Posts by hpk69

    Hi,


    sofern man nicht all zu exotische Kabel mit einbezieht, dafür aber Eingang und Ausgang elektronisch zueinander passen, lassen sich 11 m mit zwei adrigem Klingeldraht ohne Klangeinbußen miteinander verbinden. Der ganze Quatsch bis 25kHz Hochfrequenz-Kabelmodelle zu nutzen, kann man machen, aber dann kommt auch dabei heraus, dass das alles nachgerechnet erst ab einigen Hundert Metern und kHz eine merkliche Veränderung im Höhenabfall erkennbar ist.


    Cinch auch mit dünnen Kabeln genügt. Der Sinn einer XLR Verkabelung liegt doch in der Einstrahlfestigkeit im Bühnen und Studioeinsatz, da sich dort parallel eingestreute Signale aufheben. Der Hochfrequenzabfall im HF-Fall ist auch dort eher untergeordnet, da nicht relevant. Audiosignale sind im Aspekt Kabel, eher Gleichstrom als HF.

    Relevant ist zu überlegen, welchen Tonabnehmer man einsetzen möchte und wenn es denn MM sein soll, wie am PhonoPre die Eingangskapazität ist und welches Kabel dann zum Einsatz kommen soll. MC ist dann wieder wenig relevant in Bezug auf Kabellängen.

    Ganz klar Carbonbürste mit zwei Reihen.


    Je weicher um so besser, die Bürste muss zwingend mit einer Metallanfassfläche versehen sein, die elektrischen Kontakte zu den Carbonfasern hat. Beim Reinigen mit einer Hand die Bürste mit der anderen Hand ein bestimmt „echt“ geerdetes Gerät anfassen, um eine elektrostatische Aufladung der Platte zu minimieren. Platte liegt dabei auf dem sich drehenden Plattenteller. BTW, der Dreher und dessen Plattenteller selber sollte auch geerdet sein. Eine gute Gummimatte leitet dann auch die Elektrostatik gut ab.


    Das ist aus meiner Sicht auch der Nachteil aller Natur und/ oder Kunststofffasern, die elektrisch nicht leitend sind, es verbleiben eben auf Grund der Elektrostatik zu viele Partikel auf der Plattenoberfläche.


    Das setzt sich aus meiner Sicht bei den Drehern selber fort, Plastikteller und Keramiklager sind selten gute elektrische Leiter und können zu einem elektrostatischen Aufladen nur durch das Kratzen der Nadel in der Rille beim Abspielen selber führen. Das muss dann bei der Konstruktion mit berücksichtigt werden. Offensichtlich nicht leitende Plattentellerauflagen meide ich deshalb auch und bin immer kurz davor einmal eine Plattentellerauflage auf der Basis von ESD Bodenbelägen zu basteln, aber bislang genügen mir gerade noch die originalen Gummiauflagen von Thorens bzw. Dual und ich habe keines gefunden, das mir zusagt.

    Hm,


    zu den Distanzplättchen. Was ist daran denn nun „schädlich“? Es sieht ab und an etwas merkwürdig aus, aber im Prinzip wird der VTA damit passend eingestellt, wenn der Tonarm eben keine Höhenverstellung bietet.


    Wirklich gute Matten unterschiedlicher Dicke zu finden, die eine Einbuchtung für das Label haben und sonst wirklich eben sind, kosten deutlich mehr als das Thorens-Teil und effektiv ist das Ergebnis ja identisch.


    Komm mir nun keiner mit mechanischer Stabilität und Ruhe im Klang gepaart mit stoisch-stabilen Bass. Auf die Berechnung der Kräfte bin ich gespannt. Bei 2g Auflagekraft. Wenn der Tonabnehmer fest - also mit mehr als 2g - unter der Headshell sitzt ist das gut. Ein ganz leichtes Anziehen der Befestigungsschrauben hat bei mir immer genügt. Da ich Inbusschraubköpfe nutze, nehme ich den Feinmechanikbit nur leicht zwischen Daumen und Zeigefinger, um so möglichst wenig Drehmoment in die Verschraubung zu geben.


    Hat nicht sogar Ortofon Tonabnehmer im Programm (gehabt?), die eine Verkippung erlaubt haben, um den Azimuth mit den Befestigungsschrauben feineinstellen zu können? Der Kontakt zur Headshell ist dann eine Linie in der Mitte und zwei Schraubenköpfe bzw. die beiden Muttern.



    Hi,


    zu den Ohren und dem Nachlassen - ich sehe da tatsächlich in der Digitalisierung die Möglichkeit den vom Hörgeräteakustiker gefundenen Frequenzgang in einem DSP abzuspeichern und dann so entsprechend Musik erleben zu können und dann auf die Gerätschaften im Ohr verzichten zu können.


