Posts by LP-Fan

    Hallo,


    wer spontan in den nächsten Tagen mal wieder Lust auf Livemusik bekommt, den laden wir recht herzlich zu unserem 15. Internationalen JazzArtFestival ein:

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    Zum Auftakt am Mittwoch, den 21. Juli um 19:30 Uhr steht eine Jazzlegende mit über 90 Jahren Lebenserfahrung auf der Bühne: Der Klarinettist Rolf Kühn präsentiert mit seinem Quartett das Album Yellow + Blue. "Dafür habe ich einige meiner absoluten Lieblingsballaden ausgewählt", sagt Kühn, "und besonders reizvoll fand ich, diese Auswahl mit meinen aktuellen Kompositionen zu kombinieren“. In seinem neuen Quartett mit Pianist Frank Chastenier, Bassistin Lisa Wulff und Schlagzeuger Tupac Mantilla kontrastiert Rolf Kühn seine empfindsame Seite mit ungebremster Experimentierlust.


    Am Donnerstag, 22 Juli, um 19:00 Uhr „tobt“ sich die Jugend auf der Bühne der Hospitalkirche aus: Erik Leuthäuser ist ein renommierter junger Sänger, der die deutsche Sprache als auch Electronics nutzt, um sein einzigartiges musikalisches Konzept irgendwo zwischen Modern Jazz und experimentalem Pop umzusetzen. Der „Mannheimer Morgen“ beschreibt ihn als DIE kommende Stimme im deutschen Jazz. Ehrlich und frei von Klischees, inspiriert von seinen Erfahrungen als junger schwuler Mann in der Großstadt Berlin präsentiert Eric Leuthäuser (Vocal) mit Julia Kadel (Flügel), Bernhard Meyer (Bass) und Andi Haberl (Schlagzeug) seine neue CD "Der perfekte Sturm".


    Um 21:00 Uhr betritt das Jakob Manz Project die Bühne. Gerade 20 Jahre ist der junge Saxophonist Jakob Manz, welcher seit geraumer Zeit für viel Aufsehen in der Jazzwelt sorgt und ein großartiges musikalische Spektakel rund um den modernen Funk und Soul präsentiert. Bandleader Jakob Manz spielte unter anderem mit Musikern wie Randy Brecker, Ack Van Rooyen oder Wolfgang Dauner. Bereits mit 16 Jahren wurde er ins Bundesjazzorchester aufgenommen. Er kommt mit dem Pianisten Hannes Stollsteimer, Bassisten Frieder Klein und Schlagzeuger Paul Albrecht nach Schwäbisch Hall – im Gepäck sein im letzten Jahr erschienenes Debut-Album. Klaus Graf, Jazzmusiker aus Baden-Württemberg und auch mal Landesjazzpreisträger, bescheinigt ihm „eine außerordentliche Musikalität, ein tolles Blues – Feeling und ein erstaunliches Harmonieverständnis”.



    Der Freitag, 23 Juli, beginnt um 19:00 Uhr mit Der weise Panda rund um die Sängerin und Komponistin Maika Köster mit Yannik Tiemann am Bass, Felix Hauptmann am Piano und Anthony Greminger am Schlagzeug. Die Jury des Sparda Jazz Award fanden die Songs derart faszinierend, dass sie dem Newcomer-Ensemble 2015 gleich den ersten Preis verlieh. Nicht nur Jury-Mitglied Klaus Doldinger lobte dessen Zusammenspiel, dessen Bühnenpräsenz, das Natürliche, Ungekünstelte. Das um die israelische Cellistin Talia Erdal erweiterte Quartett präsentiert das Album Der Weise Panda.



    Um 21:00 Uhr betritt das Leo Betzl Trio, kurz „LBT“ die Bühne. Die Band verblüfft mit lebendigem Technosound - rein akustisch erzeugt am Flügel (Leo Betzl), Kontrabass (Maximilian Hirning) und Schlagzeug (Sebastian Wolfgruber), ohne Computer oder Synthesizer. Der pulsierende Sound von LBT ist facettenreich und lädt zum Träumen genauso ein wie zum Tanzen. Auch diese Formation hat ein neues Album im Gepäck: Stereo.


