Posts by fr.jazbec

    Die Lautsprecher stehen dann noch ein Stück weiter von der Wand weg.

    Wenn ich durch die Bildergalerien in Hififoren surfe bin ich immer wieder erstaunt bei wie vielen, auch sehr hochpreisigen, Anlagen die Boxen direkt oder zumindest kurz vor der Wand platziert sind.

    Ich zumindest bin der Meinung, daß eine perfekt aufgestellte Yamaha Pianocraft Anlage jede lieblos dahingeklatschte 50000€ Anlage locker in den Schatten stellt.

    Es freut mich für dich, daß du derart begeistert bis.👍

    Wenn deine Geräte aber derart sensibel auf die Aufstellung reagieren kann ich dir nur raten das Rack ca. 70cm von der Wand in die Mitte des Raums zu rücken ohne es dabei genau in der Flucht der Boxen zu platzieren. Die Aufstellung direkt an der Wand setzt deine Geräte nämlich den stärksten Bass Raummoden aus, lediglich genau die Mitte der kurzen Wand eines rechteckigen Raumes ist davon ausgenommen und an der langen Seite jeweils der Übergang vom ersten Viertel zum zweiten Viertel.

    Hier mal ein paar Bilder dazu zum schnellen Verständnis.

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    Habe jetzt für ein paar Wochen ein Pärchen Swans TS6 zu Hause. Ein sehr interessanter Lautsprecher mit 3Wege Koax(Bass „normal“/MT Ringradiator/HT Bändchen). Sehr gute Auflösung im MittelHochton Bereich, aber trotzdem fehlte den Boxen einfach das „Fleisch“ im Vergleich zu meinen TDLs. Komischerweise nehmen sich beide Boxen nichts bezüglich der Räumlichkeit, da hab ich von einem Koaxialchassis deutlich mehr erwartet.

    Der Jubilée, der normale nicht.

    Ist das wirklich so?

    Ich habe dies mal so aus Thorens Info rauskopiert

    http://thorens-info.de/html/th…_160_-_166__145_-_14.html

    „TD 147


    Als Anfang der 80er Jahre die Elektronik im großen Stil auch bei Plattenspielern eingesetzt wurde, wirkte der TD 147 wie ein Relikt aus den Zeiten, in denen noch alles mechanisch funktionierte. Anstatt eines elektronisch gesteuerten Tonarms, wie bei vielen japanischen Laufwerken, kam der bewährte TP 16 Mk III mit wechselbarem Tonarmrohr zum Einsatz. Auch die Drehzahlumschaltung des klassischen Riemenantriebs erfolgte mechanisch, indem der Antriebsriemen über einen Hebel auf dem abgestuften Antriebsrad (Pulley) verschoben wurde.

    Mit der speziellen Schwingungsdämpfung von Subchassis und Motorträgerplatte entsprach der TD 147 konstuktiv weitgehend dem TD 160 Super (er wurde auch ohne Tonarm als TD 160 Super BC verkauft). Im Vergleich zu diesem war er jedoch mit einer berührungslos arbeitenden, optoelektronischen Endabschaltung ausgestattet.

    Das um 3 kg höhere Gewicht gegenüber anderen Modellen (z. B. TD 146 Mk. II) resultiert aus der Verwendung des 10mm-Lagers mit Metall-Innenteller und MDF als Zargenmaterial.



    Sondermodell TD 147 "Jubilee"

    Der TD 147 "Jubilee" kam, ebenso wie der TD 126 "Centennial" und der gewaltige "Prestige", als limitierte Sonderauflage (5000 Stück weltweit) anlässlich des 100. Geburtstages von Thorens im Jahre 1983 auf den Markt.

    Das Gehäuse war aus seltenem Edelholz gefertigt, der Plattenteller schwarz eloxiert und die Aluminium-Deckplatte in weiß oder goldfarbig erhältlich. Auf Wunsch konnte sogar ein Schild, auf dem der Name des Besitzers eingraviert war, am Gehäuse angebracht werden.“


    Wobei der 147 ja schon die bessere(MDF)Zarge und ein bedämpftes Subchassis(beides vom TD 160 Super)hat/haben soll.

    Ich werde jetzt an der Bodenplatte erstmal lediglich ein Stück Filz mittig unterlegen um dort die Vibrationen zu bekämpfen und dann warte ich sehnsüchtig auf das Schopper Tonarmrohr, das dürfte wohl das Meiste bringen.

    Hab ich schon geguckt, nach der farblichen Markierung sollte es passen. Ich muß mal eine Platte raussuchen die ich auch als CD habe und mit der als Referenz schauen welcher Spieler „richtig“ spielt und bei dem anderen dann anfangen zu suchen. Zur Not wechsel ich bei dem einfach die NF Kabel, sollte ja keinen Unterschied machen.

