Posts by audiophilo

    ...und die Nadel mit mindestens 6-fach vergrößernder Lupe angucken, ob

    sich da nicht ein "Kohle-Bergwerk" angesammelt hat.

    Dann vorsichtig mit Nadelreiniger-Flüssigkeit anfeuchten und mit der

    Nadelbürste von hinten nach vorn den Schmutz abziehen.

    Denke aber, dass du den Schritt schon gegangen bist.

    Wichtig wäre dann wirklich mal ein Foto vom Arm, speziell der Anti-Skating-

    Einrichtung, damit es die Möglichkeit gibt, den Fehler zu lokalisieren.;)

    weiteren Senf (?):

    ich hatte vor ein paar Monaten 4 Stück E 88 CC für einen recht hohen

    Preis bei einem Versender gekauft und war bitter enttäuscht über das

    hohe Rauschen.


    Bei einer Klirrmessung meiner Röhren-MM-Kiste bei Andreas S. in Berlin

    habe ich das (oben) mal erwähnt. Antwort: diese Typen müssen erst mal

    mindestens 10 Stunden mit Musik eingespielt werden.

    Da ich kein Ignorant bin wie hier ein paar Leute, habe ich das gemacht.

    Und ? Sie rauschen nicht mehr !!! Dazu brauche ich nicht mal eines

    meiner Messgeräte, das misst mein Ohr. Aber definitiv !!


    Ansonsten freue ich mich, auch hier einiges mitnehmen zu können:

    ich war der Meinung, dass eine Röhre länger hält, wenn sie mit etwas

    Unterspannung beheizt wird. Danke, MVD-Michael, deine Erläuterung

    hat gleich mal ein Umdenken gebracht. Ab sofort 6,3 bzw. 12,6 V bei E-Typen,

    Bei Glühlampen (hatte ich schon mal erwähnt) kann ein 1 Ohm 5 W- Keramikwiderstand, vom Fachmann vorgeschaltet (!!!) den Einschaltstrom verringern, das verlängert die

    Lebensdauer. Glühlampen, nicht LED.:)

    noch einen:

    HIFI-Händler, die für eine "mumpfige" Anlage als Lautsprecherkabel

    welche mit Silber-Anteil empfehlen, haben nach den Ignoranten dann

    wohl einen "an der Schüssel"...

    Dieses Beispiel ist messtechnisch sehr schwer nachzuweisen, wer

    aber nach einem Kabelwechsel (von Kupfer) den Unterschied nicht

    hört, hat sicher was mit den Ohren.

    Der sollte sich dann besser bei Netzkabeln, NF-Kabeln, USB etc.

    einfach raushalten. Es gibt hier viele gute Themen, die nicht unbedingt

    so kontrovers diskutiert werden.

    Ch. Held hat schon von der "Büchse...." gesprochen, wie recht er doch hat.

    ...wird wohl schwer sein, dabei etwas zu finden.

    Ich hatte recht früh in dieser "high end-show" mal mit Materialunterschieden

    probiert. Das kam ja auch immer wieder hoch.

    Jeder Klempner weiß, dass man in ein Eisenrohr kein Kupfer reinschraubt,

    sondern erst über Messing gehen muss; wegen Korrosionsgefahr, da die Materialien

    Eisen und Kupfer in der Spannungsreihe zu weit auseinanderliegen.


    Da ich keine Lust habe, eine neue "Show" anzuregen, möchte ich auch ungern einen

    neuen thread eröffnen. Jedoch möchte ich bei billigen Kabelleisten darauf hinweisen,

    dass dort vernickelte Stahlfedern, selten aber Messingfedern (wie bei einigen teureren)

    angeordnet sind. So entstehen dort gern Verzerrungen. Ja, sie sind auf der Primärseite

    der Netztrafos. Und so kann ich gut verstehen, dass E-Techniker damit nicht umgehen

    können: >>kann gar nicht sein<<, immer wieder gehört, auch bei NF- oder LS-Kabeln.


    Wer außer Musik-Genießen auch, und sei es beruflich, sich mit Klangunterschieden

    beschäftigt, und dabei im Laufe der Jahre sein Gehör "verfeinert", kann das mit Ronnys

    Kabelleiste gut verstehen. Seine Lautsprecher sind übrigens absolutely first class.