    Der Samstagabend am 24 Juli startet um 19:00 Uhr mit einem Trio: Der 1998 geborene Tal Arditi gehört zur Garde junger Israelischer Musiker, die seit einigen Jahren die internationale Jazz-Szene bereichern. Sein Debütalbum wurde von der internationalen Fachpresse hoch gelobt. Selbst der Altmeister Pat Metheny wurde dadurch auf ihn aufmerksam: „He sounds great, and I wish him all the best with his first recording“. Das Trio kreiert einen einzigartigen Sound, mit Einflüssen von Jazz, Rock und Klassik, sowie brasilianischen Rhythmen. Er spielt das Plektrum zeitweise mit drei Fingernägeln, so dass er manchmal auch zwei oder gar drei Stimmen an seiner Gitarre erzeugen kann. Rockige, verzerrte Klänge folgen auf entspanntere Momente. Unterstützt wird Tal Arditi durch den Bassisten Lukas Traxel und Schlagzeuger Tobias Backhaus.


    Im Anschluss, um 21:00 Uhr, das Trio Blindflug von Lauren Newton, ausgezeichnet mit dem Sonderpreis des Landesjazzpreises 2020 für ihr Lebenswerk. Dabei trifft die Grande Dame der improvisierten Vokalmusik auf den umtriebigen Saxophonisten Sebastian Strinning. Zusammen mit den archaischen Multi-Trommler Emanuel Künzi sind sie (im) «Blindflug». Mit Urgewalt und Raffinesse zugleich lassen sich die Drei treiben. Ein Hörgenuss sondergleichen.


    Am Sonntagmorgen, 25 Juli, um 11:00 Uhr starten wir mit dem Pianisten Dominik Wania zu einem Solopianokonzert in der Hospitalkirche. In Polen vielbeachtet, in Deutschland noch ein Geheimtipp ist er eines der aufregendsten Talente im europäischen Gegenwartsjazz. Sein Spiel deckt die ganze Bandbreite von stillem Dahinfließen bis zum Freudentanz ab. Die Ausgewogenheit seiner Einflüsse macht Dominik Wania zu einem der markantesten Spieler seiner Generation und klingt wie kein anderer Pianist im aktuellen Jazz.


    Zum Ausklang des Festivals am Sonntag um 19:00 Uhr gibt es nochmal was mit der Insomnia Brass Band aus Berlin auf die Ohren: Die Posaunistin Anke Lucks, die Baritonsaxophonistin Almut Schlichting und der Schlagzeuger Christian Marien sind die Miniatur-Ausgabe einer Brass Band: Ihre kompakte Größe transzendieren sie mit einem rauen, überschäumenden Sound, den man von einem viel größeren Ensemble erwarten würde. Seit der Gründung 2017 hat das Trio eine eigene Spielweise entwickelt und katapultiert verzahnte Elemente hin und her, unwiderstehlich und unaufhaltsam polyphon. Mit atemberauben- der Energie stürmt die Band auseinander und kommt wieder zusammen. Die Musiker*innen jonglieren mit wechselnden Rollen zwischen Rhythmus und Melodie und durchqueren so eine betörende Landschaft aus Free Jazz, Funk, Punkrock und New Orleans Brass Band.



    Alle Konzerte finden in der Hospitalkirche in Schwäbisch Hall (zwischen Nürnberg und Stuttgart) statt. Weitere Informationen unter www.jazzart-hall.de



    Grüße


    Dietmar

    Hallo André,


    als wir das Konzert mit ihm veranstalteten, hatte er erst vor kurzem eine Hüft-OP hinter sich. Er kam auf Krücken. Huh - dachte ich mir - da bin ich ja mal auf das Konzert gespannt. Aber auf der Bühne ging er absolut ab - da war ich komplett überrascht. Absolut zu empfehlen: Bill Ramsey - gibt es aber leider nur auf CD!

    Sehr, sehr schade, dass er nun gestorben ist!


    Grüße


    Dietmar

    JPC ist nicht so schlecht - kürzlich eine falsche Platte geliefert bekommen - kurz gemeldet - Rücksendeschein ausgefüllt und gut wars. Das Geld wurde gutgeschrieben. Fehler passieren halt - ist ärgerlich - keine Frage. Aber auch mir passieren Fehler in der Arbeit - wem nicht? Insoweit sehe ich es für mich eher entspannt. Und keiner muß bei JPC bestellen!


