Posts by hpk69

    Hm,


    wenn Du wirklich nachhaltig und adäquat eine Anpassung für MC vornehmen möchtest, dann würde ich beim Tonarm ansetzten.


    Entweder ein TP16 MKIV mit 12,5 g effektiver Masse oder und das wird aufwändig einen TP90 anbauen.


    Damit hast Du dann Tonarme, die heute übliche MC/ MM Systeme nutzen können.


    Tatsächlich, wenn Du dann wirklich möchtest einen externen Transformator, der eine autarke, separate 60 Hz Sinuswelle erzeugt.


    Dann hast Du in meinen Augen alle Anpassungen gemacht, die technisch sinnvoll sind, sofern alle anderen Komponenten ohne weitere Defekte funktionieren. Das Netzteil ist aber auch nur etwas für das Gemüht.

    Hi,


    den einen im WZ, den anderen unter dem Dach. Natürlich so „abgestimmt“ dass beide ähnlich nah an CD sind. Wenn ich so etwas wie einen Klangcharakter wünschen würde, könnte ich auf diverse AVR Modi ausweichen. Das lasse ich aber, es bleibt alles schön auf pure Audio im Stereo Modus. Die Platten lagere ich an einem Ort und trage dann nach einer Hörrunde das geronnene Öl wieder zurück, das kann aber auch schon einmal ein paar Tage dauern - also das Zurücktragen.

    Hm, was sollten wir dazu schreiben, als dass Du ob der Preisentwicklung natürlich nicht wirklich unrecht hast, aber dran kann man erst einmal nichts ändern.


    Schreib bitte, ob Du mit den AT MM zurecht kommst. Bislang bin ich immer wieder froh wenn ich dann auf Grund der Preiserwägungen erst MM kaufe und als nächstes dann doch wieder ein MC erwerbe.


    Es mag dafür einmal den Grund geben, dass ich nicht in der Lage bin MM passend anzuschließen, oder eben MM im Vergleich der von mir bislang eingesetzten MC nicht günstig ist sondern billig klingt.


    Bei mir sieht es so aus, dass ich zum Ende diesen Jahres mein Goldring ersetzen möchte/ muss und ich dann wieder vor der Frage stehen werde welches System ich denn nun erwerben möchte. Mal sehen, ob mich Deine Erfahrungen weiterbringen werden. Die neuen AT OC9 scheinen mir aber auch nicht uninteressant zu sein.

    Ja, nun das mache ich schon - aber was hilft es. Jede Plattenseite vor dem Abspielen waschen trocknen und mit gereinigtem und gefiltertem Stickstoff trocken fönen.


    Es genügt doch den relevanten Staub vor dem Abspielen so von der Platte zu entfernen, dass er nicht hörbar ist. Sprich unter dem Rillengeräusch liegt. Nanopartikel sind da nicht wirklich relevant.


    Und es geht ja auch darum hier vorzustellen, wie wir das Prozedere der Vor-dem-Abspielen-Reinigung handhaben, damit dann jemand seinen vermutlich dazu passenden Weg aussuchen kann.


    Ich halte das also eher pragmatisch.

    Hallo und die Runde,


    Das kann man alles so machen und es funktioniert auch wohl zumindest so für Euch.


    Aber, wenn die Platten nicht auf Grund falscher Nutzung total verdreckt sind, gibt es doch erst einmal ein Ziel, vor dem Abspielen die „groben“ Dreckkrümel von der Platte zu entfernen und dabe keine elektrostatische Ladung zu erzeugen.


    Das macht in meinen Augen eben eine Carbonbürste, denn mit den dünnen Fasern man kann die Rille bis auf die Eindringtiefe der Tonabnehmernadel reinigen.


    Die elektrische Leitfähigkeit der Carbon-Fasern und eine Ankoppelung an ein leitfähiges Handstück, unterdrücken die Elektrostatik, sofern eine passende Erdung erfolgt.


    Wenn die Platte also keine andren Verunreinigungen außer trockenen Staub gesehen hat, dann werden diese, nach meine bisherigen Erfahrungen, auch so weit entfernt, dass eine gute Wiedergabe erfolgen kann.

