Posts by NATURALIX

    Absorbieren und Entkoppeln ist ja ähnlich.... Ankoppeln und Entkoppeln wäre das zu unterscheidende

    du vermischst da einiges....


    Ein Absorber beruhigt Schwingungen aktiv - wandelt sie in seinem

    Inneren in Wärme um.


    Das geschieht darin durch Reibung/Vermischung

    verschiedener Materialien.


    Ein "zu beruhigendes" Gerät sollte zur bestmöglichen Funktion

    sogar an den/die Absorber angekoppelt aufgestellt werden, weil

    Ankopplung die Übertragung von Resonanzen in den Absorber zur

    Bekämpfung erst ermöglicht.


    Je nach Bauart hat ein Absorber zugleich eine Entkopplungsfunktion

    (von seiner eigenen Stellfläche)


    Entkoppler "trennen" lediglich zwei "Teile". Sie verhindern

    dadurch Resonanzübertragung von einem in einen anderen Körper.


    Die einzelnen "Körper" (Stellfläche und Gerät) schwingen

    nach wie vor ungebremst - jeder im eigenen Takt.


    greets


    jo

    hallo zusammen.


    Seit gut 20 Jahren experimentiere ich mit Geräteaufstellung

    bzw. baue Absorberkonstruktionen.


    Meine Erfahrungen dazu:


    Zu unterscheiden sind Entkoppler mit Absorbern.


    Entkoppler trennen (Raum-)Resonanzen der

    Aufstellfläche vom Gerät.

    Die Wirkung kann je nach Setup zwar grandios sein,

    doch sie bleibt oberflächlich. Da geht mehr !


    Absorber reduzieren Resonanzen, die im Gerät

    vom Betrieb/Stromfluss/CD-Drehung verursacht werden.


    dazu:

    Resonanzen aus dem Inneren des aufgestellten Geräts

    werden durch Ankopplung der Geräteunterseite/Bodenblech

    an den Absorber in diesen hineingeleitet und in seinem

    Inneren bekämpft. .


    Wie vollumfänglich das funktioniert ist abhängig von

    vier Dingen:


    1. Wie gut gelingt die Ankopplung ? Flächig... Adhäsion wäre perfekt.


    2. kann man die Absorber direkt unter "Resonanzzentren" positionieren ?


    3. vom Gerätegewicht


    4 von Steifigkeit/Weichheit des Beruhigungsmaterials im Absorberinneren



    Punkte 1 und 2 schließen im Grunde aus, das Absorber unter originale Gerätefüße platziert werden. Wer das vorhat, braucht keine Absorber versuchen, weil nur marginale Funktion zu erwarten ist.


    Punkte 3 und 4 sind voneinander Abhängig.



    Zum Vergleichen biete ich gerne einen Workshop an.


    Auch mein Setup ist DIY. Klanglich hört man jede

    noch so kleine Veränderung.


    Musikalische Grüße


    Josef

    hallo zusammen.


    zur Sicherung in der Rike kann ich nichts sagen.


    Sehr wohl jedoch zur Qualität der Rike.an sich.


    In einem gepflegten Setup zeigt sie alles auf,

    was man verändert. Egal jetzt, ob Cinchkabel, Netzkabel,

    LS-Kabel, Stellfläche, Verstärker, Phonostufe, Übertrager...


    Die zeigt dir ALLES ! Denn sie reagiert auf ALLES !


    dabei ist es so, dass mMn das "bin dabei Gefühl" zur

    Beurteilung entscheidend beitragen sollte, denn

    einzelne Klänge zu unterscheiden fällt bei echt

    hohen Niveau schon schwer.


    Beim "Raum" jedoch ist Qualität (Natürlichkeit) recht einfach

    zu unterscheiden, weil man fast ohne Musik fast immer den

    umgebenden Raum hört und damit vergleichen kann.


    viele Grüße


    Josef

    hallo zusammen


    Dann möchte ich hier auch etwas schreiben zur Natalija von Horst und

    seiner Musikwiedergabe als Ganzes.


    Ich habe einige Male Horst s Anlage hören dürfen, die bis auf die Phonovorstufe

    schon aus den gleichen Haupt-Geräten bestand.


    Als ich zum ersten Mal seine Natalia hörte war die (Gesamt-) Wiedergabe eindeutig

    viel weniger beeindruckend als Gestern!


