Posts by hpk69

    Hi,


    das mit der Überhöhung lese ich so auch zum ersten Mal.


    Für mich sind die MC im analogen Umfeld so mit das ausgeglichenste was ich kenne. Die laufen doch fast alle plus minus 2dB bis 20 kHz - am Verstärker angeschlossen. (Systeme am Übertrager sind hier ausdrücklich ausgeschlossen.)


    Das möchte ich ja einmal bei einem MM oder MI - am Verstärker angeschlossen - sehen.

    Hm,


    wenn dem so ist, dann schätze eben weiter.


    aber zur Vollständigkeit, da das Suchen im Internet ja so schwer ist.


    Folgende Formel kenne ich und eben bei Fairaudio gefunden:


    Fres = 1000 / (2 * PI * Wurzel (effektiv wirksame Masse * Nadelnachgiebigkeit))


    zur Vereinfachung


    Fres = 159 / Wurzel((effektive MasseTonarm + Gewicht Tonabnehmer + Gewicht Befestigungsschrauben Tonabnehmer) * Compliance)

    Beispiel


    der TP MK III soll 7,5 g effektive Masse haben, der OM5 von Ortofon 2,5g und mit Zusatzgewicht 5g ich nehme immer 0.5 g für die Schrauben und Der OM hat eine Nadelnachgiebigkeit von 20μm/mN


    für die 2,5 g erhalte ich eine Resonanzfrequenz von 11 Hz

    Mit Nutzung des Zusatzgewichtes 10 Hz


    Zufällig kann der OM angeblich bis 500 pF an Eingangskapazität „vertragen“.


    zum Grado Prestige:


    5,5 g Nadelnachgiebigkeit 20


    ergibt 9,7 Hz


    Zum Goldring Eroica H


    auch 5,5 g und eine Nadelnachgiebigkeit, angegeben für 10Hz von 18


    Ergibt 10,2 Hz


    wirklich verläßlich ist die Angabe nur für das Goldring, bei Grado und Ortofon vermute ich begründet, dass die Angabe für 10Hz ist.


    Bei Tonabnehmer aus japanischer Fertigung ist die Nadelnachgiebigkeit fast immer für 100 Hz angegeben, da muss man dann mit der Angabe der statischen Nachgiebigkeit schätzen, wie die für 10 Hz sein könnte. *1,5 passt oft.


    Meine Empfehlung, schau nach Tonabnehmern, die bis 500 pF funktionieren.


    Dann sehe ich da auch wenig Notwendigkeit dazu zu Hause diverse Probe zu hören, Dann wird passend etwas aus der Rille gekratzt.


    Dein Finanzrahmen für den Tonabnehmer?

    Die AT VM95 würde ich nicht nehmen, das kann funktionieren, sofern die 250 pF in der Phonosektion stimmen, gehe ich von Abweichungen im Hochton und einem deutlichen Abfall von 10 kHz beginnend bis 20 kHz aus.


    Wie auch immer erst einmal wirklich viel Erfolg beim Basteln, ich würde das nie so machen und hätte neben Cinch-Steckern alle verfügbare Kohle in den Tonabnehmer gesteckt, aber das ist nicht relevant.

    Hi,


    das steht doch in Post #63 ca. 250 pF. Mit gut 100 pF aus dem Kabel kommst Du auf ca. 350 pF.


    „Sicher“ funktionieren, dann die Grado Prestige oder (nach der Aussage in diversen Foren) die alten Shure75er, für die es aber keine Originalnadeln mehr gibt.


    Die Ortofon OM sollten auch gerade noch funktionieren.

    Alle HighOutput MCs, die dann etwas leiser tönen werden.


    Was zum Tonarm passt, kannst Du ggf. mit der Formel zur Resonanz selber berechnen. Musst halt nur darauf achten, dass alle Angaben sich auf die 10 Hz beziehen (insbesondere die Nadelnachgiebigkeit).


    Das ist alles kein Hexenwerk und ein begnadeter Tüftler, der Zargen austauscht, Kabel auswählen und perfekt verlöten kann, für den ist das bestimmt keine Herausforderung. Im Zweifel musst Du entsprechend investieren. Denn im Tonabnehmer steckt die Musik. SCNR.


    Sicher wirst Du bezüglich der Anschlussparameter sein, wenn Du eine separate Phonovorstufe nutzt.

    Hi,


    diese Biotracer Tonarme sollen doch alles automatisch einstellen, so dass man auf effektive Massen nur wenig Rücksicht nehmen muss?!