    Sonst gilt es wie üblich bei einem Hobby - ab und an zu hinterfragen, ob man nicht eine Neuausrichtung wagen sollte. In Bezug auf HiFi und Wein hilft eine „Blindverkostung“.


    :)

    Hi,


    in meinen Augen nicht, der TP90 eignet sich „besser“ für härter aufgehängte MC-Systeme und bietet eben eine Höhenverstellung.


    Die wechselbare Headshell kann man als pro oder kontra auslegen, ich finde den TP90 eben insgesamt einfach praktischer und er sieht eben auch auf dem 320er passender aus.


    Den TP16 fand ich im Vergleich etwas filigraner.

    Wie es mit den Spezifikationen aussieht - insbesondere bei den Lagern - dazu kann ich nichts schreiben.


    Mit jeweils passendem und justiertem Tonabnehmer geben sich dann beide Tonarme aber nach meinem Erleben aber nichts.

    Herzlichen Dank auch von mir.


    Zur Verschraubung. Bei meinem PTG habe ich es so gelöst, dass ich passende nicht magnetische Schrauben aus Edelstahl nutze und die von AT mitgelieferten Muttern aus Messing von unten. So beißt sich die Farbe des Edelstahlsilber nicht so wie das Messinggold mit dem TP90 beim Betrachten von oben und die Messingmuttern passen gut zum goldigen Unterteil des AT33 beim Betrachten von der Seite.


    Habe ich davon noch ein Bild - mal sehen. Ja, hier, sogar zwei:


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    Hi,


    sehe das erst gerade.


    Folgender Vorschlag von meiner Seite.


    Aktive Lautsprecher schön klein, da sind gerade in Deiner Nähe ein Paar Nubert A100 und dann ein Paar Elacs in den Kleinanzeigen.


    Als Vorverstärker dann den Nakamichi CA5E und Du kannst in Zukunft gut Platten hören und da Aktivlautsprecher eh wieder vermehrt auftauchen steht einem Update da nichts Weg.

    Hi,


    nicht am selben Dreher.


    den TP 90 habe ich am 320 MK II


    den TP 16 MKIV an einem TD 146.


    wie schon geschrieben, der TP90 ist in der Höhe verstellbar, der 16er eben nicht. Unterschiedliche effektive Masse ist natürlich ein weiterer Unterschied. An beiden habe ich jeweils ein Grado Prestige Gold betrieben, kein wirklicher Unterschied war vernehmbar. Rest der Anlage, Abacus APC 12-23 und T+A Pulsar P 1000 MM mit passend eingestellter Eingangskapazität - welche habe ich vergessen.


    Der 146 steht bei meinem Bruder immer noch mit dem Grado. Der 320 ist jetzt mit dem AT33PTG/II ausgerüstet.

    Hm,


    meine Meinung dazu ist, sollte ein Netzfilter wirklich dazu notwendig sein, dass ein Gerät dann erst richtig funktioniert, dann ist das das Netzteil oder hier der Motor falsch ausgelegt.


    und ich meine hier normale Störungen auf dem Netz, die gefiltert werden können. Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung meine ich nicht.


    Wenn es gut gemacht ist schadet so etwas nicht. Einen Vorteil sehe ich bei den Plattenspielern, bei denen der Motor mit Netzfrequenz betrieben wird, ein separates Netzteil, dass einen Sinus mit zwei Frequenzen erzeugt, kann dann direkt die Umschaltung von 33 auf 45 U/min erledigen.

    Aber das war hier nicht gefragt.


    Wenn Du magst, kannst Du es ja einfach einmal ausprobieren. Eine mit Netzspannung gefiltertes Gerät kurz abstecken und dann den Dreher gefiltert laufen lassen.


    BTW: Nutzt eines der anderen gefilterten Geräte ein internes Schaltnetzteil zur Umspannung, dann wirst Du vermutlich dort eine deutlich aktivere Verschmutzung erzeugen als vom Netz selber eintrudeln. Das kannst Du dann auch ungefiltert betreiben.


    BTW II: hat jemand von Euch schon einmal gemessen, ob sich wirklich Störungen vom Netz auf das Nutzsignal auswirken und wenn ja, welcher Art sind dann diese?

    ja, so kann man einer Lebensdauer in Bezug auf die Abnutzung der Nadelspitze auf den Grund gehen.


    Dann fehlt aber noch die Information, was mit unbenutzten Tonabnehmern aus alten Lagerbeständen ist. Das hätte ich hier eher unter alt verstanden.


