Posts by audiophilo

    Hi, baltaman,


    deinen Ansatz realisiere ich im Gerät durch mechanische Ankopplung des Trafos

    an eine dicke Alu-Platte (10mm), die über Gummi-Elemente (Kabeldurchführungen)

    vom Gehäuse entkoppelt werden. Andere Resonanzen...kaum möglich,

    es sei denn von Laufwerken.

    Das oben lässt sich bei fertigen Geräten schwerlich machen, teils aus Platzgründen.

    Frage:

    welche Art Stellfläche nimmst du da ? Multiplex-Basen... sandgefüllt ?

    Das interessiert mich. Freundliche Grüße von Klaus:)

    Habe gestern die Sylomer-Teile von "Doc Race" zum zivilen Preis erhalten.

    4 Stück in gelb, zugeschnitten für meine 6 kg-Phono-Röhrenvorstufe.

    Die musste erst mal gut warmlaufen.


    Für den Test habe ich eine ECM-Aufnahme von 1987 >Zakir Hussain, Making Music<

    Auf der zweiten Seite ist das Stück SUNJOG, sehr differenziert, das ich gern mal für

    einen Hörvergleich heranziehe. Zum "Einhören" ohne Sylomers, dann mit den Teilen.


    Es sind zwar Geringfügigkeiten, aber es fällt doch auf, dass mit den gelben Schaumteilen

    das Saxofon von Jan Gabarek leicht an Kontur verliert, und die Gitarre von John Mc Laughlin

    räumlich zu hoch abgebildet wird. Das mag für einige Lautsprecher vorteilhaft sein, meine

    liefern aber eine sehr exakte räumliche Darstellung. Die Gegenprobe ohne diese Teile

    brachten wieder eine korrekte Darstellung und ein Saxofon wie ich es auch live kenne.

    "Da spricht doch die Gewohnheit", höre ich schon. Ich habe die Musik an verschiedenen

    sehr guten Anlagen gehört, die allesamt die beschriebenen Instrumente so darstellten,

    dass der Eindruck des großen Studios auch "rüber kam" und die Instrumente ihre eigene

    Klangcharakteristik sehr natürlich präsentierten.


    Heute musste mein Yamaha-CD-S 300 herhalten, den ich auf drei meiner Füße (Bild #1)

    reduziert habe. Er wiegt 4 kg, möglicherweise stimmt dann die Größe der Schaumteile

    nicht mehr ganz exakt. Ich habe trotzdem mit und ohne den Teilen gehört. TIN PAN ALLEY

    von Stevie Ray Vaughan...."die klingt doch überall gut" ...schon, bei mir aber exzellent.


    Ich mache es kurz: wieder nur geringfügige Änderungen. Komischerweise "wandert" das

    Schlagzeug leicht nach rechts heraus. Die Gitarre verliert leicht am Ausklingen des Tons,

    ich glaube Gitarristen nennen das "Sustain", vielleicht schreibe ich das auch falsch.


    Quintessenz: es war spannend, mein Urteil ist nicht endgültig. Jedoch denke ich, dass

    ich mit dem Entkoppeln meiner Ringkerntrafos ordentlich gearbeitet habe, und meine

    Holzfüße unter den Geräten auch gute Arbeit leisten.


    Ich kann mir vorstellen, dass Sylomer-Schaumfüße dort gut aufgehoben sind, wo ein

    leichter mechanischer Brumm im Gerät zu vernehmen ist, sei es weil ein Gleichspannungs-

    Anteil auf dem Netz vorhanden ist oder das Netzgerät inklusive Trafo nicht konsequent

    auf "Ripple-Minimum" entwickelt wurde.

    Gruß von Klaus:|

    Sylomer hört sich so schön leise an.

    Ich frag´ mal beim Bäcker. Die fangen immer so früh an, da wollen

    die bestimmt nicht die Nachbarschaft stören.

    Der hat das bestimmt unter seinen Rühr- und Knetmaschinen.

    Und Reste hat der immer... von allem.:)

    Nein, keine Provokation !

    Falls es das Thema schon einmal gab, sind hier noch ein paar Aspekte meinerseits.

    Natürlich kommen wir eher nicht zu Messwerten, es geht also voll in Richtung Erfahrungen und

    subjektive Einschätzungen.


