Beiträge von Trurls Elektrobarde

    Dieser spezieller Rauschminderer [dbX] ist übrigens kein profaner allerwelts Dolby sondern interagiert neben der extremen Rauscharmut auf basis einer deutlich gesteigerten Dynamikebene bei Aufnahme (Dynamikbereich: 115 db/1000Hz Spitzenpegel) unglaublich oder? wissen die allerwenigsten, hab´s bis vor kurzem selber nicht gewusst […]

    Dabei hatte ich das dbX schon in den mittleren 1980er im Technics-Cassettendeck, und ja, der Effekt war enorm, nicht einmal Dolby C HX Pro 10 Jahre später konnte da mitreden.


    Weshalb wohl auch Tascam in seinen besseren Cassetten-Multitrackern ausschließlich auf dbX als Rauschreduzierung setzte. Wenn ich so mit Nostalgie an meinen treuen Porta Two denke, wie viele Sachen ich darauf aufgenommen habe … da war die Kompatibilität auch eher drittrangig, denn die 8 Spuren auf Compact Cassette mit 9,5 cm/s Bandgeschwindigkeit ließen sich jenseits der Tascam-Welt eh nicht sinnvoll abspielen ;)

    Christa Päffgen (a.k.a. Nico) Behind the Iron Curtain.

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    Das Doppelalbum hat glücklicherweise die Transition zur ach so digitalen CD überstanden – die später erschienene CD war um einige Stücke ärmer und klang viel schlechter als die LP.


    Was ich hier habe, ist wohl die deutsche Erstausgabe aus den späten 1980er.


    Gerade auf dem Revox aus der Zeit wieder ein Genuss, nicht so wegen der Aufnahmequalität – die sei „mediokre“ genannt – sondern ob des großen Ganzen. ™


    Diese Frau hatte es musikalisch ganz einfach außerirdisch drauf. Zum Glück rannte ihr niemand mit Autotune und/oder Metronom hinterher.


    Die Begleitband „The Faction“, deren Mitglieder damals jeder für sich als Söhne der Chefin durchgegangen wären, trägt mit ihrem gepflegten musikalischen Dilettantismus ihr Übriges zum Charme des Werkes bei.


    Trivium: das Album soll angeblich im Jahr 1985 während der Tour durch – der Name sei das Programm – Polen, Ungarn und die Tschechoslowakei aufgenommen worden sein. Fakt ist: diese Konzerttour fand tatsächlich in diesen drei Ländern im Herbst 1985 statt. Fakt ist auch: das Material auf dieser LP wurde vollständig in einem Konzert im selben Jahr mitgeschnitten – allerdings in Rotterdam. Wat doof…

    Weil es so schön war: eine kurze Kaufgeschichte in Bildern – einschließlich des Preisschildes. Im Prinzip der Preis für den Elac-TA; den Spieler + 1 Jahr Gewährleistung gab es quasi gratis dazu ;) kaufgeschichte.jpg

    Gekauft zudem noch an einem 29. Februar!


    (Und ja, für die Dauer der kurzen Fahrt heimwärts habe ich natürlich das Chassis stabilisiert… mit welchem Mittel, sag ich jetzt nicht, kann man sich auf dem mittleren Bild aber aussuchen.)


    @ Celtic Tiger: Mit dem Design kann ich durchaus etwas anfangen, sowohl vom Aussehen als auch von der Funktionalität hat es mir schon immer angetan. Doch hier sind die Ansichten zum Glück bekanntlich sehr unterschiedlich. Und was das Abspielen gerade von alten Platten mit dem ELAC angeht, kann ich Dir nur Recht geben. Es ist zwar ein E, was wohl für elliptisch steht, doch auch damit war ich angenehm überrascht: Gerade mit solchen Platten habe ich überhaupt den ersten Hörabend bestritten und kam nicht aus dem Staunen.


    viele Grüße

    Alwex

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    Er stand neulich einfach so da – im Schaufenster eines althergebrachten 2nd-Hand-Plattenladens… zwar quasi gleich um die Ecke und doch ganz "woanders"…

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    Unnötig zu sagen, dass er nun wieder woanders steht und dreht.

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    Majik hin oder her… der Revox kann sogar 45 RPM ;) – und führt am Ende die Nadel zurück an den Start. Technik-Errungenschaften um 1980.


    Es ist selber schon fast ein Musikinstrument… Beim Tastendruck delegieren die Relais mit einem satten "Klack" die Aufgaben weiter, eher etwas passiert. Wobei sich das Klacken 1:1 so anhört, die Tastendrücke genau so anfühlen, wie es an der lieben B-77-Kuh der Fall ist.


    Das ist mal angewandte Corporate Identity…


    Wenn der Tangentiale brav ist, bekommt er irgendwann ein System von Clearaudio verpasst. Oder was es sonst noch so gibt.

    Ich hatte meine Big Science Neupressung postwendend zurückgeschickt. Laufgeräusche, verzerrt und verwellt. Ziemlicher Schrott. Ich habe es nicht ein zweites Mal probiert.

    Das sei jedem überlassen. Ich finde auch, horribile dictu!, die immer noch aktuelle CD-Reedition dieser LP-Neupressung klanglich unheimlich weit überlegen. Bei der Neuproduktion der CD war wohl der Qualitätsgedanke führend. Bei jener der LP… ohauahaua, wie man es in Schleswig-Holstein sagt.


    Bei Bright Red dagegen… Ich werde mich nicht wiederholen. :)

    Diamanda Galas am Abend ... ja, das geht ganz gut.

    Vorausgesetzt, die direkten Nachbarn sind gerade außer Haus.


