Beiträge von Petti

    Mir ist leider niemand bekannt, der das noch anbietet.

    Hatte mal bei einem Gewerblichen angefragt. Der hat eine lange Warteliste und nimmt nur für den Motor 400-500 Euro. Wenn man den Aufwand bedenkt, ist das nicht zu viel.

    Eine Komplettrevision wird dann wohl richtig teuer.

    Die Forenkollegen, die das wohl drauf hatten, sind leider hier nicht mehr zu finden.


    Lese gerade das Netz leer, weil ich in den letzten Jahrzehnten fast alles vergessen habe. Einige Vorgehensweisen sollte man aber auch kritisch hinterfragen und ggf. eigene Lösungen anstreben.

    Mittlerweile bin ich fast soweit, dass ich mal einen Motor zerlegen und zu revidieren versuche.

    Händler - finde den Fehler

    Habe lange gesucht und keinen gefunden.


    Wenn man wenig bis gar keine Erfahrung auf diesem Feld besitzt, sollte man sich schon auf einen Händler einlassen.

    Mit etwas Menschenverstand merkt man schnell ob es nur um den schnellen Euro geht oder wirkliche Beratung angesagt ist.

    Dann hört man sich seine Vorschläge im Laden an und merkt schnell ob die Richtung stimmt. Plattenspieler und Phono sollte man schon mitschleppen.

    Sicherlich wird auch ein Test zuhause möglich sein (zumindest Phonostufe).


    Mit Allem, was hier empfohlen wird, kannst Du schlussendlich wenig anfangen, da Du nicht weißt, wie es denn in Deinen Ohren klingen wird.

    Es ist aber eine gute Möglichkeit um mehrere Optionen, die man nicht auf dem Schirm hatte, in die Diskussion mit dem Händler einzubringen.


    Nur vor Ort kann kannst Du hören, ob Deine Erwartungen erfüllt werden. Alles andere ist stochern im Nebel und führt zu mehr Frust als Freude.

    Mit der Zeit wächst die Erfahrung und man kann dann einigermaßen einschätzen, wie sich die ein oder andere Anschaffung in das Vorhandene einfügt.

    Sich Zeit lassen und nichts übers Knie brechen, ist meine Empfehlung.

    Zielgruppe

    Zu meiner Zeit im Handel habe ich die Erfahrung gemacht, dass ca 90% der Kunden "Geschichten" zu den Produkten hören wollten.

    Mein Chef war ein Meister darin.

    Dies führte zu deutlich besseren Abschlüssen als aufwendige Vergleichstests.


    Und ja, es gibt da draußen Zielgruppen, die mit "uns" nicht zu vergleichen sind.

    Son bischen hatte ich es richtig in Erinnerung:


    Werde mich auch daran wagen. Hatte lange Zeit Bedenken ob meiner Fähigkeiten.


    Fett für das "Gestänge":


    LM 47 Langzeitfett + MoS2
    Hochwertiges Spezialfett. Der MoS2-Gehalt gibt dem ausgewählten Grundfett hervorragendes Schmiervermögen und Hochleistungseigenschaften, wie sie übliche Fette…
    www.liqui-moly.com


    Denke an den Stellen kann es keinen Schaden anrichten.

    Für das Plattentellerlager würde ich keinesfalls Fett nutzen (wie im Zen Link oben). Da nehme ich das ATA Öl.

    Ob das Fett auch für das Motorlager geeignet ist, kann ich nicht sagen. Im Zweifel auch nur das ATA Öl.

    Wichtig bei solchen Kombis ist, immer zu klären, ob die elektrisch passen.

    Also die Eingangsimpedanzen der 4 B für Cinch und XLR Eingänge (glaube 50 Kohm und 25 Kohm) bereithalten und MFE anrufen.

    Auch die Kabellänge sollte besprochen werden.

    Wenn da keine Bedenken bestehen, kann man frohen Mutes an den Test heran gehen.


    Mir gefallen die Endstufen sowohl mit meiner Thöress Vorstufe als auch mit Bryston Vorstufen richtig gut.


    Bei einem Invest von fast 10K muss sich aber so richtig was tun um da zu wechseln.

    M.E. geht das dann auf Kosten der Präzision, nicht der Tiefe des Basses. Und wie immer, kann das sogar besser gefallen, je nach Gewohnheit oder Präferenz.

    Diese Erfahrung kann ich auch bestätigen.

    Bei meinem Garrard mache ich auch immer noch Versuche.

    Bisher gefällt mir eine relativ einfache und leichte Skelettzarge (nur Brett mit Füßen) am besten. Der Bass ist dann schön mächtig und druckvoll. Nicht die letzte Präzision aber genau der Gegenpol zu meinem Masselaufwerk.

    Bedämpfungen des Motorbretts oder eine Vervielfachung des Gewichtes der Zarge brachten mehr Präzision aber es ging auch der gewisse Charme verloren.

    Für die Kohle, die die Ersatzteile kosten würden


    um ein bisschen mehr technisches Verständnis und Geschick zu erlangen

    Wenn der Weg das Ziel ist, darf es auch etwas mehr kosten.

    Habe ich bei einer Armbanduhr mal gemacht. Habe aus Einzelteilen mir eine schöne Uhr gebaut. Wenn ich das nötige Werkzeug dazu rechne, wäre die fertig montierte Uhr 2/3 billiger gewesen.