    Bekannt ist sicher, dass Lautsprecher-Standboxen vom Boden entkoppelt werden, um Körperschall

    so gering wie möglich zu halten. Das machen neben weichen Gummifüßen auch Spikes, die wegen

    geringer Berührungsflächen keine tiefen Frequenzen übertragen können. Da die Ecken der Laut-

    sprecher-Gehäuse wegen hoher Stabilität am ruhigsten sind, ist hier die Ankopplung an den Boden

    am günstigsten.


    Bei Plattenspielern fällt auf, dass schon die Stellfläche zu einer Art akustischem Spiegel wird.

    Empfindungen, dass eine Glasplatte auch einen glasigen akustischen Eindruck hinterlässt, sind

    kaum von der Hand zu weisen.. Da es sich mit Marmor ähnlich verhält, empfiehlt sich eine neutrale

    Auflage aus Leimholz, Buche- oder Birke-multiplex, wenn die Optik erhalten bleiben soll. Recht

    vorteilhaft wirkt sich da zur Entkopplung wohl auch Bimsstein aus. Mein Dreibeiner (Bild oben links)

    steht mit seinen Spikes auf solchem Bimsstein, letztlich auf einer hölzernen Wandhalterung.


    Nun zu Füßen für Geräte: einige meiner Bekannten montieren die hinteren beiden ab und reduzieren

    auf 3 Stück, damit nichts "rappeln" kann.

    Nach allen Optimierungen bei Netzsicherungen, Kabeln und Netzverbindungen scheint der innere

    "Trieb" noch nicht befriedigt zu sein. So höre ich, dass es Hersteller gibt, die sich sehr intensiv damit

    befassen, aus einem Materialmix Füße herzustellen, die auch aus sehr teuren Geräten noch immer

    kleine Vorteile "herauskitzeln" sollen.


    Ich selbst hatte längst aufgehört zu experimentieren, nachdem ich jeweils die Ringkern-Trafos im Gerät

    über Kabeldurchführungs-Gummis in einer Aufnahmeplatte vom Gehäuse entkoppelt habe. Und für

    meine Geräte bohre ich mit einem Kreisschneider aus Buche-Leimholz oder alten Mahagoniplatten

    Füße aus, die vorher noch "Einstiche" bekommen (Bild).

    IMG_20200903_155032_1.jpg


    Jetzt meine Einschätzung als Elektroniker aus bisheriger Erfahrung: positive Maßnahmen an der Elektronik,

    z.B. korrekte Phasenbedingungen und ruhige Stromversorgungen liefern ein Vielfaches an "Gewinn"

    gegenüber Gerätefüßen. Gern würde ich aber darüber einiges lernen, weil mir bisher Erkenntnisse in

    dieser Richtung fehlen. Bin gespannt.

    Beste Grüße von Klaus

    Kenne schon einige Leute, die mit schwarzem Isolierband ihre

    "Betriebsanzeige" zukleben, weil sie davon genervt sind.

    Mir "gefällt" da BLAU ganz besonders....:pinch:


    Ansonsten mache ich mir schon mal Gedanken, wenn jemand

    im Forum eine Frage stellt.


    Und wenn verschiedene Hersteller LED-Ketten mit einer Halbwelle

    betreiben, weil die 2 Cent schon zu stark ins Budget greifen, müssen

    wir uns eben damit abfinden, dass es auf dem Netz einen kleinen

    DC-Anteil gibt. Da freut sich der Ringkerntransformator und antwortet

    gern mit einem Brumm.

    Schon ist wieder eine DC-Unterdrückung gefragt....

    Es sei denn es interessiert nicht, wie dann auch Demodulationen im

    Verstärker nicht interessieren, wenn man nie gehört hat, wie es auch

    ohne geht. :)

    Schönen Tag noch wünscht Klaus.

    Bei normalen grünen LEDs komm ich rechnerisch auf 250 Ohm

    bei gegebenenen 20mA und 2,1V. Ausgehend von 7V DC braucht

    man also 5V Spannungsabfall, das sind bei 20mA 250 Ohm.

    Die Frage ist ja, ob du eine Beleuchtung machen möchtest oder nur eine

    einfache Betriebsanzeige. Bei letzterer reichen locker um die 5 mA.

    Hellgrüne sind schon mit 100 uA zufrieden.

    Ich verstehe aber deinen Ansatz, der ist völlig o.k.

    Manches wird auch nach "Geschmack" dimensioniert.

    Denke aber, dass meine billige "Brückenschaltung" #28 einige Vorteile bietet,

    speziell was Fremdspannung betrifft. Hast du die schon mal irgendwo

    gesehen ? Ich nicht.:)

    ..schade, etwas spät dran wegen Urlaub.

