Posts by fr.jazbec

    Ich bin der Ansicht , daß die klanglich relevante Stromstrecke weder an der Schukodose beginnt, noch an der Gerätebuchse endet.

    Davor und danach geht’s weiter .

    Wer kann , tut gut daran , sich auch um diese Leitungen zu kümmern.

    Hi Oliver

    Wie kümmerst du dich denn um den Bereich hinter der Gerätebuchse?

    Ich nehme mal an hier ist das Geräteinnere gemeint.

    Ja wie? Jetzt gibt es gar kein Netzkabel mit warmem Klangbild?

    😢

    Schon seltsam, daß auch und grade User, die hier als Vertreter des GeldspieltkeineRolle HighEnds auftreten, in ihrem Avatar einen 30 Jahre alten Plattenspieler führen.

    Sollte eigentlich zu denken geben.

    Bei allem respekt, es geht bei jedem Armlager um nicht weniger als um einen inneren "Schleifprozess" welcher vom unvermeidlichen Metall/Metall kontakt im lager herrührt und von den winzigen Micro Spannungen die das Tonabnehmersystem erzeugt überlagert wird.

    Das Musiksignal wird daneben also auch noch die winzig kleinen schleifgeräusch vom lager indirekt mit übertragen, das könnte und wird nachdem es hundertfach in der Phonostufe verstärkt wird die Klangqualität verschlechtern, deshalb die suche nach maximal Reibungsfreien lagern, also so hab ich das als Techniker verstanden.


    gruß

    volkmar

    Sry Volker, aber das ist nun wirklich Nonsens. Das „Geräusch“ des TA Lagers überträgt sich nicht in den Phonozweig und wird dann verstärkt. Es wäre lediglich ein Indiz für Lagerreibung und damit für eine nicht völlig freie losgelöste Bewegung des Arms. Es gäbe sozusagen ein Losbrechmoment welches die perfekte Abtastung behindern könnte/würde.

    Das Problem ist doch, suche ich ein „warm abgestimmtes“ Netz(oder auch sonstiges)Kabel so heißt das doch im Umkehrschluß ich empfinde meine Anlage als zu kühl. Die Blickrichtung auf die vermeintliche Lösung Netzkabel verhindert es das Problem an der Wurzel zu packen und durch geschickte Komponentenkombination/Aufstellungsveränderungen/raumakustische Tuningmaßnahmen ein Klangbild zu erschaffen welches dem Gehör wenig Gründe bietet sich daran festzubeißen. Nichts gegen das finale Finetuning durch Kabel, aber das sollte immer erst ganz am Schluß stehen, mehr aus der Langeweile heraus sonst nichts mehr zum Verändern zu haben als wirklich etwas kompensieren zu müssen.

    Intelligente und in sich ruhende Menschen haben an der Stelle dann schon eingesehen, daß die Jagd nach dem letzten Prozentpunkt eh sinnlos ist weil dir meist die Aufnahme eine unüberwindbare Hürde setzt.

    Hallo,

    Netzkabel leiten doch den Strom aus dem öffentlichen Netz in die Stereoanlage. Und das öffentliche Netz ist voller Störimpulse und Dreck durch Maschinen etc. Solche Störungen können sehr wohl den Klang beeinflussen. Spezielle Netzkabel z.B. mit Graphitbelag die eine Art Filter gegen solche Störungen bilden können solche Störungen verhindern. Und das beeinflusst den Klang dann schon positiv.

    Toni

    …und dann klingt es „wärmer“ oder wie?

    Sicher? Auf Holgers Seite „Thorensinfo“ steht:

    Deshalb schrieb ich ja, daß das OM40 perfekt für den TP16 Isotrac ist(hohe Compliance + niedrige Masse), die 12,5g des TP21 sind nach Lehrbuch für das Ortofon zu viel, beim Dynavector passen sie.

    Zum Phonopre: der sollte ca.66db Verstärkung liefern und mit 100 Ohm abschließbar sein. Bei mir läuft es an 100 Ohm+68db sehr zufriedenstellend.

    Das wirst du erst merken wenn es eingebaut ist.

    Was mir aber auffällt ist der extreme Unterschied beider Systeme. Du ersetzt ein MM System mit 4V Output und 35er Compliance durch ein MC System mit 0,3V Output und 12er Compliance. Krasser geht es ja kaum.

    Entweder passt es jetzt nicht oder es passt mit dem Dynavector nicht(oder sämtliche Theorien sind für den Popo).

    Was für eine Vorstufe nutzt du denn?

    Beim Betrieb wird das Kabel warm(um wieviel wärmer müßte ich eigentlich mal messen), in den Ruhephasen kühlt es doch wieder ab. Das hieße aber es geht jedesmal von vorne los. Die Hypothese, daß ein Kabel dann mal irgendwann eingespielt ist bedeutet aber, es verändert sich langfristig und unumkehrbar, etwas was mit Temperaturschwankungen nicht erklärbar ist.