Posts by LP-Freund

    tiga : Da hast du Recht, das ist mir erst jetzt aufgefallen, als ich beide Frequenzgänge übereinander verglichen habe. Sorry! Ich hatte die Bilder einzeln groß angesehen um beim Umklicken nicht die Unterschiede gesehen, die Symetrie scheint jedenfalls schon ein Mal sehr gut zu sein.:thumbup:

    Für mich sieht das aber trotz "grober Skalierung" recht gut aus - insbesondere wenn man bedenkt, daß ein pfeilgrader Frequenzschrieb in einem kleinen Raum nicht das Ideal ist.


    Es gibt zu jedem Raum eine sogenannte Referenzkurve und diese ist üblicherdings vom TT zum HT fallend - manchmal zwischen 40 und 5000 Hz um bis zu 5 oder gar 10 db und um so strärker, je kleiner der Raum ist. Diese Kurve sollte ein Idealer LS in einem Raum haben um für den Zuhörer ein Tonal ausgeglichenes Klangbild zu erzeugen.

    Warum sollte ein pfeilgerader Frequenzgang in einem kleinen Raum nicht zielführend sein?:)

    Woher kommt denn diese Empfehlung mit 5-10dB fallend bzw. auf welcher Grundlage fußt sie?:)

    Ich kenne zwar die unterschiedliche Hörempfindlichkeit bei unterschiedlichen Frequenzen und Abhörlautstärken (Stichwort Hörkurve) nur gibt es dazu ja keinen verlässlichen Maßstab, weil der Referenzpegel fehlt und man nicht die individuellen Hörkurven eines jeden Menschen berücksichtigen kann.

    Für mich als Laien sieht das gar nicht sooo katastrophal aus. Was meint ihr?

    Moin,
    dass es nicht so schlimm aussieht liegt daran, dass die Skalierung in 10db Schritten eingestellt ist in der Y-Achse. Wenn man die Auflösung erhöhe auf 5dB Schritte (rechte Seite unten, vertikale Achse ein mal auf + klicken) siehst es leider anders aus, auch bei mir. Die Glättung würde ich auf 1/6 Oktave einstellen.


    Nebenbei, du hast glaube ich zwei Mal das selbe Bild hochgeladen. Wenn du in Carma beide Messungen aufgerufen hast, kannst du unten rechts einen Overplott erstellen. Wenn du dann auf den 2. Reiter oben links klickst, siehst du beide Frequenzgänge zusammen in einem Bild.


    Interessant wäre noch die Nachhallzeit = Raumakustische Parameter zu sehen, die kann man oben rechts einstellen als Ansicht.


    Ich habe gestern noch mehrere Videos von einem Akustikprofi gesehen unter anderem bzgl. kleiner Räume. Leider war das sehr ernüchternd, die Quintessenz ist, dass kleine Räume generell ungeeignet sind zum professionellen Abmischen und durch passive Maßnahmen im Bass nicht in den Griff zu bekommen sind.

    Klar kann man in diesen Räumen Musik hören, dass kann man grundsätzlich in jedem Raum, das Ergebnis wird nur nie wirklich gut werden können, die Physik ist da leider gnadenlos.

    Ein sehr interessanter Kanal übrigens, wie ich finde: https://www.youtube.com/c/Acousticfields101/videos


    Ich werde mich wahrscheinlich auf kleine bis mittlere Lautsprecher fokussieren, die nicht so tief spielen und die unterste Raummode bei 38Hz voll anregen. Das Problem ist, dass es wenige LS gibt die sehr steilflankig im Pegel ab dem -3dB Punkt fallen, sonst könnte ich in meinem Fall einen LS wählen, der bei sagen wir mal 45Hz -3dB macht und ein großer Teil der Probleme wäre erledigt.