    Hi,


    Nach meiner Meinung genügt es die Platten mit einer guten, nicht fusselnden Carbonbürste zu reinigen. Dabei mit der anderen Hand geerdet sein, sonst gibt es elektrostatische Ladungstrennung.


    Die Nadel ab und an mache ich die mit der Nadelbürste von AT sauber, ein kleiner, feiern Haarpinsel funktioniert aber auch.


    Zum Plattenwaschen bin ich nie gekommen, habe da mit einer LP vor über 40 Jahren und dem Drang etwas Unbedingt einmal nass Abspielen zu wollen einen Totalschaden bei einer Opus LP erzeugt.


    Nie wieder gehe ich mit einer Flüssigkeit an eine LP - aber da gibt es hier gegenteilige Meinungen, denen man bestimmt folgen kann....

    Ich würde unabhängig von “Besser“ - was meint das denn überhaupt, eher schreiben, dass das 103 eben an „normale“ Tonarme nicht wirklich passt. Es wurde vor Jahren für Plattenspieler der Rundfunkanstalten entwickelt. Da ging es eher um hohe Spurtreue, als um hohe Wiedergabetreue. Schwere Tonarme und wenig Rücksicht auf die Abnutzung der Platten also eben angepasst zu dem Einsatz im Studio. Aber wie auch immer, sofern der 103 passend eingesetzt ist, wird es auch spielen - wie ebenfalls alle anderen Tonabnehmer mit einer ähnlichen Spezifikation. Deshalb auch der Verweis auf die anderen, günstigen MCs von AT von meiner Seite - das ist, so meine ich, die Gewichtsklasse des 103 und das ist auch der Eindruck, den ich vom 103 gewonnen habe, aber selber habe ich es nie eingesetzt. Insofern beruht, meine Meinung auf nur wirklich kurzen Eindrücken, es eben dann nicht zu erwerben.


    Damit einen schönen Abend in die Runde.

    das mit dem Verschleiß sehe ich auch so, Tonabnehmer sind typische Verschleißteile und natürlich sollte man nur so viel Budget hineinstecken, dass einen ein Totalverlust beim ersten Anschrauben nicht in den Ruin treibt.


    Nun, der Unterschied im Preis zwischen einem 103 und einem PTG ist nun nicht so hoch und bei AT gibt es sogar MCs, die dem 103 in Bezug auf viele technische Details und dem Preis ähneln. Aus meiner Sicht ist der 103 eh total überschätzt und der Hype ist nicht nachvollziehbar. Allein, dass der ja als Universaltondose angesehen wird, er aber nur an wirklich schwere Tonarme benutzt werden sollte. Dann das Pimpen mit Holz-, Superresonanzplastikgehäusen - seriös ist da anders.


    BTW: Röhren halte auch nicht ewig und bedürfen einer gewissen Wartung und müssen ja auch ab und an ersetzt werden.


    Ich sehe das Thema eh so entspannt, dass ich neben dem Abgleichen von ein paar technisch zueinander passenden Eckdaten meine Komponenten so auswähle, dass ich keinen Augenkrebs bekomme. Keine Tonabnehmer mit bunten Nadeleinschüben, die auch noch nach Billigplastik aussehen. Da gibt es leider in allen Preisklassen ausgesprochen häßliche Vertreter, die ich weder für gute Worte noch für versprochene Klangpotenziale welcher Art auch immer bei mir an den Dreher schrauben und damit ins Regal stellen würde.

    Hm,


    dass kann man nun so oder so sehen, ich verbinde eben nur Klirr insbesondere in Form harmonischer Verzerrungen mit Röhrenverstärkern als technische Gegebenheiten einer Technologie aus vergangenen Tagen.


    Dass das Ergebnis bei Röhren immer noch genügt, um Musik zu hören, steht dabei natürlich auf einem anderen Blatt.


    Aus meiner Sicht, ist ein Transistor/ IC basierter Verstärker bei einer sorgfältigen Auslegung immer näher am Ideal des „verstärkendem Draht“, als es ein ebenfalls sorgfältig ausgelegter Röhrenverstärker je sein kann.


