Posts by astia69

    Es geht mir nicht so ums "heraus hören", sondern eher um das Gesamtbild. War ja alles der gleiche Plattenspieler.

    Wenn also niemand beim Abhören das Gefühl hat: "Huch, was hat er denn jetzt gemacht?", ist das Bandmaterial doch eine Alternative - eine günstige noch dazu.


    Liebe Grüße

    Erhard

    Als kleine Demo habe ich das letzte Stück auf darklabs neuem PE5055 auf der A807 aufgenommen. Die Einmessung ist nicht perfekt, da geht sicher noch was, aber es klingt schon ganz brauchbar, wie ich finde.

    Es interessiert mich ja schon, ob die Jungs, die bisher nach mir das Kettenpaket bekommen haben, einen Unterschied zwischen QUEEN auf dem darklab-Schnipsel und den Songs davor auf LPR90 wahrgenommen haben?


    Sommerliche Grüße

    Erhard

    Hey Volkmar, lies mal das Kleingedruckte, meine Aufnahmen sind alle analog, außer unserem Chor, da gibt's halt nur CD's.

    Gleich der erste Ekseption-Titel ist von der Original-LP aus den Siebzigern, nix digital...


    Grüße

    Erhard

    Moin,

    dann schreibe ich gerne mal ein paar Zeilen zu unserem aktuellen Rundläufer:


    Band 30:

    Michael war nach mir der Nächste und mit Gilbert Bécaud kommt gleich ein Könner aus den Kopfhörern, einfach wunderschön und da werden einige Erinnerungen wach… Das gleiche gilt für den rosaroten Panther, den hatten wir sogar in unserer Band als Pausenzeichen ;-)) Unvergessen Peter Sellers, der automatisch auf der inneren Leinwand erscheint. Der Barbier von Sevilla ging leider etwas im Rauschen unter, durch die Kopfhörer kam das recht unbarmherzig rüber. Doris Day höre ich immer wieder gerne, eine großartige Künstlerin, das war ein Genuss!

    Thomas folgt mit seinem Fundstück von Peter Herbolzheimer, was für mich eine der wirklich großen Entdeckungen dieser Runde ist. Obwohl ich überhaupt kein Fan von Bebop bin, hat mich der Live-Mitschnitt begeistert, fantastische Bläser und eine wunderschön eingefangene Atmosphäre, sehr gut! Auch die Cello-Aufnahme wusste zu überzeugen und Badman’s Song fand ich richtig klasse!


    Band 31

    Egal, ob Andi nun in Schlappen herum läuft oder nicht – seine Aufnahmen sind gut ;-)
    Am besten gefiel mir „Wish you were here“.

    Bei Robert kam einer meiner Lieblings-Tenöre auf’s Band, Pavarotti‘s Stimme finde ich einfach unglaublich, wie immer.

    Klaus hat die zweite „Entdeckung“ dieser Runde geliefert, Walter Trout war mir überhaupt kein Begriff. Die Songs waren durch die Bank gut, bluesig, rockig, genau wie ich es mag. „My foolish Pride“ war Spitzenklasse! Demnächst besorge ich mir die LP.


    Band 32

    Ja, was soll ich sagen, unser „Chefe“ liefert mit schöner Regelmäßigkeit fantastische LP-Aufnahmen ab. Da knistert nix, es kommt einfach mit gehörig Druck aus den Boxen oder dieses Mal aus dem Hörer. Bei „Oh Gosh“ habe ich „kristallklar“ dazu notiert, das spricht für sich. „Wee Wee Hours“ ist ohnehin schon ein sehr erdiger Blues, von der stimmgewaltigen Imelda May interpretiert , kamen da noch ein paar Nuancen dazu, super! Joni Mitchell gehört zu meinen Favoritinnen, auch hier wieder ein eigenwilliger, aber richtig guter Song.


    Willi hat einen Beatles-Song abgeliefert, den wir viele Jahre mit unserer Band gespielt haben, Text und Musik gehören für mich mit zu den besten Songs der „Fab Four“.


    Robert „q-tip“ macht nahtlos weiter mit „Helter Skelter“ in mono. Bis dato kannte ich nur die Version aus dem „White Album“, wieder was dazu gelernt. Seine insgesamt zwölf aufgenommenen Stücke sind sehr verschiedene, individuelle Titel, definitiv kein seichtes Unterhaltungsband. Meine Highlights waren „Turning Gold“ (schön rockig), die Texanerin Heather Bond mit einer tollen Stimme und einem eingängigen Duett, Bitter Ruin mit „Soundproof Box“, die einen ganz eigenen Sound ablieferten (sehr trocken und sehr dynamisch), Annabel Lee mit „Stories“ (klanglich komplett gegensätzlich zum vorhergehenden Titel) und Billie Ellish, die mich mit ihrer tollen Stimme auch immer wieder begeistert.


