Posts by Jogi

    Aber klar doch ;) ...
    Bin seit geraumer Zeit auf dem Cabasse-Trip und die haben mich ziemlich von der "Audiophilia nervosa wechseliensis" kuriert. Die Sloop habe ich noch nicht gehört, wohl aber die Goelette mit dem gleichen Mitteltöner, aber kleineren Bass. Diesen MT fand ich im Vergleich zur großen Kalotte in der Clipper etwas nasal verfärbt, und die detailliertere Kalotte hat ein besseres Rundstrahlverhalten, was der Energieverteilung im Raum zugute kommt.
    Ich habe die Clipper hier. Und die haben meine Quad Esl57 abgelöst, weil sie ähnlich kohärent und vor allem phasenrichtig spielen, aber eben deutlich besser zu stellen sind, viel besseren Wirkungsgrad haben und auch wesentlich dynamischer und offener klingen. So ein bisschen ein Mittelding aus Horn und E-Stat irgendwie. Ich hatte auch mal eine Heresy, die war ein schlechter Witz dagegen.
    Der Unterschied zur Sloop ist der Mitteltöner, und die Gehäusegrösse; die Clipper war das größte 3-Wegemodell zu der Zeit. Weil sie sehr gut auflösen, und eher schlank klingen, ist es überhaupt nicht egal, was man vorne dranhängt, eher warm klingende Quellen/Verstärker sollten es sein, wegen des linearen Impedanzverlaufs gehen grade Röhren sehr gut, wenn es nicht grade eine 2A3 SE ist.
    Man merkt einfach, dass die Chassis alle aus einem Haus kommen, so gibt es z.B. keinen Widerstand in der Weiche, weil die Chassis alle gleich laut sind und keine Pegelanpassung brauchen.
    Meine Clipper sind allerdings arbeitslos im Schlafzimmer, weil ich ein Pärchen Galion ergattern konnte. :thumbup:
    Insgesamt ein verdammt guter LS, wenn man auf Tiefstbass verzichten kann, und grade bei Klassik, Jazz usw eine Hausnummer. Geht aber eigentlich alles, vielleicht Death Metall nicht so dolle :D


    liebe Grüße,


    Jürgen

    Der Lenco ist auch mein Hauptdreher, an dem dürfte das Sure/SAS tatsächlich nochmal ein bisschen mehr abgehen. Mehr Dreher braucht kein Mensch, zumindest in klanglicher Hinsicht.
    Aber die Duals haben so einen Charme, so dass es mir schwer fällt, auch nur einen davon abzugeben. Und sogar über einen Zargenbau für meinen 1019 nachdenke, danke für den Hinweis bzgl Ebenholz.
    Mal sehen, ob ich dafür mal Zeit habe im Winter...

    Dass der 1229 mit einem MC gut läuft, kann ich nur bestätigen; bei mir war es ein AT33ptg, was mich an dem wirklich guten Arm erstaunt hat. Das ist allerdings auch nicht so hart aufgehängt. Die von Manfred beschriebenen Schwächen empfinde ich allerdings auch als solche. Dagegen hilft dann durchverkabeln und eine dicke Thorens Tellermatte. Die Automatik finde ich auch genial, pures High End :D
    Ein einfaches Shure kann aber mit einer Jico SAS Nadel auch erstaunliches leisten; hat mich an einem 1019er schwer beeindruckt und hat mir viel besser gefallen als ein SPU mit Rundnadel an einem vergleichbaren Dreher.
    Ach ja, gibt es bei Ebelholztechnik eigentlich nur den oberen Deckrahmen zu kaufen, ohne die restlichen Multiplexschichten? Für die Garrards gibt es das auf der Seite, für die Dual Dreher hab ich nix gefunden.


    lG Jürgen

    Die (China) Fassungen vom Cayin neigen tatsächlich dazu, Kontaktprobleme zu entwickeln. Wenn es das nicht ist, könnte es tatsächlich der Koppel Kondensator sein. Ich hatte in einer Phonostufe die gleichen Symptome mit einem NOS Jahre Glimmer, Knacken und manchmal ein Knaller plus Verzerrung. Cap getauscht, Problem war weg, leider auch der extrem durchsichtige Klang. Grade die in die Jahre gekommenen Jahre (sorry) entwickeln wohl Durchschläge. Meine sind allerdings schon aus den 70ern, also schon gut abgehangen. Sind übrigens die einzigen Glimmer, die mir gefallen klanglich.


