ortofon Systemen und deren Design-Derivaten ist das Verfahren nicht gerade einfach und das ist der Grund, dass ich diese Systeme konsequent bei uns zu Hause aussortiere.

    Es hilft natürlich eine Angabe vom Hersteller zu haben, ob die Unterkante auch wirklich parallel zur Plattenoberfläche zu stehen hat. Ist eine andere Referenzfläche genannt, dann folge ich natürlich den Herstellerangaben des Tonabnehmers.

    Hi,


    also, so etwas willst Du bauen:


    VOCOMO 6-fach Profi Steckdosenleiste (3680W) mit 12 V Trigger Schalt-Eingang


    findet sich auch im gelben Fluss. Ich vermute der Hersteller wird mir von der intelligenten Suchmaschine so mit Präferenz vorgegeben.


    Lohnt sich das Selberbauen und es stellt sich mit die Frage, ob es nicht eine Master-Slave eine entsprechende Funktionalität liefert.


    Wie auch immer, wenn nicht das Basteln selber der Anspruch ist, würde ich bei Netzspannung so oft als möglich auf eine Kauflösung setzen.

    Berichte über Deinen Fortschritt und ein Bild vom Endergebnis wäre nett.

    Hi,


    mir ist gerade nicht komplett klar was Du wie genau schalten möchtest. Ich habe für meine Endstufe eine schaltbare Steckdose im großen gelben Fluß gefunden, die 3600 W schalten kann. Dafür wird das „übliche“ Triggersignal des AVR genutzt.


    Sollte mit folgendem String auffindbar sein:


    VOCOMO Schalt-Steckdose V1 (3680W) für AV-Verstärker/Receiver

    Hm ich würde an zwei Stellen ansetzen, wenn ich neu kaufen würde:


    Beim Dreher Perpetuum Ebner 1010 MK II oder 2525 MK II. Dann mit den noch verfügbaren AT 33 PTG/II als Tonabnehmer. Mal wieder ein Dreher, mit Subchasis und sogar mit einer eigenen Ansteuerung, vergiss dann einfach fremde, externe Netzteile. Du kannst auch gleich einen LP12 nehmen und dann ein Update nach dem anderen mitmachen - ich meine selbst der „kleine“ PE wird zum LP12 nicht deutlich unterschiedlich seinen Job machen.


    Weiter eine neue Phonovorstufe, sofern Du von Deiner keine Messwerte besitzt und nicht wirklich sicher bist, dass diese auch RIAA konform entzerrt und auch sonst nicht verfärbt.


    Bei der Phono-Vorstufe genügt da einfach ein gesundes Konzept mit allen möglichen Ein- und Umstellungen. Also MM und MC, Verstärkung, Impedanz und Kapazität einstellbar.


    Da gibt es diverse Lösungen am Markt. Ich bin mit dem Vanguard zufrieden. Wenn Du nicht RIAA konforme Platten gedenkst abzuspielen, nimm eine mit diversen zusätzlichen Entzerrungen. Voodoo hilft bei Verstärkern nur bedingt


    Vernünftig wäre allerdings ein Thorens TD 320 > I, 2000, gut gebraucht für einen Bruchteil dessen, was Du gerade vorhast. Das wäre klever. Und wenn Dich dann wirklich mit neuem PhonoPre der Update-Affe packt. Steck Kohle in die Tondose, da passiert der erste relevante Vorgang zur Musikerzeugung, der Rest im Phono-Pre. Der Dreher muss seine Drehzahl halten und entkoppelt sein.

    Meine 5 ct dazu.

    So sehe ich es auch, weniger würde mir schon von den Ohren her genügen, aber das will ich eben nicht. Nur versuche ich das „überflüssige“ Geldausgeben nicht an Hand von deutlichen Klangverbesserungen zu rechtfertigen - ein Schatz, das gefällt mir nicht und sieht nicht aus, führt dann nur dazu das wir neben HiFi in Taschen, Schuhen oder zur Zeit eben in Stoffen zum Selbernähen investieren.


    So sieht eben nicht nur der HiFi Krempel in meinen Augen gut aus - mein von mir heiß geliebtes Weib auch :)

    Hm,


    ich denke, nee, ich trenne das folgendermaßen:


    mir ist klar, das ich auch einen wirklich einfachen Plattenspieler mit einfachem Tonabnehmer nicht wirklich von hochwertigen Komponenten im Blindtest würde unterscheiden können. Insofern würde mir wirklich einfaches HiFi genügen.