    Aber zurück, ich hatte ja geschrieben, dass eben dieser „Gruß“ aus der Vergangenheit ja genau der Grund ist, Übertrager zu nutzen.


    Dann noch eine Frage, wie wird denn die Abstimmung/ Anpassung eines Übertragers ein-eindeutig festgestellt, habt Ihr alle Frequenzmessgeräte und entsprechende Meßschallplatten?

    Hi,


    zugegebenermaßen bin ich bei dem Einsatz von Übertragern immer skeptisch, ob eine Anpassung auch wirklich passend ist.


    Generell sehe ich bei Übertragern nur eine Variante als gesetzt: Wenn eine Röhrenphonovorstufe eben nicht direkt mit MC Tonabnehmern genutzt werden kann. Sonst meine ich, dass unsere Transistorverstärker heute so rauscharm auch bei hohen Verstärkungsfaktoren bleiben, dass es dafür keinen Grund gibt, dann noch Übertrager einzusetzen. Aus meiner Sicht wird der MC Vorteil, eben keine verbogenen Frequenzgänge mit einer Fehlanpassung zu erzeugen ohne Not wieder aufgegeben. Der Spielfaktor geht dann natürlich wieder verloren.

    Es gibt in Bezug auf Übertrager unterschiedliche Aussagen. Einige schwören darauf - andere sehen eine Weitere Möglichkeiten Fehlanpassungen zu erzeugen die letztlich wieder Verfärbung ge; erzeugen können.


    Ich halte die Übertrager auf Grund der heute verfügbaren Transistorverstärker für ein Relikt alter Tage, wie Röhrenvestärker auch. Dennoch gibt es natürlich immer mehr als nur überzeugende Geräte und Umsetzungen auch mit diesen „Relikten“, die letztlich sehr, sehr gut Musik wiedergeben.


    Zurück zu einer Phonosektion mit Transistoren, ich lege erst einmal wert darauf, dass die Eingänge Weit anpassbar sind, in Hinblick auf die Verstärkung, die Eingangskapazität und die Impedanz. Dann sollten die ersten Möglichkeiten unterschiedliche Tonabnehmer einsetzen zukleben gegeben sein.


    Ein Trigon Vanguard passt da schon ganz gut - den nutzen wir auch, aber es gibt schon diverse andere. Meine Meinung ist, dass dann erst einmal ein Spielen mit Tonabnehmern angesagt ist. Da ich einen Tonabnehmer als deutlich wichtiger zum Herauskratzen der Rilleninformation erachte, als die nachfolgende Elektronik, sofern diese beiden aufeinander abgeglichen sind, stecke ich mehr Budget in die Tonabnehmer, als in die Elektronik der Phonosektion. Anders herum würde ich aber auch versuchen, wirklich günstige Tonabnehmer immer so gut angepasst als möglich zu betreiben.

    Hi, in der Bedienungsanleitung zu meinem TD320II steht, dass die Transportsicherungsvorrichtung und das Einstellwerkzeug zur Vorspannung der Federn identisch ist.


    Die M4-Schrauben sind so meine ich bei den TD 16x und 14x Modellen eingesetzt worden.

    Bitte nicht falsch verstehen, aber es ist doch alles nicht so kompliziert.


    Effektive Masse des Tonarmes

    Masse des Tonabnehmers

    Masse der Verschraubung

    Masse möglicher Zusatzgewichte, seien es andere Headshells, oder nur Münzen

    Nadelnachgiebigkeit des Tonabnehmers bei 10 Hz


    Alles in die Näherungsformel eingesetzt, ergibt die Resonanzfrequenz, die zwischen 8 Hz und 12 Hz liegen sollte.


    Im Zweifel mit einer Messschallplatte überprüfen.


    Das sollte genügen um eine gut passende Vorauswahl zu treffen.


    Aufpassen muss man bei der Nadelnachgiebigkeit, denn oft finden sich nur statische Angaben oder oft die für 100 Hz.


    Für Dualtonarme die effektive Masse zu ermitteln ist oft auch nicht so einfach, das ist aber lost in Details, denn für die hier genannten Thorens Tonarme gibt es gut gesicherte Daten.