    Denn das treibt mich viel mehr um, als die Nadelabnutzung selber. Ein Hinweis könnte schon eine Messung nach der oft angeführten Einspielzeit geben. Leider findet sich da ja nirgends eine Angabe bei den diversen Publikationen und wenn es nur eine Eingangsmessung und eine Ausgangsmessung nach x Stunden Einspielzeit ist, ob und wie sich ein System dann auch messtechnisch verändert hat.

    wie schon geschrieben, ja das kann man alles machen, und wird vermutlich dem Dreher damit nicht schaden. Einen TP90 beim MK II auszubauen, um einfach einen andern Tonarm zu nutzen - nun da würde ich immer am Tonabnehmer selber ansetzen und da ein Update fahren.


    Auch beim TP16 MK IV gibt es nur auszusetzen, dass der nicht wirklich in der Höhe verstellbar ist und einem beim Ausbalancieren etwas Geduld abfordert.


    Beides sind schöne, hochfunktionale Tonarme und wie schon geschrieben der Tonabnehmer mit dem Verstärker macht letztlich die Musik.

    Hi,


    ich sehe das etwas entspannter, wenn Dir aktuell keine Beeinträchtigung durch den 302 auffällt, würde der 320 auch nicht viel bringen, außer eben den Bastelspaß und damit aber auch das Abfließen von Geldmitteln, die Du auch in einen alternativen Tonabnehmer beim 302 stecken könntest. Den 320 so wie er ist zu verkaufen und alles zusammen könnte es für ein AT 33PTG/II langen.


    Zurück zum 320: Den sehe ich ob des Subchasis im Vorteil. Zusätzlich eine Frage sollte der Tonarm nicht der TP16 MKIV sein mit dann 12 g effektiver Masse? Der ist auch sehr universell einsetzbar.

    Wenn der 320 noch so tut, muss ein neuer Flachriemen und vermutlich eine neue Haube und ein neuer Tonabnehmer her.


    Mehr kann man machen - ich meine das reflektiert aber auch eher den eigenen Spieltrieb, als den echten Nutzen. Die Cinchstecker könnten evtl. noch nach einem Austausch verlangen, wenn die vorhandenen einen Kabelbruch direkt hinter dem Stecker zeigen.


    Ein in Funktion setzen, das ist der 320 bestimmt wert - ob er dann bei Dir wirklich besser sein wird als der 302 mit dem PTG oder auch dem DL110, das wage ich in Zweifel zu ziehen. Wenn es Dich wirklich reizt, dann überleg den DL110 doch in den 320 zu setzen und dem 302 trotzdem das PTG zu gönnen. Der Trend geht klar zum Zweitdreher. Ein Austauschen der Tonabnehmersysteme könnte Dir dann Klarheit verschaffen, ob der 320 mit dem PTG dann nicht doch insgesamt „besser“ ist - ich habe da so meine Zweifel, sofern Du nicht in einem Altbau wohnst, in dem Dir das Subchasis des 320 eben deutliche Vorteile bringt.


    Und weg.

    Diese beeiflussung gibt es zwar, spiegelt sich (wenn überhaupt) nur im 0,01 gr. Bereich wieder.....zumindest in meinen Setups sind die Messungen der Auflagekraft mit oder ohne AS immer gleich.....


    Das verstehe ich hingegen auch nicht...das ist doch kein Problem...einfach mit der Hand auf den Waagepunkt setzen......(ohne Lift)

    Hm,


    ich mache das immer mitten auf der Plattenspieler Matte und dann natürlich ohne AS und nutze zum Absenken immer den Lift. Mit AS hätte ich die Erwartungshaltung, dass dann bei der ersten leichten Berührung beim Absenken die Nadel etwas zur Seite gedrückt wird und dann auch etwas rutscht. Dann sitzt die Nadel eben nicht mehr und im Zweifel neben dem Messpunkt. Bei meiner Waage ist der Messpunkt nicht wirklich groß und mit der Hand treffe ich den nie - weder einmal noch ein weiteres, zweites Mal genau.

    Zum CS544


    Ich vermute Du hast seitlich an dem Rädchen zum Einstellung der Auflagekraft zusätzlich Gewicht auf die Nadel gegeben. Da ich kein Manual noch passende Photos gefunden habe. Unten an der Tonarmbasis sollte sich noch ein kleiner „Pöbbel“ mit Schlitz und einer Möglichkeit zum Schieben um die Tonarmbasis herum mit Skala befinden. Der ist auf 1,8 zu Schieben.

    So ist es bei den mir bekannten Modellen.

    hi,


    wenn ich das richtig sehe, ist der 21f mit den damals aus japanischer Richtung üblichen elektronischen Tonarmen ausgestattet.


    Wenn der also wie ursprünglich gedacht noch funktioniert, sollte da im Prinzip jeder Tonabnehmer funktionieren.