    Die nicht ganz direkten am besten auch. :)


    Gerade The Divine Punishment am besten ganz alleine in einem großen, sonst leeren Altstadthaus, etwas heruntergekommenem und voller Geheimnisse zudem noch… Praktischerweise das Alte Testament griffbereit halten, die Lektüre lohnt sich eh immer wieder … so einen Hörabend habe ich vor Jahren einmal erlebt – obwohl ich das Album schon bestens kannte, war das ein ziemlich prägendes erlebnis. Im chemisch nüchternen Zustand wohlgemerkt. Dagegen ist selbst das Schauen von „Blairwitch Project“ unter ähnlichen Bedingungen eigentlich Kinderkram.


    Habe übrigens gerade die Tage eine vor fast zwei Jahren bestellte Re-Edition endlich erhalten, nachdem der Händler von dem großen Fluß zuvor alle paar Monate die Lieferzeit weiter auf Sankt Nimmerleinstag verschob. Ich dachte schon, es wird zum Running gag und war ganz überrascht, die LP in der Packstation vorzufinden. Gehört hab ich es noch nicht, mal schauen, ob die Nachbarn nebenan übers Wochenende zu Hause bleiben oder nicht…

    Schon interessant, dass man manchem immer noch erklären muss, wie eine Mediathek funktioniert.

    Mir hatte es vor ca. 15 Jahren mein Vater erklärt, er war damals Mitte 70.


    Ich bin ja privat und beruflich alles andere als technisch unaffin, freilich übersehe ich dabei manche Wälder doch allzu oft vor lauter Bäume.


    Im Übrigem lassen sich die Mediathek-Beiträge zum eigenen Offline-Gebrauch durchaus legal herunterladen. Viele nutzen dazu das Open Source-Programm „Mediathek View“, das es für Mac, Linux und vermutlich auch Windows gibt.


    Von alledem abgesehen: Danke für den Hinweis, heute wird die genannte Software nach langer Zeit wieder bemüht.

    Was würde Pan Stefan Kudelski angesichts eines solchen barocken Prunk-Bunkertempelbaus wohl sagen… Welch ein direkter Gegensatz zu Kudelskis stets funktionsorientierten, „aufs Wesentliche erweiterten“, einmalig praxeologisch-ästhetischen, zeitlosen Designs, die neben technischer Perfektion zum Welterfolg von Nagra beigetragen haben.


    Aber gut. Jedem Tierchen sein Pläsierchen… Offen bleibe die Frage nach der Zielgruppe – die russischen Oligarchen kommen ja bis auf Weiteres als Kunden nicht offiziell in Frage und sind obendrein wohl eher mit dem Ausbau echter eigener Bunkerpaläste beschäftigt.


    ;)


    Vielleicht lässt sich das Design doch als Anspielung an die bekannte Schweizer Bunkerdichte deuten, heutzutage wichtiger denn je…

    ... weil nie schluß ist – man hat nie fertig. nach dem ekos se ist vor dem lingo 5. usw. hatte auch einen. toller plattenspieler – in jeder ausbaustufe.

    Doch, es kann durchaus Schluß sein. Zum Beispiel sofort, indem man gar nicht erst mit der Upgrade-Droge anfängt. Ich meine, für mich ist der Majik (bis auf die sinnlos fehlende Umschaltmöglichkeit der Drehzahl) schon ziemlich in sich geschlossen, einen besseren Plattenspieler habe ich nie besessen und werde mit meinen 60+ auch keine vermeintlichen Besserungen heraushören, schon gar nicht im Homöopathie-Bereich. Dann lieber in die Raumakustik investieren, so es denn geht.


    Bei mir war bereits Schluss, als der Händler, bei dem ich den Majik/Adikt gekauft habe, mir unbedingt das Lingo-Dingo andrehen wollte. Zum Preis eines kompletten ordentlichen Plattenspielers. Ich hab mich höflichst bedankt; für die paar 45rpm-Scheiben schaffe ich schon alle Jubeljahre die umständliche Umbau-Aktion meines LP12. Wenn ich (meist) keine Lust dazu habe, hole ich den einfachen guten Technics unterm Schrank hervor – der marschiert mit 45 sofort, ohne zu Murren und ganz direkt angetrieben los wie ein Quattro. Und der Linn spielt über den Lindemann Limetree ohne weitere Limits, wie ich es liebe.


    Andere handeln es auf andere, eigene Art und das ist auch sehr gut.

    […] Ich habe für meinen Majik Bj, 2021 mit Pro-Ject TA ohne System vor Kurzem 1900.- bezahlen müssen.

    Vielleicht hast du aber auch Recht und ich einfach ein wenig Glück gehabt.

    Ein wenig Glück einerseits, keinen Tonabnehmer andererseits.


    Außerdem, Linn und dazu ein Pro-Ject Tonarm, das klingt irgendwie nach Mercedes mit Fiat-Fahrwerk ;)


    Viele Grüße,

    Aljen

    Nur beim Abschalten macht es laute Plop-Geräusche. Im erwähnten alten Thread bestätigten eigentlich alle dieses Verhalten, es sei normal und das Gerät nicht defekt.

    [dalek]

    Die Behauptung ist korrekt!

    [/dalek]


    Sprich: Bertachte das Plopp! als Markenzeichen des V90. Bei dem, was das für den Preis unschlagbar gute Gerät sonst leistet, bleibt ja nichts anderes übrig und ist m.E. absolut zu verkraften.


    8)


    Mein T+A Receiver quittierte die falsche Reihenfolge beim Ein-/Ausschalten mit sofortiger Notabschaltung seiner selbst. Auch gut.


    Mein aktueller Pre (Limetree) ploppt nicht, obwohl auch nur mit normalem Kippschalter versehen. Keine Ahnung, warum die einen es können und die anderen nicht.