Posts by hpk69

    Möglicherweise noch einmal zurück zum Anfang.


    1. der VHS Recorder kann mit dem eingebauten analogen TV Tuner keine der heute üblichen digitalen DVB-T2 oder SAT Signale direkt aufnehmen. Ich meine in allen Kabelnetzen sind auch die analogen Kanäle abgeschaltet worden.


    2. Es ist ein separater TV Empfänger notwendig, der ein analoges TV-Signal ausgibt.


    3. Es gibt kaum noch derartige Empfänger, alles wird oft nur noch über HDMI ausgegeben.


    4. Ich würde - wenn es mir wirklich wichtig wäre einen alten VHS Recorder zum Aufnehmen zu nutzen - einen TV-Empfänger suchen, der mehrere Eingänge (SAT-Empfang) oder Kanäle verarbeiten und über SCART den Recorder ein- und ausschaltet, wenn eine Sendung aufgenommen werden soll und zwar unabhängig, ob parallel noch ein anderes Programm konsumiert werden soll. Ob es so etwas noch gibt -> ?

    Hi,


    das weite Feld des „Was ist original?“ - möchte ich wie folgt abkürzen: Was auf dem Tonträger vorhanden ist, ist eben so an die Boxen zu übertragen.


    Alles andere ist Spekulation:


    Was denn die wahrhaftige Intonation auf dem Tonträger in Wirklichkeit ist, sei und wäre, wenn der Künstler denn nun gewollt, der Mensch an den letzten Reglern gekonnt oder das Geld für ein besseres Studio verfügbar gewesen wäre, hilft nicht. Es zählt, was dort aufgeprägt oder abgespeichert ist, sofern der Träger sauber und fehlerfrei ist.

    Zu den Röhren - mir ist das bislang mit derartigen Geräten dargebotene Ergebnis immer zu „kirchlich“, zu „schwülstig“ und tatsächlich zu sehr an zu „Opas Radio gehörend“ vorgekommen, als das mich das Gehörte von einem in meinen Ohren richtiger klingenderen Transistorverstärker hätte weglocken können. Und da meine ich nun keine Endverstärker mit Röhren - das Konzept ist mit den üblichen Übertragern eh „vermurkst“. Einzig bei Lautsprechern, die direkt mit dem Ausgang eines derartigen Verstärkers direkt angetrieben werden können, da halte ich das Konzept für eine Überlegung wert. Ich meine T+A hatte einmal Aktivboxen, bei denen der Hochtöner als Elektrostat (?) direkt an einem Röhrenverstärker betrieben wurden. Der Rest der Lautsprecher hing dann aber an Transistorverstärkern.

    das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Alles bis zur Aufnahme kann wie womit auch immer erzeugt werden - das ist ja eben so gewollt oder durch Zufall so gegeben. Mir geht es um die Wiedergabe, wenn dann noch klirr dazu kommt und von „überragendem“ und deutlich „überlegendem“ Klang berichtet wird, da fehlt mir der Bezug, denn bei Röhrengeräten vermute ich eben immer Klangveränderungen. Da wäre es dann passender zu schreiben, „habe endlich den präferierten Röhrenklang gefunden“.


    Wenn dem so ist, dann ist das völlig in Ordnung, nur entspricht es eben nicht einer in meinen Augen anzustrebenden Wiedergabe, bis zu den Boxen möglichst wenig Information dem Konservensignal hinzuzufügen oder sonst wie zu verändern.

    Die Boxen machen dann eh was sie wollen und sollten dann eben auf den Raum angepasst sein.

    Hi,


    martin , nee die bleiben.


    Tom , hm wie drücke ich das aus. Für die Digitale-Wiedergabe nutze ich, das was gerade da ist und dann funktioniert.


    CDs mit dem Panasonic Ultra HD BlueRay Player oder dem T+A DVD. Streaming entweder direkt über den ARCAM, Onkyo oder auch einfach über Bluetooth. Wobei über Bluetooth nur, wenn keine andere Möglichkeit gegeben ist.

    SACD geht nur über den T+A, aber da finde ich schon kaum wirkliche Unterschiede HiRes zu CD kann ich nur über Kopfhörer mit viel Anstrengung identifizieren und da haben wir entschieden lieber ein Familien Abo statt HiRes und nur Genörgele der Kinder was nicht verfügbar ist.