    Da nicht mitgeteilt wurde welcher Phonoverstärker(Zweig) genutzt wird, als erster Vorschlag ein High Output MC DL110.

    hm,


    was meint das nun? Tatsache ist Doch das Härte im Vergleich hin oder her die punktuelle Beanspruchung der Nadel eben durch Reibung in der Rillenflanke auch die Nadel beeinflussen wird. Sie wird lokal erhitzt, mit Kräften beaufschlagt, winzige Staubkörnern werden dagegengeschubst ...


    Pauschal eine Auskunft zu geben ist da sehr schwer - aber ich gehe auch tatsächlich davon aus, dass in erster Linie das Dämpfungssystem der Nadelaufhängung am meisten beeinträchtigt, altert und von einem Verlassen der „Spezifikation“ betroffen sein wird. Gummi und Plastik altert eben.

    Hi,


    ich bin noch nie auf den Gedanken gekommen mit AS das Gewicht zu kontrollieren, denn dann zieht die Nadel, bzw. Der Tonarm ja zur Seite und dann lande ich nicht mehr auf dem Punkt.


    Relevant sollte also vorher sein und dann beschreibe bitte wie Du es fertigbringst die Nadel auf der Waage mit AS wieder auf dem alten Punkt aufzusetzen.

    Sofern sich das AS bei ausbalanciertem Tonarm nicht und ausschließlich mit einer Bewegung in der Horizontalen äußert, würde ich den Tonarm bzw. dessen AS auf Funktion überprüfen (lassen).

    Möglicherweise dazu noch etwas zur Klarstellung, eine mechanische Abtastung muss eben mit Reibung und Abrieb leben und schädigt damit mit der ersten Abtastung. Wie relevant dieser Schaden ist, steht auf einem anderen Blatt.


    Hindert mich nun dieses Wissen daran meine Platten regelmäßig abzuspielen - bestimmt nicht!


    Allerdings ist das der Nachteil von Schallplatten mit Testsignalen - nach x-malignem Abspielen, ist man sich nicht mehr sicher, ist das Signal nun suboptimal in der Wiedergabe, da des Setup nicht passt oder die Rille schon entsprechend geschädigt ist.

    Deshalb versuche ich da aus meiner Sicht so pragmatisch wie es geht heranzugehen - eben mit einem „Wartungsplan“ und nicht mit Messungen, die dann wieder mehr Fragen aufwerfen als eben klären.


    Und ganz klar, ich freue mich schon darauf, das Eroica ersetzen zu dürfen. Was aber in der gegebenen Konstellation schon wirklich nicht einfach wird: Ein anderes MC passend zum Tonarm des CS5000 und dann noch zu moderaten Preisen zu finden, das wird spannend. Und nein einfach noch einmal ein Eroica ist keine Lösung und auch das PTG/II wird es nicht werden.

    Hi,


    da wir uns einen Ozonierer gekauft haben, würde ich es auch damit versuchen, einfach in eine große Kiste zusammen mit den Covern und für 10 min das Gerät anschalten und dann insgesamt 30 min bis zu einer Stunde einwirken lassen. Die Cover werden dann bestimmt nicht mehr stark riechen.

    Selber ausprobiert habe ich das aber mit Plattencovern noch nicht - nur mit den Kuscheltieren von den Kurzen. Da setze ich dann aber gleich das ganze Zimmer dem Ozon aus. Das hilft dann ca. ein halbes Jahr und ja wir Lüften natürlich - täglich - im Sommer 24/7 durchgängig. Aber Kinder auf dem Weg zu Teenagern fangen an zu müffeln und deren Klamotten auch. Schreibt nichts vom Waschen und Duschen, auch dem kommen die nach, es bleibt beim Müffeln.

    ;)

    zu Hedlund, nee, da ich davon ausgehe, das es eine Ausgangskontrolle gibt. Einzig das Herstellungsdatum kann eine Varianz erhöhen.


    zu fr.zazbec, jeder Abspielvorgang schädigt die Rille der Platte. Darum geht es mir hier zumindest nicht. Es geht um eine Fehlabstimmung des Feder-Masse-Systems auf Grund der Änderung in der „Feder“ und der „Dämpfung“ des Systems. Das ist in Bezug auf Resonanzen und zur Erlangung eines linearen Frequenzgang aufeinander abgestimmt - oder sollte es zumindest sein. Ändert sich das - ändert sich das Frequenzverhalten. Klar läßt sich das auch abtun, indem man einfach mit den Geräusch aus den aspachuralten Tondosen lebt. Für mich sind Tonabnehmer eben Verbrauchsmaterial, das ich auch wie die Plattenspielerantriebsriemen eben in einem bestimmten Modus austausche.


    Natürlich muss man das nicht so machen - aber für mich halte ich so die Dreher auf Stand und bin mir recht sicher, dass alles in dem vorgesehenen Arbeitsfenster funktioniert.