Posts by *Oliver*

    Empfindungen sind immer subjektiv .

    Von daher muss man seinen eigenen Weg finden.

    Die AN Kaisei sorgen tatsächlich auch nicht immer für pure Begeisterung.

    Ich kenne jemanden, der sich damit einen adäquaten Ersatz für die heiß geliebten , aber nicht mehr produzierten Black Gates erhoffte .

    Er war letztendlich echt enttäuscht und hat die Kaisei nach längerer Einspielzeit wieder verkauft .

    Das soll absolut nichts generelles bedeuten ,macht aber deutlich , daß gewisse Kondensatoren/Elkos nicht immer und überall passend sind.

    Der Preis schafft ebenfalls kein Garantie dafür.

    Welche Koppelkondi Kapazitäten sind angedacht, daß eine Folie zu groß wäre ?


    Ich hatte diesbezüglich noch nie Bedarf , weiß aber , daß es klanglich gute Elkos gibt.

    Elna Cerafine, Nichicon Muse BP, Elna Silmic 2 und co. , machen ihren Job schon sehr gut.

    Unterstützt von einem kleinen Folien Bypass ,lassen sich deren klanglichen Fähigkeiten noch steigern .


    Elkos klingen ebenso wie Folienkondis nicht alle gleich . Es ist nicht einfach , den klanglich wirklich passenden Kondi zu finden

    Möglich , daß ein sehr gut passender Elko , einer weniger passenden Folie die Rücklichter zeigt .

    😁 habt euch lieb

    Ist alles „nur“ Hobby 😉


    Ich kenne Josefs verstellbare Gerätefüße nicht, finde diesen Ansatz aber sehr interessant .

    Warum ?

    Wer sich mit dem Thema Stellfläche und Gerätefüße intensiver beschäftigt hat, könnte/müsste/wird bemerkt haben , daß verschiedene Füße und Basen , unterschiedliche Ergebnisse bringen .

    Das liegt nicht an der Exklusivität des Materials , sondern an dessen Dämpfungseigenschaften.

    Extrem seltenes Tropenholz, oder Mammut Stoßzähne schaffen keine Wunder. Sie haben einfach nur gewisse Dämpfungseigenschaften, die unter Gerätschaften hier mal positiver, dort mal nachteiliger wahrzunehmen sind.

    Was wirklich passt , bleibt ein leidiges Ausprobieren.

    Einige werde ihre Schubladen voller nicht so dolle funktionierender Untersteller haben .

    Das ist teuer und deprimierend .

    Füße, die bezüglich ihrer Dämpfungseigenschaften individuell einstellbar sind , finde ich daher vorteilhaft.

    Sie könnten genau das bieten, was bisher nicht zu erreichen war .


    Was zuvor jedoch grundsätzlich sinnvoll wäre, ist ein Blick ins Gerät.

    Dort offenbaren sich teilweise Gründe für die Anfälligkeit von Resonanzen.

    So gehabt , an meinem Moon 110LP Phonopre, wo die Platine ins Gehäuse eingeschoben wird und auch bei geschlossenen Gehäuse recht frei beweglich bleibt.

    Zwei Streifen Tesa auf die Kannten der Platine sorgten für festen Sitz und andere Vorraussetzungen.


    Habt einen guten Start ins Wochenende…

    Beste Grüße,

    Oliver

    Hallo Matej.


    Oh , das kann ich gut nachvollziehen 🙂

    Mit dem Tonabnehmer ändert sich halt einiges.

    Sofern der neue TA beispielsweise viel mehr Hochtonenergie rüber bringt , mag das mit dem vorherigen Equipment für den Plattenspieler nun zu viel des Guten sein.

    Dann fängt das klangliche Austarieren wieder von vorne an. Tellerauflage, Stellfläche, Art der Entkopplung des Laufwerks …

    Es gibt ja so viele Stellschräubchen .

    Letztendlich wird dein neuer TA aber zeigen , was er besser kann …


    Wünsche Dir gutes Gelingen !

    Im Endeffekt ein müßiges Thema, weil jeder einzelne anders wahrnimmt, bzw. persönliche Gewichtungen präferiert.

    Was letztendlich aus den Lautsprechern kommt , wird demnach unterschiedlich bewertet.

    Der eigene Gerätepark schafft natürlich grundsätzlich eigene Vorraussetzungen.


    Ich selber versuche das Klangbild meiner Kette so hinzubekommen, wie ich es als natürlich empfinde. Effekt frei sozusagen. Also kein überzogener Hochton , sondern einer , der ins Klangbild homogen einfließt , dieses komplettiert und dabei mitwirkt, Mittelton und auch Bassbereich transparent und gut auflösend wahrgenommen zu werden.


    Möglich, daß das jemand anderem zu wenig Hochtonenergie ist. Dieser würde das Klangbild eventuell als etwas leblos empfinden .


    Bei mir ist ein sehr schwerer Puck plus Outerring nicht mehr wegzudenken.

    Aus klanglichen Gründen. Das plan drücken verwellter Platten ist nur ein netter Nebeneffekt.

    Klar, lassen sich meine Platten auch ohne Plattengewicht und Ring abspielen . Und ja , ohne scheint es anfangs etwas quirliger, doch keinesfalls präziser und mir wird schnell bewusst, was damit auf der Strecke bleibt.

    Die Neotech Nemoi Baureihe hat Rectangular Leiter (Flachleiter) .

    Diese sind nicht allzu dick .

    Ich habe das Nemoi 1220, also das mit Silberleitern.

    Ein sehr gutes Kabel, wie ich finde. Die Kupferversion (3220) reicht leider nicht an die Performance des 1220 heran .

    Interessantes Thema !


    Die klanglichen Auswirkungen der verschiedenen Yamamoto Headshells auf deinem Workshop , waren nicht zu überhören.

    An dieser Stelle ist wirklich viel zu holen.


    Aber auch bei den „einfach“ konstruierten Rega Tonarmen ist noch einiges zu holen.

    Bedämpfung der Headshell , des Tonarmrohrs , des Lagers und dem Gewicht , lassen sich je nach Gusto und Peripherie individuell gestalten.


    Es ist wohl eine Kunst für sich , einen Tonarm bestmöglich auszutarieren .

    Ein Aufwand , der sich sehr lohnt. Schließlich hat das Klangbild dort seinen Ursprung .

    Hallo Jens.

    Das hört sich ja schon mal vielversprechend an. 👍

    Die Achse ist aus harten Edelstahl gefertigt.

    Eine Messingfeder könnte schon eine endgültige Lösung sein.

    Lagerbuchsen sind auch häufig aus Messing.

    Messing ist weicher als das Edelstahl der Achse und kann keinen Schaden anrichten.

    Die punktuelle Auflagefläche einer Messingfeder auf der Achse, wird in kurzer Zeit sehr glatt werden , was den Reibungswiderstand und eventuelle Laufgeräusche sogar nochmals reduzieren wird.