    LG, und viel Erfolg noch bei der Fehlersuche,


    Jürgen

    So groß wollte ich eigentlich nicht umbauen - und mein Dual bleibt erstmal, wo er ist...
    (ein Transrotor hat gegen meinen 721 im direkten, subjektiven Vergleich auch schon mal "verloren")


    :D So war es auch nicht gemeint, ich habe nur die meiner Meinung nach sinnvollste Reihenfolge beschrieben. Das mit dem Transrotor glaub ich dir auch sofort :thumbup:
    Die beschriebene Verbesserung mit den Kefs kann in der Tat daran liegen, dass sie einfach grösser ist. Ausserdem haben die, so glaube ich zu erinnern, eine Bassbetonung, während die Dualsnach unten hin eher etwas abfallen.
    Ich höre seit einiger Zeit mit einem gut entwickelten 3-Weger mit 30er Bass und etwas Volumen, und ärgere mich, dass ich da nicht schon früher drauf gekommen bin. Alles, was ich an Elektronikverbesserungen vorher hatte, hat nicht annähernd so eine Veränderung zum Guten gebracht wie der Speakerwechsel.
    Die waren übrigens auch gebraucht und nicht zu teuer; sehr guter Klang muss nicht viel kosten, zumindest nicht in dem Maße, wie das viele glauben. Die Zusammenstellung machts halt auch, und dafür muss man leider ausprobieren, im vernünftigen Rahmen natürlich und elektrisch passend.
    Kann ja auch Spass machen :P


    lG Jürgen

    Hi Stefan,


    ich würde in der Reihenfolge vorgehen: erst Lautsprecher, die zum Raum passen müssen, dann Phonostufe, dann Vorstufe, dann Laufwerk, und danach den Rest 8)
    Zumindest bei mir hat sich das so als gewinnbringend herausgestellt, wobei die LS den grössten Anteil hatten.
    Wenn du einen Vollverstärker hast, ist das natürlich erst einmal eingeschränkt, aber eine externe Phonostufe ist dann schon ein grosser Sprung in die richtige Richtung.
    Was genau hat dir denn bei der Anlage so gut gefallen? Bass, Mitten; Höhen, die Ausgewogenheit, oder Dynamik? Es gibt halt viele Kriterien, auf die man eine Anlage hin abstimmen kann.


    lG Jürgen

    Bezüglich des Motors kann ich Ralf zustimmen, der vibriert sehr stark. Und das ändert sich nicht, wenn man die Gummilagerung ersetzt, das bedämpft die Vibrationen nur besser. Der Kompositteller war auch nicht plan, und mein Dual 1019 ist schon robuster aufgebaut.
    Ich habe den aber sehr gemocht, weil er etwas sehr Eigenständiges hat, klanglich fand ich ihn eher für Rockiges geeignet, was ich aber selten höre. Ein Feingeist war er nicht, weshalb ich ihn auch wieder verkauft habe. Aber das Strobo und die klackenden Hebel haben was :love:
    Dann mal viel Freude damit!
    lG Jürgen

    Mit den 8 (oder mehr) Kilos hat man dann eine Art Reibrad-Masselaufwerk, macht sich tatsächlich bemerkbar mit mehr Ruhe und Bumms bei grossen Besetzungen. Das serienmäßige Lager im Lenco ist schon ganz gut, soviel steht schonmal fest.


