Posts by erdenklang

    Zitat: "Der Anodenstrom und somit in Triodenschaltung gleich Katodenstrom wäre mir mit fast 30mA allerdings eindeutig zu hoch"


    Die Befürchtung hatte ich eben auch, obwohl es der geringste Aufwand wäre.


    Ich denke ich sehe mich wirklich nach den Reinhöfer AÜ's um. Das Gehäuse und der Aufbau waren eh provisorisch. Also werde ich noch ein paar Euro investieren und es bei Zeiten nochmal angehen.


    :24:


    Thomas

    Hi Jürgen,


    freut mich, dass du auch noch im Boot bist :-) Dass das Bremsgitter bei der C3M mit auf die Kathode muss hat mich zunächst auch verwirrt. Da Björn aber auf Erfahrungen diesbezüglich zurückgreifen kann und man immer wieder vom "Trioden Mod" liest anscheinend nicht unüblich.

    Frank hat es dann noch konkretisiert. Danke!


    Eine Frage geht mir noch im Kopf herum. Wenn wir den AP nun soweit verschieben um eine bessere Linearität und weniger Verzerrungen zu bekommen, steigt der Anodenstrom ja fast auf das Doppelte. Bedeutet auch, dass die Verustleistung am Ra zunimmt.


    Wirkt sich der höhere (Ruhe) Strom nicht negativ auf die Lebensdauer aus?


    Gruß Thomas

    Servus zusammen,


    durch eure Ausführungen ist mir wieder bewusst geworden, das mir noch viel Know-How fehlt um auf eurem Level mithalten zu können. Aber, ich gebe mir Mühe und sehe es als Ansporn :)


    Ach ja - eine Kleinigkeit noch: in den C3m-Datenblättern wird empfohlen G2 und G3 mit der Anode zu verbinden - ich mache es immer so und ich kann es nur empfehlen.

    Björn


    Im Augenblick habe ich g3 mit an der Kathode liegen, so wie H. Siemens das in seinem KHV verschalten hat. Wenn man die Datenblätter richtig liest, dann hätte ich auch selbst darauf kommen können. Steht ja auch immer wieder vermerkt ...... :wacko:


    Muss mich unbedingt mehr mit den Datenblättern und Diagrammen befassen.


    Langsam fällt der Groschen aber und ich muss mich an der Stelle wieder bei Euch bedanken!


    Werde natürlich weiter berichten und Euch mit Fragen löchern 8)


    Gruß Thomas

    Hallo Jürgen,


    im Umkehrschluss heisst dies doch dass es hier um eine Glaubensfrage geht. Beide Röhren werden in Triodenschaltung betrieben. Ich hatte die C3G in der Schaltung nach H. Siemens als Referenz genommen und lediglich die "Arbeitswerte" auf die C3M umgemünzt.


    ich stimme mit Björn überein und hatte ja schon weiter vorne die C3g als besser geeignete Röhre genannt . Die max Anodenverlustleistung wird bei Dir auch mit der C3m nicht überschritten und es kommt ja immer drauf an wie weit Du die Röhre aussteuerst um den nötigen Pegel in deinen KH zu erreichen.


    Soll heissen, dass wenn ich die C3M im "Rahmen betreibe" alles in Ordnung ist!?

    Aussteuern tue ich die Röhre so, dass es "sauber klingt" ohne zu übertreiben, wobei ich mit der Lautstärke fast auf Anschlag bin.


    Alle bislang gehörten Aufnahmen klangen authentisch und brachten keine unharmonischen Verzerrungen zu Tage. Der Pegel am KH ist für mich "ausreichend" und als ehemaliger Gitarrist (Rock/Blues) kann ich durchaus sagen wann es "zerrt".


    Ich stimme zu, dass die elektrische Anpassung mit einem AÜ sicher optimaler wäre. Aber solange ich die Röhren innerhalb der Spezifikation betreibe sollte doch das Konzept auch mit der C3M aufgehen, oder?


    Deshalb auch die Frage von einem Noob nach der Kennlinie mit den 550 Ohm, welche Björn in die Diskussion eingebracht hatte.


    A guat's Nächtle allerseits :-)


    Thomas

    Hallo Björn,


    danke für deinen Beitrag.


    Wie gesagt bin ich jetzt nicht der große Röhrenpabst. Die Schaltung wurde ja weitestgehend von Heinrich Siemens KHV mit einer C3G übernommen. Dort sieht die Anode wechselspannungsmäßig auch "nur" ca. 550 Ohm. Er schreibt sogar dass er die Schaltung mit KH's von 32 Ohm betrieben hat.


    Bislang konnte auch keine nennenswerten Verzerrungen bei voll aufgedrehtem Poti feststellen.


    Anodenstrom und Gittervorspannung passen eigentlich gut. Konnte ich auch messtechnisch verifizieren.


