UHU Endfest 300 wäre auch mein Tipp gewesen, braucht allerdings 24 Stunden zum Aushärten.
Beiträge von Jogi
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Moin Björn,da sieht man, dass die Schwerpunkte bei dem, was man gut findet, manchmal ganz speziell gesetzt werden.
Mir wäre es nicht so wichtig, ob jetzt 0,5 Sekunden beim Hochlauf wirklich erreicht werden oder ob es vielleicht 0,6 sind.

BTW: Ein vergleichsweise „schnöder” Pioneer PLX 1000 und ähnliche Modelle ziehen auch schon kräftig durch.
Es geht nicht um die Geschwindigkeit. Wenn der Innenwiderstand des Trafos zu hoch ist, kommt die Regelung durcheinander, weil der Motor so viel Strom zieht.
Und wie Andreas schon angemerkt hat sind die recht einfach zu überholen, wenn man den Lötkolben an der richtigen Seite halten kann. Elkos müssen ersetzt werden, und oft auch die notorischen Hitachi Transistoren.
Ich habe bisher erst einmal etwas gelesen über einen defekten Steuerchip, da wird genauso viel Panik geschürt wie mit der magnetischen Beschichtung an der Innenseite des Tellers. Insgesamt sind das, wie schon einige hier geschrieben haben, extrem robuste und durchdachte Profiteile, die außerdem sehr viel aus der Schallplatte rausholen.
Einzige Schwäche in meinen Ohren ist vielleicht eine etwas zweidimensionale Raumdarstellung, dafür gibt's viel Dynamik, Auflösung und Rhythmus.
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Kannst du das Teil nicht kleben? ich hatte diesen Fall auch schon mal und habe das ganz gut hinbekommen mit UHU Endfest 300. Hat man nachher weder etwas gesehen noch gemerkt von; die Vorspannung des Fadens muss allerdings stimmen. Wenn du Glück hast, ist er ja noch dran.
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Finde ich auch sehr interessant, auch vor dem Hintergrund, dass jedes Bauteil in der "normalen" Riaa einen Eigenklang mitbringt und je nachdem auch an der Phase dreht. Das sollte dann schon ziemlich anders klingen als die herkömmlichen Entzerrer. Ich halte zwar sonst nichts vom ASR Forum, aber die Messwerte dort sprechen eine deutliche Sprache, vor allen Dingen bei der Präzision der Entzerrung und deren Kanalgleichheit. Außerdem hat der digitale Teil ein erstaunlich ausgewogenes Klirrspektrum mit K2 dominierend. Wer weiß, vielleicht sehen so die Phonostufen der Zukunft aus, Entzerrung mit DSP und dann aufwendige Ein- und Ausgangsstufen.
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Wenn du ein bisschen löten kannst, solltest du die empfohlenen Modifikationen machen, dann hat sich das mit den Fosis erledigt. Außerdem passt der Gain dann auch und man braucht kein Dämpfungsglied, außerdem verkauft man die dann nicht mehr wie viele hier, die das Potenzial nicht ausgeschöpft haben. Und ja, die klingen im Serienzustand auch schon sehr schön, halt mit den von dir auch schon bemerkten Limitationen.
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Ok, und jetzt? Du weißt wo du einen neuen Trafo bekommst, was erwartest du weiter?
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Aus dem Trafo? Wenn der wirklich hinüber sein sollte, kann es auch sein, dass irgendetwas in der Schaltung zu viel Strom gezogen hat. Das heißt einfach einen neuen Trafo dran dengeln könnte ins Auge gehen.
Wenn die Schaltung okay sein sollte, gibt es hier einen guten preiswerten Ersatz, der sollte passen: Trafo
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Ja, das sieht nach einem EAR Clone aus. Woher weißt du denn, dass der Trafo durch ist, wenn du nicht messen kannst?
Das kann ja was ganz anderes sein, z.b die Sicherung.
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Diese Handysensoren sind tatsächlich sehr genau. Vor allen Dingen ist die ganze Geschichte ja deshalb glaubwürdig, weil zwei Dreher mit dem gleichen Sensor verglichen wurden. Das Muster sieht nach einem Lagerproblem aus; oder ein nicht ganz zentrierter Motor, es korrespondiert tatsächlich mit einer Tellerumdrehung. Da hat dann Denon geschlampt mit der Qualitätskontrolle, würde mich auch sehr ärgern.
Mein DP80 aus Anfang der 80er Jahre hat 0,02%,, sie konnten es also mal.
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Deshalb habe ich die auch gebrückt mit einem 10 oder 100nF, je nachdem. Aber ja, das sind bestimmt nicht die besten Koppler der Welt; bei mir waren sie in einem Dacausgang, da passte es ganz gut.
Wenn man allerdings Platz genug hat, würde ich tatsächlich schon was anderes nehmen.
