Posts by Hanner

    Mmh, für mich ist da schon der theoretische Ansatz verfehlt. Bereits an Quelle, dem Abtastsystem liegen typischerweise Werte der Übersprechdämpfung von 15 bis 25 dB an, was soll dann eine geringfügige Verbesserung der Kanaltrennung im Phonopre bringen, selbst der billigste Vertreter seiner Art wird da ja wohl spielend 40 bis 50 dB erreichen.

    die automatische ausbringung der reinigungsflüssigkeit ist gold wert, genauer, gleichmäßiger und sparsamer kriegste das manuell nicht gebacken, vom lästigen hantieren ganz zu schweigen. hab seit dem sommer auch eine pro plus und bin hoch zufrieden.

    Zunächstmal eine Vorbemerkung: Ein Subchassis wird die Impulse eines schwingenden Untergrundes nicht kompensieren können, eher werden da infrasone Resonanzen angeregt. Dazu ist das Subchassis nicht gebaut worden, das soll den Rumpelgeräuschabstand (eine schöne neue Vokabel für dein Vinylwörterbuch) verringern, indem es den Motor von Teller und Arm entkoppelt.


    145 und 160 sind eng mit dem Subchassis Urahn 150 verwandt, der 115 steht als abgemagerter 125er etwas abseits, ist aber sehr robust und ein etwas verkannter Geheimtip. Ich habe Anfang der Achtziger gleich zwei Stück davon besorgt, einen für meine Schwiegermutter und einen für meinen Sohn, den letzteren habe ich noch, aber der ist seit dem Auszug meines Sohnes Ende der 90er nicht mehr gelaufen.


    Die Haube ist allerdings gebrochen und Schrott. Für 150 € mach ich den wieder fit, check & clean, neuer Riemen und Lageröl sowie ein einfacher Phonovorverstärker. Dazu kämen 10 € Versandkosten und x € für ein passendes MM System. Da müsste ich mal nachsehen, was noch da ist (ich bin bis zum 24.10. auf Reisen). Einige ELAC, Technics, AT etc, sollten noch da sein, eventuell mit neuer Nachbaunadel. Bei Interesse PM.

    Die links bei den 165ern sind identisch. Aber keiner hat einen TP16. Ich würde als Arm nur einen TP16III isotrack oder den TP16IV nehmen, den isotrack nur für sehr nachgiebige MM oder mit einem schwereren Endrohr (Spezial oder Schopper), Am liebsten wäre mir aber ein TP90, z. B am TD320II, aber den gibts wohl nichtmal ohne System für 300 €.

    Kommt drauf an, wie groß das Ausmaß ist. Wellen mit kurzer Amplitude lassen sich oftmals nicht vollständig weg bügeln, ebenso extreme Schüsseln, die aber sehr selten sind. Ich würde eine Welle mit leichter Steilheit vorziehen, weil sich diese erstens einfach bügeln lässt (mit guter Prognose auf völlige Korrektur) und sich diese zweitens auch problemloser unbehandelt abspielen lässt (solange die Arm-/Systemgeometrie mitspielt).


    Leichte Wellen gebe ich mittlerweile gar nicht mehr zurück, sondern packe sie gleich in den Bügler, sonst müsste ich bald die Hälfte der Neuware reklamieren.

    Tut mir leid, aber ich bin hier raus. Ich habe nur der Behauptung widersprochen, dass es im Versandhandel quasi üblich ist, auf betrügerische Weise fehlerhafte retournierte Ware neu versiegelt als Neuware wieder zu verkaufen, denn so wurde das hier dargestellt. Ich kann nicht nachvollziehen, was der Schwenk auf den stationären Gebrauchthandel und auf Fragen der Beweisbarkeit damit zu tun haben. Offenbar kann oder will man mich nicht verstehe.

    Papiertaschentücher dürften in den allermeisten Fällen abrasive Bestandteile haben. Im Optikbereich sind sie daher ein absolutes no go. Das gilt übrigens auch für einfache Haushaltsmikrofasertücher, auch da sollte man nur spezielle optikgeeignete (z. B. von Zeiss) verwenden.

