Posts by audiophilo

    ...die Differenzen zwischen den Verstärkern aus einer Serie dürfte extrem

    gering ausfallen, da sind eher die Lautsprecher nicht so ganz identisch.

    Dafür haben wir immer identisch gemessene Widerstände genommen und mit

    2-Kanal-Oszi die Differenz gemessen.

    Vom Ansatz her (mit Lautsprechern, gut ausgemessene) jedoch bestechend.


    Oben war noch die gefragte Aussage nach Klangunterschieden:

    ich finde es schon bedeutend, ob eine Anlage mit Hilfe (!?) von HF-Eintrag

    Details unterschlägt und müde klingt oder erfrischend aufspielt.

    Einfach mal das >geliebte< Smartphone an den Verstärker oder das

    Lautsprecherkabel bringen (lassen) und hören was passiert.:pinch:


    Nichts gegen Radios der 50er bis 80er Jahre, die bringen auch mono

    emotionale Ergebnisse. Das ist auch heute noch gefragt. Ansichtssache.

    Leute, mit denen ich zu tun habe, sind eher fasziniert von Musikwiedergabe,

    die einem eine imaginäre Bühne vorgaukeln.;)

    Thema? Netzkabel. ...geschirmt oder nicht, beidseitig Schutzkontakt usw. war schon.

    Pardon, man macht schnell mal einen Ausflug ins Ungewisse. Ist doch in so einem

    Forum in Ordnung:)

    ...natürlich nehme ich das mit dem 2,5mm2-Kabel wieder zurück.

    Wenn man beruflich mit 2kW...5kW-D-Verstärkern zu tun hatte, ist das

    immer noch im Hinterkopf. Bei 5kW ist natürlich Drehstrom angesagt.


    Habe das am Thread-Anfang nur so überflogen, hoffe, bei den

    Messungen ist auch die (gleiche) Phase beim Kabel berücksichtigt.

    Wobei...Quatsch, dann würden wohl Unterschiede deutlich (Primär-

    Trafo-Wickel), wenn unterschiedlich betrieben wird.


    Bei meinen Verstärkern ist das eh völlig egal mit Kabeln, weil (auch der MM-Pre)

    am Netzeingang immer ein symmetrisches Filter ist. Durch WLAN lasse ich mir

    nicht den Klang versauen.

    Dieses Thema macht aber immer wieder an, auch das Kabel von Frank.

    So lange er seinen Kondensator in seinem privaten Kabel so integriert, ist

    das auch seine Sache. Beim Elektronik-Studium werden VDE-Vorschriften

    eh nur gestreift. Wichtig werden sie, sobald mit dem Produkt gehandelt wird.

    ...bei Schiit handelt es sich, denke ich, um einen Vorverstärker.

    Da werden Unterschiede wohl kaum deutlich. musicman hat

    das schon mal differenzierter gebracht:

    eine potente Endstufe wird wohl eher auf ein "Zwirnskabel" reagieren

    als eine Vorstufe mit ca. 30 W Leistungsaufnahme.


    Bei Class D- Verstärkern kann das auch schon mal variieren, wenn

    das Filter nicht gut dimensioniert ist.


    Im übrigen denke ich, dass leistungshungrige Verstärker gut mit einem

    2,5 mm2-Netzkabel bedient sind. Ansonsten bin ich auch der Meinung,

    dass bei allen "Normal-Geräten" kein Unterschied hörbar wird, so lange

    die Netz-Eingangsseite einigermaßen symmetrisch ist (Netztransformator).

    Wenn dann noch ein symmetrisches HF-Filter Dienste tut, muss der Hörer

    schon Gras wachsen hören, wenn er auch da noch den Finger erhebt:)

    ...und vielleicht bei den Elkos (die getauscht wurden) mal nachsehen, ob

    die Minus-Verbindungen auch guten Kontakt zur Masse haben. Verpolt sein wird

    wohl keiner, aber manche Leute löten nicht besonders ordentlich...:wacko:

    Eventuell noch einmal nachlöten, und zwar lange genug, bis das Zinn gut fließt.:)

    ...und die Nadel mit mindestens 6-fach vergrößernder Lupe angucken, ob

    sich da nicht ein "Kohle-Bergwerk" angesammelt hat.