    Meine Lösung: an die 6V AC

    2 Dioden 1N4148 (oder 4448) als Zweiweggleichrichtung. An die Katoden

    kommt die Anode der LED. Die Katode der LED geht an die Mitte zweier

    in Serie geschalteter Widerstände je 1kOhm, die auch an den 6V AC hängen.

    Wären da die EMV-Spezis zufrieden ? Flimmert auch nicht.

    Muss ich wohl nicht zeichnen:wacko:.

    kurze (?) Klarstellung:

    Der Schumann-Generator ist schon o.k., vor 20 Jahren schon eifrig

    darüber diskutiert. Wenn in anderen Foren (?) darüber gelacht wird,

    möchte ich dort kein Teilnehmer sein.

    Mein kleiner Scherz sollte einfach 3 Paradoxien aufzeigen:

    1. ist der Querschnitt des Netzkabels etwas zu groß für 4 W Leistungsaufnahme,

    2. ist im Wald wohl kaum noch Störenergie vorhanden, und

    3. müsste der Generator ja mit dem natürlichen "Sinus" in Phase sein...


    Stellt sich die Frage, wie ich die "natürlichen" 7,83 Hz dort messen kann.

    Resonanzkreis für die Frequenz? Walfisch müsste man sein...;)8)

    gut, verstanden, danke.

    Meine Sicht der Dinge war eben, dass mit der Eingangskapazität

    des Operationsverstärkers und dem seriellen Widerstand vom

    Eingang ein Tiefpass existiert.

    Da die Kapazität des OP konstant ist, wird mit größerem Widerstand

    die untere Grenzfrequenz dieses Tiefpasses sinken. Das gilt natürlich

    genauso für den Gegenkopplungswiderstand.

    Widerstände haben natürlich ein Eigenrauschen, Metallfilmwiderstände

    etwas weniger als Kohlewiderstände.


    Mein Vorschlag mit je 100kOhm ist ja auch insofern nachteilig, weil der

    im Signalweg liegende Widerstand das Klangbild aufweicht, das kennt

    man von der Stellung beim Lautstärke-Potentiometer (mit hohem Wert).


    Ideal wäre ein Schaltbild oder Kommentar des Herstellers, warum der

    Eingangswiderstand so klein gewählt wurde.

    Ich denke, dass von einer niederohmigen Quelle ausgegangen wird.

    Schönen Tag noch.;)

    ...bin ich froh, dass ich mich hier ausklinken kann.

    Hatte schon vermutet, dass es um eine Röhre als Quelle ging.

    Und zum Glück hat ja ein OP eine Eingangskapazität,

    die "rechnet man einfach nicht mit", wenn es um den Rauschfaktor geht.

    Praxis übt da.

    ...da muss man wohl Günther Mania erst mal kennen.

    Wenn das AVM ist, nehme ich meinen Vorschlag oben

    zurück.

    Ich denke schon, dass die Firma zu einer Auskunft bereit ist.


    Die Verstärkung sollte nach dem Schaltbild wohl 1 sein, d.h.

    es wird auf asymmetrisch "gewandelt".

    Das mit dem 5fachen Rauschen sehe ich da überhaupt nicht,

    wenn der Eingangswiderstand auf 100k erhöht wird.

    Verstärkung bleibt immer noch 1, tiefe Frequenzen des

    "speisenden" Gerätes würden aber nicht so weit beschnitten.


    Original Schaltplan-Ausschnitt wäre hier sehr angebracht, alles

    andere ist eher Spekulatius (mein Senf natürlich auch).8)

    Moin, Peter,


    6,8 kOhm ist schon sehr gering für einen Hochpegel-Eingang.

    Um den Eingangswiderstand zu erhöhen, müssten alle drei

    Widerstände getauscht werden; auf den gewünschten Wert.

    Maximal vielleicht 47 kOhm, damit es nicht anfängt zu rauschen.


    Am Eingang angeschlossene Geräte haben meist einen Kondensator

    ihrem Ausgang. Bei dem jetzigen Wert ist der damit entstehende Hochpass

    wohl ungünstig, d.h. es wird ein relativ früher Abfall im Bassbereich

    entstehen.

    Wenn keine weiteren Cs am Eingang vorhanden sind und bei 47 kOhm

    auch nichts rauscht, kann man ja mal 100 kOhm probieren.

    Vorsichtig beim Löten, manche Leiterplatten mögen mehrfaches Ein-

    und Auslöten nicht so gern.


    Guten Erfolg und besten Gruß.:)