Beiträge von NATURALIX
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moin moin
hier die Theorien zur Sache bis heute und ihre Verfechter:
- Lofgren B:
- Jahr: 1938
- Ziel: Minimierung der mittleren quadratischen Verzerrung.
- Null-Durchgänge: Bei etwa 70 mm und 116 mm.
- Überhang und Kröpfung: Reduziert Verzerrungen über den Großteil der Platte, mit höheren Verzerrungen an den äußeren und inneren Enden.
- Baerwald (Lofgren A):
- Jahr: 1941
- Ziel: Minimierung der Gesamtverzerrung über die gesamte Plattenseite.
- Null-Durchgänge: Bei etwa 66 mm und 121 mm.
- Überhang und Kröpfung: Ausgelegt, um die Verzerrung gleichmäßig zu verteilen.
- Stevenson:
- Jahr: 1966
- Ziel: Minimierung der Verzerrung am inneren Ende der Platte.
- Null-Durchgänge: Näher am Zentrum der Platte, bei etwa 60 mm und 117 mm.
- Überhang und Kröpfung: Optimiert für Aufnahmen mit dichten inneren Rillen.
- Koichiro Akimoto:
- Jahr: 2012
- Technologie: Rigid Float (Schwimmendes Lager).
- Ziel: Reduzierung von Vibrationsübertragung.
- Merkmale: Schwimmendes Lager, keine Kröpfung, variabel gleitender Unterhang, der sich automatisch je nach Radius der Abtastung anpasst, erfordert kein Antiskating
- Lofgren B:
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nun Volker,
ich würde mich z.B. nie als Erleuchteter hier bezeichnen. Dagegen stoße ich gerne Denkrichtungen an. Bin mit dem Status Quo einfach zufrieden - hin und wieder jemand zu helfen, mehr Freude an neutralerer Musik zu haben. Dein Post ist für mich schwer einzuordnen... für Konversation hast du mich gesperrt.... hätte gern persönlich kommuniziert ... deine Entscheidung
Jo
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Man hat dir von wirklich kompetenter Seite doch schon oft genug bewiesen, dass das (physikalische oder technische) Grundverstehensproblem ausschließlich auf deiner Seite liegt.
Und man muss sich nur einen einzigen deiner in Endlosschleife abgesonderten "Erklärungsversuche" antun, um augenblicklich zu erkennen, wo das Hauptproblem liegt: Du selbst hast offensichtlich keine Ahnung von physikalischem Grundwissen, bist nicht einmal in der Lage, die in diesem Fachbereich gebräuchlichen Begriffe korrekt zu verwenden, sondern erfindest lieber (ungeeignete) eigene.
Du benutzt gedankenlos Wissenschaftler wie Newton, ohne deren Theorien auch nur ansatzweise verstanden zu haben, um deinen Fantasien Geltung zu verschaffen.
Das alles ist in dieser Penetranz mehr als ärgerlich.
Warum belässt du es nicht einfach dabei, im kleinen Kreis einer Handvoll Gleichgesinnter deine höchst subjektiven Wahrnehmungen und bahnbrechenden Neuerungen feiern zu lassen?
Kitaro
nö
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Mir fällt es auch schwer, das Geschreibe von Josef zu verstehen. Da ich mich immer (meist) bemühe, mein gegenüber zu verstehen, probiere ich es auch hier.
Ich glaube, er meint, dass die Nadel zuerst durch die Bewegung der Rille bewegt wird. Wahrscheinlich meint er, dass dann diese Bewegung auf die anderen Teile, zeitversetzt übertragen wird. Diese anderen Teile geraten im Schwingung. Diese wirken anscheinend zurück auf den Generator, der dan anderen Impulsen als denen von der Nadel ausgesetzt wird. Erst wenn diese anderen Schwingungen beendet, unterdrückt was auch immer wurden, wird der im Generator nur der Strom erzeugt, der durch die Nadelbewegung entsteht.
Ich weiß nicht, ob das, was ich da jetzt schrieb, verständlicher ist. Ich weiß auch nicht, es diese anderen Schwingungen überhaupt in relevanter Größe gibt. Ich glaube, dass er das so meint/glaubt.
Was mich aber mehr interessant ist, von wem das Musikstück ab 23‘35“ heißt. Auf diese Frage ging noch keiner ein.
LG
Ronald
Ja - du bist dabei, zu verstehen, Roland.