    Damit kann man nämlich sehr wohl und schnell Kabelunterschiede ausmachen.

    Besten Gruß, weitermachen. Spannend.

    Hallo Uwe,

    ich möchte es doch gar nicht auf sich beruhen lassen. Kann nur gerade nicht weiterprobieren, da das Corpus Delicti von Arkadi weggeschleppt wurde. Mal sehen, was er rausfindet.

    Grüße Ronny

    Hallo Uwe,

    ich möchte es doch gar nicht auf sich beruhen lassen. Kann nur gerade nicht weiterprobieren, da das Corpus Delicti von Arkadi weggeschleppt wurde. Mal sehen, was er rausfindet.

    Grüße Ronny

    schiet, versaut. Zitat sollte oben rein.

    Bei einer "Top-Kette" lassen sich eben Unterschiede gut raushören.

    Und wenn man da nicht allein ist, sondern unabhängige Aussagen in

    gleiche Richtungen hört, und zwar am selben Tag zur selben Zeit, sollte

    man das besser nicht als Voodoo oder "Globuli" abtun.

    Mit einer "Mini-Anlage" und abgespeckten Lautsprechern wird das

    schwierig.

    Ich denke, dass in diesem Forum eher Interesse an HIFI besteht, und das

    ist nun mal hohe Naturtreue (locker übersetzt).

    Da sind destruktive Äußerungen wohl nicht gerade gut platziert.

    Steckdosenleisten gibt es auch qualitativ hochwertig :).

    Mein Senf noch dazu:

    Es gibt wohl Netzleisten mit vernickelten Kontakten, und bei Materialwechsel

    von Stecker zu Buchse entsprechende "Unebenheiten".


    Weiß nicht, ob schon des Öfteren über Netzsicherungen diskutiert wurde.

    Gemeine Geschäftemacher nehmen da gerne große Summen für G-Caps,

    die hatte ich bei Bürklin (pardon..) in 10er-Packs für 70 Ct je Stück bekommen.

    Hörunterschiede (gegen vernickelte)? Klar.


    G-Caps sind fast ausschließlich in Keramikhülsen, und die Kappen sind

    Ms vergoldet. Bei guten Sicherungshaltern bringt das schon mal Vorteile.

    Die sind nicht die Welt, aber hörbar. So isses(...);) auch bei Netzleisten:).

    Sehr gut, André.

    Von den alten Telefonstrippen habe ich früher (wirklich) Kilometer

    NF-Kabel nach Maß angefertigt. Kam besser als jedes Koaxkabel.

    Das mit den Kupferlackdrähten hat in Transparenz noch etwas zugelegt,

    ist nur eben relativ aufwändig. Wer gut hören möchte, muss eben auch

    ein wenig leiden (können).;)

    ...es geht hier wohl um Kabel, oder ?

    Ich setze natürlich vernünftige Stecker voraus, und wenn es um Symmetrie geht,

    dann eben die Neutriks. Ansonsten gibt es von WBT recht gute Cinchstecker.

    Joachim 1: die Lackisolierung hält dem Verdrillen auf jeden Fall stand, auch dem

    nachträglichen kurzen Ziehen, um einen Drall zu vermeiden. Der Akademiker

    würde jetzt eventuell noch mit "Molekülausrichtung" (Ziehen) daherkommen.

    Dass es keine Schlüsse gibt, habe ich gemessen. Voraussetzung ist natürlich,

    dass der Kupferlackdraht nicht irgendwo draußen lag und scharfe Knicke aufweist.

    Besten Gruß.

    Vielleicht erkennt jemand, der sich mit Kabeln etwas mehr beschäftigt hat,

    dass es sich bei meinem "Bauvorschlag" (Nr.8) letztlich um ein quasi-symmetrisches

    Kabel handelt. Da sind koaxiale Kabel wohl eher im Hintertreffen.

    Danke noch für den netten Witz gleich danach, ....wenn´s denn Spaß macht....:(

    Mag sein, dass es hier Enthusiasten gibt, die gut löten können und

    auch sonst einigermaßen gute mechanische Fähigkeiten haben.

    Die sollten dann mal ein Paar meiner Kabel aufbauen, das ist aber nicht

    besonders einfach. Max. Länge für den Anfang 50 cm Stereo.