    Zu den Tonabnehmern - nee, da denke ich, dass ich da eh schon deutlich übertreibe, nur auf MC mit vernünftigen Schliffen zu setzen.


    Es fällt mir gerade schwer einen Nachfolger für das Eroica zu finden, der MC, nicht Goldring und nicht AT ist aber in diesen Preisregionen beheimatet ist.


    In dem Sinn, dann ran an die nächste Platte.

    Hi,


    kurz meine Einlassungen dazu.


    - Platten höre ich, weil ich die eben noch habe.


    - Digital ist das Ergebnis in meine Ohren fast immer besser und auch richtiger als LPs.


    - Ein 1:1 Vergleich ist leider eben auch kaum möglich.


    Das Mastern einer LP beinhaltet deutliche Eingriffe in der Ursprungsdatei, denn das Materiel muss entsprechend und noch vor der RIAA Verzerrung verändert werden, damit das alles noch auf die LP und in die Stereorille passt. Ich meine mich zu erinnern, dass im Bass alles auf Mono gesetzt wird, die Dynamik angepasst wird ....


    Für viele scheint das Ergebnis dann eben netter und gefälliger zu sein. Ich höre bei meine LPs oft Rillengeräusche und eine reduzierte Dynamik. Das kann man sich mit viel Rotwein schön hören, aber es ist eben nur anders und bestimmt nicht zum Besseren verändert worden.


    Ich treibe einen gewissen Aufwand, um bei einer LP Wiedergabe eben einer CD Ausgabe nahezukommen - aber die Qualität einer guten Digitalausgabe werde ich nicht erreichen.


    Es gibt natürlich wie immer Ausnahmen, die in der Vorbereitung einer Kopie liegen, denn auch heute werden natürlich auch digitale Master vorbereitet und da kann natürlich auch alles mögliche an elektronischen und digitalen „Verbesserern“ eingesetzt werden, die nicht immer der Qualität zugute kommt. Ich erinnere mich da an eine Untersuchung zur Dynamik an Hand eines Stückes von Prince in der ct‘. Da wurde über die Jahre die Qualität bestimmt nicht besser - unabhängig was man denn nun selber von der Musik selbst hält.


    In dem Sinn denke ich, dass man eben die Erwartungshaltung auch an den echten Möglichkeiten der Quelle anpassen muss. Und da erwarte ich bei einer LP keine „digitale“ Stille. Aber ich würde nie auf den Gedanken kommen, das Klangergebnis einer LP immer als besser zu bezeichnen. Kann mich aber durchaus an dem Ergebnis des PTG II und des Eroica erfreuen. Wie auch an einem Spotify Stream, wenn die Musik für meine Geschmack gut ist, funktioniert die immer - sonst eben nicht.

    Hi,


    das Rauschen wird also nicht durch das normale Rillengeräusch der Nadel überdeckt. Das ist aus meiner Sicht nicht akzeptabel. Aber eines muss klar sein, ein PhonoPre muss auch nicht wirklich besser sein.


    Dann noch etwas, was treibt Dich gerade bei Phonosignalen auf einen Röhrenvorvorverstärker zu setzen? Aus meiner Sicht sind die Röhrenverstärker eh mit den „modernen“ Anforderungen der Stereorille überfordert und bringen nur noch zusätzlichen (harmonischen) Klirr mit in die Entzerrung. Das Rsultat kann man zwar als besser als digital definieren, aber es wird im Prinzip dem Originalsignal aus der Rille noch zusätzlich etwas hinzugefügt.

    Alles gute und viel Spaß mit dem Goldring MM.


    Zum CS 704 hat der schon einem ULM Tonarm gehabt? Am 5000 funktioniert das „echte“ Eroica für meine Ohren schon sehr, sehr gut.


    Berichte einmal, was dann ab morgen bei Dir funktioniert.

    Eine Frage, woher kommt die Erkenntnis, dass die Anlage selber besser sein kann - hast Di die mit CD gegengeprüft?


    Sollte das gegeben sein, dann. Würde ich erst einmal bei dem Tonabnehmer und dem Phono-Pre anfangen. Klasse wäre wenn ein anderer Plattenspieler zu Verfügung steht um den PhonoPre zu testen.