    Ein Händler versiegelt nicht neu bzw. welcher Händler hat die Möglichkeit Platten wieder zu verschweißen. Das passiert ja im Presswerk. Der Händler stellt sie einfach so wieder in's Fach und fertig. Wenn ich eine Platte rausziehe, isses mir z.B. wurscht ob die noch verschweißt ist oder nicht. Hauptsache alle Inserts sind vollständig und die Platte selbst ist ok. Das neumodische Verschweißen ist sowieso bloss eine ohne weiteres verzichtbare Vergrößerung des Plastikmüllberges

    Bisher war die Rede davon, dass mangelhafte Retourenware im Versandhandel neu verschweißt und als Neuware wieder in Verkehr gebracht wird. Was ein stationärer Einzelhändler damit macht, ist in diesem Zusammenhang doch ein ganz anderes Thema. Als fehlerfreie Neuware darf er diese allerdings auch nicht deklarieren.

    Wenn Rücksendungen kontrolliert werden, und für den Händler dieser geringe Höhenschlag er als akzeptabel ansieht, wer sagt das die nicht wieder neu verschweißt wird, und wieder unters Volk gebracht wird, als neu natürlich

    Du siehst also kriminelles Handeln (Betrug) als die Regel in diesem Gewerbe an? Hast du dafür irgendeinen Beleg? Schonmal gebrauchte fehlerhafte Ware als neu (versiegelt) verkauft bekommen?

    Du meinst, der Händler verschweißt die Rückläufer wieder und verkauft in betrügerischer Absicht die fehlerhaften Exemplare als "mint/factory sealed"? Hab ich noch nie erlebt.

    Kommt vor allem auf das Kabel zwischen Dreher und Phonoamp an. Der Lehmann hat 100 pF, für Tonarmkabel inkl. Steckerverbindungen kannste locker mit 50 pF rechnen. Bleiben nur 50 pF übrig. Ist machbar mit einem kurzen und ausgesucht kapazitätsarmen Kabel wie Sommer Epilogue o. ä.

    das würde ich auch nicht zu eng sehen, solange man nach unten nicht in den Bereich des Trittschalls oder der Resonanzfrequenz eines Subchassis kommt und nach oben in den akustisch relevanten Bereich. Mit welchen Compliancewerten rechnest du beim AT? Die werden bei Japanern gewöhnlich für 100 Hz angegeben und müssen dann für 10 Hz geschätzt werden.

    mmmh, jetzt wirds kompliziert, die Systeme sind ja teilweise extrem unterschiedlich und laufen an drei verschiedenen Armen auf drei verschiedenen Drehern.


    Die MMs jedoch nur am TP16III, ein Isotrack mit 7,5 g eff. Masse, nur das Nagaoka am schwereren Schopper Endrohr. Alle anderen genannten MMs, also die ELACs und das OM Super 40, haben für einen TP16 Mk nix zu hohe Compliancen. Die SAS Nadel für ESG 79x soll etwas steifer aufgehängt sein und könnte passen. Für die 16 g des Mk nix sollte die Compliance max 20 betragen, daher wäre hier das Nagaoka sicher ein passender Partner.


    Zum Klang: Das MP200 ist ein Neuzugang und längst nicht eingespielt, es lässt sich aber schon feststellen, dass es im Vergleich zum ESG H30 deutlich neutraler und ausgewogener ist. Die 796er haben ja eine "Klangfarbe" Richtung warm mit dezenten Höhen, das H30 noch mehr als das HSp, beide benötigen deshalb auch einen Abschluss mit min. 300, besser 350-400 pF, um obenrum überhaupt aus dem Quark zu kommen, während das MP200 nicht mehr als 200 pF bekommen sollte, um nicht überbrilliant zu werden. Das muss man schon bei der (Phono-)Vorverstärker-Auswahl berücksichtigen.

    Leider nicht, aktuell sind bei mir Ortofon Vega und Vero2, OM Super 40, Quintet black,, ELAC ESG 796 H30 und HSp, ESG 870, Nagaoka MP 200, AT 33 EV und Lyra Delos am Start, ein Dynavektor 23 RS steht zum retipping an. Shure hatte ich selbst nie am Laufen, höchstens mal im Laden gehört. Die 792-796 Generatoren sollen auch mit der SAS Nadel sehr gut klingen, habe aber noch genug Originale und das noch nicht ausprobiert.

    das 794 wurde mit elliptischen nadeln verschiedener compliancen versehen. ein vdh einschub ist wohl nicht serienmäßig. wie gesagt sind die generatoren gleichwertig, vielleicht hat jemand einen h30 auf einen 794er generator gesteckt.

    edit: es gab wohl doch einen h30 einschub zum 794, das muss dann auf einem alu nadelträger gewesen sein, im gegesatz zum bor beim 796.