Posts by Bigolli

    Bei meiner Sansui B2101 Endstufe habe ( vorsorglich) die Powercaps getauscht, gab genug Bilder in den Foren wo sich die braune Brühe im Gerät und den darunter liegenden Möbeln verbreitet hat.

    Fischer und Tauche hat passenden Ersatz.


    @ Platten spieler: wobei die Kleintransen nach Trocknung die Prozedur sogar heil überstanden haben sollten....

    Ja, das "Bad caps" Problem kenne ich.

    Diese Elkos wurden aber zumeist von "ambitionierten" Koreanischen oder Chinesischen Herstellern gebaut und deren Produkte dann überwiegend in Motherboards, Grafikkarten.


    In Qualitäts- Hifi Geräten aus Japan ( und die waren damals noch dominant) wurden zumeist Elna Caps verwendet.


    Unsterblich sind die auch nicht aber sehr langlebig.


    Bei den Japanern aus den 70' er und 80' er, die ich restauriert habe, waren nur wenige caps wirklich komplett platt. Einige weitere waren gealtert also etwas außerhalb der Spezifikation.


    Bei den Braun sah das völlig anders aus....

    also bei 20 Jahren alten Geräten Elkos zu tauschen, die zudem von einem Hersteller sind, der auch in den 90' ern/ 2000' ern gute und zuverlässige Elkos für den Audiobereich hergestellt hat , halte ich für nicht notwendig.


    Wenn ich an meine Braun Geräte aus den 70' ern denke, sieht das vom Alter und Zuverlässigkeit der verwendeten Elkos ganz anders aus. Da lohnt sich das wirklich, Roederstein, Frako, Wima, nahezu alle mehr oder weniger platt, eher mehr.

    Dazu Trimmpotis, Tantal ( die wirklich defekt sind), Transistoren ( knistern)....


    Anschließend Arbeitspunkte prüfen, Ruhestrom usw. prüfen, ggfs. einstellen.


    Ein so fertig gestellter Regie 520 klingt auch noch heute Verstärkerseitig nicht schlechter als ein "moderner" Verstärker.

    Ist die große Quinto denn so viel anders zu den kleineren abgestimmt?


    Oder liegt dir die Abstimmung einfach? Was natürlich auch kein Problem ist, Geschmäcker sind verschieden.


    Bin gespannt, wie sich meine " neuen" Braun L625 gegen die 3 Generationen Canton behaupten kann.

    Vorher müssen aber noch neue Sicken rauf.

    ich habe 3 Generationen zum Testen gekauft:

    1 x Quinto 520

    1 x GLE 70

    1X LE500


    Am besten hat mir von den 3 Boxen

    die LE 500 gefallen.

    Klang sehr ausgewogen,

    Gut verarbeitet.



    GLE 70

    helle. klare Wiedergabe, mir untenrum zu blutleer

    Verarbeitung unter LE Niveau


    Quinto 520

    Klang eine Enttäuschung !

    Gefühlt keine Mitten

    Aufgedickter Tiefen und Höhenbereich

    es ist sicher verlockend, durch vermutlich bessere MKT alte Elkos zu ersetzen.


    Ich habe da immer Sorge, dass die ursprüngliche Abstimmung flöten geht.


    Mittlerweile ersetze ich ausgetrocknete Elkos

    gegen gematchte neue Elkos und nicht mehr gegen MKT ' s.


    Angeblich soll der ESR von Elkos bei damaliger Weichenabstimmung auch berücksichtigt worden sein.


    Ich möchte bei meinen vintage Boxen die ursprüngliche, gedachte Klangcharakteristik erhalten oder wieder herstellen.


    Ich bin aber gerne für Tipps/ Korrekturen dazu offen.

    So Freunde des britischen Klang:

    ich bin letzte Woche aufgrund meiner Beiträge hier im forum angesprochen worden, ob ich Interesse an ein Paar Stirling broadcast ls3/5a v2 habe.


    Kurz nachgeforscht, was ich über den Lautsprecher finden kann.


    Die Harbeth P3 , Graham und Falcon Versionen der LS3/5 haben mir bei Händlervorführungen gut gefallen, warum sollte es bei den Stirling anders sein?


    Gewundert hat mich allerdings, dass speziell dieses Stirling Paar quasi der " Wanderpokal" des analog boards ist und bei den Vorbesitzern nicht lange verweilte =O


    Nun gut, Bedenken beiseite, Kaufbetrag ist ( für mich) noch überschaubar und mein 6.tes Paar Lautsprecher bestellt.


    Samstag kamen sie an, guter Zustand .Kurz geprüft und gepflegt ( etwas Furnieröl) aufgebaut bzw. die Cabasse Murano abgebaut.


    Aufstellung/ort: kleines Wohnzimmer, Bücherboards usw., Lautsprecher stehen auf Dynaudio Masterstands, mit Oehlbach Gummi pads von den stands entkoppelt .

    Bedingt durch knappen Platz zwar noch etwas freistehend aber in den Ecken.

    Kräftiger Transen Verstärker 110W/ 8 Ohm


    Musik: zur Zeit Jazz der 50' er, 60' er , Coltrane. Hancock, Blues, Country ( Elles Bailey, John Lee Hooker), Pop Donald Fagen " nightfly"


    Klang: einfach phantastisch, die Stirling sind anscheinend ideal für mein Wohnzimmer.

    Ich vermisse nichts, auch den fehlenden Mitten/Tief- Bass nicht wirklich!