    Sofern Du bei MC High Output bleiben möchtest, das Goldring Eroica gibt es in einer Low und High Version. Die Low funktioniert zumindest bei mir passabel. Als Lösung würde ich vermutlich gleich direkt den Tonabnehmer und den PhonoPre austauschen. Wenn folgendes wirklich gegeben ist:

    Bei diesen alten Denon habe ich ja immer ob der Funktion der Tonarmregelung so meine Bedenken - es ist sicher, dass der noch gut und richtig funktioniert?

    Sorry,

    aber wenn ich so etwas lese bin ich einfach baff und mir fehlen die Worte.

    Aber gut, jedem seine Meinung/Ohren||

    Nun, ich habe eben oft genug erlebt, wie wenig ich meinen Ohren trauen kann und wie wenig denen meiner Mit-Kombatanten.


    Aber auch, dass ich zumindest signifikant HighRes Aufnahmen von gewöhnlichen auseinanderhalten konnte und wie schwer mir das dann auch gefallen ist. Das war und ist kein easy listening, das ist anstrengende Arbeit. Auch im Vergleich zu den Mitspielern war ich in dem „Spiel“ deutlich auf der Erkennerseite und funktionierte nur über Kopfhörer.


    Insofern sehe ich das eben deutlich entspannter. Für mich bestimmt eben nicht das Musikübertragungsmittel, ob ich bei Musik „mitwippe“ oder eben nicht. Das hat bei mir immer mit der Musik selber zu tun. Da genügt mir dann eben auch ein Kofferradio.


    Und ganz klar, ich gönne jedem sein Abhörequipment und jeder der auch jedes Upgrade im LP12 macht, soll seinen Spaß und seine Erfüllung darin finden. Ich halte eben den anschließend beschriebenen deutlichen Klanggewinn oft eher für gewünscht, als tatsächlich gegeben - sofern vorher alle Komponenten in Ordnung waren. Denn dann wäre ja der Zustand vorher deutlich - ich schreibe einmal suboptimal. Wenn dem so ist, war eben vorher etwas deutlich und signifikant falsch - was ja auch nicht sein kann. Als Beispiel bleibe hier einmal beim LP12, da das Produkt ja auch in der Basis-Simpel-Grundkonfiguration besser als die Vergleichsangebote im Markt sein soll. Da beißt sich für mich ab und an etwas in der Argumentation, der deutlichen Klangzugewinnschritte. Denn es fehlt mir die objektive Einordnung, wenn vorher alles Referenz war ist es nachher die Überreferenz. Dann wird es die Über-Überreferenz. Ist der beschriebene Argumantationsknoten klar geworden?


    Das ist für mich aber im Hobby-Bereich unerheblich, da will man einfach etwas anderes. Das ist völlig in Ordnung. Mir genügt es dabei ja oft schon festzustellen, das es nicht signifikant schlechter geworden ist.


    In dem Sinn ein entspanntes Wochenende und viel Spaß mit Musik.

    hi,


    noch kurz zwei Einlassungen dazu.


    Natürlich kann man über ein Produkt etwas schreiben, ohne es selber besessen zu haben.


    Einfach, dass das angebotene Produkt für den aufgerufene Preis keine direkt überzeugende Gegenleistung gezeigt hat. Das muss ein Produkt vermitteln. Ein LP12 hat eben bislang bei mir eben nicht das Haben-Wollen ausgelöst.

    Dann darf auch erwähnt werden, was einen davon abgehalten hat. Bei mir eben auch, dass ich das Gefühl mitnehmen würde, im Zweifel eine wichtige Komponente eben nicht mit erworben zu haben. Eben z. B. die dafür adäquate Motorsteuerung mit Geschwindigkeitsumschaltung.


    Das kann man und muss man beurteilen, bevor man einen LP 12 auch nur angeschlossen und in einer Vorführung einmal gehört hat.


    Ohne Frage kann der LP12 LPs in Rotation versetzen, ja und. Auch mit annähernd passender Umdrehungszahl, auch gut.


    Das erwarte ich einfach - auch von einem günstigen Modell. Der Rest ist dann Anfassqualität und ggf. noch ein passend zum Tonarm ausgewählter Tonabnehmer. Den ich bei einem gut funktionierendem Tonarm außerdem auch für das entscheidende Element der Töne aus Rillen kratzenden Technik halte.


    Das kann man mit einem LP12 erreichen oder - so sehe ich das zur Zeit - auch mit einem anderen Subchassis-Spieler, zu aber deutlich günstigeren Konditionen. Nach meiner Überzeugung ist eben ein Subchassis eben immer noch der beste Ansatz, um eine Entkopplung vom Untergrund zu erhalten.

