Die Farbe und der silberne Streifen erinnern mich im ersten Moment glatt an eine KittchenAid
Gruß
Ja, das trifft es besser - finde ich auch.
Die Farbe und der silberne Streifen erinnern mich im ersten Moment glatt an eine KittchenAid
Gruß
Ja, das trifft es besser - finde ich auch.
Interessanter formaler Ansatz. Erinnert win bisschen an die Wega-Kompaktanlagen...
Moin Alex
... wegen der Schieberegler? Oder der Pultform? ![]()
Ich finde die Wega-Kompaktanlagen eigentlich formal recht gelungen. Vielleicht hattest du aber ein anderes Modell im Kopf.
Moin,
mein Hinweis auf den Worst Case, das Durchlegieren der internen MOSFETs, sollte keinesfalls Alarmismus auslösen.
Ich hatte selbst kalte Füße bekommen, als ich hier von den Ausfällen las, und wollte das Thema deshalb sachlich durchdenken. Nachdem ich mich nun etwas mit der Materie befasst habe, wurde mir klar, dass sich eine perfekte Schutzschaltung nicht so einfach implementieren lässt.
Ein Relais direkt im Signalweg bringt ja eigene Nachteile mit sich (wie in der KI-Liste weiter oben schon angerissen). Der technisch sauberste Weg wäre es, bei Fehlern blitzschnell die Stromversorgung (d. h. das Netzteil) abzuschalten, wie es z.B. Hypex bei seinen Modulen macht.
Ich habe mich jetzt einfach für eine materialschonende Lösung entschieden. Ich werde den Amp mit einer niedrigeren Spannung betreiben, um den thermischen Stress für Chip und Elkos drastisch zu senken.
Den 32-Volt-Ziegel von Fosi werde ich dafür allerdings nicht verwenden. Stattdessen setze ich auf ein hochwertiges Industrienetzteil von Mean Well, das ich berührungssicher und unsichtbar im Rack verstaue, nachdem ich es auf die Wohlfühlspannung des Amps eingestellt habe. Die resultierende Leistung reicht an meinen Lautsprechern völlig aus.
Damit steigt die MTBF, ohne dass ich das schöne Mini-Design des V3 ändern muss.
Kurzer Einblick:
Servus,
das neue ICEpower Modul soll ohne Netzteil 550€ kosten.
Moin
So viel Leistung wird in meinem Anwendungsszenario gar nicht gebraucht. Eine Nummer kleiner würde mir besser passen. Ich warte mal ab, welche neuen Entwicklungen es sonst noch geben wird.
Ich bin momentan nur aus technischer Neugier dabei.
Icepower hat auch neues
Moin
Icepower schreibt in der Produktankündigung von „Super Conductor Topology“? Selten so gelacht. ![]()
Ich suche auf den Produktbildern vergeblich nach dem Anschluss für die kryogene Kühlung oder den flüssigen Stickstoff. Wo genau auf der Platine verstecken sich denn die Supraleiter?
Was wir hier sehen, ist bestimmt ein gutes Class-D-Design aber dass in der Audio-Branche immer wieder echte physikalische Fachbegriffe für derart hohles Marketing-Blabla gekapert werden, nervt einfach nur noch.
Bei teuren Lautsprechern einen externen Lautsprecherschutz beziehungsweise eine DC-Schutzschaltung mit Relais einsetzen – sofern diese für die konkrete Class-D-Ausgangstopologie geeignet ist.
Dahingehend habe ich noch nicht recherchiert. Das Modul was ich weiter oben spontan vorgeschlagen hatte ist eigentlich nicht ideal, wg. der gemeinsamen Masse. Ich könnte mir vorstellen, dass es besser passende Module gibt. Ich werde diesen Ansatz aber momentan selber nicht weiter verfolgen. Eine Schutzschaltung nachzurüsten ist scheinbar nicht ganz so einfach, wie ich es mir zunächst vorgestellt hatte.
Also die Monos klingen keineswegs „gut“. Sie klingen erträglich. Und der Stereoamp von Jo klingt wohl nicht besser.
Nun ja, ein Verstärker klingt nie im luftleeren Raum. Am Ende entscheidet immer das Pairing mit dem Lautsprecher darüber, ob es klanglich einrastet oder nicht.
Hinzu kommt, dass jeder von uns andere klangliche Ideale verfolgt. Ich könnte mir sogar gut vorstellen, dass der V3 Stereo, gerade weil er auf die rigide Kontrolle durch PFFB verzichtet, an manchen Boxen klanglich ‚lebendiger‘ wirkt.