    Aber das Auge hört ja mit, mein technisches Verständnis auch, also wird alles etwas teurer.


    im Fall von Drehern stecke ich ca. 50% in den Tonabnehmer und den Rest in den Dreher mit dem Phonovorverstärker, oder suche einen Phonozweig mit gutem MC Pfad.


    Die wichtigsten Komponenten sind aus meiner Dicht die Lautsprecher und deren Abstimmung - nie mehr bin ich ohne Dirac Live in einer Mehrkanalanlage unterwegs. Rein Stereo überzeugen mich immer Aktive Lautsprecher.

    Hi,


    nur kurz zur Anpassung der effektiven Masse durch das andere Tonarmrohr. Das ist doch genau der Sinn und Zweck des auswechselbaren Tonarmrohres, eben damit seinen Wunschtonabnehmer fahren zu können.

    Die superweich aufgehängten Tonabnehmer gibt es eben nur noch selten neu und ich traue keinem Tonabnehmer älter als 5 Jahre die Abtastung an meinem schwarzen, flachen Gold zu.


    das Ändern der effektiven Masse mit einer anderen Headshell (SME) ist ja üblich, der TD16 MKIII ermöglicht das als inhärente Stärke mit dem Austausch des Tonarmrohres. Ich kann als Nachteil nur erkennen, dass der Tonarm nicht in der Höhe anpassbar ist.

    Weiter das Subchasis an sich zu beruhigen ist nicht der Sinn. Ein Subchasis soll ja gerade so abgestimmt sein, dass subsonische Rückkoppelungen über die Standfläche eben reduziert werden. Ein typischer Brettchenspieler überträgt die 1:1 in den Tonarm und den Plattenteller. Das ist doch auch der Grund, warum ein LP12/ Thorens/ Subchasis-Dreher auf einem Ikea-Resonanz-Tischchen so gut funktioniert und nicht zwingend ein Wandregal benötigt.


    Die jetzigen subchasisfreien Konstruktionen sind eben einfach und durch und durch simpel. Denn das Abstimmen eines Subchasis ist alles andere als einmal eben erledigt und nur wenn das gut gemacht und passend ausgelegt ist, also so typisch schwabbelt, werden auch die subsonischen Anregungen der Aufstellfläche reduziert. Da sollte dann die Resonanzfrequenz Tonarm und Tonabnehmer auch innerhalb der 8-12 Hz liegen. Eine Reduktion des „Schwabbelns„ durch ein Bedämpfen verschiebt das Schwingverhalten und würde ich nun nicht als Tuning ansehen, eine Untersuchung auf einem Schwingtisch zum präzisen Abgleich des Subchasis-Frequenzverhaltens schon. Dann schwabbelt der Dreher aber hinterher noch schöner.

    Hm,


    wenn Du wirklich nachhaltig und adäquat eine Anpassung für MC vornehmen möchtest, dann würde ich beim Tonarm ansetzten.


    Entweder ein TP16 MKIV mit 12,5 g effektiver Masse oder und das wird aufwändig einen TP90 anbauen.


    Damit hast Du dann Tonarme, die heute übliche MC/ MM Systeme nutzen können.


    Tatsächlich, wenn Du dann wirklich möchtest einen externen Transformator, der eine autarke, separate 60 Hz Sinuswelle erzeugt.


    Dann hast Du in meinen Augen alle Anpassungen gemacht, die technisch sinnvoll sind, sofern alle anderen Komponenten ohne weitere Defekte funktionieren. Das Netzteil ist aber auch nur etwas für das Gemüht.

    Hi,


    den einen im WZ, den anderen unter dem Dach. Natürlich so „abgestimmt“ dass beide ähnlich nah an CD sind. Wenn ich so etwas wie einen Klangcharakter wünschen würde, könnte ich auf diverse AVR Modi ausweichen. Das lasse ich aber, es bleibt alles schön auf pure Audio im Stereo Modus. Die Platten lagere ich an einem Ort und trage dann nach einer Hörrunde das geronnene Öl wieder zurück, das kann aber auch schon einmal ein paar Tage dauern - also das Zurücktragen.

    Hm, was sollten wir dazu schreiben, als dass Du ob der Preisentwicklung natürlich nicht wirklich unrecht hast, aber dran kann man erst einmal nichts ändern.


    Schreib bitte, ob Du mit den AT MM zurecht kommst. Bislang bin ich immer wieder froh wenn ich dann auf Grund der Preiserwägungen erst MM kaufe und als nächstes dann doch wieder ein MC erwerbe.


    Es mag dafür einmal den Grund geben, dass ich nicht in der Lage bin MM passend anzuschließen, oder eben MM im Vergleich der von mir bislang eingesetzten MC nicht günstig ist sondern billig klingt.