    Das polarisierende bei dem LP12 ist und bleibt eben die Preisgestaltung - und die läßt sich aus meiner Sicht eben auch gut ohne einen Erwerb des Objets der Begierde oder Nicht-Begierde diskutieren.


    Der klangliche Aspekt kann dabei fast ausgeklammert werden, denn hinter einem Vorhang versteckt, wird kaum jemand ein „Billigbrett“ von einem „Vollausstattung LP12“ unterscheiden können. Aber selbst wenn das gelingen sollte, muss der Abstand dann einem immer noch gut 10.000€ (?, kenne tatsächlich das jetzige obere Limit eines LP12 nicht) wert sein.


    Wenn dem so ist - gut. Mir ist es das nicht - auch gut.

    Aber wir drehen uns im Kreis -> und damit weg.

    Es ist leider ein weit verbreiteter Irrtum bei Subchassisspielern, die haben ihre Federn eben nicht, um "Trittschall" zu absorbieren, sondern lediglich feine Vibrationen aus der Umgebung und des Antriebsmotors abzufiltern. Hast Du "Wippdielen" zuhause, reagiert ein Schwabbler eher noch empfindlicher auf das Wippen, weil sich das Schwingchassis in dieser Frequenz sogar aufschaukelt.

    Hm,


    das deckt sich nicht mit meinen Erfahrungen mit einem TD146MKlV mit TP MK VI.


    Hatte damals Abacus Boxen mit deutlich mehr Bass als die Passivboxen und Grundig Kompaktanlage mit Brettchenspieler, alles auf der Schrankwand, Bass der Boxen konnten direkt in den Dreher einkoppeln, das Rückkoppeln konnte man an dem Auslegungen der Boxen sehen und fühlen und hören. So stark, dass ich die Abacus auf 64Hz limitieren mußte, dann war die Tiefenresonanz weg.

    TD146 erworben, aufgestellt und die Rückkopplung war weg. Einstellung von 16 Hz an den Boxen auf der Schrankwand war wieder möglich. Hör- und fühlbar war die Resonanz weggefiltert. Ich habe leider den Grindig Dreher aus meiner Erinnerung gestrichen. Es müsste aber ein Philips Derivat gewesen sein und kein Dual.


    Ja, ich habe tatsächlich keine Messwerte, aber das war offensichtlich, dass die Subchasisauslegung im Tieftonbereich arbeitet. Was auch dazu passt, dass die Subchassis, die ich hatte sichtbar zum Schwingen anregbar waren, alles über 24 Hz beginnt ja für uns zu verschwimmen (Film und Einzelbilder mit 24 Hz) das ist zwar so auch nicht eindeutig, aber schaut einmal, welche Hübe das Subchasis macht und vergleicht das mit den Tieftönern Eurer Boxen. Möglicherweise war/ ist auch einfach der 146er nur besser.

    Hi,


    da eh nicht mehr so eng am Thema geschrieben wird, meine Sicht.


    Es ist schwer Plattenspieler miteinander zu vergleichen, die nicht den gleichen Tonarm mit dem gleichen Tonabnehmer nutzen. Effektive Massen und ggf. die Tonarmlänge, die Ausführung des Armes (gerade vs. gebogen) haben einen Einfluss auf die Wiedergabe, wo zumindest der Einfluss der Maßen mit der Nadelnachgiebigkeit einen deutlichen Einfluss haben kann.


    Aus meiner Sicht gibt es bei den Drehern selber drei, nee, eher zwei Kategorien:


    „Brettchenspieler“ mal mit einem Riemen, mal direkt angetrieben. Insbesondere der Riemenantrieb ist sehr einfach umsetzbar.


    „Subchasisspieler“ - Weiterentwicklung, um eine bessere Entkopplung gegenüber dem Trittschall zu erhalten.

    Es gibt da bestimmt diverse Zwitter, aber grob stimmt das.


    Meine Erfahrung:


    Um die einfachen mit Riemen angetriebene Brettchenspieler mache ich einen Bogen. Schwimmender Estrich eben.