Und wenn du siehst, dass alle Bewegungen,
auch die aus früherer Abtastung angestoßenen, zugleich mit aktuellen rillenveranlassten Bewegungen die Generatoren befüttern - dann siehst du, was das Problem ist.
...man kann darüber theoretisch streiten,
wie relevant die Größen sein mögen.
Das ist aber wie Kaffesatzlesen - solange
man Beruhigung an den beiden Stellen
nicht selbst angehört hat.
Jo
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nun, sich den Herrn Newton für eigene, unbewiesene Thesen vor den Karren zu spannen.... da lässt sich schon durchaus eine Spur Großspurigkeit darin erkennen, für mein Empfinden.
sorry und ja, kann auch so empfunden werden.
ABER ... weshalb sollte für Plattenspielerbetrieb die Physik
nicht (auch) gelten ?
Genau das sie gilt, das wird bestritten -
von immer den Selben...
Wenn sie mich nur persönlich diffamieren wollen...
so wäre das eine traurige Erklärung....aber Schwamm drüber

Zu befürchten ist aber, dass sie die Physik zum Schallplattenbetrieb nicht begriffen haben, dass
aktuelle - rillenveranlasste Bewegungen allein die Generatoren
bedienen SOLLTEN...
jo
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Das ist großspurig und in jeder Hinsicht lächerlich!
nö. das ist simple Physik - auf Schallplattenbetrieb übertragen.
jo
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um das Wort nicht zu benutzen...
die Abtastung stößt die Umgebungen der
Tonabnehmer ( die Rille und den Tonarm)
kontinuierlich zu Bewegungen an,
die etwas Zeit brauchen, um sich irgendwie aufzureiben.
Bevor diese Umgebungen also ruhig da stehen werden
aus ihnen Ströme generiert, die nicht rillenveranlasst sind.
Das bedeutet eine anhaltende unausweichliche Verfälschung während des generierens der Signalströme. So habe ich gedacht, und Bedämpfungen erdacht und gebaut, die auf schnelleres Aufreiben der Bewegungen von Rille und Tonarm bzw.Tonabnehmergehäuse spezialisiert sind.
Die grundsätzliche Problematik der zuvor angestoßenen Bewegungen der beiden Umgebungen kann natürlich nur dann Bestand haben, wenn Newton tatsächlich Recht hätte

Josef
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Nein, ICs sind immun gegen Vibrationen..
irrelevant... IC's sind nie allein
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.....Liegt es an der Abtastung der Nadel oder kommt hier die integrierte Phonovorstufe an seine Grenzen?...
Yepp
unexakte Abtastung der Rille, weil die Umgebungen der Generatoreneinheit vibrieren...
...wie auch immer angestoßen...
...bedeuten Vibrationen für integrierte Elektronik
ungünstige Arbeitsumgebungen
jo
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zum Laufwerksvergleich mal ein Plattentipp mit perfekter Raumdarbietung:
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Die beschaffenheit der Telleroberfläche hat nichts mit Schwingungen zu tun, die Tonschwingungen des Abtasters interagieren anscheinend klang (mit) entscheident mit dem Teller, deshalb gibts wohl auch die zahlreichen berichte über Klangveränderungen bei den Matten.
gruß
volkmar
DANKE Volkmar - genau so ist das !
Schwingungen, völlig gleich welchen Ursprungs,
werden immer wechselwirken und interagieren,
bevor sie als ein zufälliges Produkt die Generatoren erreichen.
Will man weniger Zufälle einspeisen müsste man
sämtliche Ursprünge von "Vorschwingungen"
neutralisieren...
ODER
...sie noch vor den Generatoren beruhigen, nachträglich...vorsorglich... egal
Josef
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Nina Hagen ... Naturträne
....ohne jede Lästigkeit....
... welch ein Hochgenuss !
Die kanns halt
Jo
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macht ja auch Sinn, Reibung durch Kippmomente auszuschließen
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Hallo zusammen.
Nach der Minibasis und dem Burmester 01 von Jürgen habe ich die Trafos meines Emitter2 ebenfalls mit Schwingungsdämpfung ausgestattet. Deckel passen nicht mehr drauf - mir egal - hauptsache klingt neutraler.
Der Effekt ist derart deutlich.... Jürgens Anlage ist nicht mehr besser als meine

Habe deshalb ausführlich zu Schwingungsdämpfung von Audioelektronik
recherchieren lassen.