    Wenn dem so ist, hast Du erst einmal freie Auswahl und kannst testen wie es Dir beliebt und Dein Finanzrahmen erlaubt.


    In diesem Fall würde ich aber trotzdem keine alten oder NOS Systeme erwerben, sondern im Zweifel Übergangszeiten ein bei mir schon vorhandenes System anschrauben um Zeit zur finalen Entscheidung zu gewinnen.


    Zu MC was meinst Du mit „dünn“. Kennst Du den Grund für das Retipping des PTG?


    Mit welcher Impedanz ist das PTG angebunden? Welche Verstärkung?

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass MC erst einmal richtiger tönt und deutlich weniger Zicken macht als MM. Wenn Du also so eindeutig Unterschiede hörst, würde ich da suchen. Irgendetwas könnte an der PhonoBox evtl. suboptimal eingestellt sein?

    Hi,


    bevor es nun die neue VM Serie wird, ein Einwurf, was ist mit der Phonosektion, sind da 100, 200,350 oder 500 pF zu erwarten?


    Ich kenne den Verstärker nicht und die VM als Nachfolger der alten 95 Seie sollen zwar etwas verträglicher bezüglich der Eingangskapazität sein, aber wirklich tolerant sind die auch nicht. Es sind eben AT MMs.

    Zum Tonabnehmer, Grado Prestige, klassische Halbzoll Befestigung. Keine Gedanken um Kapazitäten, vom Kabel oder der Phonosektion, aber eine Wiedergabe mit hoher Tontreue.


    Mit dem Preis steigt bei den Prestige die Selektionsstufe. Ich meine das neue Blue Prestige 3, sollte passen. Da es neu ist, beim Händler anfragen, ob es nun nicht doch Gewinde erhalten hat.
    Wobei, wenn das durchgehende Gewindehülsen sind, sollten die dünnen Thorensschrauben da durchgesteckt werden können. Das sollte dann für alle Tonabnehmer Systeme mit durchgehenden Gewinde gelten.

    Wenn Du auch nur die Chance siehst, auf MC zu wechseln, dann ist das ein Schritt der Sicherheit zur Tontreue bringt. (Außer eben die MI Grado zu nutzen.) Ich behaupte ja immer, dass viel zum analogen Klang geschrieben wird und über die Auswikkungen zu Kabel und was auch immer, wobei die Ursache letztlich in der Fehlanpassungen beim MM Tonabnehmer liegt.

    Zum Tuning, ich könnte mir vorstellen, dass da ein alternatives Tonarmendstück bei mir in Nutzung kommen könnte, denn das mit der Montage von unten ist schon arg umständlich.


    Dann das echte Tuning beginnt und endet beim Tonabnehmer, den Rest ordne ich unter Wartung und Pflege ein. Selbst das Ersetzen der kleinen Gummifüße. Die Bodenplatte zu ersetzen, nun ja, da würde ich wirklich einmal von eine Aufnahme von einer LP vorher und nachher im Vergleich erhalten.

    Bei der Kabellage, ebenso, wenn vorher alles elektrisch in Ordnung war und das nach dem Umbau so bleibt, wird das sicher unmöglich sein im Blindtest zu erlauschen. Klar bei einem Defekt muss man handeln.

    Hi,


    wenn Du direkt geschrieben hättest, dass das Gerät in den Grundfunktionen schon getestet wurde, hätte das ggf. eine andere Antwort zumindest von meiner Sete gegeben.


    Komme ich noch einmal zum Tuning zurück. Es fehlen wie üblich aussagekräftige Messwerte zu den Maßnahmen, man kann überall Bitumen hineinpflastern und Kabel austauschen, wenn man das kann, wird es nicht schlechter.

    Ich hatte einen TD 146 und das einzige Tuning hat sich auf die Haubenscharniere ausgewirkt, da sind nun welche vom TD318 dran. Das Gerät an sich war und ist klasse so wie es ist.


    Lass die Frage doch einmal umgekehrt stellen, wenn Dich so viel direkt an dem 160er stört, stell den unverbastelt in die Keinanzeigen und setze das Geld aus dem Verkauf mit dem nun geplanten Geld ein, ein direkt passendes Gerät zu erwerben.


    Es scheint mir hier das Basteln im Vordergrund zu stehen? ;)


    Das ist völlig in Ordnung, nur auch dann ist die Ausgangsfrage aus meine4 Warte anders zu stellen, eher so, ich werde das Gerät auseinandernehmen und habe vor bei den gefundenen Basteleien „all in“ zu geben, was geht noch?