    Wie hoch ist denn das Budget für die LS und was ist dir wichtig beim Klang? Es gibt genügend gute LS die problemlos 55 qm beschallen können. Ich würde eher mehr Geld in den LS stecken als in die Elektronik oder zumindest 50 / 50. Der Raum und die Lautsprecher sind hauptverantwortlich für den Klang meiner Meinung nach, dann mit weitem Abstand die Quelle.:)

    @David: Auch die aktuellen sogenannten Class A Endstufen, schau Dir mal die Spezifikationen an. Sobald der "rated output" nicht gleich dem "maximum power output" entspricht ist es kein Class A. Das machen aber leider viele Hersteller, u.a. auch Pass (nicht bei manchen first watt Verstärkern) und Luxman. In meinen Augen ist das Kundenverarsche. Class A ist definiert, läuft der Verstärker nicht die ganze Zeit und vollständig im Class A Betrieb, ist es per Definition Class AB.:meld:


    Von mir aus gerne wieder btt.:)

    Hallo,


    Meiner Meinung nach macht man mit Accuphase nie etwas verkehrt. Ich rate dir dennoch, mal einen reinen Class-A anzuhören,

    gibt es nur nicht von Accuphase, sondern nur high bias Class A AB-Verstärker.;)

    So blöd sich das anhören mag, du wirst mMn mit Hören verschiedener Titel den Bass nicht sauber abgestimmt bekommen in der Position.


    Das eine Lied regt die Raummode in der einen Position an, das andere nicht, an einer anderen Position wird wieder durch andere Lieder andere Raummoden angeregt, durch andere Liede wieder nicht.


    Hier kannst du anhand der Maße deines Raums die Verläufe der Raummoden erkennen.



    Hier ist die Messung mit der Aufstellung nach 1/5 Methode vor der kurzen Wand.



    Eine sehr starke Erhöhung bei 38Hz (in deinem Fall 40Hz), dafür ist der restliche Bass halbwegs ausgewogen. Ich könnte die Megamode bei 38Hz absenken, dafür würden an anderer Stelle wieder stärkere Erhöhungen und Senken entstehen.

    Ich werde mir jetzt den passenden LS zulegen, der bei 38Hz deutlich im Pegel gefallen ist um auch den Bereich halbwegs linear zu bekommen.

    Nicht falsch verstehen, dass ist nicht das alleinige Entscheidungskriterium, nur die passende LS Gehäusegröße/Abstimmung/Treiberfläche kann das Problem beheben.

    Wenn ich mich vom Hörplatz ca. 40-50 cm nach vorne bewege, habe ich starke Auslöschungen. Müsste ich ich theoretisch einen Platz zwischen dem Dröhnen und den Auslöschungen wählen?

    Jein, du wirst immer Überhöhungen und Auslöschungen haben, egal wo die LS stehen.


    Schreib bitte mal noch die Raumhöhe.

    Hallo David,

    ich habe die nach der 1/5-Methode aufgestellt. Rummst immer noch sehr.


    Liebe Grüße

    Dirk

    Dann spielt der LS zu tief für den Raum.

    Es ist bei Raummoden normal, dass manche Lieder gut klingen und manche nicht.

    Wenn du die LS an der kurzen Seite nach der 1/5 Methode aufstellst und den Hörplatz ebenfalls, hast du die Bereich oberhalb von 40Hz relativ ausgewogen, da nur die 40Hz Mode maximal angeregt wird.

    Daher wie schon beschrieben, entweder mit einem DSP/EQ absenken oder andere LS nehmen. Wenn du die Position änderst, verschiebst du die Raummodenanregung nur in den Oberbassbereich und/oder bekommst an anderen Stellen noch tiefere Täler.


    Die 1/5 Methode ist bei rechteckigen Räumen die beste Lösung meiner Erfahrung nach. Die Messungen sowohl von verschiedenen LS wie auch anderen Positionen belegten das die Position am besten ist.


    Das ist schlicht Physik.

    Hallo Dirk,

    ich plage mich mit den gleichen Problemen herum wie du.

    Nach dem ich diverse Lautsprecher getestet und gemessen habe, hat sicher herauskristallisiert, dass die 1/5 Methode den besten bzw. ausgewogensten Bass gibt. Die Hauptproblematik wird eine Raummode sein, die auch bei Dir um 40Hz liegen dürfte, sofern dein Raum auch rechteckig ist.


    Ich würde dir empfehlen die Lautsprecher an der kurzen Wand aufstellen vor der Wand mit dem Fenster und dann wie folgt die LS zu positionieren:


    Wandabstand seitlich (Mitte Hochtönerachse/Lautsprecher bis Wand): 0,64m

    Wandabstand hinter den LS (Mitte Vorderkante Hochtönerachse bis Wand): 0,86m

    Abstand Hörplatz (Ohrposition bis Rückwand): 0,86m


    Bassreflex zustopfen hat bei mir lediglich eine Verschlimmerung bewirkt, weil der Oberbass reduziert wurde, der ist aber bei der Aufstellung nicht das Problem.


