Posts by audiophilo

    ...noch einen:

    kleiner Spritzer Kontakt 60 in den Deckel einer Vaseline-Dose

    (sofern man beides hat). Reichlich Vaseline zu dem Spritzer geben, mit einem (Holz-)

    Zahnstocher verrühren. Geöffnetes Poti mit einem weichen Pinsel von Staub befreien,

    dann ein wenig des Gemischs auf der Widerstandsbahn verteilen.

    Schleifer ein paar mal hin- und her-drehen, hält auch 20 Jahre.


    So habe ich das bei vielen HIFI-Geräten praktiziert und bisher nur Dank geerntet.

    Das mit Ballistol würde ich nicht einfach so abtun, auch da habe ich einiges an

    positiven Erfahrungen gehört. Soll sich auch gut auf alten Cinchbuchsen machen

    (Masse außen vor allem). Besten Gruß an die glücklichen FM 2002-Besitzer,

    mit ein wenig Neid...

    Ich möchte mich gern hiermit entschuldigen, war vielleicht doch zu heiß.

    Mir hätte genau das selbe passieren können. Ich nehme an, dass ein

    Bild in den Thread sollte. Das geht eben nicht immer gut.

    Also, sorry, sonst nicht meine Art, mit Ironie zu kommen.

    Hallo, Jürgen,


    schön, dass du eine Simu gemacht hast. Den Anstieg bei 23 Hz kann ich bestätigen,

    nicht aber ein an"schnellen" der Phase bei 50 Hz, da solltest du vielleicht noch mal

    genauer hinsehen.

    Bei 50 Hz ist die Phase immer noch nacheilend (Ausgang gegen Eingang). Das kann

    man nicht linear sehen, weil sich die Phase relativ proportional zur Frequenz verhält.

    D.h. bei 20 kHz ist die Differenz (Ausg>Eing) natürlich wesentlich kleiner als bei z.B. 1kHz.

    Die Überschneidung passiert definitiv erst bei ca. 20 Hz.


    So, und jetzt kommt natürlich die große Aufregung "wofür der Frequenzanstieg?".

    Der ist der Phasenkorrektur geschuldet, und das sehr wohlwollend.

    Es sollte bekannt sein, dass sehr viele HIFI-Lautsprecher im Bereich unterhalb

    von 50 Hz leicht "schwächeln". Hinzu kommt, dass Plattenaufnahmen bis in die 90er

    Jahre hinein (möglicherweise aus Platzspargründen ...es geht ja mehr drauf...) ebenso

    bassschwach daherkommen. Darüber habe ich mit einigen Leuten lange diskutiert,

    anfangs meinte ich, das wäre ja nicht HiFi-konform, wenn man da korrigiert.

    Bis ich es gehört habe, da war mir die Norm plötzlich mal "schnurzpiepegal".

    Das nervige Gezirpe ist auf einmal weg, mit der Phasenkorrektur wird der virtuelle

    Raum endlich greifbarer. Und ? Ich würde nicht mehr "zurückdrehen" wollen.


    Wäre schön gewesen, wenn du gleich mal eine Klirranalyse mitgemacht hättest.

    Das steht bei mir noch aus. Habe mich aber bei AlexK eingeklinkt, eventuell werde

    ich das bei ihm ende Mai nachholen.

    Besten Gruß

    Hallo, Fassi,


    diesen Pre hatte ich vor 5 Jahren sehr ähnlich in ein Metallgehäuse verpackt, alles

    handverdrahtet und einem guten Freund für kleines Geld vermacht. Ich war natürlich selbst

    des Öfteren bei ihm wie auch einige andere Freaks, und da kam von einem Profi der

    Spruch "das hat etwas Magisches.."


    Nach meinem Vollverstärkerprojekt, bei dem in der ersten Version neben einer

    Transistor-RIAA auch diese Röhrenschaltung (ferngesteuert umschaltbar) steckt, habe

    ich mich entschlossen, das Teil noch einmal in ein extra Gehäuse zu packen. Mit neu

    aufgelösten Leiterplatten. Damit auch möglichst viele Leute was davon haben, bin ich

    so vorgegangen, dass alle Unterlagen übersichtlich werden.