    Dann vorsichtig mit Nadelreiniger-Flüssigkeit anfeuchten und mit der

    Nadelbürste von hinten nach vorn den Schmutz abziehen.

    Denke aber, dass du den Schritt schon gegangen bist.

    Wichtig wäre dann wirklich mal ein Foto vom Arm, speziell der Anti-Skating-

    Einrichtung, damit es die Möglichkeit gibt, den Fehler zu lokalisieren.;)

    weiteren Senf (?):

    ich hatte vor ein paar Monaten 4 Stück E 88 CC für einen recht hohen

    Preis bei einem Versender gekauft und war bitter enttäuscht über das

    hohe Rauschen.


    Bei einer Klirrmessung meiner Röhren-MM-Kiste bei Andreas S. in Berlin

    habe ich das (oben) mal erwähnt. Antwort: diese Typen müssen erst mal

    mindestens 10 Stunden mit Musik eingespielt werden.

    Da ich kein Ignorant bin wie hier ein paar Leute, habe ich das gemacht.

    Und ? Sie rauschen nicht mehr !!! Dazu brauche ich nicht mal eines

    meiner Messgeräte, das misst mein Ohr. Aber definitiv !!


    Ansonsten freue ich mich, auch hier einiges mitnehmen zu können:

    ich war der Meinung, dass eine Röhre länger hält, wenn sie mit etwas

    Unterspannung beheizt wird. Danke, MVD-Michael, deine Erläuterung

    hat gleich mal ein Umdenken gebracht. Ab sofort 6,3 bzw. 12,6 V bei E-Typen,

    Bei Glühlampen (hatte ich schon mal erwähnt) kann ein 1 Ohm 5 W- Keramikwiderstand, vom Fachmann vorgeschaltet (!!!) den Einschaltstrom verringern, das verlängert die

    Lebensdauer. Glühlampen, nicht LED.:)

    noch einen:

    HIFI-Händler, die für eine "mumpfige" Anlage als Lautsprecherkabel

    welche mit Silber-Anteil empfehlen, haben nach den Ignoranten dann

    wohl einen "an der Schüssel"...

    Dieses Beispiel ist messtechnisch sehr schwer nachzuweisen, wer

    aber nach einem Kabelwechsel (von Kupfer) den Unterschied nicht

    hört, hat sicher was mit den Ohren.

    Der sollte sich dann besser bei Netzkabeln, NF-Kabeln, USB etc.

    einfach raushalten. Es gibt hier viele gute Themen, die nicht unbedingt

    so kontrovers diskutiert werden.

    Ch. Held hat schon von der "Büchse...." gesprochen, wie recht er doch hat.

    ...wird wohl schwer sein, dabei etwas zu finden.

    Ich hatte recht früh in dieser "high end-show" mal mit Materialunterschieden

    probiert. Das kam ja auch immer wieder hoch.

    Jeder Klempner weiß, dass man in ein Eisenrohr kein Kupfer reinschraubt,

    sondern erst über Messing gehen muss; wegen Korrosionsgefahr, da die Materialien

    Eisen und Kupfer in der Spannungsreihe zu weit auseinanderliegen.


    Da ich keine Lust habe, eine neue "Show" anzuregen, möchte ich auch ungern einen

    neuen thread eröffnen. Jedoch möchte ich bei billigen Kabelleisten darauf hinweisen,

    dass dort vernickelte Stahlfedern, selten aber Messingfedern (wie bei einigen teureren)

    angeordnet sind. So entstehen dort gern Verzerrungen. Ja, sie sind auf der Primärseite

    der Netztrafos. Und so kann ich gut verstehen, dass E-Techniker damit nicht umgehen

    können: >>kann gar nicht sein<<, immer wieder gehört, auch bei NF- oder LS-Kabeln.


    Wer außer Musik-Genießen auch, und sei es beruflich, sich mit Klangunterschieden

    beschäftigt, und dabei im Laufe der Jahre sein Gehör "verfeinert", kann das mit Ronnys

    Kabelleiste gut verstehen. Seine Lautsprecher sind übrigens absolutely first class.

    Damit kann man nämlich sehr wohl und schnell Kabelunterschiede ausmachen.

