Beiträge von NATURALIX

    moin moin


    benutze solch ein NT mit R-Core Trafo aus China.

    Betreibe damit über eine Thorens-320ziger-Platine

    ZWEI parallel geschaltete gegenüberliegende

    320ziger Motoren meines DIY-LW "Wilde Maschine".

    Damit klingt die Musik ruhiger... schwärzer... klarer...

    als mit vorheriger Akkuversorgung.


    Josef

    ....dass jede Aufnahme nicht mehr sein kann als eine möglichst glaubhafte Illusion von Natürlichkeit, die dann erreicht wurde, wenn ein Hörer z.B. sagt: "So könnte es wirklich geklungen habe

    Wie mein zweiter und wichtigster Mentor Johann-Nikolaus Matthes es ausdrückte: "Wenn ein Hörer zu einer Deiner Aufnahmen sagt, das Werk klingt vom Tonträger genauso gut wie bei einem Konzertbesuch vor kurzem aus der 8. Reihe Mitte, hast Du als Tonmeister gute Arbeit geleistet, denn der Hörer hat alle die notwendigen Manipulationen für dieses Ziel nicht bemerkt."

    Eine Übertragung war, ist und bleibt eine durch und durch "unnatürliche" Angelegenheit. Bestrebungen, die Schwächen des jeweiligen technischen Übertragungsverfahrens möglichst unhörbar zu machen und eine glaubhafte Illusion von Natürlichkeit zu erreichen – in Tonmeisterkreisen zuweilen mit dem Ausdruck "mediengerechte Aufnahmekunst" belegt – bilden eines der eigentlichen Kerngeschäfte des Tonmeisterberufs, zumindest (noch) im Bereich der genannten ernsten Musik.

    yepp.... genau das ist es doch !!!

    das, was ES ausmacht.


    So zu hören, wie man sich vorstellt,

    dass es sich auch so in live angehört hätte.


    Die perfekte Illusiion halt.


    Jo

    Gab es nicht auch mal Plattenspieler, die die Platte angesaugt haben? Nach meiner Vorstellung müsste das doch das Beste sein, oder?

    yepp... und haben eine sehr gute Vorführung geboten...

    Helmut Biermann von Magaudio hat so ein Laufwerk

    vorgeführt in Moers. UVP 25 k... auf der Homepage habe

    ich es nicht gefunden.... ist wohl ganz neu. Der Kompressor

    arbeitet superleise !

    Man hört nur ganz leises Luftansaugen, wenn keine Platte aufliegt.

    Die Anlage liegt insgesamt bei 200 k ?

    und spielte beeindruckend -neutral, wie ich fand - etwas Bassüberhöhung

    war da. Nich ganz so homogen wie ich es mag,

    ABER nur paar Stunden Zeit für die Herrichtung des Setup,

    für 2 Tage Moers.

    Das kann man in dieser Kürze der Zeit

    nicht besser hinbekommen... imho.


    Jo

    hallo zusammen.


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    die LP spielt hier gerade,

    die Räume wurden sehr gut verewigt


    please... No more war


    Josef

    Hmmm für mich klingt Shaktis Beitrag 195 so als ob ein Gewicht zunächst einmal egal welches den Klang verändert nicht mehr und nicht weniger daran zweifelt eigentlich kaum einer. Eine Änderung auf die Oyadematte bringt zuerst einmal eine änderung der grundauflage von der LP da diese dann nach innen zur Plattenmitte fällt. Also außen höher liegt wie innen. Also läuft die Nadel bildlich gesehen Bergab und man müsste sogar Antiskating und Azimutheinstellung korrigiert werden da ja die Nadel im 90° Winkel zur Schallplatte stehen soll sind das Absichtliche Fallstricke??? von Profis

    ja... ich war auch sehr verwundert, weshalb Jürgen in der alles entscheidenden Phase des Vergleichs die Rahmenbedingungen verändert hat...

    das war mbMn überflüssig und ist bzgl der Aussagekraft diese Vergleichs kontraproduktiv.


    Josef

    Hallo zusammen


    Zuerst muss ich mich bedanken, bei Jürgen und Ingo, für die Gelegenheit, mit Jürgen s Setup "meine Idee der ruhigeren Rille" einigen Musikfreunden vorstellen zu dürfen.


    Die Prioritäten setzt jeder möglicherweise auch anders als ich - egal -


    Ich kannte das Setup nicht - und auch nicht die Geräte - insbesondere nicht das Laufwerk und dessen Stellfläche. Deshalb habe ich den Doppelwhopper zum Vergleich etwas schwerer aufgebaut als üblich - um etwa 200 Gramm auf 800 - in die Höhe - also 30mm Alu mehr. Im Zweifel hilft halt mehr Masse immer - wenn sie über den Dämpfungslagen liegt.

    ....brachten tatsächlich die vom Hersteller beschriebenen Eigenschaften, dh die Räumlichkeit im Sinne von Tiefe des Raumes nimmt mit diesen zu und die Wiedergabe gewinnt an Ruhe.

    ... ich bin sicher, die Räumlichkeit kann nicht zunehmen, wenn ein Vinyl-bedämpfendes Plattengewicht aufgelegt wird


    Die Auslenkungen zu Räumlichkeit sind vorgegeben - d.h. in den Rillen vorhanden - wie ebenso die erwähnte Zunahme der Ruhe....


    Das liegt daran, dass die Abtastung (bei ruhiger Rille erst) präziser erfolgen kann und die Rille weniger vorschwingt (was eben mehr Ruhe bedeutet)


    Wenn die Rille diese Informationen zur Raumwiedergabe ohnehin trägt, so gehören sie nach meinem Verständnis von Wiedergabe auch in den Hörraum

    transportiert.


