Beiträge von fr.jazbec

    Die Epos sind auch 2-Wege Kisten ... vielleicht 20 Jahre Jünger und mehr Volumen. Warum sollen die IMF nicht in einigen Disziplinen grundsätzlich was besser machen?

    Alles gut, gibt nichts was dagegen spricht. War einfach nur ein Scherz, wobei ich kratzende Schwingspulen an älteren Brit Lautsprechern schon häufiger vernommen habe.

    Hallo Wolfgang

    Alles gut, ich bin da völlig entspannt.😎

    Die Vorstufe ist sogar völlig nach technischen Kriterien ausgesucht, m.M.n. sollte das passen.

    Ich poste mal die technischen Daten beider Geräte.

    Lautsprecher

    3A42E85D-3FCB-4834-9596-00A3A101A869.jpegVorstufe

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    P.S. Ich hatte mittlerweile 4 Vorverstärker an den Lautsprechern, die Audionet passen mit Abstand am besten(vom Gain, vom Klangcharakter, von der Stereostaffelung). Gut waren auch die Vorstufe des Symphonic Line RG 14+der Forte F44. Leider hatte der Forté zuviel Gain, so daß ich mich lediglich im Bereich bis 10 Uhr des Potis bewegen konnte, beim Symphonic Line hat mich gestört, daß ich die Endstufe immer „Huckepack“ mitgeschleppt habe.

    Es ist halt so, dass in allen Gebieten der Technik sich Kabelkonstruktionen die sich sowohl theoretisch und auch praktisch als gut geeignet herauskristallisiert haben. Nur im Audiobereich sollen dies Konstruktionen suboptimal sein? Das kann ich mir nicht vorstellen.


    Man kann durch einen sehr hohen praxisfremden Störpegel immer eine Reaktion erzwingen. Die Frage ist aber, ist das relevant, tritt das in der Praxis auch auf?

    Zuerst schreibst du, daß es ein theoretisches Optimum geben muß(weil dies in allen anderen Technikbereichen ebenfalls der Fall ist)welches naturgemäß anzustreben ist und wenn man dir dann darlegt, daß ein bestimmtes Kabel von diesem theoretischen Optimum weit entfernt ist sagst du „ist in diesem Fall irrelevant“ da es in der Praxis nicht zum Zuge kommt.

    Finde nur ich das jetzt extrem unlogisch?

    Für mich auf dem gleichen(niedrigen)logischem Niveau ist diese Aussage von dir:

    „Wenn also ein Kabel gegenüber dem technisch optimalen Kabel (z.B. von Funk) den Klang verändert, so ist das aus meiner Sicht die Anlage nicht stimmig, auch wenn die klangliche Veränderung in die positive Richtung geht.“

    Erstens ist das Funk Kabel, wie gesehen, technisch nicht optimal. Der Einsatz einer Stahlseele mit Kupferummantelung erfolgte garantiert nicht aus Qualitäts-sondern aus Kostengründen.

    Zweitens kann ich deine Aussage nicht mitgehen, daß eine stimmige Anlage nicht auf Veränderungen des Kabels reagiert. Wobei man sich natürlich fragen müßte was für dich stimmig ist?

    Meine Erfahrung ist jedenfalls, in meiner Wohnzimmeranlage(B+W DM303/Creek 4140)höre ich absolut keine Kabelunterschiede, da könnte ich dranhängen was ich wollte. Ebensowenig kann ich dort hören ob Spotify oder Qobuz mit HighRes läuft, die Anlage ist einfach zu schlecht(ohne dabei unangenehm zu klingen). An meiner Anlage im Musikzimmer(ATC SCM100ASLT FF/Audionet Pre1G3+ESP)höre ich die Unterschiede hingegen sehr wohl, sowohl NF Kabel als auch digitale Quelle.

    Ist jetzt die suboptimal platzierte 300€ Anlage „stimmiger“ im Sinne von besser als die penibel ausgerichtete 30k€ Anlage im bedämpften Musikraum?

    Subjektiv kommt mir das nicht so vor, ich höre die Musik lieber über die anscheinend „unstimmige“ Anlage.

