Posts by *Oliver*

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    Crippled Black Phoenix

    -Ellengaest


    Das neue Album der meiner Meinung nach arg unterschätzten Truppe aus England .

    Band Leader Justin Greaves hat dieses Album mit Musikern befreundeter Bands auf die Beine gestellt .

    Stilistisch nach wie vor irgendwo unterwegs zwischen Pink Floyd , Mogwai und Endzeit Rock .
    Ellengaest ist etwas ruhiger , als diverse Alben zuvor .
    Atmosphärisch passt es super zur herbstlichen Jahreszeit .

    Ein weiterer Knaller der CBP Großfamilie , wie ich finde .


    Beste Grüße,

    Oliver

    Also für meine Person kann ich sagen , daß mir Patente , oder Ähnliches nichts geben .

    Sowas beeinflusst mein Gehör jedenfalls nicht .

    Mag sein , daß es Leute gibt , die sich davon beeinflussen lassen .

    Dazu gehöre ich definitiv nicht !


    Was mir wichtig ist , ist ob eine Sache etwas positives bringt , oder eben nicht.

    Bei Netzkabeln bin ich nachhaltig davon überzeugt , daß diese gehörigen Einfluss auf den Klang haben . Mal mehr , mal weniger , mal positiv , mitunter sogar auch eher nachteilig.

    Um derartige Unterschiede zu hören, braucht es tatsächlich keine sündhaft teuren Netzkabel !

    Im Grunde gilt es , das individuell best passendste Kabel für für ein bestimmtes Gerät , welches in seinem Umfeld spielt, zu finden.
    Das Preisschild eines Netzkabels gibt keine Auskunft darüber , ob es das richtige ist.

    Sowas will ausprobiert werden.


    Ist man für das Thema offen und ehrlich zu sich selber (!) , ergeben sich oft Dinge , die man so tatsächlich nicht erwartet hätte.
    Ich hätte es als nur allzu logisch empfunden , wenn ein Netzteil (sofern es genügend Leistung auf die Beine stellt) für den Plattenspielermotor keinen Einfluss auf den Klang der Anlage haben würde.

    Theoretisch logisch .

    Praktisch erlebe ich das allerdings anders .
    Warum , wieso , weshalb ?

    Keine Ahnung , dennoch ist es so , klar und deutlich nachvollziehbar.

    Ich habe dafür keine Erklärung .

    Damit muss ich leben, was ich ganz ehrlich auch prima kann.

    Das Netzkabel am Netzgerät (Plattenspielermotor) ist genauso wenig egal , wie das Netzteil selber .

    Auch an dieser Stelle gilt es , das best passendste Kabel für das Gerät , bei seinem Umfeld zu finden.


    Vergleiche lassen sich natürlich nur dann anstellen, wenn man überhaupt die Möglichkeit zum vergleichen hat .

    Zwei vorrätige Netzkabel sind dazu sicherlich etwas dürftig.

    Ich bin froh darüber, in der Lage zu sein , Netzkabel selber konfektionieren zu können.
    So bleiben Kosten recht übersichtlich und man (ich) hat die Möglichkeit kostengünstig Netzkabeln zu konstruieren , um zahlreiche Vergleiche anstellen zu können.

    So sieht mein Weg zum Glück aus.
    Um es mal kurz abzureißen...

    Auch Meterware lässt sich auf unterschieche Weisen konfektionieren.
    Beispielsweise als einfaches Kabel , oder dieses eben dreifach und geflochten .

    Es ergeben sich durch unterschiedliche Querschnitte mit unterschiedlicher Geometrie auch unterschiedliche klangliche Einflüsse .

    Versuch macht kluch !


    Beste Grüße,

    Oliver

    Korrekt .

    Grounding Boxen kann man auch gut selber bauen .

    Die aufgerufenen Preise für fertige Produkte finde ich persönlich unverschämt .

    Aber gut , daß mag man empfinden wie man möchte .


    Ich selber habe mir vor einiger Zeit Grounding Boxen mit Turmalin Füllung gefertigt und war/bin vom Effekt her überrascht .
    Ich möchte den Effekt mal mit gesteigerter Ruhe und Artefaktfreiheit beschreiben.

    Schwer für andere zu beschreiben .

    Muss man einfach hören .


    Im Open End gibt es darüber auch einiges zu lesen.