    Wie vorne im Faden geschrieben... es war zuerst nur meine Vermutung und es war ein Agieren (Konstruktionen, Versuchen....) meinerseits in der Annahme, dass da noch etwas mehr aus der Rille "gegriffen" werden könnte, wenn...


    ...die Rille ruhiger steht - bzw. nur dreht.


    Dann sind da einfach mehr Details. So hörte man bei diesem Vergleich unter Verwendung des Doppelwhopper sofort nach der Einlaufwille den Raum voller Zuschauergetuschel in einer authentisch anmutenden Größe. Man war dabei. Man hörte die Kastagnetten holografischer und auch ihr hölzernes Matarial.... alles entscheidend aufgeräumter... ruhiger und lebendiger.


    So meine Eindrücke.


    Zur Raumwiedergabe noch und überhaupt. Es sind die feinsten Töne im höchten wahrnehmbaren Frequenzbereich, die ihn hörbar machen. Unser Gehör ist darauf 24/7 trainiert, Richtung und Entfernung sogleich zu erkennen, was um uns geschieht... sich nähert...

    Und nicht nur mit den Ohren - auch mit Knochenschallleitung.

    Wir registrieren was, wo und wie weit weg geschieht - intuitiv.


    Es sind die allerfeinste Auslenkungen der Rille, die diese Informationen tragen, die wir sogleich bemerken können - wenn sie da sind... also transportiert wurden... aus der Rille... in den Hör-Raum

    Die Ruhe drumherum ist natürlich die Voraussetzung überhaupt.


    Nun- vielleicht mag noch jemand schreiben, der dabei war


    Josef

    NATURALIX : Könntest Du mir bitte zum Verständnis auch noch kurz erklären, was genau Du mit dem Begriff "Präzision der Signalquelle" in Deiner Signatur meinst?


    Grüße

    Andreas



    Die Quelle hat immer 100 Prozent Qualität - und ist vorab beschnitten so vorgegeben. Es gilt, von diesen 100 Prozent nichts zu verlieren.

    Zu deiner Frage.. ich meine damit, das die Signalströme nicht von der Rillenmodulation (oder anderen Ursprungs-Quellen) abweichen sollen ...

    während sie durch Kabel und Geräte

    die Schwingspulen der Lautsprecher erreichen.


    Josef

    Also dass der Abtastvorgang das ganze System aus Platte, Abtaster, Tonarm und Chassis zu Schwingungen anregt ist doch physikalisch vollkommen klar. Ich weiß gar nicht wieso das immer wieder in Frage gestellt wird.

    Die Antwort ist, weil diese unmittelbaren Zusammenhänge

    nicht von Jedem begriffen, statt dessen von Selbigen

    bestritten werden.


    Den Ursprung einer möglicherweise letzen (noch verbliebenen)

    Schwingung zu treffen und sie wirksam ruhiger stellen zu können,


    während Schwingungsneutralität höchste Präzision bedeutet


    - das ist der Gedanke


    Josef

    ..... Ergebnis war: die Schwingungen des Plattentellers waren am gravierendsten.

    Das ist unbestritten richtig und bei allen Plattenspielern zutreffend, weil Lagerreibung, Standfläche und Antrieb eben Schwingung des Tellers anstoßen oder ihm zutragen.


    Und wenn das so ist (und auch bleibt), dann braucht man sich überhaupt keine Gedanken zu einem Plattengewicht machen.


    Wie ziemlich vorne im Faden beschrieben wurden bei Jürgens Amazon LW diese Fehlerquellen weitgehend neutralisiert, so dass der Teller wirklich ruhig nur dreht.

    Der dreht jetzt ganz oben mit!


    Und dennoch hörten wir klare Unterschiede bei verschieden aufgebauten Plattengewichten


    - die ja nix können außer Schwingung reduzieren / verändern.


    Demnach sind da immer noch störende Amplituden, nur wo ???


    Mir ist keine mögliche Ursache in den Sinn gekommen, außer dass die Rillenabtastung sich selbst limitiert, in Form selbst angestoßener

    Schwingung aus vorheriger Abtastung der Rille.


    Das bedeutet eine Vorschwingung der Rille, für die aktuelle Abtastung.


    Deshalb habe ich diese Theorie empirisch erforscht mit inzwischen über

    30 Puck-Mischungen / Abfolgen auf meiner -Wilden Maschine- hier,

    bevor ich neuere Vinylabsorber zu Jürgen schickte oder ihn damit besuchte.

    Im letzten Päckchen waren halt Schrauben aus Kunststoff, die den

    gesamten Stapel wirksamer entkoppelt zusammen halten können.


    Jürgen berichtete euphorisch schwärmend von 30 Prozent Verbesserung

    durch Plastik statt Edelstahl. Hätte ich das vor dem Gedanken "möglichst vollständiger Rillenberuhigung" irgendwo gelesen, so hätte ich das ebenfalls

    ganz sicher nicht geglaubt....


    Zum Aussehen des Doppelwhoppers.

    Der ist nicht wirklich in schön herzustellen. Der muss bunt bleiben! Sonst kann ich nix erkennen und müsste schätzend schlecht fließende Materialien flächig miteinander vergießen. Durch die Bauhöhe macht er zudem welliges

    Vinyl sichtbar... ABER, wenn ein wirklich ruhig drehendes Laufwerk ohnehin schon vorhanden ist, den Doppelwhopper einfach mal mit drehen lassen...


    Mein 3d-Vinylabsorberprogramm beginnt bei 350 Euro in 160 Gramm bei 5 Lagen.


    frohe Ostern noch


    Josef