Posts by audiomusica

    Hatte jemand schon Gelegenheit die TAs der AT-OC9X Serie mit speziell dem AT-OC9/III zu vergleichen? Insbesondere das Top-Modell AT-OC9XSL ist ja bzgl. Nadelschliff identisch. Sind konstruktive Unterschiede bekannt?

    Irgendwie wird das bei AT unübersichtlich. Auch das AT-OC/II ist immer noch im Programm. Parallel dazu die 33er Serie...


    Grüße


    Micha

    Bzgl. Youn Sun Nah möchte ich euch gerne die früheren Alben nahelegen. Da findet sich u.a. auf "Same Girl" ein interessantes Cover von Metallicas "Enter Sandman", bei der sie ihre Fähigkeiten voll auslotet.


    Das aktuelle ist mir dann doch ein wenig zu zahm, daher habe ich es nicht. die Vorgänger besitze ich alle.


    Nun aber zurück zu Herrn Lofgren...

    Der V hat doch eine tolle Verstellmöglichkeit mit dem Stift.

    Nun ja, damit kann man den Tonarm "irgendwie" hochdrücken, wenn ich mich richtig erinnere. Das war es dann aber auch.


    Eine reproduzierbare, definierte Einstellung ist damit nicht möglich.


    Grüße


    Micha

    Man kann mit Adjust+ auf beste Kanaltrennung justieren. Man nimmt einfach die Messroutinen für die Azimuthjustage und variiert statt dessen die Armhöhe. Ebenfalls möglich ist auf minimalen Klirr zu justieren. (wobei Kanaltrennung besser zu funktionieren schien bei meinen letzten Experimenten) Ob man dann zum selben Ergebniss wie mit Sauerkraut kommt weiss ich nicht.


    Mike

    Nach meinen Erfahrungen mit Adjust+ hat der VTA in dem Bereich in den man ihn mit den üblichen Setups variieren kann keinen Einfluß auf die Kanaltrennung. Da bin ich bei Tom. Ich höre auch keine Unertschiede bei dem 1/10mm VTA-Gefummel. Ich oute mich als taub.


    Ansonsten hat Horst in seinem Posting das alles korrekt und mbMn vollständig dargestellt. Es gibt TAs bei denen der Abtaststift so falsch in den Nadelträger eingesetzt ist, das der SRA bei paralleler Tonarmausrichtung locker um besagte 6° variiert. Die Exemplare ich ich damit hatte klangen nicht schlecht :-).


    Nebenbei: Der VTA ist der Winkel zwischen der horizontalen und der gedachten Linie (Drehpunkt Nadelträger - Abtastpunkt). Die hier gezeigte Lehre ermittelt den Cantilever-Angle. Der ist konstruktives Merkmal des Tonabnehmers.


    Grüße Micha

    Er könnte auch ohne Netzwerkverbindung von einer USB-Festplatte spielen. Bedienung dann direkt am Gerät.


    Da du aber über WiFi mit dem Netzwerk verbunden bist ist mein Gedanke hinfällig. Mitunter bildet sich eine Brumschleife über das Ethernet-Kabel. In diesem Fall können entsprechende Trenntrafos Abhifle schaffen.


    Micha

    Das was die Resonanz definiert ist die an der Nadelspitze wirksame Masse (eff. stylus tip mass). Dazu tragen bei einem MC die Spulen, deren Kern (Plättchen oder Kreuz), der Nadelträger und der Abtastdiamant bei. Um korrekt zu seinin geriinstem Umfang noch irgendwelche Klebstoffe zur Befestigung des Abtastdiamanten o.ä. Beim MI entfällt die Spule.


    Das AT ART-1000 aus eine Nachbar-Thread hat aus diesem Grund keinen Eisenkern im Generator.


    Zusammen mit der Federkonstanten der Aufhängung des Nadelträgers ergibt sich


    fres = 1/[2*pi*SQRT(m*C)]


    Alles analog zur Tiefenresonanz einer Tonarm-/Tonabnehmerkombination. Auch hier ist die absolute Masse iregndwelcher Bauteile irrelvant, sondern nur die am Tonarmende wirksame Masse zu der sich unmittelbar die Tonabmehmermasse addiert.


    Grüße


    Micha

    Anhand der Begeisterung scheint sich zu zeigen, das geringste Masse an der Nadel nicht unbedingt so große Vorteile bringen muß.

    :) Ist das ein Querverweis auf den Soundsmith-Thread?