    lG jürgen

    In der Tat, sehr schön.
    Diese Kiefersperre hatten ja schon sehr viele, die einen Lenco "mal ausprobieren" wollten. Man ahnt nichts Böses, und plötzlich steht das "Hauptlaufwerk" im Audiomarkt :D
    Für mich ist ein gut aufgebauter Lenco eines DER Best Buy Geräte überhaupt. Wenn man mal durch den Lenco-Heaven surft, sieht man auch, was für Dreher ihm zum Opfer gefallen sind. Nämlich eigentlich alles, was Rang und Namen hat. Wenn man diese Art der Wiedergabe schätzt, und keine Klangpunkte/Sterne braucht, kann man das Thema Laufwerk ad acta legen.
    Ein besseres Tellerlager lässt dann übrigens auch noch den Oberkiefer runterfallen 8o


    @ Jörgi: das Lager hält auch 2 Teller übereinander aus, das sind ca 8 Kilo mit dicker Matte.


    Einen lieben Reibradgruss,


    Jürgen

    Klar ist das verkürzt geschrieben, auch weil ich mich mit meiner Meinung hier nicht allzu breit machen wollte. Genauer hingeschaut habe ich, deswegen ja mein Feedback. Was daran undifferenziert ist, solltest du mal differenzieren. Zwischen einem einfachen Brückengleichrichter und einer AZ1 besteht ein beträchtlicher Unterschied, vom Aufwand her und auch klanglich. Das wollte ich sagen, und eben dass in einem relativ niedrig bepreisten Gerät so etwas nicht zu finden ist. Und dass das in Ordnung ist, weil ein Hersteller komplett andere Zielsetzungen hat.
    Mein Beitrag war auch bezugnehmend auf das, was Berndt geschrieben hat, der offensichtlich als Selbstbauer ein kommerzielles Gerät bewertet, und damit die verkehrten Masstäbe anlegt.
    Übrigens denke ich: was zur Debatte steht und was nicht, fällt ausserhalb deines Verantwortungsbereiches.


    lG Jürgen

    Ja, sehr schöner differenzierter Bericht, Danke für die Arbeit, die sowas macht, Christian.


    Ich kann aber auch nachvollziehen, was der gescholtene Berndt von sich gibt. Wenn man seine Geräte selber baut und einiges ausprobiert hat, weiss man schon irgendwann, wo gute Teile sich besonders bemerkbar machen, und was so ein Gerät im Selbstbau kosten würde. Ich würde z.B. nie mehr eine Röhrenstufe mit simplen 3-Beinreglern und Brückengleichrichtern aufbauen, das hört man doch sehr deutlich als die von Christian beschriebene Eigenart im Klangbild heraus.

    Und da sieht ein Gewerblicher natürlich ziemlich schlecht aus im Vergleich. Der muss ja was dran verdienen, Steuern zahlen usw. Dieses Gerät im Speziellen sieht mir allerdings schon ein bisschen nach Prototyp aus, könnte von mir gebaut sein :D . Mir fehlt z.b. zumindest eine Kapazitätswahl für MM, das sollte schon an Bord sein.
    Da würde ich mir für einen Seriengerät schon etwas mehr Fertigungstiefe wünschen, aber vielleicht kommt das ja dann.
    Spass macht das Teil aber mit Sicherheit, und den wünsche ich dem TE auch von Herzen.


    lG,


    Jürgen

    Mach mal deine Vorstufe auf, und wenn da was zum Gainsteigern drin ist, machen. Dann hat sich die Frage nach neuen Gerätschaften vielleicht erübrigt. Wobei so ein guter Röhrenamp sicherlich immer eine Versuchung wert ist :love:

    Erst einmal wäre zu klären, ob es an dem Verstärkungsfaktor der Vorstufe liegt, oder an der Leistung der Endstufe.
    Wird es denn nicht lauter, weil die Vorstufe ganz aufgedreht ist?
    Verzerrungen oder Clipping scheint ja nicht aufzutreten. Wenn es fehlende Verstärkung seitens der Vorstufe ist, kann man da ja vielleicht ansetzen; manchmal kann man sie ziemlich einfach heraufsetzen, was mit Sicherheit die Leute von Reson beantworten können.
    Die DNM Sachen sind schon sehr speziell; wenn man sich daran gewöhnt hat, wird es schwer, mit etwas anderem zufrieden zu sein. Erst mal die Lage gründlich sondieren, bevor hier Schnellschüsse abgegeben werden ;)