Hier die zusammengefassten Ergebnisse laut ChatGPT:
1. Bedeutung der Schwingungsdämpfung in der Elektronik
Schwingungsdämpfung ist entscheidend für die Verbesserung der Leistung und Qualität elektronischer Geräte, indem sie sowohl externe als auch intern durch den Betrieb erzeugte Vibrationen reduziert. Diese Vibrationen beeinträchtigen die Funktionalität der Geräte und mindern die Klangqualität.
2. Techniken der Schwingungsdämpfung
- Mechanische Isolation und interne Dämpfung: Einsatz von Anti-Vibrationsmaterialien und speziellen Isolationsfüßen reduziert interne und externe Vibrationen und isoliert die Geräte von selbst erzeugten Schwingungen, die durch den Betrieb entstehen.
- Optimierung des Gehäusedesigns: Entwicklung robuster und steifer Gehäuse minimiert die Übertragung von Vibrationen und schützt so die Integrität des Signals.
- Ableitung von eigenveranlassten Schwingungen: Implementierung von Techniken, die die durch den Betrieb induzierten Schwingungen in Umgebungen ableiten, in denen sie sich reiben müssen. Dies kann durch den Einbau spezieller Entkopplungsmechanismen oder Dämpfungssysteme erreicht werden, die darauf ausgelegt sind, diese Vibrationen effektiv zu absorbieren und abzuleiten.
3. Physikalische Grundlagen und Elektronen-Phononen-Interaktion
- Phononenstreuung: Vibrationen, sowohl extern als auch intern durch den Betrieb erzeugt, führen zur Bildung von Phononen, die die Bewegung von Elektronen stören und die Signalqualität beeinträchtigen.
- Mikrophonie: Mechanische Vibrationen werden in elektrische Signale umgewandelt und führen zu unerwünschtem Rauschen und Verzerrungen, was die Audioqualität deutlich beeinträchtigt.
4. Auswirkungen auf die Geräteleistung und Audioqualität
- Verbesserte Elektronenmobilität und reduzierter elektrischer Widerstand: Die Verringerung der Phononenstreuung und der selbst erzeugten Vibrationen lässt Elektronen effizienter durch das Material fließen, verbessert die Signalintegrität und verringert den elektrischen Widerstand.
- Reduktion von Mikrophonie und internen Störungen: Die effektive Schwingungsdämpfung minimiert das Phänomen der Mikrophonie sowie die Auswirkungen von intern erzeugten Störungen, wodurch die Klarheit und Genauigkeit des Signals verbessert werden.
- Erhaltung der elektrischen Ladung: Weil Elektronen weniger häufig mit Phononen kollidieren, verlieren sie weniger ihrer elektrischen Ladung, wodurch die gewünschte Funktion früher und effizienter gegeben ist. Dies trägt zur Erhöhung der Effizienz und zur Verringerung von Energieverlusten bei.
5. Spezifisches Ziel in High-End-Audio
Das Hauptziel in High-End-Audio-Systemen ist es, die Präzision und Reinheit des ursprünglichen Audio-Signals zu bewahren und sicherzustellen, dass von der Quelle bis zu den Membranen der Lautsprecher keine Informationsverluste auftreten. Eine hochqualitative Verarbeitung und Übertragung der Signale, frei von jeglichen durch Betrieb oder externe Quellen induzierten Vibrationen, ist erforderlich.
6. Schlussfolgerung
Die konsequente Implementierung von Schwingungsdämpfungsmaßnahmen, die sowohl externe als auch durch den Betrieb selbst erzeugte Vibrationen adressieren, ist unerlässlich in High-End-Audiosystemen, weil schwingungsfreie Elektronik entscheidend von Bedeutung ist, wenn die Neutralität der Quelle ohne Verluste die Membranen erreichen sollen.
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Dennoch nach wie vor meine Empfehlung,
selbst testen und selbst anhören !
Josef
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Ich verstehe die Fragen nicht wirklich. Ist das überraschend günstig oder teuer?
Zu berücksichtigen ist bei der Preisbildung, dass das Gehäuse offensichtlich deutlich einfacher gehalten ist. Ich meine nicht technisch, sondern es ist anderes Material. Dort scheint auch ein wenig Einsparungspotenzial zu liegen.
