Posts by Hanner

    Wenn ich deine bisherigen Beiträge richtig interpretiere, hast du den Dreher am MM-Eingang des Verstärkers angeschlossen und daher notwendigerweise den vorhandenen internen Phonovorstärker des Drehers gebrückt. In dieser Konfiguration ist vorallem bei MM-Systemen die Kapazität des Verbindungskabels kritisch und es sollte möglichst kurz sein. Wenn eine größere Distanz überbrückt werden und ein längeres Kabel zum Einsatz kommen soll, muss die Phonovorverstärkung am Dreher aktiviert werden und dieser an einem Hochpegeleingang des Verstärkers betrieben werden. Ob dieser interne Phonovorverstärker was taugt, kann ich nicht beurteilen, eventuell sollte man später mal einen externen Phonopre zwischen Dreher und Verstärker klemmen (möglicht nah am Dreher, s. o.)

    Das Epilogue ist ein absolut neutrales, "analytisches" Kabel der Topklasse mit sehr niedriger Kapazität. Ich habe es viele Jahre am TD 320 fest verlötet betrieben und zwei Jahre lang am TD 126III als RCA-RCA verwendet. Insbesondere mit dem 126er, an welchem bei mir nur MMs vor allem von ELAC und Nagaoka laufen, wußte es zu gefallen und hat die gelegentlich sehr zurückhaltende Höhenabtastung der ELACs wunderbar kompensiert. Wer mehr Bock auf "Wumms" hat, sollte das Sommer Albedo probieren, das habe ich zwischen dem AT 2000T Übertrager und dem MM Vorverstärker laufen.

    Hallo Hanner,

    interessant, dazu zwei Fragen:

    1. wie hast Du die Antispikes am Lautsprecher befestigt? Mit der mitgelieferten Kunststoffschraube oder mit einer Stahlschraube?

    Siehe dazu die Beschreibung in diesem Test - https://www.hifi-today.de/fues…audioplan-antispikes.html

    2. welche bFly Talis hast Du benutzt? Die "Basic" oder die "Pro" Version?

    ad 1. Das verwirrt mich etwas, ich bilde mir ein, die hätten ein M8-Gewinde aus Metall. Allerdings habe ich die im Jahr 2014 nicht selbst montiert, sondern der Händler hat die gleich bei der Anlieferung montiert. Inzwischen sind sie unter Lautsprecher-Ständern im Ferienapartment, so dass ich gerade nicht nachsehen kann.


    ad 2. Pro

    Ich fand die bFly Talis an der Naim Ovator S400 deutlich besser als die zuvor lange Zeit verwendeten Antispikes. Zur Zeit verwende ich die Gaia III an den Audiovector R3a, das ist dann nochmals ein Schritt nach vorn, allerdings habe ich keinen direkten Vergleich am gleichen Lautsprecher. Außerdem sind die Gaia "rutschfest" und daher nicht einfach verschiebbar. Dazu kommt die höhere Bauform und die größere Nachgiebigkeit, die sie nicht für alle Lautsprecher geeignet erscheinen lässt.

    Und den Servicegedanken sollte man bei all den vielen teuren Produkten neuer Hersteller auch nicht ganz außer Acht lassen. Ich denke, da ist man mit Sennheiser auf einer recht sicheren Seite.

    Der ausgezeichnete Naim-Focal-Service sitzt in Rosengarten gleich hinter HH-Harburg.

    Ich möchte mal dezent darauf hinweisen, dass wir uns seit Beginn der Epidemie das Zeug mehrmals täglich über die Flossen kippen, da es in sehr vielen Handdesinfektionsmitteln Verwendung findet.