    In der Summe wieder ein völlig unterschiedliches, aber toll aufgenommenes Band.


    Bänder 33 und 34

    Beide Bänder wurden von Peter aufgenommen, jeder Titel beeindruckte schon durch seine technische Perfektion. Hier gibt es zwischen der Musik nur absolute Stille und alle Ein- und Ausblendungen sind wie aus dem Lehrbuch – wie könnte es auch anders sein! Die Stilrichtungen auf beiden Bändern sind weit gestreut, da wird jeder seine Rosinen heraus picken können.

    Die „Moonlight Serenade“ begeistert mit einem eindrucksvollen räumlichen Klang und einer Dynamik über 25 dB, wenn man das mit der heutigen „Plattmacherei“ vergleicht, können einem die Tränen kommen. Vollkommen anders und mit einer gehörigen Portion Humor erklingen Grönemeyers „Männer“ mit den Bläck Fööss (warum heißen die eigentlich so?) und „Shadow of your Smile“ ist wieder eine ganz andere Welt. Bei „Nocturne“ lausche ich andächtig und von Fabiana Trani an der Harfe bin ich ohne Übertreibung richtiggehend berührt, klasse!

    Es gibt ja bei Peters Bändern mehr als ich schreiben kann, aber Mussorgsky’s „Bass-Demostück“ musste ich einfach noch mal über die Boxen anhören…


    Band 35

    ...verspricht durch Aufnahmen von Masterbandkopien, Hörraum, Streaming und Live-Aufnahmen richtig spannend zu werden…

    Gerhard macht mit Meg Hutchinson den Anfang und trifft bei mir direkt ins Schwarze, toller Titel, tolle Frau! Auch die nächsten Songs gefallen mir, ganz besonders die beiden mit der Steel Guitar veredelten Country-Aufnahmen.

    Abgehört habe ich mit einer UHER SG 631, die vielleicht nicht ganz so pegelfest ist wie eine Studer, zumindest haben Gerhard’s Titel das Gerät zum Verzerren gebracht, die Zeiger standen stellenweise fest am rechten Rand, am angeschlossenen RTM allerdings auch. Zumindest für meine Maschine war das etwas zu viel des Guten.

    Die letzte Kunstkopfaufnahme vom Hörraum war interessant, werten will ich das nicht, da mir jegliche Vergleiche fehlen, es hört sich aber gut an!


    Erheblich zarter ausgesteuert kommt nun ein hochinteressantes Zeitdokument von André zum Thema „Beatles“. Bei jpc auf der Webseite hatte ich zwar davon gelesen, jetzt habe ich es auch mal gehört. Die „Jungs“ so nah zu erleben ist schon sehr beeindruckend.


    Gespannt war ich natürlich auch auf Rainers Eigenaufnahmen. Friedrich Storfingers Orgelspiel ist schon eine Klasse für sich, die Aufnahme ebenso. Da merkt man die lange Erfahrung, die Rainer ja auch in seiner Vita beschreibt.

    Die Jazz Session ist nicht meine Welt, zum Jazz habe ich nun mal ambivalente Erfahrungen. Mal reißt es mich regelrecht vom Hocker, mal kann ich wenig damit anfangen. Das liegt natürlich nicht an den beiden Aufnahmen, die sowohl technisch sehr gut sind wie auch instrumental und solistisch sehr sicher interpretiert werden.

    Zum Abschluss finde ich mit „Before I die“ noch mein Sahnestückchen… ;-)


    Band 36

    Auf Christians Band war ich wie immer bei seinen Eigenkompositionen besonders gespannt. Mein bisheriges Highlight ist ja immer noch der „Coronar-Takt“, der in meiner ersten Kettenpaketrunde dabei war. Beim Anfangstitel „Me and My Longboard“ hat es gedauert, bis ich gefühlt „drin“ war, bei „Movies in my Head“ musste ich nur die Augen schließen und die Leinwand war da. Die unterschiedlichsten Szenen liefen da ab, natürlich von dem geprägt, was man kennt.

    Manche Sequenzen erinnerten mich entfernt an Vangelis, aber vielleicht auch nur, weil ich den sehr gerne höre. Alles in allem – auch aufnahmetechnisch – auf hohem Niveau!


    Band 37

    Eine weitere „Entdeckung“ dieser Runde liefert Doc No mit „Pure Desmond plays James Bond Songs“. Ich habe mir das Album schon gekauft, das sagt ja schon alles. Auch der Song von Sade ist richtig gut, tolle Instrumentierung, die Stimme sowieso und der Text ist leider aktueller denn je.

