Posts by Bigolli

    Ich habe meine Spendor 25/1 (für den britischen Markt liefen die unter der Bezeichnung S20) nachdem ich sie endlich vom Vorbesitzer abgeholt habe, einer Verjüngungskur unterzogen.


    Die Scanspeak Hochtöner D2010/85314 waren nun auch schon deutlich über 20 Jahre alt.


    Die Gummisicken am Tief/Mitteltöner waren im Auftrag des Vorbesitzer vor 6 Jahren verbaut worden, weil die Original Sicken im wahrsten Sinne des Wortes, aus den letzten Loch pfiffen.


    Die Tauschsicken müssen aber aus fragwürdigen Material bestanden haben, da sie bereits verhärtet waren und sich teilweise so stark zusammen gezogen haben, dass die Verklebung am Druckkorb nicht mehr gehalten hat..


    Ansonsten sehen die Boxen aus, wie frisch aus dem Laden.


    Für die kompakte Größe sehr schwer, gut verarbeitet, auch von innen sehr hochwertig.


    Riesiger Magnetantrieb für den kompakten Tief/Mitteltöner.


    Da die Scanspeak Hochtöner mit Ferrofluid gefüllt sind und das Ferrofluid nach 20 Jahren sicher nicht mehr sehr fluid ist ( zumindest fand ich den Hochtonbereich etwas muffig, verhangen), war ich höchst erfreut exakt diese Hochtöner nagelneu auch im Jahre 2010 bei Scanspeak erwerben zu können.


    Für die maroden Sicken aus Gummi ( wir erinnern uns, dies waren bereits NICHT die Original Sicken) fand ich als passenden Ersatz nur , allerdings recht fest wirkende , Schaumstoffsicken.


    Keine Ahnung ob auch ab Werk diese bereits eingesetzt wurden, wäre natürlich Ende der 80'er / Anfang der 90'er durchaus möglich.

    Mir blieb aber ohnehin keine Wahl, die Originalsicken sind laut Quellen nicht mehr erhältlich.


    Nun ist alles verbaut und ich muss sagen, klasse Lautsprecher.


    Der Tausch der Hochtöner hat sich definitiv gelohnt, der muffige Vorhang ist weg!.


    Sicher erreichen die Spendor 25/1 nicht die Qualität meiner Cabasse Murano.


    Aber Höhen/Mittenwiedergabe kann sich wirklich hören lassen.


    Den Bass wünschte ich mir im unteren Bereich deutlich präziser , bei Rockmusik fällt dies überdeutlich auf.


    Aber hallo, dies ist ein kompakter Zwei-Weger, der sich deutlich bei Akustik Jazz, Klassik usw. wohl fühlt.


    Und bitte keine Diskussion, ob der Aufwand für einen Lautsprecher, der zu überschaubaren Preisen gehandelt wird, notwendig war.


    Mir hat es Spaß gemacht und auch klanglich scheint es sich gelohnt zu haben.

    die einen schreiben so die anderen so.

    Also lies dich in die gefühlt 4350 dazu stattgefundenen Diskussionen, auch in englischsprachigen Foren rein.


    Einige finden den heiligen Gral bei den Rogers 3/5, andere halt bei Spendor, Chartwell.


    Ich hab's aufgegeben, da einen eindeutigen Favoriten auszumachen.


    Sollte es ein "Neubau" sein, geht wohl kein Weg an unseren Jerry Bloomfield vorbei.

    in Berlin in einen vollen und mit Teilnehmern voll besetzten Hörraum mit verschiedenen Verstärkern und gegen verschiedene Lautsprecher anderer Marken.

    Die Graham waren immer, nicht nur für much, im oberen Bereich angesiedelt und es war erstaunlich, wie gut sie sich behaupten konnten.

    Sehr sympathisch!

    Zweite Begegnung war in Amsterdam, Verstärker weiß ich leider nicht mehr, die dagegen angetretenen Linn Lautsprecher waren schnell wieder abgeklemmt, da überhaupt keine Chance.

    Die dann aktivierten Harbeth waren da schon eher echte Gegner. Mir gefielen die Graham besser, da sie mir etwas dynamischer aufspielten.

    Dazu kam am Ende eine eingehende optische Begutachtung der beiden Hersteller in Punkto Verarbeitung, Optik usw.

    Die Graham wirken auf mich einen Tick besser verarbeitet, insgesamt höherwertiger.

    Tatsächlich sind natürlich beide Hersteller auf insgesamt hohen Niveau , sowohl klanglich, als auch optisch.

    Entgegen den allgemeinen Trend ,würde ich mich für Graham ,statt Harbeth entscheiden .