    Hinsichtlich der Anwendung im technischen Bereich kann ich vermelden, dass ich Nadeln und Tonköpfe seit einem halben Jahrhundert (und seit rund zwanzig Jahren auch Photosensoren) mit den handelsüblichen Reinigungsflüssigkeiten, die sicherlich oftmals einen nicht unerheblichen Anteil Isopropanol enthalten, ohne jegliche Probleme behandle. Darunter fallen Tonabnehmer von ELAC, DV, Ortofon, Denon, AT, Lyra u. a. Keines davon hat, auch nach mehrjähriger Nassreinigung negative Auswirkungen gezeigt. Eine solche Reinigung findet allerdings nicht täglich statt, eher in mehrwöchigem Abstand, da ich versuche, meine Platten sauber zu halten und eher diese nass reinige als die Nadeln.


    Chemisch gesehen ist Isopropanol übrigens nicht vollständig durch Äthanol zu ersetzen, da es sich um einen (etwas) längerkettigen und damit unpolareren Alkohol handelt. Unpolare Verschmutzungen werden also von (Iso)propanol besser gelöst als von Äthanol.

    Nö, die Systeme sind ja dafür gebaut worden zu schwingen. Frequenzen und Amplituden der Reiniger sind im gewöhnlichen Bereich der akustischen Signale, die bei der Rillenabtastung auftreten. Bei fiesen musikalischen Inhalten habe ich auch mehr Sorgen um mein Gehör als um die Nadel. :)

    1. Wir reden hier von DHL

    2. Es geht um die Unterschrift, nicht um die Zustellung an sich.

    3. Eine Ablage irgendwo im Haus, die nicht gewünscht ist, ist keine ordnungsgemäße Zustellung.

    4. Wer von denen, die sich hier - off-topic - über die Art und Weise der Zustellung beklagen, hat deswegen schon Kontakt zu DHL aufgenommen und dort sein Beschwer gemeldet?

    Deshalb ist Übergabe und Unterschrift so wichtig.

    Warum ist es wichtig, dass du persönlich unterschreibst? Die Übergabe soll ja nicht ersetzt werden, es geht nur darum, dass aus Gründen des Infektionsschutzes die erfolgte Übergabe (!) vom Paketboten bestätigt wird. In deiner Gegenwart! Warum hier fortwährend auf eine vorschriftswidrige ungenehmigte Ablage eines Paketes rekurriert wird, bleibt rätselhaft. Darum geht es nicht, das war vor Corona unzulässig und ist es weiterhin. Wenn das passiert, beschwert euch bei DHL!

    Und was hat die Ablage vor der Tür mit dem Thema AGB-Änderung zu tun? Kontaktlose Zustellung heißt nicht "irgendwo unbemerkt hinlegen und verschwinden".


    Bei DHL kann ein (halbwegs sicherer) Ablageort hinterlegt werden und nur an diesem Ort darf das Paket abgelegt werden. Funktioniert bei uns im Gartenhaus übrigens seit Jahren problemlos. Wenn jemand im Haus ist, wird selbstverstämdlich an der Haustür zugestellt - und oft genug habe ich selbst Briefe oder Pakete abzugeben.


    In der AGB-Änderung geht es nur um die Zustellungsquittung, die nicht mehr vom Empfänger selbst unterzeichnet werden muss.

    Ja, die Thorens-Alternativen sind extrem selten. Das Schopperendrohr ist komplett verkabelt, man braucht nur Schrauben, kann aber die üblichen M2.5 statt der bei Thorens verwendeten M2 einsetzen. Es gibt ein Bundle mit passender Rohrablage, denn das Schopper ist 1 mm dicker. Rundfeile geht natürlich auch.

    Das 2M Red oder Blue ist eigentlich zu steif für den TP16 III. Passende Systeme sind recht selten geworden. Ich betreibe am TP16 III ELAC ESG 796 und 896 sowie Ortofon OMB Super 40. Mehr Auswahl hat man mit dem alternativen Schopper 63 Endrohr, das benutze ich mit Nagaoka 200, 300 und 500.


    PS. Welcher Irre hat denn die Headshell durchbohrt? Dafür gehört man hinter Gitter!