Posts by NATURALIX

    Mario F.:

    "Und das wird subjektiv bewertet und da sind wir wieder beim Geschmack. Was dem einen wie ne tolle Auflösung erscheint ist dem anderen zu nervig.😉"

    hallo zusammen


    -genau das ist das Problem. Dabei sind die Grenzen zudem fließend, weil jeder anders empfindet.


    wirklich klangentscheidende verbesserungen, was die chassis angeht, gibt es imho nicht.


    Neue Materialien werden mit immensem Marketing gepusht, doch besser sind sie nicht.


    Mit bewährter Gewebekalotte und altbekanntem Papierkonus kommt manwirklich weit.


    Was die Frequenzweichen angeht, hat sich dagegen sehr viel getan!


    Soll heißen, wer mittels Kupfer-Drahtspulen, normalen Kondensatoren und Widerständen arbeitet kann zwar eine in sich homogene Box erzielen (die durchaus beeindrucken kann), doch was wirklich geht

    - an authentischem Raum - mit den gleichen Chassis, wird zwangsläufig verborgen bleiben.


    Um preislich zu verdeutlichen was ich meine:

    Einer meiner Hochtöner kostet 240 Euro...

    Kapazität und Widerstände davor auch.


    viele Grüße


    Josef


    (linkes und rechtes Ohr sind meine Prüfingenieure)

    Captn


    Das ist ja hochinteressant ,du hast den SME auf seiner Rotationsachse mit Silikon entkoppelt , oder ?

    Das wäre dann ein aussagekräftiger Vergleich, der mit enormem Aufwand verbunden wäre.


    (Über SME's serienmäßige Silikonöldämpfung ist lediglich nachzulesen, dass ein kleines Paddel, vom eigentlichen Arm abgeführt/ausgehend in einer kleinen Silikonölwanne "baden" würde.)

    hallo Groove.


    ich nehme an, das nein in deiner Einleitung ist dir gewohnheitsmäßig einfach nur versehentlich rausgerutscht, weil du mir anschließend im gleichen Satz zustimmst -


    VIELEN DANK !


    Josef

    richtig ist, alle tonabnehmer-fremde Resonanzen wirksam zu neutralisieren...


    bei guten Tonarmen geht es neben geometrischen Eckdaten und Leichtgängigkeit ganz genau nur noch darum !


    das haben die meisten Hersteller bis heute nicht erkannt !


    das es nicht leicht ist, ein herausragendes Ergebnis zu erzielen, ist richtig, denn sonst würden RF und WT nicht allesamt so in den Himmel gelobt werden... gelle ?


    Ich glaube, ich bin hier mit meinem Konstrukt nahe oben dran an den beiden. wobei man das HIER nur als ganzen Plattenspieler beurteilen kann mit angezurrter Wand-Masse.


    Doch wünsche ich mir, es wären Meilen unterschied zu RF - weil dann ja noch richtig Potenzial nach oben bestehen würde... ;-)


    viele Grüße


    Josef

    hallo Alex.


    Ich verstehe ganz genau was du meinst und habe vor wenigen Jahren noch genauso gedacht..


    Doch wenn man glaubt, dass Resonanzberuhigung bzw. -Entkoppelung das A und O im Tonarmbau wären...


    (...UND die genannten Tonarme eben genau wegen ihrer Resonanzarmut zu Referenzen wurden ...)


    so müssten andere Tonarme, die während ihrer Funktion im Ergebnis ebenso reonanzarm wären

    doch zwangsläufig ähnlich gut klingen !


    Es wäre doch für das musikalische Ergebnis nebensächlich, wie man zur Resonanzfreiheit gekommen ist !


    RF und WT gelang dies halt extrem clever:


    einfach konstruiert, enorm wirkungsvoll:

    mit Silikonöl in Wanne oder im Magnetfeld.


    viele Grüße


    Josef

    Hallo Jörg.


    das ist ein Hinweis, den ich nachvollziehen kann:


    Ich weiss selbst, dass mein Tonarm nicht gut aussieht !


    Insbesondere die Querstrebe des Headshells ist einfach störend, da unsymmetrisch und zudem farblich planlos bunt gewürfelt.


    Selbst kann ich mich daran auch nicht gewöhnen !


    Doch ich habe mit dem Arm wirklich gelernt, was Veränderungen klanglich bewirken können.


    Das Mischen verschiedener Materialien (macht auch Herr Schröder bei seinen Besseren).


    Eine (dritte) Versteifungsstrebe macht die Wiedergabe schneller und präziser.


    Die vollumfängliche Ummantelung des Armrohres mit weichestem Gummi lässt die Mitten leben und gibt dem Bass Kontur.


    Gleiches gilt für ein Gegengewicht, dessen Masse eben nicht hart ist, sondern weich fließend schwammig.


    Es sind viele Kleinigkeiten, die sich in Summe enorm auswirken.

    Einfach mal probieren !


    Auch die Entkoppelung der Tonarmbasis vom Subchassis und das Auflegen weichesten Gummis auf das Headshell wirkt sich aus, wie

    ebenfalls eine Durchverkabelung vom MC direkt zur Phonostufe.


    ALLE genannten Massnahmen reduzieren Resonanzen.