    Die Direkttriebler sind für mich Profilaufwerke, entwickelt um im Studio oder im DJ- Betrieb exakt der Anforderung zum Hochlaufen in 1/4 Umdrehung und entsprechend einfache Tonabnehmer mit hohen Auflagegewichten gerecht werden zu können.
    Der Antrieb selber „stuckert“ und ist nur mittels aufwändiger und anfälliger Elektronik nutzbar. Aus meiner Sicht sind die nichts für zu Hause.

    Ein gut abgestimmter Subchasisspieler mit einem schnell drehendem Motor und passend dazu ausgelegtem Riemen zusammen mit dessen Elastizität stellt für mich ein einfaches und in sich stimmiges Konzept dar, um einen Plattenteller ruhig in Rotation halten zu können. Klar gibt es hier auch high sophisticated geregelte Antriebe, muss man aber eben nicht haben.


    Ich erwarte nur noch eines, der Dreher muss ohne ein Umsetzten des Antriebsriemen von Hand zumindest von 33 auf 45 Umdrehungen/ min umschaltbar sein, wenn ein Hebel dieses Umsetzen macht, ja nun, auch gut.

    Zurück zum LP12, da hängt es eben bei mir, für den aufgerufenen Preis der Basis Version, erwarte ich so etwas eben.


    Dazu kommt noch etwas: Wenn mittels einfacher Dämmpfungsmatten oder Spezialfräsungen, ein „Klangupdate“ möglich ist, erwarte ich auch in dieser Preisklasse ein Einführen relevanter Verbesserungen in der laufenden Produktion in dem Basis Modell.
    Klasse finde ich dagegen bei Linn die Möglichkeit ausgelieferte Modelle auf den Stand der neusten Linn-Technik bringen zu können.


    Deshalb hinkt der Vergleich ein wenig, dass andere Firmen das mit den Upgrades auch so machen. Nee, machen sie nicht - es gibt einfach unterschiedlich bezeichnete Modelle die sonst technisch gleich sind.
    Ohne Frage lassen sich mit den LP12 sehr, sehr gut Platten abhören. Mit anderen Drehern basierend auf einem derartigen Konzept eben auch und die TD 3xx und dessen Generation mit den Blattfedern sind da dann noch einmal ein Stück weiter ausentwickelt. Ob man das hören kann? Ich bin mir bei mir sicher, dass ich da Probleme hätte. Einen TD kann ich aber eben kostengünstiger erwerben und dann eben mehr in den Tonabnehmer investieren. Aber das hatte ich ja schon geschrieben.

    Der Satz ist aber nicht wirklich ernst gemeint von dir ?

    Hi,


    nur halb. Aber er ist bitte mit wirklich viel Augenzwinkern zu verstehen. Letztlich halte ich gerade den Antrieb mit dem Teller und der Matte für nur einen Zweck gut, den Teller mit der LP auf passender Umdrehungszahl zu halten. Da genügt ein passend zur Netzfrequenz angetriebenes Konzept. Zur Trittschalldämmung ein Subchassis. Das genügt vollkommen.

    Beim Arm ein sehr reibungsarm und spielfreies Exemplar mit 12 g bis 20 g effektiver Masse und justierbarer Headshell.


    Dazu ein MC Tonabnehmer und ein schöner, rauscharmer Halbleiterverstärker als PhonoPre. Dann geht für mich gewöhnlichen LP Abhörer die Klangsonne auf.


    Ein LP12 passt also schon in mein Beuteschema - aber bislang konnte das bei Vorführungen und auch deutlich länger bei Bekannten vernommene Ergebnis kein „Habenwollen“ auslösen, sondern nur ein dann bleibe ich bei meinen Drehern und kaufe dafür neue Tondosen.


    Hätte ich einen LP12 dann wäre der Thorens nicht bei uns. Da stand tatsächlich ein LP12 mit auf dem Zettel. Der 320 MK II mit TP90 war aber ganz in der Nähe verfügbar, und der funktioniert eben ohne Upgrades.


    Mal sehen, wenn der erste Kurze in einigen Jahren dann doch einmal ausziehen sollte, gibt es ein weiteres Zimmer mit Analogoption, da wird dann bestimmt wieder LP12, neben TD52x und der Mitsubishi LT20 und LT30 stehen. Bei den LTs wird es dann aber vermutlich mit einer kompletten Revision der Ansteuerung einhergehen.
    Die LTs passen zwar nicht zu den oben formulierten Anforderungen an einen Dreher für mich, aber einmal möchte ich einen Tangentialdreher mein eigen nennen und wenn schon, dann einer dieser.