    Grüße


    Dietmar

    Ich denke schon, dass dies laufen könnte - für ihn sicherlich auch ein interessanter Absatzmarkt. Dann betrifft dies sicherlich auch erstmal nur die Acoustic Sounds Titel in ihren verschiedenen Sparten. Dass ich da zuviel ausgeben werde sehe ich, da ich für mich eine monatliche Höchstgrenze festgelegt habe. Nachteil sehe ich eher für den Einzelhandel bzw. Versandhändler! Derzeit ist ja das große Manko beim orden in den USA die horrenden Frachtkosten, die ja umgelegt auf die einzelne Platte immer weniger werden, je mehr man bestellt.


    Grüße


    Dietmar

    OK - dann warte ich mal ab. Wollte mich heute eigentlich auch anmelden. Aber dann schauen wir. Freue mich dann über deine Rückmeldung!


    Grüße


    Dietmar

    Platten ohne Covers finde ich nur bedingt wertlos. Vielleicht sucht gerade einer diese Platte weil er diese nur in einem schlechten Zustand hat und du diese in NearMint. So kann er seine leicht austauschen und du bekommst immerhin mal noch ein paar Euros dafür. Kenne aber deine Sammlung nicht - mußt du abwägen.


    Grüße


    Dietmar

    Ich finde die Idee/Anregung von Christian nicht schlecht. Man könnte ja auch Hybridmitgliederversammlung machen. Zumindest mal für die Zukunft zu diskutieren. Vom ökologischen Standpunkt auch mehr al vernünftig da ich keine Lust verspüre, durch Halbdeutschland zu fahren. Unf die, die keinen Onlinezugang haben können ja weiterhin in Präsenz zusammenkommen. Ansonsten kenne ich keinne nennenswerte Probleme, die andere nicht auch schon gelöst haben. Die Umsetzung kann man ja durch eine Satzungsänderung erreichen.


    Grüße


    Dietmar

    Zumindest steht er da - ist ja auch noch der jüngste Klassiker unter den Spielgeräten.... :D:D


    Grüße


    Dietmar

    Hallo Volkmar,


    fühle dich gerne jederzeit willkommen. Ich gebe dir Bescheid, wann dieses Teil hier bei mir Einzug gehalten hat (soll dieses Jahr sein - ich hoffe bald). Dann fühle ich mich komplett!


    Grüße


    Dietmar

    Doch - ich sogar sehr. Beziehungsweise sagen wir es mal so: Ich habe seit 2005 einen Tangentialtonarm von Clearaudio da ich auch den Clearaudio Master Reference Plattenspieler habe. Im letzten Jahr hatte ich mit meinem alten Master TQ-I immer häufiger Probleme mit der Führung, da es, wie Lori geschrieben hat, es wichtig ist, die Führungsstäbe staubfrei zu halten. Das lies mich fast schon verzweifeln! Es gibt ja ein Mittelchen von Audiotop für den Master TQ-I - hatte ich aber nie ausprobiert.

    Dann Clearaudio kontaktiert. Wie immer sehr kundenorientiert und hilfsbereit. Den Kundenservice finde ich dort wirklich klasse. Da ich die originale Verpackung des Master TQ-I nicht mehr hatte bekam ich flugs eine gestellt. Entschied mich aber trotzdem den Arm direkt vorbeizubringen - Erlangen ist nur knapp 130 Kilometer von mir entfernt. Bekam dann auch noch eine Werksführung. Der Tonarm wurde dann von mir gerne dagelassen und durch Clearaudio auf den neuesten Stand gebracht. Freute mich, als ich den Arm wieder auf mein Laufwerk bauen durfte und welch Freude: er spielt perfekt - keine Hänger mehr. Mein Fazit bzw. Empfehlung an dich Drazen: Keinen alten Master TQ-I kaufen, sondern sich einen - natürlich auch gerne "gebraucht" - aus der aktuellen Produktion leisten. Oder aber - einen alten kaufen und sich diesen auf den aktuellen Stand bringen lassen!

    Beim alten Master TQ-I war es meiner Meinung nach auch immer schwierig, das die Sicherungsschraube für den Glasstab für das Headshell an der Spindel des Wagens sich nicht lockerte.

    Durch das Updaten wurden alle bisherigen Probleme behoben und ich erfreue mich wieder an der Musik. Es hat sich wirklich gelohnt!!


    Grüße


    Dietmar