Posts by M_K_F

    Da ich bei einem Shure M 91 gerade die Wechselei Originalnadel - Black Diamond - jetzt SAS hinter mir habe:


    Die Originalnadel war abgenudelt, verzerrte auch ein wenig und war im letzten Plattendrittel unpräzise.


    Die Black Diamond fand ich schon sehr gut, leider hatte ich Materialprobleme (Nadel trug auf etc.).


    Die SAS spielt in allen Bereichen a bisserl besser - höhere Auflösung, detailreicher, druckvoller. Man hört aber auch schlechtes Plattenmaterial deutlicher.


    Was ich bei der SAS subjektiv einkaufe: ich weiß, dass es derzeit auf dem Markt nix Besseres gibt, d.h. ich muss mir beim Plattenhören keine Gedanken mehr machen, ob ich da mit einer anderen Nadel noch mehr rausholen könnte - das ist für mich ein Wert an sich.


    Aber die BD spielte qualitativ schon auch sehr gut. Den Faktor 5 - wie im Verhältnis Preis BD zu SAS - bekommst Du klanglich nicht ;)


    VG


    Marcus

    In meinem Fall ist das bezogen auf den Arm meine "Schuld", weil ich ja nicht unmittelbar ab Werk oder bei einem Händler gekauft habe.


    Ich habe ein Prospekt erhalten wie den link, den Du eingefügt hast - da ist der Tonarm ja auch nicht genannt (weil man die AS wohl ab Werk mit einem Arm nach Wahl erwerben kann).


    Was macht den ein Käufer, der davon keine Ahnung hat und der Meinung ist, für so einen Haufen Knete, schon das passende und richtig eingestellte zu bekommen?

    Ja, das finde ich auch bedenklich/ärgerlich. Nicht jeder kennt das Forum oder hat Lust, sich mit Details auseinanderzusetzen bzw. ist überhaupt in der Lage, die richtigen Fragen zu stellen.


    Ansonsten: bei mir sind schon einige Dreher durchgelaufen, der AS bleibt, ich bin immer noch sehr angetan!


    Und: Ich habe einmal mit dem Service von AS Kontakt aufgenommen, das war auch reibungslos.

    Im Zusammenhang mit dem Austausch einer neuen Nadel (von Bronze auf Black) habe ich gestern auch einmal die Werkseinstellungen überprüft, und bin dabei alle mitgelieferten Unterlagen durchgegangen.


    Mir ist es nicht gelungen, anhand der Unterlagen herauszufinden, welchen Tonarm ich genau habe (ich meine es ist der WTB 370/ Rega 220). Erklärt wird da auch nirgends, wie man die Auflagekraft einstellt.


    Ich habe den AS zwar nicht ab Werk, aber von einem Werksmitarbeiter als Aussteller erworben, und gehe davon aus, dass ich alle normalerweise mitgelieferten Unterlagen auch erhalten habe.


    Herausgestellt hat sich dabei, dass die Auflagekraft mit 2,1 g zu hoch eingestellt war.


    Positiv: das System war präzise montiert, da musste man nichts ändern.


    Fazit: Es lohnt sich, die Werkseinstellungen zu überprüfen


    VG


    Marcus.

    Ich habe gestern noch anhand der Schablone feinmontiert (da war ab Werk alles in Ordnung) und die AK auf 1,8 g eingestellt, was bei meinem Rega-Tonarm (ich nehme an, es ist der WTB 370/ Rega 220) dazu führte, dass der Tonarm am Ende der Platte zum Plattenanfang zurückzog.


    Entspanntes Hören war deshalb noch nicht möglich, da ich länger gebraucht habe, dass wieder ein Gleichgewicht zu bekommen, ist ja bei den Rega-Tonarmen nicht so trivial, das Anti-Skating hinzubekommen (jedenfalls für mich nicht).


    Interessant: das Bronze kam mit dieser fehlerhaften Einstellung noch klar, während das Black mit einer Verzerrung auf dem linken Kanal reagierte.