    Obwohl ich dir glaube, daß du sehr viel Ahnung von Technik hast finde ich deine Argumentation absolut unlogisch und sie erscheint mir lediglich von dem Bedürfnis geprägt Befürworter des „Kabelklangs“ in irgendeine negative Ecke zu drängen in der du sie gerne hättest.

    Andreas, ich verstehe nicht ganz, weshalb du dann bei solchen Diskussionen immer munter mitdiskutierst.

    Weil du dich dann immer so herrlich echauffierst.😤

    Laß es doch einfach im Sande verlaufen, dann erledigt sich das LoFi Thema von alleine.☝️

    Einen unzulänglichen Verstärker ("dunkel") zurechtzubiegen mittels eines Kabels ist doch ein wirklich schräger Ansatz. Aber wenns funktioniert, have fun.

    Du siehst das einfach zu digital, es gibt nicht nur schwarz+weiß sondern auch unzählige Graustufen. Es geht absolut nicht darum eine „unzulängliche“ Anlage zurechtzubiegen sondern eher darum eine sehr gute Anlage feinabzustimmen. Das funktioniert auch nur mit gutabgestimmten und auflösenden Anlagen. Auf „schlechten“ Anlagen dominieren einfach zu stark die negativen Gene und übertünchen mit ihren groben Fehlern die subtilen Klangbeeinflussungen die durch Kabel möglich sind.

    Ich sehe die Vorteile des Vovox eher in der Transienten Wiedergabe. Angerissene Gitarrensaiten scheinen noch impulsiver zu sein. Insgesamt ist die Wiedergabe das Vovox auch etwas mehr 3D als 2D, Einzelereignisse werden noch etwas plastischer und konturschärfer dargestellt.

    Aber, wie gesagt, das passt nicht immer. Manchmal gefällt das unter audiophilen Maßstäben „schlechtere“ Carbokab durch seine Harmonie besser.

    Normalerweise beschäftige ich mich schon lange nicht mehr mit Kabeln. Ich hatte um 2000 meine Anlage komplett mit Mogami verkabelt(was ich im Vergleich zu meinem vorher genutzten Billigstrippen Sammelsurium als Vorteil empfand)und hatte das Thema abgehakt. Nur durch die Aktivboxen und die damit verbundenen längeren Kabelstrecken habe ich mich mal wieder mit dem Thema beschäftigt.

    Das Vovox wollte ich nochmal ausprobieren, das Ergebnis habe ich geschildert.

    Bei Audionet sagt man ja immer die unsymmetrischen Ein+Ausgänge klängen besser als die symmetrischen. Beim Carbokab empfinde ich das auch so, beim Vovox nicht. Ich habe ja jetzt den Adapter mit den kurzen Kimber Kabeln, da kann man das mal ausprobieren.

    Wobei der Vergleich immer etwas kritisch ist da beide Ausgänge nicht gleich laut sind.

    Allerdings bei so Gegensätzlichem wie kühl/dünn und warm/satt drängte sich mir doch die Frage auf, was mit einem der beiden Kabel nicht stimmt

    Wie ich schon mal sagte, das Sommer hängt unsymmetrisch am Vorverstärker, das Vovox wird symmetrisch angesteuert. Evtl liegt’s daran.

    Also das Carbokab ist schon richtig gut. Habe gestern Abend mal wieder länger Platte gehört und mit dem Vovox wollte das Klangbild iwie nicht richtig einrasten, klang kühl und dünn. Mal eben auf das Carbokab umgesteckt und, perfekt, das isses. Schön warm und satt, zwar nicht so randscharf aber das störte nicht. Als Allrounder ohne Alternative würde ich glaub ich das Carbokab nehmen.

    Mir fällt ja zu „länger ist besser“ noch etwas anderes ein, aber den Schweinkram lassen wir hier lieber.🤐

    P.S. Andererseits ist es ja ganz klar wieso ein längeres Edelnetzkabel besser klingt als ein kurzes, der Strom hat einfach mehr Zeit sich von den Scheißüberlandkabeln zu erholen.☝️