    Zurück zu etwas anderem, die Phonosektion des Yamaha, kennt da jemand die Eingangskapazität. Kann der MC?


    Das wäre zu klären, bevor Tonabnehmer Empfehlungen abgegeben werden. So auch hier meine Sicht.

    Hi,


    ich kann mich sedum nur anschließen,


    Wenn Du den 160 Jetzt noch nicht in Funktion hattest, was willst Du denn mit den ganzen - ich schreibe einmal - Herumbasteln an dem Gerät erreichen.


    Antriebsriemen wechseln ist ja in Ordnung, wenn das Gerät erst einmal mit dem alten anläuft. Der alte mag dann zwar abspringen, aber das ist es dann auch schon. Dreht sich der Plattenteller nach einem kleinen Schubs. Was soll dann das Wechseln des Lageröls?


    Und ja, ich würde in einen Tonabnehmer investieren und da fehlt die Angabe, welche Phonosektion Dir zur Verfügung steht. Ein gutes Gerät wird nicht besser durch „Tuning“ im besten Fall anders, oft einfach nur schlechter. Dann die Sektion Kabeltuning und daran im Gerät herumzulöten, beim Subchasis ist da schnell eine ungewollte Last erzeugt, die siehe weiter vorne direkt das System schlechter macht.

    Mein 5ct.

    Hi,


    eine Anmerkung noch, hast Du Dir die Nadel des Elite angesehen? Nicht, dass Dir da einmal etwas weggekrümelt ist, was mehr oder weniger auffällig wird? Ich gehe zwar nicht davon aus, aber sicher ist sicher und ggf siehst Du dann ja Verschmutzungen. Wie alt ist das System? Wenn es nun nach und nach „besser“ wird, hattest Du eine längere Phase in der Du keine Platten mit dem System angespielt hast?

    Dann weiter, aber damit spielst Du ja schon, eben mit der Anpassung der Phonosektion an den Tonabnehmer. Ich würde ggf. den Hersteller anschreiben, wie das Mäuseklavier einzustellen ist.


    Was nutzt die Möglichkeit, da etwas einzustellen, wenn man keine Idee Hat, was da was bedeutet.


    Und analog hin oder her, eine LP ist eben limitiert, im Vergleich zu jeder digitalen nicht datenreduzierten Variante, deutlich. Das geht mit den Bässen los und mündet eben in der Vorbereitung etwas auf die Platte schneiden zu müssen. Die Dynamik ist gering, die Bandbreite reduziert, alles wird durch das Abtasten selber mit einem Klirr versehen. Das mag gefällig klingen, wird aber - ich schreibe einmal - allein durch die Abtastung zusätzlich interpretiert.


    Zurück zum immer weniger dringendem (?) Problem, wenn das Elite schon in die Jahre gekommen ist, würde ich auch bei einer perfekten und sauberen Nadel genau da ansetzen und vermutlich das System ersetzen.

    Ja schon, doch wurden Tonarm und System anscheinend Rega entliehen, is ja auch die unmittelbare Nachbarschaft.

    Ich hatte mir den Player angesehen, gescheitert is das ganze an der eingebauten Vorstufe👀

    Mag sein, aber von Rega kenne ich kein High Output - und auch nicht zu diesem Kurs, das Low Output Ania von REGA ist ja fast 200€ über dem Alva. Außerdem sieht für mich das Alva, rein von den Fotos her, deutlich besser als die REGAs aus.

    Hm,


    wenn ich das richtig deute, bietet das System Cambridge Audio separat an.


    Einfach bitte suchen, ich bin mir nicht sicher, ob ich einen Link zur Homepage hier setzten darf.


    Disclaimer, ich habe keine wie auch immer gearteten Verbindungen zu dem Hersteller.

    Hi,


    was mir noch über den Weg gelaufen ist Cambridge Audio Alva MC. Scheint es nur als High Output zu geben ist ist deshalb von meinem Zettel gefallen. Es sieht zumindest - so meine ich - gut aus - kennt das jemand aus eigener Erfahrung?

    Hi,


    so gerne ich auch alte Plattenspieler mag, wer am Basteln, Reparieren und an der Wartung dieser Geräte keinen Spaß hat, dem würde ich zur Dual 4xx Serie und dessen Derivate als Neuerwerbung raten (müssen), denn zumindest im Markt in Deutschland kenne ich keine Alternative.


