Posts by LP-Freund

    Vom Verzerrungs-Spektrum her gesehen gibt es nahezu auch keinen Verstärker, der neutral ist. Allerdings werden Verzerrungen hoher Ordnung von allen Leuten als schlecht empfunden, während Verzerrungen geringer Ordnung (auch bei höheren THD-Werten von 1-2%) selten als schlecht empfunden werden. Warum das so ist, sieht man in den Diagrammen der Kurvenform der Restverzerrung div. Verstärker folgender Aufstellung (sehr gut zum Aussuchen gut klingender Verstärker, ohne sie gehört zu haben)

    Kannst du auch erklären was man da sieht bzw. woran man erkennt ob der Verstärker gut klingt oder nicht?:) Danke.

    Sorry nicht für jeden, wenn ich einen Steinway Flügel den ich live ganz gut kenne, auf meiner Anlage höre, soll dieser schon so klingen wie ich ihn live gehört habe.

    Wenn dir das Hurz ist, ist das nicht auf andere übertragbar. Sondern nur deine Persönliche Meinung.


    Tschüss

    Claus

    Es kann doch auch sein das der Toningenieur den Steinway verfälscht abgemischt hat und deine LS den Klang in die richtige Richtung biegen, so dass du den Flügel so hörst wie du ihn in Erinnerung hast.


    Dieses "ich will hören wie es damals gelungen" hat ist aus meiner Sicht absolutes Wunschdenken.


    Die Position des Mikros plus das Mikro verfälschen schon den original Klang.

    Faktor 2
    Gegebenenfalls noch der Mikrophonverstärker,

    Fakor 3

    das Aufnahmegerät,

    Faktor 4

    der Mixer, EQ und weitere Geräte.

    Faktor 4-x

    Dann das Abmischen selbst,

    Faktor 5-x

    mittels Lautsprechern die ebenfalls verfälschen,

    Faktor 6-x

    in einem Raum der verfälscht,

    Faktor 7-x

    Zu Hause dann wiedergegeben auf einem einem Abspielgerät, das verfälscht,

    Faktor 8-x

    mit einem Verstärker der verfälscht,

    Faktor 9-x

    mit Lautsprechern die verfälschen,

    Faktor 10-x

    in einem Raum der verfälscht

    Faktor 11-x

    und final mit Ohren die Schwankungen unterliegen

    Faktor 12-x

    und die andere sind als die des Toningenieurs.

    Faktor 13-x


    Wer immer noch ernsthaft die Hoffnung hegt er könne den Klang des Live-Erlebnis zu Hause reproduzieren sollte dringend die Erwartungshaltung herunterschrauben.;)

    Diese Warnungen bezüglich Überdämmen sind aus meiner Sicht häufig unnötige Panikmache und nicht selten ein willkommener Grund um die Probleme nicht richtig anzugehen. Die meisten Leute und Händler die ich besucht habe täten gut daran, den Hörraum deutlich mehr zu dämmen. Ich reagiere mittlerweile total allergisch auf diesen Badezimmerklang und bekomme selbst bei Gesprächen schnell Kopfschmerzen, wenn es sich um einen Raum mit wenig Einrichtung und Dämmung handelt.

    Ja, Vorhänge, werden Wunder bewirken, ebenso wie Bilder an den Wänden.

    Eine Aufstellung an der langen Seite kann dann auch helfen, ebenso, wie eine andere Lampe, dann werden sich Difusoren und Absorber von selbst erübrigen. Was bleiben wird, werden leichte Moden im symmetrischen Raum sein und eventuell Übertragungen über den Fußboden. Erstere würde ich versuchen zum Vorteil zu nutzen (mit dem Wandabstand experimentieren) und zweitere mit LS-Basen bekämpfen. Und falls man ihn hören sollte, kannst Du dem Heizkörper-Glockenklang sehr einfach mit einer Tagesdecke beikommen, die, wenn er nicht heizt, darübergelegt wird.

    Was sollen denn Bilder an den Wänden akustisch bewirken?8|


    Nebenbei Vorhänge nehmen in der Regel maximal auf den Hochton Einfluss.;)


    Die Aussage mit Lampe erschließt sich mir nicht.

    Ich kann verstehen, dass Leute keine Lust haben akustische Profi-Elemente im Raum anzubringen, aber die Mär, dass man mit normalen Einrichtungsgegenständen wie Pflanzen, Vorhängen Lampen, Regalen die gleiche Wirkung wie mit professionellen Mitteln erzielen kann ist in meinen Augen fern ab der Realität.:)


    Ein ganz interessantes Video in dem Zusammenhang ab 3.30min:


    Matthias : Ein Regal voll mit Büchern kann Bass schlucken und je nach dem wie unterschiedlich die Bücherformate sind als Diffusor fungieren.


    Hinter den Lautsprechern würde ich auf jeden Fall große, schwere Vorhänge anbringen, seitlich an den Reflexionspunkten dicke, breitbandige Absorber z.B. aus Basotect.

    PRaT wurde Verstärkern von Linn, Naim, Exposure, Croft und Co. als Eigenschaften nachsagt.

    Das ist nichts was man am LS *einstellen* kann.

    Generell habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich diese Kombination aus Eigenschaften in der Regel mit einfach zu treibenden 2 Wege oder 2,5 Wege LS einstellt.

    War auch nicht altklug gemeint, ich hatte die Hoffnung gehegt, dass du vlt. was falsch angeschlossen hast.