    Das kann natürlich auch dem unterschiedlichen Alter/ Zustand der Nadeln geschuldet sein.


    Mein Eindruck war aber eher, dass es primär daran liegt, dass das Black - wie hier schon mehrfach geäußert wurde - eine sehr genaue Montage benötigt.


    VG


    Marcus

    So, bei mir ist nun auch das Black eingetroffen.


    Es ist noch nicht end- und feinmontiert, ich habe es zunächst nur aufgesteckt und die Auflagekraft kontrolliert:


    1,4g


    Bei Lowbeats (Ortofon 2M Black: Die perfekte Abtastung – LowBeats) werden 2g empfohlen, geht ihr da mit?


    Zum Klang im Vergleich zum Bronze verweise ich zur Vermeidung von Wiederholungen auf den Post 25 von Oliver: das ist auch genau mein Eindruck.


    Es neigt bei mir allerdings etwas zu Zischlauten bei Sybillanten.


    Und ich nehme höhere Laufgeräusche wahr als beim Bronze.


    Den gleichen Eindruck hatte ich übrigens seinerzeit, als ich bei den Shure Systemen auf die SAS Nadel gewechselt bin - der andere Schliff arbeitet mehr Details raus, ist aber auch weniger gnädig bei schlechterem Plattenmaterial.


    Als erstes (Zwischen-)ergebnis teile ich die Meinungen, die beiden Nadeln eine Existenzberechtigung bescheinigen.


    VG


    Marcus

    Alles gut, Friede, nur bitte nicht Ordnungsrecht (Öffentliche Sicherheit und Ordnung) und Strafrecht (Anzeige, StGB, StPO etc.) verwechseln.


    Ich habe nicht geschrieben, dass man nach 102 ff. StPO wegen einer Ampearl irgendwo rein darf, sondern nur, dass sich dort grundsätzlich die Voraussetzungen dafür finden, wenn es um Strafrecht geht (und damit ging es bei Lando´s Frage - dem Nachbarn - der Anzeige - ja los).


    Aber ist ja schon spät, und wenn Du Ampearl hören gehst, erfreue ich mich an Sky und - Vorsicht Disclaimer - dem Zwischenstand von Leverkusen vs. Frankfurt.:)

    Dummerweise muss er jedoch den Nachweis erbringen, dass seine Anzeige begründet ist.

    Nö, muss er nicht.

    Es gilt der Amtsermittlungsgrundsatz.


    Selbst die Polizei dürfte ohne wichtigen Grund, also die berechtigte Befürchtung, dass die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährdet ist, wegen des grundgesetzlich gesicherten Rechts auf Unversehrtheit der Wohnung nicht Zutritt zu deiner Wohnung verlangen.

    Hat mit öffentlicher Sicherheit und Ordnung nix zu tun.

    Voraussetzungen sind in 102 StPO ff. geregelt...


    Alles gesichertes (Voll-)Wissen ;)


    VG


    Marcus

    Ich kann den Erbauer fragen, ob er das für Dich macht, bzw. den Kontakt vermitteln. Er wohnt in Dortmund, ich in Hürth, ist ja alles fußläufig von Recklinghausen aus ;)

    Wenn Dir das gefällt, und es Deine bevorzugte Musikrichtung ist (also 1 Stimme und 1 bis 2 Instrumente), dann kommen auch CT 193 in Betracht (CT 193 – die (fast) vergessene Legende – Lautsprecher selber bauen (acoustic-design-magazin.de))


    Ist genau meine Art von Musik, und die haben exakt bei dieser Richtung ihre Stärken (Rock können sie nicht so gut). Auch mein Raum ist eher klein, Wohnraum, und hat Schrägen.


    Ich hatte die ja schon einmal in der kleineren Variante hier gepostet.


    Ich kann Dir gerne mal ein Video auf Dein Handy senden, wenn sie im Einsatz sind...


    Und zur Klarstellung: ich möchte die nicht verkaufen ;), möchte nur weiterhelfen.