    Ich befürchte hier leider wilde Diskussionen, was schade ist .

    Sehr interessantes Thema !


    Dem harten Ankoppeln des Tonabnehmers an die Headshell steht die Variante des Entkoppelns entgegen ,so wie es beispielsweise mit dem Houdini von Funk Firrm praktiziert wird.


    Es gibt also zwei völlig gegensätzliche Ansätze.

    Was ist nun richtig ?


    Ich denke , beim harten Ankoppeln hat der Tonarm mit allen eigenen und in ihn einfließenden Resonanzen, sehr viel Einfluss auf den Klang .

    Auch die Interaktion zwischen Tonabnehmer , dessen Gehäuse und dem Tonarm wird entscheidend sein.


    Was mal beste Ergebnisse bringt , mag bei anderen Equipment eventuell auch mal in die Hose gehen .


    Wie Jürgen (shakti) bereits schrieb, hat die Anzugskraft der Headshellschrauben klanglichen Einfluss . Also im Endeffekt der Grad der Ankopplung an die Headshell.

    Schön finde ich die Anmerkung, daß es hierbei kein klangliches Richtig, oder Falsch gibt .
    Im Grunde geht’s darum , was unseren Ohren als richtig und gut erscheint.


    Bei meinem Plattenspieler konnte ich mehrfach erleben , wie groß der Einfluss der Stellfläche ist und was Tellermatten (bzw. deren Anordnung bei Kombinationen) vermögen .

    Diese Dinge sind ebenfalls Stellschräubchen .

    Am Ende muss halt alles ein Zusammenspiel ergeben , das gefällt.

    Draht , also Solidcore Leiter „klingen“ oft vorteilhaft .

    Wenn man mag, kann man auch Kupferlackdraht nehmen .

    Entscheidend für die Performance sind unter anderem der Querschnitt und das Dielektikum .Mit einem dünnen Draht als Lautsprecherkabel klingt es schlanker und Hochton betonter , als mit einem großen Querschnitt, welcher das Klangbild fülliger klingen lässt.

    Genügend Querschnitt lässt sich auch mit mehreren, dünneren Drähten erreichen.
    Der Querschnitt der einzelnen Drähte ist jedoch entscheidend.

    Meine Hochtöner habe ich von der Frequenzweiche weg mit 1x1mm (Durchmesser) Silberdraht verdrahtet. Material und Querschnitt empfinde ich hier als ideal.
    Bei Kupferdraht müsste man wohl mit weniger Querschnitt arbeiten , da der Hochton ansonsten an Luftigkeit einbüßen würde.

    Den Mitteltöner würde ich vom Bauchgefühl her mit etwas mehr Querschnitt versorgen .

    Den Bass sowieso .

    Jetzt bin ich verwirrt ...

    zweimal Peter 😁


    peter (Tardis71)


    Dich meinte ich tatsächlich nicht !

    Wenn man etwas nie zuvor gemacht hat , stellen sich natürlich Fragen .


    peter (Hase)


    Kann man natürlich machen.

    Es ist aber tatsächlich so , daß der Generator des Black/Bronze auch am besten zu diesen beiden Einschüben passt .

    Das Blue (hatte ich als Erstausstattung dran) finde ich mit dem eigenen Generator auch ausgeglichener .


    Das ist wie alles aber individuelle Geschmacksache .

    Man kann auch wirklich in Allem ein Problem sehen .

    Der Wechsel der Nadeleinschübe sollte jedem gelingen .
    Wer damit bereits ein Problem hat , wird ganz sicher keinen Tonabnehmer selber justieren können .


    Nadelschutz drauf , Eingang am Verstärker umschalten, Tonarm fixieren und den Einschub nach vorne abziehen .

    Das geht so routiniert wie Po abwischen .

    Nein , eigentlich sogar einfacher 😂

    Hallo .

    Wie ich hier einige Zeit zuvor bereits schrieb, lasse ich meine Platten von einem 2m Black abtasten.

    Ich mag die volle , anspringende und hochauflösende Wiedergabe des Black sehr.

    Das 2m Bronze unterscheidet sich vom Black alleine durch den Nadeleinschub .

    Die Nadel des Black hat einen Diamanten mit Shibata Schliff , die des Bronze hat einen Diamanten mit Fineline Schliff .

    Der Generator ist bei beiden der gleiche.


    Viele hören mit dem Bronze sehr zufrieden Musik .