    Besten Gruß, weitermachen. Spannend.

    Hallo Uwe,

    ich möchte es doch gar nicht auf sich beruhen lassen. Kann nur gerade nicht weiterprobieren, da das Corpus Delicti von Arkadi weggeschleppt wurde. Mal sehen, was er rausfindet.

    Grüße Ronny

    Hallo Uwe,

    ich möchte es doch gar nicht auf sich beruhen lassen. Kann nur gerade nicht weiterprobieren, da das Corpus Delicti von Arkadi weggeschleppt wurde. Mal sehen, was er rausfindet.

    Grüße Ronny

    schiet, versaut. Zitat sollte oben rein.

    Bei einer "Top-Kette" lassen sich eben Unterschiede gut raushören.

    Und wenn man da nicht allein ist, sondern unabhängige Aussagen in

    gleiche Richtungen hört, und zwar am selben Tag zur selben Zeit, sollte

    man das besser nicht als Voodoo oder "Globuli" abtun.

    Mit einer "Mini-Anlage" und abgespeckten Lautsprechern wird das

    schwierig.

    Ich denke, dass in diesem Forum eher Interesse an HIFI besteht, und das

    ist nun mal hohe Naturtreue (locker übersetzt).

    Da sind destruktive Äußerungen wohl nicht gerade gut platziert.

    Steckdosenleisten gibt es auch qualitativ hochwertig :).

    Mein Senf noch dazu:

    Es gibt wohl Netzleisten mit vernickelten Kontakten, und bei Materialwechsel

    von Stecker zu Buchse entsprechende "Unebenheiten".


    Weiß nicht, ob schon des Öfteren über Netzsicherungen diskutiert wurde.

    Gemeine Geschäftemacher nehmen da gerne große Summen für G-Caps,

    die hatte ich bei Bürklin (pardon..) in 10er-Packs für 70 Ct je Stück bekommen.

    Hörunterschiede (gegen vernickelte)? Klar.


    G-Caps sind fast ausschließlich in Keramikhülsen, und die Kappen sind

    Ms vergoldet. Bei guten Sicherungshaltern bringt das schon mal Vorteile.

    Die sind nicht die Welt, aber hörbar. So isses(...);) auch bei Netzleisten:).

    Sehr gut, André.

    Von den alten Telefonstrippen habe ich früher (wirklich) Kilometer

    NF-Kabel nach Maß angefertigt. Kam besser als jedes Koaxkabel.

    Das mit den Kupferlackdrähten hat in Transparenz noch etwas zugelegt,

    ist nur eben relativ aufwändig. Wer gut hören möchte, muss eben auch

    ein wenig leiden (können).;)

    ...es geht hier wohl um Kabel, oder ?

    Ich setze natürlich vernünftige Stecker voraus, und wenn es um Symmetrie geht,

    dann eben die Neutriks. Ansonsten gibt es von WBT recht gute Cinchstecker.

    Joachim 1: die Lackisolierung hält dem Verdrillen auf jeden Fall stand, auch dem

    nachträglichen kurzen Ziehen, um einen Drall zu vermeiden. Der Akademiker

    würde jetzt eventuell noch mit "Molekülausrichtung" (Ziehen) daherkommen.

    Dass es keine Schlüsse gibt, habe ich gemessen. Voraussetzung ist natürlich,

    dass der Kupferlackdraht nicht irgendwo draußen lag und scharfe Knicke aufweist.

    Besten Gruß.

    Vielleicht erkennt jemand, der sich mit Kabeln etwas mehr beschäftigt hat,

    dass es sich bei meinem "Bauvorschlag" (Nr.8) letztlich um ein quasi-symmetrisches

    Kabel handelt. Da sind koaxiale Kabel wohl eher im Hintertreffen.

    Danke noch für den netten Witz gleich danach, ....wenn´s denn Spaß macht....:(

    Mag sein, dass es hier Enthusiasten gibt, die gut löten können und

    auch sonst einigermaßen gute mechanische Fähigkeiten haben.

    Die sollten dann mal ein Paar meiner Kabel aufbauen, das ist aber nicht

    besonders einfach. Max. Länge für den Anfang 50 cm Stereo.