    Hm,


    ich sehe das als Wechselwirkung und natürlich rubbelt das Vinyl auch an der Abtastnadel und verändert diese, nur eben ist die Nadel deutlich haltbarer, das war und ist ja der Grund dass dort Diamant als Material zum Einsatz kommen.

    Zum Goldring, ja wenn auch nicht in der Ausprägung, das/ mein Eroica halte ich auch für sehr fair eingepreist, wobei ich den von vor drei Jahren - also ca 300€ im Hirn habe.


    Zum Thorens, welchen Tonarm meinst Du? Der TP 16 - wenn auch auf einem TD 146 hat mich auch beim Gegengewicht immer etwas genervt, der TP 90 hör nun auf einem TD 320 ist da aus meiner Sicht nun nicht gerade auffällig.

    Hi,


    nun natürlich führt eine mechanische Abtastung mit einer harten Nadel in einer weichen Rille auch bei idealen Bedingungen mit dem ersten Abspielen zu einem Abrieb und Verschleiß.


    Die Frage, ob das hörbar und insbesondere für menschliche Ohren hörbar ist, steht auf einem anderen Blatt.


    Das führt dazu, was jahrzehntelange Erfahrung denn wert ist, wenn dies eben nicht vergleichbar ist. Unsere Sinne sind eben keine Messinstrumente und man kann diese eben mit schon einfachen Mitteln täuschen. Also deshalb gibt es ja Messungen.


    Das sollte nicht dazu führen sich mit gefundenen Einstellungen nicht zufrieden zu geben, aber einen Absolutismus daraus abzuleiten kann schnell zu Fehlurteilen führen. Mancher Blindtest führt dann schon einmal zu offenen Ohren oder Mündern.


    Ich bin da immer sehr vorsichtig was meine eigenen Erfahrungen allgemein bedeuten - allerdings auch bei Messungen unklarer Herkunft.


    Wie schon geschrieben, Platten auflegen und der Musik lauschen und nicht den Störgeräuschen, das entspannt mich nachhaltig

    Hm, was da aber tatsächlich fehlt, sind einmal belastbare Aussagen, basierend auf Herstellerangaben, dass bei normaler Nutzung und Lagerung für einen Zeitraum von x Jahren eine Funktion gegeben ist und dann ein Ersatz, bzw. eine Überarbeitung empfohlen ist.


    Oder eben Messungen zur Abtastfähigkeit.


    Wir spekulieren hier und was hinter einer Aussage steckt, dass Materialien langzeitstabil sind, bringt ohne eine Angabe von dem Zeitraum auch nichts.


    Wenn man einmal annimmt, dass die Abnutzung der Nadel als der begrenzende Faktor bei der Tonabnehmerentwicklung gesetzt ist. Und ich 2 Stunden LP pro Tag annehme, dann sind das 750 Stunden Nutzung der Nadel im Jahr. 2000 Stunden sollte eine Nadel halten. Dann ist eine normale Nutzung nach drei Jahren abgeschlossen, um nicht zu schnell in Fragen der Haltbarkeit hineinzulaufen noch einmal den Faktor 2 dazu. Macht ca. 6 Jahre für die Stabilität der Dämpfungseinheit im Tonabnehmer. Dann wäre meine Aussage als Hersteller, eben genau so zu verstehen, dass mein Produkt langzeitstabil ist, im dem Sinn, dass sich in den 6 Jahren nichts, bzw. kaum etwas ändert.


    Zurück zur Ausgangsfrage, wenn dem so ist, sollte auch innerhalb dieser Zeitspanne, kein echtes Einspielen oder ein „Reaktivieren“ notwendig werden und so erlebe ich das auch.


    Darüberhinaus, ich besitze nicht viele „Opferschallplatten“, die ich für ein Einspielen oder Reaktivieren einsetzen möchte, denn ich will, wenn ich schon einmal Zeit für LPs finde diese einfach abspielen und abhören. Und da jedes Abspielen im „guten“ Parameterraum schon die Rillen beeinträchtigt, warum soll ich LPs mit einem Einspielen zusätzlich schädigen? Deshalb ist mein Weg auch dafür also zum Abhören aktuelle, sicher funktionierende Systeme zu nehmen.