Moin
Man muss das ganze Theater auch realistisch einordnen: In Foren liest man naturgemäß fast nur von den Defekten, während die tausenden zufriedenen Nutzer, bei denen der V3 seit Monaten unauffällig läuft, einfach nur schweigend Musik genießen. Niemand meldet sich in einem Forum an, um zu schreiben: „Hallo, mein Fosi V3 läuft seit sechs Monaten jeden Tag unauffällig.“
Vermutlich stecken hinter manchen Berichten im Netz auch Anwenderfehler, wie das berüchtigte 'Hot-Plugging' des 48V-Netzteils usw. Ich würde das potenzielle Risiko also nicht überbewerten. Aber manchmal denke ich halt gerne über solche Sachen nach und versuche sie zu optimieren.
Ja, JBL baut schon 80 Jahre schlechte Hochtöner und keiner hat es bemerkt
Rob, wo du gerade hier bist. Wie ist das bei deinem Class-D Eigenbau. Hat er einen automatischen Lautsprecherschutz?
Also ich weiss nicht so recht...
Das ist für mich okay. ![]()
![]()
Ah, also hat er weniger Leistung und evtl. weniger Kontrolle, wenn mit einem schwächerem Netzteil betrieben?
Wie definierst du 'Kontrolle' ![]()
Der Dämpfungsfaktor wird durch die Gegenkopplung des TPA3255-Chips geregelt. Dieser Wert bleibt identisch solange nicht wirklich viel Leistung gefordert wird. Da macht sich der gute Wirkungsgrad von 92 dB meiner Boxen bezahlt. Kurz gesagt: Bei normaler Lautstärke ist die Kontrolle exakt dieselbe, aber dafür bleibt der Amp deutlich kühler und hält dreimal so lange.
Das sind aber jetzt alles so Detailfragen die mich nicht beschäftigen. ![]()
Ja, der Verstärkerchip ist quasi immer „on fire“ da der Amp mit 48V betrieben wird. Klingt er dadurch wirklich besser. Per Spannung heißt ja nicht automatisch „bessere“ Stromversorgung, oder?
Beim 48V Netzteil geht es um die maximale Ausgangsleistung, nichts weiter. Der Chip wird ziemlich hoch ausgereizt. Und genau da liegt ein gewisses Risiko. Ob die Elkos auch nur knapp dimensioniert sind weiß ich nicht.
Da du aber an deinen Lautsprechern recht hängst und kaputt wäre ja in jedem Fall Mist, würde ich mich damit nicht zufrieden geben.
Musst du ja auch nicht - es wäre meine Entscheidung. Irgendwas kann immer passieren, auch der Worst-Case. Es ist eine Frage der Wahrscheinlichkeiten.
Tun dann 32V den Chassis soviel weniger „weh“? Kenne mich da nicht aus. Oder reicht das immer noch zum durchschießen. Dann gäb das Downgrade doch keinen Sinn.
Die Wahrscheinlichkeit dass der Chip eine 'Kernschmelze' erleidet, nimmt stark ab. Eine Schutzschaltung ist es nicht - eher Risikominimierung.
„You get what you pay for" 😀
... oder manchmal bekommst du sogar noch weniger für viel Geld. ![]()
Egal!
Ich bin immer noch unentschlossen, wie ich mittelfristig mit dem kleinen Fosi verfahre. Klingen tut er ja gut! Und groß herumbasteln mit einem unschönen optischen Ergebnis will ich eigentlich auch nicht.
Eine andere Option wäre ein Downgrade vom 48-Volt-Netzteil auf 32 Volt. Hat einer von euch ein solches Netzteil übrig?
Mit 32 Volt sinkt die Spannung um ein Drittel. Die Verlustleistung im Chip sinkt gleichzeitig quadratisch zur Spannung. Der Chip bleibt dadurch kühler und hält potenziell deutlich länger. Nicht zuletzt werden auch die Elkos geschont. Allein durch das 48-V-Netzteil erzeugt der Chip im Inneren viel mehr Grundhitze, völlig egal, wie weit ich den Lautstärkeregler beim Hören aufdrehe.
Ja gut, man vertraut auf die Schutzwirkung des TPA3255…
Die Frage stellt sich jetzt aber… wenn Du Minus ausserhalb der Schutzschaltung führst und nur Plus durchziehst, wie merkt die Schutzschaltung dann ein Problem, wenn das Potential fehlt? Also ich bin ja Elektrik/Elektronik-Noob, aber das ist mir jetzt nicht ganz klar.
Warum nicht eine flinke Sicherung mit einem definierten Wert, ein paar mA?
Philipp, den letzten Satz hatte ich beim Posten noch vergessen, aber umgehend angefügt:
ZitatAm einfachsten greift man die echte Gehäusemasse des Fosi ab – zum Beispiel über den Außenring des Cinch-Eingangs (RCA-Masse) oder die Gehäuseschraube und verbindet sie mit dem Masseanschluß der Platine.
Du kriegst, was Du zahlst. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben.
Ja, das wird gern geglaubt - den Händler wird es freuen. ![]()
Ist das bei allen Verstärkern mit TPA3255?
Nein, aber bei einigen. Das hat verschiedene Gründe: Einsparungen, Platzbedarf des Relais im Mini Gehäuse und so...