    Tolle Stimmwiedergabe, überhaupt nicht nasal ( was ich befürchtet habe), trotz der kompakten Bauweise vermittelten die Stirling Dynamik.


    Finde ich faszinierend, da die Stirling gleichzeitig mit warmen, ohrschmeichelnden Mitten glänzen.

    Die Höhen könnten bei einigen Aufnahmen den einen oder anderen Hörer etwas zu viel des guten sein.


    Fazit: nachdem ich die Cabasse Murano wieder angeschlossen habe, vermisste ich sofort die Stirling.


    Mir ist klar, die Stirling sind im Vergleich zu den Cabasse Schönspieler aber es funktioniert unter den jetzigen Wohnumständen absolut perfekt!


    Das mag sich unter geänderten Wohnumständen zugunsten der Cabasse ändern.


    Ich war bei den Hörvorführungen der Händler schon damals überrascht, wie gut sich diese Kleinstboxen ( von Harbeth, Falcon, Graham) gegen größere Boxen behaupten konnten ( die größeren konnten natürlich vieles besser).


    Überlege gerade, wie ich mit den Cabasse verfahre :/:D

    so ungefähr mache ich es.

    Nun, weniger neue Boxen, mehr Vintage.


    Aber tatsächlich tausche ich alle 2-3 Monate meine Boxen Paare , gegen eines der anderen 6 Paare durch ( ja, es sind tatsächlich 6!).


    Die restlichen 5 Paare stehen bzw. liegen in der Zeit sauber, trocken und gut verpackt in Kisten in unseren ehemaligen kleinen aber massiv gebauten Stallgebäude .

    LP-Freund ,


    eigentlich liebe ich das entdecken, kaufen und anschließendes aufbereiten von vintage Boxen.


    Habe momentan 5 Paar Lautsprecher.


    Aber analog zu den guten Cabasse Murano , noch ein junges Paar Harbeth bzw. Graham, das wäre schon was:love:

    Ich muss zugeben, ich habe mir, eher zufällig, Anfang des Jahres Cabasse Murano gekauft.

    Frische Vorführboxen , guter Preis zusammen mit einen tollen, ansprechenden Klang beim Probe hören.


    Auch die Verarbeitung ist nicht zu beanstanden.


    Trotzdem gefallen mir unsere " Holzboxen" von Harbeth, Spendor, Graham optisch um Längen besser.


    Ich stelle fest, ich liebe diese etwas rustikale Optik einiger britischer Lautsprecher.


    Gruss

    Oliver

    @ LP -Freund

    wenn ich genau darüber nachdenke ( du fragst auch hartnäckig nach :)) ist mir die solide, liebevolle und sichtbare Verschraubung am meisten als positiv gegenüber der etwas glatt verarbeiteten Harbeth im Gedächtnis geblieben.


    Im Grunde genommen könnte man dies auch als Nachteil der Graham anlasten.


    Auf mich hinterließ dies einen bleibenden Eindruck von Handwerk, Handarbeit, Solidität.


    Für viele wird aber genau dies ein Grund sein, einen leichten Vorteil bei der Harbeth zu sehen ( Wohnzimmertauglicher).


    Gruss

    Oliver

    @ Bernhard

    da ich selbst überrascht war, habe ich die Hochtöner gegen exakt gleichen Typ von Scanspeak getauscht ( ja, gibt es noch immer zu kaufen) und die surrounds wurden auch erneuert.

    Alles weitere habe ich natürlich geprüft ! Soweit ok!


    Damit konnte ich weitestgehend Alterungserscheinungen ausschließen.


    Ich konnte den zurückhaltenden Klang ( freundlich ausgedrückt) selbst kaum glauben, werden die älteren Spendor doch fast wie Heiligtümer angesehen.


    Die nicht jüngeren Linn Nexus erfuhren nicht so viel Zuwendung, lediglich entstauben, Durchsicht, TiefMitteltöner um 180' drehen, das war es.


    Und die klingen an meiner Kette ( nicht Linn) ausgewogen, harmonisch, detailreicher und frisch.


    Sicher habe ich bei denen das Glück, die letzte Modellpflege erwischt zu haben.


    Neue Spendor Modelle haben ich mangels Angebot leider noch nicht hören können.


    @ LP Freund, wie gesagt es war im Oktober in Amsterdam und es war halt mein ( persönlicher) Eindruck als beide Modelle nebeneinander standen.

    Es waren Kleinigkeiten und ich persönlich finde ja auch die Harbeth selbst toll.


    Ich hoffe, du kannst dir bald selbst einen Eindruck von Graham bilden. Es sind mittlerweile auch in Deutschland mehr vertreten ( hier Nähe Berlin Falkensee z.B.).


    @ Bonzo, kann sogar sein :/

    Bei den Graham finde ich das Ergebnis gelungen.

    zugunsten Graham,: (optisch?) robustere Bauweise/ Gesamteindruck, so in meiner Erinnerung.


    Es war letztes Jahr im Oktober und die meiste Zeit ging tatsächlich für den Hörtest der beiden drauf.


    Wie gesagt, wenn dir Harbeth klanglich zusagt, würde es mich überraschen, sollte dir Graham nicht gefallen.


    Graham nutzt übrigens Derek Hughes als Entwickler, den Sohn des Gründers von Spendor.


    Ungeachtet meines Urteil über die Spendor S20 habe ich Derek als kompetenten, bescheidenen und hilfsbereiten Menschen kennen und schätzen gelernt.