    Wo das Niveau aktuell wirklich steht weiß ich vermutlich erst dann, wenn jemand hier mal gehört hat, der einen WT oder RF oder besseren Schröder in einem guten Setup gewöhnt ist, und, nachdem ich auch mal gegenhören durfte.


    Ach ja, der Arm inkl Phonokabel kostete mich 150 Euro:


    TP 90 100,- (Ebay-Kleinanzigen)

    Carbon 10,- (8 und 3 mm)

    Elsbeere Holz 8,-

    Spritze 2,- (um Schwabbel um Tonarmrohr zu halten)

    Kleber 2,-

    Moosgummi 5,-

    Chemie 3,- Schwabbelzeugs

    Teedose 1,- (Gegengewicht-Träger)

    4xPhono-Litze 13,- Durchverkabelung

    2 Cinch-Stecker 6,- (ähnlich Eichmann)


    viele Grüße


    Josef

    nun Ludwig... hier habe ich zwei identische

    Wandracks speziell für derartige Vergleiche.

    stets aufgebaut.


    mein aktuelles Sub-LW ist daran wandverzurrt

    und rundum beruhigt.


    magst du denn deinen LP 12 wirklich damit

    vergleichen wollen ?

    ach ludwig... wie langweilig....


    aus harmonix wurde naturalix, weil ich mich zwar mit resonanzreduzierung beschäftige, aber nichts mit der

    gleichnamigen firma Harmonix zu tun habe.


    und hättest du dich auch nur einmal mit resonanzreduzierung

    im bereich audio ernsthaft befasst, würdest du vermutlich auch

    wiedergabe-qualitätsklassen definieren können ...


    musikalische grüße


    Josef

    Silikon bei SME, Townsend, Breuer ,Goldmund oder wo auch immer geht nicht, RF Silikon ist besser.

    Dazu entkoppelt von der Standfläche. Womit auch immer, Hauptsache entkoppelt. Wie auch immer , RF ist perfekt.

    Hallo


    anscheinend jedoch konstruieren die hier von dir genannten Hersteller nicht so geschickt wie VIV beim Rigid Float.


    Auch Well Tempered macht es höchstwahrscheinlich besser mit ihrem mit Golfballlager.


    Egal. berichte doch einfach mal, wie die von dir genannten Hersteller Silikon einsetzten oder zumindest, wie sie Resonanzen bekämpfen


    vg


    josef

    weshalb bitte darf ein Gewerbetreibender hier keinen Hör-Bericht über eine RF verfassen bzw. überhaupt nie?


    shakti-Jürgen macht es doch auch regelmäßig und seine Berichte


    werden gerne gelesen... er veranstaltet sogar Workshops....


    warum: weil er mit offenen Karten spielt und nichts zu verbergen hat.


    vg


    josef

    Es wird überall nur mit Wasser gekocht und andere Mütter haben auch schöne Töchter ...

    Der RF ist sicherlich gut, mich würde aber ebenso ein Thales, ein Brakemeier , ein AMG, ein ... interessieren und sicherlich auch zufrieden stellen.

    hallo bionear


    sorry, aber bei RF wird eben NICHT mit Wasser

    gekocht ... hier ist gänzlich anders gekocht worden !


    Die Schönheit eines Arms ist mir völlig Banane !


    Und wer wo schon zufrieden ist oder doch höher hinaus will

    liegt einzig im eigenen Anspruch.


    viele grüße


    Josef

    nun_denn, Jürgen... wenn er wirklich so gut ist, wie es hier alle kund tun, die ihn hörten, stimmt mich das etwas nachdenklich...?


    andererseits weiß ich noch aus meiner Zeit als Gewerbetreibender,

    dass es einfach gewisse Zwänge gibt ...


    Darüberhinaus finde ich deinen Umgang mit RF vorbildlich, insbesondere, weil du deine Erfahrung hier teilst. Und dass,

    obwohl du, so der Anschein, lieber andere Tonarme verkaufst.


    bin so gespannt, wenn ich den RF selbst mal gehört habe...


    viele grüße


    Josef

    Hallo Jungs,

    mir wurde vom Erbauer meiner Gerätschaften, für die Verbindung von den Endstufen zum LS Kupferlackdraht, der zum Trafowickeln benutzt wird, empfohlen. Kommende Woche werde ich die fertigen Endstufen bekommen und auch solchen Draht. Kann man schön in Form biegen, dann Schrumpfschlauch drüber und an den Enden eine Öse gebogen... Mal sehen und hören, ob ER Recht hat?

    Hörgrüße Ronny

    hallo Ronny


    verdrillter Kupferlackdraht wurde in den 80zigern sogar von der stereoplay als Lautsprecherleitung empfohlen.


    soweit ich das in erinnerung habe klingt er insbesondere im Bassbereich präzser als mehradrige kupferlitzenleitung.


    Er braucht eine gewisse Einspielzeit....


    Aus Kupferlackdraht werden ja auch Spulen für Frequenzweichen gewickelt.


    viele grüße


    josef


    hier höre ich auch mit spulenmaterial... und zwar kupferfolie.

    die kostet auch beinah nichts.


    sie klingt im bass etwas zurückhaltender, ist wegen der großen Oberfläche (4,5 cm Breit) jedoch im HT-MT-Bereich detailreicher.