    VG


    Marcus

    Ich kann nur raten ohne Erwartungen zu Experimentieren. Mal "dumm" blauäugig an die Sache heran zu gehen.

    Ja, da schließe ich mich an.


    Nach meiner Erfahrung kann man, wenn sich ein bißchen einarbeitet und dadurch besser auskennt, zu wirtschaftlich vernünftigen Preisen auch gebraucht kaufen.


    Ich habe bisher immer so weiterverkaufen können, dass sich der "Schaden" in Grenzen gehalten hat bzw. es überhaupt nur einen Verlust gab, wenn ich die "Gegenleistung", nämlich das längere Zeit in eigenen Räumlichkeiten hören können, nicht auch in Ansatz gebracht und es rein monetär betrachtet habe.


    VG

    Marcus

    Meine Meinung:

    Wer ein Teil verkauft haftet für Mängel, das gilt auch für private Verkäufe. Wenn ein bekannten Mangel nicht angegeben wird, kann das als arglistige Täuschung ausgelegt werden. Ein Mangel liegt vor, wenn sich der Verkaufsgegenstand nicht für die vorausgesetzte Verwendung eignet und wenn er nicht eine Beschaffenheit aufweist, die bei Produkten der gleichen Art erwartet werden kann.

    Wenn ich das auf obige Beispiele anwende, müsste ich beim Verkauf des Dual jegliche Gewährleistung und Haftungsansprüche ausschließen und auf mögliche Mängel wegen entsprechendem Alter hinweisen. Bei der Phono müsste ich explizit auf die mir bekannten Mängel hinweisen und ebenfalls Gewährleistung und Haftung ausschließen.

    Gruss Reiner

    Da teile ich Vieles von.


    Allerdings sind ja immer Gewährleistung und Haftung auseinanderzuhalten.


    Ob in dem Dual-Fall ein Mangel vorliegt, hängt stark an der Verkaufsbeschreibung (alt; neu; revidiert; etc.).


    Den Eingriff in das Gerät und einen gewischt bekommen haben m. E. nichts mehr mit dem bestimmungsgemäßen Gebrauch oder - siehe oben - der vorausgesetzten Verwendung eines Schallplattenspielers zu tun - dafür haftet der private Verkäufer sicher nicht, und Hinweispflichten hat er in D auch nicht.


    Wenn man mit einem gebrauchten Wagen mit 250 km/h absichtlich gegen eine Wand fährt, haftet dafür der private Verkäufer auch nicht.


    Ein Schuh wird ja erst draus, wenn sich aus einem Mangel heraus ein Schaden ergibt, beim Wagen durch eine defekte Bremse und beim Dual durch einen Knallfrosch meinetwegen...

    Zur Haftung: wenn ich bei einem privaten Weiterverkauf die Haftung im zulässigen Umfang ausschließe, habe ich meine Zweifel, ob einem privaten Verkäufer noch ein Vorwurf gemacht werden kann, wenn tatsächlich etwas passiert - unterstellt ich habe hier nicht mitgelesen, bin also nicht bösgläubig.


    Würde ich bei Andrey oder wo immer auch im Ausland bestellen, bspw. bei Aliexpress, käme ich als technischer Laie niemals auf die Idee, bspw. die Geräte auseinanderzuschrauben (zumal ich dann in der Regel ja auch meinen Gewährleistungsanspruch verliere, was auch immer der wert ist), nach dem Vorhandensein von Schutzleitern zu suchen (könnte ich gar nicht identifizieren) oder die Einfuhrberechtigung wegen CE-Konformität in Frage zu stellen etc.


    Sicherlich gilt aber auch: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht...


    Ist halt ein Spannungsfeld.


    Ich bin jedenfalls mal gespannt, wie es weitergeht, und drücke die Daumen, dass es jeweils gut ausgeht.


    VG


    Marcus

    Mit dem "Vorher Anhören" bin ich bei Euch...ich habe allerdings oft genug zu meinem Leidwesen erlebt, dass das nur am eigenen Equipment und in den eigenen vier Wänden wirklich Sinn macht.


    VG

    Marcus