    Ja, ich kenne das mit dem finden des BT Empfängers, das ist denke ich auch eher für Kopfhöreranwednungen interessant ebenso wie die Lautstärkeregelung.

    Der Audiolab MDAC ist ein gängiger, etwas älterer DAC der auch in der Lautstärke regelbar ist, der aber kein BT kann.

    Wenn es nur Toslink sein soll, würde ich mich nach einem gebrauchten Musical Fidelity V-DAC umsehen, den bekommt man für 50-80€.

    Wenn alles richtig angeschlossen ist und du dir sicher bist, dass alles richtig funktioniert dann bin ich raus.:)

    Mein MDAC funktioniert einwandfrei und die Lautstärke ist auch ausreichend mit meinem Samsung TV und der Anlage.

    Viel Erfolg.

    Darum schrieb ich ja direkt im ersten Post: Nicht das ich dich für unfähig halte...


    Nebenbei, die Fragen werden gestellt weil es leider zum Großteil so ist, dass das Problem beim Anwender liegt. Außerdem kann der Mitarbeiter am Telefon nicht wissen, wie hoch dein technischer Sachverstand ist. Generell verstehe ich dich aber und nein ich arbeite nicht bei einem technischen Service.

    Hast du einen Samsung TV?
    Nicht das ich dich für unfähig halte, aber das Kabel an der Samsung Verteilerbox löst sich bei mir recht schnell. Daher kontrolliere mal die Kabel, ich gehe selbst vom Toslink Ausgang in einen externen DA-Wandler und das Signal ist nicht super laut, aber definitiv laut genug. Das externe Netzteil hast du nehme ich an zusätzlich bestellt? In einer Amazon Bewertung steht, dass dieses nicht im Standardlieferumgang enthalten ist.

    Ursus Ein klassischer Fall von aneinander vorbeigeredet bzw. falsch gelesen.
    Du redest von kleinen Eingriffen bezogen auf einen Tonträger, ich von großen Eingriffen mittels DSP oder EQ um Raummoden ausgleichen. :sorry:

    Trotzdem finde ich die Wortwahl hier nicht gerade freundlich:

    Quote

    Mir kommen gleich die Tränen. Natürlich, wer nur allerbilligster Schrott verwendet, darf keine Wunder erwarten.

    DrPhon Die Software Acourate wird im Trinnov Amethyst verwendet, nach anfänglicher Begeisterung und relativ langer Nutzungsdauer bin ich wieder zu mit ohne DSP gewechselt aus den zuvor dargelegten Gründen.

    Mir kommen gleich die Tränen. Natürlich, wer nur allerbilligster Schrott verwendet, darf keine Wunder erwarten.

    Quote

    Solange Du keinen Schrott an der Anlage stehen hast, ist doch auch alles gut und wir brauchen uns nicht weiter über Uninteressantes zu unterhalten.

    "kann" zählt nicht.

    Hast du einen speziellen EQ im Vorfeld benannt? Nein! Also ist mein *kann* berechtigt. ;)


    Quote

    Es gibt genügend fantastisch klingende EQs am Markt, Great River, Rupert Neve Design, Millennia, Manley, Buzz, etc. da sind Deine Befürchtungen wirklich fehl am Platz. Diese Hersteller können es sich nicht leisten, Klangqualität auf EUR 250.00 Niveau anzubieten ...

    Was heißt denn fantastisch klingend? Ein EQ oder DSP soll doch überhaupt nicht klingen im Fall der Anwendung zur Raumkorrektur.


    Des weiteren sehe ich immer keinen Ansatzpunkt von dir, der gegen meine *möglichen Einschränkungen* spricht.


    Verursacht der Einsatz eines EQ und DSP im Falle der Raumkorrektur nicht generell erst ein Mal Phasenverschiebungen im Signal?


    Welcher EQ oder welches DSP bewirken denn keine Dynamikverluste?

    Eine Raummode ist nach meinem derzeitigen Kenntnisstand ein Zeitproblem.

    Dieses kann man nur bedingt durch eine Pegeleabsenkung korrigieren.


    DIRAC, Accourate, Lyngdorf, Hifiakademie und noch weitere günstigere Geräte habe ich schon ausprobiert. Jedes Mal war die Wiedergabe klarer, aber die Feindynamik hat gelitten. Auch klang es künstlicher und unnatürlicher auf Dauer trotz saubererem Klang.


    Die Erwähnung von Anwendungen im Studiobereich im Studiobereich kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen, weil der Anwendungszweck nach meinem Verständnis ein gänzlich anderer ist.


    Der Punkt mit dem erhöhten Leistungsbedarf ist ebenfalls nicht von der Hand zu weisen, solltest du Täler im Frequenzgang auffüllen wollen. Auch auf diesen Fall zielte das *kann* ab.


    Ich lasse mir jedoch gerne korrigieren, falls ich die Zusammenhänge falsch verstanden habe. Ich hoffe nur diese geht dann in einem höflichen Tonfall von statten so wie es die Forums-Etiquette vorsieht.

    Wo wir gerade beim Thema sind.

    Hat schon mal jemand die Graham LS 5/9 und 5/8 gehört oder besessen?

    Wie ist die Kompatibilität mit Röhrenverstärkern?

    Mir geht es bei der Frage um reale Erfahrungen und keine technischen Erklärungen anhand von Messdaten und Spezifikationen, die letzten beiden kenne ich von den jeweiligen LS von dem was man im Netz finden kann.;)