    Zu der Kompatibilität zu Röhren kann ich nichts schreiben aber beide Probe gehört und sie sind meiner Meinung nach den dazu passenden Harbeth Brüdern nicht nur ebenbürtig sondern besser.

    ich habe im Zuge meiner Neuanschaffung mir die Zeit genommen und verschiedene Lautsprecher recht intensiv Probe gehört.

    Unter anderem die besagte Twenty5.22 an einen Sugden Verstärker.


    Gute Box aber bei großen Orchester brach förmlich die Bühnendarstellung zusammen. d.h. um es etwas übertrieben darzustellen, einzelne Instrumente/ Instrumentengruppen wurden nicht sauber differenziert dargestellt.


    Ich habe mich daher dann für die Cabasse Murano entschieden, da diese das Orchester breit aufgestellt darstellen konnte und mich insgesamt in der Summe der Eigenschaften gegenüber den Mitbewerbern überzeugen konnte.

    @ Bonzo,


    danke dir für die interessanten Ausführungen.


    Ich habe mich erst mal auf meine neuen Cabasse Murano festgelegt.

    Auf die Marke Cabasse bin ich übrigens durch einen spontanen vintage Kauf der Cabasse Goelette M4 gekommen.

    Ich kannte Cabasse überhaupt nicht und schon die Goelette M4 haben mir gut gefallen, da war die Neugier geweckt.

    Also ich erkenne schon die unterschiedlichen Grundmuster, Stärken/Schwächen der Lautsprecher auch in halbwegs eingerichteten Hörräumen.


    Bei meinen frisch gekauften Cabasse Murano klang im relativ sterilen Hörraum mit großer Glasrückwand die Murano mir etwas zu aufdringlich in den Höhen, sonst passte alles!


    Nun, mein Wohnzimmer ist da deutlich anders eingerichtet, sodass ich davon ausging und hoffte, dort wird es schon passen.


    Und so war es auch!

    @Jürgen

    genau die sind es!

    Und die sind genauso gut/schlecht wie die S400.

    Kosten das Gleiche, gleiche Bauart.


    Die einen werden aufgrund guten Marketing von vielen ( ich bin mir ziemlich sicher ungehört!!!) in den Himmel gelobt, die anderen kennt kein Mensch.


    Aber es ist einfacher, ungeprüft den Ausführungen irgendwelcher youtube Päpste zu folgen statt zeitintensiv verschiedenste Lautsprecher bei Händlern untet hoffentlich guten Bedingungen Probe zu hören.


    Und den meisten fehlt zudem die Erfahrung Lautsprecher überhaupt einzuordnen und dessen Stärken und Schwächen zu erkennen, weil s.o. es einfacher ist, irgendwelchen Dünnschiss nachzuplappern.


    Bei den Burchardt S400 ging es bei youtube soweit, dass ein "Kollege" dort, den S400 zunächst nicht direkt verrissen hat aber auch nicht in den Himmel loben wollte, weil der Lautsprecher in seinen Augen deutliche Schwächen aufweist ( zu dicker Bass, zu wenig Höhen).


    Daher sollte das Review eigentlich auch nicht bei youtube erscheinen....


    Kurze Zeit später kam dann das Dementi bzw. Entwarnung, in Form eines review, die S400 sind natürlich phänomenal!!

    Schuld am ersten schlechten Ergebnis waren seine Lautsprecherständer, die nicht oder nicht ausreichend genug mit Gewicht befüllt waren.


    Nur wenn man andere reviews genau sich ansieht und die Kunst beherrscht, zwischen Zeilen zu lesen, wird genau die aufgedickte Basswiedergabe und die , um es freundlich zu formulieren, zurückhaltenden Höhen auch bei anderen youtube "Experten" lobend erwähnt.

    das wundert mich jetzt auch, es soll doch DIE Lautsprecherentdeckung z.B. auf den norddeutschen Hifi Tagen gewesen sein, so einige youtubler


    Leider kommt virtuell meine Ironie nicht rüber

    Das ist von den beiden Gründern perfekt Marketingtechnisch umgesetzt worden!

    Da flossen bestimmt auch einige Beträge für die reviews.


    Es gibt eine finnische Firma, die einen SEHR ähnlichen Lautsprecher, wie den S400, bereits deutlich vor Burchardt auf den Markt gebracht hat.

    Diesen Lautsprecher kann man zum fast identischen Preis beim Händler erwerben.


    Soviel zu den ach so tollen günstigen Preis dank Direktvertrieb der Burchardt Produkte.

    Augenwischerei!

    Stimmt, meine Kef 103.2 sind auch super,

    Insbesondere angesichts des jetzigen Alters und damaligen Preises.

    Entspanntes stundenlanges zuhören möglich, nur das letzte Quäntchen Hochton und eine ordentliche Portion Lebendigkeit vermisse ich.