Posts by Helene

    Moin Richi,

    Tut mir leid, dass Du gerade in der Luft hängst - und ich dazu beigetragen habe.
    Auf dem Foto von Garrard401(Mike) liegt zwischen den LS ein roter Teppich.

    Versuche doch einmal den Teppich, der vor deinem Sessel liegt als Diffusor vor der Wand zu verwenden. Entscheidend sind viele unterschiedliche Reflexionen und der Teppich scheint wohl ein Noppenmuster zu haben.?


    Lass Dich nicht unterkriegen.


    Beste Grüße

    Michael

    Moin,

    Für beste Ergebnisse ist ein hoher Diffusanteil des rückwärtigen Schallanteils vorteilhaft.

    Und diffus bedeutet möglichst viele unterschiedliche Reflektionen in alle möglichen Richtungen und gerne sogar mehrfach reflektiert.

    ...das ist der springende Punkt.


    Ich höre seit 40 Jahren mit Dipolen und habe in der Zeit ziemlich viel ausprobiert.

    Bewährt haben sich, sowohl fürs Auge, mehr aber noch für den Klang - Bücher...oder alternativ ein entsprechendes Regal mit Schallplatten, unregelmäßig angeordnet.


    Beste Grüße

    Michael


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    Moin,

    Also mein erster Eindruck nach dem Umbau ist, dass ich die Präsenz des Interpreten in der Mitte verloren habe. Der ist ganz diffus also ob was verpolt ist, verschwommen! Eher lange Cinch Kabel besorgen oder eher lange Lautsprecherkabel?


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    wenn der Interpret sich aus der Mitte verabschiedet, sitzen Deine Ohren nicht im Brennpunkt der Hochtonpanelen, sondern entweder davor oder dahinter.

    Die Bühnenmitte wird ebenfalls zerrissen, wenn die LS zu weit auseinander stehen, ist aber bei 1,60 nicht der Fall, oder aber zu stark eingewinkelt sind.

    Ich würde erst einmal den Sitz näher an die LS rücken, so dass eine lotrechte Linie von den Hochtonpanelen direkt auf Deine Ohren weisen.

    Lange LS Kabel sind sicher praxisnaher als lange Cinch Kabel.


    Beste Grüße

    Michael

    Moin Richie,


    ich würde die Lautsprecher in einem Abstand von 1,20 sowie einer Basisbreite von 1,60m vor der Wand belassen vor der sie gegenwärtig stehen. Der Abstand zu den Seitenwänden sollte bei jedem LS gleich sein. Dann Deinen Sessel so Positionieren, dass Deine OHREN einen Abstand von ca. 1,35 von der Lautsprecherbasis haben. Dann die LS so einwinkeln, dass jede Hochtonpanele genau auf das entsprechende Ohr ausgerichtet ist.

    Die Lautsprecher sollten sich in etwa auf der Höhe der Ohren befinden, d.h. wenn Du sitzt starrst Du sozusagen in die Mitte der Hochtonpanele. Bei den originalen Quads waren die Füße viel zu niedrig, der hintere Fuß zudem kürzer, so dass die LS von unten nach oben abgestrahlt haben. Bei mir standen sie damals auf einem Podest, um sie auf Ohrenhöhe zu bringen. Entscheidend ist die Höhenausrichtung auf das Ohr, die LS müssen nicht nur zum Ohr hin angewinkelt werden, sie sollten auch auf Ohrenhöhe stehen und der rückwärtige Fuß muß so beschaffen sein, dass der LS direkt auf das Ohr abstrahlt.(evt. etwas unterlegen)

    Ist eigentlich alles ziemlich unkompliziert.

    Zwischen und hinter den Lautsprechern bleibt alles frei.

    Das Regal zwischen den Lautsprechern stört.

    Die Bühne entsteht ja letztlich durch den nach hinten abgestrahlten und reflektierten Schall.

    Mit dem Abstand zur Rückwand kannst Du die Tiefe der Bühne regulieren.

    Heute ist Samstag, also los gehts.


    Beste Grüße

    Michael


    P.S. Sollte der Beitrag gelöscht werden habe ich ihn in die Konversation eingestellt.