    Los geht´s:

    Kupferlackdraht 0,2 mm Durchmesser an einen Nagel (etwa 5 cm) in einer 60-80 cm

    langen Leiste, am Tisch befestigt, anknoten. Der zweite Nagel ist 55 cm weiter auf der

    Leiste. CuL-Draht um den zweiten Nagel und wieder zurück. Dasselbe noch mal, und

    dann am ersten Nagel anknoten und ein wenig die vier Drähte umwickeln.


    Das Ende mit den Knoten verzinnen, kurz am Nagel abschneiden und straff halten.

    Mit einem (z.B.) Akkuschrauber, der beide Richtungen dreht, das Ende mit dem

    Zinn einspannen und rechts herum drehen, bis ein Wendel entsteht, das alle mm

    eine Drehung (etwa) hat. Mit dem Schrauber jetzt etwa 5 cm das Ganze ziehen.

    Das Ende abschneiden und verzinnen. Dies wird der Signalleiter.


    Die selbe Prozedur wird jetzt wiederholt, aber der Schrauber dreht die Drähte links

    herum. Dies wird der Masse-Leiter. Die verzinnten Enden ohne die Knoten werden

    nun zusammengelötet. Jetzt wird es etwas kribblig:

    Ein vorhandenes 50- oder 60 Ohm Kabel mit gutem (!) Schirm auf 50 cm kürzen

    und beide Enden etwa 2 cm lang abisolieren.

    Schirm nach außen biegen und an den inneren dicken Draht die gewickelte

    Doppelader anlöten, ohne dicken "Lötbuckel". Auf der anderen Seite den frei

    gelegten Draht mit einer guten Zange vorsichtig ziehen, bis der Doppel- Kupfer-

    Lackdraht durch ist.


    Die verzinnten Enden werden, nachdem hier der Schirm komplett getrennt und gut

    isoliert ist, an einen Cinchstecker gelötet. Der links gedrehte Draht (sieht man)

    auf die Masse, der andere an den Mittelstift. Dies ist die "Sendeseite" des Kabels,

    d.h. sie gehört an einen Ausgang.

    Auf der anderen Seite, die z.B. mit einem hellen Schrumpfschlauch gekennzeichnet

    wird, verbinde ich den (verzinnten) links gedrehten CuL-Draht mit dem Schirm und der

    Masse des zweiten Cinchsteckers. Warum ist hier die Empfangsseite ? Weil an Eingängen

    (hochohmig) ein viel kleinerer Strom fließt, was dem entsprechend ruhigen Schirm

    zugute kommt. Der rechts herum gedrehte Kupferlackdraht gehört wieder an den

    Mittelstift des Cinchsteckers, und fertig ist das erste Kabel. Ich nehme für den

    rechten Kanal einen roten Schrumpfschlauch zum Kennzeichnen, für den linken

    weiß oder gelb. Wer keinen Schrumpfschlauch hat, kann auch auf die Kabel-Beschriftung

    achten: z.B. Schriftrichtung = Sende- zur Empfangsseite.


    Ehe es Ärger mit dem Innenleiter eines Koax-Kabels (das sind die RG-Typen) gibt,

    empfiehlt es sich vorher mal zu probieren, ob er sich ziehen lässt. Das wird bei

    Längen oberhalb von 50 cm schwierig. Es gibt nur wenige Kabel, die es dennoch

    zulassen, da taugt aber meist der Schirm nicht allzu viel.


    Meine "Bauanleitung" bezieht sich hier auf Hochpegel-Kabel. Für Phono sind

    dünnere Litzen angesagt, das erfordert dann aber doch reichlich Übung.

    Auf die Kabeldicken kann ich jetzt nicht auch noch eingehen. Es versteht sich

    von selbst, dass die 9 mm dicken RGs entsprechende Stecker brauchen, dafür

    aber eventuell noch die Möglichkeit bieten, die einzelnen Wendel in einen dünnen

    Teflonschlauch zu ziehen. Damit verringert sich die Kapazität, das ist aber kaum

    klang-entscheidend.


    Ich wünsche guten Erfolg und würde mich sehr über eine Rückmeldung freuen,

    wenn es denn gelingt. Dafür drücke ich beide Daumen.

