Posts by Jogi

    So, die Mitteltöner sind refoamed, was einfacher ging als von mir befürchtet. Ich hab sie heute eingebaut, und das ist tatsächlich die Ursache für die leichte Härte im Mittelhochton. Zumindest in den SC2 ist der originale MT die deutlich homogenere Wahl, das Schreien ist komplett weg und auch die Anbindung des Mitteltons an den Bass und Hochton ist jetzt perfekt. Der Monacor scheint mir auch etwas lauter zu sein.

    Eigenartigerweise war das bei den 50ern anders, da ist mir tonal nichts negativ aufgefallen.

    Ich hab übrigens nicht die Elkos von Falcon genommen, sondern großteils Siemens MKL, die es bis 10uf gibt und die nicht größer als die Elkos sind. Die haben ungefähr den ESR von guten MKT. Ausserdem hab ich mal irgendwann ein Kilo davon gekauft:S

    Ich glaube auch nicht so recht an die ESR Geschichte, es gab damals einfach keine bezahlbaren Foliencaps in der Größe.

    Ich hab schon einige Lautsprecher recapped, und immer war eine Folie besser als ein Elko.

    Ausser bei hart klingenden Hochtönern, da macht es manchmal Sinn, einen MKT oder Elko einzusetzen.

    Egal, das sind richtig gute LS, deren Entwickler ihr Handwerk verstanden haben. So eine serielle Weiche ist ja nicht ohne, da ist viel Versuch und Messen angesagt.

    Sie laufen bei mir übrigens an einem 300W TI3255 Chipamp, was ganz wunderbar geht, weil genug Power Reserven da sind.


    Henner, wo hast du denn den Schaumstoff bestellt? Der Bass ist tatsächlich etwas brummelig, wenn er runter soll, das könnte etwas knackiger sein.

    Ansonsten: sehr sehr gut.

    Cheers, Jürgen

    Nach Lesen dieses Threads konnte ich nicht widerstehen und bin vom IMF Virus infiziert worden. Henner, du bist schuld an dieser Kettenreaktion8), die aus einer TLS50 mk2 besteht, gefolgt von einer SC2, die ich grad höre.

    Die 50er sind in meinem kleinen Raum zu basslastig, was ich auch befürchtet hatte, aber da ich im Laufe des Jahres umziehen muss, (Eigenbedarf:cursing:) , kann sich das ja noch ändern.

    Bei der 50er waren beide Mitteltöner frittiert, und ein Super Hochtöner auch.

    Das kann erstens daher kommen, dass sie überlastet wurden, und zweitens von den enormen Abweichungen der originalen Kondensatoren. Ich kann nur empfehlen, die zu tauschen; der 60uf vor dem Mittelhochtonzweig hatte bei mir 78uf, der 12uf knapp 16 und der 6uf 8,5.

    Da stimmt dann nix mehr, und vor allem die Mitteltöner trennen zu tief und werden schneller überlastet.

    Klanglich ist nach dem Recapping alles bestens, bis auf eine kleine tonale Schieflage im Mitteltöner, wo die SC2 manchmal etwas quäken. Habt ihr beiden das auch mit euren SC.? Hört man eigentlich nur bei Frauenstimmen, die betonen plötzlich alle das E so sehr:P.

    Es sind jetzt die Monacor drin, die Sicken für die originalen IMF Mitteltöner sind unterwegs. Das wird ein spannender Vergleich, vielleicht ist das leicht nasale dann Geschichte. Obwohl der Monacor in der 50er ohne diese Verfärbung spielt.

    Lieben Gruss, Jürgen

    Ich verstehe nicht so ganz, was man mit dem Schaltbild oben noch messen muss.

    Wenn primärseitig die beiden roten Drähte zusammengefasst sind, ist es 1 zu 20.

    Wenn ein roter und ein schwarzer zusammengefaßt sind, 1 zu 10. Oder ist das Gehäuse komplett zu und vergossen, sodass du die Verdrahtung nicht sehen kannst?


    P. S. Übrigens klingen die sehr gut, die erste Version nicht so sehr, aber die 220a schon.

    Schau mal bei Hifi collective in England, die haben Audionote Silberdraht in verschiedenen Stärken. Laut Aussage eines Freundes den leider lachhaft hohen Preis wert. Dieses 4n Silber hatte ich auch mal probiert vor langer Zeit, das ist schnell wieder gegangen.

    Selbstverständlich macht es einen ziemlich großen Unterschied, welche Stromversorgung man wählt. Hier gibt es eine konsequente Lösung mit Supercaps: Netzteil.

    Im DIYaudio Forum wird es auch bald eine Lösung mit Batterieversorgung geben, 3,3V und 9|12 Volt inclusive. Einen 7805 Regler braucht wirklich niemand mehr, der an sehr guter Wiedergabe interessiert ist.

    Lieben Gruß, Jürgen

    Ich hatte vor einigen Jahren mal die Gelegenheit, einen überholten Thorens 126 und einen TW Raven, beide mit Phantom Armen und ähnlichen Abnehmern an derselben Phonostufe vergleichen zu können.

    Ja, der Raven war in vielen Kriterien etwas besser, vor allem im Bass und in Punkt Stabilität. Aber nichts, was in meinen Ohren den Mehrpreis rechtfertigen würde. Wenn man bevorzugt Klassik und Vocals hört, ist der Thorens vielleicht sogar die "lyrischere" Option und könnte besser gefallen.

    Und es gibt immer noch die Option, den Thorens mit einem besseren Netzteil auszustatten, was immer auch viel bringt.

    Ausserdem finde ich diese Bohrinsel ziemlich hässlich, aber auch das ist Geschmackssache.