    Bei mir sieht es so aus, dass ich zum Ende diesen Jahres mein Goldring ersetzen möchte/ muss und ich dann wieder vor der Frage stehen werde welches System ich denn nun erwerben möchte. Mal sehen, ob mich Deine Erfahrungen weiterbringen werden. Die neuen AT OC9 scheinen mir aber auch nicht uninteressant zu sein.

    Ja, nun das mache ich schon - aber was hilft es. Jede Plattenseite vor dem Abspielen waschen trocknen und mit gereinigtem und gefiltertem Stickstoff trocken fönen.


    Es genügt doch den relevanten Staub vor dem Abspielen so von der Platte zu entfernen, dass er nicht hörbar ist. Sprich unter dem Rillengeräusch liegt. Nanopartikel sind da nicht wirklich relevant.


    Und es geht ja auch darum hier vorzustellen, wie wir das Prozedere der Vor-dem-Abspielen-Reinigung handhaben, damit dann jemand seinen vermutlich dazu passenden Weg aussuchen kann.


    Ich halte das also eher pragmatisch.

    Hallo und die Runde,


    Das kann man alles so machen und es funktioniert auch wohl zumindest so für Euch.


    Aber, wenn die Platten nicht auf Grund falscher Nutzung total verdreckt sind, gibt es doch erst einmal ein Ziel, vor dem Abspielen die „groben“ Dreckkrümel von der Platte zu entfernen und dabe keine elektrostatische Ladung zu erzeugen.


    Das macht in meinen Augen eben eine Carbonbürste, denn mit den dünnen Fasern man kann die Rille bis auf die Eindringtiefe der Tonabnehmernadel reinigen.


    Die elektrische Leitfähigkeit der Carbon-Fasern und eine Ankoppelung an ein leitfähiges Handstück, unterdrücken die Elektrostatik, sofern eine passende Erdung erfolgt.


    Wenn die Platte also keine andren Verunreinigungen außer trockenen Staub gesehen hat, dann werden diese, nach meine bisherigen Erfahrungen, auch so weit entfernt, dass eine gute Wiedergabe erfolgen kann.

    Hi,


    Nach meiner Meinung genügt es die Platten mit einer guten, nicht fusselnden Carbonbürste zu reinigen. Dabei mit der anderen Hand geerdet sein, sonst gibt es elektrostatische Ladungstrennung.


    Die Nadel ab und an mache ich die mit der Nadelbürste von AT sauber, ein kleiner, feiern Haarpinsel funktioniert aber auch.


    Zum Plattenwaschen bin ich nie gekommen, habe da mit einer LP vor über 40 Jahren und dem Drang etwas Unbedingt einmal nass Abspielen zu wollen einen Totalschaden bei einer Opus LP erzeugt.


    Nie wieder gehe ich mit einer Flüssigkeit an eine LP - aber da gibt es hier gegenteilige Meinungen, denen man bestimmt folgen kann....

    Ich würde unabhängig von “Besser“ - was meint das denn überhaupt, eher schreiben, dass das 103 eben an „normale“ Tonarme nicht wirklich passt. Es wurde vor Jahren für Plattenspieler der Rundfunkanstalten entwickelt. Da ging es eher um hohe Spurtreue, als um hohe Wiedergabetreue. Schwere Tonarme und wenig Rücksicht auf die Abnutzung der Platten also eben angepasst zu dem Einsatz im Studio. Aber wie auch immer, sofern der 103 passend eingesetzt ist, wird es auch spielen - wie ebenfalls alle anderen Tonabnehmer mit einer ähnlichen Spezifikation. Deshalb auch der Verweis auf die anderen, günstigen MCs von AT von meiner Seite - das ist, so meine ich, die Gewichtsklasse des 103 und das ist auch der Eindruck, den ich vom 103 gewonnen habe, aber selber habe ich es nie eingesetzt. Insofern beruht, meine Meinung auf nur wirklich kurzen Eindrücken, es eben dann nicht zu erwerben.


    Damit einen schönen Abend in die Runde.

    das mit dem Verschleiß sehe ich auch so, Tonabnehmer sind typische Verschleißteile und natürlich sollte man nur so viel Budget hineinstecken, dass einen ein Totalverlust beim ersten Anschrauben nicht in den Ruin treibt.