    Ob in einem Bildtest dann wirklich ein Unterschied heraus hörbar ist, sei auch einmal dahingestellt, aber wenn die Zielgruppe eh aus Personen mit eingeschränkter Motorik besteht, ist das auch nicht wirklich relevant.

    Sonst kann ich nur schreiben, einen halbautomatischen Plattenspieler zu nutzen. Etwas anderes würde in einer Kette mit Nutzung nicht angeschlossen werden.


    Die Platte muss eh aufgelegt angeschaltet und gesäubert werden, da benötige ich keine Automatik.


    Das Einschwenken und Absenken des Tonarmes schaffe ich.


    Am Ende kann es aber vorkommen dass ich mir dann doch ab und an meine Augenlieder im geschlossenenZustand von innen ansehe, dann hilt es zu wissen: Am Ende der Plattenseite wird der Tonarm angehoben und das Gerät vom Strom getrennt.

    Hi,


    spontan würde ich einen separaten Phonovorverstärker an den analogen Eingängen der Masterbox anschließen und dann eine CD, Stream was auch immer Woll-Milch-Sau an einen Digitalen Eingang.


    Bei uns im Keller nutze ich einen Technisat Digitradio 143 CD, Du benötigst vermutlich nicht dessen BT Schnittstelle, die hat ja direkt die Masterbox, im Zweifel würde Dir ja sogar ein einfacher CD Player mit Digitalausgang genügen. Ich wollte noch CD, DAB und Internet und Stream im Keller und da hat das Digitradio eben gut zum vorhandenen Yamaha AX500 gepasst.


    Wenn Du streng bei Thorens bleiben möchtest, die hatten einen CD2000, IIRC, mit Digitalausgang. Wenn Du wirklich von oben die CDs beladen und auch für Design Geld anlegen möchtest. Das mit den goldenen Knöpfen muss eben passen.

    Hi,


    von meiner Seite eine nicht Budget aber im Preis optimierte Anregung:


    Goldring Eroica HX, mit Gyger II Nadel.


    Ist noch günstig direkt in GB zu erstehen oder mit etwas Aufpreis im lokalen Internet Fachhandel.


    Ich nutze das LX und will das nach der Laufzeit bei mir ersetzen, finde aber kein Angebot, was mich vom Preis für das Gebotene eben nicht direkt überzeugt.


    Da ich „normale“ MC nutze - das PTG/II kenne und habe ich suche also nach einer Alternative.

    Hi,


    auch das greift zu kurz.


    Die Stroboskopscheiben zum Auflegen nutzen die Netzfrequenz des Stromnetzes um dann mit einer gewöhnlichen Glühbirne die ja entsprechend blitzt dann ein Stehenden Streifenmuster zu erzeugen.


    wenn der Plattenspieler mit Synchronmotor als Beispiel 49 Hz Netzfrequenz sieht die Glühbirne auch, stehen die Streifen still, aber der Plattenspieler dreht zu langsam.

    Hat der Dreher ein separates in der Frequenz regelbares Netzteil, ist das immer noch so, außer es wird eine Glühlampe nun mit dem Netzteil betrieben.


    das machen die Plattenspielern mit den Stroboskop und der Beleuchtung über den Glaskörper, da dann in dem Plattenspieler direkt das in der Frequenz regelbare Netzteil steckt und mit dem Auslesen des Hell und Dunkelmusters, dann eine Regelschleife umsetzbar ist.

    So ganz grob.

    Hi,


    wenn das Rumpeln mit in den Einlaufrillengrundgeräusch steckt kann man Glück haben. Einzelne Kratzer zu entfernen, geht per Hand, ist aber umständlich.


    Dann zur Soundkarte, ja das kann ich in Grenzen nachvollziehen, aber ehrlich bei den relevanten Parametern die eine LP ausmachen, sollten die genügen und ich habe keinen externen AD Wandler, der ja auch erste einmal zeigen müsste, dass er das A-D Wandeln dann auch wirklich besser macht.

    Aber wie geschrieben es ist insbesondere zeitaufwändig und es lohnt sich nur bei Stücken, die sonst nicht verfügbar sind oder auch da dann nur in unterirdischer Qualität und man selber ist sicher, diese Qualität mit den eigenen gegebenen Mitteln auch verbessern zu können. Was immer verbessern dann meint, deshalb kommt es auch auf das letzte dB Linearität nicht an, da will und werde ich ja eh Hand anlegen. 70 dB Geräuschspannungsabstand wäre nett vermutlich genügen auch 60 dB und die hat meine SB Live 5.1 bestimmt? Bestimmt!