    Das 1000er ist doch der TA mit dem trägerlosen Generator oder? Gerade durch den Verzicht auf das Metallplättchen bzw. -kreuz sollte sich die eff. stylus tipp mass entsprechend reduzieren. Leider spezifiziert auch AT diesen Parameter nicht.


    Grüße


    Micha

    Das ganze ist doch analog zur Tonarmresonanz. Auch hier ist die eff. Tonarmmasse nicht die absolute Tonarmmasse relevant.


    Die Resonanz eines TAs ergibt sich aus der eff. stylus tip mass, also der am Abtastpunkt (dem Anregungspunkt) wirksamen Masse und der Federkonstante der Aufhängung im Bereich der Resonanzfrequenz.


    D.h. ich rege die Antennespitze an und die Antenne resoniert entsprechend. Da die Fahrzeugmasse sehr groß gegenüber der Antennenmasse ist werde ich über die Antenne nicht das Fahrzeug anregen.


    Eben jene eff. stylus tip mass spezifiziert Ortofon mit 0,22mg für eiin Rohmann. Peter Ledermanns MIs sind mit 0,3mg spezifiziert. Also wo sind seine MIs masseärmer um sein Argument einer aus der geringeren eff. Masse resultierenden höheren Resonanzfrequenz zu stützen?

    Die Ausführungen von Peter Ledermann sind allesamt korrekt. Aber an einem Punkt bleibe ich hängen.


    Er beansprucht für seine MIs eine geringere eff. Masse an der Nadelspitze als bei gängigen MCs, was die Eigenresonanz im Frequenzband nach oben verlagert und zudem mit geringerer Güte ausfallen lasse. Nun sind seine Abtaster mit 0,30mg spezifiziert. Ein Ortofon Rohmann z.B. mit 0,22mg! Leider spezifizieren die wenigsten Hersteller die eff. Masse an der Nadelspitze.


    Da die Compliance im üblichen Bereich liegt dürfte sich damit in diesem Bereich kein Vorteil ergeben.


    Unter Einbezug der üblichen spezifizierten dyn. Nadelnachgiebigkeiten (zumeist @100Hz) ergeben sich auch bei diesen eff. Massen nicht die Eigenresonanzfrequenzen im Bereich 20-30kHz...

    Die Compliance im betreffenden Frequenzbereich muß demnach eine erheblich geringere sein.

    Wie hier schon beschrieben ist der Teflonspiegel das Verschleißteil im Lager, da weicher als die Keramikkugel. Je nach Gewicht des Plattentellers (40mm oder 80mm Acryl) arbeitet sich die Kermiklagerkugel mehr oder weniger schnell ein.Das lässt sich mit einem Blick in die Lagerhülse prüfen. Ersatzlagerspiegel sollten doch auch bei Ulla Scheu erhältlich sein?

    Bzgl. Schmierung sollte das Öl mMn nicht zu niedrigviskos sein.


    Daher evtl. wie auch schon mehrfach hier erwähnt ggf. in Richtung antrieb schauen. Ich haben meinen Premier auf einen Teres Signature (wird nicht mehr angeboten) umgebaut. Der wird aus einem selbstgebauten Akkunetzteil gespeist, als Antriebsriemen nutzte ich 1/2''-Magnettonband.

    Der Teres regelt die Geschwindigkeit über einen optischen Sensor, der Marken auf der Unterseite des Plattentellers detektiert. Im Foto ist noch der 40mm Teller,


    Darüber hinaus bietet er etwas an Komfort. Man kann den Plattenspieler durch manuelles Drehen des Plattentellers starten, da dieses vom optischen Sensor erkannt wird. Ebenso stoppt der Antrieb, wenn man den Plattenteller von Hand abbremst. Weiter schaltet das Teil nach 45min ab. Falls man mal beim Hören einschläft.:)


    sensor_3.jpgteller_stroboskop_2.jpgscheu_teres_01s.jpg

    Erkennen kann man das an der Schallplatte mMn nicht. Man müsste Informationen darüber haben mit welcher Armatur (folglich Geometrie) das jeweilige Label im jeweiligen Zeitraum die Matrizen geschnitten hat... Aber das können die vermutlich selbst nicht rekronstruieren.


    Ob die VTA/SRA Sache so entscheidend ist? Es gibt unterschiedliche Auffassungen.