    Hinter dem Hörplatz und, sofern möglich seitlich an den Reflexionspunkten würde ich Absorber anbringen, die werden zwar in der Regel nicht den Bass absenken, aber das Klangbild wird trotzdem davon profitieren.


    Wenn du die Lautsprecher behalten möchtest, kauf dir ein DSP oder EQ und stell trotzdem nach Möglichkeit so auf, wie zuvor beschrieben und senk die Raummode um 40Hz damit ab.

    Kurz und knapp, würde ich nicht machen, wenn eine 845iger. Für eine 300B würde ich die neue Sumo (nicht auf der HP gelistet) oder die Rigoletto 2020 empfehlen.


    Ich fand den 20 Watt Mastersound DueVenti S.E. schon nicht so prall an der Midas damals und ein Freund hat verschiedene 300B an seiner damaligen Midas, er fand sie nicht wirklich passend, an der Sumo spielten sie super.

    Können, kann man viel, das kannst du überall nachlesen, auf FB in der Harbethgruppe gibt es Leute, die 3 Watt SET Röhren mit einer M40.X kombinieren. Wenn du solche Leute fragst funktioniert das hervorragend, ich würde so etwas nicht hören wollen.


    Ich hatte mal einen SEP Röhre an einer Harbeth SHL5, tonal schön, dynamisch...räusper...


    Wenn jemand unbedingt eine SET Röhre zwingend haben will würde ich ihm eine 845 Schaltung empfehlen. Wie der gute Herb, würde ich aber zu einer guten PP-Röhre greifen.


    Ich hatte mal einen Audiomat Solfege Reference 20 an einer Harbeth SHL5+ und fand die Kombination ausgesprochen gut.


    Die M30.2 habe ich vor ein paar Tagen gehört. Meiner Meinung nach würde da eine PP-Röhre ab 25 Watt bei der entsprechenden Raumgröße und entsprechenden Pegelansprüchen passen. Ein Croft Integrated R war mir zu viel in den Mitten in der Kombination. Wobei mein DNM Kabel auch eher zur schlanken Sorte zählt, ein XLO Kabel von einem Freund bringt mehr Wärme in den Mitten und auch mehr Fülle im Bass und ist in den Höhen zurückhaltender.

    Eine Leistungsstarker Röhre wird auch nicht die eierlegende Wollmilchsau sein, sondern nur lauter spielen können. Ich bin der Meinung, dass man grob klangliche Signaturen gewissen Schaltungskonzepten zuordnen kann. Das soll nicht heißen, dass jede SET- oder jede PP-Röhrenschaltung gleich klingt, ich meine nur zu erkennen, ob es sich um ein Gerät der jeweiligen Gattung handelt, da diese Schaltungstopologien für mich eine Art Grundcharakter haben. Das ist aber nur meine Meinung.

    Steht doch oben, STP = Stereoplay ;)

    Octave V80 SE ungleich V80, scheinbar sind die SE Versionen Laststabiler geworden bzw. in der Lage die Leistung an 4 Ohm zu erhöhen.

    Quote

    Würde mich nicht wundern, wenn man diese Mehrleistung an einem kontrollbedürftigen Lautsprecher wie Harbeth ziemlich deutlich wahrnimmt. Auch bei gehobener Zimmerlautstärke.

    Mehr Leistung bewirkt nicht mehr Kontrolle, dass ist leider eine Hifi-Mähr, die sich hartnäckig hält, Wenn der AMP ins Clipping kommt, also seine Leistung ausgeht, kommt es zum Kontrollverlust oder wenn er nicht laststabil ist, was wiederum zu Clipping führen kann. Letztens hat ein Entwickler im PinkFishMedia erläutert warum das so ist.


    Nebenbei, die Meisten Harbeth LS haben das Impedanzminimum knapp unter 6Ohm, darum wäre ggf. die Leistungsunterschiede in dem Bereich relevant.