    Und ich hoffe, dass alles einigermaßen verständlich geworden ist.:)

    Beim Umstellen auf 240 V ist es wohl eher umgekehrt,

    weil die Gleichspannung um die etwa 10% kleiner wird.

    Die Elkos sind damit zwar besser geschützt, jedoch

    sinkt die Ausgangsleistung.

    Damit kann der Verstärker eventuell im Grenzbereich "clippen",

    wenn keine Schutzschaltung dafür vorgesehen ist (Dioden).

    Der Verstärker selbst ist aber bei einer Umstellung von 220 auf

    240 V mehr "auf der sicheren Seite".

    Das Clippen bei Höchstlautstärken ist für Lautsprecher gefährlich,

    die mögen keine Gleichspannungsanteile.

    Kleiner Tipp am Rande:

    am L 510 gibt es hinten einen Schiebeschalter, der eine Trennung Vor- zur Endstufe

    ermöglicht, um z.B. ein Gerät "einzuschleifen" (Equilizer, Hall o.ä.).

    Dieser Schalter ist problematisch und kann komische Klangfehler erzeugen, auch

    Kanalausfälle.

    Es gibt 3 Möglichkeiten:

    1. Cinch-Kabel zum Überbrücken in die vorhandenen Buchsen stecken, damit ist der

    Schalter überbrückt, ohne löten zu müssen.

    2. Schalter mit Reinigungsspray bearbeiten, dann mehrfach schalten.

    3. Den Schalter intern überbrücken (Fachmann).


    L 525 hat wahrscheinlich die selbe Möglichkeit. Guten Erfolg, falls da dieses Problem

    zu lösen ist. Ich habe das an 2 Amps durch internes Brücken gelöst.

    ...vielleicht noch zu Elvis...?

    Ich dachte, es ginge im Thread um Ginger Baker...

    Mit dem war Clapton zusammen, den ich im Hyde Park zuletzt hören durfte,

    nachdem Bob Dylan und ein paar weitere (Quadrophenia, vormals WHO,)

    ihre Auftritte hatten. Steht aber nicht zur Diskussion.

    Merke aber selbst, wie ich auch weiter oben etwas von Ginger Baker abgekommen

    bin, der unbestritten hervorragend in den Musikstil passte. Nr. 44 passend erwähnt

    (Musik stark mitgeprägt) !!!

    ...schön, mitzubekommen, wie wichtig Klassifizierungen sind.

    Baker hat mit Bruce und Clapton einfach gute und beständige Musik hinterlassen.

    Neben John Mayall waren die Jungs ´68 solche Idole für mich, dass ich nicht

    anders konnte, als das zu kopieren. Zum Glück war unser Schlagzeuger nicht

    weit weg von Baker´s Qualitäten, da kam es schon mal in einem Goslarer

    "Schuppen" zu gutem Blues, Hendrix nicht zu vergessen.

    Dass Drogen kaputt machen, dürfte wohl klar sein. Wir waren damals grün hinter

    den Ohren, haben aber nie irgendeinen Stoff angerührt.

    Heute denke ich oft genug an Ginger B., wenn ich mal auf meinem Schlagzeug

    (spiele allerdings eher Gitarre) dessen Trommelwirbel probiere. Nicht ein Bruchteil

    der Klasse kommt dabei rüber. Trotzdem bekommt er keine Note von mir, außer

    über seine (bei Cream und Blind Faith) mitreißenden (Note!) Fähigkeiten.

    Schlagzeuger gibt es wahrlich bessere, ob sie populärer sind, sei dahingestellt.

    Ich hatte mal die Erstausgabe (weiß nur, dass sie mit den Musikern dunkelbraun war).

    Die hat meine Frau mal locker auf dem Flohmarkt verhökert. Zum Glück habe ich die

    noch als gute Kopie auf Cassette (wow!). "Sea of Joy" beim Segeln vor Fünen mit einem

    Walkman zu hören; da läuft´s mir heute noch kalt über den Rücken.

    Heute habe ich nur eine RSO-Pressung von 1969, gegen das Original fällt die stark ab.

    Zum Glück habe ich einige Cream-Original-Pressungen, und Ginger Baker zu Ehren

    wird dann mal "do what you like" aufgelegt.