    Ich habe Tonabnehmer die bei horizontaler Tonarmausrichtung vor allem bzgl. SRA aber auch VTA einige Grad vom theoretischen Wert abweichen und trotzdem gut spielen. Andererseits kann ich keine Unterschiede bei mäßiger Variation der Tonarmhöhe wahrnehmen. Andere berichten das sie bereits Unterschiede im Bereich von 1/10mm hören.


    Daher habe ich für mich entschieden das Ganze entspannt zu sehen.

    Ein einfacher gebondeter konischer Abtastdiamant ist bei fortgeschrittenem Verschleiß wohl noch ganz gut zu beurteilen. Bei den scharfen Schliffen, stimme ich mit Lothar überein, dass es da schwierig wird und man zumindest viel Erfahrung braucht.


    Anbei Fotos von einem betagten Ortofon Rohmann unbekannter Betriebsdauer. Da lässt sich kaum ein Verschleiß beurteilen. Evtl. bei einer Aufnahme von vorne oder leicht seitlich mit etwas experimentieren bzgl. Beleuchtung oder senkrecht von oben auf die Nadelspitze?


    Micha


    2015-03-09_215x_25mN_5s.jpg2015-03-09_215x_25mN_Canti_angle_s.jpg2015-03-09_215x_25mN_SRA_value_s.jpg


    P.S.: Es handelt sich um das Rohmann aus den Bildern zuvor vor dem Rebuild durch Ortofon.

    Ich kann gut verstehen, dass man Derartiges retourniert. Letzlich die einzige Möglichkeit als Enverbraucher seine Unzufriedenheit mit dem Produkt auszudrücken.

    Formal betrachtet hat die Schallplatte aber womöglich gar keinen Mangel... Bzgl. Tonqualität gibt es wohl leider keine exakte Spezifikation. jpc wird das Ding auf Kulanz zurücknehmen.

    Es hat auch niemand behauptet, dass man anhand der veröffentlichten Bilder den Verschleiß des Abtasdiamanten beurteilen könnte! Weshalb der Angriff?


    Es ging lediglich darum aufzuzeigen welche Resultate mit einfachem Equipment erzielbar sind. Das bitte ich zu beachten!


    Ich nutze das dnt um die Position der Abtastflanke also den SRA zu ermitteln. Dazu muss man die Lage der Abtastfacette kennen. Nicht immer ist diese symmetrisch auf dem Schliff (s. Ortofon Replicant).


    Deine Aussage, dass eine Verschleißbeurteilung höhere Auflösung/Vergrösserung des Mikroskops und vor allem Kenntnis um den Typ des Schliffs und dessen Beschaffenheit im Neuzustand erfordert ist indes korrekt. Niemand stellt das in Abrede.


    Ich kann manchmal nur den Kopf ob solcher Übereifrigkeit schütteln...

    Wenn das so weitergeht, poste ich hier bald nichts mehr.


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    Und das wiederum ist m.E. absoluter Quatsch! :)


    Die von mir beschriebene Methodik ist sicher nicht für Laien oder Hobbyisten mit zwei linken Händen geeignet und eignet sich nur für Bauteile die sich öffnen lassen. Kommerziell wird das selten so gemacht, da man eben lieber mit wenig Aufwand "richtig Knete machen" will. Kurz den Rotz rein, ein paar mal hin- und herdrehen und geht ja erst einmal wieder.

    Der einzige der das m.W. kommerziell so macht ist Armin von good-old hifi. Aber die wollen mit "vielen Arbeitsstunden nur so richtig Knete" machen.


    Ich belasse auch ausgelaufene Kondensatoren in den Geräten, weil ich die Lötaugen nicht stressen möchte. Wozu auch, irgendeine Restkapazität wird das Wrack schon noch haben. Auch bin ich nicht in der Lage die Temperatur an der Lötstation korrekt zu wählen. Ich brate da so lange darauf rum bis sich die Leiterbahnen abheben. Das habe ich in 30 Jahren Elektronik-Entwicklung in der Automobilindustrie nicht gelernt.


    Anyway, sprüht Ballistol in die Schalter und Potis und gut ist!


    Alle anderen: Electrolube bietet hervorragende, materialverträgliche Kontaktfette zum abschließenden Schutz. Das GC70 ist für Kontakte mit geringem Anpressdruck optimiert. Die CCS (Contact Cleaning Strips) leisten gute Arbeit zum Reinigen der Kontaktreiter.


    Besten Dank das du zumindest meine Meinung teilst, dass nicht die Widerstandsbahn das Problem darstellt. Sehr generös!