    liebe grüsse,


    Jürgen

    Hi Baard,


    Fehler eingestehen ist in Asien generell nicht üblich, leider. Das ist eine ziemlich andere Mentalität, auch wenn Hifido normalerweise sehr zuverlässig ist, können die einfach nicht anders. Ist ja schon oft vorgekommen, dass dort Leute einen Fehler öffentlich eingestanden haben und danach Selbstmord begangen haben. Beim Fehlermachen "erwischt" zu werden scheint so ziemlich das Schlimmste zu sein, was einem Japaner passieren kann.
    Trotzdem hast du einen schönen Plattenspieler zu einem guten Preis bekommen; den kleinen Fehler kann man sicher reparieren. Hab auch einen TTS4000 und mag den sehr :thumbup:


    liebe Grüsse,


    und viel Erfolg bei der Reparatur (falls nötig)


    das ist richtig ... da muß man ziemlich aufpassen. Das ist aber bereits an der Schlauchhülle, welche über den Generator gezogen ist, sichtbar. Sieht diese komisch aus oder zeigt Schleifspuren oder fehlt, dann lieber Finger weg.


    Halte ich für ein nicht sicher belegbares Gerücht. Ich hab ein 909er Supex ohne besagte Staubschutzhülle, und das ist einwandfrei. Der Schutzpräser ist ja wohl nicht aus dem gleichen Material wie der Lagergummi. Dass bei alten Systemen immer ein Risiko besteht, allein schon wegen unterschiedlicher Nutzungs- und Lagerbedingungen, steht auf einem anderen Blatt.
    Und um beim Thema zu bleiben: wäre auch durchaus ein Übergangssystem, wenn man auf den Koetsusound steht. Manche Nutzer haben dann auch kein Koetsu mehr gebraucht :P
    Zyx oder SPU wären bei mir auch noch in der Verlosung.
    Das 103R hat mir, grade bei der zu hörenden Musik, auch nie gefallen, rockige Sachen schon eher. Bei einem Freund sah das immer anders aus, da haben mir die Denons immer gefallen, kommt also drauf an. Wie immer. 8)


    liebe Grüsse,


    Jürgen

    Hallo zusammen,


    ich weiss nicht, ob der hier schon durchs Dorf getrieben wurde:S.Y. Recordplayer. Designmässig hat er es drauf, wie ich finde...der ist schon sehr schnuckelig.
    Zum Glück habe ich keine Singles, kann also auch nicht in Versuchung geraten.



    liebe Grüsse,


    Jürgen

    Ich frag mich grade, warum 2,2µF? Zum Koppeln der Treiberstufe an die Endröhren, wo sonst 0,47 dicke reichen? Naja, wie dem auch sei, 2,2 reichen mit Sicherheit auch aus, und den Glimmer würde ich auch rausschmeissen. Wegen der Nähe zu den Endröhren sollen sie auch etwas Hitze vertragen können. Gute Kondensatoren sind leider meistens groß, vor allem mit der gebotenen Spannungsfestigkeit. Meine Empfehlung wären auch die F&T, auch preislich im Rahmen, oder vielleicht noch Obbligato. Letztlich wird der Unterschied nicht so riesig sein...



    LG Jürgen

    Hi Michael,


    ich denke, dass du hier auch den Unterschied zwischen Reibrad und Direct Drive hörst. Und grade der 1229 rockt ziemlich ausgelassen vor sich hin und macht Spass, wie ich auch bei meinem feststellen konnte. Ein gut konstruierter DD ist da etwas neutraler, und in manchen Ohren langweiliger. Ein Denon hat eigentlich auch eher "rockige" Eigenschaften und kann sehr geschlossen klingen. Über die Lautsprecher würde ich tatsächlich mal genauer nachdenken, mir haben B&W bis auf die alten noch nie gefallen.


    liebe Grüsse,
    Jürgen