    Kannst du bitte mal ein entsprechendes Diagramm einstellen? Stehe da gerade auf dem Schlauch ?(


    Gruß und Danke im Voraus


    Thomas

    Hallo Martin,


    war ein paar Tage abstinent, deswegen die späte Antwort.


    Ja, es sind Drahtwiderstände im Alugehäuse. Mit 25 Watt Belastbarkeit sicherlich mit "Kanonen auf Spatzen geschossen", aber dafür wird jetzt nichts mehr warm.


    Im Moment werde ich die Schaltung so lassen, und erst mal wieder Musik damit hören.


    Alles in Allem kann ich sagen, dass die C3M durchaus im KHV dienen kann. Ob als OTL oder mit Übertrager (wie von dir vorgeschlagen) sollte beides seine Berechtigung haben.


    Eine Anodendrossel hätte im jetztigen Gehäuse keinen Platz mehr. Sollte ich ihn nocheinmal aufbauen, werde ich das aber berücksichtigen. Auch das Thema "Übertrager" werde ich dann nochmal überdenken. Somit würden sich bei mehreren Sekundärabgriffen letztlich auch diverse Kopfhörer anschliessen lassen.


    Abschliessend noch ein paar Bilder. Sicher noch nicht "perfekt", aber funktionell. Der zweite Trafo deswegen, da der Welter NT nur 14Volt auf der Sekundärseite hat.


    IMG_20190519_131447.jpg


    IMG_20190519_131403.jpg


    Gruß


    Thomas

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für Eure informativen Kommentare und Anregungen.


    Die Mills Widerstände in USA zu bestellen ist mir im Moment das Projekt nicht wert. Ich dachte man bekommt diese auch hier in DE. Alternative wären z.B Vishay-Dale CMF 55. Die wären sogar in DE bei Musikding verfügbar.


    Letztlich habe ich aber dann doch "Standard" (Widap 160055) bestellt da ich noch diverse andere Teile gebraucht habe. Diese Drahtwiderstände im Gehäuse halten 25 Watt aus und sind bis 550V geignet. Isolationswiderstand min. 10GOhm. Da sollte dann nichts mehr warm werden :-)


    @Jacky


    Ja, sind vermutlich nur Kohleschicht. Hatte die halt noch seit Jahren im Fundus.


    Für das nächste Projekt werde ich mich aber entsprechend mit rauscharmen Widerständen eindecken ... ;-)


    Nun müssen die Blechhauben der C3M noch runter und Edelholzwangen her. Dann kann sich der KHV auch im Wohnzimmer blicken lassen (Bilder stelle ich dann noch ein).


    Gruß


    Thomas

    martin


    Woher beziehst du die 12K Mills Widerstände? 5 Watt wäre mein Ziel. Zur Not müssen halt dann Vitrohm mit 10% Toleranz herhalten. Dann sollte die Temperatur im Rahmen bleiben.

    Mit heiß meinte ich, du kannst den Widerstand mit den Fingern keine 2 Sekunden anfassen =O


    Calvin


    Ist noch ein Prototyp. Im Augenblick scheint er im tieffrequenten Bereich etwas zu verzerren. Evtl. gibt es noch Optimierungspotential beim Arbeitspunkt/Ruhestrom.

    Kann aber auch sein dass mein AKG K240 dort nicht so pegelfest ist. Gerade bei knackigen Bässen muss man die Lautstärke zurücknehmen.


    Grüße


    Thomas

    Hallo Leute,


    danke für die vielen Tips!


    Jürgen und Martin haben es aber auf den Punkt gebracht: Ich muss die Dinger tauschen!


    Die Einbaulage werde ich dann gleich korrigieren, da der Elko natürlich auf die Dauer nicht lange halten wird (besonders dann wenn das Gehäuse geschlossen ist ....)


    Klanglich bin ich aber richtig angetan :-)


    Grüße


    Thomas

    Es ist (fast) vollbracht....


    Nun hat es doch eine Weile gedauert, aber nun ist mein Exemplar mit einer (zwei) C3M fertig :-)

    Was soll ich sagen, kein Rauschen oder Brummen und Pegel genug um meinen betagten AKG K240 anzutreiben. Marcus Millers Funkbass hatte schon Spass gemacht, aber bei Mark Knopflers CD "Privateering" hatte ich Gänsehaut......



    Leider werden meine Anodenwiderstände extrem heiss, obwohl meine berechneten Daten mit den gemessenen fast identisch sind.


    Hatte zwei 12k Widerstände parallel geschalten um den berechneten 6K Anodenwiderstand zu bekommen. Die Widerstände hatte ich in der Bastelkiste und sollten locker 2 Watt verkraften.