    (Bevor wir die beiden Absorber-Riegel tauschten gegen drei Absorber-Pucks sagte ich ihm, dass es jetzt schon viel viel besser klingt als Alles, was ich zuvor je bei ihm hörte.)


    Für mich neu waren der Tonabnehmer, das Rike-Cinchkabel, ein neues

    Stromkabel zum Verstärker - und... lächelnd... nicht zuletzt - jetzt eine

    Natalija, die schon einige 100 Stunden lief...


    Die Musik spielt auf einem richtig hohen Niveau - viel Größer, als es seine

    Lautsprecher vermuten lassen...tief, druckvoll, schnell und mit guter Räumlichkeit.


    Beim ersten Natalija-Hören hatte ich die Vorstellung, dass die Riegel-Absorber zur Natalija-Aufstellung nicht optimal sein könnten, denn:


    -sie konnten aufgrund ihrer Länge wegen Schrauben im Bodenblech der Rike

    nicht vollflächig anliegend darunter platziert werden.


    -sie wären unter Umständen nicht ideal, um Resonanzen aus einem leichten Gerät neutralisieren zu können. Eine "weichere" Absorber-Konstruktion könnte wirksamer funktionieren - insbesondere auch, weil es hier um feinste Strömchen geht....


    Darüber hinaus lassen sich Pucks punktgenauer dort platzieren, wo auch Resonanzen

    aus dem Geräteinneren "hingetragen" werden...


    viele Grüße


    Josef


    und... lächelnd... durch Verschieben der Pucks lässt sich der Klang einstellen,

    wenn die Wiedergabekette ein "höheres" Niveau hat - wie bei Horst :-)

    hallo Thomas


    höre deren kupfer-zinn-Bypässe nach nach wie vor und werde sie auch

    belassen. sie machen die Musik einfach runder und nehmen den oberen spitzen etwas die schärfe weg. sie machen das besser als der etwa gleich teure Mica-cap von Intertechnik. Doch auch hören sich fette Bassdrumm und Kontrabass authentischer an.


    viele Grüße


    Josef


    und hier noch eine Cap-Empfehlung:

    https://audiomiflex.pl/produkt/kpcu-03/

    NATURALIX

    Hallo Josef,

    hier habe ich einen Tonarm gefunden, der mich an deinen erinnert.

    https://www.debaer.ch/kopie-von-saphir

    Preislich in der Kategorie von Schweizer Luxusuhren...
    Der hat die Carbonstäbe vorgespannt. Ich hätte jetzt gedacht, dass es dann wegen der Spannungen zu Klangverschlechterungen kommt. Scheint aber nicht so das Problem zu sein.

    hallo Frank


    der ist doch nicht wie meiner... lachend... sondern vieeeel schöner.


    bei meinem Arm war die Vorspannung mit einem Gummiball nachteilig.

    die tonale Ballance ging verloren.


    Das kann an der zusätzlichen Dämpfung durch eben den Gummiball gelegen haben - ich weiß es nicht.


    viele Grüße


    Josef

    im text...

    probieren geht über studieren... ganz einfach

    Na ja, das ist ja bekannt. Öl ist aber dazu magnetisch, der Unterschied zwischen Lager I und II, der schon hörbar ist? Wenn es so einfach wäre, gäbe es schon sicher gleichwertige Nachbauten.

    ich habe RF gehört (nochmals Dank Rtg. LEV) und wollte diesen Klang hier auch haben. Das Prinzip ist im Grunde einfach. Doch die Umsetzung in ein funktionales Konstrukt war in der Tat komplizierter, als ich zuerst dachte.


    wie ich eben erst schrieb sehe ich die Dicke des Ölpolsters

    als bedeutend.


    mMn liegt der unterschied zwischen typ 1 und typ 2 entweder in einer

    anderen Magnetanordnung im Unterbau, oder in verschieden ausgeführten Durchmessern der oberen und unteren Halbkugel..


    Um das zu lernen hab ich einige hundert Euro verballert,

    die sich aber sowas von gelohnt haben :-)


    viele Grüße


    Jo

    Seit wann ist Oel kompressibel? Wieso nimmt man Oel für Hydrauliken mit ganz vielen tausend Bar Druck?
    Und wie verbessert ein variabler Luftspalt (dank flexibler Gummischnur) oder sowas zwischen Kugel und Schale die Lagerführungspräzision?