    Habe am Wochenende das Rack aufgebaut und den Spieler an oberster Stelle auf einer Schieferplatte platziert. System ist noch das Nr.2 im orginal Tonarmrohr, jetzt an der MC Vorstufe des Symphonic Line. Spielt auf alle Fälle schon mal deutlich besser als am vorherigen provisorischen Standplatz und an der Creek OBH 9. Was dem Spiele abgeht ist die Größe und Weiträumigkeit der Scheu/Goldring/Omtec Kombination. Warte immer noch auf das Schopper Tonarmrohr.

    Was allerdings besonders auffällig ist, der 2te Spieler spielt seitenverkehrt zum 1ten, rechts und links sind bei einem vertauscht trotzdem alle Kabel richtig angeschlossen sind soweit ich das sehen kann. Muß ich nochmal in Ruhe überprüfen.

    Meine Meinung (und wie ich sehe nicht nur meine) ... irgendwann führt die ganze Um- und Aufrüsterei doch nur dazu, dass es letztendlich doch ein höherwertigerer Dreher Einzug hält und wenn man ehrlich ist, der betriebene Aufwand eigentlich für die Katz war und auf die Dauer nur sinnlos Geld gekostet hat.

    Von daher würde ich nen ordentlichen TA drunterschnallen und die Teile sonst immer im Original erhalten, da Tuningobjekte beim Verkauf meist nicht das versenkte Geld einspielen. Hinnehmen so wie er ist, Kohle sparen, die Kiste verkaufen und das Teil der Träume hinstellen.

    Man kann natürlich alles mögliche an dem Teil durchprobieren, letztendlich ist und bleibt es aber doch nur ein alter 0815 Plattenspieler, der damals wie heute nix besonderes ist (nicht böse gemeint) ...


    Heißt nicht, dass das Teil nichts taugt oder der teurere hinterher tatsächlich besser klingt ... darum geht’s (zumindest mir) nicht. Mir gefällt mein RX 1500 trotzdem besser als sein Vorgänger KD 8030, obwohl dieser einwandfrei funktionierte und ich sie optimal eingestellt blind wahrscheinlich nicht klanglich unterscheiden könnte ...

    Sag mal liest du eigentlich was ich schreibe und wenn du es liest verstehst du es dann auch?

    Ich habe seit 2002 das „Teil meiner Träume“, einen Scheu Premier mit 12* Tonarm und etwas anderes möchte ich auch nicht. Es geht bei dem Thorens, der seit den 80ern bei mir weilt, lediglich darum etwas zum Spielen und zum Ausprobieren zu haben, den Scheu wird er eh nicht erreichen.

    Die Kosten sind mir ziemlich wurscht, ich habe schon mehrfach erwähnt, daß mir die „finanzielle Sinnlosigkeit“ dieses Projektes bewußt aber egal ist. Hier geht es um Spaß am Probieren und um den Erhalt eines Gerätes das mit Sentimentalitäten vollgestopft ist, nicht mehr und nicht weniger.

    Wie gesagt, eins nach dem anderen und ich meine auch schon irgendwo geschrieben zu haben, daß das als langfristiges Projekt ausgelegt ist. Zuerst das Tonarmrohr, dann muß ich ein Rack klarmachen und dann werde ich die hier gemachten Vorschläge nach und nach abarbeiten. Ich mag es einfach längerfristig an dem Projekt zu arbeiten, der Weg soll das Ziel sein.

    Welche sachdienlichen Fragen meinst du denn?🤔

    Bis jetzt habe ich für mich mitgenommen, daß eine bfly Basis und eine Aufwertung des Netzteils sinnig sind. Das mit der Basis erklärt sich selbst und mit dem Netzteil werde ich dann sehen wenn es soweit ist.

    Mein Problem ist im Augenblick, daß Schopper zwar Montag den Versand des Tonarmrohres angekündigt hat, bislang aber noch keine Nachricht von DHL dazu eingetroffen ist und solange ich das Tonarmrohr nicht habe kann ich auch nicht das Ortofon MC25FL einbauen und der Dreher muß noch etwas in der Ecke stehen.

    Es eilt ja bei mir auch nicht, der andere Plattenspieler funzt ja prima.

    PS: Ich würde den Thorens so lassen wie er ist, der spätere VK eines unverbastelten TD 147 wird der schlechteste nicht sein. Oder ich ziehe alle Register, mache was geht, sollte mir aber nicht einreden jetzt den großen Bohrinselversenker zu haben. In Grenzen geht da was, aber den Aufwand lohnen tut es nur beim Bastler um des Bastelns willen.

    Hatte ich eigentlich schon erwähnt, daß der 147 lediglich neben einem Scheu laufen soll und dabei bitte nicht zuuu tief abfällt.😂🤣

    Insofern strebe ich keinen „Bohrinselversenker“ an sondern lediglich einen soliden 2tdreher den ich gerne etwas pimpen würde. Wäre ja auch zu schade wenn man irgendwann mit allem ganz fertig ist.😜

    Sry, aber das Auge hört bei mir mit.