    Die beiden Jazz Songs haben es mal wieder bei mir nicht in die Top-Ten geschafft, an den Aufnahmen selbst ist natürlich nichts auszusetzen.


    Nun kommt Ulf mit Udo Lindenbergs Anti-Kriegs-Song als Live Mitschnitt und danach die „80er Jahre - HiFi-Anlagen Test-CD Tricycle“. Udo hat mir ja wieder sehr gut gefallen, aber Tricycle konnte ich nicht allzu viel abgewinnen, Geschmacksache halt. Der „Barbier von Sevilla“ in Kassettenqualität, Ulf wird ja seine Gründe haben, aber da hätte ich eine CD vorgezogen.


    Als ich die RTM Plastikspule mit der Spulenarretierung der ASC festgezogen habe, hat es vernehmlich geknirscht, ich habe mir erlaubt, sie durch eine Metallspule auszuwechseln und meinen „Schnipsel“ dran gehängt. Da mir der Doc und Ulf so viel Platz gelassen haben, ist er etwas länger ausgefallen als geplant ;-)

    Als kleine Demo habe ich das letzte Stück auf darklabs neuem PE5055 auf der A807 aufgenommen. Die Einmessung ist nicht perfekt, da geht sicher noch was, aber es klingt schon ganz brauchbar, wie ich finde.


    Das war’s für heute, hat viel Spaß gemacht – wie immer!


    Grüße

    Erhard

    Selbstverständlich darfst du fragen. Ich schrieb ja auch "gelegentlich". Dazu gehört, dass ich mir auch unterwegs einzelne Titel öfter anhöre, damit ich sie für unseren Chor "ins Ohr" bekomme, also zum Üben, oder dass ich mir von einer besonders lieb gewonnenen Platte einfach nur eine Sicherungskopie machen will.

    Was ich regelmäßig und oft mache, sind "Mixtapes" mit einer großen Bandmaschine. Alleine schon, weil mir das Aufnehmen mit den Oldies sehr viel Spaß macht und ich auch gerne nach bestimmten Kriterien zusammengestellte Bänder höre.


    Der gezeigte Recorder ist ein Tascam DR-40, hatte ich ursprünglich angeschafft, um auf Reisen O-Töne für meine Diashows aufzuzeichnen. Ist aber mittlerweile sowas wie ein "Schweizer Messer" geworden.


    Grüße

    Erhard

    Auch da. Ich nehme meine Clock immer mit.

    VG

    jokeramik

    Sagt ja niemand was dagegen. Aber bei einem DA-3000 als Stand-Alone-Gerät ist das absolut überflüssig.

    Ich hatte früher am Yamaha-Pult einen DAT-Recorder, ein Lexicon Hallgerät und einen Fostex 8-Spur Recorder dran. Das Lexicon habe ich als Master, die anderen als Slave eingesetzt, die haben sich ohne Zusatzgeräte bestens verstanden.


    Grüße

    Erhard

    Vor einigen Jahren hatte ich einen SONY DAT 57 ES und habe ihn gegen meinen Revox B215 antreten lassen. Der DAT war minimal voller im Klang und hatte natürlich keinerlei Bandrauschen, ein großer Qualitätssprung war das aber nicht. Der B215 spielt heute noch ohne jegliche Fehler bei einem Kollegen, der DAT ist nach Laufwerksschaden durch einen stabileren Profi-DAT PCM2800 auch von SONY ersetzt worden.

    Hier gibt's ein paar Infos zur Reparaturanfälligkeit:

    http://datrecorder.de/Wissenswertes-zu-DAT


    Einen DAT-Recorder würde ich nur noch kaufen, wenn ich bereits ein DAT-Archiv hätte, ist bei mir der Fall. Ansonsten würde ich einen Digitalrecorder wie den TASCAM DA-3000 vorziehen:

    https://www.tascam.eu/de/da-3000

    Der leistet bei mir völlig unauffällig hervorragende Dienste, klingt fantastisch und hält höchstwahrscheinlich erheblich länger als jeder DAT-Recorder.


    Die (analoge) Königsklasse wäre allerdings eine richtige Bandmaschine... ;-))


    Grüße

    Erhard

    Habe fertig - und es war wie immer ein Hochgenuss!!! Einzelheiten folgen später, die Adresse von Harald habe ich und das Kettenpaket geht morgen zur Post.


    Liebe Grüße

    Erhard

    Ist angekommen. Allerdings war ich vom Rauschen der älteren Bänder doch so schockiert, dass ich meinen letzten Beitrag nochmal neu aufgenommen habe.


    Frohes Osterfest!

    Erhard