    Weniger Armmasse schiebt die fRes ein wenig nach oben, das ändert den Klang. Das ist noch immer so.

    Du hast es nicht verstanden, glaube ich...sorry


    Es gibt keinen Luftspalt im entscheidenden Bereich des Lagers !


    durch geringeres Gesamt-Gewicht entsteht logischerweise ein entsprechend

    dickeres "Ölpolster" mit entsprechend weniger Reibung.

    Dennoch wird die gelagerte Kugel in der Halbschale

    immer noch vorzüglich fixiert bzw. geführt.


    Ob und wie sich das auf fRes auswirkt ist mir egal.


    Die Entlastung durch den Gummifaden wirkt sich sehr positiv aus.

    Ob das auch mit normalem Faden so wäre habe ich noch nicht getestet.


    musikalische Grüße


    Josef

    Meine Fragen an die RF Leute :

    Wie ich lese soll gerade der kurze Arm der bessere sein? Warum ist das so?

    Hallo Uli


    Ich habe nach dem RF Prinzip meinen Tonarm entwickelt und dabei festgestellt,

    dass die Steifigkeit des Armkonstruktes relevant ist.


    Dazu:

    Meinen 16 Zoll nach RF habe ich zusätzlich mit Streben versteift.

    Dadurch klingt er klar besser/natürlicher.


    Jetzt habe ich zudem festgestellt, dass das Gesamtgewicht des Arms, welches

    auf dem magnetischen Ölpolster schwimmt, auch von Relevanz ist.


    Ich habe ihn noch nicht gewogen - doch bei 16 Zoll Länge erfordert es zwangsläufig

    auch ein deutlich höheres Gegengewicht.


    Letzte Woche kam ich dann auf die Idee, den Arm bzw die Lagerkugel mittels einer Gummischnur minimal nach oben zu heben.

    Das sind vielleicht 1-2 mm. Dennoch liegt die Kugel weiterhin im magnetischen Öl, welches dadurch jedoch weniger komprimiert wird und im Ergebnis eine deutlich leichtere Lagerfunktion erlaubt.


    Auch diese Maßnahme verbesserte den Klang in Richtung Natürlichkeit/Luftigkeit

    -und insbesondere auch, was die Räumlichkeit in Weite und Breite angeht.


    Dem kürzeren RF Originalarm sind beide Maßnamen

    in gewisser Weise konstruktiv mitgegeben:

    kürzer = steifer

    kürzer = leichter


    Das könnte eine Erklärung sein, weshalb dem kürzeren Arm besserer Klang nachgesagt wird.


    viele Grüße


    Josef

    ... Es kann sein, dass da durch Lobbyismus einer Klientel geholfen werden soll, die von Schablonen und sonstigem Gerät für perfekte Justage leben, die teilweise abartig teuer sind.

    Hallo


    genau das ist auch meine Meinung.


    Das RF-Prinzip hört sich (für mich) eindeutig besser an,

    jedenfalls solange, bis man zu Rechnen beginnt

    (wodurch das Vertrauen in die Ohren womöglich nachlässt)


    Ich ertappe mich auch manchmal dabei... (lachend) und gedenke,

    das RF-Öllagerprinzip irgendwann auch mal gekröpft zu probieren.


    Wer einem schwimmenden Arm zum ersten Mal mit seinem Lieblings-Tonabnehmer

    in seiner Kette hört wird sofort die Bedeutung eines Tonarms für den Gesamt-Klang

    hochrangiger bewerten.


    Seinem größeren Fehlspurwinkel setzt das RF Prinzip folgendes entgegen:


    -kein "zusätzliches Skating" durch Überhang und Kröpfung

    -kein "zusätzliches Vibrationen-verursachendes" Antiskating

    -weitaus weniger Vibrationsübertragungen vom Laufwerk, weil darüber schwimmend in Öl

    -Öl-Bedämpfung der durch Abtastung verursachten TA-Gehäuse-Rohr-Vibrationen


    Ein Hauptargument gegen Kröpfung/Überhang sind die Rest-Fehlspurwinkel.


    so long


    Jo