Posts by Heiermann

    ja, an der Kathode. Die Angabe macht uns aber noch keinen schönen AP wo mit linearer Verstärkung zu rechnen ist, dazu brauchen wir den Anodenstrom, der laut Datenblatt immer noch überdeutlich kleiner ist, als Anode und G2 zusammen, dies kann man in den Datenblättern bei allen Röhren nachlesen.


    Nur noch rasch am Rande; sollten 30 mA an der Anode machbar sein, dann bei einer G1 Spannung von völlig unrealistischen -0,5 Volt. Wenn dann mit CD-Pegel, in der Regel max. 2 Volt ausgesteuert wird, wird das filigrane Spanngitter weit in den positiven Bereich gedrückt was unbedingt bei Kleinsignal-Röhren zu vermeiden ist und sich in Schall und Rauch auflösen.


    Gruß Hans

    na ja, der AP mit seinen 17 mA bei -3 V schrammt verdammt nah an der Belastungsgrenze vorbei, und bei 20% weniger wird garantiert keine Müdigkeit aufkommen, selbst 10 mA sind genießbar.

    Der Motor eines Autos mag es auch nicht, wenn er konstant am Limit drehen muss und wenn er innerhalb der Garantie verreckt, wird auch der Hersteller knurren, da diese Fahrweise gespeichert wird.


    Gruß Hans

    Hi Christian,


    mit 17 mA erreicht die C3g ihre Grenzen, dass muss keinesfalls sein, mit 13 mA/ bei 185 V u. -3 V am Gitter gehts genau so gut und die Röhre freut sich.

    Generell war mir aber die Lautstärke nicht ausreichend, ich empfehle noch eine Vorstufe, z. B. eine ECC88, EF86 als Triode, eine schnöde ECC82, oder mein Favorit, die E86C, die paar Widerstände plus ein Koppel-C sind schnell verlötet und Du bist auf der sicheren Seite.


    Gruß Hans

    Hi Max,

    da die Lautstärke relativ langsam ab- und zu- nimmt, kann ich mir gut ein Problem mit der Heizung vorstellen. Da die Fassungen mit der Platine verlötet sind, solltest Du als erstes die Anschlüsse 4+5 und 9 in Augenschein nehmen. bei Draufsicht ist die 1 rechts oben von der Lücke. Oder einfach nach löten und auch die betreffenden Leiterbahnen verfolgen, da durch die Wärme auch Harrrisse entstehen können.


    Hans