Aber egal, klang erfreulich, im Rahmen der Möglichkeiten.
das ist mMn zu günstig
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Newton's drittes Gesetz besagt: „Für jede Aktion gibt es eine gleich große und entgegengesetzte Reaktion.“ Dieses Prinzip beschreibt, wie Kräfte zwischen zwei Objekten wirken und ist grundlegend in allen Bereichen der Physik und Technik, von der Raketentechnik bis zum Maschinenbau.
und es könnte sogar für die Präzision der Rillenabtastung von Bedeutung sein
- doch lesen sie selbst:Die Abtastung einer Schallplatte erzeugt kinetische Energie, die unabsichtlich kontinuierlich sowohl die Rille als auch das Generatorengehäuse anstößt und in Vorschwingungen versetzt. Diese Vibrationen beeinträchtigen die Präzision der Abtastung und führen stets zu einem Verlust der ursprünglichen Neutralität der Quelle.
- Vibrationen der Rille: Die Diamantspitze übt beim Abtasten eine Kraft auf die Rille aus, die deren Vibration verursacht. Durch die Bewegungen der Rille, verursacht durch vorherige Abtastungen, wird die aktuelle Abtastung in ihrer Exaktheit beeinträchtigt. Die Nadel kann die volle Tiefe und die feinen seitlichen Ausprägungen nicht präzise erfassen, was die Genauigkeit der Rillenabtastung reduziert.
- Vibrationen des Tonabnehmergehäuses: Die durch die Nadelbewegungen entstehende kinetische Energie führt zu kontinuierlichen Vibrationen des Tonabnehmergehäuses und der damit verbundenen Nadel. Deren Vorschwingen behindert ihre exakte Abtastung der Rillenausprägungen. Die Tiefe der vibrierenden Rille kann von der Diamantspitze deshalb nicht mehr in höchster Präzision erreicht werden.
- Wechselwirkung von Nadelbremse und Antrieb: Zusätzliche Vibrationen entstehen durch das Zusammenspiel der Bremswirkung der Nadel und den Antriebsimpulsen des Plattenspielers. Diese Wechselwirkung führt zu einem Zittern in Rillenrichtung, vor und zurück im Takt des Antriebs, wodurch der eigentliche Punkt der Abtastung vergrößert wird. Die Nadel tastet dadurch statt eines exakten Punktes eine periodisch vorschwingende Strecke ab, was die Präzision der Abtastung deutlich erneut reduziert.
- Verlorene Abtastpräzision: bedeutet den Verlust von Neutralität der ursprünglichen Quelle.
- Verlorene Neutralität: bleibt auf immer und ewig verloren.
- Multiple Fehler: Das Phonoprinzip führt dazu, dass die Summe der Abtastfehler auch die Generatoren durchläuft und mit verarbeitet wird. Dabei werden ihre fehlerhaften Ströme denen hinzu addiert, die bis dahin rein, weil ausschließlich aus Rillenmodulation generiert wurden. So werden die Signalströme verschmutzt und verlieren erneut weitere Neutralität der Quelle.
- Verlorene Neutralität: kann nicht zurückgewonnen werden.
- Diese Abfolgen von Fehleranhäufungen: sind unausweichlich und begrenzen bzw. definieren die höcht-mögliche Neutralität der Schallplattenwiedergabe eines Plattenspielers.
- Präzisere Rillenabtastung ist demnach absolut entscheidend: Die Präzision der Abtastung ist jedem Plattenspieler konstruktiv mehr oder weniger schon vorgegeben - und ist serienmäßig, durch Hersteller, nicht mehr zu verbessern
- Die einzige Möglichkeit ist Vorbeugung: Man trägt der Abtastung bzw. den aufgelisteten unruhestiftenden Partitionen vorsorglich schon von außen Ruhe zu, um die negtiven Abfolgen und Ausprägungen weitgehend zu reduzieren, was in direkter Folge weniger Verluste von Neutralität und Quelle bedeutet.
Genau auf derartige Schwingungsdämpfung bin ich spezialisiert.
Sie dürfen mehr erwarten, von ihrem Plattenspieler.
Und er kann mehr Neutralität, wenn man ihn hier und da einfach mal bremst.
...man kontaktiere mich bei Interesse gerne per PN oder
per mail an audio-josef@gmx.de
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Interessant ist auch der Preis, der mir genannt wurde. 3.500€/Paar. Das ist ja nur 350€ teurer als die passive Variante.
... 350,- für die Integration zweier Verstärker in zwei Lautsprecher?....
... zwei-Wege jeweils womöglich auch noch ???
jo