    Moin,

    Ich hatte die 63 probeweise im 12 qm Raum stehen, ich Persönlich fand es mit dem kleinen Höhr Abstand einfach nur "Mist".

    Elektrostaten oder Magnetostaten haben schon immer polarisiert.

    Vor allem wenn es um die "richtige" Aufstellung geht.

    Dabei gibt es die gar nicht, was es aber gibt ist eine kompromisslose Aufstellung.


    Du hast einen 12qm Raum erwähnt.

    Der Einfachheit halber gehe ich einmal davon aus, die Raummaße betrügen 3m*4m.

    Ich hätte die Lautsprecher wie folgt aufgestellt:

    mit einem Abstand von 1,50m, sowie einer Basisbreite von 1,60m vor die 4m Wand. Dann die LS so einwinkeln, dass jedes Ohr 1,4m vom entsprechenden Hochtonsegment entfernt sitzt. Das ergäbe eine Sitzentfernung von 1,31m zur Basis und 2,81m zur Wand vor der die LS stehen.

    Zwischen und hinter den Lautsprechern bleibt alles frei.

    Mobiliar zwischen und hinter Dipolen ist nicht vorgesehen8) (es sei denn, es handelt sich um voll bestückte Bücher bzw. Plattenregale)

    Wer dazu bereit ist, wird auch in einem Raum mit 12qm nie wieder andere Lautsprecher hören wollen.


    Beste Grüße

    Michael

    Moin Richi,

    Basisbreite - von Innenfuß zu Innenfuß - 1,60m

    Hörabstand vom Hochtöner 1,40m, d.h. vom Hochtonsegment zum Ohr 1,40m und die Lautsprecher so einwickeln, dass jedes Hochtonsegment auf das entsprechende Ohr ausgerichtet ist.

    Das war in den 70er eine Empfehlung von Mr. Walker. Bei Interesse gab es vom Quad Vertrieb neben der Broschüre über die Lautsprecher ein Heft mit Aufstellungsempfehlungen. Mir hat diese Art des Hörens viele Jahre viel Freude bereitet...

    Beste Grüße

    Michael

    Moin Frank

    Kauft euch z.B. eine Paco de Lucia Platte, auf der er seine Musik spielt.

    ...da teilt uns Hase (Peter) mit, er würde gerne ein Vanilleeis (John McLaughlin) mit Schlagsahne (Paco de Lucia) und heißen Himbeeren (Al di Meola) zu sich nehmen, ist sich aber noch nicht sicher, welche Eisdiele er bevorzugt und Du rätst ihm dazu, auf Vanilleeis und Himbeeren zu verzichten und stattdessen eine große Portion Sahne zu bestellen...


    Beste Grüße

    Michael8)

    Moin,


    da Krzysztof Penderecki erst relativ spät und auch nur sehr selten als Dirigent in Erscheinung getreten ist, gibt diese Box mit Werken, die zwischen 1959 und 1972 komponiert worden sind, einen interessanten Einblick. Mit Aufnahmen, entstanden zwischen dem 24. April und 1. Mai 1972, stellt sich Penderecki erstmals als Schallplattendirigent vor.


    Penderecki dirigiert Penderecki, Polnisches Radio - Symphonie - Orchester, EMI 1C193-02386/87


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    Beste Grüße

    Michael

    Moin,


    ohne die entsprechende Anlage (Lautsprecher) hätte ich nie zur Klassik gefunden. Das wird zwar außer mir niemanden interessieren, aber ich schreibe es trotzdem.

    Die entsprechende Platte dazu war diese hier.


    Moussorgsky-Rimsky-Korsakov: Night on a bald mountain

    Moussorgsky-Ravel: Pictures at an exhibition

    The Cleveland Orchestra, Lorin Maazel, Telarc 10042


    Meine erste, mit eigenem Geld bezahlte Klassik-LP, mein Einstieg in das Hören klassischer Musik sozusagen.

    Davor hatte ich mich immer wieder an den üblichen Verdächtigen versucht, auch mit einer anderen Einspielung der „Bilder einer Ausstellung“, aber der Funke wollte nicht überspringen.


    Mit dem passenden Lautsprecher(Elektrostat), sowie dieser Aufnahme, ging dann die Sonne auf.

    Da war ich 18 Jahre alt.


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    Beste Grüße

    Michael