    Los geht´s:

    Kupferlackdraht 0,2 mm Durchmesser an einen Nagel (etwa 5 cm) in einer 60-80 cm

    langen Leiste, am Tisch befestigt, anknoten. Der zweite Nagel ist 55 cm weiter auf der

    Leiste. CuL-Draht um den zweiten Nagel und wieder zurück. Dasselbe noch mal, und

    dann am ersten Nagel anknoten und ein wenig die vier Drähte umwickeln.


    Das Ende mit den Knoten verzinnen, kurz am Nagel abschneiden und straff halten.

    Mit einem (z.B.) Akkuschrauber, der beide Richtungen dreht, das Ende mit dem

    Zinn einspannen und rechts herum drehen, bis ein Wendel entsteht, das alle mm

    eine Drehung (etwa) hat. Mit dem Schrauber jetzt etwa 5 cm das Ganze ziehen.

    Das Ende abschneiden und verzinnen. Dies wird der Signalleiter.


    Die selbe Prozedur wird jetzt wiederholt, aber der Schrauber dreht die Drähte links

    herum. Dies wird der Masse-Leiter. Die verzinnten Enden ohne die Knoten werden

    nun zusammengelötet. Jetzt wird es etwas kribblig:

    Ein vorhandenes 50- oder 60 Ohm Kabel mit gutem (!) Schirm auf 50 cm kürzen

    und beide Enden etwa 2 cm lang abisolieren.

    Schirm nach außen biegen und an den inneren dicken Draht die gewickelte

    Doppelader anlöten, ohne dicken "Lötbuckel". Auf der anderen Seite den frei

    gelegten Draht mit einer guten Zange vorsichtig ziehen, bis der Doppel- Kupfer-

    Lackdraht durch ist.


    Die verzinnten Enden werden, nachdem hier der Schirm komplett getrennt und gut

    isoliert ist, an einen Cinchstecker gelötet. Der links gedrehte Draht (sieht man)

    auf die Masse, der andere an den Mittelstift. Dies ist die "Sendeseite" des Kabels,

    d.h. sie gehört an einen Ausgang.

    Auf der anderen Seite, die z.B. mit einem hellen Schrumpfschlauch gekennzeichnet

    wird, verbinde ich den (verzinnten) links gedrehten CuL-Draht mit dem Schirm und der

    Masse des zweiten Cinchsteckers. Warum ist hier die Empfangsseite ? Weil an Eingängen

    (hochohmig) ein viel kleinerer Strom fließt, was dem entsprechend ruhigen Schirm

    zugute kommt. Der rechts herum gedrehte Kupferlackdraht gehört wieder an den

    Mittelstift des Cinchsteckers, und fertig ist das erste Kabel. Ich nehme für den

    rechten Kanal einen roten Schrumpfschlauch zum Kennzeichnen, für den linken

    weiß oder gelb. Wer keinen Schrumpfschlauch hat, kann auch auf die Kabel-Beschriftung

    achten: z.B. Schriftrichtung = Sende- zur Empfangsseite.


    Ehe es Ärger mit dem Innenleiter eines Koax-Kabels (das sind die RG-Typen) gibt,

    empfiehlt es sich vorher mal zu probieren, ob er sich ziehen lässt. Das wird bei

    Längen oberhalb von 50 cm schwierig. Es gibt nur wenige Kabel, die es dennoch

    zulassen, da taugt aber meist der Schirm nicht allzu viel.


    Meine "Bauanleitung" bezieht sich hier auf Hochpegel-Kabel. Für Phono sind

    dünnere Litzen angesagt, das erfordert dann aber doch reichlich Übung.

    Auf die Kabeldicken kann ich jetzt nicht auch noch eingehen. Es versteht sich

    von selbst, dass die 9 mm dicken RGs entsprechende Stecker brauchen, dafür

    aber eventuell noch die Möglichkeit bieten, die einzelnen Wendel in einen dünnen

    Teflonschlauch zu ziehen. Damit verringert sich die Kapazität, das ist aber kaum

    klang-entscheidend.


    Ich wünsche guten Erfolg und würde mich sehr über eine Rückmeldung freuen,

    wenn es denn gelingt. Dafür drücke ich beide Daumen.

    Und ich hoffe, dass alles einigermaßen verständlich geworden ist.:)