    Ich schweife vom Thema LP12 ab. Entschuldigung.

    Hi,


    SUPA ist die Vorstufe für das Ground-Kabel, das Du angeschlossen hast? Oder ist da ein separater Vorverstärker mit gemeint? Im Prinzip wird Ground ja über die Cinch- Kabel weitergeführt. Ist irgendein weiteres Gerät Deiner Kette an einer echten Erde, über einen echten Schuko-Stecker an den Schutzkontakt angeschlossen? Wenn nicht, könntest Du einmal versuchen, ein weiteres Kabel vom Ground des SUPA an z.B. die Heizung, Erde der Antenne zu legen. Sei dabei vorsichtig. Wenn Dir jetzt schon nicht klar ist, was ich vorschlage, ziehe bitte jemanden mit Erfahrung zu Rate.

    Hi,


    ich sehe es etwas provokant so:


    Ein LP12 spielt der Liga der üblichen Subchasisdreher mit Kegelfedern. Also Thorens TD 14x, 16x, etc.pp..


    Mit dem Erscheinen der TD 3xx, die das Pendeln zur Seite eliminierten, muss eben bei Linn seit Jahrzehnten nun mittels Updates und Upgrades versucht werden dieses Niveau zu erreichen.


    Der Witz dabei, Thorens ist dann erst einmal in die Pleite geschlittert und Linn hat eigenständig bis heute überlebt - mittels der Upgrade Gelddruck Option - das nötigt schon Respekt ab.


    Weniger provokativ, sobald ein Linn LP12 von außen von 33 auf 45 umschaltbar ist, würde ich nur noch Kohle in Tonabnehmer stecken, denn da steckt aus meiner Sicht die wirkliche Stelle zur Optimierung, bzw. der ständigen Wartung, da eben da das Verschleißteil steckt.


    Nur gibt es aus meiner Warte (siehe oben) ähnlich gute oder sogar bessere Dreher schon für deutlich weniger Geld und damit kann dann eben wieder mehr in einen Tonabnehmer gesteckt werden.

    naja, zum Glück gibts das AT33 in verschiedenen Farben :-)

    Das PTG/II so meine ich nicht - da gibt es nur ein Design. Die normalen AT33er werden bis auf das PTG auch aufgelistet un die ATOC9 Derivate eingepflegt. Mal schauen, wann das PTG/II gestrichen wird.


    Ob Altteile wirklich so gut sind? Ein vierzig Jahre altes Auto liegt auch nicht mehr sauber in der Kurve, da diverse Teile ausgeleiert und spröde geworden sind. Selbst nach 5 Jahren ist das nicht mehr taufrisch und auch NOS, also ungefahren und direkt aus einer mit Stickstoff versiegelten Garage gefahren, ist das ein Altteil, das nicht wie frisch aus der Produktion funktionieren wird. Selbiges Verhalten sehe ich auch bei Tonabnehmern gegeben. Das ist einer der Gründe, dass ich mich über das Platten/ Analogrevival freue - es gibt tatsächlich wieder Neuentwicklungen, die auf den Markt gebracht werden. Zur Preisentwicklung schreibe ich nun nichts, aber im Prinzip ist es mehr als nur gut zu wissen, dass auch in den nächsten Jahren mit Neuware gerechnet werden kann. Möglicherweise sogar mit der einen oder anderen Neuerscheinung.

    Nun, ob die Headshells an sich klingen, oder ob der Anpassung in Gewicht und Bauhöhe, eben den Tonabnehmer besser an den Tonarm anbinden sei einmal in den Worte gesetzt und dahin gestellt.


    Allerdings, sehe ich keinen Grund dafür, wilde Farbkombinationen dem Klangfetisch unterzuordnen. Dafür gibt es genügend Alternativen. Zum Absatz des PTG, es hilft eben das Teil an ein schwarzes Headshell zu schrauben, aber zugegeben, das sieht auch sehr nach gebastelt, statt nach einer ausentwickelt Kombination.