    Der Einfachheit (des Aufbauens) halber sind dann 3 Versionen entstanden, die letzte

    ist jetzt hier in den Bestückungsplänen. Das gehört eigentlich in ein DIY-Forum, aber

    ich habe schon sehr früh für die AAA geschrieben (etwa Analog 2 bis 6) und fühle mich

    hier gut aufgehoben. Solange die Regeln beachtet werden, die ich gut finde (freundlicher

    Umgang miteinander, ist nicht überall so).


    Frage nicht beantwortet? Momentan sehe ich außer einem eventuell kompletten

    Metallgehäuse kein weiteres Verbesserungspotential. Mit den von mir genannten

    Röhren (vorn 6N23P, Ausgang ECC 88) ist das Ding außerordentlich ruhig betreff

    Brumm und Rauschen, sehr fein auflösend und für räumliche Wiedergabe sucht

    dieses Teil noch Konkurrenten (nein, nicht die Absicht). Macht einfach viel Spaß.

    Besten Gruß.

    Empirisch ermittelt.

    Mit einem Speicher-Oszi kannst du mal deine RIAA ab 100 Hz rückwärts checken.

    Es sollte bei 50 Hz (da ist das üblich) keine Phasenüberschneidung geben, bei

    20 Hz wäre das schon o.k. (Ausgangs- gegen Eingangssignal).

    Die "Berechnung" ist etwa 6 Jahre zurück. Bei meiner Transistor-RIAA ist die

    Überschneidung erst bei 9 Hz.

    Vorteil? Klassik-Live-Aufnahmen wirken echt, weil tieffrequente Raumanteile

    (Hüllkurve) nicht einfach in die Breite gezogen werden. Das wäre das übliche

    Phasing, mit dem natürlich auch Spielchen gemacht werden können.

    Hoffe, dir reicht diese Darstellung.


    Kleiner Tipp noch: Serienwiderstände im Signalweg sollten nach Möglichkeit

    50 kOhm nicht überschreiten. Ich weiß, bei Röhrenschaltungen sind 100 kOhm als

    Lautstärkesteller angesagt. Auch da merkt man den klanglichen Abfall im kleinsten

    Abgriffbereich.

    Besten Gruß

    Ich.


    Möchte noch mal auf den Bestückungsplan "Netzteil für Phono MM Röhre"

    zurückkommen: da ist mir noch ein Fehler unterlaufen:

    die Basis des BD 139 neben den beiden gekühlten Längstransistoren ist

    genau gegenüber (heißt der Emitter speist die beiden Basen über die 68 Ohm).

    Kleiner Nachtrag noch:

    im Bestückungsplan der Stromversorgung gibt es noch 2 offene Felder zu den

    Basen der (zu kühlenden) BD 139. Da kommen Widerstände 68 Ohm hinein.

    Hoffe, dass ich sonst nichts weiter übersehen habe.

    Hi, Micha,


    nach 3 Einbrüchen in mein Geschäft dachte ich >das war´s dann<, es kam aber noch ein

    Vierter. Habe dann geschlossen und noch 11 Jahre (wie früher) Elektronikservice und

    -Entwicklung gemacht.

    Geschäftliche Ambitionen habe ich keine mehr.

    Habe dir eine private Nachricht gesendet, und mich natürlich sehr gefreut.

    Beste Grüße, klar, auch an Dirk und deine Schwester.

    Geht leider nicht immer nur fachlich, pardon.

    Es gibt noch zwei Bilder mit Kurzbeschreibungen zu dem Aufbau der Schaltung.

    Die sind bei meinen "Galerie"-Bildern untergebracht

    Das Gehäuse ist wohl etwas "gebastelt", aber da gibt es ja jede Menge Freiräume.

    Abhängig von den Röhrentypen gibt es gute bis hervorragende Ergebnisse.