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Ich habe die immer wieder als Koppelkondensatoren benutzt, wenn sehr wenig Platz vorhanden ist. Allerdings nur in Niedervolt Anwendungen, da haben z.b. 10 uf/25 Volt sehr kleine Abmessungen. Ich habe noch einen Beutel 70er Jahre Siemens KS hier und habe damit die MKL gebrückt. Das Ganze ist dann nicht das letzte Wort in Sachen Auflösung, klingt aber sehr schön farbig und angenehm.
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Einen prägnanten Hochton konnte ich tatsächlich auch nicht feststellen, eher im Gegenteil. Eigentlich waren die als Zweitamp gedacht, und haben sich jetzt aber einen Stammplatz erobert. Ein perfect Match mit meinem Holo Cyan 2 Dac, aber wirklich erst nach dem Modifikationen.
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Wie weit unterscheidest du dich da mit deinen wie Sauerbier angepriesenen Topping B 100?Das sind doch die Billigamps, ASR , die nicht mehr als fünf stabile Watt liefern können.
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Ja, angenehm waren die die ganze Zeit. Und stimmt, der Eingangskondensator hat bei den Dingern einen großen Einfluss, noch mehr allerdings der Ersatz des 100 Jahre alten Opamps.
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Rein technisch gesehen wegen der zu hohen Verstärkung, klanglich gesehen wäre mir der Bass zu behäbig und die Auflösung zu gering gewesen.
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Im Originalzustand hätte ich die wohl auch nicht behalten.
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Montiert kann auch bedeuten zusammengebaut, also dass die Bauteile verlötet sind. Bei Ali Express gibt es die Platinen ja auch als Bausatz.
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Kann ich mir nicht vorstellen zu dem Preis, ich denke eher dass es fertig aufgebaute Platinen sind. Gibt auf der Seite ja auch kein Foto davon.
Davon abgesehen kann ich nur dringend empfehlen, die Dinger zu modifizieren, weil man ansonsten nicht weiß was die wirklich können. Vielleicht immer noch nicht die besten Verstärker der Welt, kein Schraubstock Bass, Erdbebendynamik und Plankton Hochton, aber immer unbedingt musikalisch schlüssig.
Wenn man allerdings auf den neuesten Messwertkönigdac von Topping an 1kw Class D und Lautsprechern mit Titankalotte steht, ist das eher nichts.
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In dem Video kann man sehr deutlich einen Höhenschlag der Kupfermatte sehen. Den Dreher hätte ich postwendend wieder zurückgeschickt.
Zu diesem Preis ist das ein absolutes No-Go, bei aller Sympathie die ich für Thorens hege.
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Obwohl die Karawane weitergezogen ist 🥳, noch mal ein kleiner Erfahrungsbericht...zum einen hat die Rückabwicklung reibungslos geklappt, Geld war sofort wieder zurück, natürlich bis auf die 25 € Zoll und Einfuhrumsatzsteuer.
Und zum anderen habe ich noch ein bisschen rumprobiert und habe die für mich passende Bestückung gefunden. Im Eingang sitzt jetzt ein Mundorf Evo Oil 1uF, der genau passt grössentechnisch, und unter der Platine direkt an den Versorgungspins des Opamps mussten doch 100 nF Keramikscheiben, die vor allen Dingen der Opa1655 braucht. C10 habe ich auch getauscht, von 47uF No Name zu 100uF 50 Volt Elna Silmic; das scheint eine sensible Stelle zu sein, ein Nichicon KZ klang harsch an der Stelle.
Dazu sollte man noch den Layoutfehler auf der Platine korrigieren, der Widerstand R39 des Zobelglieds am Ausgang darf nicht auf die Signalmasse gehen, sondern zur Netzteilmasse.
Der Klang ist mit den geringen Veränderungen mindestens eine Klasse besser geworden, wesentlich mehr Auflösung über den gesamten Frequenzbereich, ein präziserer Bass, noch mehr und differenziertere Klangfarben und hohe Frequenzen. Der Grundcharakter bleibt gleich, super musikalisch, erinnert mich tonal an meine EL34 Endstufe.
Mit den Opa134 klingt das ganze etwas hemdärmliger und rockiger, mit den Opa1655 eleganter, feiner und auch etwas geschmeidiger. Letztere gefallen mir etwas besser, aber auch die 134er haben jetzt durchaus was.
Kostenpunkt für die Modifikation vielleicht 50 €, die sich sehr gelohnt haben. Die Monos sind sehr gut zugänglich, man muss nur vier Schrauben lösen und kann die Platine herausheben. Als letzte Maßnahme würde sich vielleicht eine bessere Stromversorgung des Opamps lohnen, eventuell mit den einfachen LT 3045 und LT3094 Reglern von Aliexpress anstelle der Zenerdioden. Aber erstmal bleiben sie wie sie sind.
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