    Gemessene Leistung aus der STP:
    Leben CS 600

    Sinusleistung (1 kHz, k = 1%) an 8/4 Ω: 15/21 W

    Musikleistung (60 Hz Burst)an 8/4 Ω: 22 W


    Audiomat Solfege Reference 20

    Sinusleistung (1 kHz, k=3%) 8/4 Ω Kl. 8: 38/38 W

    Musikleistung (60-Hz-Burst) an 8 Ω Kl. 8: 43 W


    Octave V80

    Sinusleistung (1 kHz, k=3%) 8/4 Ω Kl. 8: 45/63 W

    Musikleistung (60-Hz-Burst) an 8 Ω Kl. 8: 47 W


    Octave V 110

    Sinusleistung (1 kHz, k=3%) 8/4 Ω Kl. 8: 77/56 W

    Musikleistung (60-Hz-Burst) an 8 Ω Kl. 8: ? W


    Der Lautstärkeunteschied zwischen Leben und Audiomat beträgt 2,91dB.

    Der Lautstärkeunterschied zwischen Audiomat und Octave V80 beträgt gerade mal 0,39dB, der Octave V 110 macht 2,34dB mehr gegenüber dem V80, 2,73dB gegenüber dem Solfege Reference 20 und 5,64 gegenüber dem CS 600.


    Ein guter Bassbereich definiert sich nicht (allein) über ein mehr an Leistung, sondern (eher) über Laststabilität. Die Leistung bestimmt die maximal mögliche Lautstärke, bzw. ein stabiler Verstärker knickt nicht ein.


    Eine M30.2 ist für Hörabstände unter 3m und kleine bis mittlere Räume konzipiert. Wenn man hergeht und 2,5m Hörabstand annimmt, kann man selbst mit dem Leben am Hörplatz Spitzen von mehr als 95dB erzielen, dass ist schon ordentlich laut und, so behaupte ich, in 90% aller Mietwohnungen nicht lange möglich ohne Probleme mit den Nachbarn zu bekommen zumal die Ohren diese Pegel auf Dauer auch nicht so toll finden.;)

    Ist doch nicht so schwierig, Klavier und Violine sollte auch so zu hören sein, universal, für jedes Ohr.

    Die Frage ist durchaus berechtigt, dynamisch würde ich sagen ja, den Eindruck, dass ein Flügel im Raum steht, ja, tonal sauber mit feinsten Obertönen, aus meiner Sicht nein.


    @ Für jedes Ohr: Jeder Mensch hört anders, der eine nimmt Einbußen in der Dynamik nicht als störend war, der Andere Verfärbungen.


    Wer eine Schwäche für Streicher und Oper hat, dem würde ich keine Klipsch Heritage empfehlen, wer aber eine gute Illusion erfahren will, wie es sein könnte eine Liveband / Orchester im Raum zu haben, der wird schwer besseres finden aus meiner Sicht, es sei denn man verfügt über reichlich finanzielle Reserven. Dabei geht es mir nicht um Lautstärke, sondern um Wucht, Dynamik und Impulshärte. Das kann süchtig machen und viele konventionelle Lautsprecher klingen danach lahm und langweilig.

    Das kommt darauf an wie du "können" definierst und was Dir wichtig ist.;)
    Da hilft nur selber hören.:)

    Bzgl. der 10 Watt Triode möchte ich zu Bedenken geben, dass die La Scala MKII ein Impedanzminimum von 3,5Ohm hat.


    Das hat nichts mit Baujahr zu tun, der Unterschied liegt in den Typen

    MKI:https://de.klipsch.com/product…ala-floorstanding-speaker


    vs.

    MKII: https://manualzz.com/doc/23945752/la-scala-ii


    Das lässt sich aber leicht unterscheiden, denn die MKII hat ein zweiteiliges Gehäuse. Inzwischen ist die AL V am Markt. Vom Hören-Sagen wurde die MKII so gut wie gar nicht in DE verkauft, sie wurde aufgrund mangelnder Nachfrage wohl vom Vertrieb auch eine ganze Weile aus dem Programm genommen.


    Für mich ist die La Scala II optisch einer der schönsten Lautsprecher die jemals gebaut wurden.


    Einer der Nachteil der ganzen La Scala Serie ist, dass sie einfach nicht so tief spielen kann durch das kurze Horn, darum wurden von nicht wenigen Usern spezielle Unterbauten oder Subs als Ergänzung verwendet.