    Meine besten Röhren sind bisher: am Eingang 6N23P und am Ausgang ECC 88.

    Die ersten sind aus russischer Produktion und bei den ECC 88 scheint es teilweise

    Probleme mit Mikrofonie zu geben.

    Mit E 88 CC (von Conrad) habe ich eine schlechte Erfahrung gemacht. Trotz

    schriftlicher Bitte, sie beim Versand etwas zu polstern, kamen sie frei schüttelnd

    im Karton. Preis? Über 34E das Stück, angeblich für Audio selektiert, völlig

    unbrauchbar, rauschen heftig. Habe ich leider zu spät testen können, sonst wären

    sie postwendend zurückgegangen.

    Hi, Christoph,

    PN geht leider nicht, weil da ein "Schnüffler" mit rein möchte, egal wie ich es

    anstelle. Sende mir doch bitte eine kurze email. Meine Adresse:

    oberhalb "Dijon" ist mein Markenname. Den in kleinen Buchstaben in einem

    Wort, ohne das letzte e, daran @googlemail.com,

    sollte wohl klappen, möchte dir gern private Nachrichten zukommen lassen.

    Besten Gruß von Klaus,

    hast ja reichlich Basteleien hier in deinen Bildern.

    Hi, Christoph,


    so hört man sich wieder....

    klar, über Rene ging damals der Kontakt zu einem sehr netten Hornbläser mit

    seiner Familie. Wenn es nach Usedom oder Rügen geht, denke ich immer an

    der "Stadt mit 4 Toren" vorbei an den netten Empfang bei euch.:)


    Hier in diesem Forum fühle ich mich gut aufgehoben, geschäftliche Aktivitäten

    habe ich schon lange eingestellt, inzwischen veröffentliche ich meine Tricks.

    In Kürze kommt hierher die "harmonische Röhre" Phono MM. Leider fallen mir

    sogar nach der 2ten Version noch Verbesserungen ein. Soll ja chic werden und

    möglichst einfach nachbaufähig.

    Beste Grüße von Klaus, melde mich später noch mal mit PN

    Noch mal kurz:

    die Veloursfolie kann an einer Ecke mit einem Messer angehoben und vorsichtig ganz

    abgezogen werden. Dann hängt man sie irgendwo (Hängeschrank) vorübergehend an,

    und später wird sie am Hochtöner und einer oberen Ecke des Gehäuses ausgerichtet

    und blasenfrei wieder aufgebracht.


    Sollte sie (nach 32 Jahren!) nicht mehr kleben: in Baumärkten gibt es solche Folien

    (5m x 45cm) zu kaufen, z.B. von DC-Fix. Die ist etwas dicker als die original "alfac",

    lässt sich aber auch gut bearbeiten. Den Hochtöner-Ausschnitt (40mm Durchmesser)

    schneidet man am besten mit einer abgerundeten Fingernagelschere.


    Und danke an A.K. für die Ausführungen und Buchtipps, letztlich entwickelt aber jeder

    in die Richtung, die er selbst für zielbringend hält. Dabei gibt es auch immer wieder

    neutrale Ohren, und wenn genügend davon begeistert sind, stimmt wohl alles.

    Und nach 32 Jahren (Modell "sète") hat man ja auch dazugelernt...

    Ja, A.K., bin wieder zurück, war Samstag und gestern nicht hier.

    Wenn es "art audiophile"- Lautsprecher sind, habe ich die gebaut.

    Jetzt brauche ich den Typ (sete, lyon, dijon oder wie auch immer), die Seriennunmmer,

    und schon kann ich eine Aussage machen, mit welcher Weiche und Chassis die Teile

    bestückt sind. Es gibt ein Archiv mit Frequenz- und Impedanzschrieben jedes

    Lautsprecherpaares. Und wenn daran nicht gebastelt wurde, kann ich auch heute

    noch mit Ersatzteilen oder falls nötig, mit einer Reparatur helfen.


    le flu (oben) hat auch Prospekte von allen Speakern und Verstärkern (+Laufwerken) von

    mir, die auf den Funkausstellungen Berlin 1989-93 vorgestellt wurden.