    Small.jpg


    Bei einem Spannungsabfall von 100V über den Vorwiderstand, sollten bei 16 - 18 mA eigentlich nur ca.1,8 Watt Verlustleistung auftreten. Trotzdem werden diese richtig heiß .....

    Kann es sein, dass trotz der Größe der Widerstände (Durchm. ca 7 mm) diese gerade mal 1 Watt haben? Sind vermutlich auch Kohleschichtwiderstände (siehe nächstes Bild)


    RA.jpg


    Hier noch meine gemessenen Betriebsdaten:


    Ub = 296V

    Ra = 6K (2x12K parallel)

    Rk = 496 Ohm (470+26 in Reihe)

    Ua Rö1 = 196V

    Ua Rö2 = 203V

    Ug Rö1 = -8,3V

    Ug Rö2 = -7,8V

    Uf = 20,5V


    Sollte von den Werten und dem Arbeitspunkt eigentlich passen......


    Kommentare und Anregungen sind natürlich sehr willkommen ;-)


    Grüßle


    Thomas

    Hallo Jürgen,


    weil ich diese Röhre inkl. Sockel schon hier habe. Es soll ein (Wieder) Einstiegsprojekt werden, und wenn sich die Röhre verabschiedet ist es nicht weiter schlimm.....

    Kannst mir ja 2 von deinen (200) C3G vererben .... :-)


    Gruß Thomas

    Hab mir mal das Datenblatt der C3M näher angesehen und mal mit folgenden Eckdaten den Simulator gefüttert:


    Ua = 195V (Ub ca. 310V) Ia = 16 mA, Ug = -8V, Gk =500R


    Ist sicher sehr konservativ, aber produziert so sehr geringe harmonische Verzerrungen.C3M.PNG


    Was meint ihr, kann man die C3M so betreiben? Wo würdet ihr optimieren? Ist im Übrigen eine Siemens Röhre (leider habe ich keine Daten dazu bekommen. Deshalb mal mit 16mA gerechnet da angeblich NOS).


    Gruß Thomas

    Hallo Jürgen, hallo Josef-Paul,


    danke Euch für die Aufklärung. Dann werde ich mal Bauteile beschaffen und das Layout für ein Chassis planen.


    Hilfreich finde ich auch den "Load Line Simulator" von Grzegorz Makarewicz (trioda.com).


    Sind alle gängigen Röhren enthalten und man kann schön spielen .... :-)


    Gruß Thomas

    Super! Das ist mal ne Ansage. Werde ich gleich


    Die Wima DC-Link sind ja eher Zwischenkreiskondensatoren. Die Wima MKP10 hingegen sollen eher für Audio Anwendungen geeignet sein. Wirken sich die Unterschiede klanglich aus, oder ist das eher vernachlässigbar? Wie gesagt, soll der Aufbau eher Mid-Budget und nicht High End sein ;-)


    Gruß Thomas

    Morgen allerseits,


    ich möchte nocheinmal das Thema Koppel C bei einem eisenlosen Aufbau ansprechen.


    Bin jetzt nicht der große Mathematiker und stufe mich eher selbst als Hobbyelektroniker ein, also habt bitte Nachsicht mit meinen Fragen.


    Welche Kapazitäten würdet ihr für einen vernünftigen Frequenzverlauf ansetzen? H.Siemens hatte seinerzeit 10uF angesetzt, was mir etwas zu konservativ scheint. Wenn man die gängigen Schaltungen der im Umlauf befindlichen OTL so betrachtet, werden dort vor allem Elko's mit um die 250uF eingesetzt.

    Da ich das ganze lieber mit Folien C's bauen möchte, bräuchte ich hier den rat der Experten.

    Hatte irgenwo mal die Formel zur Berechnung dazu gelesen, finde diese aber leider nicht mehr .....


    Die ganzen High End C's (ala Mundorf) kommen aber nicht in Frage, da mein Budget beschränkt ist ;-)


    An die Wima DC-Link Kondesatoren käme ich bei uns im Geschäft kostengünstig heran. Wobei 20x10uF parallel x2 ganz schön groß für einen KHV werden kann ...LOL


    Freue mich auf Eure Meinungen und Vorschläge!


    Gruß Thomas

    Hallo Jürgen,


    den Schaltplan kenne ich natürlich. Wollte den zuerst Bauen, allerdings mit einer C3M.

    Erhard hat mir dann seine Schaltung näher gebracht, welche halt einen AÜ hat.


    Weil wir gerade dabei sind: Thema Koppelkondensator


    Was spannungsfestigkeit angeht, sind Wima MKP10 mit 1000DC/600AC nicht schlecht. Ich dachte daran 10 x 1uF parallel zu schalten. Den 10uF MKV welchen H.Siemens vorschlägt, bekommt man eh nicht mehr.


    Verrätst du uns deinen Nachbau?!


    Gruß Thomas


    PS: Mein AKG K240 ist aus Plastik :-)