    Einige empfinden die Wiedergabe via Bronze sogar als vorteilhafter.

    Grund genug , mir einen 2m Bronze Einschub zu besorgen, um Black und Bronze direkt miteinander zu vergleichen zu können.


    Die klanglichen Unterschiede sind tatsächlich keineswegs banal.

    Wechsle ich von Black auf Bronze , fällt mir als erstes der Hochton auf .

    Dieser gerät mit dem Bronze deutlich präsenter, aber keineswegs überzogen , oder nervig. Eher seidig und angenehm , sauber und ebenfalls durchweg verzerrungsfrei.
    Mittel und Hochton kommen etwas schlanker rüber .

    So kann man sehr gut Musik hören .


    Die Spielart des Bronze kann bei recht voll klingenden Alben ( wie beispielsweise Nils Landgren Alben von ACT) gegenüber dem Black tatsächlich punkten.
    Via Bronze klingen derartige Alben für mich noch eine Spur leichtfüßiger und zugänglicher .


    Bei den meisten meiner Schallplatten bevorzuge ich jedoch das Black als Abtaster.
    Es vermittelt mir meist die vollkommenere Wiedergabe, mit gut ausbalancierten Mittelton, gut eingebundenem, seidig feinem Hochton und einem wuchtigen Tiefton.

    Das Bronze klingt mir im Vergleich dann oft etwas zu schlank .


    Mein Fazit...

    Ich finde es sehr vorteilhaft beide Einschübe zu haben um bei Bedarf wechseln zu können .


    Beste Grüße,

    Oliver

    Die Stromkabel in der Wand muss man meist akzeptieren.
    Die vor dem Stromkasten sowieso.

    Darüber zu philosophieren macht keinen Sinn , die sind unabänderlich .

    Das heißt jedoch nicht , daß diese Kabel keinerlei klanglichen Einfluss hätten.

    Ich bin mir dessen sogar sehr sicher .

    Einige Eigenheimler sind ja bereits den Schritt gegangen und haben speziell ausgesuchte Stromleitungen zu den Wanddosen der Anlage verlegt.

    Mit Erfolg , so wie es sich liest.


    Selber habe ich das bisher nicht gemacht.

    Es ist jedoch auffällig, daß auch das Netzkabel zur Steckerleiste Einfluss zeigt.
    Das konnte ich selber mehrfach bemerken .

    Wieso sollten dann die Kabel in der Wand keinerlei Einfluss haben ?
    Sie werden Einfluss haben !

    Sogar grundlegenderen , als man meinen möchte .

    Hallo Volkmar .

    Ich kann deinen Beitrag prima nachvollziehen , auch wenn ich selber (aus eigener Erfahrung heraus) etwas anderer Ansicht bin .

    Das man sich über derartige Themen definitiv gescheit austauschen kann , unterstreich dein Beitrag .

    Man muss nicht immer einer Ansicht sein , um respektvollen Umgang zu pflegen.


    Ich befürchte jedoch , daß auch dieser Thread ins negative kippt. Insbesondere weil der Spielplatz (Digitalkabel) von der Administration geschlossen wurde.

    Das wäre ein weiteres Mal schade.

    Hallo Frank .

    Interessanter Bericht !

    Im Grunde decken sich deine Erkenntnisse mit meinen , auch wenn wir unterschiedliche Plattenspieler und Netzgeräte betreiben.

    Ich habe einen Plattenspieler von Acoustic Solid , welcher vom Werk aus mit einem 32V Schaltnetzteil ausgeliefert wird .

    Eben dieses Schaltnetzteil habe ich durch ein sehr gutes S11 Netzteil ersetzt und merke ganz deutlich , daß dieser Schritt einer nach vorne war/ist.

    Netzkabel bleiben auch an dieser Stelle relevant . Ebenso wie das DC Kabel zur Motorsteuerung.
    😂 spätestens jetzt dreht sich so mancher Magen um , aber.....

    Egal !

    Meine Ohren haben mich noch nie belogen .

    Interessant ist übrigens auch , daß sich die Performance des Netzteils auch mit den Siebelkos ändert .
    Das habe ich ebenfalls ausprobiert .


    Warum sich das Netzteil mit samt der Kabelage derart klanglich relevant zeigt , ist mir schon ein Rätsel .
    Doch was soll’s .

    Besser ist besser !