    PN an mich, helfe ich dir, PN an le flu mit o.g. Daten, ist er bestimmt so freundlich,

    dir einen Scann des Typen zu senden, falls die Ls in den Prospekten sind.

    Ich selbst habe momentan noch mit der "Röhren-Phono-RIAA" zu tun, die ich hier gern

    vorstellen möchte.

    Freundlichen Gruß

    Danke, Stephan,


    Delon-Schaltungen habe ich früher in meinen Hybrid-pres auch angewendet, weil

    es da nicht auf den Platzbedarf ankam. Klar, es sind nur 2 Dioden und 2 Cs,

    aber die Wicklung auf den Trafo vergrößert den Durchmesser des RKT um max. 1cm.

    Gruß von Klaus

    Es darf gelacht werden...

    Nach allen möglichen Ausschlussverfahren, um die Polaritätsabhängigkeit zu ergründen,

    habe ich unter meinen Probeaufbau (2 Leiterplatten, Trafo, Alu-Rückwand auf Holzplatte)

    eine große Aluplatte geschoben, mit der Alu-Rückwand verbunden.......

    Muss ich jetzt weiterschreiben? Ich glaube nicht. So viel zu einer Polaritätsabhängigkeit

    eines Ringkerntransformators, die es selbstverständlich gibt. Mit den entsprechenden

    unterschiedlichen Streufeldern.


    Brumm ist also jetzt auf Minimum, und dementsprechend kann ich in Kürze die "Kiste"

    hier komplett vorstellen, weil sie einfach (sehr) gut klingt.

    Beste Grüße.

    an Keeskopp:

    meine Frage "wie man dem beikommen kann" bezog sich auf die Polaritätsabhängigkeit

    des Ringkerntransformators.

    Den DC-Anteil bekommt man mit 2 Elkos und 4 Dioden weg, das ist billiger als ein

    Trenntransformator. Doch wenn man schon einen hat, ist der Trafo natürlich die

    bessere Wahl. Sollte der aber brummen, dann hilft natürlich die Anordnung mit

    der DC-Unterdrückung. Die habe ich vor jedem HF-Filter, weil Ringkerntrafos DC

    überhaupt nicht gern haben. DC-Filter sind in meinem Artikel "Verstärker mit einigen

    Neuheiten".

    Gruß Klaus

    Danke, Stephan.

    Es geht um Polarität. Bei einer Pol. des Netzsteckers ist das Teil so gut wie

    nicht hörbar (Brumm, Rauschen), bei Umdrehen des Steckers ist Brumm

    vorhanden.

    Egal ob der Trafo 1m weg ist. Ansonsten ist er mechanisch absolut ruhig,

    dafür sorgt die mit Gummidurchführungen entkoppelte Aluplatte, auf die

    der Ringkerntrafo mit seinen Gummilappen geschraubt ist.

    Zu Mikrofonie neigt jede (!) Röhre, eben mehr oder weniger. Aber das alles

    ist es nicht.

    Für die Anodenspannungen (150V UB / E88CC) habe ich 1400 Windungen

    auf den Trafo bringen müssen, das macht Spaß:wacko:. Denke, dass ich mir einen

    besseren Ringkerntransformator zulegen muss. Zum Glück brauchen Trafos mit

    höherer Leistung (als 30VA) nicht so viele Wdg./V.

    Besten Gruß von Klaus.

    Das mit der Folie geht leider auch nicht,

    wird wohl ein Kern mit nicht ganz korrektem Gemisch sein.

    Was anderes kann ich mir nicht mehr vorstellen.

    Das Netz hat hier keinen einwandfreien Sinus, der ist oben und unten

    um je 3 V abgekappt, aber exakt gleichmäßig, weil ich das mit meiner

    "Trickschaltung" (um den DC-Anteil genau messen zu können) auf

    die Stelle hinter dem Komma bestimmen kann. Aber was nützt´s...

    Gruß