    Zum sinnlosen optischen Luxusproblem, das Bild:


    Außerdem halte ich das Farbzusammenspiel für relevant, denn es wird schon ein erklecklicher Geldbetrag in ein Kleinteil umgesetzt und dann möchte ich davon beim Auflegen einer Platte mich nicht jedes Mal nicht erschrecken und dann „Augenkrebs“ bekommen. Wenn ein Hersteller schon einige Hundert € bekommen möchte, dann bitte auch so, dass das Außendesign und die Haptik nicht dem eines Kinderspielzeugs aus einem Kaugummiautomaten entspricht.

    Bei einige „Herstellern“ hat man den Eindruck, dass auch tatsächlich dieselben Materialien eingesetzt werden und hier wird dann von Spezialmischungen und bei Mondschein gewickelten Spulen mit bei Neumond und Niedrigwasser geschöpftem Natur-Kautschuk fabuliert.


    Dann lieber ein farblich abgestimmter Tonabnehmer auf einem dazu passendem Headshell. Das Ergebnis kann man dann mit einem Bild zum Luxusproblem zumindest direkt belegen.

    Hi,


    habe das an meinem TP90, so gelöst, dass die Schrauben von oben aus Edelstahl, Silber-Grau sind und nur die Mutter von unten dann aus Messing gülden erscheint. Die Länge der Stahlschrauben ist so gewählt, dass die unten nicht überstehen und dann wieder grau hervor schimmern:


    Bild ist zu groß - wird heute am Abend nachgereicht


    So komme ich mit dem Goldton des PTG gerade noch klar. Mir wäre ein komplett schwarzes System/ ein System mit komplett schwarzem Korpus und dann einfach weißer Beschriftung aber genehmer. Wenn so eine Abschieds-Edition des PTG/II erscheinen würde, das wäre ggf. eine Überlegung wert das Goldring dann damit zu ersetzen. So geht das nicht an unseren CS5000 mit dem silbernen Tonarm.

    Hm meine 5ct dazu,


    die Lautsprecher, der Raum, die Aufstellung und die Ansteuerung sind die entscheidenden Faktoren für alle Quellen und je mehr Lautsprecher, umso umständlicher das Einstellen der Konfiguration.


    Was mich tatsächlich beeindruckt hat, ist die Möglichkeit mit modernen AVRs und eine Einmessung auf den Raum, da ein vernünftiges Ergebnis zu erhalten.


    Dann kommt Phono: die elektromechanische Auswahl des Tonabnehmers zum Tonarm ist relevant für die Resonanzfrequenz, wesentlich ist dann wieder die Entkopplung des Drehers vom Untergrund, ob die Resonanz denn auch immer angeregt wird.


    Dann kommt das unerfreuliche Kapitel der Anpassung des Tonabnehmers zum Phonoeingang.


    MC ist dann wieder der einfache Weg. Der Eingangswiderstand um ca. Faktor 10 über der des Tonabnehmers und alles ist erst einmal in guter Funktion.


    MM ist die Mimose, Eingangskapazität und die Kapazität der Kabel müssen mit der Induktivität und den Impedanzen zum MM Tonabnehmer passen, um einen linearen Frequenzgang zu erhalten. Wenn man da nicht messen kann, ist es pures Glück, ob der wirklich linear ist und dann wird die potenzielle Fehlanpassungen noch mit dem RIAA entzerrt.


    Ich meine ja, dass aus der Ecke der Mythos analoger Schmelz und Klang kommt. Wenn für alle CD Alben die entsprechende gleiche Platte deutlich anders klingt, ist das ein erster Indiz für eine Fehlanpassungen und kein HighEnd.


    Mein Ziel ist und bleibt die Plattenwiedergabe so nah wie möglich an eine CD Wiedergabe zu bringen. Ein funktionierender CD Spieler vorausgesetzt und kein nachträglich optimierten Aufnahmen nehmen. Eine einzelne Aufnahme kann da deutlich in die Irre führen.


    Ich gehe dabei davon aus, dass natürlich alle Komponenten gut funktionieren und keine anderen Übertrager im Signalweg eingesetzt werden.


    Sprich konkret, Röhrenendstufen oder MC Übertrager bieten mehr Frequenzverschiebepotenzial, als ohne dass es ohne eine Messung wirklich abgleichbar ist.


    Klar wird es wieder Kollegen mit den absoluten Ohren geben die meinen, dass natürlich die eigenen Ohren genügen. Meine Ohren schaffen das eben nicht. Deshalb nehme ich den einfachen Weg: Anpassung mit Dirac auf den Raum und MC Tonabnehmer und alles mit Halbleiterverstärkung.