    Nun, der Unterschied im Preis zwischen einem 103 und einem PTG ist nun nicht so hoch und bei AT gibt es sogar MCs, die dem 103 in Bezug auf viele technische Details und dem Preis ähneln. Aus meiner Sicht ist der 103 eh total überschätzt und der Hype ist nicht nachvollziehbar. Allein, dass der ja als Universaltondose angesehen wird, er aber nur an wirklich schwere Tonarme benutzt werden sollte. Dann das Pimpen mit Holz-, Superresonanzplastikgehäusen - seriös ist da anders.


    BTW: Röhren halte auch nicht ewig und bedürfen einer gewissen Wartung und müssen ja auch ab und an ersetzt werden.


    Ich sehe das Thema eh so entspannt, dass ich neben dem Abgleichen von ein paar technisch zueinander passenden Eckdaten meine Komponenten so auswähle, dass ich keinen Augenkrebs bekomme. Keine Tonabnehmer mit bunten Nadeleinschüben, die auch noch nach Billigplastik aussehen. Da gibt es leider in allen Preisklassen ausgesprochen häßliche Vertreter, die ich weder für gute Worte noch für versprochene Klangpotenziale welcher Art auch immer bei mir an den Dreher schrauben und damit ins Regal stellen würde.

    Hm,


    dass kann man nun so oder so sehen, ich verbinde eben nur Klirr insbesondere in Form harmonischer Verzerrungen mit Röhrenverstärkern als technische Gegebenheiten einer Technologie aus vergangenen Tagen.


    Dass das Ergebnis bei Röhren immer noch genügt, um Musik zu hören, steht dabei natürlich auf einem anderen Blatt.


    Aus meiner Sicht, ist ein Transistor/ IC basierter Verstärker bei einer sorgfältigen Auslegung immer näher am Ideal des „verstärkendem Draht“, als es ein ebenfalls sorgfältig ausgelegter Röhrenverstärker je sein kann.


    Aber zurück, ich hatte ja geschrieben, dass eben dieser „Gruß“ aus der Vergangenheit ja genau der Grund ist, Übertrager zu nutzen.


    Dann noch eine Frage, wie wird denn die Abstimmung/ Anpassung eines Übertragers ein-eindeutig festgestellt, habt Ihr alle Frequenzmessgeräte und entsprechende Meßschallplatten?

    Hi,


    zugegebenermaßen bin ich bei dem Einsatz von Übertragern immer skeptisch, ob eine Anpassung auch wirklich passend ist.


    Generell sehe ich bei Übertragern nur eine Variante als gesetzt: Wenn eine Röhrenphonovorstufe eben nicht direkt mit MC Tonabnehmern genutzt werden kann. Sonst meine ich, dass unsere Transistorverstärker heute so rauscharm auch bei hohen Verstärkungsfaktoren bleiben, dass es dafür keinen Grund gibt, dann noch Übertrager einzusetzen. Aus meiner Sicht wird der MC Vorteil, eben keine verbogenen Frequenzgänge mit einer Fehlanpassung zu erzeugen ohne Not wieder aufgegeben. Der Spielfaktor geht dann natürlich wieder verloren.

    Es gibt in Bezug auf Übertrager unterschiedliche Aussagen. Einige schwören darauf - andere sehen eine Weitere Möglichkeiten Fehlanpassungen zu erzeugen die letztlich wieder Verfärbung ge; erzeugen können.


    Ich halte die Übertrager auf Grund der heute verfügbaren Transistorverstärker für ein Relikt alter Tage, wie Röhrenvestärker auch. Dennoch gibt es natürlich immer mehr als nur überzeugende Geräte und Umsetzungen auch mit diesen „Relikten“, die letztlich sehr, sehr gut Musik wiedergeben.


    Zurück zu einer Phonosektion mit Transistoren, ich lege erst einmal wert darauf, dass die Eingänge Weit anpassbar sind, in Hinblick auf die Verstärkung, die Eingangskapazität und die Impedanz. Dann sollten die ersten Möglichkeiten unterschiedliche Tonabnehmer einsetzen zukleben gegeben sein.


    Ein Trigon Vanguard passt da schon ganz gut - den nutzen wir auch, aber es gibt schon diverse andere. Meine Meinung ist, dass dann erst einmal ein Spielen mit Tonabnehmern angesagt ist. Da ich einen Tonabnehmer als deutlich wichtiger zum Herauskratzen der Rilleninformation erachte, als die nachfolgende Elektronik, sofern diese beiden aufeinander abgeglichen sind, stecke ich mehr Budget in die Tonabnehmer, als in die Elektronik der Phonosektion. Anders herum würde ich aber auch versuchen, wirklich günstige Tonabnehmer immer so gut angepasst als möglich zu betreiben.