    Oder kurz: wenn einem nicht die letzten Stereoplay Klangpunkte wichtig sind, würde ich den Thorens nehmen. 2000€ halte ich aber auch für sehr ambitioniert, vor allem mit dem Originalarm.

    Lieben Gruss, Jürgen

    Ich hab beide Systeme, das GP422 und das P77 mit Jico Sas verglichen. Mir hat das Philips mit SAS am besten gefallen, wie immer bei MM sollte man etwas mit Kapazität und Widerstand spielen, bis es passt. Das Gp422 mit Originalnadel spielt sehr schön, etwas opulenter als mit der SAS.

    Dafür ist die in allen anderen Belangen in meinen Ohren besser, weil klarer, räumlicher und mit akzentuierterem Bassbereich.

    Das P77 hab ich verkauft, und am Hadcock spielt jetzt ein AT150mlx, was für meinen Geschmack nochmal eine Schippe drauflegt.

    Allerdings nur, wenn alles passt, vor allem die Kapazität. Unbedingt so niedrig wie möglich halten.

    Abschlusswiderstand ist mit ca 30kohm für mich am besten. Spielt dann fast so wie das Ptg, garantiert nicht schlechter.

    lG Jürgen

    Ich fand die auch ganz gut, und ich denke ebenso, dass die ÜT da den größten Anteil haben. Diese TBT sind wirklich nicht besonders, da kann ich Heinrich gut verstehen, wenn das nicht so der Bringer ist.

    Eine Sugden Class A Endstufe mit ca 20 Watt war aber schon deutlich besser in meinen Ohren.

    Ja, hab ich als PDF, kann ich dir schicken. Auch einen Artikel aus der ELO von 87, wenn du magst. Manchmal ärgere ich mich noch, dass ich die verkauft hab. Aber nur manchmal:-)

    Hi Carsten,


    wenn du das AT150mlx hast, ist ein PTG kein so grosser Unterschied. Ich habe auch ein MLX und ein PTG1, und die beiden klingen sehr ähnlich, auch tonal, ich würde da nicht besser oder schlechter sagen können. Die ATs haben ja einen "Familienklang", der sich bei den meisten Systemen bemerkbar macht.

    PTG war angeschlossen an Übertrager oder MC-Pre von Electrocompaniet, also gute Bedingungen. Das MLX ist schon eine Hausnummer, um das signifikant zu verbessern, musst du wohl höher ins Preisregal greifen.


    lieben Gruss,


    Jürgen

    Ferdinand, was ist denn dran an der Electrocompaniet? Ich hab eine Preampliwire 2 und finde die sehr gut, allerdings ein rechtes Transistorengrab.

    lieben Gruss,


    Jürgen


    P.S.: Das Poti ist oft ein Verursacher von Problemen

    hi Jonas,

    ich hab mal exzessiv Gleichrichter ausprobiert und die RCA 5R4 war letztlich in der Summe der Eigenschaften die Beste für meine Ohren. Wenn ich mich recht erinnere, läuft die mit 2A Heizstrom gegenüber 3A der 5U4. Was mich wundert ist, dass diese Röhren überhaupt verwendet werden, und das gleich im Doppelpack. Das reicht für eine ausgewachsene Endstufe. Außerdem hab ich was gelesen von Shunt regulated supply, was dazu führen kann, dass die Röhre einen geringen Einfluss hat, weil da noch irgendwo ein kleiner Transistor sein Werk tut 8o

    Die alten 12bh7 klingen fast alle etwas "Vintage" mässig, also etwas dunkler mit weniger Hochtongefunkele, dafür aber farbiger und erdiger. Mir haben E80CC besser gefallen, die sind alle von Philips/Valvo oder Tungsram. Tungsram mit mehr Punch und "transistorartig" ohne die negativen Aspekte, die man damit verbindet. Und die Valvo etwas kuscheliger mit mehr Farben.

    Aber, wie Michael richtig angemerkt hat, ist eine Anpassung per Widerstandsänderung fast immer nötig. Eine 12bh7 kann bis zu 35mA Strom ab, eine E80CC kriegt da kurz rote Bäckchen und geht anschliessend auf den Elektromüll.<X

    Ich habe bei meinen Versuchen manchmal 5-10 verschiedene Arbeitspunkte ausprobiert, bis es gepasst hat. Wenn man Glück hat, passt es beim ersten Mal, ist aber unwahrscheinlich.

    Ausserdem schätze ich die 6sn7 als klanglich entscheidender ein, da sie am Schaltungseingang liegt.

    Insgesamt scheint das Gerät schon einigermassen ausgereizt zu sein, mir würde als notorischer Verschlimmbesserer erst mal nichts in Auge springen, was grösseres Verbesserungspotential bietet, ohne die Schaltung zu verändern. Und das ist durchaus als Kompliment zu werten...

    lieben Gruss,


    Jürgen

    Das scheint die Hartschaummembran zu sein, die sehr bruchempfindlich ist. Die sind manchmal sogar ohne "Feindeinwirkung" gebrochen, weil spröde. Manchmal gibt es einzelne Basschassis bei Ebay France, für allerdings zwischen 100 und 200€. Wenn die Galion ansonsten ok ist, lohnt es sich aber unbedingt, die wieder fit zu machen. An Verstärkern mit nicht zu hohem Dämpfungsfaktor und etwas "Wärme" ist das was Feines.

    Es gibt auch ein französisches Cabasse-Forum, wo man um Hilfe anfragen könnte. Aber wer kann schon diese komische Sprache :P

    Bonne Chance!


    lieben Gruss,


    Jürgen